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Episoden

Feuer und Wasser
Fire and Water


Weltpremiere: 17.10.1997 Premiere DE: 24.03.1999 Regie: Martin Wood Drehbuch: Brad Wright
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



Das SG-1-Team kehrt völlig traumatisiert von einer Außenmission zurück - und ohne Daniel Jackson. Der sei bei dem Einsatz gestorben, erklärt das Team einstimmig. Doch schnell wird klar, dass das nicht die ganze Wahrheit ist.


Im SGC wird das Stargate von außerhalb aktiviert und Hammond, der gerade von Harriman gebrieft wurde, eilt sofort in den Kontrollraum. Alle Einheiten werden in Alarmbereitschaft versetzt und es wird deutlich, dass es sich um SG-1 handelt, das außerplanmäßig vom Planeten Oannes zurückkehrt. Hammond lässt sofort ein medizinisches Team rufen und Fraiser eilt herbei als SG-1 zurückkehrt – allerdings ohne Daniel Jackson. 

Als Hammond nach ihm fragt, erklärt das völlig traumatisierte Team, dass Daniel tot sei. 

Fraiser untersucht das Team und fordert von ihren Assistenten eine Analyse der Uniformen, um sagen zu können, was off-world geschah. Im Gespräch mit Carter wird klar, dass diese noch völlig unter Schock steht und gar nicht begreifen kann, dass Daniel tot ist. 

Carter erklärt, dass Daniel geschrien hätte und überall Feuer gewesen sei. Dann wäre er tot gewesen. Als sie mit Carter fertig ist, wendet sie sich an Teal'c und O'Neill. Da Teal'c sich weigert, sich untersuchen zu lassen, versucht Fraiser ihr Glück bei O'Neill, der – wie sie feststellt – äußerst lichtempfindlich ist. Aber auch ihn lässt sie bald gehen, da auch er zu traumatisiert wirkt. Die Untersuchung setzt sie auf nach dem Briefing an. 

Das Team schildert, was auf der Mission geschah: Carter hätte Proben genommen, um Mineralien zu erforschen. Dann hätte Daniel irgendwann gesagt, dass O'Neill ihm helfen solle. Dann sei er weg gewesen, vom Feuer verschlungen. Er hätte nichts mehr tun können. Die Hitze sei zu groß gewesen und dann sei das Team plötzlich an einem See gewesen oder an einem Ozean. Dort hätte sich das Team ins Wasser begeben, um überleben zu können. 

Als Hammond erklärt, ein Team loszuschicken, um die Leiche zu bergen, interveniert O'Neill sofort und erklärt, es sei zu riskant. Dann entlässt Hammond ihn. 

Später erklärt Fraiser Hammond, dass es dem Team gut gehe, allerdings nicht psychisch. Sie sei besorgt, was die mentale Verfassung angehe und wolle sie weiter überwachen. Doch Hammond will SG-1 – sobald ein Ersatz für Daniel gefunden wurde – umgehend wieder einsetzen. Als Fraiser weiterhin darauf beharrt, dem Team eine Pause zu gönnen, lenkt er ein und stellt das Team für sieben Tage frei. 

Wenige Zeit später findet im Gateraum die Trauerfeier für Daniel Jackson statt, bei der auch das Team zugegen ist und O'Neill einige Worte spricht. 

Derweil erwacht Daniel Jackson völlig durchnässt an einem merkwürdigen Ort umgeben von Mauern. Er ruft nach dem Team, aber keiner antwortet. 

Auf der Erde findet derweil außerhalb des SGCs ein Leichenschmauss statt, wobei Carter Teal'c erstmal erklärt, um was es sich dabei handelt. O'Neill wird allerdings von Erinnerungen an den „Tod“ von Daniel erinnert. 

Der wird von einem merkwürdigen Wesen aufgesucht, das nicht mit ihm spricht, obwohl er sich ihm vorstellt. Es deutet stattdessen auf eine Platte hin, auf der Keilschrift zu sehen ist. Daniel versucht, dies zu lesen, hat anfangs aber Probleme. Enthüllen Schicksal Omoroca sind die Worte, die er lesen kann. Er überlegt, ob es sich bei Omoroca um das Wesen handelt, doch das Wesen wird aggressiv.

Hammond sucht derweil O'Neill auf und spricht mit ihm darüber, was mit Jacksons Nachlass geschieht. Denn O'Neill hat sich von der Feier verabschiedet und spielt stattdessen Hockey. 

Auf dem fremden Planeten wird Daniel mit weiteren Texten konfrontiert, die er versucht zu enträtseln, aber er kommt nicht gut voran, da er keinen Zusammenhang zwischen den Texten und seiner Situation oder dem Wesen erkennt. Daniel betont, dass sie Forscher wären und sie in Frieden gekommen seien, aber er nicht verstehe, was das Wesen von ihm wolle. Das Wesen ist zornig und weist Daniel auf Schlaf und Nahrung hin und beginnt zu sprechen, allerdings nur mit einer Warnung. Denn Daniel erklärt, er könne nicht beantworten, was er wolle, wenn er es nicht verstehe. Darauf sagt das Wesen, dass er es entweder beantworten könne oder sterben werde. 

Auf der Erde ist das Team damit beschäftigt, Daniels Wohnung aufzulösen, wo viele Artefakte von Expeditionen stehen und ebenso auch seine Tagebücher, unter anderem das von Abydos. In der Wohnung wird auch Carter von dem Daniel heimgesucht, der auf dem Planeten gestorben sei. Teal'c bestätigt, dass er das gleiche sieht und das Team ist sich einig, dass etwas nicht stimmt. 

Auf Oannes fordert Daniel, dass er mit seinen Freunden sprechen darf, doch das Wesen erklärt, dass das Team niemals zurückkehren werde, da es ihm eine Erinnerung eingepflanzt hätte, in der Daniel tot sei. Stattdessen müsse er hier bleiben und klären, welches Schicksal Omoroca erlitten habe, denn Daniel kenne Babylon. 

Doch Daniel weiß bis jetzt nicht, wer oder was Omoroca ist und kommt einen Schritt weiter, als das Wesen erklärt, es handle sich um seine Gefährtin. Es wisse nie, was aus ihr geworden sei, obwohl dies vor 4.000 Jahren der Fall gewesen sei. Das Wesen fordert, dass sich Daniel erinnert, doch der verzweifelt daran, ihm zu erklären, dass er sich an nichts erinnern könne, das vor seiner Geburt geschehen sei. Aber das Wesen fordert, dass er sich erinnert und herausfindet, was mit Omoroca geschah. Es wirft ihm vor, dass er mit den Goa'uld zusammenarbeite, doch Daniel erklärt, dass er seine Frau an die Goa'uld verloren habe und diese deshalb bekämpfe. 

In der Basis erklärt Fraiser dem Team, dass alle im Gehirn an einer Stoffwechselerkrankung im Gehirn leiden würden. Außerdem hätte jeder von SG-1 einen merkwürdigen Schatten im Gehirn. Als das Gate aktiviert wird, stürmt das Team in den Gateraum und starrt einen Mann an, der durch das Tor kommt. Jeder von ihnen erkennt Daniel, bis klar wird, dass er es nicht ist. Das stellt das Team sowie Fraiser und Hammond vor die Frage, was tatsächlich geschah, denn das Team zweifelt nun intensiver daran, dass Daniel tot ist und als O'Neill darauf drängen will, dass man auf den Planeten zurückkehren muss, um Daniel zu retten, bekommt er einen Schmerz. 

Das Wesen fordert unterdessen von Daniel weiter, dass er ihm von Babylon erzählt. Doch der erklärt, dass Babylon vor vielen Tausend Jahren unterging und es kaum mehr Wissen gäbe, das erhalten worden sei. Daniel gesteht, dass er Angst hätte, da er fürchte, dass von ihm das Unmögliche verlangt werde und er keine Chance darauf hätte, nach Hause zurückkehren zu können. Das Wesen interveniert und erklärt, dass auch Omoroca auf der Erde Angst gehabt hätte und so kommen beide ins Gespräch und der Name Belos fällt. 

Daniel stellt eine Verbindung her. Belos sei jemand gewesen, der vor der Sintflut und in der Zeit von Alexander dem Großen gelebt habe. Omoroca hätte sich vor Belos gefürchtet. Das Wesen unterstellt erneut, dass Daniel den Goa'uld diene. Deshalb sei Omoroca gescheitert. Es sei das Schicksal der Menschen, den Goa'uld zu dienen und nachdem Daniel aufklärt, was es mit Teal'c auf sich hat und dass die Menschen auf der Erde frei von den Goa'uld wären, nähern sich beide Parteien endlich an. 

Im SGC versucht Dr. McKenzie bei SG-1 Erinnerungen wachzurufen. Da alle Team-Mitglieder erklären, sie wüssten, dass Daniel tot sei und dass er lebe, kann Hammond diese nicht in den aktiven Dienst zurückversetzen. 

Daniel erfährt zeitgleich, dass das Wesen dem SG-1-Team die Erinnerungen eingepflanzt hätte, damit dieses nicht wiederkehre und glaube, dass Daniel tot sei. Dadurch kommt Daniel auf den Gedanken, dass wenn es dem Wesen möglich sei, Erinnerungen einzupflanzen, es sich die Gedanken aus seinem Kopf auch nehmen könnte, das es benötige. Es zögert, da Daniel dabei größte Schmerzen durchmachen müsste und sterben könnte, doch der beharrt darauf. Es handle sich um eine bessere Alternative, als auf ewig an diesem Ort festgehalten zu werden. Außerdem habe er keine 4.000 Jahre Zeit. 

Im Cheyenne Mountain geht die Besprechung mit McKenzie und dem Team weiter. Carter meldet sich schließlich freiwillig für eine Hypnose, um aufzudecken, was in ihrem Gehirn herumgepfuscht wurde. Bei der Hypnose erinnert sie sich daran, dass das Team an ein Gewässer gekommen wäre, einen riesigen See oder ein Meer. Sie hätte Proben genommen und dann hätten sie etwas im Wasser gesehen, bis ein Wesen aufgetaucht sei. Es hätte das Team genau unter die Lupe genommen und dann ein Zeichen in den Sand gemacht, das Daniel als Keilschrift identifizierte. Er vermutete, dass es sich um Babylon handelte und antwortete ebenfalls mit einem Zeichen im Sand, dann wurde das Team umgeworfen und Carter erinnert sich an einen dunklen, kalten und nassen Ort. 

Carter weiß am Ende, was geschehen war und weiß, dass Daniel noch lebt und das Team ihn zurückgelassen hat. Der ist derweil bereit, die Prozedur über sich ergehen zu lassen. Das Wesen erklärt, die Erinnerung seines Volkes schlummere in seinem Gedächtnis, auch wenn er sich nicht direkt daran erinnere. 

Daniel erfährt, dass Omoroca zu der Spezies der Oanes gehörte und sie sich des nachts ins Meer zurückzog. Er findet außerdem heraus, dass Belos auf die Erde herabstieg und Omoroca tötete, die versuchte, die Menschen zu beschützen. SG-1 kehrt unterdessen auf den Planeten zurück und findet sich prompt an dem Gewässer wieder. Das Wesen kommt erneut auf das Team zu und Daniel folgt. Der fordert das Team auf, nicht zu schießen und verlangt von dem Wesen, dass es sie gehen lässt, schließlich hätte es nun seine Antwort. 

Eine Allianz schlägt das Wesen, das letzte seiner Art, vorerst aus. Irgendwann könnte man darüber vielleicht reden. Dann verschwindet es wieder im Wasser.


Zu dieser Episoden dürften Zuschauer ein äußerst zwiegespaltenes Verhältnis haben. Das SG-1 Team kehrt von einer Außenmission zurück, klatschnass und stark traumatisiert. Dass etwas mehr im Argen liegt als der Zuschauer zunächst erfährt, ist klar. Dieser Part ist äußerst vorhersehbar. Als dann offenbart wird, dass Daniel noch am Leben ist, ist der Fall ebenfalls klar.

Das ist der Zeitpunkt, zu dem die Geschichte um den Rest von SG-1 langweilig wird. Denn im Endeffekt bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten übrig – es steht fest, dass das Team manipuliert wurde. Die Anspielungen mit denselben Erinnerungen und den „Blackouts“ sobald die Team-Mitglieder daran denken, dass ihnen die ganze Sache komisch vorkommt, betont dies noch dazu.

Spannender geht es schließlich auf Daniels Seite zu. Zwar wartet die Folge nicht mit einer Menge Action auf – das ist es auch nicht, was Stargate auszeichnet – dafür aber mit unglaublich viel Mythologie.

Nachdem der Zuschauer in den vergangenen Folgen schon unglaublich viele Infos zu verschiedenen Kulturen erhielt, die abseits der ägyptischen, mit den Goa'uld in Verbindung standen, geht es dieses Mal nach Babylon.

Dass sich Daniel die Infos nach und nach zusammenreimt, unterstützt den Zuschauer bei seiner eigenen Entdeckungstour und wenngleich sich alles um Omoroca dreht, stellt man sich die Frage, wie es auch um Omoroca herum mit der Geschichte von ihr und dem Volk von Babylon weitergeht.

Dieser Part rettet eine ansonsten eher schwache Folge und macht aus ihr eine äußerst durchwachsene Episode.


"Feuer und Wasser" ist eine eher durchwachsene Episode. Die Handlung offenbart sich dem Zuschauer spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem Daniel in Gefangenschaft gezeigt wird. Gerade einige Hintergrundinfos zur Mythologie machen die Folge aber dennoch sehenswert.

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