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Episoden

Das Tor zum Universum
Children of the Gods


Weltpremiere: 27.07.1997 Premiere DE: 06.01.1999 Regie: Mario Azzopardi Drehbuch: Jonathan Glassner & Brad Wright
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



Im Cheyenne Mountain bewachen 4 Soldaten das Stargate, das seit der Abydos-Mission nicht weiter genutzt wurde. Plötzlich aktiviert sich das Tor und Fremde gelangen in die Basis. Es kommt zum Feuergefecht und eine Soldatin wird entführt.


Der Zwischenfall sorgt dafür, dass Jack O'Neill zum Cheyenne Mountain beordert und zur Abydos-Mission befragt wird. Als er schließlich einräumt, die Bombe nicht gezündet zu haben, um die Bevölkerung dort in Frieden leben zu lassen, wird heftig diskutiert – und letztlich eine Mission gestartet, um auf Abydos herauszufinden, was dort geschehen ist und wer die Eindringlinge sind.


Dabei trifft Jack O'Neill erneut auf Daniel Jackson, der sich unter den Abydoniern bestens eingelebt hat und neue Erkenntnisse zum Sternentor gewonnen hat.


Im Cheyenne Mountain Complex, in dem das Stargate untergebracht ist, bewachen einige Soldaten eben jenes Tor, durch das Jack O'Neill, Daniel Jackson und ein Team einst nach Abydos aufbrachen. Die Soldaten spielen auf ihrer Wache Karten, da in diesem Komplex ohnehin nie etwas geschieht.

Doch mit einem Mal aktiviert sich das Tor und plötzlich treten mehrere mit Fremde mit Schlangenwachenhelmen durch das Tor. Die Soldatin, die sich das Tor genauer anschauen wollte, wird von ihnen ergriffen und die anderen Soldaten eröffnen das Feuer.


Es kommt zum Feuergefecht zwischen den Soldaten und den Fremden und der General wird hinzugerufen. Dieser befiehlt, das Feuer einzustellen und beobachtet die Situation, da die Fremden die Soldatin weiterhin als Geisel genommen haben. Letztlich bleibt dem General nichts anderes übrig, als die Fremden gehen zu sehen, doch dabei beobachtet er, wie die Augen des Fremden in der goldfarbenen Rüstung leuchten.


Nach dem Vorfall wird Colonel Samuels zu Colonel O'Neill nach Hause geschickt, um diesen aus dem Ruhestand zu holen und zum Cheyenne Mountain zu begleiten. O'Neill wird General Hammond, dem befehlshabenden Offizier im Cheyenne Mountain vorgestellt. Dieser zeigt ihm die Leiche eines der Fremden und befragt ihn zu den Bewohnern von Abydos und seinem Einsatz auf dem Planeten.

O'Neill bleibt zunächst bei seiner Aussage, dass er die Bombe auf Abydos gezündet habe, bevor er zur Erde zurückgekehrt wäre, doch Hammond lässt nicht locker und befragt ihn weiter und weiter zu seinem Abydos-Einsatz und den Bewohnern – und lässt ihm schließlich keine andere Wahl. Hammond ist drauf und dran, eine Bombe nach Abydos zu schicken, da er der Ansicht ist, dass die Bombe dort wohl nicht alles zerstört habe.


Als er keine andere Wahl hat, erklärt O'Neill sein Vorgehen, die Bombe nicht zu zünden, da die Bewohner von Abydos friedliebend seien und die wahren Übeltäter vernichtet worden seien.

Hammond gibt sich damit allerdings nicht zufrieden, schließlich habe er auch seine Befehle.


Später stattet O'Neill Major Kawalsky einen Besuch ab, der bei der Abydos-Mission ebenfalls mit dabei war. Ihr Gespräch wird von Hammond unterbrochen, der die aktuelle Lage erklärt. O'Neill gelingt es schließlich, ihn davon zu überzeugen, mit Kawalsky nach Abydos zu gehen und dort herauszufinden, wer die unbekannten Angreifer waren.


O'Neill schickt schließlich eine Nachricht nach Abydos, um Daniel Jackson zu erreichen und kurze Zeit später wird das Gate aktiviert und die Packung Taschentücher, auf die die Nachricht geschrieben war, kehrt mit einer Antwort durch das Gate zurück.


Als der Einsatz genehmigt ist, wird O'Neill ein Team zugeteilt, zu dem auch Kawalsky und Ferretti gehören. Aber auch Captain Samantha Carter wird ihm vorgestellt, von deren Beteiligung am Einsatz er aufgrund ihres wissenschaftlichen Hintergrunds er zunächst alles andere als begeistert ist.


Auf Abyods angelangt, treffen sie auf Daniel Jackson, Skaara und einige andere Abydonier. Als O'Neill Daniel erklärt, was auf der Erde geschehen ist, ist Daniel überrascht, denn die Fremden, die auf die Erde kamen, kamen nicht von Abydos.

Schon bald offenbart Daniel, dass diese Eindringlinge durch ein anderes Stargate hätten kommen müssen, eine Möglichkeit, die laut Carter nicht bestünde. Doch Daniel erklärt, dass den Wissenschaftlern auf der Erde etwas gefehlt hätte, um richtige Gate-Adressen herauszufinden.


Daniel führt O'Neill, Carter und die anderen in eine Halle, in der zahlreiche Symbole an der Wand stehen. Seiner Meinung nach handelt es sich hierbei um eine Karte mit möglichen Sternentor-Adressen. Nach einem kurzen Gespräch, entwickeln er und Carter die Theorie, dass dies durchaus sein könne und man aufgrund der Expansion des Universums die Koordinaten anpassen müsste, die in Erdcomputer eingegeben werden können. Somit sei durchaus möglich, dass die Fremden nicht von Abydos kamen.


Während dieser Teil des Erdenteams noch immer diskutiert, dringen in die Halle, in der das Sternentor untergebracht ist, genau dieselben Eindringlinge ein, die auch auf der Erde angekommen waren. Sie töten viele der Menschen und Abydonier und entführen Sha're und Skaara. Als die anderen zurückkehren, wird ihnen gesagt, was geschehen ist. Daniel will Sha're finden und gibt sich die Schuld, daran, dass dieser Zwischenfall überhaupt geschah. O'Neill überzeugt ihn jedoch davon, dass die einzige Möglichkeit, Sha're zu retten, darin besteht, mit zur Erde zurückzukehren, wie es auch seine Befehle waren.


Doch zunächst sieht es auf der Erde nicht danach aus, als ob überhaupt eine Rettungsmission stattfindet. Derweil befinden sich Sha're und Skaara unter zahlreichen Gefangenen in einem Verließ. Einer der Jaffa wählt Sha're aus und nimmt sie mit. Skaara bleibt hilflos zurück.


Sha're befindet sich schließlich unter einigen Frauen in einem Raum, in edlen Gewändern. Auch die Soldatin aus dem Cheyenne Mountain befindet sich unter ihnen. Diese wird mitgenommen und zu Apophis gebracht. Es wird klar, dass er sie zur Frau nehmen möchte. Doch nicht nur er entscheidet, sondern auch der Symbiont, der mit ihr verschmelzen soll. Da sich dieser nicht mit ihr zufrieden gibt, lässt Apophis die Soldatin töten und eine andere Frau bringen.


Auf der Erde beraten Daniel Jackson und die Offiziere im Stargate Command, wie weiter vorangegangen wird und Daniel schlussfolgert, dass es mehr Wesen wie Ra geben muss, die sich als Götter ausgeben und das Sternentor-System nutzen.

Hammond informiert O'Neill und die anderen darüber, dass der Präsident beschlossen habe, 9 SG-Teams zu gründen, die künftig außerirdische Bedrohungen abwehren und womöglich mit anderen Völkern friedlichen Kontakt herstellen. O'Neill solle dabei SG-1 anführen, Kawalsky SG-2.

Die beiden Teams begeben sich zu der Gate-Adresse, die Ferretti beobachten konnte, als die Fremden Abydos verließen.


Während sich das Stargate-Team auf den Weg macht, wählen Apophis und der Symbiont Sha're als neue Wirtin und Frau aus. Über Umwege gelangt das Team dorthin, wo sie festgehalten wird, doch ist es bereits zu spät. Sha're wird vorgestellt und als Daniel zu ihr gelangen will, wird er von Apophis niedergestreckt und das Team wird festgenommen.


Einer der Jaffa, erkundigt sich bei dem SG-Team, woher es kommt und streicht das Zeichen, das Daniel in den Sand malt, wieder aus.

Kurze Zeit später wählen die Goa'uld weitere Wirte für ihre Symbionten aus und nehmen Skaara mit. Ab diesem Zeitpunkt eskaliert die Situation und die restlichen Gefangenen, das Team von Jack O'Neill eingeschlossen, sollen sterben.


O'Neill erkennt den Jaffa wieder, der sich nun zu den anderen Jaffa stellt und bittet ihn darum, ihm zu helfen, diese Leute zu retten. Teal'c entschließt sich dazu, dass O'Neill der erste ist, dem er dies zutraut. Somit stellt sich Teal'c gegen die anderen Jaffa und rettet gemeinsam mit SG-1 die Gefangenen.


Auf dem Weg zum Gate werden diese aus der Luft beschossen. SG-2 kommt aber rettend zur Hilfe. Doch O'Neill beschäftigt noch etwas anderes: Skaara. O'Neill rennt zum Gate, durch das Skaara und andere Goa'uld gehen wollen, doch Skaara wendet sich gegen ihn. Er ist nun Wirt eines Symbionten, nicht mehr Skaara.


Als die Goa'uld das Team und die Geflohenen weiterverfolgen, beeilt sich Daniel, das Stargate zu aktivieren und alle zurück zur Erde zu bringen. Die Teams leisten Widerstand, während auf der Erde die Zeit langsam abläuft. In letzter Sekunde gelingt es Daniel noch, das Tor zu aktivieren. Nach und nach trudeln die Geflohenen und die SG-Team-Mitglieder auf der Erde ein, während O'Neill und SG-2 das Tor weiter verteidigen, bis alle durch sind. Dabei wird Kawalsky von einem Symbiont als Wirt auserwählt. Doch dies bleibt zunächst von allen anderen unbemerkt.


Aber auch Teal'c hat es mit zur Erde geschafft und O'Neill rechtfertigt dies damit, dass er ihnen immerhin das Leben gerettet hat. Daraufhin folgt auch der Vorschlag, Teal'c ins SG-1-Team aufzunehmen, was Hammond aber damit abtut, dass diese Entscheidung womöglich nicht bei O'Neill liegt.


Als nach und nach alle den Gateraum verlassen, wirft Daniel einen Blick auf das Tor. Er will Sha're finden und sie retten und O'Neill verspricht ihm, dass sie alles daran setzen werden, Sha're und Skaara vor den Goa'uld zu retten.


Der Pilotfilm einer Serie wird natürlich immer ganz besonders kritisch beäugt. Wird ein gutes Fundament gelegt? Werden Möglichkeiten offen gehalten? Wie schlagen sich die Charaktere und die Schauspieler? Und wie ist die Handlung auf die Episode betrachtet?


Der Pilotfilm von „Stargate SG-1“ musste dazu noch einen ganz besonderen Spagat schaffen. Einerseits sollte die Geschichte aus dem Kinofilm weiter gesponnen werden, andererseits musste die Basis für ein ganz neues Abenteuer geschaffen werden.


Zudem mussten natürlich auch die Schauspieler beweisen, was in ihnen steckte. Die Charaktere in der Serie wurden zwar bereits zu Beginn anders ausgelegt, als dies im Kinofilm der Fall war, doch hatten Fans des Kultfilms damals natürlich noch immer Kurt Russell und James Spader als Jack O'Neil und Daniel Jackson vor Augen.


Wie man bereits nach dem Pilotfilm sagen kann, geben sich die Darsteller beste Mühe und schon relativ schnell hat man vergessen, dass andere Schauspieler einst diese Rollen spielten. In relativ schlechtem Licht wird dabei aber noch Captain Samantha Carter dargestellt, die erst mal den mittlerweile berühmt-berüchtigten Monolog über die Reproduktionsorgane von Männern und Frauen hält. Dabei wirkt sie im Pilotfilm weniger wie die erfahrene Soldatin, die sie einerseits vorgibt zu sein, sondern mehr wie die schusselige Wissenschaftlerin. Dabei hat den schusseligen Wissenschaftler-Part eigentlich schon Daniel Jackson inne.


Auf dem Einsatz zur Rettung von Sha're und Skaara gerät sie dann beinahe in Vergessenheit, während viel mehr O'Neill, Jackson und Kawalsky beleuchtet werden. Selbst Teal'c, der offensichtlich und ziemlich schnell O'Neill davon überzeugt, auf seiner Seite zu stehen, spielt eher eine Randfigur, die nach dem Pilotfilm auf jeden Fall näher beleuchtet werden muss.

Gerade die Flucht aus dem Gefängnis verläuft zu reibungslos. Nur, weil sich ein Mann zwischen die anderen Jaffa und die Gefangenen stellt, ändert das bei der gegebenen Situation eigentlich nicht viel. Stattdessen werden die feindlichen Jaffa besiegt und die Flucht gelingt.


Gut eingebaut und aufgegriffen werden im Pilotfilm allerdings Hinweise auf den Kinofilm. Dadurch fühlen sich Neueinsteiger nicht überfordert, wer den Kinofilm gesehen hat, bekommt die ein oder andere nette Anspielung auf diesen, wie das Feuerzeug, das O'Neill Skaara geschenkt hat oder, dass dieser ständig vor ihm salutiert.


Alles in allem vergeht der Pilotfilm schnell und ohne langatmige Stellen, aber auch, ohne sonderlich dramatisch zu wirken, wenngleich so manche Wendung interessantes Potenzial birgt. Im Prinzip hat der Pilotfilm aber vor allem seine Aufgaben erledigt: die neuen Charaktere und Schauspieler eingeführt und mit Apophis, den Stargate-Adressen auf Abydos und ähnlichem eine solide Basis gelegt, auf der man aufbauen kann.


Während bei manchen Charakteren gute Charakterarbeit geleistet wurde, wurde bei anderen noch etwas getrödelt. Es wurde allerdings sowohl mit den Charakteren wie auch mit der Handlung eine gute Ausgangsbasis für weitere und auch komplexe Geschichten geschaffen.

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