Dean Devlin schrieb und produzierte gemeinsam mit Roland Emmerich den Stargate-Kinofilm, aber auch für die neue Serie wird er als einer der Produzenten gelistet.
Jetzt gab er erstmals Einblicke in die Hintergründe und den Umfang seiner Rolle als Executive Producer im Projekt von Showrunner Martin Gero - und seine Beteiligung hat offenbar eher mit US-amerikanischem Urheberrecht und weniger mit Beiträgen auf kreativer Ebene zu tun.
Aus dem Hause Amazon MGM gibt es bislang keine Stellungnahme zum Thema von offizieller Seite. Aber wie GateWorld aktuell hinweist, ließ Dean Devlin im YouTube-Podcast Dropping Names with Brent and Jonny bei seinen Gastgebern Brent Spiner und Jonathan Frakes durchblicken, dass er und Roland Emmerich zwar "in technischer Hinsicht ausführende Produzenten" der neuen Stargate-Serie seien, letztlich jedoch "nicht wirklich etwas dazu beitragen könnten".
Als Begründung für diese doch eher ernüchternde, wenn auch noch immer recht vage Ausführung gibt er an, dass es sich bei dem Projekt schließlich um eine Erweiterung des Stargate-Serienuniversums handle, in das die Schöpfer des Kinofilms bisher ja nie involviert waren.
Außerdem verweist Dean Devlin in dem Zusammenhang auf ein kaum bekanntes Urheberrechtsgesetz, demzufolge man die Rechte an einer selbst geschaffenen und später verkauften IP nach 30 Jahren zurückfordern kann, um sie nach weiteren fünf Jahren tatsächlich zurückzuerhalten und für eigene Werke wiederzuverwenden.
Stargate fällt genau in diese Zeitspanne, da MGM die IP 1994 von den Filmemachern kaufte, kurz vor dem Kinostart. Es hat den Anschein, Amazon MGM habe sich mit der neuen Vereinbarung und dem Schritt, die Urheber des Kinofilms als Executive Producers mit ins Boot zu holen, also schlicht und ergreifend die Exklusivrechte an Stargate auch über 2029 hinaus gesichert. Gleichzeitig zeigt sich Dean Devlin aber auch sichtlich zufrieden mit dem Deal, es sei "alles gut"; übrigens hatte Regisseur Roland Emmerich schon im August 2024 die "schwierige Rechtesituation" als Grund dafür genannt, in Sachen Stargate eigentlich aufgegeben zu haben.
Ob die für viele Fans doch sehr überraschenden Produzententitel für Dean Devlin und Roland Emmerich in der neuen Stargate-Serie am Ende aber wirklich nur eine urheberrechtliche Formalität darstellen und wie der Umfang ihrer Rollen konkret aussieht, ist derzeit allerdings noch nicht endgültig bestätigt. Sobald es hierzu offizielle Infos aus den Amazon MGM Studios gibt, werden wir natürlich wieder zum Thema berichten!
In der Zwischenzeit könnt ihr euch gern in unserem fortlaufenden Update-Artikel über den aktuellen Stand zu Martin Geros Stargate-Serie informieren.