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Stargate-Videospiele

Stargate SG-1: The Alliance


Hersteller: JoWooD, Perception, (Namco)

Beschreibung

Stargate SG-1: The Alliance war wohl das am meisten erwartete Stargate-Game. Und wie die anderen wurde auch The Alliance schlichtweg nicht auf den Markt gebracht.

Das Spiel war einst für einen Release am 7. Oktober 2005 auf den Plattformen PC, Microsoft X-Box und Sony Playstation 2 vorgesehen. Da sich der Release immer wieder nach hinten verschob, war abzusehen, dass hier etwas im Argen lag. Anfang 2006 wurde schließlich bekanntgegeben, dass Stargate SG-1: The Alliance eingestellt wurde und nie erscheinen sollte.

Dabei klang die Prämisse vielversprechend und auch das bis zur Bekanntgabe der Einstellung veröffentlichte Material sah alles andere als schlecht aus.


Stargate SG-1: The Alliance auf einen Blick

Genre: Action- / Abenteuerspiel, spielbar in Egoperspektive und aus der 3. Person mit Taktik-, Rätsel- und Stealth-Elementen inklusive Co-Op Modus
Entwickler: Perception
Anbieter: JoWooD Productions (für Europa), Namco (für USA, amerikanischen Raum)
Plattform: PC, Microsoft X-Box, Sony Playstation 2
Multiplayer: LAN und Internet - Modi: DeathMatch, Team Deathmatch, Jaffa (ein Spieler verwandelt sich in einen Jaffa-Krieger), Last Man Standing, Foothold (Gegnerhorden fallen durchs Gate ein), Capture the Flag, System Lord (Basen zerstören) und Enslave - Co-Op Modus
Waffe

USK: Wahrscheinlich ab 16
Erscheinungstermin: 7. Oktober 2005
Preis: zwischen 40 und 50 Euro
Sprache: Englisch, wahrscheinlich Deutsch und Französisch.

Technische Informationen:
Engine: modifizierte und grafisch aufpolierte Unreal 2.5 Engine
Missionen/Level: 16 Hauptmissionen + Tutorial
Waffen: • 27 Waffen
Story: Es wird hauptsächlich um Anubis gehen, der die Macht im Universum an sich zieht und eine neue Rasse, die Haaken befreit.
Rassen: Tok'ra, Re'tou, Replikatoren, Antiker (Oma und Shifu), Haaken
Charaktere:11 Charaktere der TV-Serie , darunter das komplette SG-1 Team
Fahr-/Flugzeuge: 3 Fahrzeuge


Die Handlung von Stargate SG-1: The Alliance

Das Game war in der Zeit der 8. Staffel von Stargate SG-1 angesiedelt. Man kann bereits erahnen, mit welchem Gegner es der Spieler zu tun bekommen hätte: Anubis.

Die Story:

Dieser – halb aufgestiegenes Wesen, halb Goa'uld – befindet sich auf der Suche nach einem mysteriösen Gegenstand, der ihm noch mehr Macht verleihen soll. Nahezu unendlich viel Macht.

Der Spieler zieht mit dem SG-1-Team in den Kampf gegen Anubis.

The Alliance war dabei zeitlich vor der Episode „Threads“ angesiedelt und nach dem Angriff der Replikatoren auf die Goa'uld. Die Handlung bewegte sich im Rahmen des Serienuniversums. Einzige Ausnahme: Eine neue Rasse namens Haaken wurde diesem Universum hinzugefügt.

Die Hintergründe:

Wie Radek Majder, Projektmanager von Perception, einst erklärte: „Wir haben eine Story entwickelt die mit der Serie auf einem Stand ist, beziehen uns auf Ereignisse die vor Jahren passierten und fügen noch die Haaken hinzu. Wir haben SG-1, Anubis, die Tok'ra, die Ree'tou, die Replikatoren, die Antiker - Oma und Shifu besonders - sowie die Haaken in dem Spiel integriert. Die Fans der Serie werden die Story einfach lieben und auch wenn man neu bei Stargate SG-1 ist wird man schnell die Story verstehen können."

Majder beschrieb Stargate SG-1: The Alliance darüber hinaus als einen First-Person-Shooter, der sich ziemlich stark auf das Team konzentriert. Dadurch sollte der Spieler die Möglichkeit haben, die einzelnen Team-Mitglieder und ihre Fähigkeiten stets so einzusetzen, wie es die Situation gerade verlangte.

Außerdem versprach er aus der Serie bekannte Welten, neue Welten und den Humor aus der Serie in Kombination mit einer starken Story.

Die Stimmen des SG-1-Teams waren einst ebenfalls bereits von den Originaldarstellern gesprochen worden. Es gibt darüber hinaus Anzeichen dafür, dass für eine deutschen Tonspur auch die aus der Serie bekannten Synchronsprecher verpflichtet worden waren. Ob an diesen Schilderungen etwas Wahres dran ist, kann aktuell nicht nachverfolgt werden.


Das Ende für Stargate SG-1: The Alliance

Trotz dem angestrebten Release im Jahr 2005 gab es über lange Zeit hinweg bereits Anzeichen, dass es Stargate SG-1: The Alliance womöglich nicht auf den Markt schaffen würde. Und das obwohl die Marketing-Maschinerie bereits angelaufen war: Ein Trailer zum Game war unter anderem auf den DVDs von Stargate SG-1 Season 8 enthalten und ebenso auf der DVD Stargate: Atlantis Season 1 Volume 1.

Das Schicksal von Stargate SG-1: The Alliance wurde vor allem von einem Rechtsstreit besiegelt.

JoWooD als Publisher erklärte, die Rechte an dem Spiel zu besitzen, während der Entwickler Perception offensichtlich Pläne verfolgte, das Spiel alleine fertigzustellen und in Zusammenarbeit mit einem anderen Publisher auf den Markt zu bringen.

Insgesamt war die Lage nach außen hin sehr, sehr undeutlich und man konnte als Unbeteiligter nur schwer nachvollziehen, wie sich die Sache eigentlich verhielt. Zunächst war man einst davon ausgegangen, dass sich dadurch der Release lediglich um einige Monate verzögert. Doch Anfang 2006 kam dann die traurige Nachricht, dass Stargate SG-1: The Alliance auf Eis liegt und nicht auf den Markt gebracht würde, obwohl offenbar eine zu 90 % spielbare Alpha-Version bereits vorlag und auch vollständig von den Schauspielern aus der Serie vertont war.


Weitere Infos zu Stargate SG-1: The Alliance

>> Offizielle Pressenachricht von JoWooD über das Stargate SG-1-Videospiel

>> JoWood-Interview

>> Christmas Talk with Johann Ertl – Englische Version

>> Playthroughs der Alpha-Version: Zur Playlist

>> Kurzer Trailer:

 


Das versprach JoWooD

JoWooD äußerte sich damals ausführlich zu verschiedenen Spielemodi. Anbei findet ihr einige Zitate und Infos aus den damaligen Pressemitteilungen und von der Website.

Multiplayer-Modi:
Co-Op: Allem voran bietet das Stargate-Franchise einen Co-Op-Modus an. Wenn man sich die Fernseh-Serie ansieht, arbeiten die Charaktere immer in einem Team oder in einem Kader und machen die Erfahrungen auf den verschiedenen Welten zusammen. Jeder Charakter hat seine eigene spezielle Fähigkeit, um dem Team aus kniffligen Situationen zu helfen. Dieses Konzept passt genau für einen Handlungs-Coop-Modus, besonders aufgrund des fehlenden Handlungs-Coops in anderen, vergleichbaren Spielen, die uns durch die eigene Erschaffung dieses Spiele-Modus eine Menge Möglichkeiten eröffnet, ohne beeinflusst zu werden.   Alle drei Plattformen unterstützen die Online-Spiel-Funktion. PC und PS2 durch Qazal, die X-Box mittels X-Box live. Die Multiplayer-Modi enthalten:

Co-Op Story Mode: Dies erlaubt dem Spieler und drei Freunden, die Geschichte gemeinsam als jeder beliebige der SG-1-Charaktere durchzuspielen.  
Deathmatch: Allgemein bekannter Multiplayer-Modi
Team Deathmatch: Allgemein bekannter Multiplayer-Modi  
Jaffa: Der erste Spieler, der einen Gegner tötet, wird der einzige Jaffa auf der Karte, erhält erhöhte Lebenspunkte, Lebensregeneration und eine Stabwaffe, die erhöhten Schaden anrichtet. Beim Tode des Jaffa geht sein Status an seinen Mörder über. Punkte sammeln kann man nur für Menschen, die Jaffa töten und Jaffa, die Menschen töten. Menschen erhalten keine Punkte für andere getötete Menschen.  
Enslave: Der erste Spieler, der stirbt, wird ein Goa'uld (und erhält ein Ribbon Device). Jeder Spieler, den er umbringt, wird ebenfalls ein Goa'uld. Menschliche Spieler erhalten zwei Punkte für jeden getöteten Goa'uld, und Goa'uld erhalten fünf Punkte für das Umwandeln von Menschen. Der letzte Mensch im Spiel erhält zehn Punkte. Die Goa'uld können Menschen und Goa'uld unterscheiden, während Menschen das nicht können. "Friendly Fire" ist möglich. Es gibt die Möglichkeit, daß der letzte Mensch das Spiel gewinnt, wenn er es schafft, zwei Minuten zu überleben.
Last Man Standing: Allgemein bekannter Multiplayer-Modi
Foothold: Traditioneller Foothold-Modus, aber Feinde kommen in Wellen durch das Stargate.
CTF: Neben dem Standard CTF Modus gibt es auch ein Stargate-CTF
Stargate-CTF: Jede Karte wird in zwei Sektionen geteilt, jede enthält eine kleine Basis und ein Stargate. Das Reisen von einer zur anderen Sektion ist nur mittels des Stargates möglich. Das Stargate funktioniert nur in eine Richtung. Jedes Gate kann über das Dial-Home-Device aktiviert werden und schließt sich 5 Sekunden, nachdem jemand durchgegangen ist. Während es von der einen Kartenhälfte aktiviert wird, kann es von der anderen Seite nicht angwählt werden.  
System Lord: Jede Seite kontrolliert eine Basis, die von einem Schildgenerator und von Verteidigungsanlagen geschützt werden, die Schilde, Panzertürme und Barrieren enthalten. Das Zeil des Modus ist es, den Schild des anderen zu deaktivieren und die Basis mittels eines über den ebenen Boden fliegenden Mutterschiffes zu zerstören. Rassespezifische Fähigkeiten werden verwendbar sein, und die Verteidigung der Basis und der Ausrüstung ebenso wie die Charaktereigenschaften beeinflussen. Die Ebenen sind dafür geschaffen, sich Fahrzeuge zunutze zu machen.  

Wichtig für ein gutes Co-Op-Spiel? Am wichtigsten ist das Gleichgewicht zwischen den einzelnen verschiedenen Charakteren. Während der eine Charakter ein Fachmann in Punkto Waffen und Schießen ist, ist der andere verantwortlich für das Entziffern von Runen, etc. Also müssen die Leute wirklich aufeinander achten und sicherstellen, dass keiner im Kampf stirbt. Die ganzen Spezialfähigkeiten müssen sich wirklich durch die Spieler ergänzen, sonst wird das Team schneller versagen, als angenommen. Das bedeutet, dass eine koordinierte Taktik grundlegend ist, um Hinterhalte und Angriffe der Goa'uld-Bösewichte zu überleben. Das Bedienen und die Spiel-Steuerung sind ebenso sehr wichtig. Spiel-Steuerungen sollten einfach und intuitiv sein, aber sie sollten auch alle möglichen Kommandos und komplexen Formationen des Teams zulassen.  

Direkt von JoWooD: 

Auf Stargate SG-1: The Alliance bezogen, haben wir alle "Must-Haves" eingebaut, das Schießen von verschiedenen Fahrzeugen und dem Fahren derselben, Kanonen, eine große Auswahl von Waffen und all die Mehrspieler-Modi, die man sich wünscht! Aber anders als bei den anderen Ego-Shootern hat man ein einzigartiges Kader-Kommando-System, sehr intuitiv und einfach, aber bereichert um spezielle Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder. Soweit es den Co-Op betrifft, verfügt er über eine sehr viel dichtere Atmosphäre aufgrund der damit verknüpften Geschichte, die ein Teil dessen ist, und es eben nicht nur um wildes „Rumgeballer“ geht.

 


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