Schnellchecker: Avatar: Der Herr der Elemente

shadow-of-atlantis   |   Ferne Welten   |   vom 12.05.2024

Tamlyn Tomita in Avatar - Der Herr der Elemente - Netflix - Teaser Bildnachweis:

© 2023 Netflix, Inc. | ROBERT FALCONER/NETFLIX

Mit Avatar: Der Herr der Elemente wagte sich Netflix in Serienform an die Live-Action-Adaption der beliebten Cartoon-Vorlage. In unserem Schnellchecker stellen wir euch die Serie vor und verraten euch, ob sich das Einschalten lohnt.

Beachtet bitte: Die Serie wurde von mir ohne Kenntnis der Vorlage geschaut. Ich kann an dieser Stelle also keine Vergleiche ziehen und nur darüber urteilen, ob mir die Live-Action-Serie zusagt oder nicht.

Darum geht es in Avatar: Der Herr der Elemente

Die Welt wird von den vier Elementen beherrscht: Feuer, Erde, Wasser und Luft. Nur eine Person, der Avatar, der wieder und wieder reinkarniert, kann alle Elemente beherrschen und somit für das Gleichgewicht unter ihnen sorgen.

Als die Feuernation erstarkt, ist es ihr Ziel, den Avatar ausfindig zu machen und zu töten. Der einzige Anhaltspunkt ist es, dass es sich bei dem Avatar um einen Luftbändiger handelt. Um den Avatar zu vernichten, tötet die Feuernation sämtliche Luftnomaden, ohne zu wissen, dass der Junge Aang dem Massaker entkam.

Rund 100 Jahre später entdecken die Geschwister Sokka und Katara Aang und gemeinsam mit den beiden begibt sich Aang auf seine Mission, zu erlernen, alle Elemente zu bändigen und wahrlich der Avatar zu sein. Ihm auf den Fersen ist stets die machtbesessene Feuernation, insbesondere der verstoßene Prinz Zuko.

Wie sich Avatar: Der Herr der Elemente schlägt

Von einer Serie, die auf einem gefeierten Franchise aufbaut, erwartet man natürlich einiges, ob man mit der Vorlage nun vertraut ist oder nicht. Doch nicht immer kann Avatar: Der Herr der Elemente liefern. Während man weitestgehend eine nette Serie mit fantasievollen Elementen sieht, die spürbar vor allem ein jüngeres Publikum in ihren Bann ziehen soll, kristallisieren sich weitestgehend zwei Probleme heraus:

1. Dieselbe Thematik wird wieder und wieder durchgekaut und dabei jedes Mal so präsentiert, als handle es sich um eine brandneue Erkenntnis. Nehmen wir als Beispiel, dass Aang gesagt wird, welche Opfer er als Avatar bringen muss, so stellt er nicht nur über mehrere Episoden, sondern manchmal sogar gleich mehrfach in einer Folge fest: „Oh ja, dann ist das wohl das was ich tun muss.“ Häufig widerstrebt es ihm und er versucht einen Mittelweg zu finden, doch nicht, ohne wieder einmal anzumerken, dass DAS genau das ist, was er tun muss.

2. Schade ist Punkt 1 gleich in doppelter Hinsicht, weil diese fortwährenden Wiederholungen nicht nur nerven, sondern auch schlicht und ergreifend Zeit für Entwicklungen rauben, denen man besser mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte. Denn in weiten Teilen ist Avatar: Der Herr der Elemente einfach nur überhetzt, es fehlen teils wahre Charakter-Momente oder Szenen, die der Serie mehr Tiefe verliehen hätten.

Halten wir fest: Im Großen und Ganzen ist Avatar: Der Herr der Elemente ganz nette Unterhaltung, wenngleich die Story leider teilweise völlig überhetzt wirkt und die Charaktere dadurch häufig auf der Strecke bleiben. Immer wieder gibt es lustige Situationen, aber teils wird es auch mächtig finster – so wird etwa das Massaker an den Luftnomaden direkt gezeigt. Wer einschaltet, kann ich auf ein spannendes Abenteuer gefasst machen, sollte sich aber auch der teils leider doch sehr deutlichen Mängel bewusst sein.

Stargate-Faktor:

Der Stargate-Faktor mag nicht groß sein, doch erwähnen wollen wir natürlich, dass Tamlyn Tomita in einer Folge von Avatar: Der Herr der Elemente eine tragende Rolle spielt.


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