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Episoden

Atlantis ruft
The Real World (2)


Weltpremiere: 18.08.2006 Premiere DE: 21.11.2007 Regie: Paul Ziller Drehbuch: Carl Binder
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



Dr. Weir wacht in einem Bett, in einem weißen, sonst aber leeren Raum auf, doch als sie den Raum verlassen will, stellt sie fest, dass der Raum verschlossen ist. Nach lautem Rufen und Klopfen kommt schließlich ein Arzt herein, Dr. Fletcher, der ihr mitteilt, dass sie sich in einem Krankenhaus außerhalb von Washington D.C. befindet.

Dr. Fletcher erzählt ihr, sie sei während einer Verhandlung zusammengebrochen und nun schon seit einigen Tagen im Krankenhaus, doch auf die Frage was mit Atlantis ist, weiß der Doktor keine Antwort. Er meint aber, es wäre ganz normal, dass ihr Gehirn verwirrt reagiert. Sie bittet darum, mit General O'Neill sprechen zu dürfen, welcher kurze Zeit später im Krankenhaus erscheint.

Als sie ihn auf das Stargate Programm und Atlantis anspricht, weiß er nicht wovon sie redet. Er erklärt ihr, er kenne sie erst seit kurzer Zeit und dass sie gerade erst wegen der Verhandlungen zusammengearbeitet haben.

Während des Gesprächs stellt Weir plötzlich eine kurzzeitige Verformung von O'Neills Kopf fest und weicht erschrocken zurück, doch dies ist erst der Anfang ...



Weir erwacht in einem Bett in einem ansonsten leeren und steril wirkenden Raum. Durchs Fenster sind andere Häuser und eine Strasse erkennbar und an ihrem Handgelenk trägt sie eine Art Namensschild.
Als sie versucht den Raum zu verlassen muss sie feststellen, dass die Tür verschlossen ist. Lautes klopfen und Rufen führt schließlich dazu, dass ein Mann im Anzug, der sich als Arzt vorstellt, den Raum betritt, sich als Dr.Fletcher vorstellt und ihr mitteilt sie befinde sich in einem Krankenhaus außerhalb von Washington DC.


Der Arzt teilt ihr mit sie sei während einer Verhandlung zusammen gebrochen und es sei normal, dass sie nun sehr verwirrt sei. Auf die Frage wie sie von Atlantis auf die Erde gekommen ist kann der Arzt nicht antworten und bietet ihr an mit jemandem der mit den Verhandlungen zu tun hatte zu sprechen. Es handelt sich dabei um eine Verhandlung die Weirs Meinung nach bereits vor weit über zwei Jahren statt gefunden hat, vor ihrer Zeit auf Atlantis. Der Arzt teilt ihr mit, dass sie seit wenigen Tagen im Krankenhaus sei und die letzten Jahre ihrer Erinnerung wohl eine Einbildung seien – eine natürlich Reaktion des Gehirns auf den Zusammenbruch. Weir bitte darum nun doch jemand sprechen zu dürfen und wenig später bekommt sie Besuch von Jack O’Neill. Erneut erzählt Weir ihre Geschichte doch auch O’Neill weiß nichts vom Stargate Programm und Atlantis. Er erzählt Weir, dass er sie seit kurzem kennt, da sie wegen der Verhandlungen zusammengearbeitet haben. Im Laufe der Diskussion nimmt Weir plötzlich kurzzeitige, merkwürdige Verformungen von O’Neills Kopf wahr und weicht erschrocken zurück.

Ein Versuch ihrerseits dem Krankenhaus zu entfliehen wird von Pflegern vereitelt.
Der Arzt stellt sie ruhig und wenig später befindet sie sich wieder in dem Raum in dem sie zuvor erwacht ist. Dr. Fletcher kommt zu ihr und berichtet, er habe mit dem Pentagon gesprochen und deren Aussage zufolge gebe es kein Stargate Programm oder eine Basis in einer anderen Galaxie.
Im Anschluss erzählt er ihr von ihrem Zusammenbruch und der Ursache für ihr Trauma. Sie sei vor drei Wochen gemeinsam mit ihrem Freund Simon im Auto unterwegs gewesen als ein anderes Auto sie gerammt hat. Dabei sei Simon gestorben. In den folgenden Tagen habe ihr Verhalten sich verändert und bei den Verhandlungen sei sie dann schließlich kollabiert. Während der Arzt noch mit ihr redet nimmt sie plötzlich einen wagen Schemen hinter der Tür wahr. Dr.Fletcher hingegen sieht diesen offensichtlich nicht.

Fletcher führt sie nach draußen wo ihre Mutter auf sie wartet. Auch ihre Mutter versucht sie davon zu überzeugen, dass die letzten Jahre Einbildung gewesen sein müssen und die Ärzte in dem Krankenhaus ihr sicher helfen können. Als sie abends wieder in ihrem Krankenbett liegt und sehr unruhig schläft erwacht sie und nimmt erneut den Schemen von zuvor wahr. Dieses mal in ihrem Zimmer hinter einem Vorhang. Am nächsten Tag bekommt sie weitere Medikamente verschrieben die ihr helfen sollen den aktuellen Zustand zu überwinden. Im Laufe des Tages versucht sie über das Internet Informationen über den Unfall und die „kürzlichen“ Verhandlungen zu bekommen als eine Schwester ihr Medikamente bringt. Weir schluckt die Tabletten allerdings nicht sondern behält sie im Mund und entsorgt sie später. Gegen Abend befindet sie sich wieder in ihrem Zimmer und erneut taucht der Schemen auf, dieses mal zunächst in ihrem Bett und anschließend vor der Tür. Er versucht in den Raum zu kommen doch es gelingt ihm nicht. Nach diesen erneuten Erfahrungen entscheidet Weir sich schließlich dazu die Tabletten doch zu nehmen.

Dr. Fletcher gesellt sich zu ihr um mit ihr zu reden und sie fragt ob sie sich jemals wieder an den Unfall erinnern würde oder ob ihr Gehirn ihn endgültig verdrängt habe. Am Ende der kurzen Unterhaltung teilt der Arzt ihr mit, dass sie nun bereit sei wieder nach Hause zu gehen. Er fährt sie nach Hause wo sich von ihrer Mutter und ihrem Hund begrüßt wird.

Weir sitzt im Garten als O’Neill sie besucht und sich nach ihrem Wohlbefinden erkundigt. Er bietet ihr an wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren was sie dankend annimmt.
Plötzlich ist Weir wieder in der gewohnten Atlantisumgebung zu sehen. Sie schläft in einem Quarantäneraum und Sheppard, McKay und Beckett reden über ihren Zustand. Beckett zeigt sich nicht zuversichtlich und vermutet, dass sie es nicht schaffen würde.
Ihr ganzer Körper scheint von Naniten befallen zu sein und McKay vermutet, dass Niam sie ihr auf dem Jumper kurz bevor sie ihn von Bord befördern konnte infiziert hat. Die Naniten vermehren sich in ihrem Körper und sie scheinen sie übernehmen zu wollen. Beckett vermutet der versuch Weirs Körper zu übernehmen sei ein letzter Versuch zu überleben, da die Anzahl zu gering sein könnte um sich normal zu replizieren. Sheppard schlägt vor einen EMP einzusetzen wie es schon einmal geklappt hat. Da die Naniten aber bereits intensiv mit Weirs Gehirn verbunden sind wäre dies nach Becketts Meinung zu gefährlich. Er wundert sich warum ihr Körper nicht selber gegen die Naniten kämpft, da dies zu Anfang noch passiert ist. Er vermutet, dass die Naniten ihr Immunsystem irgendwie davon überzeugen konnte keine Gefahr darzustellen und sie sich deshalb nicht wehrt.

Wieder in Weirs Traumwelt zurück begrüßt Jack sie beim Betreten der UN Gebäude. Sie berichtet ihm davon sich merkwürdig zu fühlen und mit Dr.Fletcher über eine Anpassung der Medikamente geredet zu haben.
Sheppard fragt Beckett ob Weir ihn hören könnte und dieser meint, dass die Idee gar nicht schlecht sei. Es gebe viele bekannte Fälle von Komapatienten die ihre Umgebung wahrgenommen haben. Gerade, da ihr Gehirn ungewöhnlich aktiv sei könne ein Versuch nicht schaden. Beckett hat plötzlich eine Idee welche von McKay aufgrund des Gesichtsausdrucks als brillant eingestuft wird und verlässt den Raum. Währenddessen beginnt Sheppard mit ihr zu reden und sie eindringlich auffordert zu kämpfen und sich gegen die Naniten zu wehren.
In ihrer Traumwelt befindet sich Weir gerade zu Hause als sie in den Spiegel guckt und ihr eigenes Spiegelbild auf einen Schemen reduziert ist. Sie entscheidet daraufhin ihre Tabletten alle wegzuwerfen.
Bei einem Gespräch mit Dr.Fletcher über eine erneute Neudosierung wird sie misstrauisch, da Fletcher wörtlich das gleiche sagt wie wenig zuvor O’Neill bereits.
Nachts taucht erneut der Schemen in ihrem Schlafzimmer auf, dieses mal redet er sogar ein wenig und sie scheint keine Angst mehr zu haben. Sie öffnet eine Tür und erkennt dahinter den Ereignishorizont eines aktiven Stargates.

Als sie hindurch treten will wird sie plötzlich von zwei Pflegern festgehalten und ruhig gestellt. Sie wacht erneut in einem Krankenbett auf und sieht O’Neill neben ihrem bett warten. Dieser eröffnet ihr, dass sie erneut einen Zusammenbruch hatte und er sie nicht mehr so bedrängen werde schnell wieder zu verhandeln.
Auf Atlantis stellen McKay und Beckett ihren Plan vor um die Naniten aus Weirs Gehirn wegzulocken. Sie schlagen vor einige Wraithzellen in sie zu implantieren, da die Naniten schließlich darauf programmiert sind die Wraith zu vernichten. Sobald dann alle Naniten aus dem Gehirn verschwunden sind können sie mit einem EMP vernichtet werden.
Im Krankenhaus spielt Weir gerade Karten als sie plötzlich feststellt, dass der Großteil der Karten nicht die erwarteten Aufdrucke sondern Gatesymbole hat. Sie teilt dies Dr.Fletcher und O’Neill mit und hält daran fest, dass jemand mit ihr kommunizieren will. Sie versucht Jack davon zu überzeigen, dass sie zum SGC muss um dort durch das Stargate ihre Reise durch die Fantasie zu beenden.

Währendessen hat Beckett ihr auf Atlantis die Wraithzellen ins Bein implantiert und die Naniten bewegen sich unmittelbar dorthin. McKay feuert den EMP ab und sofort sind alle Naniten verschwunden. Zumindest scheint es auf den ersten Blick so, doch nur wenige Augenblicke später entdeckt Beckett im Gehirn einige wenige verbliebene Naniten die sich nicht von den Wraithproben weglocken lassen haben. Die Anwesenden diskutieren über die weitere Vorgehensweise als Sheppard auf die Idee kommt, dass Weir vielleicht aktiv gegen die Naniten kämpft, was die hohe Hirnaktivität erklären würde. Die Naniten sehen die Menschen als organische Maschinen an, Sheppard vermutet nun, dass sie versuchen die Kontrolle über Weirs Körper zu gewinnen, als seien zwei Personen in einem Körper und nur eine könne überleben. Beckett kommt zu dem Schluss, dass sie nun nicht mehr aktiv helfen können und alles bei Weir selber liege, doch Sheppard sieht das anders und geht zu dem Quarantäneraum um ihr Mut zuzusprechen.

Weir befindet sich festgeschnallt auf einer Liege und mehrere Pfleger und Dr.Fletcher befinden sich in ihrer Umgebung. Als sie Sheppards Stimme hört kann sie sich losreißen und weglaufen. Sie folgt dem Shemen von Sheppard in einen Aufzug und als sie aus diesem aussteigt befinden sie sich im SGC. Dort angekommen sind zunächst nur zwei Personen anwesend. Sheppard und O’Neill welche beide versuchen Weir davon zu überzeugen ihnen zu folgen. Plötzlich sieht Weir sich von bewaffneten Soldaten umgeben.
Auf Atlantis sehen alle gespannt auf die Monitore, aber Beckett vermutet bereits, dass sie den Kampf verliert. Doch Sheppard sieht das nicht ein und dringt in den Quarantänebereich ein um sie erneut intensiv aufzufordern sich zu wehren.

Weir sieht Sheppard hinter einigen der Soldaten stehen und dieser erklärt ihr in wenigen Sätzen die aktuelle Situation und, dass sie alleine den Kampf gegen die Naniten gewinnen muss. Sie entschließt sich einfach durch sie hindurch zu laufen. Die Schüsse gehen durch sie hindurch und sie erreicht den Kontrollraum wo sie das gate nach Atlantis anwählt. Kurz bevor sie es durchschreiten kann steht O’Neill plötzlich vor ihr. Sie teilt ihm mit zu wissen, dass er nicht O’Neill sei woraufhin dieser sich zunächst in Flecher und dann in Niam verwandelt. Niam versucht es noch kurz mit einem Bluff indem er sagt er habe schon gewonnen, aber Weir lässt sich nicht aufhalten und geht einfach durch ihn hindurch.
Währenddessen haben Beckett und McKay Sheppard bereits wieder aus dem Quarantäneraum geholt und eine Untersuchung veranlasst. Weir erwacht und ist sichtlich erfreut wieder da zu sein wo sie es erwartet.


The Real World ist auf jeden Fall eine Folge über die man sich gut streiten kann. Die Meinungen gehen hier stark auseinander, was nicht zuletzt der Grund für das späte Review ist.

Ich persönlich halte die Folge für relativ überflüssig, was nicht heißt, dass sie schlecht ist.
Auf jeden Fall ist es mal wieder eine Abwechslung gegenüber den sonstigen aktionhaltigen Episoden bei SGA. The Real World fokussiert auf Weirs Vergangenheit und am Ende auf der Beziehung zu Sheppard. Insofern haben wir hier erneut eine Folge die sich damit auseinandersetzt wie die einzelnen Mitglieder des Team zusammenpassen und woher sie kommen. Vor zwei Wochen war der Inhalt der Episode mehr oder weniger identisch, nur mit Ronon anstelle von Weir.


Ich persönlich finde es schade, dass die Autoren auf bekannte Mittel zurückgegriffen haben. Die manipulierte Traumwelt ist nicht wirklich neu und entsprechend schnell durchschaubar. Dafür gefällt mir der Ansatz sehr gut, dass die geringe Anzahl der Naniten versucht sich organisch zu replizieren und daraufhin die Kontrolle über Weir zu übernehmen. Allerdings ist auch hier wieder etwas altes aufgegriffen. Schon die klassischen Replikatoren haben aus dem Material bestanden welches sie fressen konnten.

Ich bin der Meinung man hätte sich ein paar neue Dinge einfallen lassen oder in der Folge größeres Augenmerk auf die Asuraner als ganzes legen können. Die erhoffte Anschlussfolge ist The Real World auf jeden Fall nicht, es handelt sich im Grunde um eine normale Stand-alone Charakterfolge aus der leider nicht so viel neues herauskommt wie gewohnt.


Wie aber bereits angemerkt werden sich bei dieser Folge wieder einmal die Lager spalten. Ich selber würde hier nur 2 Punkte vergeben, da aber bereits von verschiedenen anderen Stellen auf 3 oder gar 4 Punkte gepocht wurde gibt es in der Summe mal 3 Punkte.


Bewertung: (Maximal 5 Punkte pro Kategorie)

Action: 1
Charakterentwicklung: 4
Erotik: 0
Kontinuität: 2
Humor: 2
Spannung: 3
Spezialeffekte: 1

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