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Episoden

Im ewigen Eis
Solitudes


Weltpremiere: 06.02.1998 Premiere DE: 28.04.1999 Regie: Martin Wood Drehbuch: Brad Wright
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



In letzter Sekunde rettet sich SG-1 durch das Sternentor zurück ins Stargate Command. Denkt das Team jedenfalls. Vor Ort kommen nur Daniel Jackson und Teal'c an, während von Jack O'Neill und Sam Carter jede Spur fehlt. Eine verzweifelte Suchaktion fördert Unglaubliches zu Tage.


Im SGC wird das Tor von außen aktiviert und Hammond fordert von Harriman Antworten, denn es werde in den nächsten 24 Stunden kein Team erwartet. Der antwortet, dass das System völlig überlastet sei und das Gate doppelt so viel Energie brauche wie sonst.

Kurz darauf fliegen Daniel und Teal'c im hohen Bogen durch das Tor, obwohl SG-1 gerade erst aufgebrochen war. Während Daniel verletzt und bewusstlos am Boden liegt, fragt Hammond Teal'c nach einem ersten Status. Der sagt, O'Neill und Carter seien direkt hinter ihm gewesen, aber das Wurmloch ist bereits abgerissen.

Carter wacht derweil in einer Eislandschaft auf, während O'Neill bewusstlos am Boden liegt. Später auf der Krankenstation erklärt Teal'c, dass sie unter den Beschuss von Energiewaffen – möglicherweise von den Goa'uld – gekommen seien. Sie seien eingekreist worden und Daniel hätte das DHD aktiviert. Teal'c verlangt, zurückkehren zu dürfen, aber Hammond verneint. Das Gate sei beschädigt und Teal'c noch nicht in der Verfassung. Daher schlägt Teal'c vor, einen zweiten Truppe zu schicken, sobald das Gate wieder intakt wäre, was Hammond bestätigt.

O'Neill kommt unterdessen in der Eishöhle zu sich und Carter schildert ihm die Lage. Kein Daniel, kein Teal'c, kein DHD. Außerdem ist O'Neills Bein gebrochen, welches Carter zu schienen versucht. Unter Schmerzen spricht er von vergangenen Verletzungen und einer Mission, bei der er mit dem Fallschirm abstürzte und ihn nur die Gedanken an seine damalige Frau Sarah am Leben erhielten.

Im SGC kommt Daniel zu sich und Teal'c sitzt an seinem Bett. Sie unterhalten sich über die Mission und auch Daniel ist sich sicher dass O'Neill und Carter direkt hinter ihnen waren.

In der Eislandschaft erkunden Carter und O'Neill ihre nähere Umgebung und Carter findet das DHD – eingefroren im Eis. Während sie es ausgraben, diskutieren sie, was mit Daniel und Teal'c geschehen sein könnte.

Im SGC laufen unterdessen Tests am Stargate und es ist wieder einsatzbereit. Das Tor wird angewählt, doch auf dem Planeten findet die Sonde nur das erste MALP und einen Hinterhalt. Eine Spur von O'Neill und Carter fehlt. Deshalb beschließt Hammond, dass die Rettungsaktion eingestellt wird. Das Risiko ist einfach zu groß.

Carter überlegt auf dem Eisplaneten erneut, was geschehen sein könnte und schöpft Hoffnung, als sie feststellt, dass das System womöglich zusammengebrochen sei und das Wurmloch auf ein der Erde naheliegendes Tor umgesprungen sei. Dies würde jedenfalls den Suchradius für das Team auf der Erde einschränken.

Auf der Erde kommt Daniel zu einem ähnlichen Schluss. Der versucht mit der Hilfe von Sgt. Siler zu erörtern, ob seine Theorie möglicherweise korrekt sein könnte. Hammond willigt ein, es auf einen Versuch ankommen zu lassen, während Carter ihrerseits versucht, das Tor anzuwählen, nachdem sie das DHD endlich freigelegt hat. O'Neill geht es unterdessen immer schlechter und er spuckt Blut.

Im SGC sucht Daniel weiter und schließt schon mal zwei Planeten ohne Atmosphäre aus. Hammond berichtet ihm dabei, dass er O'Neill und Carter offiziell für im Einsatz vermisst gemeldet hat, die Suche aber natürlich nicht eingestellt wird.

Nach einer Runde Schlaf kommt O'Neill zu dem Schluss, dass es Zeit für Plan B ist. Denn Carter kommt mit dem DHD nicht weiter und ihm selbst geht es von Minute zu Minute schlechter.

Auf der Erde kommt Hammond nach einem Einsatz, bei dem Major Castleman verletzt wird, zu dem Schluss, dass die Suchaktion eingestellt wird. Dies sei ohnehin der letzte Planet gewesen, auf den die Theorie zugetroffen habe und so lässt er sich auch durch Daniels Gegenargumentation nicht mehr vom Gegenteil überzeugen.

Carter interveniert allerdings fleißig weiter gegen O'Neill und weigert sich, ihn zurückzulassen. Deshalb versucht sie es mit dem DHD erneut, aber der Versuch scheitert wieder.

Zeitgleich überlegt Daniel im SGC weiter, wie er seinen beiden Freunden noch helfen kann und stellt fest, wie die Erde bebt. Als Teal'c erscheint, erklärt er, dass er einen Planeten vergessen habe. Er präsentiert Hammond die Theorie, dass auf der Erde ein zweites Stargate steht. Daniel untermauert die Theorie, indem er bestätigt, dass es durchaus möglich sei, dass die Goa'uld ein zweites Gate errichtet hätten, wenn das erste nicht mehr funktionierte. Daniel weist außerdem daraufhin, dass die Goa'uld nicht die Erbauer des Gates seien und durchaus auch andere Kulturen ein Gate errichtet haben könnten.

Daraufhin fordert Daniel seismologische Auswertungen an, um zu sehen, wo auf der Erde es gebebt hat. Daraus erhofft er Rückschlüsse auf den Standort des Gates ziehen zu können.

Carter hat sich unterdessen ihren Weg aus der Höhle gegraben, wie O'Neill ihr aufgetragen hat, und findet sich mitten in einer Eiswüste wieder. Deshalb kehrt sie zurück in die Höhle, denn Aussicht darauf, Hilfe zu finden, hat sie nicht.

Im SGC findet Harriman die Koordinaten der Erschütterung und Hammond befehligt einen Trupp dorthin. Das Team findet O'Neill und Carter am Ende ihrer Kräfte und bringt sie nach Hause.


Auch mit dieser Episode hat man sich nicht in die Vollen gestürzt. Im Gegensatz zu Folgen wie Vergeltung bietet sie allerdings noch einen interessanten Twist. Die meiste Zeit geschieht in dieser Episode praktisch nichts. Das SG-1-Team flieht von einer Mission zurück zur Erde und wird dabei getrennt. Nur Daniel und Teal'c kommen im Stargate Command an, während O'Neill und Carter zunächst spurlos verschwunden sind. Das erinnert gleich an die Episode Feuer und Wasser, zum Glück für den Zuschauer geht man dann aber gleich einen anderen Weg.

In Ermangelung eingepflanzter Erinnerungen bei Teal'c und Daniel werden die beiden aber nicht gleich mit einer Trauerfeier für tot erklärt. Stattdessen beginnt man damit, Rettungsmissionen anzusetzen. Handlungstechnisch geschieht auf der Erde nicht viel mehr, was die Episode recht eintönig macht, wenngleich ein weiteres Mal gezeigt wird, wie stark der Zusammenhalt im Team ist, als Hammond nach mehreren Rückschlägen beschließt, die Suchaktion einzustellen.

Auf dem „anderen Planeten“ kämpfen derweil ebenso eintönig Carter und O'Neill gegen den Tod durch Erfrieren. Nur ihre gelegentlich sarkastischen Gespräche lockern die Episode ein wenig auf. Ansonsten erfolgt der große Knall erst zum Ende der Folge, als klar wird, dass sich auf der Erde ein zweites Stargate befindet.

Auf diese Weise erschuf man in den letzten paar Minuten von Im ewigen Eis nicht nur einen beinahe unglaublichen Twist. Man legte auch den Grundstein für spätere Abenteuer und Konflikte, vor allem aber auch für das Stück um Stück erweiterte Universum.


Die Episode tröpfelt weitestgehend vor sich hin, wartet am Ende aber mit einer Überraschung auf, die den Weg für viele weitere Abenteuer ebnet.

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