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Interviews

Sharon Taylor im SG-P -ExklusivInterview
9 / 2018

Teaser - Interview Sharon Taylor Amelia Banks

Sharon Taylor spielte in der Stargate-Atlantis-Episode „Der Bruderstreit“ („Progeny“) einen (namenlosen) Replikator, der auf Asuras als Gatetechniker eingesetzt ist. Ab Staffel 4, Episode 13 verkörperte sie dann in 11 Episoden die in Atlantis tätige Gatetechnikerin Amelia Banks.

Die in Vancouver geborene und aufgewachsene Schauspielerin war darüber hinaus in Serien wie Supernatural, Eureka, Psych, Once Upon a Time, Continuum und vielen anderen zu sehen.

Auf der Gatecon: The Invasion in Vancouver nahm sich Sharon die Zeit, Stargate-Project.de einige Fragen zu beantworten.  Für das Interview gilt unser Dank dem Team der Gatecon, insbesondere Richard und Jane, und natürlich Sharon Taylor selbst. 

Interview & Übersetzung: Irena Strobach (Sam_Carter)


Sharon Taylor

Sharon Taylor stammt aus Vancouver, Kanada.
Sie erlangte ihren Bachelor of Fine Arts im Fach Theater an der Simon Fraser University.
Bevor sie den Einstieg in Film und Fernsehen schaffte, spielte sie einige Jahre an städtischen Theatern, um dort Erfahrung zu sammeln.

In ihrer Freizeit übt sie viel Kampfsport aus. Sie hat einen schwarzen Gürtel in Kickboxen, was auch dazu führte, dass die „Stargate: Atlantis“-Autoren ihrem Charakter eine fünfjährige Kickbox-Erfahrung andichteten.

Deutsch

Stargate-Project.de: Seit deiner Arbeit bei Stargate sind fast 10 Jahre vergangen, viel Zeit, aber du bist immer noch mit deinen Kollegen in Verbindung...

Sharon Taylor: Das bin ich tatsächlich. Das ist das Schönste an Social Media. Ich kann die Leute auf Twitter und Instagram und Facebook treffen und immer mit ihnen chatten, und wir sehen uns auf Conventions.

Und ich habe gerade mit Jewel Staite einen Kurzfilm namens "CC" gemacht. Es hat so viel Spaß gemacht, mit ihr zu arbeiten. Sie spielt eine Art Roboter-Nanny, eine künstliche Intelligenz, und ich war die Mutter. Und die Nanny denkt immer, sie weiß, was das Beste für meine Tochter ist. So wird es zu einem Kampf zwischen der Mutter und der künstlichen Intelligenz. Das ist ein großartiger sozialer Kommentar zu Fragen der künstlichen Intelligenz.

Stargate-Project.de: Wo wird dieser Kurzfilm zu sehen sein?

Sharon Taylor: Er ist auf Festivals. Im Moment ist er auf einem Festival in England und er war auf Festivals in den ganzen USA. Also, ich denke, sobald er damit fertig ist, durch alle Festivals zu laufen, wird er wahrscheinlich irgendwann online verfügbar sein.

Stargate-Project.de: Ok, wir werden das verfolgen. Vor 10 Jahren hast du auf Joseph Mallozzis Weblog Fragen von Lesern beantwortet, und eine der Fragen war: "Ist Stargate die einzige Show, an der du gearbeitet hast, die eine so passionierten Fangemeinde hat?" Du hast mit einem nachdrücklichen „Ja!“ geantwortet. - Hat sich daran in den letzten 10 Jahren etwas geändert?

Sharon Taylor: Nein, Stargate ist immer noch die Nummer eins Fan-Show, an der ich je beteiligt war. Ich habe eine Staffel Smallville gemacht und viele Leute erkennen mich dadurch wieder, weil es eine viel geschaute Serie war. Aber Smallville hatte nicht die Art von Fans, die Stargate hat. Stargate-Fans sind etwas Besonderes.

Stargate-Project.de: Hattest du irgendwelche besonderen Vorstellungen, wohin dein Charakter sich noch hätte entwickeln können, wenn Stargate Atlantis weitergegangen wäre?

Sharon Taylor: Ich hätte gerne die Beziehung zwischen Amelia Banks und Ronon Dex ausgelotet. Die wurde gegen Ende der Staffel ja irgendwie angedeutet, so dass es interessant gewesen wäre zu sehen, wohin das führt. Und es hätte sicher auch Gelegenheit für viel Comedy geboten, denn die beiden Charaktere sind ja sehr unterschiedlich, also hätte das witzig sein können.

Stargate-Project.de: Glaubst du, wir hätten auch mehr von deinen Kickbox-Fähigkeiten wie in der Episode "Mutterliebe“ ("The Prodigal") zu sehen bekommen?

Sharon Taylor: Ich glaube schon. Das hätte tatsächlich interessant sein können, mehr davon zu sehen.

Stargate-Project.de: Praktizierst du Kickboxen immer noch?

Sharon Taylor: Das tue ich. Ich habe gerade eine TV-Show in Montreal gemacht, über die ich noch nicht viel erzählen darf, aber ich hatte großen Spaß daran, als Assassine zu agieren, und ich hatte ein paar wirklich tolle Kämpfe.

Stargate-Project.de: Wir konnten dich in den letzten Jahren in vielen Serien sehen: Du warst in Supernatural, Eureka, Psych, Fringe, Hell on Wheels, Once Upon a Time, Continuum, Legends of Tomorrow...

Sharon Taylor: Ja, ich bin überall. Ihr könnt mich nicht loswerden. (lacht)

Stargate-Project.de: Kannst du sagen, was deine beste Erfahrung war, deine beste Arbeit, die wir unbedingt sehen sollten?

Sharon Taylor: Nun, jede Show ist anders bezüglich dessen, was sie einem bringt. Manchmal ist es die Story, manchmal sind es die Charaktere, manchmal sind es die Fans, manchmal ist es ein bestimmter Schauspieler, mit dem ich arbeiten kann... Nun, ich würde sagen "Ghost Wars", das gerade jetzt auf Netflix läuft. Ich habe mit Vincent D'Onofrio gearbeitet. Diese Arbeit war ziemlich besonders für mich, weil ich eine alleinerziehende Mutter spielte, deren Sohn besessen ist, und so war es beängstigend und zugleich romantisch und alles Mögliche. Ja, das war etwas Besonderes, diese Serie, auch weil ich mit Vincent zusammenarbeiten durfte... und mit Simon Barry, den ich liebe, er ist der Schöpfer dieser Show. Er hat auch "Continuum“ kreiert.

Und dann ist da noch eine weitere Serie, die im Oktober herauskommt und "Bad Blood" heißt. Ich arbeite mit Kim Coates zusammen; er war bei "Sons of Anarchy" und er ist ein ziemlich brillanter Schauspieler… und es ist eine ziemlich coole Show, eine Mafia-Serie, wirklich spannend.

Nun, und dann die Show, die ich in Montreal gemacht habe...Simone Bailly, die eine meiner besten Freundinnen unter den Stargate-Darstellern ist, ist auch dabei.

Also jede Menge Sharon Taylor (lacht). Ihr könnt mir nicht aus dem Weg gehen. Ich bin überall.

Stargate-Project.de: Vor kurzem konnte man einen Tweet von dir lesen, dass du auch an einer neuen Comedy-Serie namens “Jann” arbeitest, zusammen mit Zoie Palmer…

Sharon Taylor: Zoie, ja, sie ist großartig! Ich habe sie in einer ganzen Reihe von Fernsehserien gesehen und sie ist so eine großartige Schauspielerin, und endlich habe ich mit ihr als Schauspielerin zusammengearbeitet. Ich war so glücklich. Es war wirklich ein Vergnügen, mit ihr zusammenzuarbeiten.

Stargate-Project.de: Möchtest du uns ein bisschen mehr über diese Show erzählen?

Sharon Taylor: Ja klar. Die Show heißt "Jann". Es gibt eine kanadische Sängerin namens Jann Arden. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr sie kennt, aber sie war in den 90ern sehr beliebt und sie ist immer noch erfolgreich und bringt großartige Musik heraus. Die Show ist eine fiktive Version von ihr selbst. Sie spielt eine Sängerin, die finanzielle Schwierigkeiten hat und sich mit der Alzheimer-Erkrankung ihrer Mutter herumschlägt. Sie haben die Alzheimer so ein bisschen zum schwarzen Humor der Geschichte gemacht. Jann versucht also, sich um ihre Mutter zu kümmern. Zoie spielt ihre Schwester und ich ihre Ex-Freundin. Also, es ist eine Menge Spaß. Alle sechs Episoden sind so lustig.

Ich hatte das Skript gelesen. Ich lachte laut und sagte zu Jann, die auch zu den Produzenten und Schöpfern der Show gehört: „Ich werde nicht wirklich als lustige Person angesehen“, und Zoie sagte dasselbe. Jann meinte: „Wisst ihr, ich bin auch kein Comedian. Ich will einfach gute Schauspieler. Die Texte sind lustig und ihr spielt einfach die Wahrhaftigkeit der Szene und der Charaktere, und dann wird es lustig sein.“ Und es ist lustig, sehr lustig.

Stargate-Project.de: War es das erste Mal, dass du Comedy gemacht hast?

Sharon Taylor: Ja. Ich meine, ich habe Komödien im Theater gemacht, aber nicht im Fernsehen, es ist also mein erstes Mal in einer Komödie im Fernsehen. Hoffentlich gefällt es den Leuten.

Stargate-Project.de: Hoffentlich bekommen wir es in Deutschland auch zu sehen. Es klingt, als wärst du nach wie vor ziemlich beschäftigt...

Sharon Taylor: Ja, ich hatte immer großes Glück.

Stargate-Project.de: Hast du trotzdem Zeit, selbst fernzusehen?

Sharon Taylor: Ich liebe Netflix. Ich schaue eine Menge auf Netflix. Ich bin grad fertig mit der ersten Staffel von "Ozark"; davon ist jetzt die zweite Staffel raus. Und ich bin auch gerade fertig mit "Peaky Blinders" auf Netflix - auch das hat mir gefallen. Ich bin auch ein "Walking Dead" Fan. Ich habe die aktuelle Staffel noch nicht komplett gesehen, aber irgendwie schaue ich alles auf Netflix.

Stargate-Project.de: Hast du auch mal Stargate geschaut?

Sharon Taylor: Nun, ich habe so ziemlich alles von Atlantis gesehen, weil ich neugierig auf die Serie war, bevor ich selbst mit dabei war. Also fing ich an es zu schauen und wurde süchtig. Aber ich habe nicht viel von SG-1 gesehen, nein. Ich sollte mal damit anfangen.

Stargate-Project.de: Wie sieht es mit Stargate Origins aus?

Sharon Taylor: Oh, war das das, was online war? Nein, das habe ich nicht gesehen.

Stargate-Project.de: Hast du ansonsten die neuesten Entwicklungen in Bezug auf Stargate verfolgt?

Sharon Taylor: Nun, ich war Teil des Tweet-Storms, den Joe Mallozzi initiiert hatte. Also, ja. Das hat so viel Spaß gemacht. Und ich war erstaunt, wie viele Menschen, auch Schauspieler, sich beteiligt haben. Das war ziemlich beeindruckend. Und dann, ich weiß nicht, ob du es gesehen hast... Hast du das Bild gesehen, das Joe gepostet hat, wo es aufleuchtete, in welchen Regionen getwittert wurde? Oh mein Gott, es war ganz rot, die ganze Welt war rot. Es war großartig. Unglaublich.

Stargate-Project.de: …und hoffentlich bekommen wir letztendlich eine neue Stargate-Serie.

Sharon Taylor: Ja, hoffentlich.

Stargate-Project.de: Schauen wir mal. Vielen Dank jedenfalls, dass du dir die Zeit genommen hast, alle unsere Fragen zu beantworten.

Sharon Taylor: Ja, wir haben so viel geredet. Du wirst überlegen: „Worüber schreibe ich jetzt?“ (lacht)

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