Die Tok`ra, Teil 2

Tok`ra, Part 2

Ausstrahlung erste Episode: 09.10.1998
Ausstrahlung erste Episode DE: 20.10.1999
Regie: Brad Turner
Drehbuch: Brad Turner
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



  • Zusammenfassung

    Die Verhandlungen mit den Tok'ra scheinen zu scheitern - und als ob das für das SG-1-Team und die Erde im Allgemeinen noch nicht schlimm genug wäre, steht ein Angriff auf die Tok'ra-Basis bevor. Woher wussten die Goa'uld, wo sie zuschlagen müssen?

  • Inhalt

    Das Team befindet sich weiterhin im Gewahrsam der Tok'ra. Im Gespräch mit Garshaw kommt es erneut zum Disput. Zunächst geht es vor allem um die Technologie, doch Carter wirft ein, dass es noch ein anderes Problem gebe. Garshaw bestätigt und erklärt, dass keiner vom Team Wirt für Selmak werden wolle, weil sie der bloße Gedanke daran ekle. Daniel verneint. Es fehle ihnen bislang nur am Verständnis, doch hätte man keinen Hass auf sie. Doch Garshaw bleibt stur.

    O'Neill verzweifelt in der Gefangenschaft und spricht Colonel Makepeace von SG-3 darauf an, ob er wisse, wie schlimm es um ihren Vater stehe. Dieser verneint. Man hätte ihm lediglich gesagt, dass er sie möglichst schnell zur Erde bringen solle. Carter ist enttäuscht, denn ihr Vater denke, dass sie an irgendeiner Satellitenschüssel arbeite und gar nicht wisse, was sie eigentlich tue.

    O'Neill plant unterdessen den Ausbruch, denn immerhin seien sie nun zu acht, doch Carter weigert sich, auch nur einen Tok'ra zu töten. Nach einer Diskussion darüber, ob es vielleicht sogar eine Erleuchtung gewesen wäre, hätte sie damals verstanden, was Jolinar tue, kommt Carter eine Idee und sie fordert, mit Garshaw zu sprechen. Carter fragt, ob die Symbionten auch Krebs heilen können und Garshaw bestätigt. Carter macht deshalb den Vorschlag, ihren Vater als Wirt zu wählen. Carter und O'Neill kehren zur Erde zurück, während die anderen als Pfand bleiben.

    Es kommt zum Gespräch mit Hammond, der zunächst skeptisch ist. Carter versucht Hammond davon zu überzeugen, was ein hartes Stück Arbeit ist, da auch O'Neill nicht ganz überzeugt ist.

    Auf dem Tok'ra-Planeten gibt es unterdessen ebenfalls keine guten Neuigkeiten, denn während Teal'c und Garshaw sich im Gespräch gegenseitig Respekt voreinander bekunden, kommt Martouf angerannt und erklärt, dass Goa'uld-Mutterschiffe auf dem Weg sind.

    Auf der Erde ist es Carter währenddessen gelungen, Hammond zu überzeugen. Sie besucht mit ihm zusammen ihren Vater, dem es deutlich schlechter geht. Der ist alles andere als begeistert, dass sie da ist, aber Hammond meint, dass er wissen wollte, was sie tut, also könne sie es ihm auch selbst sagen.

    Sie offenbart ihm, dass sie nicht an Satelliten arbeitet, sondern zu anderen Planeten reist. Jacob glaubt ihr natürlich nicht, aber Hammond bestätigt, dass dies die Wahrheit ist. Sie bringen Jacob ins SGC und durchs Stargate auf den Tok'ra-Planeten. Dort angekommen, erwartet sie zunächst niemand, doch als sie nach unten in die Tunnel kommen, erklärt sich, dass sie oben niemand erwartete. Alle sind mit der Evakuierung beschäftigt, die Tunnel werden allmählich zurückgebaut.

    Während das Team Garshaw sucht, bringt Carter ihren Vater zu Martouf, der bei Rosha und Selmak ist. Der Symbiont und Jacob Carter lernen sich in einem Gespräch kennen und kurz darauf schaltet sich die Wirtin ein. Sarosh erklärt, dass er wohl mit ihr sprechen wolle. Sie erklärt, dass er alles Wissen bei der Verschmelzung übernehmen wird, so wird er auch negative Gedanken und Erinnerungen übernehmen und zum Beispiel ihren Tod betrauern. Während sich Jacob mit Selmak und Saroosh unterhält, sucht O'Neill Garshaw auf und informiert sie darüber, dass er Cordesh mit einem der Goa'uld-Telekommunikationsgeräte gesehen habe.

    Sie finden Cordesh in einem Tunnel und der räumt ein, nicht derjenige zu sein, den sie erwartet hat. Dann lässt er sich von dem zusammenstürzenden Tunnel verschlingen.

    Unterdessen führen Selmak und Jacob ihre Gespräche fort und sie kommen überein, dass sie die Verschmelzung vornehmen. Jacob legt sich zu Selmak auf das Bett und dieser fordert ihn auf, ihn zu küssen. Das tut er und der Symbiont geht auf Jacob über, während Saroosh stirbt. Martouf informiert Sam darüber, dass es nun Zeit brauche, denn Jacob sei sehr schwer krank und Selmak schwach. Doch ihnen läuft die Zeit davon, denn die Tunnel werden nach und nach geschlossen.

    Währenddessen stellt O'Neill bei der Evakuierung fest, dass ein weiteres Ratsmitglied eine Schatulle bei sich trägt, die verdächtig nach dem aussieht, was er bei Cordesh sah. Sein Verdacht bestätigt sich, auch in dieser Schatulle befindet sich eine Kommunikationskugel. Garshaw stellt die Verräterin zur Rede und es stellt sich heraus, dass es sich hierbei um Cordesh handelt, der den Wirt gewechselt hat, um zu entkommen.

    Garshaw erklärt, dass die anderen versuchen sollen, den Symbiont zu entfernen, ohne die Wirtin zu töten und den Verräter in einem der zusammenstürzenden Tunnel zu disintegrieren. Von da an Garshaw O'Neill ihren Freund.

    Doch die Zeit drängt weiter. Sie besteht darauf, dass die Tau'ri mit ihr fliehen und Carter und Martouf ebenfalls mitkommen. Doch die beiden weigern sich, Jacob und Selmak zurückzulassen, deshalb gehen die anderen und die beiden harren aus. Das Team bringt Garshaw zur Erde, wo sie gemeinsam darauf warten, dass auch den beiden Carters und Martouf die Flucht gelingt.

    Tatsächlich kommt Jacob kurz später zu sich und die drei können ebenfalls zur Erde fliehen. Dort bietet sich Jacob als Verbindungsperson zwischen den Tok'ra und den Tau'ri an, was von beiden Seiten gerne gesehen wird. Einem ausführlicheren Gespräch sagt Garshaw allerdings nicht zu. Sie müssten zu den anderen Tok'ra aufschließen, denn womöglich müssen sie aufgrund der beiden Verräter bereits die nächste Basis aufsuchen, um sich dort niederzulassen.

    So brechen die nun drei Tok'ra auf, mit einer Botschaft aus dem SGC, denn einer weiteren Zusammenarbeit scheinen nun auch die Tok'ra nicht mehr abgeneigt zu sein.

  • Kritik

    Die Tok’ra Teil 2 löst den Cliffhanger aus dem ersten Teil dieses Zweiteilers auf und macht dort weiter, wo wir das SG-1-Team zuletzt sahen – in einer äußerst prekären Lage. Die Tok’ra wollen das Risiko nicht eingehen, dass das Team den Standort der Basis preisgibt und behält SG-1 in der Basis – auf unbestimmte Zeit, wie die Tok’ra einräumen, denn es ist unklar, wie lange sie dieses Mal auf dem von ihnen gewählten Planeten bleiben.

    Im Lauf der Episode stellt sich heraus, dass das nicht allzu lang ist, denn plötzlich kündigt sich ein Angriff der Goa’uld an und das Team gerät zwischen die Fronten – das wenige Vertrauen, das die Tok’ra in die Tau’ri gefasst haben, scheint weg zu sein.

    Leider handelt es sich hierbei um einen recht klischeebeladenen Plot, den man so oder so ähnlich schon zahlreiche Male auch abseits des Stargate-Universums gesehen hat, obwohl natürlich logisch ist, dass die Tok’ra dem Team nicht unbedingt vertrauen sollten. Dass am Ende der vergangenen Episode ein weiteres SG-Team aufschlug, goss nur noch mehr Öl ins Feuer, wenngleich dieses nicht mehr möchte, als Carter auf die Erde zurückzuholen, weil ihr Vater im Sterben liegt.

    Jetzt wissen wir auch, weshalb die Macher Jacob Carter vor wenigen Episoden ins Spiel brachten. In den Wirren des Angriffs und der Flucht aus der Tok’ra-Basis schlägt Carter vor, im Sterben liegenden Menschen das Angebot zu machen, einen Symbionten in sich aufzunehmen, der sie heilen kann – im Gegenzug verpflichten sie sich der Sache der Tok’ra.

    Weil die Tok’ra Selmak nicht verlieren wollen, lassen sie sich auf den Vorschlag ein und Carter zur Erde aufbrechen, um mit Jacob zu sprechen. Und da beginnt die zweite von zwei größeren Schwächen einzusetzen, die dieser Zweiteiler hat, denn die Zeit drängt. Nicht nur, dass Selmak und ihr Wirt kaum mehr durchhalten und ungewiss ist, ob Selmak Jacob überhaupt heilen kann, nein, diese – im Erfolgsfall – lebensverändernde Entscheidung muss Jacob unter größtem Druck treffen, immerhin fällt bald der gesamte Tok’ra-Stützpunkt um ihn und die anderen zusammen.

    Die zweite Schwäche dieses Zweiteilers besteht darin, dass man, statt Selmak und Jacob mehr Zeit einzuräumen, lieber mehrfach das Thema wieder auf den Tisch brachte, dass die Tok’ra den Menschen gegenüber so misstrauisch sind, weil sich kein SG-1-Teammitglied darauf einließ, mit Selmak zu verschmelzen. Gerade zwei Szenen dazu, dass man sich daran störe, wie abstoßend die Tau’ri den Gedanken finden, laufen nahezu identisch ab und man fragt sich: Hatten wir das nicht vorhin schon mal?

    Zum Glück ist der Zweiteiler Die Tok’ra insgesamt recht stark und vor allem für den Weltenbau und die Expansion der Mythologie von so großer Bedeutung, dass man beinahe über diese Schwächen hinwegsehen kann. Leider nur beinahe, weil es deshalb einen Punkteabzug gibt bzw. geben muss.

    Für den weiteren Verlauf der Geschichte kann Die Tok'ra als Zweiteiler durchaus als Game Changer bezeichnet werden, denn immerhin scheint sich erstmals eine Allianz abzuzeichen, von der die Erde durchaus profitieren kann - und die Verbündeten, die Tok'ra, ebenso.

  • Fazit

    Mit Die Tok'ra Teil 2 wird die Handlung auf spannende und dramatische Weise fortgesetzt und zugleich ergeben gewisse Entwicklungen, wie etwa das Auftreten von Jacob Carter, voll und ganz Sinn. Die Folge ist ein Game Changer für das gesamte Stargate-Universum und verspricht spannende zukünftige Entwicklungen.

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