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Episoden

Ethon
Ethon


Weltpremiere: 03.02.2006 Premiere DE: 03.07.2006 Regie: Kenneth J. Girotti Drehbuch: Damian Kindler, Robert C. Cooper
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



Die Ori entwickeln ein Bauplan einer neuen Waffe. Kane, ein Repräsentant der Rand Zivilisation, sucht daraufhin die Hilfe des SG-1 Teams, um alle Waffen, die nach diesem Bauplan gebaut wurden, zu vernichten. Außerdem will er - mit Hilfe des SG-1 Teams - seine Regierung davon überzeugen, den Ori nicht weiter zu folgen.


Daniel wird in den Kontrollraum gerufen, wo bereits Mitchell auf ihn wartet. Ein Wurmloch von außerhalb wurde aktiviert und ein gewisser Jared Kane wünscht hindurch zu kommen. Jared Kane war der Mann, dem Daniel und SG-1 geholfen haben, den religiösen Fanatiker Soren vor knapp einem Jahr zu stürzen nachdem dieser sich an die Macht geputscht hatte. Nach einem kurzen Gespräch über Funk autorisiert Mitchell das Öffnen der Iris. Man hatte seit mehreren Monaten keinen Kontakt mehr mit seiner Welt und dachte, da dort eine Art kalter Krieg zwischen den beiden großen Nationen herrscht, er wäre eskaliert und beide Seiten hätten sich zerstört. Doch Jared Kane hat einen anderen Grund. Vor 5 Monaten kam ein Bote der Ori durch das Stargate und Jared Kane braucht gar nicht weiter zu erzählen, da man ja im SGC bereits ziemlich genau das typische Vorgehen der Boten kennt. Aber diesmal gab es einen kleinen Unterschied. Der Bote hat nicht nur seine üblichen Versprechungen gemacht, er gab dem Rand Protectorate, Kanes Nation, die Baupläne für eine Waffe, welche aus dem Orbit und somit unerreichbar für den Feind die Caledonian Federation diesen Zerstören kann. Der Satellit ist bereits fertig gestellt und hat in einer ersten Demonstration einen Caledonischen Militärstützpunkt vollständig zerstört.

Im Besprechungsraum erzählt Kane weiter, dass Rand den Caledoniern 5 Tage Zeit gegeben hat, eine bedingungslose Kapitulation abzugeben, sonst werde man ihr Land in Schutt und Asche legen. Außerdem hat er die ersten Konstruktionspläne der Waffe mitgebracht und bittet nun das SGC um Hilfe sie zu zerstören, da er immer noch an ein friedliches Ende dieses Konfliktes glaubt.

Mitchell und der Rest von SG-1 gehen kurz in Gen. Landrys Büro um die Sache zu erörtern. Da Gen. Landry selbst nicht anwesend ist, hat Col. Mitchell das Kommando. Da man sich bereits dort eingemischt hat, so Daniel, hat man auch eine gewisse Verantwortung über diese Menschen. Mitchell hegt die Idee den Satteliten kurzerhand zu zerstören, doch Daniel will lieber erst den diplomatischen Weg versuchen. Carter möchte jedoch erst noch einen Blick auf die Baupläne der Waffe werfen um eventuelle Schwachstellen zu finden. Sie kommt man zu dem Schluss, dass die Waffe keinerlei Verteidigungsmechanismen verfügt, was an sich auch logisch ist, da die Caledonier nicht in der Lage sind, mit ihren Waffen den Weltraum zu erreichen. Außerdem noch, dass die Waffe nur einmal feuern kann, bevor sie über einige Minuten wieder aufgeladen werden muss. Allerdings verfügt die Waffe über Sensoren, welche in der Lage sind, ankommende Schiffe zu Orten. Nichts desto trotz beschließt Mitchell mit der Prometheus hinzufliegen.

Währenddessen erreicht das SGC eine Nachricht des Rand Protectorate in welcher, dieser Gespräche mit Kane und Daniel wünscht, worauf die beiden sofort aufbrechen, doch bereits kurz nach ihrer Ankunft werden beide unter Arrest gestellt. Beide wurden nur unter dem Vorwand eines Gespräches nach Rand gelockt um sie dort wegen Verrats zu verhaften.
Doch die Prometheus ist bereits auf dem Weg, um ihren Teil der Mission zu erfüllen, falls Daniel keine Einigung erreicht. Doch anstatt Daniel sicher zurück auf die Prometheus zu beamen gelangt nur sein Signalverstärker an Bord. In der Rand Kommandozentrale hat der Stattelite bereits die Ankunft der Prometheus registriert. Aber Col. Pendergast möchte nicht riskieren, dass die Waffe zum Schuss kommt, worauf er dessen Zerstörung befiehlt. Zwei Raketen werden abgefeuert, welche aber an einem Energieschild abprallen, die Verteidigungssysteme müssen erst in späteren Bauphasen hinzugefügt worden sein.

Der Rand Kanzler befiehlt das Feuer umgehend zu erwidern. Der Satellit feuert einen Energiestrahl ab, der ohne Probleme die Asgardschilde durchdringt und die Prometheus schwer beschädigt. So gut wie alle Systeme sind ausgefallen, darunter auch Waffen und der Hyperantrieb. Eine Staffel F-302 wird losgeschickt um einen erneuten Versuch zu unternehmen die Waffe zu zerstören, während auf der Brücke der Prometheus weitere Schadens- und Verlustmeldungen eintreffen. Doch auch die weiteren Versuche den Satteliten mit Raketen zu vernichten scheitern. Ein erneuter Schuss der Waffe trifft die Prometheus wodurch weitere schwere Schäden entstehen. Der Militärkommandant von Rand schlägt vor, der Prometheus die Möglichkeit zum kapitulieren zu geben, doch der Kanzler widerspricht. Feinde der Ori, so steht es in Origin, soll keine Gnade gewährt werden. Auch Col. Pendergast bietet Rand die bedingungslose Kapitulation an, doch der Kanzler bleibt hart. Inzwischen hat man auch Daniel in den Kontrollraum gebracht. Wenn Daniel und Kane dem Kanzler weitere Caledonische Spione nennt, die an diesem Angriff beteiligt sind, dann ist er eventuell gewillt, die Kapitulation anzunehmen. In seiner Paranoia will dieser jedoch nicht einsehen, dass Daniel nicht von den Caledoniern geschickt wurde. Die Waffe ist wieder bereit zu feuern, dies wird auch auf der Prometheus registriert, wo Col. Pendergast den Befehl zur Evakuierung des Schiffes gibt. Die gesamte übrig gebliebene Crew soll mit den Asgard-Beamern irgendwo in Caledonisches Gebiet transportiert werden, die Prometheus wird aufgegeben. Die Waffe wird ein drittes Mal abgefeuert und gibt der Prometheus den Rest.

Im Caledonischen Kommandostand treffen Col. Mitchell und Teal’c ein. Dort hat man das ganze Geschehen beobachtet und bisher 76 Crewmitglieder in Caledonischen Gebiet aufgespürt. Allerdings fehlen noch einige, da über 115 Menschen an Bord der Prometheus stationiert waren. Auch Carter hat die Zerstörung überlebt, Col. Pendergast hingegen hat es nicht geschafft. Wenigstens sind die Caledonier freundlich gesinnt und bieten den Überlebenden jede zur Verfügung stehende Hilfe an.

Die Caledonier haben auch genauere Pläne der Waffe zur Verfügung und Carter entwickelt einen neuen Plan, den Satteliten zu zerstören. Da der Satellit sämtliche Befehle von der Rand Kommandozentrale erhält, ist er nach einer Zerstörung dieser schutzlos, doch ist diese gleichzeitig zu gut gebunkert um zerstört zu werden. Doch ein EMP könnte die Stromversorgung der Zentrale für kurze Zeit lahm legen, Zeig genug um den Satelliten mit einer der F-302 zu vernichten. Eine Caledonische Rakete wird mit Stealtheigenschaften und EMP Sprengkopf einer F-302 ausgestattet und abgeschossen. In Rand wird der Abschuss zwar registriert, doch ihr Radar kann die Rakete nicht erfassen. Die Caledonische Kanzlerin berichtet dem Rand Präsident von einem Unfall, damit der Abschuss der Rakete nicht als Angriff gewertet wird. Dieser Schluckt den Braten auch zuerst, aber als die Rakete über der Rand Hauptstadt gesichtet wird, befiehlt er mit dem Satelliten den Caledonischen Kommandostand zu zerstören. Doch die Rakete erreicht ihr Ziel und legt sämtliche technischen Geräte innerhalb des Rand Bunkers außer lahm.

Ohne ihren Satelliten hat die Rand Regierung keinerlei Vorteile gegenüber Caledonia, worauf nervöse Verhandlungen beginnen. Col. Mitchell steht unterdessen bereit die Waffe zu zerstören. Caledonier und Rand handeln aber einen Kompromiss aus, das Stargate wird an Caledonia übergeben und Waffenstillstand wird vereinbart. Col. Mitchell zerstört den Satelliten nicht, doch kurz nachdem dieser wieder Energie hat, befielt der Rand Präsident erneut die Caledonische Zentrale zu zerstören. Doch der Rand General, der vorher entscheidend an dem Kompromiss beteiligt war legt Widerspruch ein und soll daraufhin auf Befehl des Präsidenten arretiert werden. Dieser zieht seine Waffe und erschießt den Präsidenten, die Wachen erwidern sofort das Feuer und erschießen ihn auch. Kurz bevor er stirbt, befielt er Kane, dass die Übereinkunft bestand haben soll.

SG-1 und die restlichen Überlebenden sind zurückgekehrt ins SGC, dieser Teil des Deals wurde also eingehalten. Col. Mitchell kommt gerade von der Trauerfeier für die Gefallenen von der Prometheus, doch Daniel hat weitere schlechte Nachrichten. Seit ihrer Rückkehr konnte man keinen Kontakt mehr mit den Caledoniern aufbauen, was bedeuten könnte, dass der Waffenstillstand von den Caledoniern gebrochen wurde und Rand mit Hilfe des Satelliten reagiert und die Überhand gewonnen hat.


Eine tief traurige Episode für jeden Stargate-Fan. Der heimliche Star der Serie, das erste intergalaktische Erdenschiff, die Prometheus, wird zerstört, wodurch die eigentliche Handlung der Episode irgendwie fast unwichtig wird. Aber ein kurzes Wort dazu: Die Fortsetzung der Storyline um Jared Kane und seinen Planeten, auf dem eine Art Kalter Krieg tobt, wird nun durch Beeinflussung der Ori in eine entscheidende Richtung gelenkt. Ein durchaus kontroverses Thema, welches die Autoren damit ansprechen. In Hinblick auf unsere Vergangenheit gesehen könnte man sich auch fragen, was passiert wäre, wenn sich das militärische Gleichgewicht zwischen den USA und der UdSSR, welches den Frieden sicherte, plötzlich massiv geändert hätte. Aber glücklicher Weise konnte der Konflikt hier zu Erden friedlich beigelegt werden.

Charakterlich gab es in der Episode wenig neues zu verzeichnen, Mitchell und Teal’c folgten wie immer ihrem Verlangen nach Kampf, Carter war eifrig am benutzen von Wörtern die keiner versteht und Daniel versuchte sich wieder einmal als Vermittler in höchster Not. Schade nur, dass man Col. Pendergast einen, wenn auch ziemlich heroischen, Tod verpasst hat. Auf mich wirkten seine Auftritte meistens sehr gelungen, er wird der Serie fehlen.

Durch diese ziemlich gleichmäßig und nicht unbedingt neu verteilten Auftritte, konnte sich auch keiner der Stammschauspieler in dieser Episode besonders auszeichnen, Beau Bridges hatte in der Drehwoche sogar gänzlich frei. In der Hinsicht aber dennoch eine stabile Episode, die vor allem durch die überragenden Spezialeffekte und die historisch kontroverse Story durchaus sehenswert ist. Einzig abwertend finde ich den Umstand, dass die Prometheus quasi nur aus zweiter Hand von den Ori zerstört wurde. Ich als Fan hätte mir für sie ein heldenhafteres Ende gewünscht. Deshalb gibt’s auch knallhart nur 4 von 5 Punkten.

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