Spartacus hat sich über die Jahre eine treue Fanbase aufgebaut. Mit Spartacus - Das Haus Ashur bietet man den Fans ein weiteres blutiges Abenteuer in dem bekannten Universum, auch wenn die Prämisse der Serie etwas ungewöhnlich ist.
Inhalt
Der ehemalige Gladiator Ashur übernimmt den Ludus von Batiatus. Während er dafür sorgen muss, dass seine Gladiatoren besser werden und sich einen Platz in der Arena von Capua verdienen, muss er ebenfalls darauf achten, sich durch die Politik, die Intrigen und andere Gefahren manövrieren.
Und so kommt es, dass er für etwas Neues in der Arena sorgen soll. Er geht das Risiko ein und entscheidet sich dafür, eine weibliche Gladiatorin auszubilden: die Nubierin Achillia.
Kritik
Jeder, der mit den bisherigen Spartacus-Serien vertraut ist, weiß, dass das FSK18-Rating angebracht ist. Und auch Spartacus - Das Haus Ashur verdient das Rating. Wer keine Lust auf eine gute Portion Blut, Nacktheit und so manche explizite "Bettszene" hat, sollte also lieber die Finger davon lassen.
Damit kommen wir aber auch direkt zum Stil der Serie, der wirklich nahtlos von den anderen Serien des gleichen Franchises übernommen wurde. Sowohl der Stil der Aufnahmen, die Farbgebung und die Kämpfe sind sehr stark an die bisherigen Serien angelehnt, was Fans natürlich schätzen.
Wie bereits erwähnt, ist allerdings die Grundlage der Story eher ungewöhnlich. Denn Fans wissen, dass der Charakter Ashur (gespielt von Nick E. Tarabay) bereits gestorben ist. Spartacus - Das Haus Ashur ist somit eine "Was wäre wenn...?"-Story. Das tut der Serie aber keinen Abbruch.
Mit dabei sind ebenfalls Tenika Davis als Achillia, Graham McTavish als Korris, India Shaw-Smith als Viridia und natürlich Claudia Black als Cossutia. Und auch wenn im Mittelpunkt der Story natürlich Ashur und der Werdegang der Gladiatorin Achillia stehen, nimmt man sich im Laufe der zehn Episoden genug Zeit, um auch die anderen Charaktere ausreichend vorzustellen und teilweise auch weiterzuentwickeln.
Die Serie schafft es neben den Trainings- und Kampfszenen der Gladiatoren, auch die Politik und die Intrigen wieder gut herauszuarbeiten und so Spannung aufzubauen. Ashur versucht vehement seinen aktuellen Status zu verbessern und bei jedem Rückschlag fiebert man mit.
Stargate-Faktor
Wie bereits erwähnt, schlüpft Schauspielerin Claudia Black in die Rolle von Cossutia. Während wir sie als quirlige Vala Mal Doran kennenlernen durften, die schließlich in Staffel 9 und Staffel 10 von Stargate SG-1 das Vorzeigeteam unterstützte, zeigt sie sich in Spartacus - Das Haus Ashur von einer ganz anderen Seite. Hier zieht sie ganz gerne die Fäden im Hintergrund und Cossutia gehört sicherlich zu den Charakteren, mit denen nicht gut Kirschen essen ist.
Fazit
Mit Spartacus - Das Haus Ashur hat man es geschafft, dem Franchise eine weitere Facette hinzuzufügen und dabei dem bisherigen Stil treu zu bleiben. Aufgrund des "Was wäre wenn...?"-Szenarios kann man die Serie auch gut ohne Vorwissen anschauen und kommt trotzdem mit; selbst wenn es Referenzen auf frühere Ereignisse gibt.
Spartacus - Das Haus Ashur anschauen
Spartacus - Das Haus Ashur ist bei Prime Video verfügbar.
Bildnachweis: