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Episoden

Angedockt
Awakening


Weltpremiere: 12.10.2010 Premiere DE: 23.03.2011 Regie: Andy Mikita Drehbuch: Paul Mullie & Joseph Mallozzi
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



Die Crew entdeckt ein fremdes Schiff, das der Destiny sehr ähnlich sieht. Als sie sich aufmachen, um das verlassene Schiff zu erkunden, machen sie eine weitreichende Entdeckung...


Eli, Rush und Young befinden sich auf dem Observationsdeck und beobachten das Objekt, auf welches die Destiny zu fliegt, als Wray zu ihnen stößt. Sie wissen noch immer nicht, um was es sich handelt. Young möchte, dass die Destiny kampfbereit ist, doch Rush ist sich sicher, dass sie das nicht sein müssen. Schließlich erkennen sie, dass es sich um ein Schiff handelt, welches ebenfalls von den Antikern erbaut wurde. Brody berichtet, dass die Destiny nicht abbremst und sich direkt auf Kollisionskurs befindet. Während Young die Waffen aktivieren lässt, stellt Rush fest, dass sich die Destiny zum Andocken bereit macht... was auch tatsächlich geschieht.

Young ist noch immer unklar, wie Rush wissen konnte, dass die Destiny andockt. Dieser erklärt es ganz einfach, dass es naheliegend war, da es sich um ein ähnliches Schiff handelt. Die Destiny und das Vorhutschiff tauschen nun Daten aus. Es sind mehrere dieser Schiffe unterwegs, die Daten sammeln und Sternentore positionieren. Bei dem Schiff, an dem die Destiny angedockt hat, muss ein System versagt haben. Rush ist versessen darauf, auf das andere Schiff zu kommen und dieses in Augenschein zu nehmen. Doch Young möchte ihn auf der Destiny, um die Daten zu entschlüsseln, die übertragen werden. Stattdessen schickt er – sehr zu Rushs Unmut – Brody und Volker auf das andere Schiff.

Mit Hilfe eines Kino erkundet das Team, dem neben Brody und Volker auch Scott und Greer angehören, das andere Schiff. Eli, Young, Rush und Park verfolgen auf der Destiny die Videoübertragung und widmen sich dem Datentransfer vom anderen Schiff. Noch immer ist unklar, um was es sich dabei genau handelt.

Chloe sucht derweil TJ auf. Eigentlich hatten sie vor 20 Minuten einen Termin auf der Krankenstation, doch TJ scheint die Zeit vergessen zu haben. Chloe bietet ihr an, dass sie mit ihr über die schrecklichen Ereignisse sprechen kann, doch TJ blockt ab. Stattdessen möchte sie mit Chloe nun zur Krankenstation und ihre Beinwunde kontrollieren. Sehr zu ihrer Überraschung berichtet Chloe jedoch, dass diese komplett geheilt ist.

Nicholas Rush hat sich inzwischen davongestohlen und geht in den Kontrollraum. Er prüft die Daten dort. Währenddessen erscheint ihm erneut Gloria. Scheinbar handelt es sich wirklich um bahnbrechende Informationen und Rush meint sogar, dass es einen Weg für sie geben könnte, nach Hause zu gelangen. Etwas, das er den anderen Menschen an Bord erneut vorenthalten möchte.

Brody, Volker, Greer und Scott sind derweil im Schiffskontrollraum angelangt. Sie bringen die Systeme online, um das Schiff zu untersuchen. Rush kehrt auf der Destiny wieder zum Kontroll-Interface-Raum zurück. Young vermutet bereits, dass der Wissenschaftler ihnen etwas verheimlicht. Jedoch kommt Telford zu Young und stellt ihn bezüglich des Außeneinsatzes zur Rede. Telford möchte auf dem Laufenden bleiben und Everett unterstützen. Widerwillig nimmt Colonel Young das Angebot an und teilt ihm den aktuellen Status mit.

Zwischenzeitlich hat Colonel Young die Nachricht erhalten, dass Varro von der Luzianer Allianz mit ihm sprechen möchte. Als er den Raum betritt, geht Ginn sogleich auf ihn zu. Sie weiß, dass sie an ein Vorhutschiff angedockt haben und bietet ihre Hilfe an, da sie sich mit Antikertechnologie auskennt. Doch Young macht deutlich, dass er keinen Luzianer in die Nähe des anderen Schiffes lässt. Varro möchte wissen, was sie noch alles tun müssen, um Youngs Vertrauen zu bekommen. Eine Frage, auf die er keine zufriedenstellende Antwort erhält. Der Colonel hat zu jedem Argument, das Varro vorbringt, eine rasche Gegendarstellung und er sagt, dass er sich nicht vorstellen kann, dass die Mitglieder der Luzianer Allianz an Bord der Destiny irgendetwas tun können, um in den Genuss seines Vertrauens zu kommen.

Auf dem Vorhutschiff erwachen die verschiedenen Systeme nach und nach zum Leben und Scott entscheidet sich dafür, mit Greer auf eine Entdeckungstour zu gehen.

Colonel Young sucht auf der Destiny im hydroponischen Labor Camile Wray auf. Er weiß, dass sie mit den Gefangenen gesprochen und ihnen erzählt hat, dass sie an das Vorhutschiff angedockt haben. Sie unterhalten sich lange darüber, wie sie mit den Mitgliedern der Luzianer Allianz umgehen sollen. Wray pocht darauf, dass sie die Vereinbarung mit dem Heimatplanetenkommando einhalten und die Gefangenen respektieren müssen. Diese liefern ihnen aktuell Informationen und so muss es auch bleiben, da ein Großangriff auf die Erde geplant ist.

Inzwischen ist Eli darüber gestolpert, dass das Vorhutschiff über große Energiereserven verfügt. Nach Absprache mit Park und Rush, könnten die Schiffe gemeinsam genug Energie haben, um ein Wurmloch zur Erde aufzubauen. Rush erklärt, dass er einige Kabelverbindungen ändern und einen Transferkanal öffnen muss. Natürlich stimmt Young den Arbeiten unverzüglich zu.

Über den Monitor im Kontroll-Interface-Raum sieht Eli, dass die Datenübertragung vom Kino unterbrochen wurde. Rush ist inzwischen an der Luke angekommen und wartet darauf, das andere Schiff zu betreten. Auf dem Vorhutschiff will Brody sich auf den Weg machen, eine defekte Relaisstation zu reparieren. Scott holt Rush an der Luke ab und zeigt ihm ihre letzte Entdeckung... Sternentore, die auf dem Vorhutschiff gebaut und gelagert werden.

Im Kontrollraum des Vorhutschiffs arbeitet Volker weiter an den Systemen. Er denkt gerade, dass Brody zurückgekehrt ist. Doch als er sich umdreht, sieht er ein Alien. Bevor es zu weiteren Interaktionen kommt, kollabiert dieses jedoch. Über Funk verständigt er Scott und bittet ihn zum Kontrollraum zukommen. Young ruft TJ hinzu, die zum anderen Schiff rüber soll. Als Begleitung geht David Telford mit ihr. Im Kontrollraum angekommen geht TJ zögerlich auf das bewusstlose Alien zu. In dem Moment erwacht es jedoch und spricht in einer unverständlichen Sprache zu ihnen. Eine Kommunikation ist nicht möglich und sie entscheiden sich schließlich, das Schiff weiter abzusuchen, ob noch weitere Aliens an Bord sind.

Rush und Eli gelingt es in der Zwischenzeit, die Einstellungen soweit vorzunehmen, dass die Energie von beiden Schiffen zum Sternentor transferiert wird. Wray macht eine Durchsage und bittet alle Besatzungsmitglieder, sich auf den Anwahlversuch zur Erde vorzubereiten, da – sofern dies klappt – alles schnell gehen muss.

Auf dem Vorhutschiff entdeckt Greer mehrere Kapseln, sodass die Vermutung nahe liegt, dass noch zahlreiche weitere Aliens auf dem Schiff unterwegs sind. Young befiehlt dem Trupp, sofort zurückzukehren, aber Rush besteht darauf, noch auf dem Vorhutschiff zu bleiben; für den Fall, dass es zu Störungen im Energietransfer kommt. Im Gaterium der Destiny versammeln sich alle Besatzungsmitglieder und sie beginnen die Anwahlsequenz. Allerdings bricht diese ab. Der Energietransfer wurde unterbrochen. Im Kontrollraum des Vorhutschiffs dringen die Außerirdischen ein. Sowohl Dunning, als auch Rush werden außer Gefecht gesetzt. Der Energietransfer wird umgekehrt. Eli und Young überlegen, die Destiny vom Vorhutschiff abzukoppeln.

Colonel Telford, Lieutenant Scott und Sergeant Greer kehren auf dem Vorhutschiff zum Kontrollraum zurück und finden Dunning und Rush bewusstlos. Telford will Youngs Befehl, dass sie alle schnell zurückkehren, nicht ausführen. Stattdessen will er mit Eli sprechen. Dieser soll ihm sagen, wie er den Energietransfer vom Vorhutschiff aus wieder umkehren kann. Doch viel Zeit bleibt nicht. Wenn die Energiereserven der Destiny zu niedrig sind, wäre es zu spät.

Die Zeit rast und Scott und Greer bringen Dunning und Rush zurück zur Destiny. Dort angekommen, haben sie auch wieder das Bewusstsein erlangt und Rush verschwindet unverzüglich. Es sind nur noch wenige Minuten übrig, um den Energietransfer umzukehren und Eli ist sich sicher, dass sie nicht mehr genug Zeit haben, herauszufinden, wie sie abkoppeln können. Doch dann lösen sie sich vom Vorhutschiff. Rush hat den Vorgang vom Hauptcomputer aus eingeleitet... Colonel Telford bleibt auf dem Vorhutschiff zurück. Die Destiny springt schließlich in den Hyperraum und die Funkverbindung bricht ab. Telford wird im Kontrollraum des Vorhutschiffs von den Außerirdischen umzingelt.


Die Episode Angedockt konzentriert sich auf zwei wichtige Aspakte des Stargate-Universums: die Antiker und fremde Lebensformen. Beides kommt bei Stargate Universe gefühlt etwas zu kurz und das, obwohl sie sich auf einem Antikerschiff aufhalten und weit entfernt von der Milchstraße sind.

Als klar wird, dass das Objekt, auf welches sich die Destiny zu bewegt, ein anderes Antikerschiff ist, wird man als Zuschauer natürlich neugierig. Endlich lernt man die sogenannten Vorhutschiffe kennen, welche dafür verantwortlich sind, dass die Sternentore auf den verschiedenen Welten positioniert werden. Bis man aber wirklich einen Eindruck vom Schiff bekommt, vergeht recht viel Zeit und die Entdeckung der Sternentorproduktionsstätte innerhalb des Schiffes wird durch Rushs Kommentar gefühlsmäßig eher nach unten gespielt.

Die gezeigte außerirdische Lebensform wird spannend eingeführt und birgt einiges an Potenzial. Allerdings werden auch einige Fragen aufgeworfen, die hoffentlich im späteren Verlauf der Serie noch geklärt werden.

Leider scheinen die kreativen Köpfe hinter der Kamera aber nicht alle Handlungen, die sie angefangen haben, komplett durchdacht zu haben. Zumindest macht es den Anschein, als wüsste man nicht so recht, was man nun mit den Angehörigen der Luzianer Allianz auf der Destiny anstellen soll.... oder gar mit Colonel Telford. Womöglich überrascht das Autorenteam aber auch noch und schafft es in den nächsten Episoden eine geschickte Wendung einzubauen!


Mit einer neuen Entdeckung, die es zu machen gilt, schaffen es die Autoren, das Interesse zu wecken. Tatsächlich ist es für Stargate-Fans auch ganz schön, ein solches Vorhutschiff und das Lager mit den Sternentoren zu sehen. Insgesamt ist die Folge recht spannend aufgebaut und schafft es in gewissem Maße zu überraschen.

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