Venessa Paech hat auf auf der Künstler-Webseite arts hub einen Artikel über David Hewlett und die Vermarktung seines neuen Films "A Dog's Breakfast" geschrieben. Darin kommt auch Hewlett selbst zu Wort. Über das Drehbuch zu seinem Film sagte er unter anderem:
Ich glaube, am Ende hatte ich drei Drehbücher geschrieben, bevor wir soweit waren; in drei völlig verschiedenen Stilen. Eines davon war ein Horror-Film und eines ein Psycho-Drama … und Jane, die immer pragmatisch ist, hat sich alle durchgelesen und gesagt, das ist großartig – wenn wir eine Million Dollar hätten. Also dachten wir uns, machen wir eine Liste mit Dingen, für die wir nicht bezahlen müssen. Gib mir die Elemente und ich baue das Drehbuch darum herum. Und es gibt nichts Billigeres als die Hewletts.
Auch an anderer Stelle wurde gespart, indem man einfach mit den Kollegen von der Stargate-Produktion drehte:
Die Stargate-Leute waren großartig! Diese Typen hätten bezahlte Jobs haben können, aber sie haben herumgestanden und auf dem Anwesen, auf dem wir gedreht haben, mit einem schnell anschwellenden Fluss in der Nähe in der Kälte gefroren.
Bei "A Dog's Breakfast" übernahm Hewlett ganz neue Rollen, z.B. als Drehbuchautor und als Regisseur, obwohl er eigentlich nie darüber nachgedacht hatte, diesen Weg zu gehen:
Das ist das alte Klischee, richtig? Ich wollte schon immer Regie führen! Ich habe das nie gewollt.
[…]
Als Schauspieler ist es sehr einfach, sich zur Ruhe zu setzen. Ich glaube, dass es wichtig ist, in Bewegung zu bleiben. Besonders als Schauspieler […] ist es wertvoll, alles zu tun, um in diesem Bereich wertvoll zu bleiben.
Auch die Vermarktung eines Filmes war für Hewlett eine neue Erfahrung. Deshalb hat er diese mit einem Gebiet verbunden, auf dem er sich auskennt: dem Internet:
Jane und ich sind große Computerfreaks. Wir versuchen, alles mit dem Internet und anderer Technik zu benutzen. Früher, in den Tagen von Cube, war ich ein noch größerer Computerfreak und meine kleine Schwester und ich hatten eine Internet-Firma, um Filme und Fernsehen über das Web zu promoten. Es ist lustig, wie schwer es damals war, die Leute dazu zu überreden.Auch diesmal ist Hewlett wieder der neuesten Technologie gefolgt und hat seinen Film bei YouTube vermarktet. Auf diesem Weg hat er die Fans dazu gebracht, selbst den Film weiterzuvermarkten:
Filme zu machen und zu vermarkten ist wie ein Produkt zu nehmen und es den Leuten zu verkaufen. […] Vor allem wegen des Internets beruht das heute eher auf Communitys. Die Leute wollen keine Dinge im Internet verkauft bekommen. Sie wollen etwas lernen, erforschen. Und falls es etwas gibt, das sie interessiert, wollen sie unbedingt darüber reden. Ich muss nicht auf YouTube verkauft werden. Ich gehe selbst zu YouTube, ich liebe YouTube. Ich werde meine Clips auf YouTube online stellen.
Mittlerweile wird der Film von Hewlett aber auch "konservativ" vermarktet: Hewlett und seine Verlobte Jane Loughman haben einen Vertrag mit MGM:
Wir haben den Film an einige verschiedene Stellen geschickt, aber von Anfang an dachten wir, wenn wir den Film in der Stargate-Ecke vermarkten müssen, sind sie wahrscheinlich nicht die Richtigen für uns.
Als wir zu MGM gingen, waren wir absolut der gleichen Meinung wie sie. Wir sagen, dies ist ein kleiner Film und so sollte er unserer Meinung nach auch promotet werden. Und sie standen total hinter uns.
Den gesamten Artikel über "A Dog's Breakfast" können Sie durch den Verweis am Ende dieser Meldung erreichen.
Diese Promotion kann man mittlerweile an vielen Stellen im Internet sehen. So gibt es viele Blogs, die sich mit David Hewlett oder "A Dog's Breakfast" beschäftigen. bluespirit_star hat in ihrem Blog zum Beispiel ein ausführliches Review zum Film und Bilder von einer Frage-und-Antwort-Runde mit David Hewlett und seinen Co-Stars,
Auch auf der Seite von davidhewlettfen gibt es Bilder dieser Frage-Stunde.