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Artikel-Justice League Review-Jason Momoa
  • Von Sci_Fi-Dave
  • Ferne Welten
  • Veröffentlicht am 20.12.2018

Review: Aquaman
Jason Momoas DC-Soloabenteuer startet im Kino

Darsteller:

Jason Momoa, Nicole Kidman, Amber Heard, Temuera Morrison, Willem Dafoe, Patrick Wilson, Dolph Lundgren, Yahya Abdul-Mateen II, Ludi Lin, Randall Park, Michael Beach


Story:

Arthur Curry ist der Sohn eines Leuchtturmwärters und der Königin von Atlantis. Schon früh entwickelt er besondere Kräfte und lernt von seinem Vater und seinem atlantischen Mentor Vulko die Wege beider Welten. Als sein Halbbruder Orm der Oberfläche den Krieg erklärt, muss Arthur sein Schicksal erfüllen und nicht nur den legendären Dreizack von König Atlan finden, um die rechtmäßige Thronfolge anzutreten, sondern Land und See vereinen.

Ein episches Abenteuer beginnt, das den Helden Aquaman durch alle Reiche von Atlantis und darüber hinaus entführt. Dabei findet er in Prinzessin Mera eine mächtige Verbündete, und in dem von Rache getriebenen Black Manta einen gnadenlosen Gegner.

Kritik:

Das DCEU ist für Comic- wie Filmfans eine sehr durchwachsene Erfahrung. Die teilweise enttäuschende Justice League konnte nach Batman v Superman leider nur wenig retten. Schaut man sich aber Wonder Woman - und, das kann schon vorab gesagt werden, auch Aquaman - an, wünscht man sich, DC und Warner Bros. hätten sich statt eines verzweifelten Wettrennens mit den Avengers gleich auf die Solofilme konzentriert. Denn hier liegen eindeutig die Stärken des DCEU.

Die "Origin Story" des Arthur Curry alias Aquaman bietet alles, was man von einer Comic-Verfilmung erwartet, und das auf hohem Niveau. Regisseur James Wan kreierte jedoch alles andere als bloß "einen weiteren Comic-Film":

Ebenso wie die Handlungsorte wechseln auch die Genres, Fantasy- und Sci-Fi-Elemente und Versatzstücke, die von Klassikern wie Kampf der Titanen oder den Jules Verne-Romanen inspiriert scheinen, gehen fließend in eine abenteuerliche Schatzsuche á la Indiana Jones über, bis man sich sogar in einem von James Wans Horrorfilmen wiederzufinden meint.

Daneben finden sich Echos auf andere Highlights des Superhelden-Kinos. Einige Kampfszenen und Atlantis-Designs erinnern etwa an Marvels Captain America- oder Thor-Filme. Ganz ähnlich wie die "Spider-Man-Kletterszene" oder die Superman-Hommage in Wonder Woman wirken diese aber nicht kopiert, sie funktionieren vielmehr als selbstbewusste und anerkennende Anspielung.

Zugleich werden die Reiche und Mythologie von Atlantis geschickt genutzt, um eine visuell absolut beeindruckende Unterwasserwelt und epische Kämpfe auf die große Leinwand zu zaubern, wie man sie so noch nicht gesehen hat. Auch die Choreografie nutzt dieses Potenzial und Setting gekonnt und voll aus.

Aquaman ist aber nicht nur für Comic-Enthusiasten, sondern vor allem auch für Fans von Jason Momoa ein echtes Muss!
Denn was in Justice League bereits durchschimmerte kommt im Soloabenteuer des aquatischen DC-Helden nun vollends zur Geltung:
Jason Momoa füllt die Rolle des Aquaman mit Herzblut und sichtlichem Spaß aus, sodass der Film - eine weitere Parallele zu Wonder Woman - schon allein von der absolut treffenden Besetzung der Hauptrolle profitiert.
Der aus Stargate: Atlantis bekannte Schauspieler liefert eine konstant überzeugende Darstellung ab und es gelingt ihm, einen bisher eher belächelten und marginalisierten Comic-Charakter zu einem echten, wenn auch ungewöhnlichen Helden zu formen, ohne dass der Humor dabei zu kurz kommt.

Die Leistungen der übrigen Darsteller verdienen ebenfalls Anerkennung, auch wenn einige von ihnen in der vollgepackten Story manchmal leider doch etwas zu kurz kommen.

Und da wären wir auch schon beim einzigen Makel des Films:
Die Story ist zwar handwerklich solide und visuell atemberaubend umgesetzt, bisweilen aber auch etwas zu breit angelegt.

Der Zuschauer wird an so viele verschiedene Orte geführt und "rauscht" schon beinah durch die gesamte Mythologie von Atlantis, dass man oft nur einen kurzen Einblick in die verschiedenen, aber mit viel Liebe zum Detail gestalteten Welten und Schauplätze erhält. In diesem Zusammenhang fühlt sich auch die Nebenhandlung um Black Manta ein wenig an, als hätten die Filmemacher die Tür für eine Fortsetzung dann doch etwas zu weit und offensichtlich aufgehalten.

Fazit:

Aquaman ist ein kurzweiliges, spannendes und humorvolles Comic-Spektakel, mit dem das DCEU an den Erfolg von Wonder Woman anknüpft. Die etwas überbordende Story wird von beeindruckenden Spezialeffekten, epischen Action- und Schlachtszenen, Charaktermomenten, schier fantastischen Unterwasserwelten und nicht zuletzt einem brillanten Jason Momoa wettgemacht.

Alles in allem ein Muss für Comic- und Jason Momoa-Fans gleichermaßen. Der Kinobesuch lohnt sich!

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