Emmerich & Devlin: Über Hürden und Hindernisse bei Stargate

Der Stargate-Film hatte mit manchen Problemen zu kämpfen


04.11.2019 00:00 · RodneysGirl · Stargate

News - Film/Jack O'Neil

25 Jahre nachdem Stargate erschien, verraten Roland Emmerich und Dean Devlin noch das ein oder andere Geheiminis über Probleme am Set.

Die meisten wissen bereits, dass der Stargate-Film so seine Startschwierigkeiten hatte. Es musste ein Studio gefunden werden, das den Film international veröffentlichen würde. Die meisten hatten ihre Zweifel daran, dass der Film wirklich Erfolg haben würde. Aber hier war ja schließlich MGM der Retter in der Not.

Kurt Russell

Mehrere Male hatte Kurt Russell das Projekt abgelehnt und das nicht nur wegen der Gage. Schließlich erhielt er 7 Millionen USD für den Film - einen nicht unwesentlichen Teil des Budgets. Wie sich später herausstellte, hatte man ihm jedoch vorab auch ein falsches Skript zugeschickt. Es hatte sich um eine sehr frühe Version gehandelt, die eigentlich nicht herausgegeben werden sollte.

Als er schließlich das Skript für den Dreh erhielt, meinte Kurt Russell, dass dieses ja doch gar nicht so schlecht sei.

James Spader

Schauspieler James Spader hatte bereits öffentlich gesagt, dass er kein großer Fan des Skripts war und er die Rolle nur des Geldes wegen angenommen hatte. Wie Dean Devlin nun erzählt, kam Spader wohl an einem Drehtag gar nicht zum Set und wollte erst den Trailer verlassen, wenn die Szenen umgeschrieben wurden. Kurt Russell löste das Problem wohl, indem er in seinen Trailer stürmte und ihm sagte, dass der Dialog natürlich schlecht sei, schließlich zahle man ihm auch eine Million Dollar dafür. Wäre das Skript gut, würde er es kostenlos machen.

Allerdings fanden sie über den Dreh hinweg wohl besser in die Charaktere und die Storyline und beide Hauptdarsteller seien mit dem fertigen Film doch zufrieden.

Jaye Davidson

Während den Dreharbeiten zu Stargate steckte Schauspieler Jaye Davidson, der Ra verkörperte, in einer recht schwierigen Lebensphase. Er hatte ein Drogen- und Alkoholproblem und dadurch große Probleme, sich seinen Text zu merken. Sie schrieben seine Dialoge auf große Karten, doch diese konnte er nicht lesen.

Noch während des Drehs hatten sie im Kopf, dass er einen Menschen spielte. Zwar der Aufseher, aber immernoch ein Sklave der Außerirdischen. Erst später änderten sie diese Tatsache und fügten die leuchtenden Augen und die tiefe Stimme hinzu. Bevor der Film gezeigt wurde, verrieten sie Davidson, dass sie seinen Charakter geänder hatten; dieser war froh, dass er nicht komplett herausgeschnitten wurde.

Reboot

Auch wenn kein genauer Grund genannt wird, wird zumindest kurz der fehlgeschlagene Reboot angesprochen. Bereits 1994 hatten Emmerich und Devlin den Plan, eine Trilogie zu drehen. Stattdessen gab MGM jedoch der Serie grünes Licht. Nach dem Ende der Serie gab es erneut Gespräche bezüglich weiteren Stargate-Filmen von Emmerich und Devlin. Nach dem Sequel zu Independence Day verlief sich die Idee aber wieder im Sand. Dean Devlin meint dazu, dass er nicht so gerne mit Studios arbeitet, sondern lieber unabhängig Filme umsetzt.

Quelle

www.variety.com https://variety.com/2019/film/features/stargate-25-anniversary-roland-emmerich-kurt-russell-1203384063/

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