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Thema: 1981/Sommerbegegnung

  1. #1
    Gödelitätsverehrerin Avatar von zona
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    Beitrag 1981/Sommerbegegnung

    Hier nun meine neue Geschichte, die zum Glück schon fast fertig geschrieben ist. Ich denke mal, dass ich sie, wenn ihr es wünscht, in einem wöchentlichen Rhythmus posten werde. Viel Spaß beim Lesen!


    Titel: 1981
    Autorin: zona
    Kategorie: Zeitreise-Abenteuer
    Charaktere: John, Rodney und Elisabeth
    Spoiler: 2. Staffel
    Staffel: Mitte der 2. Staffel
    Review: erwünscht
    Disclaimer: Stargate Atlantis and all related characters are the property of MGM Television Entertainment. All Rights Reserved.


    1981

    Kapitel 1

    Die Daedalus war weg. Endlich konnte nun der normale Rhythmus in Atlantis wieder einkehren. Elisabeth Weir saß in ihrem Büro und überflog die neuesten Nachrichten von der Erde. Nach dem sie mit der Seite fertig war, stellte sie fest, dass sie sich gar nicht darauf konzentriert hatte. Mit einem leichten Seufzer legte sie die Neuigkeiten beiseite. Eine Atlantis-Interne Sache lenkte ihre Gedanken ab. Der miliätrische Leiter und ihr Chef-Wissenschaftler lagen im Clinch miteinander. Wie alles begann, konnte Elisabeth nicht sagen. Eines war aber sicher, es fing an ein ernsthaftes Problem zu werden.

    Bei der gestrigen Besprechung kam ein völlig genervter John Sheppard zu spät und begann auf Rodney loszugehen. Wäre Ronan nicht dazwischen gegangen, hätte es schlecht für McKay ausgesehen. Elisabeth überlegte, dass sie John bisher nur einmal so wütend gesehen hatte. Und das war als er von dem Retro-Virus infiziert wurde und sich in einen Wraith verwandelte. Was auch immer zwischen den Beiden nicht stimmte, Elisabeth mußte einen Weg finden, wie sie sich wieder vertragen konnten.

    Lautes Gelächter aus dem Kontrollraum ließ sie aufblicken. Rodney kam in ihr Büro gestürmt – mit blauen Haaren. Zu den Leuten im Kontrollraum gewandt, brüllte er völlig frustriert:

    „Ha, ha. Witzig nicht wahr. Wie wäre es, wenn sie sich mehr um ihre Arbeit und weniger um meine Haare kümmern würden. Vielleicht gäbe es dann weniger für mich zu tun und ich müßte nicht bei der nächstbesten Gelegenheit wieder ihrer aller Leben retten.“

    Das Gelächter verstummte und zurück blieb eine unangenehme Stille. Rodney schloß die Tür und fuhr, weil er sowieso gerade in Fahrt geraten war, mit seiner Tirade fort:

    „Es reicht. Elisabeth. Ich verlange auf der Stelle, dass dieser... dieser... Idiot von einem Soldaten zur Rechenschaft gezogen wird. Sehen sie, was er mir angetan hat. Das ist ein Eingriff in meine Privatsphäre, ein Angriff auf meine Persönlichkeit. Er hat mich zum Gelächter der ganzen Stadt gemacht. Ich weigere mich, länger mit ihm zusammenzuarbeiten. Entweder er verläßt Atlantis oder ich gehe.“

    Mit großen Augen, wahrscheinlich selber darüber erschrocken, was er eben gesagt hatte, blickte er Elisabeth nach Luft ringend an.

    „Moment mal Rodney. Nicht so schnell. Sie wissen nicht, ob Colonel Sheppard für ihre blauen Haare verantwortlich ist.“

    „Ich weiß es. Das ist für die kalte Dusche, die er gestern nehmen mußte.“

    Um eine weitere Tirade zu verhindern, stand Elisabeth hoch und antwortete mit hochgezogener Stirn, in der Hoffnung, dass sie damit signalisieren konnte, dass sie genug von diesem Kindergarten hatte:

    „Doktor McKay. Ich rate ihnen erst einmal, das Blau aus ihren Haaren zu waschen und wieder an ihre Arbeit zu gehen. Ich rede mit Sheppard und dann werden sie sich beide aussprechen und ihre Probleme klären. Und damit wir uns richtig verstehen, dass ist kein Vorschlag.“

    Irritiert sah Rodney zu Elisabeth. Oh, die hochgezogene Stirn. Aus Erfahrung wußte er, dass mit der Leiterin der Expedition in dieser Situation nicht zu spassen war. Offenbar hatte er den Bogen wirklich etwas überspannt.

    „Gut, ich bin in meinem Labor.“

    Und er stürmte aus ihrem Büro. Elisabeth überlegte kurz und entschloß sich, sofort mit John zu reden. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass er sich nun gerade beim Training seiner Marines befinden sollte.

    Vor dem Sportraum angekommen, holte sie noch einmal für das vorstehende anstrengende Gespräch Luft. Die Türen öffneten sich und tatsächlich erblickte sie John. Er überwachte gerade die Nahkampfübungen mehrerer Soldaten. Als er Elisabeth sah, kam er mit einem Lächeln im Gesicht zu ihr herüber.

    „Hallo Doktor Weir.“

    Mit einem Nicken erwiderte sie seinen Gruß. Nun kam der schwierige Teil.

    „Colonel Sheppard. Könnte ich mit ihnen unter vier Augen sprechen?“

    Das Lächeln verschwand aus seinem Gesicht und anstelle dessen erschien eine verunsicherte Miene. Gemeinsam verliessen beide den Trainingsraum und gingen auf den Flur. Elisabeth blieb als erste stehen und hoffte auf ein vernünftiges Gespräch.

    „John, ich hatte gerade eine etwas seltsame Unterhaltung mit Rodney...“

    John fiel ihr ins Wort:

    „Was auch immer er behauptet, ist nicht wahr. Sie kennen McKay, er neigt zu Übertreibungen.“

    „Da ist er nicht der Einzige. War es wirklich notwendig, seine Haare blau zu färben?“

    „Yep. Er mußte einmal in seine Schranken gewiesen werden.“

    „Das ist nicht ihre Aufgabe, Colonel. Und dieses kindische Verhalten werde ich nicht länger hinnehmen. Ihr Streit, worum auch immer er sich dreht, fängt an, ihre Aufgaben hier in Atlantis zu beeinflussen. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, was passiert, wenn sie als Team auf eine Aussenmission gehen.“

    „Nichts wird passieren, dieses selbstverliebte, ignorante, ich-weiss-alles-Besser Möchtegern-Genie war die längste Zeit in meinem Team. Es wird uns viel Ärger ersparen, wenn er nicht mehr dabei ist.“

    Elisabeth war schockiert. Sie hatte keine Ahnung, dass die Kluft zwischen John und Rodney bereits so tief geworden war. Vielleicht sollte sie doch Kate Heightmeier einschalten. Doch zuerst würde sie es noch mit einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht mit den Beiden versuchen. Jetzt musste sie nur Sheppard in Rodneys Labor bekommen.

    „So einfach ist das nicht, Colonel. Sie wissen, dass ich mich in die Teamzusammensetzung nicht einmische, aber die Erfahrungen der letzten Zeit haben ergeben, dass es besser ist, einen Wissenschaftler dabei zu haben. Dieses gilt gerade für mein Flagteam.“

    „Gut, dann nehme ich Zelenka oder Beckett... okay streichen sie letzteren. Irgendeinen Ersatz für McKay wird es schon geben.“

    „John, haben sie mit Rodney einmal in Ruhe über alles gesprochen.“

    Sheppard schüttelte den Kopf und gab mit traurigem Unterton in der Stimme zu:

    „Wir reden nicht mehr miteinander.“

    Elisabeth fragte mehr sich selber als ihr Gegenüber.

    „Warum habe ich nichts gemerkt? Wie ist es soweit gekommen? Sie haben sich doch immer prächtig verstanden.“

    „Okay, sie haben gewonnen. Ich rede mit ihm. Gleich nach dem Mittagessen. Versprochen.“

    John wollte sich zum Gehen umdrehen, erkannte aber an dem Gesicht von Elisabeth, dass dies nicht das war, was sie hören wollte. Irgendwie wollte er sie nicht enttäuschen. Schlimm genug, dass es mit Rodney so aus dem Ruder gelaufen war. Also fragte er sie unsicher:

    „Oder ich rede sofort mit ihm?“

    Elisabeth hatte gehofft, dass er vernünftig reagieren würde. Ihre Hoffnung wurde nicht enttäuscht, so dass sie ihm mutmachend zulächelte:

    „Gut und ich komme mit.“

    Beide machten sich auf den Weg ins Labor.

    ***Fortsetzung folgt***

  2. #2
    anonymer Feynatic Avatar von syd
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    wow, klasse Story, ehrlich. Die Reaktionen der Charas passen sehr gut und wirken extrem echt.. sie würden genauso auch in der Serie reagieren. Das mit den blauen Haaren: nette Idee
    freu mich auf ne Fortsetzung, bin gespannt, was der Grund für den Streit und die Lösung dafür wird.

    lg syd
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  3. #3
    Immer auf der Jagd nach Mäusen Avatar von Selana
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    Ganz toller Anfang Deiner neuen Story. Das mit den blauen Haaren hat mich echt zum lachen gebracht. Ich stelle mir mal bildlich vor, wie das aussieht .
    Und wieder hast du die Charas sehr gut getroffen. Hmm, Probleme haben die beiden ja oft, aber diesmal muss es ja schon schwerwiegend sein. Bin gespannt auf die Auflösung. Elizabeth hat es echt nicht leicht mit ihrer Truppe.
    Natürlich bin ich für Fortsetzung.
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  4. #4
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    Interesant sehr interesant scheint gut zu werden Sheppie und McKay haben Zoff mieinander dass kennt man gar nicht. Ich hätte ja bei dem Titel eher auf eine Zeitreise getippt. Aber ich bitte trotzdem um fortsetzung.
    Daniel: "Wir wissen nicht wo das ZPM ist aber wir wissen wo es vor 5000 Jahren war!"
    Jack: "Was denn!"
    Sam: "Dann können wir nicht das ist zu gefährlich!"
    Jack: "Was denn!"
    Daniel: "Sam das ist die einzige Chance ein ZPM zu bekommmen."
    Jack: "Wenn ich noch einmal ´was denn´ sagen muss Rollen hier Köpfe"

  5. #5
    Gödelitätsverehrerin Avatar von zona
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    Standard Kapitel 2

    Danke an alle für die aufmunternden Worte. Keine Sorge, es ist eine Zeitreise-Story. Der Streit ist nur der Aufhänger.

    Kapitel 2

    Rodney McKay saß in seinem Labor. Elisabeth hatte Recht gehabt, das Blau in seinen Haaren ließ sich mit einer ausgiebigen Haarwäsche wieder entfernen. Endlich hatte er nun die Zeit, an seinen eigentlichen Projekten zu arbeiten.

    Doch zuerst siegte seine Neugierde. Vor ihm stand ein Paket, welches die Daedalus von der Erde mitgebracht hatte. Dieses war mit einem Zettel versehen, welcher in der Handschrift von Samantha Carter geschrieben war. Auf ihm stand:

    „Hey McKay. Wir haben hier lange versucht, aus diesem Ding schlau zu werden. Vielleicht haben sie in Atlantis mehr Erfolg. Viel Glück damit, Sam.

    PS: Hier noch einige nützliche Infos. Das Artefakt wurde 1981 von einem Jungen mit Namen Thomas Fitzgerald, wohnhaft in San Francisco abgegeben. Er behauptete, es im Park um die Ecke seines Elternhauses beim Spielen gefunden zu haben.
    Es lag dann lange unbeachtet in der Rumpelkammer. Erst mit der Entdeckung der Antiker und ihrer Schrift wurde es auf seine Funktion untersucht, die bis jetzt immer noch unbekannt ist. Die Schrift auf der Bodenplatte besagt: 'In der Zeit liegt die Wahrheit'.
    Vielleicht kann ihnen die Antikerdatenbank von Atlantis mehr Informationen liefern.“

    Rodney öffnete gespannt das Paket. Drei sorgsam eingewickelte Objekte kamen zum Vorschein. Vorsichtig packte er sie aus. Zwei graue quadratische und ein blaues dreieckiges Teil waren zu sehen. Schnell entdeckte er den Mechanismus, um die beiden quadratischen Teile zu einem großen Block zu verbinden. Es erschien ihm schon etwas zu einfach, als er in dem grauen Block eine dreieckige Öffnung entdeckte, in der das blaue Dreieck wie angegossen hineinzupassen schien. Er dachte sich, 'warum nicht?'

    Doch obwohl das Dreieck von der Form her paßte, blieb es nicht in der Öffnung stecken. Es wurde wie zwei Magneten, deren Pole nicht zueinander gehörten, abgestossen. Es wäre eben doch zu einfach gewesen.

    „Na gut, mal sehen, ob die Datenbank etwas hat.“

    Rodney öffnete seinen Laptop und begann in der Datenbank nach irgendwelchen Hinweisen zu suchen. Schon bald war er in seiner Arbeit versunken. Das Zischen der Türen verriet ihm, dass eine Unterbrechung drohte. Ohne von seinem Laptop aufzusehen, versuchte er den Störenfried wieder zum Gehen zu bewegen.

    „Wenn nicht gerade Atlantis zu sinken droht oder eine Armada Wraith in die Stadt eingefallen ist, möchte ich nicht gestört werden. Genie bei der Arbeit!“

    Das Räuspern einer ihm bekannten Stimme veranlaßte Rodney dann doch aufzusehen. In seinem Labor stand Elisabeth mit einem nicht begeistert drein schauenden Sheppard. Plötzlich fiel ihm die von Elisabeth angedrohte Aussprache zwischen ihm und John ein. Mist!

    „Meine Herren, ich denke, es gibt da etwas, dass sie jetzt auf der Stelle klären sollten. Und damit das Ganze auch funktioniert, werde ich als Schiedsrichterin dabei bleiben. Also wer möchte anfangen?“

    Elisabeth ließ ihren Blick zwischen John und Rodney hin und herschweifen. Sie war schon gespannt, wer wohl als erster über seinen Schatten springen und sich beim Anderen entschuldigen würde. Keiner der Beiden konnte ihr in die Augen schauen. John begann im Labor auf und abzugehen, wobei sein Blick auf das antikische Artefakt fiel. Er nahm das Dreieck in die Hand und wollte es in den Block setzen.

    „Was denn, McKay, Geduldsspiele im Labor?“

    Rodney nahm ihm das Dreieck wieder aus der Hand.

    „Wenn sie es genau wissen wollen, Colonel. Hierbei handelt es sich um mein neuestes Projekt. Ich würde es an ihrer Stelle nicht anfassen. Ich weiß noch nicht, wozu es dient.“

    „Was kann es?“

    „Hallo, keine Ohren oder was, sagte ich eben nicht gerade, ich weiß nicht, was es kann.“

    Elisabeth hatte sich das Geplänkel der Beiden bis hierher angehört. 'Typisch, Männer', dachte sie. Schaffen sie es doch die ganze Zeit, um das eigentliche Thema herumzureden. Sie mußte ihnen wohl einen kleinen Anschubs geben.

    „Was hat diese Streitigkeit zwischen ihnen eigentlich ausgelöst?“

    Rodney zeigte mit dem Finger auf Sheppard.

    „Er hat angefangen. Er hat meinen Laptop gestohlen.“

    „Kommen sie McKay. Es war ein Scherz und sie haben ihn wieder bekommen. Konnte ja niemand wissen, dass sie so nachtragend sind. Sie hätten aber nicht gleich meine P90 sabotieren müssen. Das hätte den Tod für uns alle bedeuten können.“

    „Meine Kaffeevorräte zu stehlen, war aber auch unmenschlich und hätte meinen Tod bedeuten können. Wenn sie verstehen, was ich meine.“

    Elisabeth war schockiert. Sie hatte ja keine Ahnung, dass diese Geschichte schon länger ging. Zu Rodney gewandt fragte sie:

    „Und dann haben sie das warme Wasser in Johns Quartier abgestellt?“

    Dieser blickte etwas unsicher, aber schadenfroh zu John.

    „Naja nicht ganz. Vorher habe ich noch dafür gesorgt, dass seine Unterhosen rosa aus der Reinigung kommen.“

    John, der in der Zwischenzeit wieder das Dreieck in seinen Händen drehte, blickte nun sauer auf:

    „Sie waren das. Typisch McKay. Egoistisch wie immer. Sie bauen Mist und andere müssen es ausbaden. Ich habe dem Soldaten, der für die Reinigung eingeteilt war, die Hölle heiss gemacht. Dafür konnte der arme Kerl nichts dafür. Stehen sie wenigstens zu dem, was sie machen.“

    Rodney schrie nun ebenso sauer zurück:

    „Und das von Mister Ich-mache-Scherze-auch-wenn-ich-dabei-andere-verletze.“

    „Wenigstens stehe ich zu dem, was ich tue.“

    „Ich auch.“

    Beide starrten sich nun kampfeslustig an, während Elisabeth immer noch versuchte, das gerade Gehörte zu verarbeiten. Sie schüttelte den Kopf und wiederholte ungläubig:

    „Rosa Unterhosen?“

    Verlegen und ohne weiter darüber nachzudenken preßte John das Dreieck in die dafür vorgesehene Öffnung. Im Gegensatz zu Rodneys Erfahrungen mit dem Artefakt glitt das Dreieck auch hinein. Ein blaues Licht schien von dem Gerät und breitete sich im ganzen Raum aus. Mehr bekamen die drei Insassen nicht mehr mit, da sie in die Bewußtlosigkeit drifteten.

    ***Fortsetzung möglich***

  6. #6
    Immer auf der Jagd nach Mäusen Avatar von Selana
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    Was heißt Fortsetzung möglich? :confused:
    jetzt geht es doch erst richtig los. Habe mir schon gedacht, dass das Ding auf Johns Gen reagiert. Er ist immer der Mann, bei dem sich das Gending aktiviert.
    Das mit den rosa Unterhosen ist mir auch schon passiert? :confused: Falsches Wäschestück mitgekocht.
    Auf jeden Fall ist es wieder sehr gut geschrieben.
    Die meisten sind aber wohl doch im Urlaub, sonst wäre es hier nicht allgemein so ruhig.
    Atlantis forever

  7. #7
    anonymer Feynatic Avatar von syd
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    woah.. toller Teil, hoffe es kommt bald mehr, jetzt wirds erst richtig interessant Eine Zeitreise mit zwei Typen, die sich ständig in den Haaren haben - die arme Elisabeth ^^

    bin schon gespannt, wo die drei landen (1981 war Atlantis wohl relativ ausgestorben? ) und wie sie wieder zurückkommen.

    lg syd
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  8. #8
    Flagschiff der Antikerflotte Avatar von Orion
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    Au weia. Da können sich ja im Moment überhaupt nicht leiden. Klasse wie humorvoll du den Kleinkrieg mit McKay und Sheppard beschreibst. Die Stelle mit dem der sabotierten P-90 und dem gestohlenen Kaffee sowie mit dem abgestellten Wasser und der rosa Unterhose waren einfach nur zu köstlich . Aber das war nur der Aufhänger für die Zeitreise. Und wohin diese Weir, Sheppard und McKay führt, ist eine spannende Frage.

    Gruß Orion
    Shame on you Sci-Fi, MGM and Stargate Productions for sinking Atlantis !!!

  9. #9
    Thommy
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    da hats sichs ja mal gelohnt, dass ich etwas nicht da war. gleich 2 spannende Teile. gab ein paar kleine Kommafehler, aber ansonsten alles perfekt. Die sache mit den Streichen gefällt mir auch, wenn man sich da die resultate vorstellt, echt lustig. jetzt bin ich allerdings mal gespannt, wo sie hinkommen, was sie da machen und vor allem, wie sie zurückkommen. die ersten fragen werden wohl in teil 3 beantwortet, die letzten erst am ende. aber das sollte beides möglichst bald sein

    mfg

  10. #10
    Senior Master Sergeant Avatar von JumperGirl
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    Arme Elizabeth! Mit John und Rodney hat sie es ja wirklich nicht gerade leicht. Vermutlich wäre es einfacher, einen Sack Flöhe zu hüten.

    Bisher gefällt mir Deine Geschichte ausgesprochen gut. Ich liebe es einfach, wie Du die Drei beschreibst. Ist immer wieder ein Genuß!

    Bin schon sehr gespannt, wo uns die Geschichte hinführt. Also laß uns bitte nicht zu lange warten, ja?
    Wenn du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, wurden die Marshmallows vor langer Zeit geröstet.

  11. #11
    Gödelitätsverehrerin Avatar von zona
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    Standard Kapitel 3

    Okay, weiter gehts. Auch wenns vielleicht nicht ganz euren Vorstellungen entspricht, laßt mich wissen, wie ihr es fandet :-_-: .

    Kapitel 3

    Ein lautes Klingeln und die Geräusche von vielen kleinen Schritten auf einen Steinboden liessen Rodney aufschrecken. Nicht gerade begeistert stellte er fest, dass er auf eben jenen Boden lag. Moment mal, der Boden in Atlantis fühlte sich anders an. Langsam öffnete er die Augen und blickte auf Beine – viele kleine Kinderbeine. Er erhob sich und freute sich, dass er nicht weiter verletzt war. Zugleich war seine Verwunderung darüber groß, wo er sich hier befand. Als er sich weiter umsah, entdeckte er Elisabeth, die ebenfalls gerade dabei war, aufzuwachen.

    Rodney suchte weiter, ob er irgendwo John sah. Doch außer diesem für ihn surrealem Bild eines Schulflures mit lauter Kindern konnte er keinen Sheppard auf dem Boden liegend ausmachen. Elisabeth kam zu ihm herüber.

    „Rodney, was ist passiert?“

    Als sie sich näher umsah, folgte auch gleich die nächste Frage:

    „Wo sind wir?“

    „Ich habe keine Ahnung. Sheppard scheint auch nicht hier zu sein.“

    Elisabeth blickte ihn ungläubig an und fragte, die Anwort schon irgendwie ahnend:

    „Sie meinen doch nicht, dass er aus Versehen dieses Artefakt in ihrem Labor aktiviert hat?“

    „Ich glaube doch. Genau wie er sich damals aus Versehen in diesen Stuhl setzte.“

    „Aber was ist passiert? Wo sind wir?“

    „Das haben wir gleich.“

    Rodney ging auf ein Mädchen zu, dass an einem Spint stand.

    „Hallo, kannst du uns sagen, wo wir hier sind?“

    Das Mädchen reagierte nicht. Es suchte weiter in ihrem Schrank nach den Büchern für die nächste Stunde. Rodney berührte das Mädchen nun an der Schulter.

    „Hallihallo, hier ein Erwachsener, der dir gerade eine Frage gestellt hat.“

    Immer noch keine Reaktion von dem Mädchen, nicht einmal nach dem Körperkontakt.

    „Lassen sie mich mal versuchen.“

    Elisabeth drehte sich zu einem blonden Jungen und sprach diesen an:

    „Hallo, ich bin Elisabeth. Kannst du mir eine Frage beantworten?“

    Doch auch sie erhielt keine Reaktion von dem Jungen.

    „Rodney, was hat das zu bedeuten?“

    „Keine Ahnung. Ich dachte vielleicht, dass das Artefakt ein Teletransporter hätte sein können. Aber warum sollte er uns in eine Schule auf der Erde bringen?“

    Elisabeth blickte sich weiter um.

    „Und wenn ich ganz ehrlich bin, sehen sie sich mal diese Kinder an. Wie sie gekleidet sind und ihre Haare. Erinnert mich irgendwie an meine Kindheit. Könnte es sein, dass wir auch nicht mehr in unserer Zeit sind?“

    Mit einer hektischen Bewegung und Panik in den Augen sah sie Rodney nun an.

    „Oh, meine Güte. Sie haben Recht. Mein ganz persönlicher Alptraum ist wahr geworden. Aber warum ist Sheppard nicht bei uns? Immerhin hat er uns in diese Lage gebracht.“

    Elisabeth versuchte zu begreifen, was passiert war. Sie sah auf den blonden Schopf des Jungen, den sie gerade versucht hatte, anzusprechen. Eine andere Jungenstimme riss sie aus ihren Gedanken, die ohne Unterlass in ihrem Kopf herumschwirrten.

    „Hey Thommy.“

    Ein Junge mit schwarzen Haaren, die wild nach allen Seiten von seinem Kopf abstanden, rannte an ihr vorbei und streifte sie mit seinem Arm. Zu ihr gewandt, sagte er:

    „Entschuldigung Lady.“

    Dann lief er weiter zu dem Blondschopf.

    „Hey Thommy, du bist meine letzte Rettung. Du mußt mir helfen. Kann ich schnell deine Matheaufgaben abschreiben, die alte Steward bringt mich um, wenn ich sie dieses Mal wieder nicht habe.“

    Elisabeth starrte zu Rodney. Dessen Gedankengänge waren aber wieder einmal schon einen Schritt weiter. Er ging zu dem Jungen mit den schwarzen Haaren und sprach ihn an:

    „Hallo, du kannst uns also sehen.“

    Der Junge blickte Rodney an. Diese Haare, das Gesicht – Rodney überlegte, an wen ihn das erinnerte.

    „Ist das ein Witz, Mister?“

    Der Blondschopf mischte sich nun ein:

    „Mit wem redest du, John?“

    „Mit diesem Mann und der Frau dort.“

    „Laß deine dummen Scherze. Da ist niemand?“

    Rodney schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn und sprach zu dem Jungen mit den schwarzen Haaren:

    „Das ich da nicht früher drauf gekommen bin. Laß mich mal raten, dein Name ist John Sheppard?“

    Verwundert fragte der Junge:

    „Woher wissen sie das?“

    Der Blondschopf antwortete genervt:

    „Weil du immer solche blöden Scherze machst. Willst du nun die Matheaufgaben abschreiben oder nicht?“

    John blickte immer noch verwundert zwischen seinem besten Freund Thommy und diesen fremden Leuten, die seinen Namen kannten, hin und her. Schließlich antwortete er:

    „Ja, ja, gleich Thommy. Siehst du da wirklich nicht einen Mann, der gerade mit mir geredet hat, und eine sehr hübsche Frau stehen?“

    Dabei deutete er in die Richtung von Rodney und Elisabeth.

    „Nein. Es sei denn, du bezeichnest plötzlich Alice Arnold als eine hübsche Frau.“

    Thommy reichte die Aufgaben zu John. Dieser ahnte, dass gerade etwas sehr eigenartiges vor sich ging, aber Ärger mit seiner Mathelehrerin konnte er sich nun wirklich nicht schon wieder einhandeln. Also ließ er die beiden Erwachsenen stehen und begann in einer stilleren Ecke, die Aufgaben abzuschreiben.

    Elisabeth sah irritiert auf einen ca. 12 Jahre alten John Sheppard, während Rodney weiter Hypothesen aufstellte:

    „Das Artefakt ist kein Teleporter, sondern eine Zeitreisemaschine, ähnlich der, die Janus mal erfunden hat... aber warum bringt sie uns in Sheppards Vergangenheit und warum kann er uns nur sehen... wo ist der Sinn?“

    Elisabeth stellte für sie die im Moment viel wichtigere Frage:

    „In welcher Zeit befinden wir uns eigentlich?“

    Erneute schrillte diese schreckliche Klingel durch die Flure der Schule. John gab Thommy dessen Aufzeichnungen wieder und beide Jungen verschwanden in einen Raum. Rodney und Elisabeth folgten ihnen in ein typisches Klassenzimmer. Ungefähr zwanzig Augenpaare blickten nach vorn zum Lehrertisch, an dem eine ältere Frau mit einer Hornbrille und beginnendem grauen Haar saß.

    Rodney und Elisabeth gingen von der Tür zur gegenüberliegendenen Fensterfront. Die Augen aller Kinder blieben bei der Lehrerin - nur John, der in der letzten Reihe mehr lümmelte als saß, folgte den beiden mit seinem Blick.

    Während die Lehrerin begann, Rechenaufgaben an die Tafel zu schreiben, forderte sie die Schüler auf, ihre Hausaufgaben heraus zu holen. Auch John zog sein Blatt hervor. Elisabeth und Rodney beobachteten, wie nun die Hausaufgaben kontrolliert wurden. Elisabeth überlegte, ob sie es hier wagen konnte, den Jungen anzusprechen. Rodney war da wesentlich entschlossener:

    „Hallo John. Du wirst uns noch nicht kennen. Ich bin Doktor Rodney McKay und das ist Doktor Elisabeth Weir. Kannst du uns sagen, in welchem Jahr wir uns befinden?“

    John blickte die beiden verwundert an.

    „Mister Sheppard, wenn dich mein Unterricht so sehr langweilt, dass du aus dem Fenster schaust, habe ich hier vorn Aufgaben für dich. Wenn du also an die Tafel kommen würdest!“

    Ups, da war die Lehrerin ihnen aber dazwischen gekommen.

    „Nein Mrs. Steward, ihr Unterricht würde mich doch niemals langweilen.“

    Mit diesen Worten erhob sich John und ging an die Tafel. Ohne länger nachdenken zu müssen, schrieb er die Lösungen an die Tafel. Mrs Steward schien etwas anderes erwartet zu haben, war aber sichtlich zufrieden mit ihrem Schüler.

    „Sehr schön John. Da siehst du, wie wichtig es ist, seine Hausaufgaben zu machen. Du kannst dich setzen, aber laß dich nicht wieder ablenken.“

    Nachdem sich die Situation wieder entspannt hatte und die Lehrerin ihren Unterricht fortsetzte, versuchte Rodney einen zweiten Anlauf.

    „Also kannst du uns sagen, in welchem Jahr wir uns befinden?“

    John fragte zurück:

    „Warum wollen sie das wissen?“

    Die Klasse lachte und Mrs. Steward bekam ein hochrotes Gesicht. Dummerweise hatte sie nämlich ihren Schüler auch gerade eine Frage gestellt. Wutentbrannt über die scheinbare Unverschämtheit von John ging sie auf seinen Platz zu und schrie ihn an:

    „John Sheppard. Wenn du noch einmal den Unterricht störst, schicke ich dich zum Direktor. Mir reicht es langsam mit dir.“

    John wurde immer kleiner in seinem Stuhl. Doch Mrs. Steward war noch nicht fertig mit ihm:

    „Wenn du weiterhin den Klassenclown spielen möchtest, mach das woanders, aber nicht in meinem Unterricht. Haben wir uns verstanden?“

    Kleinlaut antwortete er:

    „Ja, Mam.“

    Sichtlich zufrieden mit dem eingeschüchterten Jungen drehte sie sich wieder zu den Anderen um und ging an den Lehrertisch.

    „Gut, dann wiederhole ich meine Frage noch einmal...“

    Elisabeth, die Mitleid mit dem zusammengestauchten John hatte, stieß Rodney an:

    „Vielleicht sollten wir in der Pause mit ihm reden.“

    Rodney nickte und beide beschlossen, für die restliche Zeit des Unterrichtes John in Ruhe zu lassen und sich ein wenig in der Gegend umzusehen.

    ***Fortsetzung kommt***
    Geändert von zona (10.07.2006 um 21:44 Uhr)

  12. #12
    General of S-G-C
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    ist ja sehr interresant wird immer besser!
    ich vermute mal sie sind nicht wircklich in die vergangenheit greist sondern dass ganze geschieht nu in John´s Kopf.
    Auf jedefall Weiterschreiben!!!!!
    Daniel: "Wir wissen nicht wo das ZPM ist aber wir wissen wo es vor 5000 Jahren war!"
    Jack: "Was denn!"
    Sam: "Dann können wir nicht das ist zu gefährlich!"
    Jack: "Was denn!"
    Daniel: "Sam das ist die einzige Chance ein ZPM zu bekommmen."
    Jack: "Wenn ich noch einmal ´was denn´ sagen muss Rollen hier Köpfe"

  13. #13
    Thommy
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    gott, ich war echt schockiert als ich das gelesen habe. noch ein Thommy. aber dazu später. die sache beginnt rätselhaft, vielleicht kriegt John gleich von ein paar Aliens das ATA gespritzt. die story ist für alles offen, und wunderbar geschrieben. auch an der rechtschreibung kann ich nichts finden.

    wieder zum thema Thommy: Ich könnte fragen, warum du grade den Namen gewählt hast. Einer der häufigsten Jungenvornamen in Amerika ist "Tommy", aber ohne das "Th", das ist bei mir nur drin, weils in meinem deutschen Namen auch so steht. ich muss sagen, der typ ähnelt mir, das mit dem mathe abschreiben lassen kommt schon vor *g*

    mfg

  14. #14
    Senior Master Sergeant Avatar von JumperGirl
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    Na, das ging ja fix. Nur gut, daß Du es mit dem wöchentlichen Rhythmus nicht ganz so eng siehst.

    Also mir gefällt Teil 3 richtig klasse. Was ich mich jetzt die ganze Zeit frage: Der Junge, der das Artefakt gefunden hat, war laut Sam ein gewisser Thomas Fitzgerald, und Johns Schulfreund heißt Thommy... Hmm, Zufall oder Absicht? :-_-:

    Mal sehen, ob es im nächsten Teil einen Hinweis darauf gibt.

    Zitat Zitat von AtlantisGate
    ich vermute mal sie sind nicht wircklich in die vergangenheit greist sondern dass ganze geschieht nu in John´s Kopf.
    Könnte sein, aber Rodney und Elizabeth haben auf jeden Fall Zugang dazu, und die Frage ist, warum?

    Ja, sehr mysteriös und spannend. Kapitel 4 kann kommen!
    Wenn du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, wurden die Marshmallows vor langer Zeit geröstet.

  15. #15
    Gödelitätsverehrerin Avatar von zona
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    Aufgrund von Beschwerden darüber, dass ich Rodney McKay als "etwas dicklich" beschrieben habe und ich denke, dass die Beschwerde richtig war, habe ich den Satz zu folgendem umgeändert:

    „Ja, ja, gleich Thommy. Siehst du da wirklich nicht einen Mann, der gerade mit mir geredet hat, und eine sehr hübsche Frau stehen?“
    @JumperGirl: Sehr gut mitgedacht. Mehr verrate ich aber wirklich nicht .

    @all: Danke für die Reviews. Wenn ihr weiter so macht, lasse ich mich vielleicht dazu überreden, den nächsten Teil schon eher zu posten .

    MfG zona

  16. #16
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    ich finde das das "etwas dicklich" besser zu Sheppard (erst recht in hobbit format) passt.
    schade, das dus geändert hast, ich hätt es besser gefunden, da es näher am charakter is
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  17. #17
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    Aha. Da führt uns die Zeitreise hin. In John Sheppard's Schulzeit im Jahre 1981, wenn ich mir mal den Titel dieser FF ansehe. Angenehm geschrieben und freue mich schon auf eine spannende Fortsetzung.
    Shame on you Sci-Fi, MGM and Stargate Productions for sinking Atlantis !!!

  18. #18
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    Seit wann ist John dicklich? Und ein Hobbit, :confused: Das würde zu Rodney passen, aber doch nicht zu ihm.
    Das mit der Zeitreise in Johns Vergangenheit finde ich klasse. Super geschrieben. Rodney ist aber auch ein ... So schlau wie er ist, hätte er ja merken müssen, dass nur John sie sehen kann und da ihn nicht bei laufendem Unterricht ablenken.
    Ich denke auch, dass mit Thommy dieser Finder gemeint ist. Bin echt gespannt, wie die Story sich weiterentwickelt.
    Bitte mehr davon.
    Atlantis forever

  19. #19
    Wer ist für das Ende verantwortlich Avatar von Großinquisitor
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    ich meinte auch, das es besser zu sheppard passt, dass es es gesagt hat, das rodney dicklich is......
    und es passt erst recht zu einem kleinen frechen sheppard (hobbit)
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  20. #20
    Gödelitätsverehrerin Avatar von zona
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    Standard Kapitel 4

    Danke an alle!!! Bei so vielen positiven Reviews gibt es heute schon eine Fortsetzung. Viel Spaß beim Lesen.


    Kapitel 4

    Rodney und Elisabeth wollten den Unterrichtsraum verlassen, stellten jedoch, dass sie die Tür nicht aufbekamen. Zwar berührten sie den Knauf, doch bewegen konnten sie ihn nicht. Entgeistert gaben sie auf.

    „Na toll. Vergnügen wir uns jetzt eine Stunde lang mit Mathematikaufgaben von 6-Klässlern. Das ist doch die 6., oder John?“

    John, der immer wieder zwischen seiner Lehrerin und den beiden Fremden hin und herschaute, deutete ein Nicken an. Das brachte Rodney auf eine Idee.

    „Das ist es. So kommen wir doch weiter. Wir müssen dir nur ja/ nein Fragen stellen. So bekommen wir auch unsere Antworten. Also Junge, bei ja nickst du und bei nein schüttelst du den Kopf. Gut, wenn ich dein Alter richtig einschätze, müssten wir uns im Jahr 1980 befinden?“

    John schüttelte mit dem Kopf.

    „1981?“

    Er nickte.

    „Okay, 1981 eben. Und du bist 12 Jahre alt?“

    Wieder ein leichtes Kopfnicken.

    „Hmmm... ich nehme mal nicht an, dass dir heute zufällig ein quadratischer Kasten mit einem blauen Dreieck in der Mitte begegnet ist?“

    Dieses Mal zog John eine fragende Stirn und schüttelte den Kopf. Nun mischte sich Elisabeth ein:

    „Rodney, was soll sie Fragerei. Der Junge ist 12 Jahre alt. Er kennt uns nicht. Er weiß nicht, was wir von ihm wollen. Geschweige denn, dass er schon einmal etwas vom Stargate gehört hat.“

    „Stargate?“

    Aus Versehen hatte John dieses wieder laut gesagt, noch ehe er mehr sagen konnte, schrie Mrs. Steward ihn an.

    „Sheppard, es reicht. Du gehst zum Direktor.“

    „Aber...“

    „Kein aber. Du gehst.“

    John nahm seine Sachen und verließ mit hängendem Kopf das Klassenzimmer. Rodney und Elisabeth nutzten die Gelegenheit und folgten ihm. Auf dem Flur atmete Rodney auf.

    „Endlich. Ein Wunder, dass Sheppard jemals rechnen gelernt hat. Diese diletantische Person hat doch überhaupt keine Ahnung von Mathematik.“

    Wahrscheinlich hätte er seiner Empörung weiter Luft gemacht, hätte John sich nicht zu ihm umgedreht und ihn angebrüllt.

    „Das ist alles nur ihre Schuld. Wegen ihnen muss ich wieder einmal zum Direktor. Der ruft meine Mutter an und die sagt es meinem Vater. Ich werde die nächsten hundert Jahre Hausarrest haben.“

    Zurück ließ er einen verblüfften Rodney McKay. Doch die Verblüffung hielt nicht lange. Er lief dem Jungen hinterher.

    „Hausarrest. Ist das deine einzige Sorge. Was sollen wir denn sagen. Wir sind hier... in wo auch immer... zumindest nicht da, wo wir hingehören. Wir können mit niemanden reden – außer einem Dreikäsehoch. Und willst du wissen, was das schlimmste daran ist. Wir sind nicht einmal in unserer Zeit. Außerdem haben wir keine Ahnung, wie wir das Ganze rückgängig machen können. Wir sind sowas von geliefert.“

    Als ob es ihm jetzt, nachdem er es gesagt hatte, erst richtig bewußt geworden war, in welcher Situation sie sich befanden, blickte er mit einem resignierten Gesichtsausdruck zu Elisabeth. Ohne weitere Worte zu wechseln, folgten sie John ins Sekretariat. Eine junge Frau saß hinter dem Tresen und als sie John sah, fragte sie mitfühlend:

    „Schon wieder rausgeflogen?“

    Er nickte. Als nächstes betätigte sie die Gegensprechanlage und sagte dem Direktor Bescheid.

    „Du kennst das ja. Setz dich solange dahin, bis deine Mutter kommt.“

    John setzte sich auf eine Bank, die an der Wand stand und ließ seine Beine baumeln. Elisabeth tat der Junge leid. Sie hatte sich schon öfter gefragt, was John wohl für ein Kind gewesen war. Nun hatte sie die Antwort live hier sitzend. Der zwölf-jährige John zog scheinbar den Ärger genauso an wie der erwachsene John. Nur dieses Mal konnte er wirklich nichts dafür. Sie überlegte, wie sie ihm helfen konnte, kam aber zu keinem Ergebnis. Sie konnte nicht mit den Anderen reden, nicht einmal Gegenstände konnte sie bewegen. Sie überlegte, was das alles zu bedeuten hatte. An Rodney gerichtet, fragte sie:

    „Warum?“

    „Warum was?“

    „Warum haben die Antiker ein Gerät erfunden, bei dem andere in die Vergangenheit von jemanden reisen können?“

    „Vielleicht ein antikisches Photoalbum?“

    „Aber das macht keinen Sinn, wenn man selber nicht an seinen Erinnerungen teilhaben kann...“

    Rodney beendete den von Elisabeth begonnenen Satz:

    „... zumal wir die Ereignisse dieser Zeit gerade beeinflußt haben.“

    „Zum Leidwesesn dieses Kindes. Rodney, haben sie nicht mehr Informationen über das Artefakt?“

    „Ich war gerade dabei in der Antikerdatenbank nachzusehen, doch dann mußte ja unser Draufgänger damit herumspielen.“

    „Aber wie kommen wir hier wieder heraus?“

    „Keine Ahnung. Wir könnten auf jeden Fall herausfinden, wie weit wir uns von Klein-Johnny entfernen können.“

    Zum Glück hatte es gerade zur Pause geklingelt und in das Sekretariat strömten Lehrer hinein und heraus. Bei dieser Gelegenheit schlüpften beide heraus und begannen durch die Flure Richtung Hauptausgang zu gehen. Mehr als einmal verdrehte Rodney die Augen.

    „Oh Gott, das erinnert mich so an die schlimmste Zeit meines Lebens. Habe ich schon erwähnt, dass ich Kinder hasse.“

    „Heißt das, dass sie nicht gern ein Kind waren?“

    „Machen sie Witze. Ständig irgendwelche gehirnambutierte Leute, die einem sagen wollten, was man zu tun oder zu lassen hat.... Halt den Mund.... Geh ins Bett.... Putz dir die Zähne.... Spiel damit nicht herum.... Mach dies, mach das.... Sagen sie mir nicht, dass hat ihnen gefallen.“

    „Das nicht gerade, aber manchmal vermisse ich das sorgenfreie Leben, das nicht Verantwortung tragen müssen, den unbeirrbaren Glauben, dass das Gute gewinnen wird.“

    Es klingelte zu einer weiteren Stunde. Die Gänge des Schulgebäudes leerten sich wieder, so dass es leichter wurde, den Haupteingang zu finden.

    Gerade als sie am Eingang ankamen, wurde eine Tür kraftvoll aufgestossen. Eine Frau um die 40 betrat das Gebäude. Das schwarze Haar und die Gesichtszüge liessen Elisabeth sofort erkennen, dass es sich hierbei um Johns Mutter handeln musste. Ohne weiter darüber nachzudenken, folgte sie der Frau.

    Im Sekretariat angekommen drehte sich die Frau gleich zu John. Dieser stand eingeschüchtert auf.

    ***Fortsetzung folgt***

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