Zwillingsschicksale

Twin Destinies

Ausstrahlung erste Episode: 14.03.2011
Ausstrahlung erste Episode DE: 14.04.2011
Regie: Peter DeLuise
Drehbuch: Brad Wright
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



  • Zusammenfassung

    Eli und Ginn haben einen Weg gefunden die Energiekreise der Destiny zu nutzen um die Erde anzuwählen. Während das Schiff sich wieder auflädt, ist genug Energie vorhanden, um das 9. Chevron sicher anzuwählen. Doch inmitten der Vorbereitungen taucht plötzlich ein zweiter Dr. Rush in einem Shuttle auf, der sie vor den schrecklichen Konsequenzen dieses Versuchs warnt...

  • Inhalt

    Colonel Young hat eine Besprechung einberufen, um einen aktuellen Bericht über die Verfassung der Destiny zu erhalten. Das Schiff ist nicht für solche Schlachten ausgelegt, wie es nun hinter sich hat. Die Lebenserhaltungssysteme funktionieren nur noch teilweise. Es fehlen Ersatzteile für eine Reparatur. Andere Systeme stehen ebenfalls kurz vor dem Versagen, wie die Waffen- und Schildsysteme.

    Die Diskussion geht somit schnell darum, wie sie weiter machen. Die Mission der Destiny ist gefährdet. Während Eli Wallace mitteilt, dass er und Ginn eine Möglichkeit gefunden haben, dass sie – während sich die Destiny in einem Stern auflädt – das neunte Chevron anwählen können, stellt Nicholas Rush die Mission der Destiny in den Vordergrund. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Destiny dabei zerstört wird und das ein Problem für alle wäre, die auf dem Schiff zurück bleiben wollen würden. Auch wenn Colonel Young bewusst ist, wie wichtig die Mission der Destiny ist, steht die Sicherheit der Menschen an Bord für ihn an oberster Stelle.

    Rush möchte zur Brücke, wird jedoch von Greer aufgehalten. Er hat Befehl, ihn nicht auf die Brücke zu lassen. Er geht zu Colonel Rush, der sich gerade mit Camile Wray und David Telford bespricht. Wray berichtet, dass die Simulationen und Berechnungen von Eli gerade auf der Erde überprüft werden, doch Rush meint bereits, dass die Berechnungen perfekt seien. Die Praxis könnte ihnen dennoch einen Strich durch die Rechnung machen, da die Gegebenheiten im Inneren eines Sterns nicht berechenbar sind. Er möchte zur gesamten Besatzung sprechen und ihre Meinung einholen, was Young nach dem Austritt aus dem Hyperraum auch gestatten wird. Er versichert ihm sogar, dass er sich hinter ihn stellen wird.

    Nach dem Austritt aus dem Hyperraum versammelt sich die Besatzung im Gateraum und Rush geht mit Young durch, was er sagen möchte. Insgesamt ein Dutzend Leute würde er benötigen, damit das Schiff weiter fliegen kann. Young schließt sich direkt mit ein und so wären es noch zehn Personen, die sich melden müssten. Bevor sie zu den Leuten sprechen können, werden sie zur Brücke gerufen. Es kam ein Funkspruch an; von Rush, der sich auf einem Shuttle befindet und andocken möchte. Das Shuttle befindet sich aber noch an der Destiny.

    Um herauszufinden, was los ist, erwidert Rush den Funkspruch. Sie werden davor gewarnt, die Erde anzuwählen. Der Rush auf dem Shuttle vermutet, dass er etwa zwölf Stunden durch die Zeit zurück gereist ist.

    Sie lassen das Shuttle andocken und Young, Telford, Scott, Greer und natürlich Rush nehmen den anderen Rush in Empfang. Dieser stürzt sich gleich auf Telford und meint, dass man nicht auf ihn hören soll, weil er alle umbringen wird. Da er schwere Verbrennungen hat, kümmert sich TJ um die Verletzungen. Er erzählt dann, was geschehen ist.

    Bei Rushs Ansprache an die Besatzung über die Bedeutung der Mission der Destiny steht Colonel Young wie versprochen hinter ihm. Sie teilen mit, dass zehn weitere Personen notwendig wären, damit sie auf der Destiny weiter machen können. Tatsächlich treten zögerlich mehrere Personen hervor, darunter auch Varro und andere Angehörige der Luzianer-Allianz. Doch Telford will das unterbrechen. Laut ihm war die Mission herauszufinden, wofür das neunte Chevron da ist. Dieses Mysterium ist gelüftet. Laut ihm wird das Schiff einfach irgendwann mit der Crew zugrunde gehen und es steht kein großes Ziel am Ende dieser Reise. Er überlegt sich sogar, die Personen, die bleiben möchten, zum Gehen zu zwingen, was er dann aber doch nicht tut. Telford organisiert den Abmarsch.

    Sechzehn Minuten später sind sie laut dem Rush aus dieser Zeitlinie tot.

    Die Verbindung zur Erde wird wie geplant hergestellt. Telford geht durch, aber das Wurmloch ist instabil. Die Verbindung kann nicht getrennt werden. Sie regeln den Energiefluss manuell und schaffen eine einigermaßen stabile Verbindung.Die nächsten Leute gehen hindurch, alle drücken sich unkontrolliert durch den Ereignishorizont. Die Destiny taucht nicht mehr auf und so gehen schließlich alle außer Rush durch das Tor. Mit Hilfe der Kommunikationssteine nimmt Rush Kontakt zur Erde auf. Er muss feststellen, dass es nur Telford zurück geschafft hat.

    Nachdem die Evakuierten es nicht schaffen und davon auszugehen ist, dass alle sterben, gibt Colonel Young den Befehl, dass die Evakuierung nicht durchgeführt wird und alle wieder in ihre Quartiere gehen sollen.

    Ihr Kurs führt sie an der beschädigten Destiny vorbei, die nun verlassen im Raum schwebt. Dabei haben sie die Idee, für Ersatzteile rüber zu gehen. Da sie zu nahe an dem Stern sind, können sie nicht mit einem Shuttle andocken, weshalb sie das Tor anwählen wollen. Telford meldet sich dafür, das Kommando des Trupps zu übernehmen, der die Ersatzteile holt. Der Rush aus der anderen Zeitlinie will ebenfalls helfen und auf dieses Schiff zurückkehren, da er weiß, welche Systeme beschädigt wurden.

    Nachdem sie eine Verbindung herstellen konnten, prüfen sie mit einem fliegenden Auge, ob es sicher ist durchzugehen. Dann brechen sie auf, teilen sich in Teams auf und starten, um möglichst viele Ersatzteile und auch Ausrüstung aus der Waffenkammer aufzusammeln. Ihnen bleiben etwa 40 Minuten. In aller Eile nehmen sie alles mit, was ihnen nützlich sein kann. Währenddessen erstattet Wray Bericht auf der Erde. Auf der Destiny, die zum Untergang geweiht ist, packen alle zusammen und kehren zum Gateraum zurück. Auf dem Weg entdeckt Rush ein Teil für das Waffensystem, das ihnen helfen könnte. Er will es noch ausbauen. Der Rush aus der anderen Zeitlinie beginnt es abzumontieren, als er von Telford angesprochen wird. Telford ist der festen Überzeugung, dass er ihnen eine Lüge aufgetischt hat und nimmt es ihm nicht ab, dass er geblieben ist, um dafür zu sorgen, dass die anderen sicher nach Hause kommen. Es kommt zu einem Streit und als Rush Telford von sich weg stößt, kommt dieser mit einem defekten Teil des Waffensystems in Verbindung, das unter Strom steht. Telford stirbt.

    Scott und der Rush aus der richtigen Zeitlinie finden Telford. Da ihnen die Zeit davon läuft befiehlt Young Scott zurückzukehren, während Rush sein anderes Ich sucht. Dieser überlegt daran, sich das Wissen der Antiker über den Stuhl verleihen zu lassen. Allerdings benötigt er Hilfe. Nachdem die Prozedur eingeleitet wird, kehrt der Rush aus der richtigen Zeitlinie zum Gate zurück und schafft es gerade so den Ereignishorizont zu passieren, bevor das Schiff vollständig zerstört wird.

    Bei seiner Rückkehr lügt er die anderen an und teilt ihnen mit, dass er den anderen Rush nicht gefunden hätte. Doch immerhin haben sie nun Ersatzteile und können die Mission der Destiny fortsetzen.

  • Kritik

    Nach den letzten Episoden kam schon der Gedanke auf, wie die Destiny in ihrem Zustand weiter fliegen soll. Da haben sich die Autoren einen Trick einfallen lassen, um an Ersatzteile und Ausrüstung zu gelangen. Und die Idee wurde in unseren Augen sehr gut umgesetzt.

    Die Rückkehr zur Erde ist für viele auf dem Schiff natürlich noch immer das oberste Ziel. Die Gestrandeten sind ja unvorbereitet und ungeplant in dieser aussichtslosen Situation gelandet. Dass Elis vielversprechende Aussage, dass eine Rückkehr möglich sein könnte, deshalb bei Colonel Young auf offene Ohren trifft, ist logisch. Auch, dass viele die Gelegenheit sofort nutzen möchten, ist nachvollziehbar.

    Schön mitanzusehen ist, dass sich Young und Rush zwar noch immer über bestimmte Punkte streiten, aber die Meinung des jeweils anderen respektieren und im Grunde dann doch das gleiche Ziel verfolgen. Die Differenzen zwischen Militär - gerade auch Colonel Telford - und dem Wissenschaftler, der unbedingt die Mission der Destiny schützen will, gibt der Episode eine interessante Spannung.

    Weiterhin bleibt schön undurchsichtig, ob der Rush aus der Zukunft wirklich die ganze Wahrheit sagt oder nicht. Hier können die Fans spekulieren und sich ihre eigene Meinung bilden. Dass eine Lösung her musste, um einen der beiden Rushs wieder loszuwerden war vorhersehbar. Weniger vorhersehbar war, dass der Telford auf der Destiny stirbt. Ein überraschender und schockierender Moment.

  • Fazit

    Die Episode war notwendig, um die Destiny irgendwie wieder auf Vordermann bekommen zu können. Tatsächlich kam bei uns schon die Frage auf, wie das Schiff irgendwann noch weiter fliegen soll. Zumindest konnte man jetzt an Ersatzteile heran kommen. Und die Story, in die man diese Notwendigkeit gepackt hat, wurde spannend und vor allem interessant umgesetzt.

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