Wenn Schauspielerinnen schwanger werden bedeutet das meist für jeden
enormen Stress. Zum einen für die Schauspielerin selbst, kann sie doch
zumeist wegen ihrer Schwangerschaft den etwaigen Rollen die sie
verkörpern soll nicht in vollem Maße nachgehen, von der Zeit nach der
Geburt gar nicht zu sprechen, in der sie, wie wohl kaum eine Frau in
einem anderen Beruf, damit zu kämpfen hat, Karriere und Familie in
Einklang zu halten, zum anderen auch für andauernde Produktionen die
sich Wege und Lösungen einfallen lassen müssen das "Problem" zu umgehen.
Gerade auch die große Stargate-Familie hat ihre Erfahrungen mit diesen Dingen. Egal ob Amanda Tapping zu Beginn von Staffel 9, Claudia Black
zum Ende der Staffel hin oder Rachel Luttrell während der vierten
Staffel "Stargate Atlantis", bei allen musste ein Weg gefunden werden
und bei jeder dieser drei hat es auch gut funktioniert.
Von ihren ganz eigenen Problemen berichtet in einem Interview mit dem "TV Zone Magazine" Claudia Black, die seit der 8. Staffel die Außerirdische Vala Mal Doran verkörpert.
"Ich
dachte immer, ich könnte es Amanda Tapping, die zu einem früheren
Zeitpunkt ihr Kind bekam, gleichtun, das Baby mit auf das Set nehmen und
es dort versorgen, was von der Produktion her erlaubt worden wäre
(etwas das extrem selten ist bei einem Job) und gleichzeitig einen guten
Job vor der Kamera abliefern. Ich hatte mich aber geirrt und konnte das
nicht."
Die Folge war, dass während der Rest der Crew die
200. Episode feierte, Claudia ein persönliches und berufliches Tief
durchlebte. Gerade erst von Australien nach Vancouver gezogen, ohne
Freunde oder Familie, die einem hätten beistehen können, geriet der
Haushalt Black, auch bedingt durch ernste Krankheiten, die in der Folge
auftaten, in große Schieflage.
"Als ich bald danach meine
persönliche und berufliche Niederlage akzeptieren musste ging ich zu
Robert C. Cooper um ihn darum zu bitten, mir zu helfen. Leider gab es
nur wenig, was er hätte tun können. Ich war noch die lockere Produktion
von Farscape gewohnt, wo, wenn man Glück hatte, die Skripte am Tag des
Produktionsstartes eintrudelten, doch bei diesen Jungs war alles sehr
straff organisiert, die Skripte waren fertig und Robert musste mich
darum bitten, bis zur Drehpause durchzuhalten."
Doch die
Probleme gingen auch mit der Produktion der Film weiter. Ein zweites
Baby war unterwegs und so musste Claudia gerade bei "Continuum" sehr auf
den Rat des Doktors achten und durfte nie lange arbeiten. Zudem machte
ihr ständige Morgenübelkeit das Leben schwer.
"An einem Tag
war es so schlimm, dass ich beim Filmen nur durch meine Linien
durchflog, bis Martin Wood endlich 'Cut' rief und ich mich direkt danach
in einem Mülleimer am Set erbrechen konnte. Ich hoffe Cliff [Simon]
nahm das damals nicht persönlich."
Der zweite SG-1
direct-to-DVD Film "Stargate: Continuum" erscheint voraussichtlich im
Juli auf DVD. "The Ark of Truth" bereits am 2. Mai diesen Jahres.
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