Review - Monarch: Legacy of Monsters

RodneysGirl   |   Ferne Welten   |   vom 03.03.2024

Teaser - Artikel / Review - Monarch: Legacy of Monsters - Kurt Russell / Anna Sawai / Mari Yamamoto / Anders Holm / Wyatt Russell / Kiersey Clemons / Ren Watabe Bildnachweis:

(c) Apple

Apple TV+ hat mit Monarch: Legacy of Monsters Godzilla als Liveactionserie zu den Fans nach Hause gebracht. Doch kann die Serie wirklich überzeugen?

- Achtung, das Review enthält teilweise Spoiler -

Inhalt

Nachdem die Öffentlichkeit den Kampf von Godzilla mit anderen Titanen mitbekommen hat und so von den gigantischen Monstern erfährt, müssen viele Leute diese Ereignisse erst verarbeiten. So unter anderem auch Cate Randa, die immer wieder an ihre Begegnung mit Godzilla erinnert wird.

Schließlich will sie mehr über ihren Vater erfahren, der nach den Ereignissen verschwunden ist. Wurde er getötet? Oder lebt er noch? Doch was ist dann mit ihm geschehen? Und wo befindet er sich jetzt? 

Dafür reist sie nach Japan und deckt dabei ein Geheimnis auf, welches sie - ob sie will oder nicht - nicht mehr los lässt. Nach und nach wird sie immer tiefer in hineingezogen und muss feststellen, dass ihre Familie seit vielen Jahren mit Monarch zu tun hat und somit enger mit den Titanen zu tun hat, als ihr vielleicht lieb wäre.

Kritik

Mit Monarch: Legacy of Monsters wird das MonsterVerse um eine weitere Serie bereichert und baut vor allem auf den Ereignissen der Kinofilme von 2014 beziehungsweise 2019 auf. 

Man konzentriert sich auf eine Familie, die nach dem Kampf der Titanen so manches Familiengeheimnis aufdeckt. 

Die Serie erzählt die Familiengeschichte zu zwei verschiedenen Zeitpunkten. Einerseits folgt man in der Gegenwart Cate Randa, die nach Japan reist, um mehr über ihren verschollenen Vater zu erfahren. Schnell stellt sich heraus, dass dieser quasi ein Doppelleben führt und sie einen Bruder hat, von dem sie nichts wusste. Während sie nach und nach den wenigen Hinweisen folgen, erfahren sie von Monarch. 

Andererseits lernen wir im Jahr 1959 Dr. Keiko Miura, Dr. Bill Randa und den Army-Offizier Lee Shaw kennen. Diese starten die Forschung rund um die Titanen und immer wieder müssen sie feststellen, dass ihre Ziele nicht mit denen ihres Geldgebers, dem US-Militär, übereinstimmen.

Der Wechsel zwischen den zwei unterschiedlichen zeitlichen Schauplätzen bringt natürlich eine gewisse Abwechslung in die Erzählung. Außerdem gibt es somit eine Vielzahl von unterschiedlichen Charakteren, die die Serie bereichern können.

Damit kommen wir aber auch zu einem - in unseren Augen - Schwachpunkt der Serie. Leider zieht sich die Serie teilweise sehr in die Länge. Es gibt sehr viele Interaktionen und Entwicklungen zwischen den Charakteren und das nimmt das Tempo heraus. Tatsächlich erwartet man aus unserer Sicht bei einer Serie zu Godzilla durchaus mehr Action und auch Zerstörung. Obwohl also die Welt mit einigen neuen Informationen ausgeschmückt wird und es durchaus Stellen gibt, die Spannung und Faszination beim Zuschauen erzeugen, ist die Serie oftmals langatmig.

Positiv anzumerken ist aber auf alle Fälle die Qualität des CGIs. Hier hat man tatsächlich den Eindruck, dass die Szenen mit Godzilla auch direkt im Kino gezeigt werden könnten. Die Details sind großartig herausgearbeitet und Godzilla wird auf jeden Fall eindrucksvoll und gewaltig dargestellt.

Stargate-Faktor

Für die Serie Monarch: Legacy of Monsters stand mal wieder der ein oder andere Schauspieler vor der Kamera, den wir bereits aus Stargate kennen. Und da springt den meisten wahrscheinlich Kurt Russell ins Auge. Kurt Russell verkörpert den älteren Lee Shaw in der Gegenwart. Er gehört zu den Hauptcharakteren und ist stark in die Haupthandlung involviert, wodurch er entsprechend viel Screentime hat. Allerdings haben wir den Eindruck, dass der Charakter relativ blass ist und nur wenig Facetten bietet. 

Abgesehen von Kurt Russell sehen wir aber noch zwei weitere Stargate-Schauspieler in Monarch: Legacy of Monsters. Zum einen Schauspieler Christopher Heyerdahl. In Stargate: Atlantis konnte er sowohl als Halling, als auch als Wraith Todd zeigen, was er schauspielerisch drauf hat. In Monarch: Legacy of Monsters sehen wir ihn als General Puckett. Heyerdahl schafft es, einen soliden Nebencharakter dazustellen, der die Serie auf jeden Fall bereichert.

Ebenfalls mit dabei ist Tamlyn Tomita, die wir aus Stargate als Shen Xiaoyi kennen, als Caroline. Caroline ist die Mutter von Cate Randa und spielt lediglich eine kleinere Rolle. Nachdem sie zunächst immer nur am Telefon zu hören ist, ist es dann schön, sie tatsächlich auch zu sehen.

Fazit

Die Serie Monarch: Legacy of Monsters baut das MonsterVerse rund um Godzilla aus und gibt Betroffenen der Ereignisse ein Gesicht und eine detailreiche Geschichte. Visuell überzeugt Godzilla auf jeden Fall. Allerdings hätten wir uns etwas mehr Szenen mit Monstern und etwas mehr Action gewünscht, statt die Serie mit zu vielen Charakteren und Hintergrundinformationen zu überladen.

Zum Ende der ersten Staffel gibt es aber ganz interessante Entwicklungen, sodass doch bis zum Ende etwas Neugierde da ist, was noch kommt.


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