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Interviews

David Winning im SG-P -ExklusivInterview
06 / 2005

David Winning, geboren am 8. Mai 1961, begann mit seiner Arbeit als Fernseh-Regissuer im Alter von 27 Jahren für Paramounts “FRIDAY THE 13TH: THE SERIES”. Seitdem hat er sich immer wieterentwickelt, weitere Projekte übernommen und auch im Kino war er als Regisseur tätig. Sein letzter veröffentlichter Film war "TURBO: A POWER RANGERS MOVIE" für 20th Century Fox und war im August 1997 auf Platz Nummer 4 der Videoverkäufe.

Winning verbrachte den Herbst des Jahres 1997 sogar in Schottland wo er mit Jason Connery an "MERLIN" arbeitete. Zuletzt war er an zwei Science-Fiction Serie von Gene Roddenberry beteiligt: “EARTH: FINAL CONFLICT” und “ANDROMEDA”, mit Kevin Sorbo als Hauptdarsteller.

Hier seine derzeitige Statistik: Neun Spielfilme, siebzehn Serien, über siebzig Episoden für das Fernsehen. Geboren wurde er in Calgary (Kanada) 1961 und er ist kanadisch/amerikansicher Staatsbürger. Seine Arbeit wurde schon mit 42 International Awards ausgezeichnet und 9 weitere Nominierungen bekam er.

In der ersten Staffel Stargate Atlantis arbeitete er als Regisseur für die Episode "Selbstopferung" welche als sechste Episode lief. Es war Davids erste Regiearbeit bei Stargate Atlantis und jetzt sprach er exklusiv mit Stargate-Project über seine Erfahrungen am Set von Stargate Atlantis und wie es ist für populäre Fernsehserien zu arbeiten.

Interview von: Thor

Deutsch

Stargate-Project.de: Wie geht es dir?

David Winning: Ich danke dir sehr. Ich schätze dein Interesse.

SG-P: Kannst du uns irgendwelche Neuigkeiten über deine Arbeit geben? Irgendwelche neuen Projekte, an denen du momentan arbeitest?

David: Es war ein großer Spaß. Zur Zeit entwickle ich zwei Independent-Filmprojekte für die Produktion in diesem Sommer und Herbst; wahrscheinlich in Kanada. Außerdem ist man gerade wegen eines möglichen Projektes in Indien, das von Wes Craven co-produziert wird, erneut an mich herangetreten. Außerdem habe ich kürzlich mit einer Produktionsfirma über einen Spionage-Thriller, der diesen Sommer in Hawaii aufgenommen wird, gesprochen. Es läuft immer etwas anders als geplant. Das Coole an dem Job ist, dass du wirklich nie weißt, wo du nächste Woche sein wirst. Vor 2 Jahren hab ich mal das JFK-Museum in Dallas besucht und während ich dort war, bekam ich einen Anruf aus Ungarn bezüglich ABCs Dinotopia-Serie – zwei Tage später war ich bei Treffen in Budapest! Und habe dort drei Monate gearbeitet! Travel Miles sind in diesem Job sehr hilfreich.


SG-P: Was hat dich dazu gebracht Regisseur zu werden?

David: Ich habe angefangen, Filme zu machen, als ich zehn war. Mein Vater hat mir eine Kodak Instamatic Super 8mm Kamera gekauft, an der ich fast mein ganzes Teenageralter hing. Mein erster professioneller Job war die Arbeit als Synchronisationstechniker für ein Tonstudio in Calgary. Außerdem habe ich Erfahrung als Regieassistent bei ACCESS Television gesammelt; ein Bildungskanal in Alberta, der Doku-Dramas produzierte. Meine erste Regiearbeit war STORM im Alter von 22 Jahren, also 1983. Dies führte mich wahrscheinlich dazu Regie bei Folgen von Paramounts FRIDAY THE 13TH: THE SERIES in Toronto zu führen. Neun Sendungen und 17 Serien später; bin ich immer noch dabei :-)


SG-P: Wie sahen deine ersten Schritte als Regisseur aus?

David: Ich habe eine Kiste voller super 8mm Filme, die ich zwischen ca. 10 und 16 Jahren gemacht habe, ich plane sie alle mal durchzugehen und alle auf DVD zu übertragen oder zu digitalisieren, einfach, um sie zu erhalten. Ich habe viele Stunden meiner Jugend damit verbracht, Filme mit Freunden auf dem Hinterhof zu machen und alle möglichen Sorten von eigenartigen und aufregenden Geschichten rauszukramen, um uns zu amüsieren. Manche von ihnen sind auch ziemlich gut! Ich muss sie als Extras zu einigen meiner Sendungen tun, wie M. Night es macht. Könnte ein Kichern wert sein.


SG-P: Was war dein bester Moment als Regisseur bis jetzt – und wieso dieser Moment?

David: Über die Jahre gab es so viele große Momente. Ich denke einer, der mit in Erinnerung ist, war, als ich EXCEPTION TO THE RULE zum Houston Film Festival 1997 gebracht und es einem vollen Kino gezeigt habe. Wir haben den Preis für den besten Thriller gewonnen und es war wirklich eine wilde Nacht. Es gibt nichts Besseres als einen deiner Filme mit 600 aufgeregten Filmfans zu schauen; die Leute sprangen auf und lachten an all den richtigen Stellen und nachher haben Michael Bateman, der Herausgeber des Films, und ich ungefähr eine Stunde lang Fragen beantwortet. Ich denke, einen Film mit einer Menschenmenge zu sehen und ihn wirklich für sie funktionieren zu sehen, das ist wirklich die Belohnung für die ganze harte Arbeit.


SG-P: Deinen ersten offiziellen Award bekamst du für Stargate Atlantis. Macht dich das stolz und denkst du, dass einige mehr folgen werden (für dich und Atlantis)?

David: Ich bin sehr stolz darauf, die ersten drei Awards für Atlantis gewonnen zu haben und ja, ich glaube, die Serie wird noch viele Awards bekommen in ihrer langen Laufzeit. “Childhood’s End” (Selbstopferung) hat jetzt Awards in New York, Chicago und Houston gewonnen. Ich war sehr stolz, sie zu vertreten.


SG-P: Du hast damals viel Zeit bei Andromeda verbracht. Was sind die Unterschiede zwischen der Arbeit bei Atlantis und der bei Andromeda?

David: Ich hatte genug Glück, an einer der ersten Episoden in Staffel 1 von Andromeda zu arbeiten; "Banks of The Lethe", in der Kevin und seine Frau Sam wieder zusammenkommen. Der große Unterschied zwischen Andromeda und Atlantis ist das Budget! Stargate arbeitet mit viel mehr Geld, was Andromeda erst recht herausfordernder machte; weil ich glaube, dass beide klasse waren. Außerdem gibt es offensichtlich einen Unterschied im dynamischen Geschehen in beiden Serien, weil es komplett andere Gruppen von Leuten sind und die Energie wird immer einzigartig sein. Kevin ist einer der besten Chefs, die ich hatte –sehr freundlich, sehr kreativ und engagiert, und er hat einen großartigen Sinn für Humor. Das Temperament des Hauptdarstellers ist lebenswichtig für eine Serie, weil die Atmosphäre, die er erzeugt, in jeden Bereich eindringt. Die besten Leute im Business sind die mit den unsichtbaren Egos. Die Familie bei Stargate ist genauso egofrei und hingebungsvoll. Ich hoffe, ich kann zurück, um mehr zu machen.


SG-P: Schauspieler sind nicht immer perfekt und sie haben von Zeit zu Zeit ihre Ausrutscher – was sind verbreitete Fehler, die Regisseure machen? Machst du von Zeit zu Zeit schon mal (lustige) Fehler?

David: Ich mache keine Fehler :-) Das wäre ein Fehler. Eine der amüsantesten Zeiten an einem Set, zumindest in der Sci-Fi-Welt, war vor Jahren während der Aufnahmen zu der Andromeda-Episode “A Heart For Falsehood Framed” Episode: #2.3 – 15, die im Oktober 2001 ausgestrahlt wurde und Nicole Parker spielte die Rolle der Than der Clarion of Loss. Für die, denen die Aliens in Andromeda unbekannt sind; die Than sehen aus wie riesige Ameisen und die Schauspieler müssen ein umständliches Ameisenkostüm, komplett mit großem Kopf und ferngesteuerten Kinnzangen, tragen. Die arme Nicole hatte schon Zeit als Ninja Turtle verbracht, aber war nie zuvor in einem dieser Anzüge gewesen und es war etwas klaustrophobisch. Zu den Schwierigkeiten kam, dass das Innere des Helms relativ spät fertiggestellt worden war und die Außenseite immer noch stark nach Klebstoff und Farbe roch. Die Kameras rollten zur gespannten Bordraumszene: Die jetzt verwirrte Clarion of Loss schlug ihre „Faust“ auf den Tisch und stürmte hinaus (außer, dass sie nicht wirklich wusste, welcher Weg hinausführte). Die Kameras wechselten zu Kevin Sorbo, der das letzte Wort in dieser Szene hatte, und im Hintergrund über seiner Schulter lief die Clarion of Loss Schnauze voraus in die Wandkulisse -- knapp an der Ausgangstür vorbei. Der Ausdruck auf Kevins Gesicht war unbezahlbar und mein guter Freund und Regieassistent (und erstaunlicher Regisseur in seiner eigenen Ordnung) Richard Flower lief hinein, um die arme Nicole zu retten. Ich bin froh sagen zu können, dass sie unverletzt war. Dieser Ausrutscher schaffte es sogar auf eine der Extras-Discs der Andromeda-DVDs, für den Fall, dass Fans die Möglichkeit haben sie zu sehen.


SG-P: Wenn du dich an die Arbeit, die du für die Stargate-Atlanis-Episode „Childhood’s End“ (Selbstopferung) gemacht hast, zurückerinnerst – was kannst du uns erzählen?

David: Ich habe natürlich gerne mit den Kindern gearbeitet, das war der spaßigste Teil der Show. Cleo und Casta, gespielt von Jessica Amlee und Sam Charles, waren beide erstaunlich und sehr erfahren für ihr Alter. Aber ich denke, der herausforderndste Teil war einfach, dieses ganze Walddorf, in dem die Kinder lebten, zu erschaffen. Mit der erstaunlichen Unterstützung eines großartigen Effektteams (um die tatsächlichen Baumhäuser hinzuzufügen) und auch die Artdirection und Setdekoration war unglaublich. Dieses Dorf ging für immer weiter; ich wünsche wirklich, wir hätten die Zeit gehabt, es einmal komplett aufzunehmen und zu zeigen. Vielleicht die Filmversion. Ich denke, es macht immer Spaß bei den ersten Arbeiten zu einer Serie dabei zu sein, weil jeder seinen Weg findet. „Childhood’s End“ (Selbstopferung) war eine frühe Episode für Atlantis, dass es faszinierend war, zuzusehen, wie die Charaktere von einem talentierten Cast geformt wurden. Ich habe wirklich gerne mit der Spannung der Gruppe gespielt, als Aries anfängt, manischer und defensiver zu werden. Dort entwickelte sich eine Ei von böser Natur für die Dorfbewohner mitten in der Unschuld der Jugend.


SG-P: Was wusstest du über Stargate bevor du anfingst an dieser Episode zu arbeiten?

David: Ich musste mich hinsetzten und in einer Art SG-1 Crashkurs versuchen in die Serie einzusteigen. So sehr ich Kurt Russell und James Spader auch mag, war ich kein Fan des Films. Ich dachte, Richard Dean Anderson würde einen viel lustigeren, menschlicheren Charakter erfassen und so wäre die Serie viel besser. Ich denke, die Produzenten wollten die Serie mit neuen jungen Forschern angeführt von Joe Flanigan als Major John Sheppard erfrischen. Das Team entdeckt ein anderes Stargate in einer weit entfernten Galaxie und baut seine Basis in der legendären verlorenen Stadt Atlantis auf. Ich denke, die größte Herausforderung der neuen Serie ist es, den Zuschauern treu zu bleiben, die schon so lange dem Original treu waren und es gleichzeitig in neue aufregende Richtungen zu lenken.


SG-P: Wie sieht der typische Tag eines Regisseurs aus? Vielleicht kannst du das mit deinen Tagen bei Atlantis verknüpfen.

David: Im Fernsehen ist die Uhr ein noch größerer Feind als bei Filmen. Fernsehen ist ein Medium der Produzenten und als ein Regisseur von Episoden kannst du anfangen, dich wie eine angelegte Waffe oder ein Vertretungslehrer für eine bestehende und vertraute Familie zu fühlen. Filme sind mehr das Reich des Regisseurs. Du hast mehr Kontrolle und zweifellos war meine Filmerfahrung viel persönlicher. Bei normalen Filmen mit großem Budget und „normalem“ Terminplan, nimmst du ca. 2-3 Seiten pro Tag auf. Beim Episodenfernsehen nimmst du wegen der Natur des Biestes ca. 8-12 Seiten pro Tag in Angriff. Das lässt den Tag sehr schnell vergehen. Du beginnst den Tag mit einer einfachen Probe, also kann jeder sehen, was passieren muss, um die Szene zu vervollständigen. Ideen werden gewöhnlich hin- und hergeworfen; es wird ein bisschen wie das Formen von Ton. Dann werden die Schauspieler entlassen und die Stand-Ins beginnen, sodass die Lichtcrew und der Director of Photography das Set ausleuchten können, wenn die Aktion beendet ist. Es ist ein bisschen wie Gras beim Wachsen zuzuschauen.


SG-P: Wie bereitest du dich auf eine Episode vor? Triffst du dich mit den Produzenten und Regisseuren und besprichst alles?

David: Produktionstreffen werden während der Vorbereitungsphase die ganze Woche im Besprechungsraum abgehalten. Der Regisseur und die Produzenten treffen sich gewöhnlich in individuellen Treffen mit den verschiedenen Bereichsleitern; Garderobe, Special Effects, Props, etc., um die Einzelheiten der Episode zu besprechen. Das ist praktisch, wo die Show erschaffen wird, weil dir alle „Eingrenzungen“ präsentiert werden und du kritische Entscheidungen fällen musst, die endgültig werden. Unverkennbar ist das der Ort, wo die Fähigkeit zur Prävisualisierung ausschlaggebend ist; merke dir, die Vorbereitungsphase dauert nur einige Tage und plötzlich bist du am Set. Dann, genau vor dem ersten Drehtag der Episode, findet das Hauptproduktionstreffen statt, bei denen alle Bereichsleiter zusammentreffen. Der Regieassistent liest das Script durch beginnend bei Seite eins, während er den Drehplan nachprüft – und dreifach prüft, ob alle Materialien für die Arbeit eines jeden Tages bereit sind. Dies ist die letzte Chance, uns alle äußerlich davon zu überzeugen, dass wir alle bei der selben Show sind und alles bereit ist.


SG-P: Wie viel Zeit braucht es durchschnittlich, eine Episode fertigzustellen?

David: Typischerweise wird eine Fernsehepisode in einer Checkerboard-Art vorbereitet, während eine andere aufgenommen wird. Im Wesentlichen bekommen Hauptcast und -crew nie eine Pause. Die Vorbereitung dauert gewöhnlich sechs bis sieben Tage und das Drehen folgt mit der selben Anzahl an Tagen. Shows mit größerem Budget werden in acht oder zehn Tagen gedreht, gelegentlich gefolgt von einigen Tagen mit Second Unit Aufnahmen, etc.


SG-P: Wie ist die Atmosphäre am Atlantis-Set? Ist es immer sehr professionell oder albern die Schauspieler von Zeit zu Zeit auch mal herum?

David: Die Atmosphäre am Set war unglaublich. Es ist nun eine sehr gut geölte Maschine, glaub mir. Die Schauspieler haben alle großartigen Sinn für Humor und ich habe immer geglaubt, dass die beste Arbeit aus einer Umgebung kommt, die leicht und positiv ist; es war eine Freude mit ihnen zu arbeiten.


SG-P: Ist es den Schauspieler möglich noch etwas am Script zu ändern, selbst, wenn die Szene in wenigen Minuten aufgenommen wird?

David: Schauspieler haben immer Eingebungen. Das Geheimnis ist, all ihre guten Ideen zu klauen. Um eine Episode tatsächlich in einem sehr begrenzten Zeitraum aufzunehmen, musst du alles wirklich planen und erneut planen. Aber wenn die Schauspieler physisch da sind und Worte sagen, ändern sich die Dinge rapide. Sie bringen eine lebendige dritte Dimension in die Planung auf dem Papier und die Ideen und Eingebungen sind immer willkommen und interessant. Wie in den meisten Serien haben die festen Schauspieler (zweifellos der Star) von Woche zu Woche immer Ideen zu den Scripts. Schließlich lernen sie die Charaktere sehr gut kennen, weil sie sie jeden Tag spielen. Improvisation und etwas am Set zu erfinden Minuten bevor du sie für immer auf Film bannst, lässt glückliche „Unfälle“ entstehen.


SG-P: Was für Kameraeinstellungen und Aufnahmewinkel bevorzugst du und welche hast du in Stargate Atlantis verwendet?

David: Ich vermute, im Allgemeinen bin ich dafür bekannt, so viele Weitwinkellinsen zu verwenden, wie ich am Director of Photography vorbeischmuggeln kann. Weitwinkellinsen pflegen jedermanns Job noch härter zu machen, wegen des Lichts und der Frage, wie viel vom Set man letztendlich sieht. Aber, überblendet mit großartigen Nahaufnahmen, geben sie der Show auch ein großes cineastisches Gefühl. Außerdem habe ich aus irgendeinem Grund eine Vorliebe für die Froschperspektive. Muss wohl eine Würdigung der Comicbücher sein.


SG-P: Inwiefern unterscheiden sich Innen- und Außenaufnahmen? Was ist herausfordernder / schwerer?

David: Innenaufnahmen an Sets sind vorzuziehen, einfach, weil du die Kontrolle über alle Elemente der Umgebung hast. Aber Außenaufnahmen bringen dir die schönsten Bilder. Also wie mit allem, ist es reiner Zufall. Innenaufnahmen an realen Orten können sehr herausfordernd sein, einfach, weil der reale Raum so beengt sein kann und Licht und physisches Equipment nicht erlaubt.


SG-P: Surfst du von Zeit zu Zeit im Internet, um zu sehen, was die Fans von deiner Arbeit halten?

David: Ich hatte eine Website, die von einem Paar aus Kalifornien seit 1999 für mich designed wurde, also schätze ich den Wert des Internets. Viele von uns in der Industrie mögen es, Seiten anonym durchzulesen, um Reaktionen und Berichte über unsere Shows zu bekommen. Dort findest du jedenfalls die ehrlichsten Reaktionen.


SG-P: Wirst du auch an der 2. Staffel Atlantis als Regisseur mitwirken oder vielleicht in der 9. Staffel von Stargate SG-1? Wurdest du gefragt?

David: Sicher hoffe ich das, ich hatte eine großartige Zeit. Du weißt, ihr könnt jeder Zeit mit diesem Betreff an Brad Wright schreiben :-)


SG-P: Das war es von unserer Seite. Wir würden dir gerne noch einmal für dieses Interview danken und wünschen dir alles Gute für deine Projekte!

David: Danke für euer Interesse. Mehr coole Sachen gibt es auf www.DavidWinning.com

Englisch

Stargate-Project.de: How are you doing?

David Winning: I’m very well thank you. I appreciate your interest.

SG-P: Can you give us any news relating to your work? Any new projects you are currently working on?

David: Well it’s been great fun. I'm currently developing two indie feature projects for production this summer and fall; likely in Canada. Also have just been re-approached about a possible project in India being co-produced by Wes Craven. Also recently have been talking to a production company about a spy thriller shooting this summer in Hawaii. Always something coming down the road. The cool thing about the job is you really never know where you're going to be next week. I was touring the JFK museum in Dallas two years ago, and while there got a phone call from Hungary regarding ABC'S DINOTOPIA series - two days later I was in meetings in Budapest! And shooting there for three months! Travel miles are very healthy in this job.


SG-P: What made you decide to become a director?

David: I started making films when I was ten. Dad got me a Kodak Instamatic Super 8mm camera that I was glued to for most of my teens. My first professional job was working as a dubber-loader for a sound studio in Calgary. I also got experience as a director's assistant at ACCESS Television; an educational programming channel in Alberta that produced docu-dramas. I directed my first feature STORM at age 22 in 1983. This led eventually to directing episodes of Paramount's FRIDAY THE 13TH: THE SERIES in Toronto. Nine features and 17 series later; I'm still around :-)


SG-P: How did your “first steps“ as a director look like?

David: I have a box full of super 8mm films I made between about age 10 and 16, plan to go through it someday and transfer it all over to DVD or digital just to preserve it. Spent many years of my teens making films with friends in the back yard and coming up with all sorts of strange and exciting stories to amuse ourselves. Some of them are pretty good too! I’ll have to put them as extras on some of my features like M. Night does. Might be worth a chuckle.


SG-P: What was your best moment as a director thus far – and why this moment?

David: They’re have been so many great moments over the years. I think one that sticks in my mind is taking EXCEPTION TO THE RULE to the 1997 Houston Film Festival and showing it to a packed movie theatre. We won best thriller that year and it was just a wild night. Nothing like watching one of your films with 600 excited moviegoers; people jumped and laughed in all the right places and afterward Michael Bateman, the film’s editor, and I answered questions for about an hour. I think that’s really the payoff for all the hard work, to see a movie with a crowd and have it really work for them.


SG-P: You got the first official award for Stargate Atlantis. Does this make you proud and do you think that a few more will follow (for you and Atlantis)?

David: I’m very proud to win the first 3 awards for Atlantis and yes, I think the series will be collecting many more in its long run. “Childhood’s End” has now received awards in New York, Chicago and Houston. Was very proud to represent it.


SG-P: Spending a lot of time on Andromeda in the past, what are the differences between working on Atlantis and working on Andromeda?

David: I was fortunate enough to be in on the ground floor of Andromeda, directing one of the first episodes ever filmed in season one; "Banks of The Lethe" where Kevin is reunited with his wife Sam. The big difference between Andromeda and Atlantis is budgetary! Stargate is operating on a much bigger amount of money, which made Andromeda all the more challenging; because I think both shows looked great. There is also obviously a different dynamic happening on both series because it's an entirely different group of people and the energy will always be unique. Kevin is one of the best bosses I've had - very personable, very creative and involved, and he has a great sense of humour. The lead actor's temperament is so vital to a series because the aura he creates trickles down to every department. The best people in the business are the ones with the invisible egos. The family at Stargate is just as egoless and dedicated. I'm hoping I'm back to do more.


SG-P: Actors aren’t always perfect and they slip from time to time – what are the common mistakes directors make? Do you make (funny) mistakes yourself from time to time?

David: I don’t make mistakes J That would be a mistake. One of the most amusing times on set in sci-fi world at least, was years ago during the shooting of an Andromeda episode called “A Heart for Falsehood Framed” Episode: #2.3 - 15 aired October 2001 and Nicole Parker was playing the Than part of the Clarion of Loss. For those not familiar with alien land on Andromeda; the Than race look like giant ants and the actors have to wear an elaborate Ant costume complete with large head and remote controlled mandibles. Poor Nicole had spent time as a Ninja Turtle but had never been in one of these suits before and it was a bit claustrophobic. To add to the trouble the inside of the head had been finished quite late and the outside surface still smelled heavily of glue and paint. Cameras rolled on the tense boardroom scene: The now dizzying Clarion of Loss smashed her “fist” on the table and stormed out (except she didn’t really know which way out was). Cameras pan over to Kevin Sorbo having the last word in the scene, and in the background over his shoulder The Clarion of Loss crashed beak-first into the wall set -- slightly missing the door exit. The look on Kevin’s face was priceless and my good friend and assistant director (and amazing director in his own right) Richard Flower ran in to save poor Nicole. She was uninjured, am happy to say. This blooper actually made it to one of the extras disc of Andromeda DVD’s if fans have a chance to see it.


SG-P: Let’s talk a bit about Stargate Atlantis: Remembering back to the work you did for the Atlantis episode “Childhood’s End“ – what can you tell us?

David: I loved working with the kids obviously, that was a major fun part of the show. Cleo and Casta played by Jessica Amlee and Sam Charles were both amazing and pretty experienced for their age. But I think the most challenging part was just creating this whole forest village that the kids lived in. With amazing support from a great effects team (to add the actual treehouses) and also the art direction and set decoration was incredible. That village went on forever; just wish we'd had the time to shoot it completely and show it off. Perhaps the movie version. I think it's always fun to be in on the ground floor of a series because everyone is finding their way. Childhood's End was such an early episode for Atlantis, that it was fascinating watching the characters being formed by a talented cast. I really liked playing with the tension in the group as Aries starts to get more manic and defensive. There developed sort of an evil quality to the villagers amidst the innocence of youth.


SG-P: What did you know about Stargate before you started directing the episode?

David: I did have to sit down and try to catch up on the series in a bit of a SG-1 crash course. As much as I like Kurt Russell and James Spader, I was not a fan of the movie. I thought Richard Dean Anderson captured a much funnier more human character and thus the series was much better. I think the producers wanted to freshen up the series with a new young group of explorers headed by Joe Flanigan as Major John Sheppard. The team discovers another Stargate in a far away galaxy - and set up their base at the legendary lost city of Atlantis. I think the biggest challenge of the new series is to be faithful to the audience that has been with the original so long, and at the same time, take it some exciting new directions.


SG-P: How does the typical day of a director look like? Maybe you could relate this to your days at Atlantis.

David: The clock is your enemy more in television than feature films. Television is a producer's medium and as an episodic director you can begin to feel like a hired gun or substitute teacher to an existing and familiar family. Feature films are more the realm of the director. You have more control and certainly, my feature experience has been far more personal. On normal big budget features with a "normal" schedule, you shoot in the area of 2-3 pages per day. On episodic television, because of the nature of the beast, you're tackling anywhere from 8 to 12 pages a day. Makes the day go very quickly. You start the day with a simple actor rehearsal so everyone can figure out what needs to happen to get the scene completed. Ideas are usually tossed back and forth; becomes a bit like molding clay. Then the actors are released and stand-ins take their spots so the lighting crew and director of photography can light the set once the action has been blocked out. It's a bit like watching grass grow.


SG-P: How do you prepare yourself for a episode? Do you meet the producers and directors and discuss everything?

David: Production meetings are held in the boardroom all week during the prep period. The director and producers usually meet with the different department heads; wardrobe, special effects, props, etc in individual meetings to discuss the particulars of the episode. This is in effect where the show is created - because all "limitations" are presented to you and you have to make critical decisions that become set in stone. Obviously this is where a skill for pre-visualization is paramount; keep in mind, the prep period is only a few days and suddenly you're on set. Then just before the first day of filming on the episode, the main production meeting occurs where all department heads gather. The assistant director reads through the script from page one, while simultaneously reviewing the shooting schedule - triple checking that all materials are ready for each days work. This is the last chance we all have formally to make sure our heads are all on the same show and things are ready to go.


SG-P: How much time does it take to finish one episode on average?

David: Typically a television episode is produced in a checkerboard fashion; one show is prepping while the other is shooting. Essentially the main cast and crew never get a break. Prep is usually six or seven days and shooting follows with the same number of days. Bigger budget shows sometimes will shoot for eight or ten days or occasionally follow with a few days of second unit shots, etc.


SG-P: How is the atmosphere on the Atlantis set? Is it always very professional or do the actors fool around from time to time?

David: The atmosphere on the set was incredible. This is a very well-oiled machine by now believe me. The actors all have great senses of humour and I’ve always believed that the best work comes from an environment that is light and positive anyway; they were a pleasure to work with.


SG-P: Is it possible for the actors to change things in the script, even if a scene will be shot in just a few minutes?

David: Actors always have input. The secret is to steal all their good ideas. In order to actually make an episode in a very limited amount of time, obviously you have to plan and replan everything. But when the actors are physically there and saying actual words, things change rapidly. They bring a vital third dimension to the planning on paper and the ideas and input is always welcome and interesting. As in most series, the regulars (certainly the star) always have input into the scripts from week to week. After all, they get to know the characters intimately because they play them every day. Improvisation and finding something on set minutes before you commit them to film (or tape) forever create happy “accidents”.


SG-P: What shots and camera angles do you prefer and which did you use for Stargate Atlantis?

David: I guess generally I’m known for using as many wide lenses as I can sneak past the director of photography. Wide lenses tend to make everyone’s job a tad harder in terms of lighting and how much set you actually see. But, blended with great close-ups, it also gives the show a grand cinematic feel. I’m also for some reason partial to low angles. Must be a comic book appreciation.


SG-P: How is shooting inside, different from shooting outside? What is more challenging / harder?

David: Shooting inside on sets is preferable just because you have control over all elements of the environment. But shooting outside gets you the prettiest pictures. So, as with all things, its’ a toss-up. Shooting inside in real locations can be a challenge just because real spaces can be so cramped and now allow for lighting and physical equipment.


SG-P: Do you surf the internet from time to time, to check what the fans think about your work?

David: Have had a website designed for me by a couple in California since 1999 so I appreciate the value of the internet. Many of us in the industry like to peruse sites anonymously to get reactions and reviews of our shows. That’s where you get the most honest reactions anyway.


SG-P: Are you going to direct in the second season of Atlantis too? Have you been asked?

David: I certainly hope so, I had a great time. You know, you folks could always write to Brad Wright with this request


SG-P: That’s it from our side. We would like to thank you again for this interview and wish you all the best for your projects!

David: Thanks for your interest. More cool stuff at www.DavidWinning.com

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