Stargate SG-1 Band 1 Kinder der Götter

Stargate SG-1 Kinder der Götter
Autoren Martin Eisele

Verlag: Burgschmiet

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Beschreibung

Klappentext: 

Als der Schlangengott Apophis Wirtskörper für die "Kinder der Götter" ausgerechnet von der Erde raubt, holt General Hammond Colonel Jack O'Neill aus dem Ruhestand zurück. In Abydos hat Daniel Jackson in einem gigantischen Höhlendom ein Verzeichnis unzähliger Sternen-Tore auf Hunderten von Planeten entdeckt - die Alten Götter sind nicht mehr länger Phantome. Eine phantastische Jagd von SternenTor zu SternenTor beginnt - über alle Abgründe von Raum und Zeit hinweg!


Inhalt: 

Achtung! Enthält weitere Inhalte des Buches!

Die Handlung beginnt mit Alpträumen, die Jack O´Neill quälen, seit er das Sternentor benutzt hat. Sie spielen, vor allem, beim Cheyenne Mountain Komplex und sind ziemlich verstörend und lassen an den Weltuntergang denken … 

Dann wechselt die Geschichte zu Private Meredith Brandon, die mit Kollegen das Sternentor bewacht, das seit der Abydos-Mission nicht mehr benutzt wurde. Dabei kämpft Brandon gegen dunkle Visionen an, die wahrscheinlich von Klaustrophobie-Anfällen ausgelöst wurden. Allerdings wird dann das Sternentor tatsächlich aktiviert, der innere Ring beginnt sich zu drehen und sie geht mit entsichertem Gewehr die Rampe zum Gate hoch….als erst ein Gerät auftaucht, dass sie abtastet und dann menschenähnliche Wesen in Stahlrüstungen mit einem Schlangenkopf heraustreten. Sie hat mit ihrem Gewehr keine Chance gegen die Eindringlinge und auch die anderen Soldaten haben keine. Sie werden von deren Waffen getötet, während sie Private Brandon durch das Tor mitnehmen…

Als nächstes wird Jack O‘Neill von Soldaten der Air Force daheim besucht, die ihn mit Nachdruck auffordern mit ihnen zu kommen…


Kritik

Der Klappentext beschreibt das Buch bzw. den Beginn der Serie gut. Es beschreibt kurz die Geschichte des Buches und deutet dann schon die weiteren Abenteuer von SG- 1 an. Allerdings werden Romane von Martin Eisele angepriesen, jedoch werden die Bücher ab dem 2. Band (bis zum 6. Band) von Wolfgang Hohlbein geschrieben, was damals wahrscheinlich aber noch nicht bekannt war.

Der Beginn des Buches wirkt dabei erstmal ziemlich bedrückend und verwirrend, da erstmal alptraumhafte Visionen von Jack O´Neill beschrieben werden, die auf den Cheyenne Mountain Komplex hindeuten und eine eher übernatürliche Zerstörung beschreiben. Dabei fällt es dem Leser schwer diese Eindrücke irgendwie einzuordnen bzw. diesen zu folgen.

Etwas besser wird es, als wir den Beschreibungen von Private Brandon folgen, die aber auch alptraumhafte Gedanken und Visionen hat, während sie das Tor bewacht. Diese werden aber etwas nachvollziehbarer und verständlicher durch die Beschreibungen der aktuellen Umgebung und Situation. Hier beginnt auch die eigentliche Handlung, in der sie von den Schlangenkriegern entführt und die anderen Soldaten getötet werden.

Das Buch ist ein klassischer „Roman zum Film“ – nur dass es hier um die Pilotepisode der Serie geht. Die Handlung ist mit kleineren Abweichungen, die vor allem einfach ein bisschen mehr oder weniger erzählen, die gleiche Geschichte wie die Pilotepisode „Das Tor zum Universum“. Interessant und neu hingegen ist der ganz persönliche Blickwinkel von Jack O`Neill. Denn in der weiteren Handlung folgen wir weitgehend, mit wenigen Ausnahmen, den inneren Gedanken und Handlungen von Jack O`Neill. Man nimmt das Wiedererwachen des Sternentores aus seinem Blickwinkel wahr, mit all seinen Gefühlen und unheimlichen Befürchtungen. Dieser Blickwinkel ist sehr düster, aber durchaus interessant und lesenswert. Man kann die grundsätzlichen Gedankengänge gut nachvollziehen und auch mit ihm mitfühlen. Es unterstreicht nochmal das brutale Vorgehen der Goa´uld und lässt es grausamer und eindringlicher wirken.

Allerdings wird es meiner Meinung nach hierbei auch etwas übertrieben. Es erinnert etwas an Horrorformate, wo das Grauen direkt hinter dem Blickwinkel lauert. Es wird auch immer wieder, eine fast schon übernatürliche Macht angedeutet, die bei allem im Hintergrund mitläuft. Trotzdem sind die ganz persönlichen Gedanken und Ansichten von Jack O`Neill sehr bewegend, informativ und ergänzen gut den Pilotfilm.

In der Mitte des Buches sind auch noch ein paar Bilder der Pilotepisode mit kurzen Beschreibungen beigefügt. Diese machen die Handlung des Buches noch etwas greifbarer und rücken sie näher zur Serie .


Fazit

Wer sich an Horrorelementen nicht stört, kann sich gerne als Ergänzung zur Serie diesen Roman gönnen. Er gibt ganz persönliche Eindrücke von Jack O`Neill auf die Handlungen der Pilotepisode, die durchaus interessant und unterhaltsam sind. Dabei darf man sich auch nicht von den ersten Seiten des Buches abhalten lassen, denn nach dem Alpträumen Jack O´Neills wird die Handlung realer, wenn auch nicht völlig, da nun der eigentliche Handlungsstrang beginnt.


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