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Episoden

Kolyas Ende
Irresponsible


Weltpremiere: 04.12.2006 Premiere DE: 09.01.2008 Regie: Martin Wood Drehbuch: Joseph Mallozzi & Paul Mullie
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



Sheppard und sein Team machen sich auf, um einen „Helden“, wie jemand aus Teylas Volk ihn beschrieben hat, zu suchen und ihn, wenn möglich, als Verbündeten zu gewinnen. Doch als sie auf dem Planeten eintreffen, finden sie keinen Geringeren als Lucius Luvin vor, der ihnen schon vor einiger Zeit Schwierigkeiten bereitete.

Er scheint sich seitdem nicht verändert zu haben, denn er hat die Bevölkerung des Dorfes schon wieder um den Finger gewickelt und sie glauben ihm wieder alles, was er erzählt. Doch es stellt sich heraus, dass er diesmal nicht den Trank benutzt, sondern einen Antiker Körperschild, nämlich genau so einen, wie ihn McKay schon einmal getragen hat.

Mithilfe des Schildes hat er offenbar die Dorfbewohner vor einem Angriff bewahrt, doch da dies schon längere Zeit her ist, machen nicht mehr alle das, was er will. Daher bezahlt er eine Horde von Ex-Genii Soldaten, um das Dorf anzugreifen und sich von ihm vertreiben zu lassen. Der Schwindel fliegt aber auf, da Sheppard und sein Team beobachten konnten, wie er den Söldnern Geld gibt. Sie wollen ihn enttarnen, doch alle glauben mal wieder Lucius.

Plötzlich wird das Dorf wirklich angegriffen und zwar von echten Genii, die von Acastus Kolya angeführt werden, doch Lucius gelingt es das Team zu verstecken. Anschließend ergibt er sich Kolya, da er ja durch seinen Schild geschützt ist, doch Kolya findet dennoch einen Weg, ihn zum Reden zu bringen.



Weir, Teyla und Ronon gehen von Weir´s Büro in Richtung Gateraum und unterhalten sich über die neusten Informationen, welche Teyla von einem Planeten erhalten hat. So berichtet ein Dorfbewohner von einem Helden mit übermenschlichen Fähigkeiten, der das Dorf vor mehreren bewaffneten Eindringlingen beschützt haben soll. Im Torraum treffen die drei auf Doktor Beckett und Colonel Sheppard, die schon darauf warten die Gerüchte über den Superhelden zu überprüfen. Nachdem auch Doktor McKay im Torraum aufgetaucht ist, der von dieser Mission gar nicht begeistert zu sein scheint, macht sich das Team auf die Reise zum Planeten. Dort angekommen machen sie sich auf den Weg zum Dorf und unterhalten sich über ihre persönlichen Helden, wobei Sheppard für Evel Knievel ist, McKay eher Batman bevorzugt, Carson einen schottischen Nationalhelden hat und Ronon seinen ersten Vorgesetzten für einen Helden hält. Im Dorf treffen sie auf einen freundlichen Bewohner, dem sie erklären, dass sie auf der Suche nach neuen Handelspartnern sind und von jemanden gehört haben, der dieses Dorf beschützen würden. Letzteres bejaht er und führt sie, nachdem er gefragt wurde, auch gleich zum Dorfplatz, wo sich eine Gruppe von Leuten um den gesuchte Held versammelt hat. Nachdem das Team an den fröhlichen und lachenden Leuten vorbeigegangen ist erkennen sie, wer in deren Mitte sitzt. Es ist Lucius Lavin, der sich freut alte Bekannte wiederzusehen, was man jedoch nicht von den Atlantern behaupten kann.

Einige Dorfbewohner hören gespannt zu wie Lucius, der in ihrer Mitte platz genommen hat, eine seiner Heldengeschichten erzählt, während das Team vom Colonel nur gelangweilt daneben sitzt. An einer sehr spannenden Stelle unterbricht Lucius seine Erzählung und wendet sich mit einem kleinen Aufschrei an Beckett, der ihm gerade Blut abgenommen hat. Er beschwert sich, dass der Doktor gesagt habe, es würde nicht weh tun, was eben dieser nur trocken damit beantwortet, dass er schlicht gelogen habe. Irritiert von der unfreiwilligen Unterbrechung beendet Lavin die Geschichte mit nur einem Satz woraufhin die Zuhörer anfangen, ihn zu bejubeln, da er in seiner Geschichte als Held dasteht. Sheppard fragt ihn daraufhin, wie er es geschafft habe in der Geschichte alle zu retten, worauf Lucius keine richtige Antwort weiß, sondern anfängt zu stocken und sich etwas zusammenzureimen. Als Ronon die Frage von seinem Kollegen unterstützt und Sheppard auch noch einmal nachhakt fällt Lucius keine plausible Erklärung mehr ein und schickt die Dorfbewohner, mit dem Versprechen morgen mehr zu erzählen, weg. Die Geschichte, die er für morgen verspricht, lässt Sheppard aufhorchen, da es um eine wunderschöne Antikerin geht die ihn beinahe verführt hätte. Etwas später gibt Lucius zu, sich ein wenig Inspiration bei den Missionsberichten auf Atlantis geholt zu haben. Außerdem erklärt er dem Team, dass sie keine Spuren von der Droge, welche er bei ihrer letzten Begegnung eingenommen hat, in seinem Blut finden würden, da er seine Lektion gelernt habe. Aufgrund des Verhaltens der Dorfbewohner glauben sie ihm das nicht und Lucius erzählt ihnen, dass er vor einigen Monaten ein paar Leute verprügelt und verscheucht hätte, nachdem sie in der Stadt Ärger gemacht haben, und seit dem von den Bewohnern als ein Held gefeiert wird. Nachdem Ronon und McKay ungläubig nachgefragt haben antwortet Lucius, dass dies nicht so schwer gewesen sei, da er unverwundbar wäre. Als sie dies auch nicht glauben will er es beweisen und stellt sich direkt unter eine mit Säcken vollgepackte Palette, die drei Dorfbewohner per Flaschenzug am Rande des Dorfplatzes hochhieven. Er befiehlt ihnen, das Seil los zulassen und die Palette fällt auf ihn hinunter, jedoch ohne ihn zu verletzen, da er einen Antikerkörperschutzschild trägt. Beckett, McKay, Sheppard und Teyla schauen ihn noch geschockt und überrascht an, als Lucius Ronon befiehlt ihn zu schlagen, was dieser auch ohne zu zögern tut, obwohl McKay ihn noch gewarnt hat. Wie erwartet schützt das Schild Lucius vor dem Schlag und Ronon springt mit schmerzverzerrtem Gesicht zur Seite.

Das Außenteam und Lucius sitzen in einem Gasthaus, welches am Rande des Dorfplatzes liegt. Als Lucius das Schutzschild, welches er unter seiner Jacke versteckt trägt, herausholt, erklärt er den Anwesenden, wie er daran gekommen ist: In seinem alten Dorf, das er wegen der letzten Begegnung mit dem Team verlassen musste, hat es ihm einer seiner alten Verehrer gegeben und er erkannte erst was es war, als er auf Atlantis die alten Missionsberichte gelesen hatte. Er schweift von seiner Erzählung ab und fragt die Wirtin, ob sie Lust hätte heute Nacht mal bei ihm vorbeizusehen, was sie verneint, da seine „Heldentaten“ schon länger zurückliegen. McKay möchte wissen, wie Lucius das Gerät benutzen kann, ohne das Antiker-Gen zu besitzen und dieser antwortet ihm, dass er nur eine Person mit dem Gen finden musste die es ihm aktiviert, was zwar recht lange gedauert aber funktioniert hat. Er schlägt die Warnungen vor den möglichen Risiken in den Wind und verlässt, nachdem er für das Essen bezahlt hat, das Wirtshaus da er noch etwas zu erledigen hat. Nachdem das Team alleine am Tisch sitzt, diskutiert es kurz über das Verhalten von Lucius und dessen Motive, bis Beckett hinzu kommt und ihnen bestätigt, dass Lucius die Wahrheit gesagt hat, da er keine Rückstände von der Droge in seinem Blut finden konnte. Dies nimmt Sheppard zum Anlass, das Dorf und den Planeten zu verlassen, da alles mit mehr oder weniger rechten Dingen zugeht. McKay widerspricht ihm aber und wirft ein, dass Lucius die Dorfbewohner nur ausnutze, worauf Sheppard ihm vorwirft, nur am Antikerschild interessiert zu sein, was McKay auch ohne Umschweife zugibt.

Wieder auf dem Marktplatz angekommen fragen sie, ob jemand Lucius gesehen habe, doch da dieser einen Spaziergang außerhalb macht, bitten sie den Dorfbewohner nur, ihm ein „Auf Wiedersehen“ auszurichten und machen sich auf den Weg zum Stargate. Doch bevor sie den Marktplatz auch nur verlassen haben, hören sie einen Schrei und es erscheinen einige Fremde mit erhobenen Waffen, die sofort die Dorfbewohner bedrohen. Nachdem sich die anfängliche Panik beruhigt hat fordert der Anführer der Fremden das Team, welches in Verteidigungsposition gegangen ist, auf die Waffen niederzulegen. Da sie von den Fremden umringt sind und keine Chance sehen, ohne Verluste aus der Situation herauszukommen, weist Sheppard darauf hin, dass sie keinen Kampf wollen, sondern gerade dabei sind den Planeten zu verlassen. Als der Anführer ihn fragt ob er der Held sei, von dem so viel erzählt wird, verneint Sheppard das und der Fremde nimmt sich die Wirtin als Geisel um anschließend noch mal die Aufforderung die Waffen niederzulegen zu wiederholen. Diesmal reagiert Sheppard darauf, da er keinen anderen Ausweg sieht und seine Teamkameraden folgen seinem Beispiel, indem auch sie die Waffen niederlegen. Einige der Fremden nehmen sie nun gefangen und sind dabei, den Atlantern die Hände zu fesseln, während ihr Anführer droht, das Dorf niederzubrennen, wenn sich der Held nicht zu erkennen gibt. Wie auf ein Stichwort betritt Lucius nun den Marktplatz und gibt sich als der Gesuchte zu erkennen. Der Anführer der Fremden befiehlt seinen Männern ihn zu töten, worauf hin diese Lucius umzingeln und beginnen mit Brettern und Schaufeln auf ihn einzuschlagen. Die Atlanter schauen ungläubig zu, dass Lucius, der immer noch das Schutzschild trägt, unbeteiligt da steht und wartet bis die Angreifer frustriert die Waffen wegwerfen. Anschließend geht er zum Faustkampf über und hat die Angreifer, dank des Schildes, innerhalb kurzer Zeit überwältigt und vertreiben, was ihm den Respekt und Dank der Dorfbewohner einbringt, während die Atlanter immer noch mit gefesselten Händen und ungläubig schauend auf dem Boden knien.

Lucius sitzt mit einigen Anhängern im Wirtshaus und erzählt eine seiner Geschichten als Colonel Sheppard und sein Team hineinkommen, um sich zu verabschieden. Lucius versucht noch sie auf eine Feier einzuladen, welche die Dorfbewohner für ihn veranstalten, doch als sie das auch ausschlagen, bleibt ihnen nichts mehr außer sich für die Rettung bei ihm zu bedanken. Auf dem Weg nach draußen stichelt Lucius noch etwas in dieser Wunde herum, so dass Ronon sich umdreht und wieder hineingehen will, aber von Sheppard aufgehalten wird. Kurz nachdem das Team gegangen ist, macht sich auch Lucius, mit der Begründung nach dem Rechten zu sehen, auf den Weg.

Er geht durch die Wildnis und schaut sich mehrmals um, bis er zu einer Lichtung gelangt auf der sich die fremden Angreifer befinden und gegenseitig verarzten. Lucius meint zu ihnen, dass sie ihren Job gut gemacht hätten und er überzeugend sein musste , weswegen viele verletzt wurden. Er gibt ihnen Geld für ihre Dienste und stellt eine bessere Bezahlung in Aussicht, wenn sich die Gruppe das nächste mal noch überzeugender benehmen würde. Es stellt sich heraus, dass es sich bei den Fremden um Genii, genauer gesagt um die ehemalige persönliche Leibgarde von Kolya handelt und sie von Lucius dafür bezahlt wurden ihn als Helden dastehen zu lassen. Da sie mit ihrer derzeitigen Situation nicht zufrieden sind, droht der Anführer damit die Stadt zu überfallen und sich alles zu nehmen was sie wollen. Lucius fasst das als leere Drohung auf, wünscht ihnen dabei viel Glück und verlässt die Lichtung, wobei man sieht dass Sheppards Team ihm gefolgt ist und aus ihrem Versteck in den Büschen die ganze Unterhaltung mitgehört haben.

Auf dem Dorfplatz lässt sich Lucius, sehr zur Freude von den Dorfbewohnern, von einem kleinen Jungen mehrmals treten um zu zeigen wie gut das Schutzschild ist. Als Sheppard und sein Team auftauchen ist Lucius genervt, da er dachte sie wären bereits gegangen, doch Sheppard erklärt ihm, dass sie unterwegs auf einen der verletzten Genii getroffen seien und dieser ihnen von seinem Betrug erzählt habe. Eben dieser Genii tritt vor und erzählt den Dorfbewohnern die Wahrheit über ihren Helden. Doch sie glauben ihm nicht und unterstellen den Atlantern mit der Niederlage nicht klar gekommen und eifersüchtig auf Lucius zu sein, was das Team stark bestreitet.

Lucius liegt in seinem Zimmer auf einem Sofa und lässt sich von zwei Frauen die Füße massieren, während das gesamte Atlantisteam im Hintergrund steht. Er entschuldigt sich bei ihnen für das Verhalten der Dorfbewohner, die die Atlanter bedrängt und beschimpft haben, und sagt dass er sie aufgehalten habe sei ein Beweis für seine Gutmütigkeit. Sheppard fordert ihn auf mit der Scharade aufzuhören und den Menschen die Wahrheit zu sagen, da er sie nur ausnutze. Lucius erwidert, dass er sie nur an seine Heldentaten erinnere und nichts unternehmen wolle die Sache zu beenden, da die Dorfbewohner nur ihm Glauben schenken. Ronon versucht ihm zu drohen als von Draußen Schüsse und Geschrei zu hören sind und alle zu den Fenstern laufen um sich ein Bild von der Situation zu machen. Sie sehen die Dorfbewohner in Panik herumlaufen und entdecken unter ihnen auch Kolya und seine Leibwache. Sie sind schockiert ihn hier zu sehen, doch Lucius hält es für eine gute Gelegenheit seine Kraft unter Beweis zustellen und ihn aus der Stadt zu verjagen, da er unverwundbar sei. McKay weist darauf hin, dass Kolya die Stadt niederbrennen könnte, was Lucius überzeugt nicht zu tun und er stattdessen Sheppards Hass ausnutzt und ihn auf Kolya hetzt. Teyla hält den Colonel auf und erinnert ihn daran, dass eine Schießerei nur Schwierigkeiten bringen würde, da Dorfbewohner sterben würden und schlägt vor sich stattdessen zu verstecken, da Kolya dann weiterziehen wird. Beckett und McKay unterstützen diesen Vorschlag und Lucius zeigt ihnen ein geheimes Versteck, in das man durch einen Eingang hinter der Standuhr gelangt. Bevor sich die Tür zum Versteck wieder schließt erinnert Sheppard Lucius daran, dass er sich zurückhalten und nicht den Helden spielen soll sowie daran, dass das Team angeblich wieder nach Atlantis zurückgekehrt sei.

Die Genii durchsuchen jedes Haus im Dorf, während Kolya alles vom Dorfplatz aus überwacht. Als Lucius auf ihn zugeht und klar macht, dass er der Beschützer des Dorfes sei und die Genii auffordert zu verschwinden lacht Kolya zunächst und schießt anschließend auf Lucius. Er ist vom Schutzschild beeindruckt aber nicht eingeschüchtert und lässt Lucius mit dem Kopf in ein Fass Wasser tauchen. Zwar hält das Schutzschild das Wasser ab, doch nun bekommt Lucius keine Luft ehr und droht zu ersticken. Als der Anführer der Unruhestifter auftaucht ist Lucius klar, dass er Kolya und seine Männer hergeführt hat, da sie schon lange auf der Suche nach Sheppard sind. Kolya versichert Lucius, dass er niemanden schaden will, da er nur auf den Colonel aus ist und fragt ihn wo er sei. Lucius rät ihm sich zu beeilen , vielleicht könne er sie dann noch am Stargate abfangen, doch es stehen bereits Leute von ihm dort und daher weiß Kolya, dass das Team noch im Dorf sein muss. Lucius behauptet immer noch es nicht zu wissen, worauf Kolya ihn wieder mit den Kopf untertauchen lässt bis es ihm wieder einfalle.

Einige Genii betreten das Zimmer von Lucius, wo sich auch das Geheimversteck befindet, gehen genau auf dies zu und öffnen den Eingang. Da das Versteck leer ist machen sie sich auf den Rückweg um Kolya davon zu berichten. Die Atlanter beobachten das von einem anderen Zimmer aus dem Nebengebäude heraus und machen sich anschließend auf den Weg um außerhalb des Dorfes einen Hinterhalt vorzubereiten.

Kolya berichtet Lucius von der Entdeckung seiner Männer. Dieser reagiert sehr überrascht und überlegt wo Sheppard und sein Team sein könnten, während Kolya ihm die Überlegung erzählt, dass man Lucius lebendig begraben könne und das Schutzschild ein Zerquetschen durch das Gewicht der Erde verhindern würde, während er ersticke. Dies Aussicht gefällt Lucius nicht und er behauptet der perfekte Lockvogel zu sein, da er dem Team von Atlantis sehr nahe stünde, was bei Kolya auf Interesse stößt und er sich alles von Lucius bei einem Bier im Wirtshaus erzählen lässt. Als er keinen neuen Informationen mehr für Kolya hat, lässt dieser ihn im Wirtshaus sitzen, da er nach eigenen Angaben etwas Ruhe vor der Beerdigung benötigt. Kaum ist er aus der Tür heraus macht sich Sheppard bemerkbar, der durch den Hintereingang gekommen ist. Sie hatten keine Chance das Dorf zu verlassen, da Kolya die Ausgänge überwachen lässt und als sie gehört haben was er mit Lucius plane sind sie zurückgekommen um ihn zu retten. Sheppard fordert ihn auf ihm zu folgen, doch da Lucius am Stuhl festgebunden ist, kann er dies nicht. Unter dem Tisch bemerkt der Colonel eine Ladung Dynamit und kann Lucius nur noch aufmunternd auf die Schulter klopfen, da er immer noch dieser Schutzschild trägt, bevor er sich durch einen Sprung aus dem Gebäude vor der Explosion rettet. Die restlichen Teammitglieder kommen aus ihren Verstecken um zu helfen, doch werden sehr schnell von Kolyas Männern gefangen genommen. Nur Sheppard kann flüchten. Lucius hat die Explosion überlebt und wird von Kolya weggeschickt, da er seine Aufgabe erfüllt habe und nun nicht mehr von Nutzen sei. Als einer seiner Männer dem Genii von Sheppards Flucht berichtet, versucht Kolya ihn zu erschießen, doch die Waffe zündest nicht und der Mann glaubt es sei beabsichtigt gewesen.

Beckett, McKay, Teyla und Ronon sitzen in einer Art Gefängnis und unterhalten sich darüber ob Sheppard entkommen konnte, als ein Dorfbewohner mit einem Tablett Suppe zu ihnen kommt und ihnen erzählt, dass die Genii immer noch nach Sheppard suchen würden. Er ist der festen Überzeugung, dass er und Lucius gerade an einem Plan arbeiten um alle zu retten. McKay und Teyla versuchen ihm zu erklären, dass Lucius kein Held sei und sich die Bewohner selbst helfen sollten. Sie bitten ihn das Gitter zu öffnen um sie zu befreien, doch der Bewohner hält das für zu gefährlich und rät ihnen auf Lucius zu vertrauen ,bevor er verschwindet.

Sheppard versteckt sich etwas außerhalb des Dorfes vor Kolyas Männern als er dort auf Lucius trifft, der das Dorf ohne große Beachtung verlassen konnte. Sheppard plant zum Stargate zurückzukehren um Verstärkung anzufordern, während Lucius einfach nur vom Planeten verschwinden möchte. Nach einem kurzen Wortgefecht beschließen sie beide zusammen zum Gate zu gehen.

McKay versucht sich mit Hilfe eines Löffels einen Fluchtweg aus der Zelle zu graben, bis Beckett ihn auf die Sinnlosigkeit hinweist und Teyla warnt, dass Kolya auf den Weg zu ihnen wäre. Der Genii erzählt ihnen, dass er von Sheppard sehr beeindruckt wäre, da ihm noch nie jemand so viel Ärger bereitet hätte, er ihn aber leider trotzdem töten werde. Auf McKays Frage wie sie in den Plan passen würden erwidert Kolya, dass er sie nicht töten werde, sondern plant sie gegen einige Waffen auszutauschen, mit deren Hilfe er das Kommando der Genii zurückerobern will. Auch die Drohung von Beckett, dass jeden Moment Verstärkung von Atlantis kommen würde weist er ab, da er dies zu verhindern wisse.

Lucius und Sheppard haben es inzwischen bis zum Stargate geschafft und sehen die Genii, die das Gate bewachen. In diesem Moment meldet sich Kolya über das Funkgerät und erklärt ihm, dass es keinen Ausweg gebe und Sheppard sich auf den Rückweg in das Dorf machen soll, da er sonst anfange Teammitglieder umzubringen. Als erstes Opfer hat er sich McKay ausgesucht, doch er sieht erstmal davon ab, da Sheppard über Funk zugesagt hat zum Dorf zu kommen. Lucius überlegt ob er den Colonel begleitet und nach kurzer Diskussion entschließt er sich ihm zu helfen.

Im Dorf werden Beckett, McKay, Teyla und Ronon von mehreren bewaffneten Genii aus ihrem Gefängnis geholt und auf den Dorfplatz gebracht.

Auf dem Rückweg zum Dorf überlegt sich Lucius einen Plan, doch alle bisherigen Vorschläge würden nicht funktionieren, haben keinen Nutzen oder sind einfach sinnlos. Sheppard ist schon genervt und hört kaum noch zu, bis im selbst etwas einfällt, womit er seine Freunde retten kann.

Eine Gruppe von Dorfbewohnern hat sich im Zimmer von Lucius zusammen gefunden und wartet auf seine Rückkehr. Als er dort erscheint sind sie zunächst sehr froh, da ihr Held der sie alle retten wird zurück ist, doch Lucius hat dies nicht vor. Er versucht ihnen zu erklären, dass sie für sich selbst die Verantwortung übernehmen müssen und sich nicht immer auf eine bestimmte Person verlassen können. Nach kurzer Zeit hat er die Gruppe mit einen Worten überzeugt und fordert sie auf hinauszugehen, den anderen davon zu erzählen und gegen die Genii zu kämpfen. Begeistert über die Ansprache und überzeugt vom neuen Selbstbewusstsein machen sich die Dorfbewohner auf den Weg.

Kolya wird ungeduldig, da Sheppard noch nicht aufgetaucht ist. Als einer seiner Männer meint, dass er es sich vielleicht anders überlegt habe, beschließt Kolya seine Drohung wahr zu machen und McKay zu erschießen. Beckett, Teyla und Ronon erwidern die Ersten sein zu wollen, worauf Kolya enttäuscht ist nicht alle gleichzeitig erschießen zu können. In diesem Moment taucht Sheppard auf dem Dorfplatz auf und nach einer sehr kurzen Unterhaltung gibt Kolya den Befehl in zu erschießen. Alle Genii richten ihre Waffen auf den Colonel und drücken ab, doch er bleibt unverletzt da er nun das Schutzschild trägt, welches nach dieser Kraftprobe versagt. Sheppard wird nervös und Kolya gibt den Befehl zum Nachladen, aber seine Leute kommen nicht dazu, da in diesem Moment Lucius und die Dorfbewohner erscheinen und die Genii mit Waffen bedrohen. Sheppard bietet Kolya die Möglichkeit an sich zu ergeben, die er aber ablehnt und es läuft auf einen klassischen Show-down zwischen den beiden hinaus, der für Kolya tödlich endet. Die Genii sind schockiert und ergeben sich, während die Dorfbewohner erleichtert sind.

Es wird ein Fest vorbereitet, doch die Atlanter machen sich auf den Weg nach Atlantis. Lucius bedankt sich für ihre Unterstützung und er innert Sheppard an sein Versprechen das Schutzschild an ihn zurückzugeben. Der Colonel erinnert sich und gibt es Lucius, der behauptet seine Lektion gelernt zu haben. Kaum außer Hörweite erkundigt sich McKay warum Sheppard ihm das Antikergerät zurückgegeben habe und Teyla fragt nach ob das Schutzschild nicht kaputt sei. Sheppard bejaht dies und auch die Tatsache, dass er Lucius nicht auf dieses Detail hingewiesen habe, aber er es bald selbst herausfinden werde. Im Hintergrund hört man währenddessen Lucius, wie er jemanden auffordert ihn zu treten und seinen anschließenden Schmerzensschrei.


Diese Episode steht außerhalb der Storyline der Staffel, doch besteht trotzdem logischer Bezug zu einigen bisherigen Episoden.

Es werden alte Themen wieder aufgegriffen, wie z.B. der Charakter von Lucius Lavin, der damit erfreulicher Weise die Chance erhielt aus seinen Fehlern zu lernen und eine kleine Charakterentwicklung durchzumachen, das Körperschutzschild aus der ersten Staffel, wobei es sich streiten lässt ob hier einige Logikfehler aufgetreten sind, und letztendlich die Genii, von denen man in der letzen Zeit nicht viel gesehen hat.

Die Optik sowie einige Handlungselemente diese Episode erinnern stark an den Wilden Westen. So gibt es einen Show-down zwischen den Erzfeinden Kolya und Sheppard, der dieser Thematik (vorübergehend) ein Ende setzt, aber gleichzeitig eine etwas unwürdige Lösung darstellt. Der Humor ist auch in dieser Episode stark zu spüren, was am Zusammenspiel von Lucius und den Atlantern, besonders Colonel Sheppard, liegt. Es werden viele Seitenhiebe auf vergangene Missionen ausgeteilt, z.B. McKays erste Begegnung mit dem Körperschutzschild oder die kurze Affaire von Sheppard und Chaya.

Alles in allem handelt es sich um eine eher durchschnittliche Episode, so das sie trotz dem Zusammentreffen der verschiedenen Thematiken nicht so ganz überzeugen kann. Die wohl stärksten Kritikpunkte sind zum einen die erheblichen Fragen und Mängel welche die Verwendung des Schutzschildes aufwirft, da sich bestimmte Details aus dieser und der Folge Dunkle Schatten (1.Staffel) widersprechen. Sowie zum anderen die Lösung des Kolya/Sheppard Konfliktes, von dem man sich etwas spektakuläreres erwartet hat.


Bewertung: (Maximal 5 Punkte pro Kategorie)

Action: 2
Charakterentwicklung: 2
Erotik: 0
Kontinuität: 3
Humor: 3
Spannung: 3
Spezialeffekte: 2

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