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Episoden

Blutsbande
Bloodlines


Weltpremiere: 10.10.1997 Premiere DE: 17.03.1999 Regie: Mario Azzopardi Drehbuch: Mark Saraceni, Teleplay: Jeff King
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



Teal'c kehrt nach Chulak zurück um die Leute davon abzuhalten seinem Sohn als Wirt zu nutzen. Dafür muss er sich aber selber opfern.


Auf Chulak findet eine Zeremonie statt – doch schnell wird klar, dass Teal'c träumt. Als er aufwacht, liegt er auf einem OP-Tisch und man erkennt allmählich, dass Dr. Fraiser versuchte, den Goa'uld zu entfernen, aber das Medikament nicht angeschlagen hat. Daniel spricht ihn darauf an, dass er im Traum Rya'c gerufen hätte, aber Teal'c blockt ab und sagt, dass dies nichts bedeute. 

Fraiser berichtet in einem Briefing, dass das Medikament versagt habe. Teal'cs Körperfunktionen hätten ausgesetzt und er hätte Fieber bekommen, als man den Symbionten entfernt hätte. Dies belege, dass der Symbiont sein Immunsystem ersetze, jedoch aber auch, so schlussfolgert Hammond, dass die Wissenschaftler in Langley noch ein wenig auf ihren Symbionten warten müssten. Den Symbiont zu entfernen, würde Teal'c töten, fasst er zusammen. Teal'c wirft aber ein, dass es auf Chulak viele Goa'uld-Larven gäbe. 

Das Team interveniert, schließlich hätten sie sich zuletzt kriegerisch von dem Planeten zurückgezogen. Das wiederum würde bedeuten, sie müssten sich den Weg freischießen. 

Als Teal'c aus dem Meeting verschwindet, sucht O'Neill ihn auf und spricht ihn darauf an, wie er sich verhalte. Teal'c erklärt, dass es ihm nicht um sein Leben ginge, sondern um das seines Sohnes Rya'c. Er habe nie von ihm gesprochen, nicht mal von seiner Frau und das macht O'Neill wütend. Teal'c habe immerhin geschworen, er hätte keine Familie. Doch Teal'c sagt, er hätte dies verschwiegen, da eine Familie einen Krieger verwundbar machte. 

Rya'c stehe kurz vor seiner Primtah, erklärt Teal'c, dem Tag, an dem ihm der erste Goa'uld eingepflanzt werde. Teal'c wolle nun verhindern, dass sein Sohn ein Sklave der Goa'uld werde und das mit oder ohne die Hilfe des Teams. 

Doch in einer weiteren Besprechung mit Hammond stellt sich das Team deutlich hinter Teal'c. Man wolle nicht nur die erhoffte Goa'uld-Larve nach Hause bringen, sondern sich auch einen Vorteil verschaffen, schließlich stelle die Kriegerkaste der Jaffa die Basis der Macht der Goa'uld dar, argumentiert man, ohne ein Wort über Teal'cs Sohn zu verlieren. Könnte man die für sich gewinnen, hätte man bessere Chancen im Kampf gegen die Feinde. Und O'Neill wirft ein, dass Teal'c erklärte, es gäbe noch mehr Jaffa, die sich gegen ihre „Götter“ auflehnen wollten. Nachdem O'Neill preisgibt, dass man sich zumindest bei einem – dem von Teal'c erwähnten Meister Bra'tac – sicher sei, wird O'Neill von Hammond in sein Büro zitiert. Denn der hat durchschaut, dass das Team etwas geheim hält. 

O'Neill legt daraufhin offen, um was es tatsächlich geht und spricht für ihn vor. Teal'c hätte auf seine Familie verzichtet, um das Team zu retten, man sei ihm etwas schuldig. Währenddessen versucht Teal'c das Tor anzuwählen, um seinen Sohn zu retten. Doch Hammond und das Team verhindern das. Hammond gestattet daraufhin eine Mission nach Chulak dennoch, damit Teal'c seinen Sohn retten kann. 

Das Team bricht als Priester verkleidet auf, mit Teal'c als Schlangenwache. Damit kommen sie durch und begeben sich auf den Weg zu der Primtah bei Teal'cs Haus. Doch das Haus ist niedergebrannt und völlig zerstört. An einer noch stehenden Mauer entdeckt Teal'c das Zeichen eines Shol'va, eines Verräters. Carter beschwichtigt ihn. Sein Sohn und seine Frau müssen nicht zwangsläufig vor Ort gewesen sein, als das Haus zerstört wurde. 

Während Teal'c den Schock verdauen muss, werden die Tau'ri von Bra'tac überrascht, der gehört haben will, dass Teal'cs Frau und sein Sohn noch leben. Teal'c stellt das Team Bra'tac vor. Der scheint aber nicht unbedingt begeistert davon, dass die Erdlinge da sind. Erst nach einem Kräftemessen mit O'Neill ist Bra'tac überzeugt und O'Neill entschließt sich dazu, mit Bra'tac und Teal'c nach dessen Familie zu suchen, während er Daniel und Carter zum Gate schickt. Auf dem Weg zum Gate entdecken Carter und Daniel eine Prozession, der sie sich entschließen zu folgen. 

Unterdessen greift Teal'c in die Einsetzung des Symbionten in Rya'c ein. Er konfrontiert den Priester, wird dann aber von einer vermummten Gestalt angegriffen. Drey'auc, wie sich herausstellt, seiner Frau. Die ist verzweifelt, weil sie die Priester anflehen musste, die Einsetzung vorzunehmen. Sie wirft ihm seinen Sinneswandel und seine Rebellion gegen die Götter vor und verhindert, dass er Rya'c weckt, schließlich hätte sie Rya'c erzählt, Teal'c sei tot. Dies sei leichter zu ertragen als die Wahrheit, argumentiert sie. 

Teal'c erfährt im Zuhause seiner Frau und seines Sohnes, dass Rya'c krank ist und sterben wird, sollte er keine Goa'uld-Larve erhalten. Er versichert Teal'c allerdings dass die irdischen Ärzte Rya'c heilen könnten. 

Carter und Daniel sind derweil der Prozession gefolgt und konnten einen ganzen Tank mit Goa'uld-Larven ausfindig machen. Als sie eine Larve eingefangen haben, entschließt sich Daniel gegen Carters Rat, den Tank zu vernichten und die Larven somit sterben zu lassen, da er befürchtet, sie könnten eines Tages weitere Leben kosten. 

Die anderen befinden sich unterdessen auf dem Weg zum Gate, wo es Rya'c immer schlechter geht. Als er aufhört zu atmen, ist Teal'c dazu gezwungen, ihm seinen Goa'uld einzusetzen, um ihn zu retten. Daniel und Carter tauchen gerade rechtzeitig auf und fragen, ob der von ihnen gefangene Symbiont Teal'c retten kann. Bra'tac entscheidet sich dazu, es zu versuchen und als Teal'c zu Kräften kommt, begibt sich das Team weiter in Richtung Gate. 

Als Rya'c aufwacht, verspricht Teal'c Drey'auc und Rya'c, dass er wiederkehren wird – und er lässt die beiden zurück. 

Da sie entdeckt wurden, übernimmt Bra'tac die Führung und gibt SG-1 als seine Gefangenen aus, die er in Begleitung von Teal'c – erneut getarnt als Schlangenwache – zu Apophis bringen wird. Sie schaffen es zum Gate, wobei es zur Auseinandersetzung zwischen den Wachen am Gate und Bra'tac kommt. Als die Wachen ausgeschaltet sind, kehrt SG-1 zusammen mit Teal'c zur Erde zurück.


War die vorangegangene Folge noch recht stark, kann diese hier überhaupt nicht überzeugen. 

Das hat mehrere Gründe. Zum einen wäre da das klischeehafte Verhalten von Teal'c, der zunächst bei einem Versuch, seinen Symbionten zu entfernen, von seinem Sohn Rya'c träumt. Natürlich schweigt er gegenüber dem Team zunächst und erst, nachdem er versucht, nach Chulak zurückzukehren, bekommt er das Okay, zu seinem Sohn zu gehen. So menschlich man sein möchte, ein vorläufiges „Nein“ wäre hier wohl angebrachter gewesen. Schließlich hat Teal'c – wie O'Neill auch anmerkt – geschworen, keine Familie zu haben. Nach nur wenigen Monaten Zusammenarbeit wäre starkes Misstrauen Teal'c gegenüber hier angebrachter gewesen. 

Insbesondere wäre ein längeres Zögern angebracht gewesen, da eine Mission nach Chulak eine große Gefahr für das Team und die Erde darstellt. Dort wird das SG-1-Team schließlich gesucht und Teal'c als Verräter angesehen, der sich gegen die Götter auflehnt. 

Das nächste Problem wäre, dass man Teal'c zwar ebenfalls einen familiären Hintergrund gegeben hat, sich dies aber sehr erzwungen anfühlt. Parallelen zur Episode Die Auferstehung, wo O'Neills Sohn Charlie indirekt ins Spiel gebracht wird, werden zwangsläufig gesucht, obwohl sie nicht immer präsent sind. 

Das größte Problem liegt allerdings darin, dass die Folge nicht viel zur Handlung tut und auch den Charakteren nicht weiterhilft. Am Ende lässt Teal'c seinen Sohn und seine Frau wieder zurück und somit unter bescheidenen Umständen weiterleben. Einen sinnvollen Grund dafür gibt es nicht. Er hätte sie gut mit zum Gate und somit zur Erde nehmen können. 

Dass sein Lehrmeister Bra'tac verspricht, auf die beiden aufzupassen, wirkt dagegen auch nur wie ein nicht ganz nachvollziehbares Trostpflaster. Aber immerhin durfte Tony Amendola hier seinen ersten Auftritt als eben jener weise Lehrmeister haben. Und das Wissen darum, dass er später ebenfalls wieder mit von der Partie ist, hilft ein wenig über die Enttäuschung hinweg, die eine durchwachsene bis schlechte Episode hinterlässt, während der der Zuschauer nicht nur einmal die Stirn runzeln wird. 

Leider schleicht sich auch ein Plotloch nach dem anderen ein. Weshalb Drey'auc Teal'c zunächst darum bittet, Rya'c schlafen zu lassen, um ihm nicht erklären zu müssen, dass sein Vater doch noch lebt, sie aber kurze Zeit später gemütlich beisammen sitzen, um zu warten, bis Rya'c aufwacht, bleibt zum Beispiel bis zuletzt ungeklärt. Weshalb Carter und Daniel nicht gleich zwei oder drei Larven einpacken statt nur einer, ist auch nicht nachvollziehbar und lediglich Daniel, der sich dazu entscheidet, die anderen Larven zu töten, stellt einen kleinen Lichtblick in dieser schwachen Folge dar. Wenngleich nur kurz, darf er endlich zeigen, wie groß sein Hass auf die Goa'uld ist, nachdem die ihm seine Frau genommen haben. 

Es hätte sich bei diesem Thema allerdings angeboten, hier mehr über die Jaffa zu erfahren (vor allem über diejenigen, die ebenfalls an den Göttern zweifeln), aber so ist Blutsbande eine Ansammlung von verpassten Chancen.


Blutsbande ist weder besonders spannend noch besonders einfallsreich. Wenngleich man nach Chulak zurückkehrt, gibt es kaum Neues zu erfahren. Darüber hinaus weiß die Geschichte um Teal'cs Sohn einfach nicht zu überzeugen, was auch an den unzähligen Logikfehlern und Plotlöchern liegt.

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