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Thema: Stargate: Battlestar Galactica

  1. #1
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Standard Stargate: Battlestar Galactica

    Stargate: Battlestar Galactica

    Titel: Stargate: Battlestar Galactica
    Autor: Jonathan J. O´Neill
    Rating: FSK 12
    Crossover: aus den Serien BSG/SG1/SGA mit den bekannten Charakteren
    Pairings: die aus den Serien

    Anmerkungen:

    1. Alle Rechte von Stargate SG-1 und Atlantis sind Eigentum von MGM, und alle Rechte von Battlestar Galactica sind Eigentum von Universal.

    2. Ich schreibe diese FF nur zum Spaß und an der Freude, nicht um damit Geld zu verdienen.

    3. Die Geschehnisse verlaufen anders als in den Serien: Sie knüpfen aber bei BSG am Ende der Folge “Maelstrom” an; bei SG-1 nach der 8. Staffel und bei Atlantis nach der 1. Staffel. Daher wird einigen Lesern dieser FF, die BSG kennen, der Anfang des ersten Kapitels zum Teil bekannt vorkommen.

    4. Die Geschehnisse schildern die Erlebnisse von Kara “Starbuck” Thrace, die hier in der Version wirklich auf der Erde (von uns) landet, und mit Hilfe der Menschen von der Erde zu ihrer Flotte zurück findet, dies wäre 1. Season, in der 2. Season, dann die Reise der Kolonialen Flotte mit Hilfe von Jack O´Neill zur Erde. Ob es dann noch eine dritte gibt - keine Ahnung.



    Nun aber viel Spaß beim Lesen, und Feedback ist gern gesehen .


    Stargate: Battlestar Galactica

    Season 1.

    1.01. Licht und Dunkel

    SGC, Erde

    Die Daedalus hatte die Erde, mit dem ZPM an Bord vor 9 Tagen verlassen und war nach Atlantis aufgebrochen. General O´Neill wartete seitdem gespannt und voller Ungeduld auf Neuigkeiten aus der Pegasus-Galaxie. Die Wraith hatten Atlantis angegriffen, und Doktor Weir hatte eine Nachricht geschickt, worauf Jack O´Neill sofort reagierte. Er hatte Ausrüstung und Personal angefordert, um Elizabeth Weir zu helfen. Diese Truppe Marines von Colonel Everett angeführt, wurde durch das Stargate nach Atlantis gesandt, um eine Verteidigung aufzubauen bis die Daedalus unter den Kommando von Colonel Caldwell eintrifft. Jack hätte sehr gerne noch mehr Unterstützung geschickt, doch waren weitere Schiffe der Daedalus-Klasse zu den Zeitpunkt noch nicht fertig, und mehr Soldaten wurden ihm nicht bewilligt. Diese Unterstützung musste daher vorerst reichen.

    “Unplanmäßige Aktivierung von Außen”, meldete Lieutenant Simmons aufgeregt. Nun eilte General O´Neill von seinem Büro über die Treppe runter in den Kontrollraum.
    “Hoffentlich ist es Atlantis, und erfreuliche Nachrichten. Ich will endlich angeln”, murmelte der General, als er ankam. “Empfangen wir einen Transmitter - Code?”, fragte er den Lieutenant.
    “Ja, Sir. Es ist der persönliche ID-Code von Doktor Weir. Und ich empfange eine Mitteilung aus Atlantis”, bestätigte Simmons.
    “Danke Lieutenant”, sagte O´Neill, nahm das Funkgerät und sprach: “Atlantis hier ist General O´Neill vom Stargate-Center. Ich würde gerne mit Doktor Weir sprechen!”
    “Ich höre General O´Neill. Ich kann ihnen gar nicht sagen, wie froh ich bin ihre Stimme zu hören. Danke für ihre Unterstützung, die sie uns geschickt haben”, hörte er über die Lautsprecher die erleichterte Stimme von Elizabeth Weir.
    “Wie geht es Ihnen allen, da drüben in der Pegasus?”, fragte O´Neill.
    “Den Umständen entsprechend, General. Es gab Verluste, doch nun sind wir mit Hilfe einer Idee der Doktoren McKay und Zelenka in Sicherheit. Die Stadt Atlantis befindet sich unter unserer Kontrolle, alle Wraith konnten beseitigt werden, die in die Stadt eingedrungen sind. Alles weitere steht in den Bericht, den Sie empfangen haben.”
    “Lieutenant?”
    “Ist bestätigt, Sir.”
    “Ja, ist angekommen”, bestätigte O´Neill den Empfang.
    “Ich würde gerne die stabilisierten Verwundeten und Verletzten durch das Gate zur Erde schicken, wo das Stargate nun einmal aktiviert ist”, bat Elizabeth.
    “Okay, die Tür ist offen. Schicken Sie die Leute durch, sie werden bereits erwartet”, antwortete der General auf die Bitte, der Leiterin der Atlantisexpedition.

    Das Sanitätsteam und die Krankenstation wurden indes von Lieutenant Simmons informiert, so konnten die Verwundeten und Verletzten schnell versorgt werden, die nun nach und nach im Torraum eintrafen, darunter auch Colonel Everett, der eine Wraithattacke überlebt hatte.

    Nachdem alle durch waren, wurde die Verbindung beendet. Jetzt begab sich O´Neill wieder in sein Büro, und erstattete per Telefon Hammond Bericht.
    Später rief Lieutenant General George Hammond zurück, und erklärte dass das IOA entschieden hat, das Doktor Weir und ihr Führungsstab von Atlantis herkommen soll, um dem IOA persönlich Bericht zu erstatten, da derzeit keine direkte Bedrohung mehr für Atlantis bestünde.

    Am nächsten Tag, spät am Abend, trafen die betreffenden Personen durch das Stargate im SGC ein. Dort wurden sie allerdings von General Landry, dem neuen Leiter des SGC empfangen und begrüßt, da Jack nun endlich seinen Urlaub antreten konnte.

    Irgendwo in der Andromeda-Galaxie

    Zur gleichen Zeit, völlig woanders im Universum in einer anderen Galaxie, im Sturm eines Gasplaneten. Nun kam Captain Thrace in ihrer Viper langsam wieder zu Bewusstsein, während sie weiter auf den Planeten stürzte.
    Sie hatte gerade eine Art Vision oder Nahtoderfahrung mit Erlebnissen aus ihrer eigenen Vergangenheit, wo ihre Mutter, Leoben Conoy und auch sie selbst vorkam.
    Nun erkannte sie, wieder zurück in der Wirklichkeit, den zylonischen Jäger vor sich. Der wieder aus den Wolken auftauchte, und auch weiter in die Tiefe flog. Kara überlegte, ob sie nicht besser den Hebel für den Schleudersitz betätigen sollte, und sich somit zu retten. Doch sie zögerte in der Bewegung, was in einer solchen Situation selbst für sie ungewöhnlich war.
    Major Lee Adama, der in einiger Entfernung hinter ihr her flog, wiederholte immer wieder: “Starbuck kehr um. Lass ihn fliegen. Kara. Komm zurück. Bitte Starbuck.”

    Galactica, CIC

    An Bord des Kampfsterns Galactica im CIC, beobachteten alle, darunter Admiral Adama das Geschehen, was sich draußen in der Atmosphäre des Planeten abspielte.
    Je tiefer beide Viper flogen, desto geringer wurden die Chancen für eine Rückkehr der zwei Viperpiloten.
    “Komm schon, Kleine, komm zurück”, flüsterte Adama.
    “Mister Gaeta. Wie lange haben die beiden noch? Und ab wann wird eine Rückkehr nicht mehr möglich sein?”, fragte William Adama.
    “Bei der Geschwindigkeit der beiden in etwa 5-10 Minuten, dann wird die Anziehungskraft des Planeten die Viper irgendwann zerdrücken. Und bis zu dieser Linie können beide es noch zurückschaffen”, erklärte der Taktikoffizier der Galactica, dem Admiral und dem XO Colonel Tigh, an einem Monitor die Situation.
    “Auch wird die Kommunikation immer schwieriger, die Interferenzen des Planeten stören die Überwachung jetzt schon massiv”, ergänzte Petty Officer Dualla.
    Der Admiral griff zum Funkgerät und sagte beunruhigt: “ Apollo ihr müsst euch beeilen, ihr habt nur noch 5 Minuten bis ihr die rote Linie überschreitet, Apollo!”

    Planet

    “Verstanden Galactica”, bestätigte Lee Adama.
    Doch dann sagte Kara unvermittelt:” Ich habe jetzt keine Angst mehr, Lee.”
    “Was? Kara das ist Wahnsinn, komm zurück! Bitte. Lass den Zylonenjäger doch weiterfliegen, ich sehe ihn jetzt auch. Ich bin fast bei Dir, und dann fliegen wir zusammen heim”, flehte Major Adama.
    “Wir sehen uns auf der anderen Seite”, entgegnete Starbuck mit ruhiger Stimme.
    Worauf der arme Lee nochmals verzweifelt, mit sanfter und ruhiger Stimme, versuchte sie zur Umkehr zu bewegen.
    Doch Starbuck sagte nur leise flüsternd, gerade so das Apollo es verstehen konnte: ”Lass mich einfach gehen. Ist schon okay. Sie warten auf mich. Lass mich einfach gehen.”
    Kara sah nun, ein immer heller werdendes weißes Licht in ihren Cockpit, und wurde davon geblendet. Die Viper von Captain Thrace begann langsam zu zerbrechen, bevor sie mit einem Knall und in einem hellen Licht vom DRADIS-Monitor von Lee’ Viper verschwand. Zu seinen großen Entsetzen entdeckte und erkannte Lee keinen Schleudersitz oder Rettungsschirm.
    Admiral Adama meldete sich per Funk bei ihm, und befahl mehrmals:” Apollo abbrechen, abbrechen! Du bist zu beinahe zu tief hochziehen und Höhe gewinnen!”
    Doch Lee Adama hatte schlechte Nachrichten für die Galactica, als er sich meldete:
    “Galactica, hier ist Apollo. Starbuck’ Viper ist weg.”
    “Wir schicken sofort ein Rettungsteam da raus”, antwortete der Admiral per Funk.
    “Nein. Es ist zwecklos - kein Schleudersitz und auch kein Rettungsschirm. Sie ist weg. Wir haben sie verloren”, entgegnete Major Adama mit trauriger Stimme und Tränen in den Augen, und flog dann zurück in Richtung Galactica.

    Galactica

    Im CIC der Galactica herrschte nun bedrückendes Schweigen, als die Nachricht über den Verlust aus den Lautsprechern kam, besonders betroffen zeigten sich Adama, Tigh, Dualla und Gaeta.

    Einige Zeit darauf ist Admiral Adama kurz davor, in seinem Quartier, das Segelschiffmodell fertig zu stellen. Zum Abschluss bringt er die Aurora an den Bug des Schiffes an. Doch kaum hatte er dies getan, packt er das Schiff und zerstört das Modell und sinkt weinend zu Boden, von Trauer und der Wut überwältigt durch den Verlust von Kara.

    Lee befand sich derweil auf den Weg in die Hallway of Memories auch als Erinnerungsgang bekannt, der mit Fotos von Vermissten und Verstorbenen an den Wänden bedeckt war. An einigen Stellen hatte Besucher Kerzen aufgestellt und entzündet. Apollo war hier, um sein Versprechen gegenüber Starbuck einzulösen, und ihr Foto neben das von Kat zu heften. Er erreichte sein Ziel und zog das Bild aus der Tasche, und befestigte es mit einer Nadel.
    “Wir sehen uns Kara”, sagte Lee leise bevor er weiterging.

    Minnesota, USA, Erde

    General O´Neill verließ den Highway und auch die asphaltierten Straßen. Er kam seinem Ziel, seiner Ferienhütte mit dem See näher. Durch die Bäume konnte er bereits zeitweise das Gebäude erkennen, und sah sich bereits entspannt im Stuhl sitzend, die Angel in der einen Hand und ein kühles Blondes in der anderen Hand.
    “Ja, das werden einige angenehme Wochen - bevor ich ins Pentagon muss”, murmelte O´Neill vor sich hin.
    Als er noch knappe 50 Meter von seinen Ziel entfernt war, bemerkte er ein helles weißes Licht genau bei seinem Ziel - gut nur das Jack O´Neill eine gute Sonnenbrille trug, und von den Bäumen geschützt wurde. Nun folgte ein Geräusch, das sich anhörte wie der Knall einer Explosion. Der General stoppte kurz seinen Geländewagen, und fuhr zügig weiter. An seinem Ziel angelangte, lagen vor ihm lauter Wrackteile vor dem See und seinem Feriendomizil.
    “Das kann doch nicht wahr sein, müssen die Testflüge über Minnesota machen”, brummte er, stieg aus und sah sich genauer um - alle Fenster sind zu Bruch gegangen.
    “Na das wird teuer”, sagte er wütend, als er sich den Gesamtschaden vorstellte und entdeckte im See eine Gestalt treiben. O´Neill sprintete zu den See und auf den kleinen Steg, wo sein Boot befestigt war, welches ebenfalls Beschädigungen aufwies.
    Nun hechtete er ins Wasser und schwamm zu der Person, die der Pilot sein musste und gerade im Begriff war unterzugehen. Jack kam gerade noch rechtzeitig an, er griff zu und umklammerte die offenbar bewusstlose und auch gar verletzte Person mit einem Arm und ruderte mit dem anderen und den Beinen strampelnd, um wieder an das Ufer zu schwimmen.
    ´Man wäre ich gerne ein paar Jahrzehnte jünger´, dachte er.
    Am Ufer angekommen zog er seinen “Fang”, keuchend und hustend, aus dem Wasser aufs Trockene - zum Glück war gerade Sommer.
    ´Das war es wohl mit dem Angelurlaub´´, dachte er, und betrachtete die gerettete Person aufmerksam. Die Uniform war ihm vollkommen unbekannt. Jack hob sein Handy auf und überlegte kurz, dann wählte er die direkte Nummer von Lieutenant General George Hammond, den Leiter der Homeworld Security im Pentagon, Washington D.C..
    “Großartig besetzt. Na schön, dann schauen wir mal, wer oder was du wirklich bist”, hustete er, und legte das Handy beiseite.
    Er musterte noch einmal aufmerksam die Person, die vor ihm lag. Er bemerkte, dass der Helm den gesamten Kopf umschloss und nahm ihn nachdem er den Mechanismus gefunden hatte vorsichtig ab. Es handelte sich um eine junge blonde Frau, stellte er fest und stellte den Helm vorsichtig auf dem Boden ab. Nun wandte er die Erste Hilfe Maßnahmen an: Puls und Atmung - beides war vorhanden stellte er beruhigt fest. Danach stand er auf und holte zwei Decken aus der Ferienhütte. Zurückkommend murmelte er leise:” Also von hier bist Du nicht, soviel steht fest.” Nun kniete er sich neben ihren Kopf hin, um die eine der beiden Decken vorsichtig unterzulegen. Auch untersuchte er die beiden Patches an den beiden Oberarmen genauer, beim rechten las er in roten Großbuchstaben das Wort “VIPER” und die Zeichnung eines Fluggeräts, welches einem Kampfjet ähnlich war. “Mit so was warst Du wohl unterwegs”, brummte er vor sich hin, und wandte sich dem linken Oberarmpatch zu, wo er die Schriftzüge “Battlestar Galactica” oberhalb eines flammenartigen Zeichens und darunter “BSG 75” in goldfarbenen Buchstaben entzifferte.
    “Okay, definitiv nicht von hier”, sagte Jack O´Neill und verzog das Gesicht zu einer Grimasse. Nun nahm er die Waffe aus dem Holster, die er neugierig und interessiert untersuchte und begutachtete, bevor er diese neben dem Helm ablegte.
    “Nicht missverstehen, sicher ist sicher”, flüsterte er, während er sie mit der zweiten Decke zudeckte.

    Zum zweiten Male wählte er nun die Nummer von Hammond’ Büro.
    “So was, immer noch oder schon wieder besetzt. Dann rufe ich eben Hank im Stargate-Center an”, brummte er genervt, und gab die Nummer ein.
    ´Ah, es klingelt. Und es ist nicht besetzt´, dachte Jack zufrieden.
    “General Landry”, meldete sich eine entspannte und ruhige Stimme am anderen Ende.
    “Hallo Hank, hier ist Jack. Ich bin in Minnesota bei meiner Ferienhütte und … hatte eine nette Begegnung der dritten Art.”
    “Was ist denn passiert?”, fragte Landry, und griff zum Notizblock und einen Kugelschreiber.
    Nun begann O´Neill zu berichten, was in der letzten halben Stunde geschah:” Nun ja, ich bräuchte Unterstützung. Hier liegen ein Haufen Wrackteile herum die geborgen werden müssten. Auch benötige ein Sanitätsteam für, wegen der jungen Frau, die immer noch bewusstlos ist und meines Wissens nicht von unserer kleinen Welt stammt.”
    “Ich informiere die Prometheus. Colonel Pendergast soll sich darum kümmern, seine Leute sollen das Areal sichern und alles bergen. Die junge Lady beamen wir über die Prometheus auf die Krankenstation im SGC”, sagte General Landry.
    “Gut, ich halte hier solange die Stellung”, willigte O´Neill den Vorschlag, und beendete die Verbindung. Einige Minuten später informierte Jack auch General Hammond über die kürzlichen Ereignisse, und wie er mit Landry verblieben ist.
    “Das könnte eine sehr wichtige Entdeckung sein. Gute Arbeit, Jack”, sagte George Hammond.
    “Danke”, sagte O´Neill schnell, bevor Hammond aufgelegt hatte.

    Es trafen mit Hilfe der Beamtechnologie der Prometheus, die ersten Einsatzkräfte ein, die von Colonel Pendergast dafür abkommandiert worden waren. Diese sicherten das Gelände ab und sammelten die verstreuten Wrackteile ein, die mit einen Sender ausgerüstet auf die Prometheus gebeamt wurden.
    Die, von Jack O´Neill, aus dem Wasser gerettete Pilotin wurde auf die Krankenstation des SGC gebeamt, um sie medizinisch zu versorgen.

    Galactica, Backbord-Hangardeck

    Auf dem Hangardeck der Backbord-Seite der Galactica begann eine Trauerfeier für Captain Kara “Starbuck” Thrace, hier hielten Admiral Adama, Präsidentin Roslin, Major Adama und sogar Colonel Tigh eine Ansprache, um ihre Leistungen für die Koloniale Flotte und die Kolonien zu würdigen und sie zu ehren.
    In einer Startröhre befand sich ein leerer Sarg, der mit einer Flagge der 12. Kolonien von Kobol und einer Flagge der Galactica bedeckt war. Und William Adama schritt an diesen heran, und legte symbolisch die Abzeichen eines Viperpiloten und die des Captains darauf. Als er sich danach wieder aufgerichtete hatte, rief er: ”Achtung!”- und salutierte dabei, genauso wie alle weiteren anwesenden Militärangehörigen. Kurz nachdem er die Startröhre für die Viper verlassen hatte, nickte er in die Richtung des Kontrollraumes. Ein Priester sprach nun noch einige Worte, bevor die Luftschleuse geöffnet wurde und der Sarg durch den Druckausgleich ins All katapultiert wurde.

    “Ich kann es einfach nicht glauben, das Kara nicht mehr unter uns ist”, sagte Sam Anders, der mit ihr verheiratet war, leise zu Lee.
    “Ich weiß”, raunte Lee leise zustimmend.
    “Wegtreten!”, ordnete der Admiral an, und das Deck wurde wieder geräumt.

    Minnesota, USA, Erde

    General O´Neill hatte die Leitung des Einsatzes übernommen, der nun vor seinen Augen sich dem Ende zuneigte.
    “Wir haben alles abgesucht, geborgen und gesichert, Sir. Die letzten Wrackteile sind gefunden und zum Beamen bereit”, berichtete Lieutenant Springfield.
    “Danke Lieutenant. Colonel Pendergast beamen Sie die restlichen Teile hoch! Wir sind hier unten fertig - mit aufräumen”, sagte O´Neill ins Funkgerät.
    “Verstanden General O´Neill. Ich beame dann die Wrackteile und die gesammelten Berichte in das SGC auf Ebene 17”, bestätigte Pendergast, den Erhalt seiner Anweisungen.
    “Ja. Danke für ihre Hilfe Colonel. Danke Leute das war’s wir sind fertig. Ihr könnt zurück aufs Schiff”, erklärte Jack den Soldaten und Wissenschaftlern, die an der Bergung beteiligt waren.
    Nachdem alles an Trümmern und Personal hochgebeamt worden war, schlenderte O´Neill zu seinen Geländewagen.
    “Wieder einmal nichts mit dem Angeln geworden”, seufzte er, stieg ein und fuhr los.

    Nach einer kleinen Odyssee, mit beamen und fahren kam er schließlich wieder im SGC an.
    Krankenstation, SGC, Erde

    “Willkommen, General O´Neill”, sagte Doktor Lam, als Jack die Krankenstation betrat, da er nach der Pilotin sehen und Neuigkeiten erfahren wollte.
    “Guten Morgen, Doktor Lam. Wie geht es ihr?”, fragte er freundlich, obwohl er müde war und hielt sich die linke Hand vor dem Mund, da er gähnen musste.
    “Den Umständen entsprechend gut, sie war kurz wach ist aber sofort wieder eingeschlafen. Die hat wohl einiges hinter sich. Wir haben ein paar Narben im Bauchbereich gefunden, doch die sind gut verheilt. Hinweise auf Knochenbrüche und Gelenkverletzungen … scheint eine richtige Draufgängerin zu sein. Sie hat einige Prellungen erlitten, und sie ist momentan noch geblendet - doch das gibt sich wieder und kann zurzeit nur hell und dunkel erkennen. Und ihre Kleidung und Ausrüstung haben wir in diese Box dort gepackt”, berichtete Doktor Carolyn Lam im Plauderton, dem General.
    “Gut. Sonst noch etwas?”, fragte Jack.
    “Ja, auf der Hundemark, die sie trägt steht offenbar ihr Name: Kara Thrace. Ab und zu murmelt sie im Schlaf etwas. Die Krankenschwestern machen sich Notizen, so hat es General Landry angeordnet - `Könnte für die Nachforschungen von Doktor Jackson wichtig sein´ hatte er gemeint. Mehr habe ich nicht, sondern Colonel Carter leitet die technischen Forschungen und Untersuchungen.”
    “Danke Doc. Dann geh ich mal zu Carter. Ich komme dann zurück”, mit diesen Worten verließ O´Neill die Krankenstation, und machte sich auf den weg zu Colonel Carter’ Labor.

    Colonel Carter’ Labor, SGC, Erde

    “Hallo Sir”, begrüßte Colonel Carter den General, als er das Labor betreten hatte.
    “Hallo Carter. Ich bin wegen des Berichtes hier, den Sie für mich haben.”
    “Der ist hier”, sagte sie und überreichte O´Neill eine Mappe.
    “So viel? Und wo ist die Kurzfassung?”, fragte er, als er im Bericht blätterte.
    “Wir sind gerade dabei die Wrackteile zu ordnen, und mit Hilfe eines Technischen Buches dürfte es etwas einfacher sein, um das Fluggerät zu rekonstruieren. Bei der Kleidung, die sie trug handelte es sich um einen ausgeklügelten Raumanzug. Von diesen Leuten können wir noch etwas lernen … Keine Sorge, es ist alles noch intakt beim Raumanzug, der ist unbeschädigt”, fasste Sam Carter zusammen, als sie Jack O´Neill´ fragenden Blick bemerkte.
    “Es könnte auf jeden Fall eine sehr wichtige Entdeckung sein.”
    “Danke Colonel. Ich bin dann wieder auf der Krankenstation”, sagte Jack und wedelte zum Abschied mit der Mappe, als er das Labor verließ.

    Krankenstation, SGC, Erde

    In den Händen die Mappe und das Tablett aus der Kantine haltend, betrat Jack O´Neill wieder die Krankenstation und ging zu den Bett von Kara Thrace.
    “Sie können gehen, ich übernehme jetzt”, sagte er an die Krankenschwester gerichtet.
    Er stellte das Tablett auf dem Nachttisch ab und setzte sich, und als er in Kara’ Gesicht schaute, registrierte er, wie sie mit den leicht blinzelte und musste grinsen.
    “Mahlzeit. Na ausgeschlafen?”, fragte er fürsorglich.
    Kara, deren Blick sich immer mehr aufklarte, sah nun einen Mann mit ergrautem Haar neben sich sitzen. Starbuck konnte zwar lange nicht sehen, doch die Stimme erkannte sie wieder.
    “Wer sind Sie, und wo bin ich?”, fragte Kara Thrace müde, und rieb sich ihre Augen.
    “Gut. Das ist doch ein Anfang. Ich bin Major General Jack O´Neill von der United States Air Force, und Sie befinden sich auf der Krankenstation des Stargate-Centers auf einen Planeten der Erde heißt”, antwortete O´Neill trocken.
    Bei den vorletzten Wort, das der Mann gesagt hatte bekam Starbuck große Augen.
    “Wo bin ich?”, fragte sie, um sicher zu sein nicht zu träumen.
    “Auf der Erde.”

    TBC
    Geändert von Jonathan J. O´Neill (28.06.2013 um 16:35 Uhr)


  2. #2
    Wächter und Techniker Avatar von Am17
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    Also was ch bis jetzt gelesen habe ist schon mla sehr interesant. BSG/SG Crossover finde ich eh genial.
    Starbuck trifft auf O´Neill, das sit schon ein lustige kombination.
    Ich bin dann ja mal gespannt, wie die Erde/Atlantis mit der Galactica kontakt auf nehmen will.

    Lg Am17

  3. Danke sagten:


  4. #3
    Grace Sherman Avatar von Helen Magnus
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    Ist schon mal ein spannender Anfang der FF und ich finds toll, dass es noch ein Stargate/BSG Crossover gibt

    “Wieder einmal nichts mit dem Angeln geworden”, seufzte er, stieg ein und fuhr los.
    armer Jack

    Ich freu mich aufs nächste Kapitel!

    glg Sandy

  5. Danke sagten:


  6. #4
    Nulli Secundus Avatar von Major Lee Adama
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    da hab ich jetzt wohl Konkurenz

    Toller Einstieg-vorallem die Stellen an denen du die 2 Serien-Universen zusammen führst
    Wird sicher interessant werden

    Etwas ist mir aufgefallen, ist nix schlimes oder so, aber ich sags dir trotzdem mal: LT. Geata ist der Taktikoffizier der Galactica, ansonsten passt alles

    ich freu mich auf die Fortsetzung-bseonders weil ichs ja mit meiner FF vergleiche und mich jetzt natürlich frage wies weiter geht

    Mach weiter so, eine wirklich gute FF

    lg Lee



  7. Danke sagten:


  8. #5
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Interessanter Anfang und ein gutes Crossover, aber warum Starbuck ausgerechnet mit ihrer Viper vor O´Neill aufschlägt, sollte gut erklärt werden.
    Denn einfach so über zwei Galaxien vor O´Neills Füßen geschleudert zu werden, ist nun wirklich ein Mysterium, für das eigentlich nur einer sorgen kann...

    Und wenn die Kolloniale Flotte auf der Erde aufschlägt, dürfte man auch eine bessere Flotte konstruieren können, die den Wraith in den Arsch treten kann.

    Guter Anfang, ich freue mich auf die Fortsetzungen.

    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  9. Danke sagten:


  10. #6

    Standard

    Eine sehr interessante und gute Fanfiction.
    Deine Verknuepfung der Universen passt perfekt und wirkt auch nicht konstruiert sondern natuerlich.
    Die kleinen Szenenhaepchen erinnern mich an so manche BSG Folge was wirklich zu deiner Idee passt.
    Ich freu mich schon auf das naechste Kapitel da ich mir sicher bin, dass es genauso gut wenn nicht besser sein wird.

    MfG Kwasir

  11. Danke sagten:


  12. #7
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    So das FB-FB befindet sich in dem Spoiler
    Nun aber erst einmal, ein Dankeschön an alle Button-Drücker: Am17, Galaxy, In4no, Jaffa96, Jolinar, Kappisoft, Khonsu, Major Lee Adama, Saffier, sandra721, skydiver & USS George Hammond, sowie an alle Leser.

    FB-FB:
    Spoiler 
    @Am: Schön, dass ich Interesse bei Dir wecken konnte . Tja, wie kommt der Kontakt zustande, das steht noch in den Sternen - doch gibt es im neuen Kapitel schon einen Hinweis, wenn nicht es wird noch aufgelöst in den nächsten Folgen. Die Kombi Kara und Jack ist sehr reizvoll - mal schauen, was ich daraus machen kann

    @Sandy: Danke für Dein FB . Die Idee für die FF kam mir als ich letztens wieder angefangen habe BSG zu gucken . Ja, unser Jack hat schon Pech, wenn ich Regie führe

    @Lee: Ha, der Witz ist gut Danke für das FB Es freut mich das es Dir gefällt , und für die Hilfe von deiner Seite, bei meinen zahlreichen Fragen

    @Colonel Maybourne: Danke für dein FB
    Ja da habe ich mich in was reinmanövriert, ich hoffe ich kann es mit den neuen Kapitel schon etwas beantworten . Und mit Kampfsternen gegen die Wraith...äh, bis dahin dauert es noch ein wenig

    @Kwasir: Danke sehr für das FB Es freut mich, das es Dir gut gefällt, und hoffe die folgenden Kapitel gefallen Dir auch noch


    So ein spezieller Dank an Major Lee Adama, für die Beratung und Hilfe meiner Fragen im BSG-Universum.

    Doch nun genug der Worte, es geht weiter, diese Folge setzt genau an den letzten Kapitel an.

    Und nun viel Spaß beim Lesen (FB, wie immer gern gesehen)

    Stargate: Battlestar Galactica

    Season 1.


    1.02 Informationen

    Krankenstation, SGC

    Kara Thrace konnte es nicht so recht glauben, was sie gerade aus dem Mund des Mannes, der Jack O´Neill hieß, so eben nun zum zweiten Mal gehört hatte.
    “Oh, ihr Götter. Ich bin nicht tot, und auf der Erde?”, fragte Starbuck, um Gewissheit zu haben, das sie nicht träumte.
    “Nein, Sie sind am Leben, und das Paradies oder Jenseits ist komfortabler als dieser Ort - denke ich. Und ja, wir nennen unseren kleinen, blauen Planeten: Erde. Wieso stimmt irgendetwas nicht?”, fragte O´Neill, nachdem er der jungen Frau, die neben ihm im Krankenbett lag, versichert hatte das sie nicht tot war, sondern am Leben. Und er war etwas ratlos, denn viele der Völker mit denen man Kontakt hatte kannten die Erde, oder hatten zumindest von ihr gehört. Daher war er etwas ratlos, woher kam die Pilotin also, die er gerettet hatte, konnte es aber irgendwie nachvollziehen, dass die junge Frau ihn etwas irritiert anschaute.
    “Na schön”, sagte General O´Neill und räusperte sich, ehe er in seinen lockeren Plauderton fortfuhr:” Nun wissen Sie wer ich bin, also wäre es fair zu wissen wer Sie sind, und erzählen mir woher Sie eigentlich kommen. Und zu erklären, wie Sie hier gelandet sind. Denn bevor ich Sie gefunden habe, gab es ein ziemlich helles, weißes Leuchten und einen gewaltigen Rummser, den man sicher bis nach Chicago gehört hat.”
    Starbuck wartete noch einen Moment, den ihr der hohe Offizier, der mit ihr sprach wortlos bewilligte, bevor sie sich gesammelte hatte und sich vorstellte: ”Na gut… Ich bin Captain Kara Thrace, Koloniale Flotte Battlestar Galactica, mein Spitzname ist Starbuck, ich komme aus Delphi von der Kolonie Caprica, eine der 12. Kolonien von Kobol, und ich und meine Leute suchen die Erde.”
    “Ihr sucht die Erde, und warum?“, fragte O´Neill forschend.
    “Ja, wir suchen die Erde. Die Zylonen haben unsere Heimatwelten zerstört, seitdem sind wir auf der Flucht und suchen eine neue Heimat. Haben Sie ein Problem damit?”, fragte Kara, nachdem sie den Grund genannt hatte etwas gereizt.
    “Nein, ich habe kein Problem damit, Captain Thrace. Doch wer oder was sind denn Zylonen?”, fragte O´Neill neugierig geworden, als er die Situation entschärft hatte.
    “Toaster denen man dummerweise das Laufen beigebracht hatte, und die dann meine Zivilisation zerstört haben”, sagte Kara wütend, und ballte die Fäuste.

    Jack O´Neill merkte, dass er so nicht weiterkam und eigentlich kein Verhör führen wollte, sondern eine ruhige Unterhaltung, um brauchbare Informationen zu erhalten. Schließlich kam ihm eine gute Idee, um die Atmosphäre zwischen ihm und Kara Thrace zu entspannen und mehr Vertrauen zu schaffen.
    “Okay”, begann er, und faltete die Hände zusammen, “um etwas Vertrauen zwischen uns Beiden aufzubauen, könnten wir uns gegenseitig aus unseren Leben erzählen, was wir machen, wer wir sind und so weiter. Einverstanden?”
    “Moment. Ich muss zurück zur Galactica. Die glauben alle ich bin tot”, entfuhr es Starbuck, wollte aufspringen, sank aber matt aufs Bett zurück.
    “Wir können euch helfen, wenn ihr es wollt. Doch zuerst brauch ich Informationen, um meine Vorgesetzten zu überzeugen, und - essen Sie erstmal etwas, damit Sie wieder fit werden, Captain”, fuhr General O´Neill freundlich fort, nahm das Tablett und bot es Thrace an. “Besser als das Krankenhausfutter von der Krankenstation”, ergänzte er schmunzelnd.
    “Das habe ich gehört, General”, kam es von Doktor Lam, die gerade Sergeant Siler die linke Hand verarztete.

    “Okay, ich fange an”, sagte Jack, brach ein Stück von einen Sandwich ab, und aß es. Jetzt nun, nahm Kara, nachdem sie sich mühsam im Bett aufgesetzt hatte, dem General das Tablett ab und platzierte es auf ihren Schoß, und begann von dem Essen zu kosten und zu essen. Dann fing Jack an zu erzählen, wie er in das Stargate - Programm gekommen war und so manche Erlebnisse, die er erlebt hatte. Auch von den zahlreichen Gefahren, und wie SG-1 und er immer wieder daraus gekommen sind, und dabei die Erde mehrmals gerettet hatten, sowie von den vielen Kämpfen am Boden, in der Luft und im All - auf der Erde oder auf einen anderen Planeten. Von den vielen zahlreichen Völkern, die es im Universum gab. Doch O´Neill blieb dabei wie gewöhnlich bescheiden, musste bei einigen Erlebnissen, die er erzählte etwas lachen, die lustig waren und an die er sich gern erinnerte. Kara hörte ihm aufmerksam zu, und konnte sich in etwa ein Bild machen mit wem sie es hier gerade zu tun hatte und erkannte dabei einige Gemeinsamkeiten.
    “… vor gut 48 Stunden ungefähr, bin ich losgefahren, um mal Urlaub zu machen, zu angeln, etwas zu relaxen und dabei ein paar kühle Bier zu trinken. Doch, dann gab es bevor ich mein Ziel erreicht habe auf einmal ein helles, weißes Licht und einen Knall.
    Kurz darauf fand ich Dich, in meinen See treibend, bin dann ins Wasser gesprungen und Sie rausgeholt und hierherbringen lassen. Ebenso die Wrackteile, der, ich vermute mal “VIPER”, die sich einige Ebenen über uns befinden.”
    Kara nickte nur verstehend, und Jack erzählte weiter:” Und die Sachen von Ihnen befinden sich dort in der Box neben den Fußende ihres Bettes, bis auf ihre Waffen, die befinden sich in einer separaten Kiste in der Waffenkammer, Captain. So ich bin fertig, und nun sind Sie an der Reihe, wenn Sie soweit sind. Ich höre zu.”
    Jack O´Neill machte es sich nun auf dem Stuhl bequem, und legte seine Beine auf dem Bett ab, Kara grinste etwas und legte das Tablett beiseite.
    “Vorgestellt habe ich mich ja schon, auch wo ich herkomme“, begann sie, und Jack nickte nur zustimmend. Nun erzählte Starbuck, was sie in den letzten Jahren erleben musste, von den Fall der Kolonien und der Flucht.
    “Wie viele haben diesen Angriff überlebt?”, fragte O´Neill, der den Schmerz und die Wut in der Stimme von Starbuck bemerkte.
    “Über 50.000 Menschen ungefähr, von gut 50 Milliarden. Jetzt sind wir nur noch knapp 40.000 Überlebende”, antwortete Kara Thrace.
    “Bitte fahren Sie fort”, bat er. ´40.000 Überlebende…´, dachte der General erschüttert.

    Dann erzählte sie von der Wiederentdeckung des Planeten Kobol, das Treffen mit dem Kampfstern Pegasus, der Zeit auf Neu-Caprica, wo man einen Neuanfang wagen wollte, dann der Besetzung durch die Zylonen, ihrer Gefangenschaft, und der Flucht von Neu-Caprica mit Hilfe der beiden Kampfsterne, wobei man aber die Pegasus verloren hatte. Auch erzählte Captain Thrace nun genaueres von den Zylonen, das sie auch menschliche Gestalt annehmen konnten. Jack O´Neill hörte aufmerksam zu, die Zylonen erinnerten ihn an die Replikatoren, die ebenfalls über ihre Schöpfer hergefallen sein mussten.
    “… zuletzt war ich mit Lee auf einen Patrouillienflug in der Nähe eines Gasplaneten, dabei entdeckte ich wieder diesen zylonischen Jäger. Ich bin den Toaster gefolgt, und habe dabei das Bewusstsein verloren. Als ich wieder zu mir kam, hat Major Adama hat mich gebeten umzukehren, doch ich bin dem Toaster weitergefolgt und bin immer tiefer in die Atmosphäre eingedrungen. Kurz bevor ich wieder KO gegangen bin, habe ich ein weißes helles Licht in meinem Cockpit gesehen, und dann wurde es dunkel um mich herum. Und schließlich bin ich hier wieder aufgewacht”, beendete Kara Thrace, ihre Geschichte.
    General Jack O´Neill musste erst einmal durchatmen, und nahm seine Beine von dem Bett herunter und fuhr sich mit beiden Händen über das Gesicht.
    “Danke. Diese Roboter sind wirklich ein ernstes… großes Problem. Und fast die ganze Zeit sich mit nur einen Kampfstern, einigen Dutzend Viper und Raptor gegen eine solche Übermacht zu wehren und durchzuhalten ist… bewundernswert und eine außergewöhnliche Leistung”, sagte Jack anerkennend.
    “Ich werde mich nun mit meinen Vorgesetzten in Verbindung setzen und beraten, wie und wie schnell wir euch helfen können.”
    “Habt ihr denn überhaupt eine Flotte von Kampfsternen?”, fragte Thrace neugierig.
    “Äh, nein nicht direkt solche, wie ihr habt. Aber ich habe da einen Freund, der uns noch ein paar Gefallen schuldet”, erzählte General O´Neill mit einem Augenzwinkern, und erhob sich von dem Stuhl.
    “Sie kommen wieder, General?”
    “Ja, aber vorher muss ich hier noch einige Dinge klären, von denen ich Ihnen schon erzählt habe, Captain Thrace. - Und die Geschichte mit dem hellen Licht erzählen Sie am Besten Doktor Jackson noch einmal, denn mir kommt es irgendwie vertraut vor und möchte in dem Punkt Gewissheit haben. - Doch nun ruhen Sie sich erstmal noch eine Runde aus, keine Widerrede!”, ordnete O´Neill an.
    “Da hat General O´Neill recht, Captain. Dann können Sie heute Abend vielleicht schon, die Krankenstation wieder verlassen”, mischte sich Doktor Lam, Jack unterstützend ein.
    “Bis dann, …Sir”, seufzte Kara. Captain Thrace reichte O´Neill die rechte Hand, welche er ergriff und diese schüttelte.
    “Bis demnächst, ich werde sehen was ich erreichen kann, um ihren Volk zu helfen. Und vielleicht haben Sie bald die Gelegenheit, unsere Daedalus und die Prometheus zu sehen… weitere Schiffe der Daedalus-Klasse, befinden sich momentan in der Endfertigung. Doch ich schicke Ihnen noch Daniel vorbei, er ist unserer Experte für Mythologie, alte Geschichte und so”, sagte Jack, und verließ die Krankenstation, um mit Hammond zu telefonieren, damit er dann das IOA unterrichten konnte.

    Derweil konnte Starbuck es nicht so richtig glauben, das jemand wie er ein so hoher Offizier sein konnte. Aber sie hatte ja die Lebensgeschichte von General O´Neill selbst gehört, es lag offensichtlich an den Leistungen und Verdiensten von seinem Team und ihm.

    Torraum, Ebene 28, SGC

    SG-2 und SG-3 kehrten gerade mit Doktor Jackson von einer Mission zurück. Colonel Reynolds und Lieutenant Colonel Feretti sahen sehr zufrieden aus, doch Daniel Jackson hatte es sichtlich eilig, und rannte beinahe General Landry um, als jener gerade den Torraum betreten wollte.
    “Was ist los Doktor Jackson?”, fragte der General, der gerade noch ausweichen konnte, überrascht.
    “Verzeihen sie, Sir. Es ist einfach unglaublich, fantastisch und überwältigend, was wir dort auf diesen Planeten entdeckt und untersucht haben…”, fing der Wissenschaftler begeistert an zu erzählen.
    “Sparen Sie sich ihre Worte für die Abschlussbesprechung auf”, bremste Hank Landry den Redefluss des Archäologen.
    “Ach ja, Jack ist hier, und möchte Sie dringend sprechen”, ergänzte der General, bevor er sich umdrehte, und sich zurück auf den Weg in sein Büro.
    “Oh”, murmelte Daniel, und machte sich auf den Weg zur medizinischen Untersuchung, nachdem er vorher den Mitgliedern der beiden SG-Teams, mit denen er gerade unterwegs war, Anweisungen erteilte.

    Ebene 17, SGC

    O´Neill wollte eigentlich mit Hammond telefonieren, doch ein Soldat kam im Auftrag von Colonel Carter zu ihm, da diese ihm etwas zeigen wollte.
    Jack betrat den großen Raum, in dem alle Fundstücke lagen und untersucht wurden , die von der Viper stammten. Sam hielt ein kleines Buch in der linken Hand, und dirigierte Techniker, Wissenschaftler und Soldaten.
    “Hallo Colonel, was gibt es hier zu sehen?”, fragte General O´Neill, als er sich kurz umgesehen hatte.
    “Oh, hallo General. Nun ja, wie Sie sehen, versuchen wir uns ein genaueres Bild dieser Viper zu machen. Es läuft gut, dank des Buches hier”, antwortete Sam zufrieden.
    “Also für mich wirkt das alles sehr chaotisch, aber wenn Sie es sagen. Ich kann nämlich nicht viel erkennen”, scherzte Jack O´Neill.
    “Verstehe. Nein Sergeant Siler das kommt dorthin”, sagte Sam und deutete auf die Teile des Rumpfes.
    “Wird noch eine Weile dauern, bis wir hier fertig sind”, sagte Colonel Carter lächelnd.
    “Ist gut. Ich werde Daniel suchen und werde mal mit General Hammond anrufen und mit ihm sprechen”, sagte Jack, dann drehte er sich schnell um, und verließ den Raum.

    Fahrstuhl, Ebene 21 - 27, SGC

    Der Fahrstuhl stoppte abrupt, in dem Jack herunterfuhr, und Daniel stieg hinzu.
    “Daniel. Sie suche ich”, meinte O´Neill erfreut.
    “Hallo Jack. Ja, ich weiß. Und wie geht’s?”
    “Gut. Und selbst?”
    “Ich war gerade auf der Krankenstation zur routinemäßigen Untersuchung.”
    “Wir haben Besuch.”
    “Habe ich gemerkt.”
    “Haben Sie Zeit?”
    “Ja, bis zur Besprechung um 17-Hundert. Wieso?”
    “Reden Sie mit ihr. Sie heißt Kara Thrace, und mit ihr habe ich mich einige Stunden unterhalten - und nun sind Sie dran. Sie ist nicht von der Erde.”
    “Ich, weshalb?”
    “Weil sich einiges sich sehr interessant anhört, besonders die Art und Weise, wie sie hier gelandet ist. Das kam mir irgendwie - bekannt vor. Und Ihnen dann auch”, begründete Jack.
    Nun war das Interesse des Wissenschaftlers nun doch geweckt.
    “Wirklich? In Ordnung, ich rede mit ihr. Sie sollen übrigens auch zur 17-Hundert Besprechung kommen”, sagte Daniel.

    Ebene 27, SGC

    Der Fahrstuhl stoppte und Jack O´Neill stieg aus, er wollte nun endlich telefonieren, und das noch vor den Feierlichkeiten für die Beförderung von Major John Sheppard im Torraum in einer guten halben Stunde. Er hatte Glück, General Hammond war gerade verfügbar, und so konnte General O´Neill die Neuigkeiten, die er erfahren hatte berichten.

    Krankenstation, SGC

    Währenddessen fuhr Daniel kurz hinauf in sein Labor, bevor er sich wieder auf den Weg zurück zur Krankenstation machte. Doktor Jackson trat an das Bett von Kara heran, die gerade döste.
    “ Oh, bei den Göttern, Wenn Sie nicht Doktor Jackson sind, verziehen sie sich besser, sonst klebe ich Ihnen eine”, drohte Kara Thrace.
    “Dann habe ich wohl Glück, denn ich bin Doktor Jackson”, antwortete Daniel entspannt.
    Nun setzte sich Starbuck in dem Bett auf, und musterte den Wissenschaftler kurz, bevor sich dieser zu ihr, auf den Stuhl, an das Bett setzte.
    Kara und Daniel unterhielten sich ausführlich. Wobei sich Daniel natürlich besonders für die Kultur, Geschichte und Religion interessierte.
    Als Kara Thrace, die Einzelheiten von dem hellen, weißen Licht zu Ende erzählt und eine genaue Beschreibung gegeben hatte, nickte Daniel Jackson kurz, und verstand nun, was General O´Neill gemeint hatte.
    “Jack hatte wirklich Recht mit seiner Vermutung, sieht so aus als ob da jemand aufgepasst hat”, fasste Daniel kurz zusammen.
    “Wer hat aufgepasst?”, fragte Kara irritiert.
    “Nun ja, nicht nur aufgepasst, sondern auch noch eingemischt”, fuhr Doktor Jackson fort, und erzählte Starbuck noch einmal genauer von den Aufgestiegenen und deren Regeln.

    Doktor Carolyn Lam, war mit den Behandlungserfolg und den Zustand von Captain Thrace so zufrieden, dass sie sie nach einer abschließenden Untersuchung von der Krankenstation vorzeitig entließ.

    Torraum, SGC

    Major General O´Neill eilte nun, nachdem er mit Hammond telefoniert hatte und sich schnell seine blaue Paradeuniform angezogen hatte, in den Stargate-Raum.
    “Bin ich zu spät?”, fragte er amüsiert.
    “Nein, pünktlich auf die Minute. Wir können anfangen General Landry”, meinte Doktor Elizabeth Weir.
    Nun wurde Major John Sheppard vor seinem Team, und einigen anderen Anwesenden, von Jack O´Neill feierlich in den Rang eines Lieutenant Colonel befördert. Elizabeth hatte sich durchgesetzt, und alles erreicht was sie wollte und hatte sogar es geschafft dem IOA zu trotzen. In einer Woche würde es dann zurückgehen in die Pegasus-Galaxie an Bord der Daedalus.
    Erst schüttelte O´Neill und dann Landry, dem frisch beförderten Sheppard die Hand, dann folgte eine kurze Rede von John. Nachdem er fertig war applaudierten alle Anwesenden, bevor ihm sein Team persönlich gratulieren konnte.
    Jack wurde nun, vor den Augen aller Beteiligten der Beförderungszeremonie, weggebeamt.

    Erdorbit, Asgardschiff

    “Sei gegrüßt Jack O´Neill, mein Freund. Du wolltest mich sprechen”, begrüßte Thor den General.
    “Hallo Thor, mein Freund. Ja, wollte ich. Danke, das Du vorbeikommen konntest. Es geht um unseren Gast, einige Schiffe und so, darüber wollte ich mit dir sprechen.”
    “Ist schon gut O´Neill. Ich konnte den Hohen Rat der Asgard, bereits überzeugen euch mit Asgardtechnologie zu helfen. Wir stehen nämlich sehr tief in eurer Schuld, und werden euch daher beim Bau und dem Ausrüsten eurer Schiffe mit Technologie, Waffen und Schilden helfen”, erzählte der Asgard.
    “Das hört sich ja fantastisch an. Wir haben um 17:00 unserer Zeit eine kleine Besprechung, wäre schön, wenn Du daran teilnehmen könntest und mich gleich begleiten könntest”, lud Jack O´Neill Thor ein.
    “Einverstanden”, sagte der kleine Außerirdische, und informierte die anderen Asgard an Bord seines Raumschiffes, dann beamte er sich und Jack runter in das SGC.

    17:00, Briefing-Room, SGC

    Thor hatte es sich in seinem Sessel neben O´Neill, der wieder seine bevorzugte Kleidung trug, bequem gemacht. Beide unterhielten sich über vergangene Zeiten, während nun alle geladenen Teilnehmer nach und nach eintrafen.
    Als Letzte trafen gemeinsam Doktor Lam, Kara Thrace und Daniel Jackson ein.
    Als Starbuck nun den kleinen grauen Außerirdischen entdeckte, blieb sie erstaunt wie angewurzelt stehen.

    “Oh, meine Götter, wer oder was ist das denn?”, fragte sie entgeistert.
    Jack O´Neill der aufgestanden war, ging zu ihr, auch Thor stand auf. Der General stellte Kara nun Thor vor, sie nickte ihm kurz zu. Jack bemerkte nun Kara’ erstaunten Blick, der an den kleinen Körper des kleinen Asgard hing.
    “Stimmt etwas nicht, Captain?”, fragte Jack, der noch immer neben ihr stand.
    “Nun, wie wäre es mit Kleidung”, flüsterte Starbuck leise zu O´Neill, der grinsen musste. Er stellte nun alle anwesenden Personen vor, in dem er auf einzeln auf sie deutete. Kara war noch immer ganz erstaunt, alle begaben sich wieder auf ihre Plätze, wobei sich Starbuck zwischen Jack und Doktor Lam setzte, und Thor unterbreitete allen Grüße vom Rat der Asgard und bot seine persönliche Hilfe an.

    Jetzt wurden noch einmal alle Informationen zusammengetragen, die man bisher hatte.
    “… die 12. Kolonien könnten der Ursprung der griechischen Mythologie sein, wenn man sich die Götterwelt anschaut”, fasste Daniel zusammen.
    “Aber die Goa’uld haben die Milchstraße, also unsere Galaxie nie verlassen”, warf Colonel Carter ein.
    “Es gibt viele Völker da draußen. Wir kennen nur einen Bruchteil von ihnen”, stellte Daniel klar, und wandte sich an Doktor Lam: ”Ihre Tests lassen darauf schließen, das es sich bei den Volk von Captain Kara Thrace ähnlich verhält, wie bei den Menschen auf der Erde, und sich die Nachkommen, der Antiker mit den Menschen dort, vermischt haben könnten.”
    Die leitende Chefärztin des Stargate-Centers nickte, und sagte:” Das ist korrekt. Wir haben bei den Tests das Antikergen gefunden.”

    Dann berichtete der Archäologe weiter: ”Sie kommt aus der Andromeda, der Galaxie die uns am nächsten liegt. Kara Thrace wurde nach dem ich mir ihre Erlebnisse angehört habe von einen aufgestiegen Wesen hergeschickt.”
    “Das verstößt doch gegen ihre wichtigste Regel”, meinte Landry.
    “Ja, aber das Universum ist groß. Die Antiker, die aufgestiegen sind, haben aber nicht eingegriffen”, versuchte Daniel zu erklären.
    “Und was wollen sie uns damit sagen?”, fragte Jack gelangweilt.
    “Die Antiker können nicht überall sein. Nach ihren Aufstieg scheinen sie sich interessanterweise nur in der Milchstraße und in der Pegasus aufzuhalten”, versuchte Daniel seine Vermutung zu erklären, ”bis auf einige Ausnahmen.”
    “Gut für mich”, meinte Kara grinsend.

    Nun wandte sich der kleine Außerirdische nun mit einem Vorschlag an Kara Thrace.
    “Und das soll funktionieren? Kann man auf diese Art eine neue funktionstüchtige Viper herstellen?”, fragte Captain Thrace bezweifelnd.
    “Also General O´Neill hat es geschafft, auf diesen Wege und mit dem Wissen der Antiker eine effiziente Waffe gegen die Replikatoren zu bauen, Captain Thrace”, bestätigte Colonel Carter, um die Zweifel zu beenden.
    “Es bleibt allein ihre Entscheidung, Kara. Niemand wird Sie zwingen irgendetwas gegen ihren Willen zu tun”, stellte Jack klar.
    “Wäre auch ziemlich ungesund”, kommentierte Starbuck.

    “So alles schön und gut. Doch wir brauchen gut ausgerüstete Schiffe, um in die Andromeda-Galaxie zu gelangen”, stellte O´Neill klar, dabei schaute er erst Thor und dann Daniel an, der bestätigend nickte.
    “Und eine ausreichende Energiequelle, um schnell dort zu sein, die Flotte zu finden und auch einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten”, ergänzte Carter.
    “Darin liegt das Hauptproblem”, bestätigte General Landry, und wandte sich an den Archäologen, ”Doktor Jackson, nun sind sie an der Reihe mit ihrer Entdeckung.”
    “Was? Ich bin kein Freund von Überraschungen”, platzte es aus O´Neill, und sein fragender Blick irrte von Landry, Jackson und den Mitgliedern von SG-2 und SG-3 hin und her.
    “Na schön”, sagte Daniel, öffnete eine Kiste und holte ein ZPM hervor.
    “Ja. Das reicht natürlich vollkommen aus”, spottete Jack und verdrehte verzweifelt die Augen. Nun aber ließ aber Doktor Jackson einige weitere Kisten in den Besprechungsraum bringen und öffnen.

    “Ja, ich denke es wird vollkommen reichen”, konterte Daniel, während Jack völlig überrumpelt dasaß.
    “Das haben wir auf P24X-943-A gefunden. Die Antiker, die dort lebten nannten diese Stadt Trois, was so ähnlich wie Troja klingt. Und nach den Berichten von der Pegasus-Expedition und den Informationen, die ich gesammelt habe, sind beide Bauwerke Atlantis und Trois fast identisch. Doch leider ist diese Stadt zu 2-Drittel zerstört, verfallen und von den Pflanzen überwuchert. Die gute Nachricht ist, es gibt dort Puddle Jumper, ein paar Dutzend Drohnen und nicht zu vergessen einen intakten Kontrollstuhl, der von SG-7, SG-12 und SG-16 gerade geborgen wird”, berichtete Daniel Jackson von seiner Entdeckung.
    “Das sind wirklich gute Informationen”, stimmte O´Neill mit einem Kopfnicken zu, funkelte aber immer noch böse den Wissenschaftler an.
    “Was habt ihr denn für Schiffe, wenn ihr keine Kampfsterne habt?”, fragte Kara.
    “Die Prometheus und die Daedalus befinden sich zurzeit in der Umlaufbahn, die können Sie bei Gelegenheit mal sehen”, antwortete General Landry.
    “Okay. Und ich werde es versuchen, was mir ihr kleiner grauer Freund da vorgeschlagen hatte”, sagte Starbuck, die sich nun entschieden hatte, nickend in die Richtung von Thor.
    “Gut. Ich werde Sie begleiten, Captain”, nickte O´Neill.
    “Dann wäre vorerst alles geklärt. Colonel Carter, Sie und Doktor Lee werden die ZPM’ untersuchen! Die Besprechung ist beendet. Wegtreten!”, ordnete General Landry an, bevor er aufstand.

    TBC
    Geändert von Jonathan J. O´Neill (26.10.2012 um 09:40 Uhr)


  13. #8
    Nulli Secundus Avatar von Major Lee Adama
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    Sehr schöne Fortsetzung,

    ZPMs sind immer gut

    Bin ja mal gespant wies weiter geht

    lg Lee



  14. Danke sagten:


  15. #9
    Grace Sherman Avatar von Helen Magnus
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    tolle und spannende Fortsetzung

    Jack wird mal wieder während einer Zeremonie weggebeamt - typisch Thor

    Schön ZPMs und ein paar Jumper, Drohnen und einen Kontrollstuhl, sowas können sie immer brauchen

    Bin neugierig wies weiter geht und freu mich aufs nächste Kapitel

    glg Sandy

  16. Danke sagten:


  17. #10
    Turbo-Denker/Seher alias Beamter Avatar von Dakimani
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    hehe JJO - hab jetzt auch deine "Singel-FF" gelesen

    Finde deine Storry bis jetzt sehr, sehr gut
    toller Schreibstiel, spannend, informativ und mal was neues

    Bin ja mal gespannt wie das ganze rund um die Asgard (und den Schiffen), Sturbuck, den ZPMs (vllt gibts noch mehr auf dem Planeten??) und den Zylonen weitergeht....

    hoffe du schreibst schnell weiter

    lg Daky

  18. Danke sagten:


  19. #11
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Oh man, da hat sich die gute Kara aber ziemlich aggressiv verhalten, selbst für ihren sonst recht herben Geschmack.
    Denn selbst sie sollte sich etwas ruhig verhalten, wenn sie das erste Mal auf eine neue Zivilisation trifft, die ihr helfen will.

    Vielleicht hättest du die Begegnung zwischen ihr und Thor noch etwas ausführlicher beschreiben können.

    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  20. Danke sagten:


  21. #12
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    So das FB-FB befindet sich wieder im Spoiler
    Wieder zuerst ein Dankeschön an alle Button-Drücker: Am17,blackhunter123,Dakimani,DarkVanilla,Galaxy,In 4no,Jolinar,Kappisoft,Khonsu,Kwasir,Major Lee Adama,NightRaider,Saffier,sandra721,USS George Hammond & WarriorSun, sowie an alle Leser.

    FB-FB:
    Spoiler 
    @Lee: Ja, die werden benötigt, dazu später dann mehr Danke für Dein FB.

    @Sandy: Danke für Dein Feedback
    Ja, ein Überraschungsmoment für alle Anwesenden *g* - außer für Jack, es war abgesprochen
    Nun die ZPM' und das andere Equipment wird gebraucht

    @ Daky: Danke für das lobreiche FB , da werde ich ja ganz rot
    Es freut mich sehr, das dir meine "Single-FF" bisher gut gefällt

    @Colonel Maybourne: Nun Kara steht noch etwas unter schock, und sieht zum ersten Mal einen echten Außerirdischen, da war sie - sprachlos ja, die Begegnung zwischen Starbuck und Thor hätte man noch etwas besser umschreiben können. Doch sie hat im neuen Kapitel mit dem Asgard zu tun.
    Danke für Dein FB


    So nun zur 3. Folge, viel Spaß beim Lesen und FB, darüber freue ich mich wieder

    Stargate: Battlestar Galactica

    Season 1.


    1.03 Preparation

    Asgardraumschiff

    Thor hatte sich selbst, sowie Kara Thrace und Jack O´Neill, sofort nach der Besprechung auf sein Schiff gebeamt. Starbuck war überrascht, da sie erstmals im wachen Zustand irgendwo hingebeamt wurde, und schaute sich nun aufmerksam um. Einige Asgard nickten den Menschen höflich zu, andere liefen beschäftigt von einer Stelle zur Nächsten.
    Der General unterhielt kurz sich mit seinem Freund, dieser steuerte dann darauf die beiden Erdschiffe an. Kara lief auf der Brücke herum und trat an das Fenster.
    “Also ein Kampfstern ist viel größer. Die Schiffe würden gut in einen Hangar der Galactica passen”, sagte Starbuck grinsend, als sie die Prometheus und die Daedalus im Orbit der Erde sah.
    “Oh”, meinte O´Neill etwas enttäuscht, ”nur gut das wir gerade was Größeres bauen”.

    “Wir wären dann soweit”, teilte Thor mit, worauf ihm die beiden Menschen in ein großes Labor folgten.
    ´Dieses Labor ist groß genug, um Eishockey darin zu spielen´, dachte sich O´Neill.
    “Wow. Wirklich beeindruckend”, stellte Kara Thrace fest, und nickte anerkennend.
    “Wie heißt denn das Schiff, Thor?”, fragte Jack interessiert.
    “Samantha Carter”, antwortete der Asgard.
    “Ah. Wie nett”, sagte der General.
    “Wie groß ist dieses Schiff?”, fragte nun Kara.
    Thor überlegte kurz, bevor schließlich antwortete: “Die Samantha Carter ist ungefähr 700 eurer Meter lang, 220 Meter breit und 210 Meter hoch. Es ist ein Forschungs-schiff, hat aber auch Schilde und Waffen an Bord, wie unsere großen Raumschiffe.”
    Thor erklärte alles, bevor er an einer Konsole schließlich stehen blieb.

    “Okay. Wie funktioniert es, und was muss ich machen?”, fragte Starbuck.
    Der Asgard fing es ihr an zu erklären: ”Ich werde Dein Bewusstsein mit dem Schiffscomputer verbinden, sobald Du dort in der Kapsel Platz genommen hast, Kara Thrace. Und mit Hilfe deiner Erinnerungen wird das System alles abspeichern, und ich werde es dann mit unserer Technologie materialisieren. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Du das, was Du entwickeln willst genau kennst. Auch musst Du dich ganz genau auf diese Sache konzentrieren, damit es keine Komplikationen gibt.”
    “Ich kriege es hin. Die Viper Mark II. kenne ich in- und auswendig.”
    “Gut, dann können wir mit dem Prozess beginnen. Bitte begib dich in die Kapsel dort, Kara Thrace”, bat Thor, und deutete auf die Kapsel.
    “Na schön. Bei den Göttern… hoffentlich geht das gut,” murmelte sie nervös, als sie die Kapsel begutachtete.
    “Sei unbesorgt. Dir wird nichts geschehen, Kara”, versicherte ihr der kleine Außerirdische, und bereitete bereits das Programm vor.
    General O´Neill klopfte Starbuck noch aufmunternd und väterlich auf die Schulter, bevor sie sich es in der Kapsel versuchte bequem zu machen, und jene sich schloss.
    Nun verband Thor das Gedächtnis von Captain Thrace mit dem Schiffscomputer.

    “Kannst Du uns hören?”, erkundigte sich Thor, nach einigen Sekunden.
    “Ja. Alles klar. Ist nur ein komisches Gefühl”, stellte Starbuck bestätigend fest.
    “Das Schiff und seine Systeme, stehen Dir nun zur Verfügung. Du kannst mit deiner Arbeit beginnen”, gab der Asgard bekannt.
    “sie können praktisch machen, was Sie wollen”, ergänzte Jack amüsiert, erntete aber dafür einen vorwurfsvollen Blick seines Freundes.

    “Echt? Ist ja irre. Gleich mal testen”, hörte man Kara’ Stimme aus den Lautsprechern.
    Nun ging das Licht einige Mal aus, an und aus.
    “Captain Thrace!”, protestierte Thor im dunkeln.
    “Sorry”, meldete sie sich, und das Licht schaltete sich wieder ein.
    “Du kannst dich uns auch als Hologramm zeigen, wenn Du es willst”, meinte Thor, dabei musterte er O´Neill, der ganz unschuldig tat und das Labor begutachtete - zumindest tat er so. Nun erschien zwischen Thor und dem General das Hologramm von Kara.
    “Ist ja stark”, meinte das Holo amüsiert. “He, was soll das?”, beschwerte Starbuck sich, als Jack mit den rechten Arm durch das Hologramm fuhr.
    “Was denn? Mir macht es jedes Mal aufs neue Spaß”, sagte O´Neill grinsend.

    “Sie können nun beginnen, Captain Thrace”, verkündete Thor. Nun verschwand kurz darauf das Hologramm von Kara.
    “Sie ist Dir sehr ähnlich, O´Neill”, seufzte der Asgard.

    Ein anderer Asgard betrat das Labor, und teilte den Anwesenden mit, das General Hammond eine Nachricht für General O´Neill habe und mit ihm dringend sprechen wolle, und ging dann wieder. Thor öffnete einen Kommunikationskanal, damit sich die beiden Generäle unterhalten konnten.
    “Hier ist O´Neill. Ich höre.”
    “Jack. Ihre Mission wurde vom IOA genehmigt. Sie können mit den Vorbereitungen beginnen”, begann General Hammond, wurde aber von Jack O´Neill unterbrochen.
    “Oh. Wir sind quasi schon dabei”, erklärte O´Neill grinsend.
    “Ich verstehe”, meinte Hammond, “ Ihnen stehen dann 3 oder 4 Schiffe zur Verfügung. Alles weitere erzähle ich morgen bei der Besprechung. Hammond. Ende”, kam es aus der Funkanlage des Asgardschiffes.
    “Bis morgen, George”, warf Jack noch schnell zum Abschied hinterher.

    Kurz darauf unterhielten sich Thor und Jack eine Weile, über den Bau der Schiffe und die Hilfe der Asgard.
    “Du kommst mit?”, fragte der General überrascht.
    “Ja. Ich werde euch begleiten”, sagte der Außerirdische nickend.
    “Das ist großartig”, freute sich O´Neill.

    Nun beobachtete Thor die Anzeigen des Monitors, dabei veränderte sich seine Mimik und er sah etwas besorgt aus.
    “Oh. Was tust Du da, Kara Thrace”, entfuhr es ihm schlagartig, dabei wurden seinen Augen immer größer.
    “Ich bin gleich fertig. Moment”, erklang ihre Stimme aus den Lautsprechern.
    “Was ist los?”, fragte Jack O´Neill nun alarmiert, der sich auf der Steuerkonsole abstützte und zu Thor beugte.
    “Das werde ich Dir zeigen, O´Neill”, sagte der Asgard, und verschob einige Steine auf der Konsole, dabei fluchte er etwas in seiner Muttersprache.
    “He, noch nicht”, hörte man Kara’ Stimme, doch Thor beendete die Prozedur, und die Kapsel von Starbuck öffnete sich.
    “Götter. Ich war noch nicht fertig”, schimpfte Captain Thrace, während sie aufstand und die Kapsel verließ.
    “Ich materialisiere nun. Und ihr werdet mich dann hoffentlich verstehen, weshalb ich den Vorgang beenden musste”, erklärte Thor, und wandte sich dabei besonders an Kara Thrace, und vorschob den letzten Stein. Kaum hatte er es getan, gab es im Labor ein großes Aufleuchten. Jack O´Neill sah nun, weshalb sein Freund etwas verärgert war, und auch Kara, konnte nun die Position von Thor nachvollziehen.
    “Ups”, sagte sie nur, sah sich dabei entschuldigend nach den Außerirdischen um.

    In den Raum standen nun 16 Mark II. Viper.
    “Cool. Sieht so eindeutig besser aus, als die Trümmerversion auf Ebene 17”, stellte General O´Neill begeistert fest. Er trat nun an die Erste heran und begutachtete sie genau. Thor trat nun ebenfalls, neugierig geworden, heran.
    “Was haben wir denn da?”, fragte O´Neill überrascht, deutete dabei an ein Objekt an der Wand vor ihm.
    “Das ist ein Modell von der Galactica”, erklärte Starbuck zufrieden.
    “Kann ich bitte noch mal rein? Bitte”, bat Kara den kleinen Asgard.
    “Weswegen? Das hier reicht doch. Außerdem ist kein Platz mehr für weitere Objekte, dieser Größenordnung”, sagte kopfschüttelnd Thor.
    “Ich will nur noch die Raumanzüge machen, die wir haben. Das ist wirklich alles. Geht das in Ordnung?”, machte Kara Thrace einen letzten Versuch, den kleinen Außerirdischen umzustimmen der zu seinen Freund blickte, und O´Neill zuckte nur mit den Schultern. Thor senkte den Kopf und überlegte kurz, dann nickte er.
    “In Ordnung. Einverstanden. Aber nur dies!”, legte Thor mahnend fest, indem er den Zeigefinger der linken Hand in die Luft streckte.
    “Danke Thor”, sagte Starbuck erleichtert.
    Nach einer Dreiviertelstunde, war die Arbeit getan, und alle drei waren nun zufrieden.
    “So, wenn ich Treibstoff bekomme, kann ich die Viper alle testen”, meinte Kara.
    “Ihr habt nicht zufällig Thyllium, oder?”, fragte sie Thor und Jack. Beide schüttelten den Kopf, doch Thor sagte schließlich: “Ich werde Colonel Samantha Carter bei den notwendigen Analysen helfen.”
    “Ja, tut das. Vielleicht gibt es sogar ein Äquivalent oder wir nennen es nur anders”, kommentierte Jack O´Neill, den Vorschlag von Thor.

    Nächster Tag
    14-Hundert, Briefing-Room, SGC


    Als alle eingetroffen waren, stellte O´Neill Captain Kara Thrace allen Beteiligten vor, die sie noch nicht persönlich kannten, darunter waren Mister Woolsey und General Hammond. Richard Woolsey und George Hammond übernahmen den Vorsitz, und wurden von Thrace, O´Neill und Landry unterstützt. In der Besprechung wurde viel erläutert auch die Bedingungen des IOA für die genehmigte Mission.
    “Ja, General O´Neill, ich werde Sie begleiten, sowie noch weitere Vertreter des IOA, die heute nicht teilnehmen können. Ich werde als Diplomat mitkommen, genauso wie die anderen Mitglieder, wobei die leitende Funktion in dieser Angelegenheit von mir getragen wird”, erzählte Woolsey, “außerdem erhalten die das Hauptkommando über die Flotte, die aus der neuen BC-306, der Phoenix, einer BC-304 der Daedalus-Klasse und zwei 303er der Prometheus-Klasse, bestehen wird.”
    “Vier Schiffe?”, fragte O´Neill, und Hammond und Woolsey nickten.
    “Die Ausrüstung und die Ausstattung, der Schiffe überlassen wir Ihnen, Thor und Colonel Chekov. Ausnahme dabei bildet eine 303, die für die Kolonien gedacht ist, falls sie aus Platzgründen ein weiteres Schiff benötigen”, ergänzte Hammond.

    “Wir konnten Proben dieses Thylliums, mit Hilfe der Asgard, aus dem Tank der Viper isolieren und eine chemische Analyse durchführen. Mit dieser Grundlage haben wir einige Asteroiden und Planeten ausfindig gemacht, auf denen es das Rohmaterial dafür gibt. Doch wir können die Viper auch mit unseren Treibstoffen betreiben, die wir für unsere Kampfjets verwenden”, berichtete Colonel Carter.
    “Das ist eine gute Nachricht. Also kann ich alle Viper demnächst testen”, stellte Kara fest, und nickte zufrieden.
    “Das können Sie ab morgen tun, Captain Thrace. Ich habe bereits alles in die Wege geleitet und werde Sie begleiten”, erklärte Sam Carter, und Starbuck grinste zufrieden.

    “General O´Neill, die eine 303 überlassen Sie wir nicht den Kolonien völlig, sondern es werden nur Passagiere und Patienten aufgenommen. Wenn keine weiteren Fragen aufkommen, dann wäre es erst einmal alles. Sie haben alle ihre Mappen, und kennen ihre Aufgaben. - Die Besprechung ist beendet” , sagte Richard Woolsey, und stand dann auf, als sich keiner mehr zu Wort meldete.

    In den nächsten Tagen verbrachte General O´Neill viel Zeit damit, sich durch viele Personalakten zu arbeiten, meist tat er es in der Kantine, im Besprechungsraum, wenn dieser frei war. Colonel Chekov von der russischen Luftwaffe leistete ab und zu Gesellschaft, da der russische Colonel das Kommando über ein Schiff übernehmen sollte.

    Derweil testete Starbuck, dort wo sich mal der Planet Abydos befunden hatte, alle 16 Viper auf Herz und Nieren durch.
    “Okay,… die hier hat auch ‘ ne Macke”, klang es über Funk aus den Lautsprechern der Prometheus.
    “Verstanden, Starbuck”, antwortete Carter, und Kara kehrte zurück und landete.

    Landry’ Büro, SGC

    “Hallo Colonel Mitchell”, begrüßte General Landry den Neuankömmling.
    “Guten Tag, Sir”, antwortete der Colonel Cameron Mitchell und salutierte.
    Beide führten ein kurzes Gespräch, und Mitchell meinte: “Ich wollte SG-1 beitreten. Und nicht ein neues SG-1-Team zusammenstellen.”
    “Sie können das. Außerdem benötigt General O´Neill die Fähigkeiten von SG-1. Hier sind die Akten, wählen Sie ihr Team, Colonel!”, ordnete der General trocken an, und drückte dem Colonel einen dicken Stapel Akten in die Hände.

    Kurze Zeit später eilte Landry in den Torraum, und traf dort auf Vala Mal Doran.
    “Wieso ist mein Daniel nicht hier?”, fragte sie nach einer kurzen Unterhaltung enttäuscht.
    “Doktor Jackson befindet sich auf einer Mission, und kehrt erst in etwa 2 Tagen zurück, Miss Mal Doran”.
    “Dann warte ich hier solange.”
    “Geht in Ordnung. Doch zuerst, werden Sie von diesen Soldaten auf die Kranken-station begleitet!” Nach einen kurzen Wortwechsel und Anweisungen mit den Soldaten, verließ General Landry den Stargate-Raum wieder, und Vala Mal Doran wurde zur Krankenstation begleitet.

    Prometheus

    Nachdem Starbuck die letzte Viper getestet hatte, erschien sie wie vereinbart auf der Brücke bei Sam.
    “Und nun besorgen wir uns ein geeignetes Stargate, bevor wir nach Edora fliegen”, meinte Colonel Carter.
    “Schön. Und wofür?”, fragte Captain Thrace.
    “Für die Phoenix.”
    “Bin gespannt, wie groß die ist”, lachte Starbuck.
    “Nicht so groß, wie die Galactica. Aber mit gut 900 Metern Länge, einer Breite von circa 210 Metern und einer Höhe von knapp 190 Metern, ist die Phoenix das größte Schiff was wir dann bisher gebaut haben”, erklärte Carter stolz, “außerdem bauen wir erst seit gut 50 Jahren Raumschiffe, und jeder fängt erstmal klein an.”

    Kantine, SGC

    O´Neill blätterte gerade gelangweilt in den Akten, als Colonel Chekov hereinkam.
    “Hallo General”, begrüßte ihn der Russe.
    “Chekov. Was gibt es?”, fragte Jack, als von seiner Arbeit aufsah.
    “Ich bin mit der Zusammenstellung meiner Mannschaft fertig. Das IOA hat bereits zugestimmt und unterschrieben, nun benötige ich noch Ihre Zusage, General”, kam Chekov sofort zur Sache, und überreichte Jack O´Neill die Dokumente.
    “Setzen sie sich doch Colonel”, meinte Jack, indem er auf den zweiten Stuhl deutete.
    “Danke, sehr gern.”
    “Wir gehen alles gemeinsam durch”, erklärte O´Neill, als sich der Colonel gesetzt hatte.
    Nach einer guten Stunde nickte General O´Neill.
    “Okay. Alles in Ordnung”, sagte Jack, und unterschrieb ebenfalls, wo bereits die Mitglieder des IOA unterzeichnet hatten.
    “Ich danke Ihnen, General”, sagte Chekov, als er aufstand.
    “Ist schon gut, Chekov”, sagte O´Neill, bevor sie sich verabschiedeten.

    Im Hyperraum - Orbit von Edora, Prometheus

    “Wie lange sind Sie eigentlich jetzt schon bei uns?”, fragte Sam an Kara gerichtet.
    “Fast zwei Wochen”, antwortete Starbuck, nach kurzen nachdenken.
    “Wir erreichen in den nächsten Minuten unser Ziel: Edora und die Weltraum-Werft, Colonel Carter”, meldete ein Sergeant.

    Einige Minuten später, trat die Prometheus aus dem Hyperraum in der Nähe von den Planeten Edora ein.
    “Wow. War mal eine andere Art durch das All zu reisen”, sagte Starbuck begeistert.
    Doch als sie die Werft vor sich entdeckte, verstummte sie einen kurzen Moment.
    “Captain Thrace, darf ich Ihnen die Phoenix vorstellen”, sagte Carter gutgelaunt. Um die Werft mit der Phoenix und einigen BC-304er, befanden sich noch einige Raumschiffe der Asgard, die beim Bau und ausrüsten halfen.
    “Wann wird sie fertig sein?”, fragte Starbuck, die ihre Sprache wiedergefunden hatte.
    “Es wird noch 2-4 Wochen dauern, doch einige Arbeiten können noch unterwegs auf der Reise in die Andromeda durchgeführt werden”, antwortete Carter zufrieden.
    “Alle Materialien, sowie das Sternentor wurden auf die Phoenix gebeamt”, berichtete Lieutenant Boyle.
    “Danke Lieutenant. Colonel Pendergast müsste in 5 Stunden mit seiner Crew durch das Tor auf Edora kommen”, schloss Carter, nach einen Blick auf die Uhr und Planer.

    Landry’ Büro, SGC

    “Sie hätten sein Gesicht sehen müssen Jack”, sagte Hank, und nahm einen Schluck Kaffee.
    “Ja. Dumm für ihn das ich meine alte Truppe benötige. Ich muss nur noch Teal’c überzeugen”, grinste O´Neill.
    “Und was will diese Vala Mal Doran von Daniel?”, fragte General O´Neill.
    “Keine Ahnung. Sie will nur mit Doktor Jackson sprechen. Doktor Lee hat alles untersucht, was sie dabei hatte. Auch der medizinische Bericht ist in Ordnung. Doktor Lee vermutet, dass es sich um eine Steintafel und zwei goldfarbene Metallbänder handelt, die sie Doktor Jackson zeigen wollte”, erzählte General Landry.

    “Alle ZPM’ sind einsatzfähig”, murmelte O´Neill, als er einen Bericht las, “zwei für das SGC, fünf gehen nach Atlantis, eins bekommen jeweils die Daedalus und die Prometheus, und zwei weitere gehen nach Antarctica für den Antikeraußenposten. Und wie viele bekomme ich?”
    “Das steht hier. Die Phoenix erhält 3, die BC-304er und die 303er jeweils ein ZPM. Außerdem erhalten sie noch vier weitere als Reserve, die auf der Phoenix gelagert werden sollen. Und die bisher restlichen 9 Zero Point Module, die man geborgen hat verbleiben im Stargate-Center”, las Landry ihm ergänzend vor.
    “So ich muss los, und die Jumper fliegen. Und dabei werde ich mir mal mein Schiff, die Phoenix, ansehen”, sagte General Jack O´Neill, als er auf die Uhr gesehen hatte und stand auf.

    SGC, Erde

    Zwei Tage später kehrte Daniel von seiner Mission von dem Planeten Trois zurück. Doktor Jackson hatten den Planeten nach der entdeckten Stadt benannt, die er dort entdeckt hatte.

    “Nein, oder. Sie haben Vala hierbehalten, und nicht wieder weggeschickt”, sagte Daniel kopfschüttelnd, als er mit Landry gesprochen hatte. Nun war er auf den Weg zu den Quartier, wo man Vala untergebracht hatte.
    “Oh, hallo Daniel. Freust Du dich nicht mich wieder zu sehen?”, fragte die Frau, als er den Raum betrat.
    “Nein. Nicht wirklich. Was willst Du diesmal?”, fragte der Wissenschaftler, nachdem er Vala’ Frage beantwortet hatte. Nun begann Vala an zu erzählen, von der Tafel der Antiker und einen Schatz, der sich auf der Erde befinden soll. Während sich beide unterhielten, nahm Vala Mal Doran beide Metallbänder, die sich als Armreife entpuppten und legte das Erste Daniel an, und das Andere sich selbst. Zuerst war Daniel Jackson wütend und später auch General Landry, da sich herstellte das Doktor Lee die Naquadahwerte übersehen hatte, die von den Schmuckstücken ausgingen.
    Später stellte sich herausstellte waren Vala Mal Doran und Doktor Daniel Jackson, durch jene Armbänder auf physiologischer Ebene miteinander verbunden, und mussten sich immer in einen maximalen Abstand von 500 Metern aufhalten. Da jeder Versuch die Armreifen zu entfernen fehlschlug, man überlegte sogar die Unterarme zu amputieren - doch beide protestierten vehement.

    Als General O´Neill von den Vorfall erfuhr, war er alles andere als begeistert, denn Daniel stand auf seiner Teilnehmerliste.
    “Dann kommt eben diese Vala mit. Diesen Schatz könnt ihr euch vornehmen, wenn wir wieder zurück sind! Die Menschenleben gehen vor!”, ordnete Jack an, und Unterband den Versuch eines Einwandes von Vala mit einer klaren Geste.

    Es vergingen Wochen in denen, durch das Stargate und mit Hilfe der Prometheus, Lebensmittel, Medikamente, Kleidung, Ausrüstung und weitere Materialien zu der Erdflotte transportiert wurden, auch die ersten Crewmitglieder brachte man zu ihren Schiffen, die nun fast fertig waren. Nebenbei waren General O´Neill und Colonel Chekov dabei Pläne für die Mission herauszuarbeiten.
    Währenddessen war Colonel Mitchell sehr erfolglos ein Team zusammenzustellen, da er keine passenden Mitglieder fand, worauf Landry ihn erst einmal SG-2 zuteilte.

    “Hallo Teal’c, lange nicht gesehen. Was ist los, und was macht die Politik?”, fragte Jack, als er den Jaffa im SGC traf.
    “Ich grüße dich O´Neill. Ich bin zu Besuch hier, und Politik ist ziemlich langweilig und anstrengend”, antwortete der große Jaffa müde.
    “Verstehe. Also willst Du mal ausspannen?”
    “In der Tat.”
    “Ich hab’s begleite mich doch auf einer spannenden, aufregenden Reise in eine andere Galaxie. Selbst Thor kommt mit. In ein paar Tagen geht es los.”
    Teal’c überlegte kurz, dann nickte er.
    “Würde ich gern. Ich werde nur schnell Bra’tac informieren, das Rak´nur und Rya´c ihn unterstützen sollen.”
    “Das klingt doch gut, bis dann”, sagte Jack zufrieden.

    Der Jaffa nickte kurz, und begab sich erst in den Kontrollraum, und danach in den Torraum, um nach Dakara zurückzukehren.
    Kaum war Teal’c abgereist kehrte Starbuck durch das Stargate zurück. Sie hatte in den letzten beiden Wochen mitgeholfen, Startröhren für die Viper auf der Phoenix zu planen, zu entwickeln und zu bauen. Kara Thrace lächelte zufrieden, als sie O´Neill in der Kantine antraf.
    “Wir sind fertig. Alle 4 Schiffe sind einsatzbereit, und die Lampen und Tische können wir unterwegs zusammenbauen”, sagte Starbuck müde, und setzte sich zu Jack an den Tisch und stellte ihr Tablett ab.
    “Das sind gute Nachrichten, dann gibt es in zwei Tagen, um 10:00 Uhr eine Besprechung mit allen leitenden Personen, die an dieser Mission teilnehmen”, sagte General O´Neill glücklich, “ich werde nachher ein paar Anrufe tätigen.”

    Kara’ Quartier, SGC

    Am Abend lag Starbuck auf ihren Bett sie war zufrieden und glücklich.
    “Ich komme zurück”, murmelte sie leise, schloss die Augen und dachte an Lee, Sam, den Admiral und an die Galactica. Kurze Zeit später schlief sie ein.

    TBC

    PS: Nicht wundern, mit Folge 4 dauert es etwas, wegen den [SG-P]-User-Schreibwettbewerb.
    lg JJO
    Geändert von Jonathan J. O´Neill (26.10.2012 um 09:42 Uhr)


  22. #13
    Turbo-Denker/Seher alias Beamter Avatar von Dakimani
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    Standard

    wuhuuuuuuu....Kapitel 3 ist ja interessanst und lustig

    Haha, da schaut ja Jack nicht schlecht, als Kara ihm sagt, dass die Prometheus in den Hangar der Galactica passen
    hm...Vala kommt also zurück und legt dem armen Daniel die "Handschellen" an *haha*

    uff.....sooooooo viele ZPMs? find ich sehr coool und Jack bekommt die Phoenix, da wird der gute, alte Jack wieder zu einem jungen Colonel

    bin ja schon gespannt wie das alles weiter geht und auf den Schreibwettbewerb.......

    lg

  23. Danke sagten:


  24. #14

    Standard

    Hallo,

    Kompiliment an den Autoren Jonathan J. O´Neill eine Wunderbare FF.
    Freue mich schon heute auf weitere Fortsetzungen.
    Lebe lang und in Frieden

    Thomas

  25. Danke sagten:


  26. #15

    Standard

    Hallo,

    Kompiliment an den Autoren Jonathan J. O´Neill eine Wunderbare FF.
    Freue mich schon heute auf weitere Fortsetzungen.
    Lebe lang und in Frieden

    Thomas

  27. #16
    Second Lieutenant Avatar von USS George Hammond
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    Ein tolles Kapitel.

    Ich dachte Starback würde ein Kampfstern Konstruieren da.
    Haben die Asgart den Menschen eine Orbitalewerftanlage geschenkt ?

    Das sind ja ziemlich viele ZPMs die Daniel ja da gefunden hat.

    Hammond
    Es geht weiter mit meinem FF Stargate Vereinte Nationen


    Stargate Vereinte Nationen

  28. Danke sagten:


  29. #17

    Standard

    Hallo,

    Ein Stadtschiff wie Atlantis braucht 3 ZPMs.
    Vieleicht liefert Jonathan J. O´Neill füpr die große Anzahl von ZPMs noch eine Erklärung.
    Lebe lang und in Frieden

    Thomas

  30. Danke sagten:


  31. #18
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Also, ich wäre an Thor´s Stelle auch ganz schön sauer, wenn Kara mir das ganze Deck mit einem Geschwarder Vipers zuballern würde.
    Denn die Dinger können schließlich auch was kaputtmachen, wenn das Schiff einen Ruck macht und die Flieger nicht richtig fixiert sind.

    Aber so viele ZPMs, die nehmen irgendwie die Spannung raus...

    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  32. Danke sagten:


  33. #19
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Erstmal ein Danke an alle Button-Drücker Am17, Dakimani, Galaxy, In4no, Kappisoft, Khonsu, Major Lee Adama, NightRaider, sandra721, skydiver, USS George Hammond und an die Leserschaft.

    Das FB-FB befindet sich, wie gewohnt im Spoiler:
    Spoiler 
    @Dakimani: Ja, das war es. Das Gesicht von Thor hättest Du sehen müssen
    Ja, Vala kommt auch mit Und die ZPM' werden alle noch gebraucht. Zu Jack, er bekommt die Phoenix, docjh er ist nicht in einen Jungbrunnen gefallen, das findet man in einer anderen FF
    Danke für das FB

    @Capt.Rabb: Danke für das Kompliment
    Nun zu den ZPM', sie sind nicht alle hundertprozentig geladen, einige liegen bei 50%, 70% und natürlich haben auch einige 100%, und wurden dementsprechend auf die Standorte und Schiffe verteilt
    Danke für dein FB

    @George Hammod: Das hätte sie wohl gern, doch dann da fehlen ihr die Baupläne dafür Die Asgard haben an der Werft mitgebaut Jo, Daniel hatte sehr viel Glück mit seinen Fund auf Trois Danke schön für das FB

    @ Colonel Maybourne: Das ist wohl wahr, Thor war nicht gerade erfreut darüber , was Kara da angerichtet hat *g*. Zu den ZPM', die werden natürlich noch verbraucht, auch sind alle nicht bei 100%, und bei der Reise in die Andromeda wird so manches... na ja... dunkel
    Vielen Dank für Dein FB


    So nun geht es weiter mit Folge 4, ist mal etwas kürzer, und nun viel Vergnügen beim Lesen .
    FB ist, wie immer gern gesehen


    Stargate: Battlestar Galactica

    Season 1.

    1.04 The Mission Plan


    Briefing Room, SGC, Erde, Milchstraße

    In den nächsten beiden Tagen, wurde der Briefing Room für die abschließende Besprechung vorbereitet. Die Arbeit ging größtenteils schleppend voran, wegen der regulären Missionsbesprechungen von General Landry und diversen SG-Teams.

    In der ganzen Zeit sprachen Jack O´Neill und Hank Landry oft miteinander, da General O´Neill einige Leute des SGC-Personals in seiner Crew integrieren will.
    “Nein Jack, Walter bleibt hier bei mir. Aber Siler kann mit an Bord der Phoenix”, meinte General Landry, und schüttelte entschuldigend den Kopf. So ging es einige Male zwischen den beiden Generälen.

    Auch unterhielt sich General O´Neill oft mit Starbuck, über die bevorstehende Mission mit dabei waren auch General Hammond, Mister Woolsey und auch Thor.

    Nebenbei lernte Kara Thrace auch Teal’c etwas kennen, ihr fiel auf das der große Mann nur selten sprach.
    “Sie reden wirklich nicht viel”, meinte Starbuck einmal.
    “Wenn es nötig ist… schon”, erklärte der Jaffa.
    Beide unterhielten sich kurz darauf über ihre Erlebnisse, die sie gehabt hatten. Dabei freundeten sich beide immer mehr an.

    Nach zwei Tagen war es endlich soweit, zusätzliche Tische und viele Sitzgelegenheiten waren nun an Ort und Stelle. General Landry, General O´Neill, Captain Thrace und das übrige alte SG-1-Team und Thor waren bereits da, und warteten auf die Ankunft der anderen Teilnehmer. Viele waren noch auf den Weg zum SGC oder waren auf den Weg nach unten.

    Galactica, Irgendwo in der Andromeda-Galaxie

    An Bord der Galactica fand der Prozess gegen den ehemaligen Vizepräsidenten Doktor Gaius Baltar nach langer Vorbereitungszeit, der mit vielen Anschlägen auf Anwaltskandidaten überschattetet wurde endlich statt. Und war nach kurzer Zeit im vollen Gange nachdem Romo Lampkin, als Anwalt verpflichtet werden konnte. Auch Lee Adama nahm als Verteidiger und Anwalt an der Seite von Romo Lampkin für Gaius Baltar an dem Prozess teil, und hatte sich dabei mit seinem Vater überworfen, dabei war Admiral Adama ausgerechnet zu einem der 5 Richter ernannt wurde.

    Das Gerichtsverfahren wurde per Funk live in der gesamten Flotte übertragen, da alle großes Interesse an den Prozess hatten. Dabei war die Flotte gespalten, da der Angeklagte und ehemalige Vizepräsident, trotz des Anklagepunktes des Verrates und der Kollaboration mit den Zylonen lautet, viele Anhänger vor allem Frauen. Während eines Prozesstages leistete sich Colonel Tigh, XO der Galactica einen Patzer, während er im Zeugenstand saß und aussagte. Lieutenant Gaeta leistete sich in den Augen von Baltar eine Falschaussage, welche er mit seinen beiden Anwälten diskutierte.

    Briefing Room, SGC, Erde, Milchstraße

    Nun trafen nach und nach alle Teilnehmer für die abschließende Missionsbesprechung ein. Colonel Chekov kam in Begleitung von zwei russischen Offizieren und mit Doktor Svetlana Markova. Unter den beide Offizieren befand sich eine Frau, die O´Neill, Carter, Jackson und Teal’c von einen gemeinsamen Einsatz kannten.
    “Sie erinnern sich doch bestimmt noch an Anna Tolinev, sie ist nun im Rang eines Major, und das hier ist Lieutenant Karpov”, stellte der Colonel der russischen Luftwaffe seine Begleitung den anderen Anwesenden vor, während sich Colonel Carter und Doktor Markova bereits in einem Fachgespräch befanden.

    Kurz darauf erschien auch Richard Woolsey mit 3 weiteren Vertretern des IOA, die ebenfalls mit auf die Mission mitkommen sollen, um diplomatische Verhandlungen zu führen.
    Nun trafen unter anderem auch die Colonels Kirkland und Ronson ein, sowie Doktor Jennifer Keller und Lieutenant General George Hammond.
    Es dauerte noch danach einige Minuten bis wirklich alle anwesend waren. Als nun alle da waren setzte man sich und es wurden einige Gespräche untereinander kurz weitergeführt. General Hammond erhob sich von seinem Stuhl, und begann:” Meine Damen und Herren, Sie wissen alle um was es geht, ihre Aufgaben wurden Ihnen bereits genannt. Sie wissen alle auf welche Schiffe Sie stationiert sind. Das Kommando bei dieser Mission hat Major General Jack O´Neill. Der Stab um General O´Neill, Mister Woolsey, Captain Thrace, General Landry, Colonel Carter, Colonel Chekov, Doktor Jackson und mir, hat einen Plan herausgearbeitet, was die Mission beinhaltet. General O´Neill, Sie sind dran.”
    General Jack O´Neill stand langsam auf, während sich General George Hammond wieder hinsetzte. Wie O´Neill es hasste Ansprachen, Vorträge und solche dinge zu halten, darum nahm er es sich vor sich kurz zu fassen, und räusperte sich kurz bevor er den Ablauf und den Inhalt der Mission erläuterte.
    “Es handelt sich hierbei um eine Such- und Rettungsmission für die 12. Kolonien von Kobol. Dabei wollen wir so viele Menschen retten, wie wir können. Auch wollen wir in die zerstörten Kolonien reisen, um mögliche weitere Überlebende zu suchen und zu retten. Wir haben 4 Schiffe zur Verfügung gestellt bekommen. Ich habe das Kommando bei dieser Mission, und über die Phoenix, der BC-306-Klasse. Colonel Chekov hat das Kommando über die Korolev ein Schiff der Daedalus-Klasse. Colonel Kirkland hat das Kommando auf der Icarus, und Colonel Ronson auf der Asklepios, zwei Schiffen der Prometheus-Klasse. Zu der Ausrüstung von den einzelnen Schiffen werde ich mich nicht äußern, ebenso wenig zu den Personalien… nur zu einer, die Chefärztin ist Doktor Jennifer Keller, die überwiegend auf der Phoenix zu finden sein wird. Außerdem haben Sie alle Unterlagen darüber erhalten, darin enthalten sind Listen aller Besatzungsmitglieder, ihrer Aufgaben und eine Auflistung über Lebensmittel, Kleidung, Ausrüstung und so weiter auf den Schiffen…”, berichtete O´Neill, wobei er sich am Ende kurz fasste und auf die Unterlagen deutete.
    Einige der Teilnehmer blätterten nun kurz in den Unterlagen, und General O´Neill setzte sich wieder.
    “Nach langen Beratungen und Gesprächen zwischen General O´Neill, Captain Kara Thrace und mir, sind wir uns darüber einig geworden die Flotte und die Überlebenden der 12. Kolonien, vorerst nicht zur Erde zu führen. Sondern ihnen erst einmal einen unserer Stützpunkte in der Milchstraße anbieten”, fuhr Mister Woolsey nach einer Pause fort, und übermittelte die diplomatische Seite der Mission. Als er fertig war, stellten einige noch Fragen, die schnell beantwortet wurden.

    “Die Mission läuft folgendermaßen ab: Morgen 09-Hundert geht es nach Edora und zu den Schiffen. Von dort fliegen wir nach P2A-M221 und nehmen auf diesen Planeten noch einmal Proviant und Ausrüstung auf. Auf den Weg dort hin werden wir unsere Hyperantriebe voll austesten und eventuelle Mängel beheben. Dann geht es weiter in die Andromeda-Galaxie, wobei die Korolev, die Icarus und die Asklepios im Schlepptau der Phoenix reisen”, erklärte O´Neill zum Ende, und setzte sich wieder.

    Alle hatten die Anweisungen verstanden und nickten.
    “Nun gut. Viel Glück. Wegtreten!”, ordnete General Hammond an. Alle verließen nach und nach den Besprechungsraum, nur Hammond, O´Neill, Landry, Thor, Thrace, Woolsey, Carter und Jackson blieben zurück, und unterhielten sich noch einmal kurz untereinander.

    Nächster Tag
    09-Hundert Tor- und Kontrollraum, SGC, Erde, Milchstraße


    Im Stargateraum und in den Gängen davor, hatten sich viele Menschen versammelt und warteten mit Rucksäcken, Koffern und Reisetaschen auf die Aktivierung des Sternentores.
    Im Kontrollraum standen General Hammond, General Landry, General O´Neill und Captain Thrace.
    “Wahlvorgang für Edora starten!”, befahl Landry.
    “He, das wollte ich gerade sagen, Hank”, raunte Jack leise dem General zu.
    General Hammond, der daneben stand musste dabei schmunzeln.
    Der innere Ring des Stargates begann sich zu drehen, nachdem Walter die Koordinaten eingegeben hatte. Die Chevrons lockten nach und nach ein, bis sich endlich nach dem siebenten das Stargate öffnete.
    “So alles ausrücken!”, befahl O´Neill nun, und alle Missionsteilnehmer gingen nun durch das Sternentor nach Edora.
    Als letzte verließen Kara Thrace und Jack O´Neill, mit Glückwünschen von den Generälen Hammond und Landry, den Kontrollraum, eilten in den Torraum und durchschritten gemeinsam das Gate.

    Edora, Milchstraße

    Als Thrace und O´Neill aus dem Stargate auf dem Planeten Edora traten, wurden sie bereits von Chekov, Kirkland und Ronson erwartet.
    “So alle da, wie man sieht”, meinte General O´Neill, “bringen wir alles an Personal und Material auf die jeweiligen Schiffe! Danach können Sie die Zeit nutzen, um sich entweder auszuruhen oder sich mit ihrer Crew zu unterhalten, es ist Ihnen überlassen! Doch, ich will das Heute um 1930-Hundert alle auf ihren Posten sind, wir brechen dann 20-Hundert auf! Die Icarus und die Asklepios koppeln sich zuerst von der Werft ab, danach die Korolev und den Abschluss bildet die Phoenix, da sie mehr Platz zum Manövrieren brauch. Wir setzen dann Kurs auf P2A-M221!”, erteilte O´Neill seine ersten Befehle.
    In den folgenden 2 Stunden wurden alle Crewmitglieder, und alles an Transportkisten auf die Schiffe gebeamt und geflogen.
    Die Schiffskommandanten hielten noch eine kurze Besprechung ab. Und Starbuck bat um Listen von sämtlichen Piloten, weil sie nach geeigneten Kandidaten für das Vipertraining suchte. Nachdem Jack diese Unterlagen besorgt hatte, entschloss er sich noch ein paar Stunden auszuruhen.

    Landry’ Büro, SGC, Erde, Milchstraße

    General Landry wurde so langsam ungeduldig, deswegen hatte er Colonel Mitchell in sein Büro bestellt, da der Colonel noch immer kein neues SG-1-Team zusammen-gestellt hatte. Würde sich Mitchell nicht bald selbst entscheiden, war der General entschlossen selber 3 Leute dafür auszuwählen.
    “Nun Colonel, wie lange brauchen Sie noch, um sich ihr Team zusammenzustellen?”, fragte General ungeduldig, Mitchell, als dieser sein Büro betreten und die Tür geschlossen hatte.
    “Nein, Sir. Ich habe bisher viele Leute zum Gespräch gebeten, und habe bisher keine geeigneten Kandidaten gefunden”, antwortete Cameron Mitchell seinem Vorgesetzten.
    “Na schön, Colonel. Sie haben noch eine kleine Frist. Doch sie werden heute noch mit SG-2, SG-11, SG-19 und SG-20 nach P2A-M221 aufbrechen! Die Missions-Besprechung ist in 2 Stunden. Sie dürfen wegtreten”, sagte Landry, und wandte sich wieder den Missionsberichten zu.
    “Ja, Sir”, murmelte Colonel Mitchell und verließ das Büro.

    Phoenix, Kara’ Quartier

    Starbuck sah sich indes die Liste, die sie von General O´Neill erhalten hatte an. Darauf waren aller F-302-Piloten und aller Piloten an, die bisher etwas geflogen haben aufgelistet. Kara schrieb sich die Kandidaten für das Vipertraining auf, dabei musste sie an die vielen Schüler denken, die sie bisher auf der Galactica und in den Kolonien unterrichtet hatte und das fliegen bei gebracht hatte.

    Phoenix, Crewquartiere - Brücke

    Kurz vor 19:30 stand Jack O´Neill auf, und machte sich langsam auf dem Weg zur Brücke, dabei traf er unterwegs auf Starbuck.
    “Hallo Captain. Na aufgeregt?”, fragte der General gutgelaunt.
    “Etwas. Sir. Hier ist die Liste der Teilnehmer, die ich für das Vipertraining angefertigt habe. Doch ich will mich erstmal mit den Kandidaten unterhalten”, antwortete Starbuck, und überreichte O´Neill zwinkernd ein Blatt Papier. Der General überflog die Namen, und stellte fest dass einige Teilnehmer sich auf den anderen 3 Schiffen befanden.
    “Ja, dann werde ich mal kurz mit den Colonels Chekov, Kirkland und Ronson telefonieren, damit diese Leute hierher gebeamt werden”, meinte Jack, als sie beide zusammen die Brücke erreichten. Der General ging zu Lieutenant Simmons und übergab dem Kommunikationsoffizier die Liste, und gab ihm Anweisungen. Eine Viertelstunde später trafen alle, von Captain Kara Thrace, ausgesuchten Personen ein.
    “Airman Bosworth, teilen Sie diesen Leuten hier ein Quartier zu!”, ordnete General O´Neill an, als gerade Richard Woolsey auf der Brücke erschien.
    “Hallo Mister Woolsey, na neugierig?”, fragte General O´Neill.
    “Ja, ich würde gerne den Start von der Brücke aus miterleben, General”, sagte Woolsey angespannt.
    “Jep. Alle auf ihre Posten!”, befahl General O´Neill, nachdem er auf die Uhr gesehen und auf den Sitz des Kommandanten Platz genommen hatte.

    TBC
    Geändert von Jonathan J. O´Neill (26.10.2012 um 09:43 Uhr)


  34. #20
    Second Lieutenant Avatar von USS George Hammond
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    Ein interessantes Kapitel.

    Also geht es jetzt los in Richtung Andromeda Galaxie.
    Edora war das nicht der Planet wo Jack runter konnte, wo Asteroiden das Stargate verschütte hatte??
    Bin mal gespannt wie die Flotte der Erde, den ersten Kontakt mit der Flüchtlings Flotte herstellt??

    Bin mal gespannt wie es weiter geht im nächsten Kapitel

    Hammond
    Es geht weiter mit meinem FF Stargate Vereinte Nationen


    Stargate Vereinte Nationen

  35. Danke sagten:


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