Die Invasion, Teil 3

Within the serpent`s grasp

Ausstrahlung erste Episode: 06.03.1998
Ausstrahlung erste Episode DE: 14.05.1999
Regie: David Warry-Smith
Drehbuch: James Crocker, Teleplay: Jonathan Glassner
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



  • Zusammenfassung

    SG-1 entkommt durch das Stargate, bevor es komplett verschlossen wird, und erkennt, dass Daniel's Vision der alternativen Welt wahr ist: Apophis bewegt sich, um die Erde aus dem Weltall anzugreifen. Das SG Team muss ihn und seinen Sohn, Klorel, der besitz ergriffen hat von ihrem Freund Skaara, stoppen.

  • Inhalt

    Hammond schreddert in seinem Büro einige SGC-Akten, nachdem Kinsey das Stargate-Programm geschlossen hat. In einem Gespräch mit O'Neill lässt er fallen, dass er nach der Schließung des Programms in den Ruhestand geht, wie er es vor Antritt des Postens bereits vorgehabt habe.

    O'Neill beharrt darauf, dass es Schwachsinn sei, das Stargate-Programm gerade jetzt zu schließen, doch Hammond sagt, er könne daran nichts ändern. Er sei zweimal bei Kinsey gewesen und sei beim zweiten Mal sogar aus dessen Büro geworfen worden.

    O'Neill teilt anschließend seinem Team seine Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Hammond mit und erklärt, dass man plane das SGC in zwei Tagen zu schließen. Teal'c hält daran fest, nach Hause reisen zu wollen und Daniel meint, dass sie dann alle gehen sollten, schließlich könnten sie so noch etwas bewirken. Die Koordinaten, die er aus der Parallelwelt mitgebracht habe, sollen es sein. O'Neill ist nicht begeistert, das Team diskutiert allerdings weiter.

    Daniel wird von dem Gedanken in den Wahnsinn getrieben, dass in der anderen Realität so viele Leute, die ihnen etwas bedeuten, tot gewesen seien. Jetzt hätte man wenigstens die Chance, etwas zu tun. O'Neill räumt schließlich ein, dass er sich wie ein Idiot fühlen würde, sollten die Goa'uld angreifen und sie nichts unternehmen. Deshalb würde er gehen. Das Team ist sich einig und verschwindet.

    Das Team aktiviert unerlaubt das Gate und sendet eine Sonde zu Daniels Koordinaten. Als sich das Team einigermaßen sicher sein kann, was es auf der anderen Seite erwartet, verschwindet es durch das Tor, ehe Hammond und die Wachen es daran hindern können.

    SG-1 kommt in einem Bereich an, der an das Design der Goa'uld erinnert. Daniel aktiviert das Gate, um die Sonde zurückzuschicken. Teal'c und O'Neill untersuchen unterdessen den Bereich und finden neben Transportkisten auch Zat'nik'tels, die O'Neill kurzerhand in Zat-Kanone umbenennt.

    Plötzlich wird das Team von den Beinen gerissen. Nur Teal'c bleibt stehen. Carter vermutet, dass es sich um eine starke Beschleunigung handelte und das Team versucht, das Gate erneut anzuwählen. Ohne Erfolg. Als sie plötzlich Schritte hören, gehen sie in Deckung und Schlangenwachen rücken bis vor das Gate vor. Eine Kugel erhebt sich aus einer der Kisten und die Schlangenwachen rücken wieder ab.

    SG-1 kommt aus der Deckung und Daniel fragt, was die Kugel ist. Teal'c beschreibt sie als Übertragungsgerät, ähnlich eines Fernsehers, nur wesentlich fortschrittlicher. Das Team hält sich nicht länger mit dem Raum auf und entscheidet, diesen zu verlassen, nun, da Teal'c weiß, wo sie ist und dementsprechend öffnen kann. Immer wieder trifft das Team auf Schlangenwachen.

    Auf der Erde wird unterdessen klar, dass es tatsächlich SG-1 war, das durch das Tor verschwand und Jacksons Koordinaten anwählte. Major Ferretti bietet unterdessen an, mit SG-2 loszuziehen, um das Team zurückzuholen, doch Hammond wehrt ab. Er wolle nicht, dass SG-2 vor ein Kriegsgericht gestellt werde. Ferretti betont, dass SG-1 ihm schon unzählige Male das Leben gerettet habe und er und seine Leute deshalb bereit wären, dies in Kauf zu nehmen.

    SG-1 entdeckt derweil einen Sarkophag, doch auf die Frage, ob er wisse, wer drin ist, antwortet dieser zunächst nicht. Er starrt beim Fenster hinaus: Das Team ist auf einem Schiff und im Weltraum unterwegs. Teal'c schlussfolgert, man befinde sich auf einem Transportschiff.

    Während auf der Erde versucht wird, das Gate anzuwählen, kommt es an Bord des Schiffes zu einem Schusswechsel, der schnell beendet wird. Das Team geht deshalb wieder dazu über, darüber zu diskutieren, wie man mit der Raumschiff-Situation nun verfahre. Da das Gate nicht mehr am Ursprungsort ist, könne man es nicht mehr nutzen. Die Übernahme des Schiffes sei aber ebenfalls ausgeschlossen, da Teal'c nur Todesgleiter fliegen könne.

    Als das Team im Hangar angelangt, werden die Todesgleiter bereit gemacht. Daniel schlussfolgert, dass es nun soweit sei und die Erde angegriffen werde. Als SG-1 entdeckt, dass der Sarkophag bewegt wird, folgt das Team dieser Prozession. Vor dem Gate sind mehrere Schlangenwachen versammelt. Auch der Sarkophag befindet sich dort.

    Über die Kugel meldet sich Apophis zu Wort, der verkündet, dass der Feind angegriffen wird. Er stellt den Versammelten seinen Sohn vor, dessen Befehl Folge zu leisten sei. Dieser Sohn, der mächtige Krieger Klorel, erhebt sich aus dem Sarkophag und das Team erkennt, dass es sich um Skaara handelt.

    Nachdem sich die Versammlung auflöst, entwickelt O'Neill einen Plan: Daniel und Carter verteilen Sprengstoff auf dem Schiff, er und Teal'c stellen Skaara zur Rede. Die beiden finden Skaara auch augenblicklich und überrumpeln seine Wachen. Doch das gestaltet sich alles andere als einfach, denn nur Klorel spricht mit O'Neill und Teal'c.

    Derweil bringen Daniel und Carter Sprengstoff an und suchen hierfür aus strategischen Gründen den Hangar auf. Die Todesgleiter seien schließlich mit Brennstoff gefüllt.

    Das Gespräch mit Klorel läuft nicht besser. Deshalb schießt er mit der Zat auf Klorel und tatsächlich kommt Skaara durch, der darum bittet, dass O'Neill ihm verzeiht, was die Goa'uld tun werden. Doch ehe Skaara offenbaren kann, was die Pläne sind, übernimmt wieder Klorel und seine Truppen dringen vor, woraufhin O'Neill und Teal'c festgenommen werden.

    Klorel nimmt Kontakt mit Apophis auf und liefert ihm Teal'c und O'Neill. O'Neill lügt ihm vor, dass eine ganze Armee an Bord sei. Apophis verurteilt Teal'c zum Tod und überlässt Klorel, was er – nachdem er den Tod Teal'cs verfolgen musste, mit diesem tut.

    Daniel und Sam bekommen mit, wie O'Neill und Teal'c gefangengenommen werden und beschließen, sie zu retten. Daniel ist eher zögerlich. Sollten sie selbst getötet oder gefangengenommen werden, wäre niemand mehr da, der die Sprengsätze zünden könnte. Carter erklärt, sie hätte eine Zeitschaltung eingebaut, die die Sprengsätze zünden würde, sollten sie sie nicht innerhalb von 24 Stunden deaktivieren.

    Klorel zeigt Teal'c und O'Neill unterdessen, wo sich das Schiff befindet. Nachdem O'Neill ein weiteres Mal von den Beinen gerissen wird, erkennt er im Fenster den Saturn. Klorel verspricht ihm, dass er seinen Heimatplaneten noch ein letztes Mal sehen wird.

    Auf der Erde berichtet Walter Harriman, dass man ein Problem habe. Man habe Signale entdeckt, die Kurs auf die Erde nehmen. Die NASA arbeite an der Installation von Weltraumteleskopen, um Bilder zu bekommen. Hammond weiß allerdings bereits, dass Jackson Recht hatte und freut sich für diesen, dass er diesen Albtraum kein zweites Mal durchmachen müsse. Daraufhin ruft Hammond den Präsidenten an.

    Während Daniel und Sam beobachten, wie die Jaffa die Todesgleiter besteigen, koordiniert Hammond im SGC die Gegenmaßnahmen.

    Auf dem Schiff befreien Carter und Daniel Teal'c und O'Neill und sehen sich erneut Klorel gegenüber. Der bekommt Daniel zu fassen und wendet ein Handgerät an ihm an. O'Neill sieht sich dazu gezwungen, auf Skaara zu schießen, um Daniel zu retten. Dennoch scheint alles zu spät zu sein. Man befindet sich bereits im Anflug auf die Erde.

  • Kritik

    Die Invasion Teil 3 macht genau dort weiter, wo die vorangegangene Folge aufgehört hat – zum Glück für den Zuschauer aber deutlich stärker. Zwar beginnt Die Invasion Teil 3 auch eher langsam mit dem Erkunden des Ortes jenseits des Gates. Es wird jedoch schnell Spannung aufgebaut und Szene für Szene gibt es neue Offenbarungen und Erkenntnisse.

    Eine dieser großen Offenbarungen ist natürlich die Enthüllung, dass Skaara als Apophis' Sohn Klorel in dessen Auftrag den Angriff auf die Erde durchführt. Seit Skaara von den Goa'uld entführt wurde, ist dies das erste Mal, dass das SG-1-Team, insbesondere natürlich O'Neill, wieder auf ihn trifft. Dass Skaara zum Schurken wurde war zwar seit dem Pilotfilm vorprogrammiert.

    Mit Skaaras Auftritt in der Finalfolge der ersten Staffel schließt man nicht nur einen Kreis, man veranschaulicht durch seinen Handlungsbogen auch nochmal, wie mächtig die Goa'uld sind und, dass man sich dieser Feinde nicht einfach entledigen kann. Sie werden aber nicht einfach nur als das pure Böse dargestellt. Nachdem man von Daniels Frau Sha're schon lange nichts mehr sah, wird mit Skaara nochmals verdeutlicht: Diese Feinde sind nicht einfach nur brutale Killer. Tötet man die Goa'uld, tötet man auch unschuldige Menschen, die gar nichts dafür können, zu was sie wurden.

    Als O'Neill und Teal'c bei Skaara an ihre Grenzen gelangen, wendet sich prompt das Blatt. Hatte das Team zuerst noch den Überraschungsmoment auf seiner Seite, gab es schließlich preis, dass es sich an Bord befindet, während es sich zuvor noch relativ frei bewegen konnte und einen entsprechenden strategischen Vorteil hatte. Kaum ist dieser Vorteil dahin, bleiben nur die Sprengstoffpakete, die Daniel und Carter auf dem sich der Erde nähernden Schiff verteilt haben.

    Das Finale von Stargate SG-1 Staffel 1 bietet aber noch mehr Überraschungen – die noch dazu Einfluss auf den Verlauf den weiteren Serie nehmen werden. So erhalten die Zuschauer zum ersten Mal einen ausführlichen Einblick in die Kriegsführung der Goa'uld, in deren überlegene Technologien, Raumschiffe und Waffen. Bleibenden Eindruck hinterlässt natürlich die Zat'nik'tel, die O'Neill kurz in Zat umbenennt, oder die Kommunikationskugel, die als Beispiel für die Kommunikation der Goa'uld etabliert wird.

    Mit Die Invasion Teil 3 schuf man im Gegensatz zur Sparmaßnahmen-Vorgängerfolge eine solide Episode, die Spannung und Charakterentwicklung bietet. Vor allem der Konflikt mit Skaara / Klorel veranschaulicht, in welcher Zwickmühle die Menschen sind, wenn sie gegen ihren Feind, die Goa'uld vorgehen möchten.

  • Fazit

    Nach einem starken Die Invasion Teil 1 und einem schwachen Die Invasion Teil 2 legt Die Invasion Teil 3 stark nach. Erstmals befindet sich nicht nur SG-1 oder Stargate Command in Gefahr, sondern das Schicksal der gesamten Erde hängt von dem Vorzeigeteam ab. Ob es SG-1 gelingt, die Invasion aufzuhalten, wird allerdings nicht aufgedeckt - erst in Staffel 2 gibt es die Antwort auf diese Frage.

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