Alexis Cruz

  • Interview 9 / 2019

    Teaser - Interview - Alexis Cruz / Skaara 2019

    Alexis Cruz war wirklich von Anfang an dabei: Er stand bereits für Roland Emmerichs Stargate-Kinofilm vor der Kamera. Seinen Charakter Skaara spielte er schließlich in Stargate SG-1 über mehrere Episoden hinweg erneut. Hinzu kam dessen Schicksal in Form von Klorel.

    Während der Cal Mah 2.0 sprachen wir mit Alexis über seine Zeit bei Stargate, das, was womöglich für das Stargate-Franchise kommen mag und natürlich auch über das, was bei ihm als nächstes auf dem Programm steht. Wir danken Alexis dafür, dass er sich die Zeit genommen hat und ebenso ein Danke an das Team der Cal Mah, das das Interview ermöglicht hat.


    Alexis Cruz

    Alexis Cruz wurde am 29.09.1974 in The Bronx, New York, USA geboren. Er besuchte die High School of Performing Arts in New York und studierte anschließend an der Boston University, wo er seinen Abschluss in Independent Technical Theatre (Directing und Producing) machte.

    1985 war in “The Cosby Show” zum ersten Mal im TV zu sehen. Von 1990 bis 1991 war er bei „Sesame Street“ dabei. 1994 wurde er mit seiner Rolle des Skaara im „Stargate“-Kinofilm bekannt. Die Rolle spielte er weitere fünf Mal in der darauffolgenden Serie „Stargate SG-1“.

    Neben Gastauftritten in den bekannten Serien „ER“, „NYPD Blue“ und „Dangerous Minds“ erhielt er die wiederkehrenden Rollen des Rafael in der Serie „Touched by an Angel“ und des Martin Allende in „Shark“.

    Skaara / Klorel

    Skaara
  • Deutsch

    Stargate-Project.de: Hallo, Alexis.

    Alexis Cruz: Hi.

    SG-P: Wie hat dir das Event gefallen? Hattest du Spaß auf der Convention?

    AC: Das war ein unglaubliches Event. Es war eine kleine Herausforderung so lange von meiner Familie weg zu sein, da ich gerade erst Papa wurde. Aber es war ein fantastisches Event und die Fans sind großartig. Wir genießen die familiäre Atmosphäre. Wir lernen uns besser kennen als das bei den großen Expos der Fall wäre. Es hat sich also wirklich gelohnt.

    SG-P: Also gefallen dir die kleineren Events mehr?

    AC: Ja, die kleineren Events gefallen mir deshalb mehr. Auch hinsichtlich der Aufmerksamkeit, sowohl für mich als auch für euch.

    SG-P: Nimmt Stargate für dich einen besondere Platz in deinem Leben oder deiner Karriere ein?

    AC: Ja, ich meine, es ist ein immenses Phänomen im Leben aller [Beteiligten]. Ich habe in meiner Karriere schon vieles gemacht, aber Stargate ist das Geschenk, das immer wieder gibt. Und vor allem, wie es das Leben von so vielen Abermillionen Menschen weltweit und über Generationen hinweg verändert hat, kann als tiefgreifend bezeichnet werden. Es gibt mir also ganz automatisch immer wieder zurück und zu wissen, dass es für viele Leute so wichtig ist, ist etwas ganz Besonderes.

    SG-P: Was denkst du ist es, das Stargate so besonders macht?

    AC: Ich denke, dass es eine Sci-Fi-Serie ist, mit der sich die Leute identifizieren können. Das ist ziemlich selten, weil die meisten Sci-Fi-Serien ihrer Natur getreu futuristisch sind. Alles ist in der Zukunft angesiedelt. Während man also mit den Charakteren mitfühlen und diesen verschiedenen Charakteren auch folgen kann, denkt selten jemand “Das bin ich!” oder “Das gerade könnte ich sein!”.
    Aber Stargate ist im Hier und Jetzt angesiedelt. Es ist modern und passiert immer derzeit. Jeder, der schaut, kann also sagen “Das bin ich!”, “Das könnte ich sein!”. Das ist die Prämisse. Es spielt hier in unserer Gegenwart und ich denke, das spricht die Leute auf eine Weise an, wie es selten der Fall ist. Das ist wohl der Schlüssel zum Erfolg.

    SG-P: Hat Stargate Einfluss auf deine Karriere genommen?

    AC: Oh, eindeutig, absolut. Mehr als alles andere, das ihr euch vorstellen könnt.

    SG-P: Inwiefern?

    AC: Nun, ich habe öfter gearbeitet, wurde besser bezahlt, nicht? Man hat eine größere Fanbasis. All das. Ich habe einige großartige Leute kennengelernt, die Teil meines Lebens wurden. Beziehungen, die man aufbaut. Ich war schon immer ein Charakterdarsteller, selbst als ich jünger war. Das ist ziemlich ungewöhnlich. Vor allem wenn man jünger ist, gerade erst anfängt, erwarten die Leute, dass man sich als Schwarm versuchen möchte oder dergleichen. Das nimmt dann Einfluss auf die Karriere. Doch das war bei mir nie der Fall. Es ging mir nie darum. Aber Stargate hat zu dem beigetragen, was jeder braucht.

    SG-P: Welche Aspekte von Skaara und Klorel haben dir besonders gefallen?

    AC: Mir hat es schon immer gefallen, die Guten zu spielen. Skaara habe ich als eine Art Archetyp erstellt, den ich nach und nach ausfüllte. Ich war sehr vorsichtig dabei, ihn zu erschaffen. Wenn man die meisten Schauspieler fragt, ob sie lieber die Guten oder die Bösen spielen, sagen die meisten “Die Bösen”, weil es etwas Befreiendes hat, da man Neues erschaffen kann. Und das ist in Ordnung. Die Aussage ist auch nicht falsch. Aber ich finde, es ist die größere Herausforderung, die guten Jungs cooler wirken zu lassen, glaubwürdiger, weil es sehr viel schwieriger ist, im Angesicht des Bösen Entscheidungen zu treffen. Für die Leute ist es schwerer, dies nachzuempfinden.


    Es ist vor allem auch dann eine Herausforderung, wenn man nichts hat, das so ikonisch und voller Charisma steckt, wie ein Chris Evans als Captain America, der phänomenal ist – ich bin großer Fan. Aber dort findet man diese eingebaute super-geniale Coolness. Bei Skaara hatten wir das nicht. Er war ein unbekannter Charakter in einem unbekannten Projekt und wir mussten ihn erst aufbauen. Das war mein Ziel, das war meine Mission, das war meine Herausforderung. Schaffe ich das? Und ich verstand mich darauf. Nicht, dass ich mich mit Chris Evans' Captain America vergleiche. Aber die Idee ist da. Es ist schwerer zu bewerkstelligen. Und ich bin wirklich stolz darauf, das mit Skaara geschafft zu haben. Er ist komplexer als viele Leute erwartet hätten.


    Und wenn wir uns Klorel ansehen, dann musste ich hier den richtigen Kontext erschaffen, um seine Position gegenüber der von Skaara anzupassen, weil von allem, das Skaara verkörpert, Klorel das Gegenteil darstellt. Ich hatte also letztlich meine Chance bekommen, einen Bösewicht zu spielen, aber es war nicht so einfach, wie es einfach geschehen zu lassen, weil es immer noch Regeln gab. Der eine konnte nicht ohne den anderen existieren. Das war die Grundvoraussetzung für diese gesamte Existenz. Man konnte [Klorel] nicht als etwas Eigenständiges betrachten, das ich einfach erschaffen und durchziehen konnte. Es gab Regeln für diese Beziehung.

    SG-P: Durch Stargate Command und Legion M kamen wieder einige Diskussionen auf, was mit dem Stargate-Franchise geschehen könnte. Wenn es eine weitere Stargate-Produktion gäbe, was würdest du gerne sehen? Wie könnte eine zukünftige Serie aussehen?

    AC: Darüber wage ich gar nicht erst zu spekulieren, da es sich nicht um mein Projekt handelt. Ich würde also nur zum allgemeinen Gerede beitragen. Stargate ist derzeit eine unglaublich offene Welt. Man könnte praktisch alles tun.

    SG-P: Etwa, sich auf jedweden anderen Planeten konzentrieren...

    AC: Ja, oder verschiedene andere Völker. Korrekt. So offen andere Welten in der Science-Fiction, sagen wir mal Star Trek oder Star Wars, auch sein mögen, dort gibt es unglaublich viele Geschichten. Aber jeder ist mit der Kosmologie dieser Universen vertraut. Man muss wirklich, wirklich tief graben, um etwas Neues zu finden. Bei Stargate muss man gar nicht so tief graben – erneut – weil es im Hier und Jetzt angesiedelt ist. Wir sind SG-1, 2, 3, 4, 5, 12 oder 1000, die etwas zum ersten Mal erleben. Die Autoren können also – wer auch immer zu jedwedem Zeitpunkt daran arbeiten mag – immer etwas Neues erschaffen, das wir innerhalb des Stargate-Universums zuvor nicht gesehen haben. Und ich denke, dass das sehr aufregend ist. Wir haben, was wir bislang haben. Das ist das Erbe. Aber darüber hinaus gibt es so viel mehr, das man erkunden kann. Ich kann wirklich nicht drauf losraten oder spekulieren. Das möchte ich wirklich nicht.

    SG-P: Wärst du bei einer zukünftigen Produktion gerne dabei?

    AC: Sicher. Ich kann mich in einer zukünftigen Produktion von allem sehen. Absolut. Ich bin heutzutage eine andere Person. Ich bin gewiss reifer. Sofern sie keinen 40-jährigen Skaara erschaffen, werde ich wohl nicht mehr Skaara spielen. Diese Geschichte ist, was das größere Bild betrifft, vorbei. Wenn ich also zum Franchise zurückkehren würde, dann wäre es wohl in einer völlig anderen Rolle. So wie es bei Richard Hatch mit Battlestar Galactica der Fall war.


    Die Verantwortlichen haben wirklich meinen Respekt dafür, wie sie Richard nicht nur als Schauspieler sondern auch als einen Künstler geehrt haben, als Person, die ständig auf Conventions war, als keiner mehr Interesse an Battlestar Galactica hatte. Ich kann mich besonders gut daran erinnern, da ich mit Richard befreundet war, und deshalb weiß ich auch, dass er dort nicht nur aus reiner Nostalgie Autogramme schrieb. Er schrieb neue Bücher. Er versuchte [Battlestar Galactica] zurückzubringen, da er das Potenzial erkannte. Er machte also wirklich auf die Serie aufmerksam und hielt die Flagge hoch.


    Völlig unabhängig von ihm und jenseits seiner Kontrolle kamen andere Serienschöpfer, um die Serie neuaufzulegen. Sie sahen [, was Richard tat] und würdigten das. Also kam auch Richard an Bord. Sie haben ihm eine unglaubliche Rolle gegeben, die völlig anders war als das, was er zuvor gespielt hatte und er hat es allen gezeigt. Er war einfach großartig in dieser Rolle und sie zeigte auch, wozu er als Schauspieler in der Lage war. Er hörte nie auf, ein wirklich großartiger Schauspieler zu sein. Er mochte andere Dinge getan haben, aber die Leute in diesem Geschäft bleiben auch an Dingen hängen oder werden damit in Verbindung gebracht. Das ist es, wofür einen die Leute kennen. [Und manche glauben,] das ist alles, was man tut. Dann ziehen die Jahre vorbei. Es ist beinahe absurd. Wir alle entwickeln uns weiter. Es mag für das Publikum durchaus wahr sein, dass wir uns für die Leute interessieren, die wir bewundern und die wir auch persönlich kennengelernt haben, auch weil [Conventions] das sind, wo wir ständig mit dem Publikum in Kontakt stehen. Es ist nicht nur eine Serie, die ausgestrahlt wurde und dann gibt es keine Conventions mehr, keinen Kontakt mehr zu den Fans. Und Twitter zählt nicht!


    Ich fand es also sehr faszinierend und ich respektierte den gesamten Prozess. Und ich denke, sollten sie auf mich zukommen, dann müsste es ähnlich sein. Es müsste eine Verbindung zwischen den Machern und der Art, wie wir das aufbauen, geben. Wenn das nicht der Fall wäre, wäre das in Ordnung. Ich meine, ich bin seit 35 Jahren aktiv im Geschäft. Es geht hoch und runter. Stargate ist... googelt mich... Ich habe 12 Seiten mit verschiedenen Rollen und verschiedenen anderen Dingen. Es ist nicht der einzige Job, den ich je hatte. Ich habe seitdem mehr getan. Es ist, was es ist.

    SG-P: Das letzte Mal, als wir miteinander sprachen, sprachen wir über deine Graphic Novel mit dem Titel The Unprofessionals. Was ist daraus geworden und können wir Nachschub erwarten?

    AC: Nicht im Moment. Ich habe die Graphic Novel The Unprofessionals – A Sociopathic Bromance erschaffen udn produziert und es stellte eine große Herausforderung dar, da es sich um eine Independent-Veröffentlichung handelte. Es war das erste Mal, dass ich etwas herausbrachte und wir sahen uns einer ganzen Menge Herausforderungen gegenüber. Aber am Ende hat es sich gelohnt und wir waren auf verschiedene Arten sehr erfolgreich. Auf jeden Fall in jedweder Hinsicht, die ich erwartet hatte.


    Das Konzept dessen, was ich tun wollte, war ambitioniert, aber ich blieb sehr realistisch und praktisch, was die Erwartungen anging. Ich versuchte nicht, eine Graphic Novel zu erschaffen, deren Verkaufszahlen explodierten und von der Millionen von Exemplaren verkauft werden würden, um das nächste Saga oder was auch immer zu werden. Das versuchte ich gar nicht erst. Ich versuchte ein unabhängiges Artbook zu erstellen, das einfach nur die Geschichte erzählen sollte imd mit dem ich die Leute beschäftigen konnte, die ich beschäftigen wollte, weil das ebenfalls Teil meiner ganzen Philosophie ist. Ich hatte Kreative an der Hand, die mir wirklich wichtig waren, und denen ich zu einem Durchbruch verhelfen wollte. Das habe ich erreicht.


    Zur Handlung selbst kann ich sagen, dass wir aktuell darüber nachdenken, ob wir uns dem später wieder widmen, gewiss aber zu irgendeinem Zeitpunkt. Aber ich denke, das kulturelle und politische Klima ist derzeit nicht geeignet für dieses bestimmte Manuskript. Das ist etwas, das man als Schöpfer ebenfalls im Kopf behalten muss. Manchmal ist es einfach nicht der richtige Zeitpunkt für eine Geschichte. [The Unprofessionals handelt von] verängstigten, wütenden jungen Männern, die einen Mord nach dem anderen begehen. Dies ist für die heutige Zeit etwas zu real und, wenngleich es grundlegende, gewaltige Unterschiede gibt, bin ich mir nicht ganz sicher, ob das Publikum diese Unterschiede verstehen würde. Ich müsste einiges tun, um die Handlung weitestgehend zu ändern und irgendwann werde ich das auch tun. Ich möchte [zu The Unprofessionals] auf verschiedenste Weise zurückkehren und noch mehr darüber erzählen.


    Derzeit ist es aber nicht die richtige Zeit – und das ist okay. Ich arbeite an mehreren anderen Projekten, für die es aus denselben Gründen gerade jetzt die richtige Zeit ist. Und es gibt noch weitere Projekte, die sich in der Entwicklung befinden, für die es aus verschiedenen Gründen ebenfalls das perfekte Timing ist. Wir arbeiten immer damit, was aktuell passt, weil man nicht immer nur an einer Sache arbeiten sollte. Man kann nicht immer alles nur auf eine Karte setzen.

    SG-P: Auf welche kommenden Projekte dürfen wir uns also freuen?

    AC: Über das, was als nächstes ansteht, darf ich nicht sprechen, weil es so eben läuft. Wir müssen es erst noch finalisieren. Es ist also nicht an mir, darüber öffentlich zu sprechen. Ich muss erst auf das Okay von all den anderen Leuten warten. Deshalb darf ich darüber nicht reden. Und alles andere, an dem ich arbeite, ist ebenfalls erst in der Entwicklung, weshalb ich darüber auch nicht wirklich sprechen kann. Denn sonst habt ihr wieder so viele Castankündigungen und die Leute sehen “Ah, du arbeitest an diesem und an jenem” und dann gibt es doch nichts, über das man wirklich sprechen kann. Bis jetzt. Eines Tages. Aber, nochmal, ich möchte nicht zum allgemeinen Gerede beitragen. Ich gehöre zu der Sorte von Personen, die über etwas sprechen, wenn es soweit ist, sodass ihr es sehen und mir euer Feedback geben könnt. Bis dahin ist es derselbe Unfug, über den alle anderen reden, nicht wahr?

    SG-P: Gibt es etwas, an dem du jüngst gearbeitet hast, auf das du sehr stolz bist?

    AC: Mein Sohn. Definitiv mein Sohn. Und ich kenne beide Seiten von “Nun, so läuft es halt im Leben”. Nein. Es ist ein Leben und das ist etwas Besonderes. Das ist es, worauf ich mich mein ganzes Leben lang gefreut habe. Mir wurde eine Seele anvertraut und mein ganze Konzentration liegt im Moment darauf. Sobald ich von der Con zurück bin, werde ich als Vater zuhause bleiben und sicherstellen, dass ich jeden Moment auskoste. Und natürlich bekomme ich gar nicht genug davon, dass jeder sagt: “Die Zeit vergeht so schnell. Nutze jeden Augenblick.” Das ist genau das, was ich dann tue. Das ist [aktuell] mein Job, mein Interesse, meine Leidenschaft.

    SG-P: Hast du eine Nachricht für deine deutschen Fans?

    AC: Bleibt weiter gespannt. Danke, dass ihr dieses Franchise von Anfang an unterstützt habt. Roland [Emmerich] kommt aus Deutschland und ich weiß, dass das zu dieser Zeit, als er Regie führte und Stargate erschaffen hat, etwas ganz Großes war. Ihr unterstützt eure Künstler kulturell und die Deutschen waren von Anfang an mit dabei. Es gibt einige Fleckchen, die uns von Anfang an unterstützt haben, und ich weiß das sehr zu schätzen.

  • English

    Stargate-Project.de: Hello, Alexis.

    Alexis Cruz: Hello.


    SG-P: What was the event like for you? Did you enjoy the convention?

    AC: This was a terrific event. It was a bit of a challenge, being away from my family. I am a new dad. But it was a really fantastic event and the fans are remarkable. It is a really intimate setting. We get to know each other better than we would at the big expos. So it’s been whileworth it.


    SG-P: So do you in general enjoy the smaller events more?

    AC: I do enjoy the smaller events more for all of that. The personal attention both for you and for me.


    SG-P: Does Stargate have a special place in your life or in your career?

    AC: Yeah, I mean it’s been such a phenomenon for everyone’s lives. I have done so much in my career but Stargate is a gift that keeps on giving. And particularly in how it has affected the lives of so many millions and millions of people around the world for several generations now is profound. So this by default is just coming back to me. To know that you had this place in people’s lives is really special.


    SG-P: What do you think makes Stargate so special?

    AC: I think that it is relatable as a sci-fi show. This is very rare, because most sci-fi shows by it’s nature are futuristic and everything takes place in the future. So while you can sympathize with the characters and follow the various characters you rarely ever think “That’s me!” or “That can be me right now!”

    But Stargate is contemporary, modern, always happening right now. So everybody that is watching is saying “That’s me!”, “That can be me!” So that’s the premise. It’s right here within our experience and I think that speaks to people while nothing else really does and that’s the key to its success.


    SG-P: Did Stargate have an impact on your career?

    AC: Oh clearly, absolutely. More than anything else that you can imagine.


    SG-P: What kind of impact did it have?

    AC: Well I worked more often. I get paid more. Right? You get a bigger fanbase. All those kind of things. I’ve met some wonderful people, that have become a part of my life. The relationships that you make.

    I’ve always been a character actor, even when I was younger, which was unusual. Especially when you are younger, coming up, people expect that you are going to be some kind of a heartthrob or that kind of thing and that defines your career. And that was never my case. It was never about that. But Stargate added an element of that that everybody needs.


    SG-P: What aspects of Skaara or Klorel did you especially like?

    AC: I’ve always liked playing good guys. So with Skaara I really designed him as a kind of archetype that I then filled in as I went along. I was very careful in my design of him, because when you ask most actors about “Do you prefer good guys or bad guys?”, most would say “Bad guys” because it is liberating as you can do new things. And that’s fine. That’s not untrue.

    But I find it more challenging to make good guys look cooler, more believable, because when you have to make choices in the context of the face of evil that’s much harder to do. It’s harder for people to relate to. And also where it is not something that is so iconic or full of charisma, where you have somebody like Chris Evans as Captain America, who is so phenomenal. I am a huge fan of that. But there is a built-in, super awesome coolness to it.

    With Skaara we didn’t have any of that. He was an unknown character in an unknown thing and we had to build. That was my goal, that was my mission, that was the challenge. Can you do that with this? And I understood… Not that I am comparing myself to Chris Evans’ Captain America… But the idea is there. It is harder to do. And I am really proud that I think I have accomplished that with Skaara. He is more complex than people expected he would be.

    And then as we get into Klorel I had to put that into context to adjust the position with Skaara because everything that Skaara is, Klorel had to be the opposite of. So I did ultimately get my chance as an actor to play the bad guy, but it wasn’t so much letting go because there are still rules of engagement, because one could not exist without the other. That was the entire premise of that existing. It wasn’t a whole separate thing that I could just create and run with. There were rules to their relationship.


    SG-P: With Stargate Command and Legion M there is so much talking about what might happen with the Stargate franchise. If there was another Stargate production what would you like to see? How could you image a future show to look like?

    AC: I can’t even speculate because it is not my project. So it would be more noise in the wind. Stargate is such an open world at this point. You can do so much with it.


    SG-P: Like concentrating on any other planet…

    AC: Right. Different kinds of people. Exactly. As wide open as things like – anything in sci fi – let’s say Star Trek or Star Wars are… There is still so much content there. But everyone is very familiar with what the cosmology of that is. You have to try really, really hard to dig to find something new.

    With Stargate you don’t have to dig so hard because – again – it’s contemporary. We are SG-1, 2, 3, 4, 5, 12 or 1000 seeing it for the first time. So the writers – whoever is in charge at any given moment – can always create something new that we haven’t seen before within the Stargate universe. And I think that is really exciting. We have what we have done so far and so that’s the legacy and there is so much more to go. I can’t really guess or speculate, I wouldn’t want that.


    SG-P: Would you like to return for a future production?

    AC: Sure. I could see myself in a future production of anything. Absolutely. I am a different person now. I'm certainly more mature now. Unless they are going to somehow create a Skaara at 40 years old I won’t be playing Skaara anymore. That story is over as far as the bigger project is concerned. So if I’d return to the franchise it would be in an entirely different role, like Richard Hatch did on Battlestar Galactica.

    I really respected what the creators did there in honoring Richard not only as an actor, but as an artist who was the person when nobody cared about Battlestar Galactica, he was at conventions all the time. I remember that in particular as I was friends with Richard… It wasn’t just in terms of “Here I am signing out of nostalgia”. He was writing new books. He was trying to bring it back as he understood the potential for it. So he was really beating the drums for it, waving the flags for that.

    Entirely apart from him and out of his hands other creators came on to re-do it, they saw that, they honored that. And then Richard came, too. They gave him an incredible role that was so different from what came before and he just killed it. He was amazing in this role. And it really showed what he could do as an actor. He never stopped being a great, great actor. He had just done other things. But people get attached and associated in this business as well. That’s what people know you as and that’s all you do. And then years pass. That’s it and that’s kind of a ridiculous notion. We all evolve.

    And certainly it’s true for audiences, that we root for the people that we have come to admire and who we’ve come to know personally, because [conventions are] a thing where we have audience interaction all the time. It’s not just a show that just aired and then there are no conventions, no interaction with the fans. And Twitter doesn’t count.

    So, I found that very fascinating and I respected that whole process and I think if they would come around it would have to be like that. There would have to be some kind of relationship between those creators and how we’d build that. And if not it’s fine. I mean, I’ve been active for 35 years and that’s business. It’s up and down. Stargate is… google me… I’ve got 12 pages of different roles and different things. It’s not the only job, the only thing in the world I’ve done since. I've done more since… It’s what it is.


    SG-P: Last time we talked to each other we talked about a graphic novel called The Unprofessionals. How did that work out and can we expect more?

    AC: Not at this time. I created and produced a graphic novel called The Unprofessionals – A Sociopathic Bromance and it was very challenging because it was an independent book. It was my first time in the world of publishing. We ran into a lot of challenges, but ultimately it was worthwhile and we were very successful in a lot of ways. Certainly in all the ways that I expected.

    The concept of what I wanted to do was ambitious, but I was very realistic and practical as to its scope. I wasn’t trying to create a graphic novel that would suddenly blow up and excel a hundred million copies and it would be the next Saga or so. I wasn’t trying to do that in the first place. I was trying to create an independent art book that would just tell the story, that would employ these people that I wanted to employ, because that’s sort of my whole philosophy as well. I had creatives that I really cared about, that I wanted to give a break to. So I accomplished that.

    The story itself, you know, we are sitting on it right now if it will come back later, surely at some point, but I think the cultural and political climate right now is not really conducive with this particular script. So as a creator that’s a thing that you have to bear in mind with certain things. Sometimes it’s just not the right time for it. It is about these angsty, angry young men who are going on a killing spree. So things are a little too real these days for that. And while there are underlying, huge differences I am not entirely sure that audiences would understand those differences. I would have to do so much more to change that narrative and ultimately I will as time passes and I want to return to it in different ways and I want to say different things about it. So it is not quite the right time yet for that. And that’s okay. I’ve got several other projects where for different reasons it’s the same situation and then there are other projects that are still developing that are perfect for right now. We always go with what gains traction at any given moment because you can’t just work on one thing at a time. You can’t put all your eggs in one basket as they say. SG-P: So which current projects can we look forward to?

    AC: The closest thing that I can’t release yet, because that’s how it is… We have to finish it, we have to cross all the Ts and dot all the Is and that stuff and it’s not for me to approve the publicity on these things. So I have to wait until I get approval from all those other people. I can’t really talk about that. And everything else that I am working on is so in development that I don’t really want to talk about it because then you have all those actor’s appearances and you see “Ah, you’re working on this and you’re working on this” and then there is nothing to really write home about. Yet. One Day. But, again, I am not really interested in adding more noise to the universe. I am the kind of person that will speak on something when it’s done, so that you can see it and you can give me your feedback. Until then it’s just the same nonsense everyone else is talking, right?


    SG-P: Is there anything you worked on recently that you are really proud of?

    AC: My son. My son, absolutely. That’s everything. And I’ve realized on both sides of “Well that’s just life”: No. It’s a life And that’s a major thing. That’s what I’ve been looking forward to my whole life. I have a soul that’s been entrusted to me. And my entire focus is entirely on that. So as soon as I go home from this trip I am going to focus on being a stay at home dad and make sure that I spend every moment. And of course I can’t get enough of that everyone keeps saying “And time goes by so fast. Make sure you appreciate every moment.” That’s exactly what I am doing then. So that is my job, that is my interest, my passion.


    SG-P: Do you have a message for your German fans?

    AC: Just keep on the look-out. Thank your for supporting this franchise from the beginning. Roland [Emmerich] is German and I remember at the time, it was a big deal. Culturally you support your artists and the Germans have been on task with this since the very beginning of it. There is a few places that have always been on board with us and I appreciate that. Keep up with that. And I would love to go to Germany one time for a convention to share that with them.

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