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Artikel

  • Von Sci-Fi_Dave
  • Ferne Welten
  • Veröffentlicht am 30.01.2016

Die Superhelden-Filme 2016
Auf welchen freut ihr euch am meisten?

Das Kinojahr 2016 wartet nicht nur im Bereich der Sci Fi mit mehreren Blockbustern auf, auch für Comic-Fans wird es ein Angebot der Superlative geben! Während das Marvel Cinematic Universe in Phase 3 eintritt, nimmt das Filmuniversum des großen Konkurrenten DC ebenfalls Fahrt auf, und auch die X-Men und Teenage Mutant Ninja Turtles warten mit Sequels auf: Insgesamt sieben Comic-Verfilmungen gehen dieses Jahr an den Start!

Den Anfang macht ohne Zweifel der kontroverseste Comic-Film des Jahres: Am 18. Februar startet das "X-Men"-Spin-Off "Deadpool" in den deutschen Kinos. Aufgrund des Gehalts an grafischer Gewalt und den Zügen des Charakters – Deadpool ist ein gewaltbereiter, psychotischer Antiheld mit einem dunklen, bösen Sinn für Humor – sorgt der Film für allerhand Diskussionen und wurde auch bereits in Sachen Altersbeschränkung hochgestuft.
Nach seinem eher enttäuschenden ersten Auftritt in "X-Men Origins: Wolverine" erzählt "Deadpool" nun die Ursprünge des Söldners, wobei er erneut von Ryan Reynolds verkörpert wird. Wade Wilson ist Teil einer Spezial-Einsatztruppe, erkrankt jedoch unheilbar an Krebs. Nach einem zwielichtigen Experiment, bei dem er fast das Leben verliert, ist er missgestaltet und hat übermenschliche Selbstheilungskräfte. Gemeinsam mit zwei weiteren Mutanten, Negasonic Teenage Warhead (Brianna Hildebrand) und Colossus (Stefan Kapicic), startet Wilson als sein Alter Ego Deadpool einen grausamen Rachefeldzug.
Die Story verspricht Fans eine Umsetzung auf der Leinwand, die den Comics und deren oft sehr brutalem Stil gerecht werden will, und die Besetzung ist auch für "Stargate"-Fans nicht uninteressant: Morena Baccarin, als Orici Adria bekannt, spielt Wilsons Freundin Vanessa Carlysle, auch bekannt als Mutantin Copycat.

Am 24. März folgt mit "Batman v Superman: Dawn of Justice" einer der meisterwarteten Filme des Jahres: Das "Man of Steel"-Sequel dient als eigentlicher Startschuss für das DC Cinematic Universe, treten neben Batman (Ben Affleck) und Superman (Henry Cavill) doch auch Wonder Woman (Gal Gadot) und Aquaman (ebenfalls für "Stargate"-Fans interessant: Jason Momoa) schon hier zum ersten Mal auf, bevor sie 2018 Solo-Abenteuer bestehen müssen und 2017 die Justice League erstmals gemeinsam antritt.
Zur Story: Batman stellt sich Superman entgegen, da er das Schlimmste befürchtet, sollten dessen gottgleiche Kräfte nicht in die Schranken gewiesen werden. Doch während die Kontrahenten erbittert gegeneinander kämpfen, erschafft Lex Luthor insgeheim die tödliche Kreatur Doomsday. Die beiden Helden erkennen, dass sie sich verbünden müssen, um gegen die neue Bedrohung zu bestehen, und erhalten dabei unerwartete Hilfe.
Unter der Regie von Zack Snyder werden in weiteren Hauptrollen Jesse Eisenberg, Laurence Fishburne, Diane Lane, Amy Adams und Jeremy Irons zu sehen sein.

Marvel bleibt da natürlich nicht untätig und legt am 5. Mai mit "Captain America: Civil War" kräftig nach. In den politischen Wirren um die Registrierung und Kontrolle von Superhelden und mit dem Leben seines besten Freundes Bucky, dem ehemaligen Winter Soldier, in Gefahr, eskaliert Steve Rogers'/Captain Americas Konflikt mit Tony Stark/Iron Man. Details zur Story sind bislang kaum bekannt, doch es wird zweifellos actionreich, dramatisch – und persönlich.
Die Besetzungsliste für den Auftakt der dritten Phase des MCU ist dabei lang und namhaft: Nicht nur sind die meisten Avenger erneut mit dabei, mit Daniel Brühl als Baron Helmut Zemo und Martin Freeman (bekannt aus "Sherlock" und der "Hobbit"-Trilogie) gibt es prominente Neuzugänge. Die Hauptrollen übernehmen Chris Evans, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Anthony Mackie, Paul Bettany, Jeremy Renner, Don Cheadle, Elizabeth Olsen und Sebastian Stan. In weiteren Rollen sind Emily VanCamp, Frank Grillo, Paul Rudd und William Hurt zu sehen, der in seine Rolle des Generals Thaddeus 'Thunderbolt' Ross aus „The Incredible Hulk“ zurückkehrt. Daneben tritt Chadwick Boseman erstmals als T'Challa/Black Panther auf, und Tom Holland gibt sein Debüt als Peter Parker/Spider-Man, der mit diesem erneuten Reboot für den Charakter Einzug in das MCU hält.

Nur zwei Wochen später folgt dann bereits der nächste Blockbuster-Garant: "X-Men: Apocalypse" flimmert ab dem 19. Mai über die deutschen Kinoleinwände.
Zehn Jahre nach den Ereignissen in "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" taucht die Titel gebende Bedrohung Apocalypse aus, der älteste der Mutanten, übermächtig und unsterblich. Gemeinsam mit Magneto, Psylocke, Storm und Angel, die er zu seinen vier apokalyptischen Reitern macht, will er die Menschheit vernichten. Professor X und Raven verbünden sich mit anderen jungen Mutanten und treten ihm entgegen. Bryan Singer führt erneut Regie bei diesem Projekt, das verspricht, der bisher größte Film des „X-Men“-Franchises zu werden. In den Hauptrollen werden James McAvoy, Jennifer Lawrence, Michael Fassbender, Olivia Munn, Alexandra Shipp, Ben Hardy, Oscar Isaac und Rose Byrne zu sehen sein.

Am 11. August legen anschließend die Teenage Mutant Ninja Turtles wieder los. Nach dem Überraschungserfolg des Reboots von 2014 bekommen es Leonardo, Michelangelo, Donatello und Raphael in „TMNT: Out of the Shadows“ in bewährter Manier mit zahlreichen neuen Gegnern zu tun, erhalten aber auch tatkräftige Unterstützung. Zur Handlung liegen bislang kaum Infos vor, doch Fans der Comic- und Zeichentrick-Vorlagen dürfen sich schon jetzt auf viel Altbekanntes freuen, das in der Fortsetzung auf die große Leinwand übernommen wird: die beiden Mutanten Bebop und Rocksteady sowie den Schurken Krang, aber auch den Turtle Van und Casey Jones, den selbst ernannten, mit Eishockey-Maske und -Schläger kämpfenden Rächer von New York City.
Megan Fox kehrt als April O'Neil zurück, während der aus der DC-Hitserie „Arrow“ bekannte Stephen Amell den Neuzugang Casey Jones spielt. Weitere Hauptrollen übernehmen Will Arnett, Alan Ritchson, Noel Fisher, Pete Ploszek, Jeremy Howard, Tyler Perry, Brian Tee, Laura Linney und Gary Anthony Williams.

Eine Woche später, am 18. August, geht es dann bereits mit dem DC Cinematic Universe weiter: „Suicide Squad“ ist der vermutlich ungewöhnlichste „Superhelden“-Film des Jahres und bringt die „Task Force X“-Comics auf die große Leinwand. Die Story handelt von einer bunt zusammengewürfelten Gruppe von Superschurken, die im Austausch gegen Straferlass verdeckte Operationen für eine geheime Regierungsorganisation durchführen.
Die Hauptrollen spielen Margot Robbie, Will Smith, Joel Kinnaman, Jai Courtney, Cara Delevingne, Adam Beach, Karen Fukuhara, Jay Hernandez und Adewale Akinnuoye-Agbaje, die als Harley Quinn, Deadshot, Rick Flagg, Captain Boomerang, Enchantress, Slipknot, Katana, El Diablo und Killer Croc zu sehen sein werden. Weiterhin tritt Jared Leto als Joker auf, und Ben Affleck absolviert nach „Dawn of Justice“ bereits seinen zweiten Auftritt als Batman. Schon hier wird somit das DC-Filmuniversum weiter ausgebaut und um zahlreiche Charaktere ergänzt.

Das Comic-Kinojahr 2016 beschließt am 27. Oktober jedoch erneut Marvel mit „Doctor Strange“. Der Film erzählt die Story von Stephen Strange, einem Chirurgen, der durch einen Autounfall in eine Lebenskrise stürzt, denn er kann mit seinen verletzten Händen keine Operationen mehr durchführen. Er geht nach Tibet und hofft, dass ihn die Einsiedlerin The Ancient One heilen kann. Doch stattdessen enthüllt sie ihre wahre Identität als zaubermächtige Beschützerin der Welt. Sie unterrichtet Strange in der Magie, die er fortan gegen das Böse einsetzen soll, und so wird er zum Obersten Zauberer ausgebildet. Dadurch jedoch macht er sich einen mächtigen Feind: Baron Mordo, der ebenfalls ein Schüler von The Ancient One ist.
Den Titelhelden spielt niemand geringerer als „Sherlock“-Star Benedict Cumberbatch, in weiteren Hauptrollen sind Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams, Michael Stuhlbarg, Mads Mikkelsen, Scott Adkins, Amy Landecker, Tilda Swinton und Benedict Wong zu sehen.
Als eines der Projekte, das Marvel Studios-Produzent Kevin Feige besonders am Herzen liegt, bringt „Doctor Strange“ erstmals tatsächliche Magie und eine kosmische Ebene in das Marvel Cinematic Universe ein. Außerdem ist der seltsame Doktor ein eher untypischer und weniger humorvoller Superheld, dessen Charakter nicht von Grund auf gut ist. Fans dürfen sich also nach „Guardians of the Galaxy“ und „Ant-Man“ auf einen weiteren, etwas anderen Marvel-Film freuen, der mit neuen Ideen experimentiert, aber dennoch die Qualitäten des MCU beibehält.

In einem dritten und letzten Artikel werden wir euch zu gegebener Zeit noch über weitere interessante Sci Fi-Kinofilme informieren, für die bislang noch kein Starttermin in Deutschland bekannt ist.

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