Review: Star Trek - Discovery Staffel 1

Farscape One   |   Ferne Welten   |   vom 22.11.2018

News - Star Trek: Discovery Teaser Bildnachweis:

(c) CBS / Netflix

Star Trek - Discovery, die neue Star Trek-Serie, die auf CBS All Access  und Netflix ihre Premiere feierte, landet nun am 22.11.2018 endlich auf  dem "Silberling" (DVD) und in HD auf der "Blauen Scheibe" (Blu-ray).

In Star Trek - Discovery Staffel 1 spielen der Krieg zwischen Klingonen  und Föderation, sowie das Spiegeluniversum eine große Rolle. Natürlich  gibt es auch Charakterentwicklungen und ruhige Momente.

Hauptperson ist Commander Michael Burnham (Sonequa Martin-Green), welche  wir als Nummer 1 von Captain Philippa Georgiou (Michelle Yeoh) auf der  USS Shenzhou kennenlernen.

Weitere Charaktere sind Saru (Doug Jones), Ash Tyler (Shazad Latif),  Paul Stamets (Anthony Rapp), Captain Gabriel Lorca (Jason Isaacs),  Sylvia Tilly (Mary Wiseman) und Dr. Hugh Culber (Wilson Cruz).


Fazit zur ersten Staffel (subjektive Meinung des Rezensenten)

Bisher ist Star Trek - Discovery eine sehr gute Science Fiction Serie,  welche leider in Staffel 1 den Namen Star Trek noch nicht verdient  hat. Es gibt nur sehr wenige Momente in denen die hohen Werte und das  Handeln der Föderation hervortreten. Aber Discovery ist keine schlechte  Serie, im Gegenteil. Man darf ebenfalls nicht vergessen, dass sich die  Serie noch entwickelt und in meinen Augen ein sehr hohes Potential hat.  Was hoffentlich noch genutzt wird. Zum Ende der Staffel kam das erste  Mal ein "Star Trek-Gefühl" auf. Was aber nicht an der Enterprise lag,  sondern an der sehr gut geschriebenen Rede von Burnham.

Die erste Staffel hat leider kaum Überraschungsmomente, man weiß nach Episode 9, mit der die erste Staffel bei Netflix in die Pause ging, dass die Discovery im Spiegeluniversum sein muss. Auch die Ash/Voq Storyline  war vorhersehbar, so wie einige andere Dinge auch.

Die Schauspieler, die mich 100% überzeugen, sind: Jason Isaacs, Mary  Wiseman, Michelle Yeoh, Doug Jones - sie haben eine Ausstrahlung und ein  Spiel, einfach nur genial.

Sonequa Martin-Green bleibt leider ziemlich blass und sie hat gefühlt  nur einen Gesichtsausdruck, natürlich kann man argumentieren, dass  Burnham bei den Vulklaniern aufwuchs, denoch ist sie menschlich.

Antony Rapp bleibt ebenfalls sehr blass, ebenso wie Wilson Cruz, der  seinen Partner spielt. Insgesamt wirkt die homosexuelle Beziehung von  Stamets und Culber sehr distanziert und kühl, sie wirkt zu konstruiert -  hier hat man sehr viel Potential verschenkt - schade. Man hat leider  nie das Gefühl, dass sich beide lieben. Aber leider konnte man, bedingt  durch das frühe Ableben Culbers, diesen Aspekt nicht weiter ausbauen.

Shazad Latif, Ash Tyler, er ist nicht schlecht, aber er überzeugt mich  noch nicht ganz. Ich hoffe das wir von ihm ein wenig mehr zu sehen  bekommen, dass er noch weitaus mehr in seiner Rolle aufgeht.

Der heimliche Star ist - für mich - Mary Wiseman als Kadett Sylvia  Tilly. Mary Wiseman spielt absolut authentisch und ihr Charakter hat in  dieser Staffel die größte und glaubhafteste Entwicklung vollzogen.

Der negativste Aspekt der ersten Staffel, in Bezug auf die Charaktere,  ist für mich, dass Gabriel Lorca von einem dreidimensionalen,  vielschichtigen und undurchsichtigen Charakter innerhalb von nur einer  Episode in einen eindimensionalen Bösewicht verwandelt worden ist und  ein unrühmliches Ende nimmt. Dass ist genauso ärgerlich wie das  unrühmliche und unverdiente Ende von Kolya in Stargate: Atlantis. Diese  Charakterwendung Lorcas ist sehr unglaubwürdig und passt nicht zu  seiner Geschichte.

Zum Ende der Staffel trifft man auf die Enterprise unter dem Kommando von Captain Pike. Natürlich ist es schön etwas Bekanntes zu sehen, aber  man hätte Star Trek - Discovery die Möglichkeit geben sollen sich erst mal  auf die eigenen - noch - Kinderbeine zu stellen. Ich denke die Serie  hat keine Schützenhilfe nötig. Auch wenn ich sehr gespannt bin, wie man  Pike, Spock und die Enterprise einbauen wird.

Auch wenn für mich in der ersten Staffel vieles noch nicht rund war, so  bleibe ich an der Serie in weiteren Staffeln dran, eben weil mich alles  von Star Trek interessiert, weil Star Trek mein Leben so beeinflusst hat  und vor allem weil es unfair wäre Star Trek - Discovery keine Anlaufzeit  zu geben, welche bisher alle Star Trek-Serien brauchten.

Ich freue mich auf neue Episoden und hoffe für die Fans dieser Serie auf  ein langes Leben für Star Trek - Discovery mit vielen guten Staffeln.

Persönliche subjektive Wertung der ersten Staffel: 3 von 5 Punkten.


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Star Trek - Discovery - Technische Daten:

Die DVDs:

Die DVD-Box enthält 5 DVDs mit je 3 Episoden und Specials. Die  Laufzeiten der Episoden auf DVD varieren von ca. 35 bis ca. 48 Minuten  pro Epiosde.

Die Aufteilung der Episoden und Specials auf den DVDs ist wie folgt:


DVD Eins:

Episoden:

1. Leuchtfeuer (40:51 Minuten)
2. Das Urteil (36:43 Minuten)

--> Extended Scene (01:22 Minuten)
--> Promo (00:55 Minuten)

3. Lakaien und Könige (45:49 Minuten)
--> Promo (01:53 Minuten)

Specials:

Promos (04:32)
Annehmlichkeiten (15:16 Minuten)
Entdecke die Discovery: Die Konzepte und das Casting von Star Trek Discovery (15:59 Minuten)


DVD Zwei:

Episoden:

4. Sprung (47:12 Minuten)
--> Deleted Scene (02:08 Minuten)
--> Promo (00:30 Minuten)

5. Wähle deinen Schmerz (44:32 Minuten)
--> Deleted/Extended Scene (02:25 Minuten)
--> Promo (00:31 Minuten)

6. Lethe (42:08 Minuten)
--> Promo (00:31 Minuten)

Specials:

Im Schatten von Giganten: Die Erschaffung des Discovery Sounds (07:47 Minuten)
Das Design der Discovery (11:41 Minuten)


DVD Drei:

Episoden:

7. T=Mudd² (44:46 Minuten)
--> Deleted Scene (01:10 Minuten)
--> Promo (00:31 Minuten)

8. Si Vis Pacem Para Bellum (38:57 Minuten)
--> Promo (00:31 Minuten)
9. Algorithmus
--> Promo (00:31 Minuten)

Specials:

Die Erschaffung des Weltalls (12:35 Minuten)
Beam die Requisiten hoch (12:12 Minuten)


DVD Vier:

Episoden:

10. Nur wegen dir (46:10 Minuten)
--> Promo (00:30 Minuten)
11. Der Wolf im Inneren (46:10 Minuten)
--> Promo (00:31 Minuten)
12. Blindes Verlangen (35:35 Minuten)
--> Fresssucht (06:25 Minuten)
--> Promo (00:31 Minuten)


Specials:

Die Abenteuer einer Frau (10:47 Minuten)
Kleider machen Leute (20:35 Minuten)


DVD Fünf:

Episoden:

13. Auftakt zur Vergangenheit (41:04 Minuten)
--> Deleted/Extended Scenes (02:20)
--> Promo (00:31 Minuten)

14. Flucht nach vorn (46:45 Minuten)
--> Promo (00:31 Minuten)
15. Nimm meine Hand (43:10 Minuten)
--> Deleted Scene (02:31 Minuten)
--> Promo (00:31 Minuten)


Specials:

Promo Staffel 1 (00:58 Minuten)
Star Trek Discovery: Die Reise der ersten Staffel (39:12 Minuten)


Bild:

Das Bild der DVDs liegt natürlich in Standard Definition vor, 720x576  Pixel, 16:9 Format. Die DVDs haben ein gutes Bild, welches aber, gerade  wenn es um Details und Weltraumszenen geht, dem HD-Bild stark unterlegen  ist.

Für ein Standard Definition Bild bekommt man meines Erachtens das  bestmögliche Bild geboten, aber es ist eben nicht hochauflösend.

3,5 von 5 Punkten


Ton:

Der Ton auf den DVDs liegt in 5.1 Dolby Digital, Englisch, Deutsch,  Spanisch, Französisch und Italienisch vor und man hat somit den  bestmöglichen Ton auf den DVDs vorliegen.

Die Dialoge sind stets gut verständlich und die Abmischung Dialog/Effekte/Soundtrack ist sehr gut.

Ich testete nur die Englische und Deutsche Tonspur, da ich zu den anderen Sprachen leider keinen Bezug habe.


5 von 5 Punkten


Untertitel:

Englisch für Hörgeschädigte, Deutsch, Dänisch, Spanisch, Französisch,  Italienisch, Holländisch, Norwegisch, Finnisch und Schwedisch.

Während der klingonisch gesprochenen Passagen werden, wenn man im Menü  Deutsch gewählt hat, deutsche Untertitel eingeblendet, diese kann man  aber bei Bedarf auch ausblenden.
Gleiches gilt, wenn man Englisch wählt, es werden in den Passagen, in  denen klingonisch gesprochen wird, englische Untertitel eingeblendet,  ebenfalls abwählbar.

Die Untertitel decken die "wichtigsten" europäischen Sprachen ab.

5 von 5 Punkten

Extras:

Die Extras sind sehr umfangreich und decken das gesamte Spektrum der  Produnktion ab. Casting, Requisiten, Sets, Herstellung der  "außerirdischen" Nahrung für die Serie, den Soundtrack, Kostüme, Special  Effects, Promos, Deleted Scenes, Rückblick auf Staffel 1.

Für den Fan bleiben keine Wünsche offen und man bekommt viele  interessante Einblicke in den Produktionsprozess und die Herstellung der  Serie. Die Mitarbeiter, die an der Serie arbeiten, haben sehr viele  interessante Fakten aber auch Anekdoten zu berichten.

Diese umfassende Fülle an Extras ist faszinierend.

5 von 5 Punkten


Gesamtpunktzahl für Staffel 1: 4,5 von 5 Punkten.

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Ein Ableger der Toulouse Game Show in Lyon, auf dem sich auch Stargate-Darsteller die Ehre geben.