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Episoden

Der Ripple-Effekt
Ripple Effect


Weltpremiere: 20.01.2006 Premiere DE: 26.06.2006 Regie: Peter DeLuise Drehbuch: Brad Wright, Joseph Mallozzi, Paul Mullie
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



Durch große Probleme mit dem Stargate kommen viele verschiedene alternative Versionen des SG-1 Teams auf die Erde - darunter sind auch alte Freunde.


Im SGC aktiviert sich unplanmäßig das Stargate und SG-1 kommt etwas früher als erwartet zurück. Allerdings gab es eine kleine Energieüberladung, kurz nachdem das Wurmloch aufgebaut wurde. Bei der Besprechung fragt Gen. Landry das Team, ob sie etwas Ungewöhnliches bemerkt hätten, doch dem war nicht so. Zur Mission, meint Mitchell, gibt es nichts Außergewöhnliches zu berichten. Ein Bote der Ori hat den Planten besucht und dabei wie üblich die bekannten „Wunder“ an den Tag gelegt, kranke Menschen hat er wieder geheilt, blinden Menschen das Augenlicht wiedergegeben und die Standartlektüre verteilt. Die Menschen dort, hätten nun also aufgegeben an ihren alten Gott zu glauben und sich den Ori verschrieben. Gen. Landry bemerkt aber, dass Daniel von einem völlig anderen Gott redet als noch in der Missionsbesprechung, als auch Daniel plötzlich bemerkt, dass sie gar nicht auf dem Planeten waren auf welchen Gen. Landry die Mission angesetzt hat. Doch Daniel meint, er habe lediglich den falschen Report vor sich liegen. Als Teal’c jedoch auch noch erwähnt, dass man von Selmac Informationen über die Ausbreitung der Ori in der Galaxie bekommen habe, wird Gen. Landry stutzig. Doch genau in diesem Moment aktiviert sich wieder das Stargate und man empfängt erneut SG-1s Code, laut Walter sei dies die ursprünglich vereinbarte Rückkehrzeit von SG-1 gewesen und tatsächlich, SG-1 kommt durch das Tor.

Laut Dr. Lam sind beide Versionen von SG-1 identisch, abgesehen von der unterschiedlichen Kleidung, die einen im schwarzen Dress und das andere im Grau-Grünen. Sie vermutet, dass es sich bei dem einen Team eventuell um Klone handeln könnte, doch erscheint dies unrealistisch, da sie über sämtliche Informationen verfügen, die nur SG-1 haben kann, allerdings mit einigen wenigen Ausnahmen, so zum Beispiel die Sache mir Selmac. Da das zweite Team jedoch zur erwarteten Zeit durch das Tor kam, kann man relativ sicher sein, dass sie das Original-Team sind, doch erklärt dies keineswegs wer das andere Team ist und woher es kommt.

SG-1[O] (Original-Team) ist im Besprechungsraum mit Gen. Landry und erzählt ihm, dass die Einwohner des Planeten von dem SG-1 [S] (SG-1 im schwarzen Dress) berichtet hatte, sie noch nie gesehen haben, als man dort hin ist, um deren Geschichte zu prüfen. Doch Carter hat bereits eine Theorie für deren Erscheinen, nämlich, dass es in der Quantenphysik theoretisch unendlich viele parallele Universums existieren und SG-1 [S] von einem Planeten aus ihrem Universum durch einen Unfall oder eine unglückliche Aneinanderreihung von Zufällen so in ihr Universum gekommen ist. Die Erfahrungen mit dem Quanten-Spiegel hätte diese Theorie bereits bestätigt. Eine weitere Erklärung ist, dass die Reise durch das Stargate immer gleich lang ist, nur bei SG-1 [S] war sie um eine hundertstel Sekunde langsamer. Wie SG-1 [S] letztendlich in ihr Universum gekommen ist, bleib aber immer noch ein Rätsel für Carter, für den Moment zu mindest.

Col. Mitchell [O] ist bei Daniel [S] und fragt ihn ein wenig aus, noch sei die Theorie mit den Paralleluniversums ja nicht sicher, sie könnten immer noch feindliche Spione in Gestallt von SG-1 seien. Für Daniel [S] gibt es allerdings noch die Möglichkeit, dass sie das richtige SG-1 sind und das SGC in dem sie sich befinden, ist bloß eine Simulation oder Konstruktion von einer feindlichen Rasse um an sensible Informationen über das SGC und die Erde zu gelangen.
Gen. Landry befindet sich unterdessen im Gespräch mit Col. Mitchell [S], der ihm sagt, dass nichts bei ihrer Mission auch nur die Möglichkeit für einen solchen Sprung zwischen den Universums gegeben hätte, es ist ja nicht einmal dafür konstruiert. Schon früher gab es Situationen wo zum Beispiel SG-1 oder einem Atlantis-Team vorgetäuscht wurde, sie seien im SGC.
Das Gespräch zwischen Daniel [O] und Teal’c [S] ergibt zwar auch nicht viel neues, nur den Umstand, dass in deren Realität Brata’c der Anführer der Jaffanation ist und das Col. Carter nicht nach ihrem Job in Area 51 zu SG-1 zurückgekehrt ist, sondern nach ihren Flitterwochen. Carter [S] erfährt von ihrem Gegenüber allerdings ein paar brauchbarere Unterschiede, unter anderem, dass die Ori es in ihrer Realität geschafft haben, ein zweites Riesen-Stargate aufzubauen und mit ihrer Flotte bereits Dakara, Chulak und viele andere Jaffa-Festungen zerstört haben und nun auf dem Weg zur Erde sind. Da sich SG-1S beim Betreten des Gates noch in deren Realität befand muss irgendetwas auf dem Weg zwischendurch der ausschlaggebend für diesen Zwischenfall sein und das Einzige, was den Materiestrom eines Wurmlochs derart beeinflussen könnte, ist ein schwarzes Loch.

Und tatsächlich, genau auf dem Weg zwischen den beiden Welten befindet sich das schwarze Loch, welches entstand, nachdem man das erste Riesen-Stargate der Ori zerstört hat. Auch scheint dieses Phänomen nur in eine Richtung des Reises aufzutreten, da SG-1[O] beim überprüfen von SG-1[S] Geschichte ja in dem richtigen Universum geblieben ist. Plötzlich öffnet sich erneut das Stargate und wieder empfängt man SG-1 Iriscode. Gen. Landry will dieses Team nicht nun auch noch in seiner Realität stranden lassen, doch da es unter feindlichem Beschuss steht, bleibt ihm keine andere Wahl als es durchzulassen. Nun ist auch ziemlich offensichtlich, dass dieses Problem weitaus größer ist, als vorher angenommen und nicht nur zwei Realitäten betrifft, sondern so ziemlich alle, die gerade eine Reise auf der Route durchs Stargate machen und die am schwarzen Loch vorbeiführt. Gen. Landry befiehlt deshalb, sämtliche Reisen durchs Gate vorerst auszusetzen und nur Teams die unter Beschuss oder anderer unmittelbarer Gefahr stehen hindurch zu lassen.

Im Labor arbeiten Dr. Lee und Col. Carter [O] und Col. Carter [S] weiter an einer Lösung des Problems, denn inzwischen sind schon 12 Teams im SGC angekommen. Doch das letzte Team unterscheidet sich ein wenig von den vorherigen, mit dabei ist Dr. Janet Fraiser! Daniel und Teal’c [O] erklären ihr kurz die Situation. Aber noch ein weiteres Mitglied des Teams ist ein alter Bekannter, Martouf. Er bietet Dr. Lee und einem Raum voll Sams seine Hilfe an. Daniel und Teal’c sind unterdessen noch bei Janet und erzählen ihr, dass sie in ihrer Welt vor 2 Jahren gestorben ist und dass sie in dieser Realität vorläufig feststeckt. Allerdings müsse sie dringend zurück, da auf der Erde in ihrer Realität die Ori-Seuche ausgebrochen ist und sie auf der Suche nach einem Heilmittel waren.

Unterdessen scheint Col. Carter [S] eine Lösung gefunden zu haben. Mit einer Asgard-Waffe an Bord der Prometheus will man nun versuchen, eine Explosion in dem Schwarzen Loch zu erzeugen, die Verbindung zu dem Stargate auf der Erde unterbricht. Dies hätte aber zur Folge, dass alle bisher angekommenen Teams nicht mehr in ihre Realität zurückkehren könnten. Doch Janet Fraiser zeigt sich mit dieser Lösung wenig einverstanden und legt deshalb Protest bei Gen. Lanrdy ein. Dieser sieht im Moment jedoch keine bessere Lösung und schickt SG-1[O] und SG-1[S] auf die Mission. Sämtliches Personal wurde von der Prometheus abgezogen, da die Wahrscheinlichkeit für einen Fehlschlag der Mission doch sehr groß ist, womit die beiden SG-1 Teams auf sich allein gestellt sind.

Die beiden Col. Mitchells unterhalten sich ein wenig über alte Zeiten als sie von Col. Carter [S] unterbrochen werden. Sie und ihr Col. Mitchell wollen nun ins Bett und verlassen den Raum. Auf dem Weg zu ihren Quartieren erzählt Col. Carter [S] aber plötzlich, dass sie einen Weg gefunden hätte, die Sicherheitsvorkehrungen der Prometheus zu deaktivieren und alles wie geplant läuft. Bei dem Schwarzen Loch angekommen deaktiviert Col. Carter [S] diese, SG-1[S] bewaffnet sich mit Zats, übernimmt die Kontrolle über die Prometheus und setzt einen Kurs nach Atlantis. Dort will man das ZPM holen und in ihre Realität bringen um die Waffe in der Antarktis wieder aktivieren zu können. Dies bedeutet aber auch, das Col. Carter [S] schon von Beginn an eine Möglichkeit für die Rückkehr in ihre Realität gehabt hat. SG-1[O] gelingt es jedoch, sich aus der Gefangenschaft zu befreien und das Schiff wieder unter Kontrolle zu bringen und zurück zur Erde zu fliegen.

Der Energieausstoß, der kurz vor dem Eintreffen des ersten SG-1 Teams registriert wurde, wurde von jenem auch ausgelöst und zwar durch eine Bombe, die ihre Energie nur in eine Richtung abgibt, so wie vor einigen Jahren, als man die Verbindung mit einem Wurmloch nicht unterbrechen konnte, weil sich dieses auf der anderen Seite durch ein Schwarzes Loch in einer anderen relativen Zeit befand. Um nun den entstandenen Effekt umzukehren, benötigt man lediglich eine weitere solche Explosion. Dann müsse man nur noch die Teams in der Reihenfolge ihrer Ankunft wieder durch das Stargate schicken um sie wieder in ihre richtige Realität zu bringen. Mit der geliehenen Asgard-Waffe wird dieses dann auch getan und das SG-1[S] Team kann nun als erstes die Reise zurück in seine Realität antreten. Das letzte Team welches hindurch geschickt wurde ist jenes mit Martouf und Dr. Fraiser. Bevor sie gehen gibt ihnen Gen. Landry noch das Heilmittel gegen die Ori-Seuche und nach einem herzlichen Abschied sind alle SG-1 wieder in ihrer Realität.


Also erstmal muss ich sagen, dass mir diese Episode sehr gefallen hat, auch wenn sie teilweise sehr verwirrend war und sich nur durch unverständliches Technogerede über die Runden retten konnte. Aber es war einfach witzig einen Raum voller Carters, Gänge im SGC voller Mitchells und natürlich auch schön Janet Fraiser und Martouf zu sehen. Für eine Episode die wenig Budget hatte war sie im Gegensatz zu anderen Lückenfüllern, die nur mit schon vorhandenen Sets und wenig Spezialeffekten auskommen mussten, allemal gelungen. Storytechnisch hat sich zwar nicht viel getan, aber durch einige Informationen von den anderen Teams wurde quasi schon ein kleiner Teil dessen enthüllt, was noch auf unser SG-1 zukommen wird.

Schauspielerisch waren die vier Hauptcharaktere natürlich ziemlich gefordert bei der Episode, wo sie nicht selten mit sich selbst Dialoge führen mussten und dies haben sie auch hervorragend hinbekommen. Eigentlich hatte man immer den Eindruck, dass wenn Carter oder Mitchell mit sich selbst redeten, dort zwei Schauspieler am Werk gewesen sind, rein vom Dialog her gesehen. Aber auch die Special-Effects Leute, die Cutter und der Regisseur hatten bei dieser Episode alle Hände voll zu tun, doch haben diese ihre Arbeit vorbildlich gemacht. Trotzdem insgesamt eine etwas schwächere Episode, aber durch den Auftritt von Fraiser und Co doch wieder irgendwie ein Highlight, deshalb gibts auch noch 4 von 5 Punkten.

Im Einzelnen:
Action: 3
Charakterentwicklung: 3
Erotik: 1
Kontinuität: 4
Humor: 3
Spannung: 4
Spezialeffekte: 5

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