Update vom 03.01.2026: Joseph Mallozzi kann aufatmen. Wie er in seinem aktuellen Blogpost mitteilt, habe er nun die Bestätigung erhalten, dass sein Visum genehmig sein. Neben dem Visum gab es für ihn nun außerdem einen neuen Reisepass, eine erweiterte Reiseversicherung und einen passenden Mobilfunktarif. Auch anderweitig laufen die Vorbereitungen - etwa das Packen der Koffer.
Doch damit nicht genug der guten Neuigkeiten. Wie Joseph Mallozzi wissen ließ, hätte er Neujahr und den 2. Januar dazu genutzt, um das Drehbuch zum Piloten der neuen Stargate-Serie zu lesen, das Martin Gero geschrieben habe, sowie über 20 Seiten Übersicht. Nun gebe es vieles einsinken zu lassen und zu diskutieren.
"Ich verbrachte den gestrigen und den heutigen Tag damit, Martin Geros Stargate-Pilotdrehbuch sowie 20+ Seiten Übersicht (zusammengestutzt von ehemals 35 Seiten) durchzugehen. Vieles muss nun einsinken und bedarf der Diskussion!"
News vom 07.12.2025: Wer hätte gedacht, dass wir kurz nach der Ankündigung der neuen Stargate-Serie schon erste wichtige Informationen erhalten werden? Und wieder einmal ist es Joseph Mallozzi, der diese Neuigkeiten mit den Stargate-Fans teilt, natürlich über seinen Blog.
In einem aktuellen Blogpost lässt Mallozzi wissen, dass sich der Writers' Room für die neue Stargate-Serie im Januar in Los Angeles einfindet. Derzeit sei er damit beschäftigt, sein Visum zu beantragen, so Mallozzi, der ferner schreibt: "Der Plan ist es, drei Monate [...] [in L.A.] zu verbringen und Martin [Gero] und seinem Team dabei zu helfen, die erste Staffel der Serie zu knacken."
Demnach wissen wir also schon ein paar Dinge, aber dennoch nicht viel:
Der Writers' Room trifft sich in Los Angeles, wo die Amazon MGM Studios beheimatet sind. Doch, ob auch tatsächlich in L.A. gedreht wird, ist nicht bekannt. Zwar werden nach wie vor viele Serien gerne in Los Angeles gedreht, doch gerade teure Produktionen werden oftmals auch ins günstigere Ausland verlagert, etwa nach Osteuropa, wo auch teure Serien wie Apples Foundation, die Paramount+-Serie Halo und das Dune-Spin-off Dune: Prophecy gedreht wurden/werden.
Zahlreiche Hollywood-Produktionen entstehen aber auch in Großbritannien, von Star Wars-Serien wie Andor und Ahsoka bis hin zu Marvel-Blockbustern wie Avengers: Doomsday. Ob vielleicht sogar über eine Rückkehr in die kanadischen Wälder nachgedacht wird? Immerhin verfügt man auch in Vancouver inzwischen über die The Volume-Technologie.
Der Writers' Room trifft sich nur 3 Monate lang? Aus Joseph Mallozzis Blogpost geht nicht hervor, ob sich der Writers' Room insgesamt 3 Monate lang trifft oder ob er persönlich 3 Monate lang zugegen sein wird. Tatsächlich wäre es nicht ungewöhnlich, wenn der Writers' Room nur 3 Monate lang beisammensitzt und die Story und die Drehbücher für die erste Staffel erstellt. Für heutige Serien mit einem Umfang von 8 bis 12 Episoden pro Staffel ist dies ausreichend Zeit. Zumal an der Serie selbst schon seit rund 1,5 Jahren gearbeitet wird - die ersten Ideen und die Bibel sollten somit bereits (weitesgehend) stehen.
Andererseits schreibt Mallozzi lediglich, dass es sein Plan wäre, für rund 3 Monate vor Ort zu sein. Da er bisweilen "nur" als Consulting Producer mit an Bord ist und somit eine beratende Funktion einnimmt, könnte der Writers' Room selbst für die erste Staffel der neuen Stargate-Serie aber auch länger für Treffen zusammenfinden. In Anbetracht der heutigen TV- und Streaminglandschaft dürfte es aber dennoch unwahrscheinlich sein, dass wir hier von 20 Episoden pro Staffel sprechen.
Während viele Stargate-Fans vor allem aufgrund der möglicherweise reduzierten Episodenanzahl zunächst einmal davon ausgehen, dass 3 Monate Writers' Room ein schlechtes Zeichen sind, hat diese heute sehr verbreitete Vorgehensweise durchaus ihre Vorteile. Zum einen leiden die Autoren selbst nicht mehr unter dem Druck den Großteil des Jahres damit beschäftigt zu sein, das Drehbuch für die jeweils nächste Episode fertigstellen zu müssen. Zum anderen ermöglicht es dieses Vorgehen, mit einer komplett durchdachten Staffel in die Dreharbeiten zu starten und während der Produktion vielleicht auch schon Hinweise für etwaige Entwicklungen in möglichen weiteren Seasons zu streuen. Insgesamt ist es also möglich, schon mit einem etwas runderen Konzept überhaupt in die Serie zu starten.