Mario Azzopardi, der Stargate SG-1 und Stargate: Atlantis in ihren ersten Staffeln als Regisseur begleitete, zeigt sich über Amazons Absetzung der neuen Serie ebenso geschockt wie die Fans.
Über Dial the Gate teilte er seine Reaktion auf die plötzliche Einstellung auf X (ehemals Twitter) und reiht sich damit in die lange und ständig wachsende Liste ehemaliger Stargate-Wegbegleiter ein, die dem Frust über die Entscheidung in den sozialen Medien Luft machen.
Nachdem die Fanbasis nach dem ersten Entsetzen bereits mit medienwirksamen Aktionen wie Tweetstorms oder dem Flyover über den Culver Studios mobilisiert hat und prominente Unterstützung durch zahlreiche Stargate-Darsteller erhält, erlaubte Mario Azzopardi Dial the Gate, die folgende kurze, aber prägnante Nachricht zu veröffentlichen:
"Am Boden zerstört. Wütend. Betrübt. Ich kann nicht ganz erklären, was ich heute fühle."
Seine Worte gehen freilich in keinerlei Details, dürften aber dennoch den Gemütszustand von Millionen Fans weltweit treffend umschreiben, als sie am Mittwoch vor zwei Wochen von der Schock-Nachricht über die plötzliche Absetzung erfuhren.
Mario Azzopardi, der 1950 auf Malta geboren wurde, half nicht nur Stargate SG-1 Season 1 mit dem Pilotfilm auf die Beine, sondern führte auch bei weiteren Episoden wie "Cassandra" Regie. Für Stargate: Atlantis Season 1 kehrte er zum Franchise zurück und nahm für Episoden wie "38 Minuten", "Hot Zone" und "Nachrichten aus der Pegasus-Galaxie" erneut auf dem Regiestuhl Platz.
Insgesamt war er an neun Stargate-Folgen als Regisseur beteiligt, Mario Azzopardi kann jedoch auf eine beachtliche Filmografie zurückblicken und arbeitete auch an zahlreichen anderen Filmen und Serien mit, viele davon Genre-Klassiker wie Outer Limits - Die unbekannte Dimension, Robocop, Sliders, Highlander, Poltergeist: Das Vermächtnis und Dinotopia. Darüber hinaus wirkte er auch als Produzent und/oder Autor an diversen TV-Produktionen mit.