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Thema: Brisante Themen in FFs

  1. #21
    On destinys way Avatar von Ferreti
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    Als eher religöser Typ der jedoch jeden schund liest muss ich sagen das ich mit einigen Dingen die du da schreibst nicht ganz einverstanden bin. Erstens ist es rassistisch, rligionsfeindlich und teilweise unlogisch.
    Vieleicht wenn du es weniger sinnfrei gestalten würdest und wengier rassistisch könnte sich vieleicht auch jemand mal überelegen die ff nicht gleich nem mod zu melden.
    Spoiler 

  2. #22
    First Lieutenant Avatar von Creech
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    Ich will dazu auch mal kurz mein sätzchen zu abgeben...

    Ich bin prinzipiell gegen Zensur und für die Freie Kunstt worunter Litaratur dazu gehört...

    Mag sein das das für manche Grenzwertig ist und einige angst haben das jüngere Menschen so ein falsches bild bekommen. Wenn diese Jüngeren durch so eine Geschichte auf einmal Hitler toll finden, dann hat das denk ich nicht wirklich etwas mit der Geschichte zu tun sonder vielmehr mit ihrem Umfeld. wenn jemand so beeinflussbar ist, dann ist es eine frage der zeit bis der richtige ihn findet.

    weiterhin finde ich es viel mehr bedenklih das ganze tot zu schweigen. wichtig ist wie er es schreibt. Wenn es wie eine Hetzschrift klingt, dann eckt es an der Verfassung an und ist ohne Frage zu löschen. Aber wenn er es gut anstellt, kann so sogar der aufklärung beisteuern. z.B. mit Quellen angaben zur Realität die zeigen wie es wirklich war und die Grausamkeit so wie die waren opfer und Übeltäter zeigt. Es scheint so das er ein großes wissen hat und da einiges machen kann...

    Ich persönlich würde mir die FF zwar nicht durchlesen, ok evtl ein zwei Kapitel aber das wars dann auch...

    Ich würde dir Raten einen zwist rein zu bringen. ala Der symbiont stirbt auf der Hälfte des weges und Lässt AH am leben... (würde ein wenig in die Richtung des Mythos mit dem Speer gehen... ich denke mal du weißt was ich meine) versuch so nah wie möglich an der Realtität zu bleiben und die Positionen nicht zu extrem zu verdrehen...

    gruß
    Creech
    The very young do not always do as they're told.

    Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.

    Curt Goetz, 17.11.1888 - 12.09.1960
    dt. Schriftsteller und Schauspieler
    Spoiler 
    meine Drabbels

    Short story
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    Stand meiner Story (Heros in life)
    Spoiler 
    Titel: Heros in life

    Chapter 1: Vanished
    Chapter 2: Two suns
    Chapter 3: Hero
    Chapter 4: Scarecrow
    Chapter 5: Search, destroy and die
    Chapter 6: Revelation
    Chapter 7: Godsend
    Chapter 8: Friends
    Chapter 9: Transformation
    Chapter 10: At first light
    Chapter 11: Sanctuary
    Chapter 12: Downfall
    Chapter 13: Rise in work
    total completion 30%%


  3. #23
    Airman
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    Also wo da Rassismus drin sein soll, das muß mir mal jemand erklären. Die Idee eines genetischen Symbiontengiftes, das in der Antike Menschen aufgenommen wurde und sich weiter vererbt, macht doch eine Massenvernichtung nicht moralischer.

    Oder ist man rassistisch, sobald man überhaupt nur eine kulturelle Gruppierung mit unglücklicher Geschichte überhaupt hypothetisch behandelt? Das erinnert mich doch irgendwie daran, wie viele Menschen als antisemitisch abgestempelt werden, die nie auf die Idee kommen, etwas gegen Juden zu haben - Hardliner behaupten ja, daß über 30% der europäischen Bevölkerung antisemitisch sein. Und die, auf die man den Finger zeigt fragen sich dann, warum.

    Die Macher der Serie haben mit den Goa'Ulds Bösewichte konzipiert, die überall wo sie herrschen dies auf eine totalitäre Art und Weise tun. Wo sie herrschen, zeigt man ein System, wogegen sogar die Taliban eher noch ein Witz sind. Und als faschistisch kann man das System auch bezeichnen, da jeder Betroffene die Wahl hat, entweder uneingeschränkt loyal zu sein oder das Schlimmste befürchten zu müssen. Das macht aber Stargate noch lange nicht zu einer rechten Serie.

    Aber wie ich schon schrieb war eine derartige FF eine Idee, auf der ich nicht unbedingt beharren muß. Ich habe auch genügend andere Ideen und kann recht flott Texte schreiben.
    Was ich aber viel bedenklicher finde, als die hier angesprochenen Bedenken ist die Tatsache, wie man in der Serie mit der alt-ägyptischen Kultur umgeht. Klar gab es unter den Pharaonen auch schwarze Schafe, die mit den Menschen ähnlich umgegangen sind wie die Goa'Uld. Es gab aber auch sehr gutmütige Pharaonen, deren Mythen heute immernoch sehr positiv wahrgenommen werden. Aber auch diese werden in der Serie zu gemeinsten Bösewichten gemacht - beispielsweise Hathor. Wer weiss, wie der eine oder andere Ägypter heute darüber denkt?

  4. #24
    Just a Lizard Wizard in a Blizzard Avatar von Woodstock
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    Zitat Zitat von GoaSkin Beitrag anzeigen
    [...]
    Die Macher der Serie haben mit den Goa'Ulds Bösewichte konzipiert, die überall wo sie herrschen dies auf eine totalitäre Art und Weise tun. Wo sie herrschen, zeigt man ein System, wogegen sogar die Taliban eher noch ein Witz sind. Und als faschistisch kann man das System auch bezeichnen, da jeder Betroffene die Wahl hat, entweder uneingeschränkt loyal zu sein oder das Schlimmste befürchten zu müssen. Das macht aber Stargate noch lange nicht zu einer rechten Serie.
    Warum auch? Schließlich werden diese totalitären Systeme als böse dargestellt und bekämpft. Da das aber meißtens Amerikaner machen, kannst du Stargate aber vielleicht als patriotisch bezeichnen. Seit neustem machen das aber auch alle Verbüdeten Amerikas in der Serie. Sofern...

    Zitat Zitat von GoaSkin Beitrag anzeigen
    [...]
    Was ich aber viel bedenklicher finde, als die hier angesprochenen Bedenken ist die Tatsache, wie man in der Serie mit der alt-ägyptischen Kultur umgeht. Klar gab es unter den Pharaonen auch schwarze Schafe, die mit den Menschen ähnlich umgegangen sind wie die Goa'Uld. Es gab aber auch sehr gutmütige Pharaonen, deren Mythen heute immernoch sehr positiv wahrgenommen werden. Aber auch diese werden in der Serie zu gemeinsten Bösewichten gemacht - beispielsweise Hathor. Wer weiss, wie der eine oder andere Ägypter heute darüber denkt?
    Unterscheide!
    Der Holocaust ist vor nicht mal hundert Jahren tatsächlich passiert und Hitler war keine erfundene Figur. Es gibt noch lebende Zeugen dieses Ereignisses und es ist noch immer jedem ein Begriff.

    Die ägyptische Mythologie, ist wie gesagt Mythologie. Das heißt nicht real und basiert auf erfundenen Götterfiguren und Menschen.
    Es ist ein veralteter Glauben und wird auch von den lebenden Ägyptern so angesehen. Und natrülich gibt es keine Zeitzeugen...

    Also was lernen wir.
    Ägyptische Mythologie = erfundene Wesen und erfundene oder dramatisierte Begebenheiten.
    2 Weltkriege = leider echt, voller echter Menschen und Ereignisse.
    "This is the kind of conversation that can only end in a gunshot."
    Administrative Postings meiner Person im Zuge meiner Betätigung auf Stargate-Project.de als Moderrator sind in roter Schrift verfasst. Andersfarbige Postings sind als Bekundung meiner eigenen Meinung zu werten.

  5. #25
    Airman
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    Gut... das Dritte Reich gab es in der Neuzeit. Es gibt Aufzeichnungen und viele lebende Zeugen.
    Was vor vielen Tausend Jahren geschah ist grundsätzlich Mythologie, da es sich bei allem Überliefertem um Legenden handelt. Was sich hinter den Überlieferungen verbirgt, ist faktisch nicht beweisbar. Was man heute in der Hand hat, das sind Mumien und Inschriften. Ob es sich bei den Informationen um Tagebücher oder Märchen handelt, kann man nicht wissen. Die so genannten Gottkönige sollen den Legenden nach ja einmal als Menschen auf der Erde gelebt haben und nach ihrem Tod wie ein Gott wahrgenommen sein. Und daher ist die Ansicht verbreitet, daß es Apophis, Hathor, Ra und Co. einmal echte Könige der Ägypter waren.

    Tonbandgeräte und Kameras sprechen nicht in Axiomen.

  6. #26
    Just a Lizard Wizard in a Blizzard Avatar von Woodstock
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    Es wird von den ägyptischen Göttern nicht als Gottkönige gesprochen. Es gibt keinerlei Beweise dafür das diese -egal in welcher Form- jemals existiert haben. Daher spricht man auch von Mythologie.
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  7. #27
    verleiht Flügel Avatar von Puma
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    Zitat Zitat von GoaSkin Beitrag anzeigen
    Die so genannten Gottkönige sollen den Legenden nach ja einmal als Menschen auf der Erde gelebt haben und nach ihrem Tod wie ein Gott wahrgenommen sein. Und daher ist die Ansicht verbreitet, daß es Apophis, Hathor, Ra und Co. einmal echte Könige der Ägypter waren.
    Soweit ich weiß, waren die ägyptischen Götter immer nur Götter. Als echte Menschen lebten sie nie auf der Erde, auch nicht nach der Mythologie.
    In den Sagen hat natürlich jeder Gott seine Geschichten und Abenteuer, genau wie zB in der griechischen Mythologie, aber eben als Gott, nicht als Mensch.

    Was du mit Gottkönigen meinst, sind die Pharaonen selber gewesen. Jeder neue Pharao wurde nicht als einfacher Mensch auf einem Thron wahrgenommen, der nur einen besonderen Titel trug, sondern als Gottkönig verehrt. Sozusagen eine Wiedergeburt eines Gottes, ähnlich wie der Dalai Lama.

    edit
    @Woodstock: Du nimmst mir das Mund aus dem Wort.
    Geändert von Puma (14.01.2010 um 01:29 Uhr)

    "We cast this message into the cosmos... Of the 200 billion stars in the Milky Way galaxy, some - perhaps many - may have inhabited planets and space faring civilizations. If one such civilization intercepts Voyager and can understand these recorded contents, here is our message: We are trying to survive our time so we may live into yours. We hope some day, having solved the problems we face, to join a community of Galactic Civilizations. This record represents our hope and our determination and our goodwill in a vast and awesome universe."
    Jimmy Carter, 1977

  8. #28
    First Lieutenant Avatar von Jax
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    Ich sehe kein Problem mit dieser Geschichte, gut man kann darüber Streiten ob es so gut ist Hitler als Opfer dazu stellen oder nicht aber darum geht es ja überhaupt nicht. So weit ich das Verstanden habe ist die Idee mit Hitler als Wirt eines Gua'uld beziehungsweise das Hitler der Symbiont ist lediglich als Hintergrund zu Betrachten.
    Rassismus kann ich da nicht sehen, vor allem da das Jüdische Volk als die Ausgewählten Gottes bezeichnet werden könnte man durch aus sagen das diese Idee, die Auserwählten zu sein, auf diese Fähigkeit zurück geht Symbionten zu Kontrollieren.

    Was den Holocaust angeht, ich sehe damit keine größeren Probleme. Inzwischen ist er Geschichte geworden und über ihn zusprechen, ihn in einer Ff oder in einem Buch zu Thematisieren ist nichts Schlimmes solange er nicht verzerrt wird.

    Und zum Thema Rassismus, da kann man durch aus sagen das Stargate Rassistisch ist.
    Ein Mann ein Problem, kein Mann kein Problem.

    - Josef Stalin (1878-1953), sowj. Politiker -

    Meine neue Star Wars FF:http://www.stargate-project.de/starg...42#post1442942

  9. #29
    Brigadier General Avatar von Kevin
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    Zitat Zitat von Jax
    Was den Holocaust angeht, ich sehe damit keine größeren Probleme. Inzwischen ist er Geschichte geworden und über ihn zusprechen, ihn in einer Ff oder in einem Buch zu Thematisieren ist nichts Schlimmes solange er nicht verzerrt wird.
    Puma hat schon sehr gut ausgedrückt, warum das Ganze in einer solchen Geschichte mit diesem Hintergrund verzerrt wird:
    Zitat Zitat von Puma
    Vor allem rechtfertigst du mit dieser Gengeschichte den Holocaust und gibst ihm damit einen "Grund". Das wäre halb so schlimm, wenn das ganze nicht auf wahren Ereignissen basieren würde, bei denen die verblendete Ideologie eines einzigen Mannes der Grund dafür war.
    Die FF-Idee wirkt so, als wolle man das Ganze irgendwie in Stargate reinquetschen und sich so ein nachvollziehbares Motiv für diese grausamen Taten zusammenzureimen.

    Sicher, in der FF würde dann der Symbiont der Böse sein und er würde "nur" tun wollen, was seinem eigenen Volk, den Goa'uld, nutzen würde.
    Jedoch ist eben dies der Grund, warum das Ganze so verzerrt würde. Denn das verharmlost in der FF die wahren Ereignisse, indem mit dieser ganzen Gensache dieses Massenmorden auch noch gerechtfertigt wird.

    Zusätzlich würde innerhalb der FF dann wieder durchkommen, dass ein Mensch allein zu so etwas nicht fähig wäre, sondern dass erst der böse Goa'uld kommen muss, um diese Taten geschehen zu lassen.

    Wir kennen die wahre Geschichte, doch indem man dies aufgreift und so umdichtet, Hitler als armes Opfer eines außerirdischen Parasiten darstellt, verzerrt man die Geschichte, auch wenn es sich dabei nur um Fiktion handelt.
    Es ist meiner Meinung nach Schönrederei und könnte abschreckend wirken und gleichzeitig ein falsches Bild auf das Forum im Allgemeinen werfen.

    Ich meine, was kommt als nächstes? Gibt ja genügend wahre Ereignisse, die man mithilfe von Stargate irgendwie umdichten und im Rahmen einer fiktiven Geschichte erklären könnte. Ja, wenn man dabei nicht außer Acht lässt, wie es wirklich war, schon.
    Jedoch gibt es sicher auch genug Leute, die in fiktiven Texten mehr Wahrheit lesen, als drin steckt.
    Ein gutes Beispiel sind da die Bücher von Dan Brown. Dort werden Spekulationen und Zusammenreimungen des Autors zu Fakten innerhalb der Geschichte. Und viele seiner Leser halten dann die von ihm im Buch zu Fakten erklärten Spekulationen tatsächlich für wahr.

    Und ehe es zu so etwas im FF-Bereich kommt, sollte man doch erst mal in Ruhe diskutieren, ob solche kontroversen Geschichten wirklich so gut sind - von ihrer Qualität an sich abgesehen.

  10. #30
    Airman
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    Meine ursprüngliche Motivation an diesem Thema hängt mit der Überlegung zusammen, daß die Art, wie die Goa'Uld-Regime in der Serie präsentiert werden sehr große Parallelen zum Faschismus zeigen.

    Sie unterdrücken ihre Untertanen gewaltsam, vernichten nicht nur Völker sondern so gar ganze Planeten, wenn ihnen deren Ethnie nicht passt und nötigen die Menschen auf brutalste Art dazu, ihrem Gewaltregime loyal zu bleiben. Und wer sich besonders loyal verhält und dazu bereit ist, dem Regime zu dienen und dessen Absichten zu vollziehen, wird Jaffa und genießt dafür Privilegien.

    Im Faschismus passiert im Grunde genommen dasselbe. Die Rolle der Jaffa haben Parteimitglieder, die sich dort "hochgeschleimt" haben, Andersdenkende werden vernichtend bekämpft und jeder wird dazu genötigt, das System mitzuspielen.

    Daher die Motivation, weltlichen Faschismus mit jenem der Goa'Uld in Verbindung zu bringen.

  11. #31
    Chief Master Sergeant
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    ...warum? - es ist FICTION, meiner meinung nach ist nichts zu heikel für fiction (zumindest wenn man das (das es fiction ist) am anfang der fiction betont (einen sichtbaren hinweis platzieren!)

    und die idee ist "cool" (zumindest das, das eine "rasse" in der lage sein könnte (genetisch) den symbionten zu underdrücken....habe etwas ähnliches einer fanfiction vor die ich gerade zu schreiben begonnen habe, nur das ich es da über das "ancient"-gene (antiker gen...man man hätte im deutschen echt nen schöneren ausdruck finden können...antiker klingt mies...synchro halt ) begründe und das es nicht 100% ist, sondern der wirt sehr wohl die kontrolle verlieren kann, wenn er nicht aufpasst (aber dazu in der lage ist den symbionten wirklich aktiv zu bekämpfen....)

    hey ich hab noch ne idee hierzu: vll können deshalb die leute von Aris Boch keine wirte sein (d.h. sie können schon, die goa'uld verbreiten nur das sie nicht können weil dieses volk eben symbionten unterdrücken kann

    naja meine paar cents...ach ja: wo kann ich eine Fanfiction challenge hinpacken (eine einzellne, ohne sachen wie: gewinner etc. der dann die nächste stellen darf)?

    mfg Ashrak
    ps: antwort bitte per PM

  12. #32
    Autor der ungelesenen FF Avatar von Protheus
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    Standard Verwerfliche Äußerungen von Figuren in Fanfiktionen: Wo liegt die Grenze?

    Moin allerseits!

    Ich habe eine Frage an die Moderatoren, bin aber auch gewillt mir Meinungen anderer Forenmitglieder zu Herzen zu nehmen. Es geht um die Frage in welchem Maße rassistische oder nationalistische Kommentare von Figuren in Fanfiktionen zulässig sind.

    Es verhält sich so, dass ich in meiner derzeit laufenden Geschichte unter den Protagonisten einige Figuren mit sehr gegensätzlichen Standpunkten eingebaut habe, um für etwas zwischenmenschliches Konfliktpotential zu sorgen. Eine dieser Figuren ist eine Soldatin mit Verbindungen ins rechtsradikale Millieu.

    In einem kommenden Kapitel, dessen Konzept ich gerade ausarbeite, wird sie sich mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert sehen, für deren Auflösung sie unter anderem auf Hilfe aus eben diesen Kreisen angewiesen sein wird. Und da ich bemüht bin realistisch zu schreiben, würde in einer solchen Konstellation viel zusammen kommen: Nationalistische Sprüche, Nazivokabular (ich kenne mich da nicht wirklich aus, aber wer aufmerksam die Presse studiert, kann einiges aufschnappen), rassistische Anfeindungen gegen einige andere handelnde Figuren, Hasstiraden gegen einen homosexuellen Soldaten aus der Einheit besagter Protagonistin, etc. Und da die Ff im Jahr 2036 in einem vereinten Europa spielt, ist das braune Geschmeiß sogar noch radikaler geworden. Zu allem Überfluss ist auch eine Sekte mit menschenverachtenden Praktiken in die ganze Sache involviert.

    Als ich mir nun über das Konzept Gedanken machte, kam mir in den Sinn, dass ich mit alledem über die Strenge schlagen könnte. Deshalb wüsste ich gerne, wo die Grenze zu ziehen ist.



    P.S.: Die von Figuren in meinen Geschichten ausgedrückten Standpunkte sind nicht notwendigerweise und werden in diesem Kapitel ganz und garnicht die Standpunkte des Autors sein
    Die Freiheit des Bürgers heißt Verantwortung.

    (Joachim Gauck)


    "You may belong to any religion[...] - that has nothing to do with the buisness of the state. We are starting with this fundamental principle, that we are all citizens and equal members of one state." (Sir Mohammed Ali Jinnah)

    Meine FF:

    Laufend: 2036 - A Union at War

    Abgeschlossen: 2034 - Das neue Sternentor

  13. #33
    Denker& Gott der Rechtschreibfehler Avatar von Jack O´Neill
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    Eigentlich dürfte es kein Problem sein wenn Du schreibst dass das die ansicht der Person in der Geschichte ist und nicht Deine /des Autors aber musst du das immer vor jeder Geschichte schreiben.
    Und wenn man schreibt das diese Geschichte rein Erfunden ist.

    Dann dürfte es kein Problem geben

    P.S. wenn falsch bitte Sagen /Posten

  14. #34
    There is good in you... Avatar von Chayiana
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    Okay, ich habe das Thema erst mal in diesen Thread verschoben, weil das hier doch der passende Ort fuer eine solche Frage ist und wir einfach diesen ganzen Bereich etwas uebersichtlich halten wollen.

    Nun zu deiner Frage:

    Ohne jetzt mehr ueber die konkreten Sachverhalte zu wissen, wuerde ich sagen, dass es kein Problem sein sollte, wenn ein Protagonist solche Dinge von sich gibt, sofern es zur richtigen Charakterisierung notwendig ist.

    Aber es sollte eben klar sein, dass du, als Autor, von solchem Gedankengut Abstand nimmst. Es darf zu keiner Verherrlichung von Gewalt, Rassismus oder dergleichen kommen und du solltest entsprechende Warnungen in deinen Header einfuegen.

    Versuch trotz allem sensibel mit dem Thema umzugehen.

  15. #35
    Airman First Class Avatar von Tans
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    Wenn Hitler in einer Story als Gou'Uld dargestellt wird, verwandelt er sich von einem grausamen, echten Psychopathen in eine Fantasiegestalt, die man nicht mehr als real sieht und die man nicht mehr ernstnimmt.
    Der Holocaust, der 2. Weltkrieg, das 3. Reich - was damals geschah, ist eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte wie wir sie kennen, und obwohl es bereits viele Geschichten rund um dieses Thema gibt, Filme, Bücher etc, so wurde meines Wissens nach darauf verzichtet, aus dieser grausamen Realität einen Mythos zu machen, eine erfundene Neuschreibung der Tatsachen.

    Hinzu kommt, daß im Stargate-Universum manche Goa'Ulds Fans haben, allen voran Ba'al. Ganz einfach deshalb, weil es erfundene Figuren sind, die keinen Bezug zur Realität haben, wenn man von der ägyptischen Mythologie absieht.
    Man stelle sich nun vor, durch eine gut geschriebene Story, in der Hitler als Fantasiegestalt, als Go'Uld dargestellt wird, erhält er plötzlich sowas wie Fans. Denn es ist ja eigentlich gar nicht Hitler sondern ein Go'Uld... Dieser "Achso!"-Effekt verharmlost automatisch, was tatsälich geschehen ist, könnte sogar glatt eine Art Darth Vader-Effekt nach sich ziehen: Ein Böser, der aber eigentlich kein Böser ist und kurzzeitig durch Fremdeinfluß und Sonstiges zum Teufel mutierte.
    Außerdem wäre es eine Beleidigung für das jüdische Volk, das (zwar nicht allein, dafür aber am meisten) unter der Herrschaft der Nazis gelitten hat, noch dazu, wenn sie als Infizierte herhalten, die Macht über ihre potentiellen Symbionten erlangen.
    Das wäre eine Pauschalierung eines ganzen Volkes, die meines Erachtens nach ganz einfach nicht geht und untragbar wäre.

    Das liegt sicher nicht in der Absicht des Autors, aber ich würde unbedingt die Finger davon lassen.
    Allgemein gesagt, hat künstlerische Freiheit meiner Meinung nach Grenzen, die der Anstand und das Fingerspitzengefühl von ganz allein setzen.


  16. #36
    Just a Lizard Wizard in a Blizzard Avatar von Woodstock
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    Ich denke, es ist immer die Frage in welcher Verpackung das ganze steckt.

    Hätte Goaskin die Geschichte geschrieben und die Ereignisse, wie den Holocaust, auf einen anderen Planeten ohne Hitler usw. gesetzt wären allen die Ähnlichkeiten aufgefallen aber niemand hätte etwas gesagt.

    Hier mal ein Beispiel aus dem neuen Film Tron Legacy (wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte den Spoiler überspringen).
    Spoiler 
    In diesem wird aus dem nichts in der Computerwelt ein Volk erzeugt (isos) das vollkommen anders ist als alle anderen vorangegangenen. Diesen stellt der User (jeff Bridges) eine Sonderstellung zu und durch einen Definierungsfehler seines Adjutanten Clu rebelliert dieser und startet einen Genozid der Isos.

    Die Ähnlichkeiten sind da. Gottes (Der User) auserwähltes Volk die Juden (Die Isos). Clu stellvertretend für den Antisemitismus der im Genozid, also einem Holocaust gipfelt.


    Als ich andere fragte wie sie auf dieses heikle Thema in einem Science Fiction Film reagieren, meinten die meisten das es ihnen garnicht augefallen ist.

    Ich denke, Autoren werden immer wieder heikle Themen anschneiden um Geschichten zu erzählen. Meistens mit dem Wunsch zu unterhalten und dadurch eine Diskussion anzufangen. Man muss aber mit Fingerspitzengefühl an die Sache ran gehen. Eine falsche Parallele, eine unumsichtige Formulierung oder eine missverständliche Metapher und der Autor samt seiner politischen Überzeugung steht in der Diskussion. Das ist vielen zu heikel weswegen sie gleich die Finger von lassen.

    Darum gibt es Bereiche wie Fantasy oder Science Fiction. Diese Genre dienen als Träger für Metaphern die reale Begebenheiten oder Umstände unserer Kultur wiederspiegeln ohne zu beleidigen oder schlimmer noch, zu lügen.

    Dennoch erreicht die Botschaft die meisten Zuschauer oder Leser und sie beginnen die Ereignisse auf das reale Leben zu übertragen. Es wird eine Diskussion gestartet und jedem ist es erlaubt mitzureden.

    Wenn man aber jetzt reale Personen wie Hitler hineinzieht ist es immer die Frage wie man damit umgeht. Tarantino hat sich entschlossen das ganze humoristisch zu behandeln aber dennoch mit Herz. Nachvollziehbar aber dennoch gnadenlos satirisch und klagt im Prinzip den Zuschauer selber an indem er ihn mit Hitler selbst vergleicht... Das ist wahrscheinlich den meisten garnicht aufgefallen.

    Aber was er nicht gemacht, ist die Motive von Hitler und den Naziverbrechen in Frage zu stellen oder zu verändern. Auch der Film "Der Untergang" hat sich etwas getraut. Er hat Hitler als Menschen dargestellt aber er hat nie seine Motive oder seine Gründe verändert. Der Mann war ein Monster, ein Psychopath. Ein durch Inzucht und Misshandlung geprägtes Scheusal das aus der Opferrolle heraustrat als er seinen Pläne schmiedete und umsetzte. Dieser Mensch (das war er nämlich leider auch) war ein Kind der damaligen Umstände indem alles schief lief was schief laufen konnte aber genügend Dumme fand um ihm zu helfen.

    Das zweifelt niemand an. Da zieht jedes Genre seine Grenze. Jeder Leser, jeder Zuschauer behält diesen Gedanken. Und das ist richtig so.

    Wenn ihr einem Diktator eine Seele geben wollt, dann tut es. Macht es beispielsweise wie in Stargate und lasst sie vom Bösen Besitz ergreifen oder lasst ihn eine blinde Marionette sein, was weiß ich. Aber um Himmels Willen, lasst unsere realen Monster in Ruhe. Wir alle waren schon genug mit ihnen gestraft und werden sie niemals vergessen aber wir müssen ihnen auch nicht mehr Gedanken opfern als wir umbedingt müssen.
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  17. #37
    Kriegsfachkraft a.D. Avatar von RowenaR
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    Zumal sowohl JKR als auch Rick Riordan in ihren Büchern Anspielungen darauf gemacht haben, dass die Nazis und der Zweite Weltkrieg in ihren Welten das Ergebnis von magischem (JKR) bzw. göttlichem (Riordan) Wirken waren... aber nie auch nur in Frage gestellt haben, dass es furchtbar war und nie wieder passieren darf. Tatsächlich ist vor allem bei JKR Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Angst als Auslöser dafür ein zentrales, gut angefasstes Thema (na gut, bis auf den siebten Band, aber den hats in meinem Kopf eh nie gegeben).

  18. #38
    Just a Lizard Wizard in a Blizzard Avatar von Woodstock
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    Ich nehme mal an du redest von Harry Potter. Das ist ja nichts neues. In den Hellboycomics heist es das der zweite Weltkrieg auch ein ukulter Krieg war und Hitler erst in den Fünfzigern starb.

    Und dann gibts von Marvel noch Captain America...

    Aber wieder hat kein Autor die Motive Hitlers selber verändern oder versucht ihn zu erklären oder zu entschuldigen.
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  19. #39
    Kriegsfachkraft a.D. Avatar von RowenaR
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    Zitat Zitat von Woodstock Beitrag anzeigen
    Ich nehme mal an du redest von Harry Potter.
    Mhmh. Ich wollte quasi nur deinen Punkt unterstreichen, dass es imer darauf ankommt, wie etwas geschrieben wird, nicht was geschrieben wird.

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