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Artikel

Stargate-Project besucht Vancouver B.C. (Kanada)
Daniel Schürmann fliegt über den großen Teich

Vom 10. bis zum 17. Juni 2006 ging es für Stargate-Project Inhaber Daniel Schürmann (Dan) nach Vancouver B.C. in Kanada. Dies habe ich mit zwei Zielen verknüpft. Das erste war: Urlaub nach dem (bestandenen!) Abitur. Zweites Ziel: Bei den Dreharbeiten von Stargate SG-1 und Stargate Atlantis dabei sein zu können. Erstes Ziel konnte ich nicht erfüllen, denn wenn man schon mal in Vancouver ist, sollte man auch alles gesehen haben, also war ich fast nur unterwegs und habe mir die Stadt angesehen – ausruhen kann man sich auch zu Hause. Der Setbesuch hingegen fand statt, danke an dieser Stelle an Space-View Chefin Juliane Waltke, RTL II Pressechef Hannes Gräbner sowie zahlreichen Mitarbeitern von Sony und MGM (allen voran Brigitte Prochaska). Leider darf ich an dieser Stelle vorerst nichts über den Setbesuch schreiben. Doch in der kommenden Ausgabe des deutschen Science-Fiction und Fantasy Magazins Space-View (Ausgabe 5/2006) gibt es zwei ausführliche Berichte zu beiden Setbesuchen, denn an einem Tag war ich am Set von SG-1 und am nächsten besuchte ich die Dreharbeiten von Atlantis. Nun aber zu meinem ausführlichen Bericht, der sich ganz auf den Vancouver-Aufenthalt bezieht und was ich erlebt habe.

Samstag – 10. Juni

Der Tag des Abflugs. 6 Uhr aufstehen, denn um 8 Uhr muss ich am Flughafen von Düsseldorf sein. Dort angekommen (nachdem ich zurück nach Hause musste um meine Kamera abzuholen, die ich zuvor vergessen hatte) muss ich einchecken und durch die Security. Schon in Düsseldorf ist diese überraschend streng, dabei geht es doch erst nach Amsterdam, da dort der Weiterflug wartet. Nach einigen Strapazen und einer kleinen Erholungsphase es um 10:35 Uhr in eine Fokker 50 – Cityhopper von KLM. Die 2-motorige Maschine hat eine sehr interessante Beschleunigung. Nach einem mehr als ruhigen Flug komme ich 40 Minuten später in Amsterdam an. Dort wartet 2 Stunden später bereits ein Airbus 330 von NWA auf den Weiterflug nach Minneapolis (der Stadt in der Richard Dean Anderson aufgewachsen ist). Hier mache ich erste Erfahrungen im Gespräch mit Englisch sprechenden Menschen- klar habe ich bereits vorher schon Englisch gesprochen, aber noch nie wirklich jemandem gegenüber gestanden, das war eine ganz neue Erfahrung. Knapp 8 Stunden dauert der Flug und die Zeitverschiebung beginnt. In Deutschland ist es 18 Uhr, in Minneapolis haben wir 12 PM (12 Uhr Mittags) Um 3:12 PM (15:12 Uhr) geht es in Minneapolis weiter nach Vancouver B.C. Was macht man also in den knapp 3 Stunden – Laptop auspacken und über das Flughafen-WLAN die Zeit totschlagen. So langsam werde ich aber immer müder. Doch die Zeit vergeht zum Glück und es geht zum Check-in. Auch hier strenge Kontrollen, sogar die Schuhe müssen ausgezogen werden. Im Flieger gewinnt die Müdigkeit. Nach einem Blick aus dem Fenster, um sich Minneapolis bei Nacht anzusehen, schlafe ich ein. Drei Stunden später komme ich endlich in Vancouver an. Auch hier muss die Zeit erneut umgestellt werden. Wir haben 11 PM Ortszeit – in einer Stunde ist Mitternacht. Statt lange weiter zu warten, begebe ich mich direkt auf dem Weg zur Kofferausgabe. Ein Taxi befördert mich zum Hotel – "Best Western Uptown Hotel", 205 Kingsway. Rein ins Hotel, Koffer auspacken, frisch machen und erst mal ausruhen. Nach einer Stunde mache ich mich auf den Weg nach draußen – getrieben von Hunger. Um die Ecke gibt es ein kleines Restaurant. Nach einer Portion Spaghetti-Bolognese, das Bestellen und Kommunizieren auf Englisch funktioniert sehr gut, geht es wieder zurück zum Hotel. Hier probiere ich noch kurz den Fernseher und den Internet-Anschluss aus, alles funktioniert. Schnell noch unter die Dusche und um 3:30 AM geht es endlich ins Bett.

Sonntag – 11. Juni

Um 8 AM geht der Wecker, Frühstück gibt es von 7-11 Uhr und da ich nicht den ersten Tag komplett verschlafen will, mache ich mich gleich ans Essen. Gegen 9:30 AM geht es raus – natürlich muss die Kamera mit! Ein erster Blick auf die Straßenplanung verwirrt. Blocks, Avenues, alles neu für Leute aus Deutschland. Doch nach dem Kauf eines Stadtplans verstehe ich das System ganz schnell und es ist sinnvoller als die deutsche Stadtplanung: Vancouver ist gut geplant. Als erstes Ziel steuere ich Downtown Vancouver an – die Innenstadt. Das Wetter ist bewölkt und man sieht eigentlich nicht weit. Auf dem Weg runter nach Downtown gibt es einen McDonalds und ein Burgerking, fast nebeneinander. Die Speisekarte ist komplett anders als in Deutschland. Zwar gibt es die bekannten Burger auch in Vancouver, doch gibt es auch Sandwichs und vieles mehr, was man bei uns nicht bekommt. Nach einiger Zeit wird das Wetter besser - ich stehe gerade am Science-Tower, in der Bucht findet eine Regatta statt. Um 11:30 AM Uhr geht es vorerst zurück zum Hotel und ich melde mich zu Hause. Das nächste Ziel kennt jeder Stargate-Fan: Die Bridge Studios, der Drehort von Stargate SG-1 und Stargate Atlantis. Also auf zur Skytrain Station Mainstreet (in Downtown) und von dort geht es mit dem Skytrain bis zur Haltestelle Gilmore. Der Skytrain fuhr bereits an den Studios vorbei. Das Wetter wird unterdessen immer besser, die Sonne scheint und es wird warm. Das Studiogelände ist riesig aber abgesperrt und am Eingang mit Security versehen. Doch die offenen Zäune lassen einen kleinen Einblick zu und ich sehe Claudia Blacks (Vala Mal Dorans) Trailer und auch die Trailer von David Nykl (Zelenka) und Claire Rankine (Dr. Heightmeyer) – aber Schauspieler oder Autos der Schauspieler sind nicht zu sehen. Es scheint nicht gedreht zu werden.

Nach knapp einer Stunde geht es mit dem Skytrain zurück und per Fuß Richtung Stanley Park. Nach drei Stunden laufen entlang der Bucht, habe ich schon einen Großteil von Vancouver gesehen, naja gut, wohl eher einen kleinen Teil, denn Vancouver ist riesig! Drei Stunden habe ich also gebraucht, um zum Anfang des Stanley Parks zu kommen und der Park selber ist riesig und da es bereits 7 PM ist, mache ich mich lieber auf den Weg zurück ins Hotel. Die Sonne bewegt sich immer weiter in Richtung Horizont und ich erlebe einen schönen Sonnenuntergang an der Bucht von Vancouver. Der Abend ist wunderschön und am Strand mache ich eine kurze Pause. Überraschend wie nett die Leute sind, man fühlt sich richtig wohl, denn alle leben froh und munter neben einander: Radfahrer, Fußgänger, Skater – es ist viel los, aber nie hat man Angst umgefahren zu werden. Die Stimmung ist sehr gut. Auch die Gebäude (meist Hochhäuser) sind sehr imposant und zu meiner Überraschung keine einfachen Klötze sondern auch schön anzusehen. Auf dem Weg zurück zum Hotel gehe ich die Robson Street – Vancouvers Einkaufsmeile – entlang und esse zu Abend. Der erste kleine Dämpfer an dieser Stelle: das Essen sah im Schaufenster lecker aus, doch was mir präsentiert wurde, war ungenießbar. Gegen 11PM kam ich dann am Hotel wieder an und bin ins Bett gefallen. Von Jetlag keine Spur, die Zeit scheint richtig zu laufen. Fazit des ersten Tages: Vancouver ist eine herrliche Stadt mit freundlichen Menschen. Englisch sprechen ist nicht so schwer wie ich es angenommen hatte. Die ersten Gedanken kommen auf, dass ich später hier studieren und leben will.

Montag – 12. Juni

Heute geht es nicht ganz so früh raus – aber um 9 Uhr klingelt der Wecker. Als erstes wird ein stärkendes Frühstück gegessen. Es gibt übrigens kein normales europäisches Frühstück, stattdessen gibt es im Hotel kleine dreieckige, süße Brötchen, teilweise mit Fruchtfüllung und doughnutartige Teilchen, die eine Mischung aus Stuten und Brötchen waren – lecker war es! Aber ungewohnt! Als Aufstrich gab es Erdbeer- und Heidelbeermarmelade sowie Erdnussbutter (schmeckte mir nicht!). Nach dem Frühstück ist das Ziel klar: Fahrrad mieten und zum Stanley Park. Von dort aus über die Lions-Gate-Bridge zur Capilano-Sustension-Bridge. Doch vorher tätige ich einige Einkäufe in der nahe gelegenen Kingsgate Mall und kaufe mir neue Schuhe sowie eine Sonnenbrille. Die Verkäufer(innen) sind allesamt sehr freundlich und man wird überall mit einem „How are you?“ („Wie geht es?“) begrüßt. Die erste Reaktion natürlich: „Was antwortet man darauf“. Man will sich ja nicht aufzwängen und die ganze Lebensgeschichte erzählen. Also ganz einfach: „Fine, thanks“. Klappt wunderbar und scheint freundlich aufgenommen zu werden. Um 12:30 PM geht es los zur Cambie Street, um dort ein Fahrrad auszuleihen – der Helm muss mit, Gesetz in Kanada! Für 24 $-CAD gehört das Rad einen kompletten Tag (24 Stunden) mir. Mit dem Rad geht es wieder am Strand lang durch den Stanley Park (an einer Stelle kann ich sogar einen Drehort von Stargate SG-1 ausmachen: die helle Sandwüste aus der Staffel 1 Episode „Die Auferstehung“, siehe Foto) über die Lions Gate Bridge – wo man übrigens einen wunderschönen Blick auf halb Vancouver hat – und direkt weiter zur Capilano-Sustension-Bridge. Nach über zwei Stunden und jeder Menge zurückgelegten Höhenmetern komme ich dort endlich an. Das Wetter ist super, die Sonne knallt förmlich auf einen herunter.

Zur Stärkung geht es hinüber ins Capilano Restaurant, wo ich das bisher beste Essen überhaupt esse: Chicken Wrap with Fries and Cranberry Sauce - grandios! Nach einer ruhigen halbe Stunde verlasse ich das Restaurant, natürlich nicht ohne zu bezahlen und schaue mir die Preise für die Capilano-Suspension-Bridge an. Diese Brücke ist eine der längsten Hängebrücken und wer bereits Indiana Jones gesehen hat, wird wissen, wovon ich spreche. Aber 25 $-CAD sind mir zu viel für einen Gang über die Brücke. Also geht es mit dem Rad wieder zurück. Die Rückfahrt geht schneller, da meist nur bergab gefahren werden kann. Kurz vor 6 PM bringe ich mein Rad zurück zur Cambie Street und laufe, total erschöpft, zurück zum Hotel. Auf dem Weg zum Hotel stellte ich dann fest, dass die Haut juckt, sowohl auf Armen, wie Händen und im Gesicht – Sonnenbrand! Knapp 6 Stunden in der prallen Sonne waren einfach zu viel. Ich mache zwei Stunden Pause, schaue mir das TV-Programm an, lese meine E-Mails. Dabei erfahre ich, dass mein Atlantis-Setbesuch von Dienstag auf Donnerstag verschoben wurde während der SG-1 Setbesuch bei Mittwoch bleibt – egal, Hauptsache ich komme dahin. Die Vorfreude ist riesig und ich fange an, erste Fragen für die Interviews zu überlegen. Dann gehe ich mir mein Abendessen kaufen und verbringe den Abend mit einem zweistündigen Special auf A&E zu „Superman“. Interessant! Zum TV-Programm: Es gibt viele verschiedene Sender, mehr aufgeteilt nach Genres als in Deutschland. Comedy-, News-, Science-Fiction-, Sportsender und viele Weitere. Werbung gibt es in kürzeren Abständen, dabei ist jeder Werbeblock aber kürzer als bei uns. Überrascht war ich dabei durch die Qualität und Art der Werbung. Fast jeder Spot war witzig aufgezogen und brachte mich zum Lachen. So etwas hat man in Deutschland noch nicht gesehen! Für den morgigen Tag steht vorerst nichts Großes an. Ich habe mir vorgenommen den Chinesischen Garten in Chinatown zu besuchen und mich für meinen SG-1 Setbesuch vorzubereiten. Jetzt entspanne ich für den Rest des Abends. Kleine Anmerkung an dieser Stelle: Die Frauen hier in Kanada sehen wahnsinnig gut aus! :-)

Dienstag – 13. Juni

Der Tag beginnt früh, denn um 7AM werde ich schon wach. Draußen regnet und gewittert es. Es ist ungemütlich schwül. Ich versuche weiter zu schlafen, kann aber nur dösen. Um 8:30 AM stehe ich auf, es lohnt ja nicht im Bett liegen zu bleiben. Also auf ins Bad, fertig machen und dann frühstücken. Da es im Frühstücksraum brechend voll ist – die Leute scheinen alle bei dem Wetter länger geschlafen zu haben – nehme ich mein Essen mit aufs Zimmer und schalte den Fernseher an. Es kommt Andromeda und direkt im Anschluss die Staffel 7 Episode „Death Knell“ von Stargate SG-1 auf SPACE. Parallel läuft eine Partie der Fußball WM, doch um mich auf meinen morgigen Setbesuch vorzubereiten, schaue ich natürlich SG-1 – keine Frage! Um 11 AM hat sich das Wetter gebessert und es regnet zumindest nicht mehr. Also mache ich mich auf den Weg nach Chinatown. Der Chinesische Garten war kleiner als erwartet und es blühte nichts. Ein wenig enttäuscht war ich, aber es war mein erster Besuch in einem Chinesischen Garten, also wieder etwas Neues erlebt.

Direkt in der Nähe liegt Gastown mit der einzigen von Dampf betriebenen Uhr der Welt – der Steamclock. Das Viertel gefällt mir sehr gut, zwar gibt es ringsrum erschreckende Elendsviertel, mit fast schon abartigen „Bewohnern“, aber diesen kleinen Negativpunkt überspringe ich an dieser Stelle geschwind. Ohne ein gescheites Souvenir werde ich Kanada natürlich nicht verlassen, also kaufe ich mir ein rotes PUMA-Shirt mit dem Aufdruck „Canada“ auf der Brust. Mein Sonnenbrand bereitet mir unterdessen Probleme. Die Arme brennen, die Nase ist rot. Der Hunger ist unterdessen auch größer geworden und direkt gegenüber der Steamclock gibt es ein feines Café: The Water St. Café – nur zu empfehlen. Schicke Aufmachung, freundliche Bedienung, leckeres Essen, bezahlbar. Gegen 3 PM geht es zurück zum Hotel. Dort rufe ich meine E-Mails ab und erfahre, wer alles am SG-1 Set sein wird. Daraufhin schließe ich meine Interview-Vorbereitungen ab. Um 11 AM soll ich am Eingang der Bridge Studios sein – die Nervosität wird immer größer, in wenigen Stunden stehe ich den Stars aus der Serie gegenüber!

Mit meinem Schulenglisch komme ich übrigens bestens aus – aber ich denke, da ich seit knapp 2 Jahren fast nur noch Filme und Serien auf Englisch schaue, hat sich mein Englisch verbessert. Sprechen kann ich es auf jeden Fall besser als schreiben.

Mittwoch – 14. Juni

Der Tag des SG-1 Setbesuchs ist gekommen. Um 7:30 AM stehe ich auch, mache mich fertig im Bad und nehme ein ausgiebiges Frühstück zu mir. Mit Bus und Skytrain geht es zur Haltestelle Gilmore, von wo aus es zu den Bridge Studios geht. Der Weg ist einfach, denn ich bin ihn bereits am Sonntag gegangen. Kurz nach 11 AM begrüßt mich die Publicity-Person von MGM, Brigitte Prochaska und ich darf das Studiogelände betreten. Zuvor musste ich am Eingang warten, die Security-Person wollte mich nicht alleine aufs Gelände lassen. Leider darf ich an dieser Stelle vorerst nicht weiter auf den Setbesuch eingehen. In der kommenden Ausgabe des deutschsprachigen Magazins SPACE VIEW finden sich aber zwei Seiten zu meinem SG-1 Setbesuch in denen ich schildere, was mir passiert ist und wer mir über den Weg gelaufen ist. Die Ausgabe gibt es am 30. August für 3,90€ bei jedem gut sortierten Zeitschriftenhändler. Genau einen Tag vor meinem Geburtstag – dieses Jahr beschenke ich mich also selber. Um 6:10 PM verlasse ich das Studiogelände mit dem besten Gefühl in meines Lebens. Mein Lebenstraum ist in Erfüllung gegangen. Über 7 Stunden habe ich am Set verbracht. Erschöpft, aber durchströmt von dem besten Gefühl überhaupt, mache ich mich auf den Heimweg und notiere mir auf meinem Block all die Sachen, die ich mir nicht bereits schon am Set notiert habe. Im Hotel angekommen, schreibe ich das meiste auf und entspanne dann den Rest des Abends mit Comedy vom Feinsten: "Friends", "King of Queens" und "Everybody Loves Raymond".

Donnerstag – 15. Juni

Nach dem gestrigen perfekten Tag wache ich mit einem breiten Grinsen auf. Es ist Donnerstag, 8 AM und in vier Stunden darf ich bei den Dreharbeiten von Atlantis zusehen. Pünktlich komme ich bei den Bridge Studios an und werde um kurz nach 12PM empfangen. Um kurz vor halb 7 PM geht auch dieser Tag am Atlantis Set zu Ende, das I-Tüpfelchen nach dem gestrigen Tag. Niemals hätte ich mir erträumen lassen, dass... Na ihr wisst schon, einen Bericht gibt es in der SPACE VIEW Ausgabe 5/2006, die am 30. August erscheint. Erfüllt und zufrieden komme ich um gegen 7:15 PM am Hotel an und schreibe alles nieder. Ich rufe Bruce Woloshyn von den Rainmaker Studios an, denn morgen darf ich auch ihn besuchen. Nach dem Telefongespräch gehört der Abend ganz mir und dem Bett, ich schlafe ein.

Freitag – 16. Juni

Der Freitag beginnt sehr hektisch. Um 8 AM stehe ich auf und versuche Paul McGillion telefonisch zu erreichen. Er war gestern leider nicht am Set und ich würde dennoch gerne ein Interview mit ihm führen. Leider sagt mir seine Managerin, dass er zu beschäftigt sei. Am Set von "Battlestar Galactica" rufe ich auch an, vielleicht kann ich dort auch nur vorbei schauen. Leider hat man dort heute nur einen kurzen Drehtag, weshalb es sich nicht mehr für mich lohnt. Um 1:30 PM geht es aus dem Hotel in Richtung Rainmaker Studios – nur ein paar Minuten vom Hotel entfernt, befindet sich das Studio unscheinbar an der 50 Second West Avenue. Nach einer knapp 90-minütigen Führung, über die es in den nächsten Tagen einen ausführlichen Bericht auf SG-P geben wird, verlasse ich das Studio wieder. Bruce ist ein wirklich klasse Typ und hat mir vieles gezeigt. Zurück im Hotel überlege ich, entweder ein Football-Spiel Live im Stadion anzusehen oder in den neuen Kinofilm „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ zu gehen. Doch ich lasse beides sein und gehe stattdessen noch einmal durch die Innenstadt von Vancouver an der Robson Street entlang. Nach einem ruhigen Abend mache ich mich auf den Rückweg, schaue ein wenig TV und blicke mit geteilten Gefühlen nach vorne: Morgen steht der Rückflug an. Eigentlich will ich gar nicht zurück...

Samstag – 17. Juni

Es ist Samstag, der Tag des Rückflugs. Bis 11 AM muss das Zimmer geräumt sein. Da ich erst um 9 Uhr aufstehe, muss es schnell gehen: Duschen, frühstücken, packen. Kurz vor 11 AM bin ich damit fertig – hat alles gepasst. Die letzten Minuten nutze ich, um noch einmal ins Netz zu gehen und dann wird ausgecheckt. Es gibt keine Probleme beim Auschecken. Das Hotel ist einfach klasse und ich kann es jedem nur empfehlen. Preis/Leistung ist super! "Best Western Uptown Hotel", 205 Kingsway. Ich rufe ein Taxi. Nach 10 Minuten kam das Taxi und fährt mich innerhalb von 30 Minuten zum Flughafen. Dieser liegt doch ein ganzes Stück außerhalb von Vancouver auf einer eigenen Insel. Am Flughafen kaufe ich mir einige Zeitschriften. Vor allem interessant finde ich „Entertainment Weekly“. Bis zum Flug ist es noch hin. Um 5:55 PM kann ich erst einchecken und um 6:55 PM geht der Flug – also schlage ich die Zeit im Flughafen von Vancouver tot und schaue mir das Fußball-WM-Spiel USA gegen Italien an. Nach einigen Stunden ging es endlich in den Flieger und von hier an gibt es nicht mehr viel zu berichten. Der Hinflug war direkt von Vancouver nach Amsterdam und nach 9 Stunden landete ich heil – durch die Zeitverschiebung war bereits Sonntagnachmittag: 14.30 Uhr (deutscher Zeit). Nach 2 Stunden am Flughafen von Amsterdam geht es weiter mit einer Fokker 50 (wie beim Hinflug) nach Düsseldorf, doch ich verpasse sowohl den Start, wie auch den Flug und die Landung. Ich bin eingeschlafen und werde nach der Landung geweckt. Mit Bahn und Taxi geht es zurück nach Hause, wo ich kurz nach 20 Uhr auch ankomme.

Fazit: Vancouver B.C. ist die meiner Meinung nach schönste Stadt der Welt! Eine Reise ist diese Stadt auf jeden Fall wert, schade, dass ich nicht mehr Zeit hatte, um mir alles anzusehen. Die Woche werde ich nie vergessen, denn hier hatte ich die zwei besten Tage meines Lebens und eine der wunderschönsten Wochen überhaupt! Im Moment laufen die Vorbereitungen für mein Auslandsstudium auf Hochtouren. Wer Tipps, Hinweise etc. für mich hat, kann mir gerne eine E-Mail schreiben.

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