Stargate: Atlantis #04 Halcyon

Stargate Atlantis SGA 04 Halcyon
Autoren James Swallow

Verlag: Fandemonium

Original-Titel: Stargate: Atlantis #04 Halcyon

Erscheinungsdatum: 01.07.2006

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Beschreibung

Taschenbuch, 306 Seiten

ISBN: 1-905586-01-9




James Swallow selbst datiert seine erste Geschichte für die Reihe im Vorwort irgendwo in den Zeitraum zwischen Folge 2.3 „Läufer“ (Runner) und 2.10. „Die verlorenen Männer“ (The Lost Boys): Anstelle von Aiden Ford ist jetzt Ronon Dex mit im Team und muss sich mit den anderen gleich einer neuen Herausforderung stellen.



Auf der Suche nach Verbündeten gegen die Wraith entdecken das Team die Welt Halcyon, die ähnlich wie die Hoffaner bereits eine industrielle Zivilisationsstufe erreicht haben, die Massenproduktion möglich macht.

Der außerordentlich kriegerische Menschenschlag fürchtet die Wraith nicht, da es ihnen gelungen ist, diese schon mehrfach zu besiegen und ihnen zu zeigen, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist. Die überlebenden Wraith haben sie zu Sklaven gemacht, die in blutigen Jagden und zum Vergnügen der Adligen dahin geschlachtet werden.

Zunächst sind John Sheppard und die anderen von den Fähigkeiten, der Entschlossenheit und den technischen Errungenschaften ihrer neuen Gastgeber sehr angetan, dann aber entdecken sie die Schattenseiten dieser Welt.

Denn die Halcyoner besitzen eine strenge feudalistisch wirkende Gesellschaftsordnung. Gerade der Adel behandelt das einfache Volk ähnlich herablassend und grausam wie es ihre Feinde tun. Die Oberschicht hetzt gelegentlich sogar die zu Bluthunden gemachten Wraith-Gefangenen auf Aufrührer und Rebellen.

Doch wie lange kann das gut gehen? Wird es nicht irgendwann den einen gefährlichen Sklaven geben, der sich gegen die Fesseln wehrt und seine Rassegenossen aus der Gefangenschaft befreit?

Während John Sheppard aufgrund seines Status als Krieger und des in ihm sehr stark ausgeprägten Antikergens in Intrigen des Adels verwickelt wird und kaum eine andere Wahl hat als mitzuspielen, Rodney McKay zusammen mit der Tochter des Herrschers einen Gebäudekomplex aus der Zeit der Antiker untersucht. decken Ronon und Teyla, die als einfaches und unbedeutendes Fußvolk betrachtet werden, immer mehr der dunklen Seiten der Halcyoner auf.

Schließlich kommt es zu der selbst herauf beschworenen Katastrophe. Das Volk will die brutale Herrschaft des Adels nicht länger erdulden, Rodney erweckt das Interesse eines mächtigen Mannes, der ihn in seine Finger bekommen will, um seine Pläne zur Machtergreifung umzusetzen, die Wraith befreien sich - und das Team steckt natürlich wieder mittendrin.


Kritik

Zwar gibt es leichte Ähnlichkeiten im Plot zu „Reliquary“ und „The Chosen“, denn wieder spielen Relikte der Antiker und das genetische Erbe eine größere Rolle in der Geschichte, aber James Swallow schafft es glücklicherweise, das Thema doch entscheidend abzuwandeln, so dass ein ganz neues Buch entsteht.

Das geschieht einmal durch die Gesellschaft, die etwas höher entwickelt ist und mit Technik umzugehen versteht, die der des frühen 20. Jahrhunderts entspricht, aber andererseits bewusst ein strenges imperialistisch-feudalistisches Klassensystem aufrecht erhält, zum anderen durch die auf mehreren Ebenen ablaufende Handlung.

Zum einen ist es spannend mit zu verfolgen, wie sich John und Rodney aus den Intrigen winden, die man um sie spinnt - denn es gibt mehrere Gruppen, die sich für sie interessieren und auf ihre Seite bringen wollen, zum anderen kommt noch die Ahnung hinzu, dass das mit den Wraith schon bald etwas schief laufen dürfte. Gerade Ronon und Teyla, die mehr von den Schattenseiten der Gesellschaft mitbekommen, können ein Lied davon singen, wie gefährlich es ist auf der Welt zu leben.

Zwar kommt die Handlung in der Mitte des Romans etwas ins Stocken, „Halcyon“ kann diese kleinen Längen aber eleganter umschiffen als sein Vorgänger „The Chosen“ und belohnt mit einen gut konstruierten Intrigengeflecht und interessanten Nebenfiguren, die nicht immer dem Klischee entsprechen.

Allerdings ist auch die Sprache recht komplex. Der Leser muss daher ein wenig mehr Aufmerksamkeit darauf verwenden, um James Swallow verstehen.


Fazit

„Halcyon“ ist ein spannender Roman für alle Fans von verwinkelten Intrigen und Lügengeflechten. Das Team bekommt zwar auch Gelegenheit zu kämpfen und zu forschen, muss sich aber in erster Linie aus den gesellschaftlichen und beziehungstechnischen Fallen winden, in die man sie immer wieder drängen will. Es ist kein leicht zu lesendes, aber kurzweiliges Buch, eines der Highlights der Reihe.



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