Während unseres Interviews im Rahmen der Comic Con Prague 2026 sprachen wir mit Lt. Col. Cameron Mitchell-Darsteller Ben Browder über Stargate SG-1, die neue Stargate-Serie, Farscape und die aktuellen Entwicklungen in der Serienlandschaft.
Interview: Yvonne Sälzle (RodneysGirl) & Nicole Sälzle
Übersetzung: Nicole Sälzle (shadow-of-atlantis)
Ben Browder wurde am 11.12.1962 in Memphis, Tennessee, USA
geboren. Sein vollständiger Name lautet Robert Benedic Browder.
Er
studierte Psychology an der Furman University, bevor er sich an der
Central School of Speech and Drama in London, England einschrieb. Dort
traf er auch seine jetzige Frau Francesca Buller, die ebenfalls
Schauspielerin ist. Die beiden sind seit 1989 verheiratet und
haben zwei Kinder.
Browder hatte seine erste Filmrolle 1978 in
„Duncan's World“. Es folgten weitere Verpflichtungen in Filmen wie
„Memphis Belle“, „Der Kuss vor dem Tode“ und „Secrets“, sowie
Gastauftritte in Serien wie „Mord ist ihr Hobby“, „Grace“ und „Melrose
Place“.
Von 1996 bis 1997 hatte er eine wiederkehrende Rolle als Sam Brody in „Party of Five“.
Für
seine Rolle als John Crichton in „Farscape“ ist er wohl am
bekanntesten. Diese hatte er in allen vier Staffeln von 1999 bis 2003
inne, ebenso in der die Handlung abschließenden Mini-Serie „The
Peacekeeper Wars“.
Von 2005 bis 2006 folgte er dann auf Richard Dean
Anderson in „Stargate SG-1“: Sein Charakter Cameron Mitchell löste Jack
O'Neill als Teamchef von SG-1 ab. Die Rolle spielte er ebenfalls in
den „Stargate“-Filmen „The Ark of Truth“ und „Continuum“.
Nach
„Stargate“ widmete er sich vielen anderen Projekten und arbeitet an der
Umsetzung der Serie „Naught For Hire“, die als Webserie erscheinen und
von einem etwas ungewöhnlichen Detektiv handeln soll.
Stargate-Project.de: Die letzte Folge Stargate wurde vor vielen, vielen Jahren [ausgestrahlt] …
Ben Browder: … und seitdem sehr, sehr oft.
SGP: Ja, sehr, sehr oft. … es gibt also seit beinahe 2 Jahrzehnten keine neuen Episoden und dennoch hat Stargate weiterhin eine ziemlich große Fanbase. Was denkst du, macht Stargate so besonders? Und das gilt natürlich auch für Farscape, das von Fans wiederentdeckt und von einem neuen Publikum entdeckt wird.
BB: Wie es für mich ist, zu begreifen, dass es ein neues Publikum gibt, das [diese] Dinge entdeckt und sie wieder aufleben lässt? Das lässt einen unglaublich demütig werden. Wenn man eine Serie dreht, denkt man ans Publikum. Das Publikum begleitet einen in Gedanken immer, aber man kann sich nur schwer vorstellen, dass 20 Jahre später ein 17- oder 18-Jähriger genau das zum ersten Mal entdeckt und es ist erfreulich [zu wissen], dass die Story funktioniert und dass man selbst Teil der Story war. Das ist großartig.
SGP: Es ist wirklich großartig, dass so viele neue Fans Stargate und Farscape entdecken.
BB: Ihr wart noch nicht einmal geboren!
SGP: Doch, waren wir. Waren wir.
BB: Aber kaum! Kaum! Schaut euch doch an, ihr wart Babys. Als ich mich durch diesen dunklen Schuppen in Australien geboxt habe, habt ihr noch Windeln getragen. Also, es ist wirklich großartig zu einer Convention zu gehen und jemanden zu treffen, der gerade erst mit der High School fertig ist und den alten Browder sieht und sagt: ‚Oh! Das ist John Crichton! Cameron Mitchell!‘ Wer hätte sich schon vorstellen können, das etwas, an dem man beteiligt ist, sich so lange gut schlägt. Ich bin sehr dankbar dafür.
SGP: Was müsste dir eine neue Stargate-Serie bieten, damit du sagst: Ja, ich bin zurück! Etwas Spezifisches zu Mitchell, eine bestimmte Handlung, etwas anderes?
BB: Wie meine Forderungen aussehen würden, um in der Serie zu sein? Dass die Produzenten sagen: „Wir möchten, dass du in der Serie bist.“ Und, dass der Sender oder Amazon sagt: „Ja, wir wollen ihn in der Serie haben.“ Es wäre großartig zurückzukehren und den Charakter nochmals zu spielen.
SGP: Ich schätze, die meisten gehen davon aus, dass In-Universe dieselbe Zeit verstrichen ist wie in echt, wo würdest Mitchell nun also sehen? Wo in seinem Leben, wo in seiner Karriere?
BB: Ich denke Cameron Mitchell würde das tun, was die Air Force die Fini Tour nennt. Er würde an der United States Air Force Academy, die angeblich über einen Tunnel zu NORAD verfügt, dorthin, wo das SGC ist. Wenn man zu NORAD geht, findet man dort eine Tür mit einem Code und einem ‚SGC‘ darauf. Die Leute sehen das und sagen: ‚Was? Ist es das, wo das Gate ist?‘ Sie führte nur zu einem Wartungsschrank. Aber Gerüchten zufolge gibt es Tunnel unter der United States Air Force Academy, die sich in Colorado Springs befindet, der tatsächlich unter dem Berg durchführt. Also schätze ich, dass Cameron Mitchell in seinem letzten Jahr Kadetten ausbildet und etwas Schlimmes passiert. Er kriecht durch die Tunnel ins SGC und rettet ein letztes Mal die Welt. Wie klingt das?
SGP: Klingt großartig.
BB: Ja, für mich funktioniert das, denn nach all dieser Zeit ist er beinahe am Ende seiner Karriere, ganz gleich, was er geleistet hat. Bei der Air Force hält man nicht an vielen 60- oder 70-Jährigen fest.
SGP: Also würden wir General Mitchell zu Gesicht bekommen?
BB: Ja, denn ein General unterrichtet an der Academy. Oder der Leiter der Academy wäre ein 1- oder 2-Sterne-General. Ich würde mich durch die Hintertür [in die Serie schleichen] – wortwörtlich durch die Hintertür im Sinne der Tunnel.
SGP: Was braucht eine neue Stargate-Serie deiner Meinung nach, um erfolgreich zu sein?
BB: Ich denke, dass sie eine gute Geschichte erzählen muss, die sich ins Stargate-Universum einfügt und das ist die Sache bei jedem Universum – solange die Geschichte gut erzählt wird --- habt ihr schon A Knight of the Seven Kingdoms gesehen?
SGP: Nein. Noch nicht.
BB: Das ist sooo gut. Ich kann sie euch ausdrücklich empfehlen. Der Ton unterscheidet sich von dem in Game of Thrones, aber es handelt sich um ein weiteres Kapitel in dieser Welt und einfach nur um eine wunderschön erzählte Geschichte. Findet spannende Charaktere und eine interessante Geschichte und mit dem Gate hat man ein wunderbares Prop, eines der großartigsten Props in der Geschichte, das einen zu verschiedenen Abenteuern führt. Also, solange [die neue Serie] dem treu bleibt, wird sie funktionieren.
SGP: Stargate hatte einst in gewisser Weise beides – die Planet-der-Woche-Episoden sowie einen roten Faden. Denkst du, dass dieses Konzept heutzutage noch funktionieren wird, nun, da man den Eindruck hat, dass in jedem Universum alles miteinander verbunden sein muss? Oder für welche Richtung würdest du dich entscheiden, wenn es an dir läge?
BB: Ich schreibe es nicht. Es läge daher nicht an mir, diese Entscheidungen zu treffen. Würde mich jemand darum beten, müsste ich lange und ausführlich darüber nachdenken. Es liegt also wirklich nicht an mir, dies zu beantworten.
SGP: In den letzten Jahren kam einiges neues Stargate-Merchandise auf den Markt. Gibt es Stargate-Merchandise, das du gerne sehen möchtest, das bislang nicht veröffentlicht wurde?
BB: Ich bin mit dem, was bislang veröffentlicht wurde oder nicht, nicht vertraut. Ich finde heraus, dass es etwas Neues gibt, wenn ich eine Convention besuche und mir jemand etwas zeigt, das ich nie zuvor gesehen habe. Es gibt sehr viel und ich habe keine Ahnung, was es gibt und was nicht.
SGP: Master Replicas hat beispielsweise die Die-Cast-Schiffe, die kleinen, herausgebracht. Und dann gibt es noch BlueBrixx, einen Lego-Konkurrenten, der Sets herausbringt …
BB: Haben sie schon ein Stargate auf den Markt gebracht?
SGP: Ein Stargate? Ja. Aber auch die Chevrons, die Schiffe, das SGC – den Gateraum mit allem drum und dran. Atlantis wurde angekündigt.
BB: Okay, ich denke, es gibt eine Sache, bei der ich mir fast sicher bin, dass es das noch nicht gibt. Es gab noch nie ein Stargate-Videospiel. Ich denke ein Stargate-Videospiel für die Konsole und den PC wäre großartig. Ich würde das Spiel spielen und mich wieder und wieder um die Ecke bringen. Das macht man schließlich mit Charakteren: „Oh schaut mal, er ist schon wieder gestorben? – Wie oft ist O’Neill gestorben? – Ich kann mich nicht erinnern!“
SGP: Das wäre doch was für Daniel.
BB: Ja, Daniel. Die neun Leben des Daniel Jackson. Das könnte der Titel für das Spiel sein. Die Neun Leben des Daniel Jackson.
SGP: Heutzutage binge-watchen viele Leute eine neue Serie, während andere Formate allmählich zum wöchentlichen Release zurückkehren – was denkst du, welches Format wird am Ende das andere überleben und warum?
BB: Ich denke, dass sie ko-existieren werden und das wird auf die jeweilige Serie ankommen. A Knight oft he Seven Kingdoms wurde Woche für Woche veröffentlicht und ließ einen darauf warten und darüber nachdenken: „Ich muss bis nächsten Sonntag warten, bis ich die nächste Episode sehen kann“, was eine gewisse Vorfreude erzeugt. Und wenn man [eine Serie] binge-watchen möchte, kann man darauf warten, bis sie fertig ausgestrahlt wurde und dann einschalten. Das erste Mal, als ich Stargate binge-watchte, bingte ich die ersten acht Staffeln auf VHS. Die Produzenten schickten mir die Kassetten zu, aber ich brauchte beinahe 2,5 Wochen und jede Menge Kartoffelchips, bis ich durch alle acht Staffeln Stargate durch war. Wenn man Stargate binge-watchen möchte – und man alle Stargates miteinbezieht – ist man eine ganze Weile beschäftigt, also werden wir wohl auf die nächste Pandemie warten müssen, ehe man mit dem Stargate-Binge-Watch beginnen kann.
SGP: Der Aufstieg der Streamingplattformen hat die Landschaft für das Publikum stark verändert. Wie nimmst du diese Veränderungen in der Branche aus Sicht eines Schauspielers wahr?
BB: Aus Schauspielersicht ist es, denke ich, gut zu wissen, ob man an einem langfristigen Format beteiligt ist oder an einem episodischen. Ich denke nicht, dass sich am Mindset, wie man eine Geschichte erzählt, etwas ändert. Ich kenne Leute, die acht Episoden einer Serienstaffel drehen und dann ein Jahr lang warten müssen, vielleicht auch zwei, bevor sie die nächste Staffel der Serie drehen können. Und bei nur acht Episoden ist der Produktionswert der Serien auf jeden Fall höher. Sie sehen gut aus, aber ich glaube nicht, dass sich dadurch am Handwerk des Schauspielers viel ändert. Was wir versuchen, ist es, innerhalb der Geschichte zu leben und diese Geschichte dem Publikum zu erzählen und sie hoffentlich auch zu vermitteln. Ich denke nicht, dass sich die Art des Releases auf die Schauspielerei selbst auswirkt. Ergibt das Sinn?
SGP: Ja, tut es.
BB: Ich denke, das Geschäftsmodell hat sich verändert, aber ich denke nicht, dass es ändert, wie … Wenn man acht Stunden dreht, wenn man die Geschichte schreibt, dabei Regie führt, produziert, dann weiß man bereits, dass es eine achtstündige Geschichte ist. Man schneidet sie nur noch in Häppchen. Und wenn man weiß, dass alles auf einmal veröffentlicht wird, geht damit der Gedanke „Okay, das ist ein achtstündiger Film“ einher. Es ist also ein achtstündiger Film, was ein ziemliches Monster ist. Es ist gewaltig, eine achtstündige Geschichte zu erzählen. Als wir noch 22 oder 24 Episoden drehten, wussten wir, dass nach 10 oder 10 Episoden eine Pause gemacht würde und man die Staffeln in zwei Hälften aufsplitten würde, mit einem Cliffhanger mittendrin. Es geht also nur darum, die Struktur der Geschichte so festzulegen, dass das Publikum wieder einschaltet. Man muss keinen Bruch in der Handlung erzeugen, wenn ohnehin alles auf einmal erscheint und alle Episoden zur selben Zeit an den Start gehen. Man möchte nach Episode 1 gar keinen Bruch erzeugen. Aber es [das Thema] ist durchaus interessant. Ich habe Pluribus angeschaut und die Episoden hatten interessante Brüche. Bei A Knight of the Seven Kingdoms waren die Episoden nur etwa 30 Minuten lang und sie haben wirklich mit diesen Brüchen in der Handlung gespielt. Sie legten es wirklich darauf an, dass man in der nächsten Woche wieder einschalten wollte. In dieser Hinsicht ist es also von Bedeutung, aber es ändert nichts an unserer Aufgabe als Schauspieler.
Stargate-Project.de: The last Stargate episode aired many, many years ago, …
Ben Browder: … and many, many times since then.
SGP: Yes, many, many times. So there haven't been any new episodes for almost two decades and yet Stargate still has quite a big fanbase. What do you think makes Stargate special. And the same goes for Farscape, which is being rediscovered by fans and discovered by a new audience.
BB: So what it is like for me to realize, that there is a new audience out there discovering things and reliving them? It is humbling for that to happen. When you are making a show, you are thinking about the audience. The audience is always in your mind, but it is hard to imagine, that 20 years later someone, who is 17 or 18 years old, is finding it for the first time and it's gratifying to know the story works and that you have a part in that story. It’s quite amazing.
SGP: So man new fans are coming to Stargate, to Farscape, it really is amazing.
BB: You guys weren’t even born!
SGP: We were. We were.
BB: Barely! Barely! Look at you, you were babies. When I was banging around in a dark shed in Australia you guys would have been in nappies. So it is really quite amazing to go and meet someone at a convention and they are just graduating high school and they are looking at old man Browder and go ‚Oh! It’s John Crichton! Cameron Mitchell!‘ Who would have imagined that something you were participating in would persevere for so long. It’s gratifying.
SGP: What would a new Stargate show need to offer that you would say: ‚Yes, I am back!‘ Something specific about Mitchell, a certain storyline, something else?
BB: What are my demands to be in the show? For the producers to say: „We want you to be in the show.“ And for the network or Amazon to say „Yeah, we will have him in the show.“ It would be great to go back and revisit that character.
SGP: I think everyone is suspecting that in universe the same amount of time will have passed as it has in real life, where do you see Cameron Mitchell right now? Where is he at in his life, in his career?
BB: I think what Cameron Mitchell was doing, was doing his fini tour which is what the Air Force calls it. And he would be teaching at the United States Air Force Academy which reputedly has a tunnel to NORAD, to where the SGC is. So when you go to NORAD and do a tour, they had a door, which had a code on it and had ‚SGC‘ on it. So people would walk in and go ‚What? Is this, where the gate is?‘ It was to a burton closet. But rumors has it, that there is tunnels all under the United States Air Force Academy, which is in Colorado Springs, which is literally through the mountain to go under the mountain. So I reckon that Cameron Mitchell is doing his last tour teaching cadets and something terrible happens and he crawls through the tunnels into the SGC to save the world one last time. How about that?
SGP: Sounds great.
BB: Yeah, it works for me. Because after that amount of time he would be almost at the very end of his career, regardless of anything else. They don’t keep to many 60 or 70 year olds in the Air Force.
SGP: So we would see General Mitchell?
BB: Yeah, well, General is actually a teacher at the Academy. Or the superintendent at the Academy would be 1 or 2 star General. So I would backdoor into it – literally backdoor through the tunnels.
SGP: In your personal opinion what does the new Stargate show need to be a success?
BB: I just think it needs to be a well told story that is true to the sensibilities of the Stargate universe and the bottom line is within any particular universe as long as the story is well told – have you guys seen the A Knight of the Seven Kingdoms yet?
SGP: No. Not yet.
BB: It is sooo good. It comes with highest recommendations. It is a completely different tone from Game of Thrones but it’s another piece of that world and it is just a beautifully told story. Find compelling characters and an interesting story and as long as you have the gate you have that wonderful prop, one of the greatest standing props in history, that takes you off on different adventures. So as long as it stays true I think, it will work well.
SGP: Stargate back then had kind of both – planet of the week episodes as well as overall story arcs. Do you think, this concept is something that will work nowadays as well, now that it seems that in each universe everything has to be connected? Or which direction would you head into if it were up to you?
BB: I am not writing it. So it’s not up to me to make those decisions. If someone was asking me to write it I would have to think about it long and hard. So it is not for me to answer.
SGP: Over the past few years there as been quite some new Stargate merchandise. Is there any Stargate merchandise that you would like to see that has not been released before?
BB: I am unfamiliar with what has been released and what has not. I find out if there is something new when I come to a convention and someone brings something I had never seen before. There is a lot out there and I have no idea what is or is not out there.
SGP: Master Replicas is bringing out those die cast ships, the small ones. And there is also BlueBrixx – a bit like Lego – releasing sets like …
BB: Did they release a Stargate?
SGP: A Stargate? Yes. But also the Chevrons, the ships, the SGC – the gateroom and everything. Atlantis coming out.
BB: Alright. I think there is one thing I am pretty sure that has not been released. There’s never been a Stargate videogame. I think a Stargate videogame for console and PC would be excellent. I would play the game so I could kill myself over and over again. That’s what you do with characters „Oh look, he died again!“ How many times did O’Neill die? I can’t remember!
SGP: Would be a thing for Daniel.
BB: Yes, Daniel. The nine lives of Daniel Jackson. That could be the title for the game. The Nine Lives of Daniel Jackson.
SGP: A lot of people love to binge watch a new show these days, while some new formats are going back to weekly releases – which one will outlive the other one in your opinion and why?
BB: I think they are going to co-exist and I think it will depend on the show. A Knight of the Seven Kingdoms was released weekly and it left you waiting and thinking about: „I’ve got to wait ‘till next Sunday before I get to see the next episode‘, which creates a certain amount of anticipation. And if you choose to binge-watch it you can wait until the entire series is finished and then watch it. The first time I watched Stargate I binge-watched the first eight seasons on VHS. The producers sent me the tapes but it took me almost two and a half weeks and a fair amount of potato chips to get through eight seasons of Stargate. Binge-watching Stargate – if you include all the Stargates – you’ll be there for a long time, so we have to wait for the next pandemic to happen before you can start binge-watch all of Stargate.
SGP: The rise of streaming platforms changed the landscape for audiences. How do you perceive the shift in the business from an actors point of view?
BB: From an actor’s point of view I think it is good to know if you are in a long format or an episodic format. I don’t think it really changes the mindset of how you tell a story. I know people who do eight episodes of a series and then they are on hold for one year, two years waiting before the next round of doing the series. And with only eight episodes there is more production value for these series for sure. So they look great, but I don’t really think it really changes the craft of the actor that much. What we are trying to do is to live inside the story and tell that story to the audience and hopefully we are delivering that story. I don’t think it changes the craft of acting how it is released. Does that make sense?
SGP: Yes, it makes sense.
BB: I think it changes the business model, but I don’t think it changes the … If you know you are shooting eight hours, if you are writing the story, directing the story, producing it, you know it is an eight hour story, so you are breaking up the story into certain bits. And if you know it is released all at once you are kind of doing it like ‚Okay this is one eight hour film.‘ So it is an eight hour film, which is quite a monstrosity, it’s huge to tell that eight hour story, but when we were doing 22 or 24 episodes we knew that 10 episodes would air or 12 and then there would be a break between seasons so you would have a cliffhanger in the middle. So it only matters as to how you structure the story, so that the audience wants to come back. You don’t have to have an act break, when you know that it is all released at once, all episodes dropping at the same time. You don’t want to have to have that act break after episode one. But it is interesting. I watched Pluribus and the episodes had interesting act breaks. With A Knight of the Seven Kingdoms, the episodes were only roughly 30 minutes long and they really get those act breaks out, they really want you to come back for the next week. So it is important from that standpoint but it doesn’t change what the actors are doing.