Die Stargate-Convention Ascension 2 brachte erstaunliche Neuigkeiten mit sich. Michael Shanks bestätigte, dass er Teil der neuen Serie gewesen wäre und in regem Austausch mit Martin Gero stand. Mehrfach sprach er von "unserem Projekt", also dem von Gero und ihm und "unserer Möglichkeit, dem Fandom die Serie zu schenken, die es verdient hat". Auch seien sie beide ob der Entscheidung gleichermaßen am Boden zerstört gewesen. Shanks wäre also nicht nur für die Serie vor der Kamera gestanden, er war ganz offenbar auch massiv in den Entstehungsprozess involviert.
Während er einerseits davon sprach, dass Stargate eines Tages vielleicht doch zurückkehren oder Amazon womöglich unter dem Druck der Fans noch einknicken könnte, ließ er in seinem Panel jedoch noch eine ganz andere interessante Anmerkung fallen, die in der bisherigen Berichterstattung völlig unterging.
Beinahe beiläufig ließ Michael Shanks anklingen, dass er an einer eigenen Serienidee arbeitet. Natürlich sollte man sich nun nicht darauf einschießen, dass genau das passieren wird, denn die Film- und Serienbranche ist unglaublich herausfordernd und birgt - wie Stargate-Fans bestens wissen - so manch fiese Überraschung.
Nach dem Stargate-Aus scheint er aber zumindest mit dem Gedanken zu spielen, eine eigene Science-Fiction-Serie zu entwickeln. Ridley Scott hätte bei Prometheus ja auch gesagt, dass es kein Alien-Film sei und der Xenomorph kein Xenomorph. Prometheus hätte zwar wie ein Alien-Film ausgesehen und der Xenomorph wie ein Xenomorph, aber, so Shanks augenzwinkernd, natürlich sei dies alles etwas völlig Neues gewesen.
Um zu anderen Welten oder in andere Dimensionen zu gelangen, müsse man ja auch nicht unbedingt durch ein Stargate reisen. Dann reist man dort eben auf andere Weise hin, wie Michael Shanks ebenfalls augenzwinkernd erklärt. Dem schiebt er nach, dass es wichtig sei, dass man den richtigen Ton treffe.
Zudem gab er an, dass er nichts versprechen könne, aber man nicht überrascht sein solle, falls etwas in Arbeit ist und das eines Tages womöglich sogar erscheint.
Aus diesem Moment konnte man den Eindruck gewinnen, dass Michael Shanks die Absicht hat, eine eigene Science-Fiction-Serie zu entwickeln, die den Stargate-Fans vom Stil her gefallen dürfte, mit dem Konzept des Stargate-Universums spielt, aber doch ihr eigenes Ding ist. Etwas, worüber er - zusammen mit den Leuten, die ihn dabei unterstützen - entscheidet.
Wie gewillt Michael Shanks ist, diese Serie tatsächlich umzusetzen, oder ob es sich dabei nur um einen vagen Gedanken handelt, und ob sie tatsächlich kommen könnte, sollte er wirklich an etwas arbeiten, das steht natürlich in die Sterne geschrieben.