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Episoden

Die Auferstehung
Cold Lazarus


Weltpremiere: 29.08.1997 Premiere DE: 10.02.1999 Regie: Kenneth J. Girotti Drehbuch: Jeffery F. King
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



Das SG-1 Team entdeckt eine crystaline außerirdische Spezies mit der Fähigkeit das äußere eines Menschen anzunehmen. O'Neill muss den Tod seines Sohnes nochmal erleben.


SG-1 befindet sich auf dem Planeten P3X 562, in dessen Wüste das Team blaue Kristalle vorfinden. Die nehmen sie genauer unter die Lupe, können sich aber zunächst keinen Reim darauf machen, was es mit ihnen auf sich hat. O'Neill schaut sich einen der Kristalle näher an und berührt diesen. Daraufhin wird er zu Boden gerissen und ohnmächtig – und steht plötzlich neben sich selbst. Ein Doppelgänger, eine Kopie seiner selbst, reist mit SG-1 zurück zur Erde, während der bewusstlose echte O'Neill am Boden der Sandgrube liegen bleibt. 

Im Briefing erklärt Carter, dass Proben genommen wurden und man die Umgebung erkundet wurde. Daniel setzt fort, dass man keine Hinweise auf fremde Kulturen gefunden hätte, wenngleich z.B. den Griechen Kristalle heilig gewesen seien. Hammond schreibt den Planeten ab und schickt SG-1 in den Urlaub. Daraufhin verschwindet „O'Neill“ im Aufenthaltsraum und geht Bilder durch, die er im Spind findet. 

Als Carter im Raum eintrifft, versucht sie mit ihm zu sprechen und sieht seine Familienfotos. Sie erwähnt daraufhin, Tante zu sein. Ihr Bruder habe eine Tochter und einen Sohn. Als O'Neill geht und Daniel den Raum betritt, erklärt Carter, dass sie nicht gewusst habe, dass O'Neill verheiratet sei. Daniel erklärt, dass er das auch nicht sei, da er und seine Frau sich nach dem Tod ihres Sohnes voneinander getrennt hätten. 

Während O'Neill die Basis verlässt und Teal'c abblockt, unterhalten sich Carter und Daniel weiter, wobei Daniel Carter erklärt, dass sich Jacks Sohn Charlie versehentlich mit seiner Waffe umgebracht habe. Die beiden schauen sich die Kristalle weiter an und erahnen nicht, dass O'Neill seine Ex-Frau aufsucht und Charlie sehen möchte. Das führt zu einer Menge Ärger und zu einem Gespräch mit seinem Schwiegervater. Später kommt es außerdem zu einem Gespräch mit Sarah. In diesem erwähnt er auch das Stargate. Sarah blockt ab und tut dies als Spinnerei ab. 

Im SGC experimentieren Daniel, Carterund Teal'c mit den Kristallen und stellen fest, dass darin ein Wesenzu Leben scheint, das denjenigen nachahmt, der es aus nächster Nähebetrachtet. Zu diesem Zeitpunkt kommt es zu einer Gate-Aktivierungvon außen und O'Neill kommt durch das Tor. Da niemand glaubt, dass es tatsächlich O'Neill ist, lässt Hammond ihn festnehmen. Das SGC begibt sich auf die Suche nach dem anderen O'Neill. 

Der befindet sich mit Sarah in einem Park und spricht über das, was nach Charlies Tod geschah. Sarah und er streiten sich und er erklärt, dass er dachte, er könne Charlie mit durch das Stargate nehmen. Doch Sarah blockt erneut ab und wird unterbrochen, als Jack zusammenbricht. 

Im SGC stellt Dr. Fraiser fest, dass es sich bei dem Neuankömmling tatsächlich um O'Neill handelt und sie beratschlagen, wie sie weitermachen. Sie nehmen Kontakt mit dem Wesen im Kristall auf. Dieses erklärt, dass es Energie sei. Es hätte zuvor nicht versucht, mit den Menschen Kontakt aufzunehmen, da es Angst gehabt hätte, sie seien so, wie die Goa'uld, die einst von ihm und den anderen Wesen freundlich begrüßt worden seien. Doch als eines durch die Energie der Wesen getötet wurde, hätten die Goa'uld alle zusammengetragen und hätten auf sie geschossen. Da die Energie des Wesens nicht länger reicht, um abseits des Planeten zu bestehen, verschwindet es wieder und SG-1 berät sich mit Hammond, wie man vorgehe. 

Nachdem festgestellt wird, dass sich der andere O'Neill nicht mehr in der Basis befindet, wird nach ihm außerhalb gesucht. Carter liefert den Hinweis mit O'Neills Familie und als der Sarah nicht erreicht, brechen sie auf. Unterwegs erhältdas Team den Hinweis, dass ein J. O'Neill in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dort entlädt sich dessen Energie immer weiter und bedroht alle in seinem Umfeld. 

Als Sarah verletzt und daraufhin verarztet wird, trifft SG-1 unter der Leitung von O'Neill ein. Dessen Ankunft irritiert Sarah zunächst, aber er verspricht ihr, ihr alles zu erklären und begibt sich in Richtung des Kristall-O'Neills. Von dem erfährt er, dass es ein Unfall gewesen sei und er versucht habe, ihn zu heilen. Dabei hätte er erkannt, dass O'Neills Schmerz in der Seele läge und versucht, Charlie zu ihm zu bringen. Doch dann hätte er erst begriffen, dass der Tod Charlies bedeute, dass er nie wieder aus Fleisch und Blut existiere, denn der Tod hätte für seine Spezies eine andere Bedeutung. 

Kurz vor seinem Ende verwandelt sich der O'Neill-Klon in seinen Sohn Charlie, der sich auch von Sarah verabschiedet. Daraufhin führt O'Neill „Charlie“ ins SGC und zurück zu seinem Planeten. 


Die Absicht dieser Episode isteindeutig: Sie soll dem Zuschauer den Hintergrund von O'Neill näherbringen und vor allem den Bogen zwischen dem Kinofilm und der Seriespannen. Wobei einige (kleinere) Änderungen ja vorgenommen wurden. 

Ob es eine typische und fast schon klischeehafte Doppelgänger-Episode sein muss, in der der Zuschauer mehr über den Charakter und dessen Background-Story herausfindet, das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Besonders kreativ erscheint die Vorgehensweise aber – obwohl die Folgerelativ am Anfang der gesamten Serie steht – nicht. Die Idee fühlt sich schlichtweg die gesamte Episode lang nach „Habe ich schon mal gesehen, ich weiß, was als nächstes passiert“ an. 

Handlungstechnisch bleibt daher bis zum Ende der Folge lediglich die Frage spannend: Was will das Wesen, die von O'Neill Besitz ergriffen haben? Hier wird es dann zumindest ein klein wenig kreativ.

Etwas merkwürdig erscheint in Anbetracht der Tatsache, dass die Serie noch so jung ist, sich Carter tatsächlich darüber wundert, dass sie über O'Neills Familiengeschichte gar nicht kenne. Erstaunlich wäre es tatsächlich eher, wenn sie darüber Bescheid wüsste. Ein solcher Schicksalsschlag ist ja nicht gerade etwas, das man seinen neuen Kollegen gleich auf die Nase bindet. 


Wie einige Eingangsfolgen von Stargate SG-1 Staffel 1 ist auch diese hier gut gemeint und soll die Charaktere dem Zuschauer erstmal grundlegend nahe bringen. Das Ergebnis ist ein eher gemischtes. Einerseits wird aufgearbeitet, was zwischen den Film- und Serienereignissen geschah. Andererseits wirkt die Umsetzung ein wenig plump und unbeholfen.

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