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Thema: Realitäten

  1. #1
    Gate der Erde Avatar von GdE
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    Standard Realitäten

    Realitäten

    Autor: GdE
    Serie: SG-1
    Crossover:
    Spoiler 
    Mit dem Splinter Cell Universum und deren Hauptperson, dessen vor allem der Geheimagenten Sam Fisher ist.
    Es ist nicht zwingend notwendig ein Vorwissen dadrüber zu haben, da das erste Kapitel sich gleich mit einer Erklärung befasst.

    Zeitliche Einordnung: Letztes ¼ der 9. Staffel
    Genre: Action, Thriller, Humor
    Rating: R / FSK 16
    Länge: 8 Kapitel
    Disclaimer: Mir gehört bei beidem wie üblich nichts, nur die Story.
    Feedback: …ist immer erwünscht und würde mich freuen.
    Author's Note: Ein großes Dank geht noch mal an meinen Beta, der diese FF erst in dieser Form möglich gemacht hat.
    Inhalt: SG-1 bekämpft einen Feind, der aus den eigenen Reihen zu kommen scheint und kommt dabei einer Verschwörung auf die Spur.
    Postingplan: Mittwochs und Samstags.
    Anhang: FF als Wort Dokument





    1



    Ein regelmäßiges Pochen brandet durch meinen Körper, es will nicht aufhören. Langsam wache ich auf aus meinem Schlaf und erkenne, dass es das „Operational Satellite Uplink“, kurz OPSAT, ist, das mit dem kleinen T-förmigen Hammer auf seiner Unterseite rhythmisch auf mein Handgelenk klopft. Mit einem Knopfdruck stelle ich es ab.
    Das OPSAT ist schon ein erstaunliches Gerät, kaum größer als eine Armbanduhr und trotzdem kann ich mit ihm Gespräche aufnehmen, speichern und bearbeiten.
    Diese kann ich dann an die Zentrale senden oder auf einen PC in der Nähe hochladen. Ebenso kann ich mit meinem Boss Lambert E-Mail-Kontakt aufnehmen oder Anweisungen von ihm erhalten, sowie mir zugesandte Akten und Gebäudepläne lesen.
    Als wäre das dem schlauen Erfinder dieses kleinen Gerätes nicht genug gewesen, kann es auch noch Fotos schießen und ebenfalls versenden. Alles in allem ist es ein sehr nützliches Werkzeug für meine Arbeit.

    Ich richte mich in dem Lüftungsschacht, in dem ich geschlafen hatte, so gut es geht auf und laufe gebückt zum nächsten Ausstieg, den ich mir wie die anderen auch dank des Bauplans auf meinem OPSAT einprägen konnte. Es dürfte nicht lange dauern bis ich mein Ziel erreiche.
    Da es in meinem Job üblich ist, an den außergewöhnlichsten Orten der Welt schlafen zu müssen, ist es mir auch nicht sonderlich schwer gefallen in diesem Lüftungsschacht zu übernachten. Wenn ich ehrlich bin sind die Lüftungsschächte eine meiner bevorzugten Schlafecken wenn ich auf Missionen bin.
    Nur habe ich die Kälte dieses Ortes diesmal ein wenig unterschätzt, weshalb ich nun die Temperatur meines eng anliegenden Ganzkörperanzuges neu regulieren muss. Zugegeben, ich mag darin bizarr aussehen, doch auch er ist ein Wunderwerk der Technik, in ihm befindet sich ein engmaschiges Netz aus feinen Kanälen, in denen eine Flüssigkeit die Temperatur des Anzuges reguliert. Zudem macht er mich bei Dunkelheit so gut wie unsichtbar und seine dazugehörigen Schuhe sind darauf ausgelegt möglichst leise zu sein.

    Mittlerweile bin ich am Ende des Lüftungsschachts angekommen und klettere, nachdem ich die Abdeckung gelöst habe, in einen dunklen Raum, was für mich jedoch dank meines Nachtsichtgeräts kein Problem darstellt. Ich kann alles in einem grünen Schimmer erkennen: Der Raum ist ziemlich schlicht eingerichtet, ein Schreibtisch da, ein Papierkorb hier und einige Regale mit Ordnern dort. Ein typisches Büro eben.

    Es gibt nur ein einziges Fenster in dem Raum durch das ein fahles Licht in den Raum scheint. Es zeigt auf eine Landebahn des Las Vegas Municipal Airport, der in der Nähe des 15.000 Einwohner großen Las Vegas, dass mitten in New Mexiko nahe der Interstate 25 – die etwas weiter im Süden auf die Interstate 40 treffen wird – liegt.

    Meinen älteren Geländewagen habe ich am Vortag etwa eine Meile vor den Toren des Flughafens hinter einem Sandhügel, an der Zugangsstraße des Flughafens gelegen, geparkt und bin den restlichen Weg zu Fuß durch die Einöde dieser Landschaft gegangen.
    Die Sicherheitszäune sind ein Witz gewesen, da ich sie ohne weiteres durchtrennen konnte. Ich habe darauf geachtet nichts heraus zuschneiden, damit ich ihn wieder einigermaßen zusammenbiegen konnte. Ich werde denselben Weg auch wieder zurückgehen und mit ein wenig Glück wird niemand mitbekommen, dass ich heute Nacht hier gewesen bin.
    Für die Tür in das Gebäude selbst, in dem ich mich gerade befinde, brauchte ich mit meinem Dietrich keine zwei Sekunden um sie zu öffnen. Da das Licht aus war hat mich auch keine Kamera erfassen können, während ich unter ihnen hindurch schlich.

    Auf der Landebahn, auf die ich durch das Fenster blicke, geschieht gerade nichts interessantes, nur vier Männer scheinen die Umgebung zu erkunden und ungebetene Gäste fernhalten zu wollen. Ein Blick auf mein OPSAT zeigt mir, dass es 1:03 Uhr ist. Hier sollte also gleich die Waffenladung ankommen, von der Ivan Kosloff am Telefon mit Colonel Washington gesprochen hat. Leider hat Colonel Washington einen so geheimen Posten, dass es merkwürdigerweise selbst uns unmöglich ist nähere Informationen über ihn zu bekommen, doch er soll in den letzten Jahren laut NSA-Berichten des Öfteren Waffen aus den Militärbasen geschmuggelt haben.

    Mit dem Spionagenetz Echelon wurden seine Telefonate, genauso wie die aller anderen Menschen auf diesem Planeten auch und außerdem 90% des weltweiten Internetverkehrs, abgefangen und automatisch ausgewertet. Hierbei kann nicht nur nach Schlagworten gesucht werden, sondern auch nach ganzen Sachverhalten.
    Nachdem ein Gespräch den Superrechner durchlaufen hat, beschäftigen sich 30.000 Mitarbeiter in Maryland allein damit diese auszuwerten und zu bewerten, um sie dann an die richtigen Stellen weiterzuleiten.

    Doch wie ich Grimsdottir kenne hat sie das Telefonat selbst abgefangen, bevor es auch nur ein Analytiker zu Gesicht bekommen hätte, sollte es denn aufgezeichnet worden sein.
    Anna Grimsdottir ist die oberste Hackerin und Computerexpertin des Third Echelons und hat ihr Büro in der geheimen Zentrale, die sich aus Sicherheitsgründen in Washington und nicht auf dem Hauptgelände der NSA befindet.
    Von dort aus unterstützen sie und ihr Team uns Splinter-Cell-Agenten draußen im Feld so gut es geht.
    Sie hat wohl für einen meiner neueren Kollegen, der eigentlich auf Kosloff angesetzt ist, Colonel Washingtons Telefonate abgehört. Da er aber nicht rechtzeitig wieder zurückkommen konnte, sollte ich hier seine Arbeit übernehmen. Normalerweise führt die NSA aber keine Operationen auf eigenem Boden durch, jedoch ist Lambert der Meinung, dass die Waffen außer Landes geschmuggelt werden sollen.

    Vielleicht sollte ich zunächst noch ein paar Worte zur Third Echelon, für die ich arbeite und die von Colonel Irving Lambert geführt wird, verlieren.

    Die First Echelon wurde schon zu Beginn der NSA gegründet, sie arbeitete mit klassischen Agenten, die entweder Dokumente entwendeten oder replizierten.
    Als das Kommunikationszeitalter begann, entschloss man sich auf sie zu verzichten und stattdessen die Second Echelon zu gründen, die neue Einheit hörte von nun an den weltweiten Kommunikationsverkehr ab.
    Da sie aber nur passiv tätig war, und daher nicht alles mitbekommen konnte, haben sich vor wenigen Jahren einige hohe Tiere dazu entschlossen die Third Echelon zu gründen, es verbindet den klassischen Spionageagenten mit der digitalen Welt, rüstet ihn mit der neusten Technik aus und unterstützt ihn mit der modernsten Kommunikations- und Überwachungstechnik.
    Das ist der Grund, weshalb meine Aufgabe meistens nur darin besteht Informationen zu sammeln und diese weiterzuleiten. Wenn ich das getan habe verschwinde ich wieder – nach Möglichkeit ohne dabei irgendwie entdeckt worden zu sein und Spuren zu hinterlassen.

    Endlich geschieht etwas auf der Landebahn: Ein kleines Transport-Flugzeug setzt zur Landung an und kommt in der Nähe der wartenden Männer zum Stillstand.
    Ich nehme mein Fernglas aus einer der Taschen an meinem Oberkörper und zoome heran, es steigen mehrere Männer aus, die nach allem was ich sehen kann mit UZIs bewaffnet sind, auch wenn sie sie nicht gerade offen zu Schau getragen werden, so kann man trotzdem ihre Konturen deutlich unter den Jacken erkennen.

    Sie verteilen sich um das Flugzeug, sodass sie es von allen Seiten aus beschützen können, sollte ein Sondereinsatzkommando oder ähnliches auftauchen. Einige Minuten lang geschieht nichts, dann kommt endlich das, worauf sie wohl gewartet haben. In einem Lastwagen nähern sich zwei Personen, halten vor dem Flugzeug, steigen aus und gehen auf Kosloff zu. Beide sind in Armeeuniformen gekleidet, der eine hat den Rang eine Colonels, nach allem was ich erkennen kann. Den Rang des anderen Soldaten kann ich nicht identifizieren, da sich die Plane der Ladefläche öffnet und zwei weitere Personen von dem Lastwagen herabspringen. Einer ist in zivil gekleidet. Unter der Plane kann ich nun auch eine große und flache quadratische Kiste sehen, die anscheinend verladen werden soll.

    Ich aktiviere mein Richtmikrofon, so dass ich mithören kann, wobei das Gespräch des Colonels und Kosloffs automatisch vom OPSAT mitgeschnitten wird.
    „… wenn sie es erstmal aktiviert haben, dann können sie sich ihre Waffen auch selber besorgen“, versucht der Colonel den sichtlich aufgebrachten Kosloff zu beruhigen. „Jetzt geben sie uns schon unser Geld“, fordert er ihn auf und greift nach dem Koffer, den er mit einem knappen „Hier!“ entgegengestreckt bekommt.
    Währenddessen richte ich mein OPSAT auf die beiden und schieße ein paar Beweisfotos.
    „Eine Million?“, Colonel Washington schüttelt skeptisch den Koffer.
    „Eine Halbe“, korrigiert ihn Kosloff.
    „Wir hatten uns doch auf eine Ganze geeinigt“, beginnt sich Colonel Washington aufzuregen, „eine Halbe ist eine Halbe zu wenig!“
    Kosloff bleibt hart: „Und sie haben nur die Hälfte geliefert, also bekommen sie auch nur die Hälfte. Geben sie mir die Waffen, dann gebe ich ihnen das Geld.“
    „Ich habe ihnen doch gesagt, dass ich sie vergessen habe, was daran ist ihnen soviel wert?“, fragt ihn nun Colonel Washington interessiert.
    „Dann holen sie sie doch, dann kriegen sie auch ihr Geld“, wiederholte sich Kosloff, der diese Diskussion allmählich leid war.
    „Wenn sie einen Wagen haben, können wir sie gemeinsam holen, sie müssten noch im Schiff sein“, erzählt der Colonel.
    „Colonel, so war das aber nicht abgemacht“, widerspricht einer seiner Untergebenen, der ein geschocktes Gesicht macht und nervös zu sein scheint.
    Colonel Washington schweigt einen Moment, ehe er antwortet: „Entweder wir machen jetzt das was ich sage, oder sie können aussteigen und auf ihr Geld verzichten, ich werde es nicht tun.“
    „Na dann los zum Tel'tak, sie meinen doch sicher ein Tel'tak?“, vergewissert sich Kosloff, der das Gespräch nach vorne zu bringen versucht, bei Colonel Washington, ehe er sich zu seinen Begleitern umsieht: „Martina und Alexander, ihr kommt mit.“
    Damit hat er eine Entscheidung getroffen und geht mit dem Colonel sowie seinen beiden Begleitern auf den Truck zu, den sie unverzüglich anlassen und das Flughafengelände verlassen.

    Schiff? Welches Schiff meint er? Vielleicht liegt in einem der Seen in der Nähe eins, das werde ich Grimsdottir überprüfen lassen müssen, vielleicht kann sie sich irgendwo einhacken und überprüfen ob auf den Colonel ein Schiff zugelassen ist.
    Ich hebe meinen linken Unterarm an und mache noch ein paar Bilder mit dem OPSAT von dem Flugzeug um es identifizieren zu können. Anschließend fotografiere ich noch so viele Personen wie möglich.

    Ich habe zwar ein Implantat im Kopf, direkt beim Gehörgang, mit dem ich mit Lambert jederzeit reden kann, vorausgesetzt ich drücke einen Knopf unter meinen Kehlknopf, jedoch entschließe ich mich dazu eine Nachricht zu senden, da dies bedeutend sicherer ist und nicht so leicht abgefangen werden kann.

    Also öffne ich ein Menü in meinem OPSAT, hänge das aufgenommene Gespräch und die Photos als Anhang daran und tippe noch schnell eine kurze Nachricht an Lambert: „Das wird sie interessieren. Wo liegt das Schiff? Und was ist dieses Tel'tak?“
    Zu meinem Job gehört es unter anderem sich auf seine Einsätze in der ganzen Welt vorzubereiten, weshalb ich einen Großteil meiner Zeit, wenn ich nicht auf Mission bin, damit verbringe soviel wie möglich über andere Regionen dieser Welt zu lesen, aber das Wort ist mir bisher noch in keiner Sprache über den Weg gelaufen, vielleicht haben ja die Freaks in der Zentrale Ihren Spaß daran es herauszufinden.

    Mehr aus Spaß als aus Vernunft schalte ich noch mal, bevor ich die Nachricht losschicke, mein Nachtsichtgerät durch alle möglichen Modi und zu meinem Erstaunen erkenne ich in der großen Kiste eine große, dicke und kreisrunde Signatur wie ich sie normalerweise nur von elektrischen Geräten empfange. Jedoch kann mein anderer Modus, der dafür da ist Konturen zu erkennen nichts erfassen.
    Ich schieße noch schnell ein Photo und hänge es auch noch an und ergänze die Nachricht noch ein wenig, ehe ich sie abschicke.

    Nachdem ich einige Zeit beim Verladen zugesehen habe, verhalten sich Kosloffs Männer auf einmal etwas merkwürdig, keine Minute später haben sie ihre Waffen auf die Männer vom Colonel gerichtet und diese entwaffnet ehe diese reagieren können.
    Daraufhin werden sie, wie die Kiste zuvor ins Flugzeug gebracht.

    Nachdem sie noch alle Spuren ihrer Anwesenheit beseitigt haben, steigen auch die letzten Männer in ihr Flugzeug und heben ohne Kosloff an Bord ab.
    Dem Colonel wird es wohl nicht viel besser gehen als seinen Kameraden.

    Ich entscheide mich dazu, auf dem selben Weg, auf dem ich gekommen bin, zu meinen Wagen zurückzukehren. In wenigen Stunden werde ich bereits wieder unterwegs an die Ostküste nach Hause sein und der eigentliche Agent kann wieder übernehmen.
    Vorausgesetzt natürlich es sollte sich nicht noch etwas mit dem Schiff ergeben.

    Wenn ich mal nicht gerade auf Mission bin, bin ich in Towson, Maryland ein Vorort von Baltimore zu finden, in dem Haus das unter Sam Fisher läuft.


    Fortsetzung folgt…
    __________________________________________________ ____________________________________________
    Geändert von GdE (28.01.2009 um 20:44 Uhr)
    Meine FanFictions:
    Spoiler 
    Dabbels:
    Der außerirdische Ritter August 08
    Fischen: Jack April 09
    Ein schmaler Grad September 09
    Genie gegen Neandertaler September 09
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ein Kapitel FFs:
    Die erneute Suche Mai 08
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------
    Große FFs:
    No Man's Land Gate April - Mai 08
    Die wiedergefundene Stadt Juni - August 08
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------
    Crossover:
    Realitäten Jannuar 09

  2. #2
    First Lieutenant Avatar von Col. Carter
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    Ich kenne zwar die Serie nicht mit der Das Crossover zusammen ist. aber es klingt Interessant, eine neue Geheime organisation. sehr gut geschrieben.

    lg

  3. Danke sagten:

    GdE

  4. #3
    General of S-G-C
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    Das hört sich doch mal wirklich interessant an!
    Ein Crossover mit SplinterCell, mein Gott hab ich das oft gezockt.
    Bin mal gespannt ob jemand herrausfinded was ein Tel'tak ist.

    Wer ist Col. Washington? Ist die Person uns bekannt?
    Auf jedenfall weiterschreiben!!
    Daniel: "Wir wissen nicht wo das ZPM ist aber wir wissen wo es vor 5000 Jahren war!"
    Jack: "Was denn!"
    Sam: "Dann können wir nicht das ist zu gefährlich!"
    Jack: "Was denn!"
    Daniel: "Sam das ist die einzige Chance ein ZPM zu bekommmen."
    Jack: "Wenn ich noch einmal ´was denn´ sagen muss Rollen hier Köpfe"

  5. Danke sagten:

    GdE

  6. #4
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Das Spiel sagt mir zwar vom Namen etwas, aber das Crossover ließt sich sehr flüssig und auch spannend.
    Ich nehme mal an, dass dieser washington eine von Mitchells Tarnidentitäten ist und sie dem Trust einheizen sollen...
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  7. Danke sagten:

    GdE

  8. #5
    dumm geboren und nix dazugelernt:P Avatar von Santanico Pandemonium
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    Hallo GdE, meine Meinung zu dieser FF dürftest du ja nun zu Genüge kennen Aber bissl schreiben kann ich ja trotzdem noch was...

    Am Anfang hab ich mir mit dem Präsens sehr schwer getan, weil das sehr ungewohnt ist und vllt auch schwierig zu schreiben, wenn man gerade passierende Dinge beschreiben will. Ganz einfach, weil man so im Präsens eigentlich nie spricht, jedenfalls nicht ganze Sachverhalte.
    Normalerweise sprechen wir ja über die Vergangenheit oder Zukunft und nicht, was gerade geschieht.
    Jedoch kommt durch das Präsens eine prima Ego-Shooter-Perspektive rüber, genau so, wie es auch im Spiel wäre. Ich habe Splinter Cell nie gespielt, aber ich weiss schon halbwegs worum es geht. Ich finde, diese Ego-Perspektive in Gegenwartssprache bringt das ganze ganz gut rüber....

    Zum Inhalt sag ich jetzt lieber nix, sonst verrate ich ja noch was
    WEIR: ... putting your life and other people's lives at risk. You destroyed three quarters of a solar system!
    McKAY: Well, five sixths. It's not an exact science.
    WEIR: Rodney, can you give your ego a rest for one second?

    Ein Jahr später:
    Spoiler 
    CARTER: About a year ago, your brother came across an abandoned alien experiment called Project Arcturus.
    CARTER: It was an attempt to generate zero point energy.
    JEANIE: That would be virtually limitless power. What happened?
    McKAY: A slight problem. It was the creation of exotic particles in the containment field.
    CARTER: He destroyed a solar system.
    JEANIE: Meredith! (She smacks his arm.)
    McKAY: It was uninhabited!

  9. Danke sagten:

    GdE

  10. #6
    Gate der Erde Avatar von GdE
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    Heute schon einmal das FB-FB. Morgen geht es dann weiter.

    @Col. Carter: Wenn du mit Geheimorganisation die Third Echelon meinst, dann ist sie im SG-Universum schon neu. Wie sicherlich gemerkt hast war das Kapitel dazu da sie etwas näher zu erklären.

    @AtlantisGate:
    Ein Crossover mit SplinterCell, mein Gott hab ich das oft gezockt.
    Ja und ich zudem noch gelesen, wenn auch die Bücher kennst, fällt dir bestimmt auf an was der Schreibstil angelehnt ist.
    Wenn sich jemand fragt, was ein Tel'tak ist, empfehle ich ihm den Link zu folgen.
    Mit dem Link, kann ich dir auch sagen das noch nie ein Col. Washington in SG aufgetaucht ist.
    Achja weiterschreiben muss ich nicht mehr. Die FF liegt hier schon fertig, muss nur noch gepostet werden.

    @Colonel Maybourne: Das freut mich, dass es sich flüssig ließt und spannend ist. Natürlich werde ich mal dein Vermutung nicht kommentieren.

    @Santanico Pandemonium: Wie ich schon bei AtlantisGate angedeutet habe hat sich dieser Stiel automatisch aus den Büchern abgeleitet, aber wie du siehst habe ich ihn nicht ohne Grund gewählt. Dies wird man auch im Zweiten Kapitel beobachten können, wo wir uns nicht mehr in der Sam Fisher Perspektive befinden werden, aber wem sag ich dass. Das dürftest du ja nun auch zu Genüge kennen.
    Meine FanFictions:
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    Ein Kapitel FFs:
    Die erneute Suche Mai 08
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    Crossover:
    Realitäten Jannuar 09

  11. #7

    Standard

    Dank Wikipedia weiß ich jetzt wenigstens ein bisschen über das andere Universum bescheid.

    Der Anfang hat mir sehr gut gefallen, deswegen bin ich in der nächsten Zeit dabei.
    Ich bin nett, höflich, liebenswert
    und zuvorkommend.
    Und garantiert nicht ironisch.
    Meine Storys

  12. Danke sagten:

    GdE

  13. #8
    First Lieutenant Avatar von Creech
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    Liest sich interessant. Bin mal gespannt wie Kapitel 2 ist.

    gruß
    Creech
    The very young do not always do as they're told.

    Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.

    Curt Goetz, 17.11.1888 - 12.09.1960
    dt. Schriftsteller und Schauspieler
    Spoiler 
    meine Drabbels

    Short story
    Spoiler 
    Stand meiner Story (Heros in life)
    Spoiler 
    Titel: Heros in life

    Chapter 1: Vanished
    Chapter 2: Two suns
    Chapter 3: Hero
    Chapter 4: Scarecrow
    Chapter 5: Search, destroy and die
    Chapter 6: Revelation
    Chapter 7: Godsend
    Chapter 8: Friends
    Chapter 9: Transformation
    Chapter 10: At first light
    Chapter 11: Sanctuary
    Chapter 12: Downfall
    Chapter 13: Rise in work
    total completion 30%%


  14. Danke sagten:

    GdE

  15. #9
    Gate der Erde Avatar von GdE
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    Standard Realitäten

    Spoiler 
    Hallo ihr beiden, bevor es gleich weiter geht, bekommt ihr auch nochmal ein kurzes FB-FB.

    @Aisling: Freut mich das du erstmal dabei bist und hoffentlich hat das erste Kapitel deinen kurzen Wik-Aiusflug noch ergänzt.

    @Creech: Freut mich das es sich interessant ließt. Wie das zweite Kapitel ist, erfährst du nun.

    Kapitel 2


    [Im Flugzeug – 15 Minuten nach dem Start]

    Zwei von Kosloffs Männern gingen auf die drei Gefangenen - zwei US-Soldaten und Colonel Washingtons Bruder - zu, die im Frachtraum der Maschine gefesselt und geknebelt an einigen Kisten lehnten.

    Sie zogen beide ihre Handfeuerwaffen, während sich einer der beiden zu dem mittleren der dreien hinunter beugte um mit der Knarre vor seinem Gesicht rumzufuchteln: „Lieutenant Perez, glauben sie wirklich, wir würden ihnen das ganze Geld geben und sie gehen lassen, wenn sie die Waffen mit Absicht vergessen und ihr Team verraten würden? “

    Er legte eine künstlerische Pause ein ehe er weiter sprach: „Der Finanzchef unseres kleinen Unternehmens hat beschlossen, dass sie wirtschaftlich nicht mehr tragbar sind.“ Er stand wieder auf und richtete seine Waffe auf ihn, ganz ohne Hast, während Perez ihn mit weit aufgerissenen Augen angsterfüllt und am ganzen Körper zitternd anstarrte.
    Dann drückte er ab, ohne seine Mine zu verziehen. Die Kugel schoss durch seinen Kopf und zusammen mit Haaren, Blut und einigen anderen Gehirnflüssigkeiten und Knochensplittern, wurde das Gehirn des Lieutenants an der Kiste verteilt, an der er im Augenblick seines Todes lehnte.

    Daraufhin richtete er seine Waffe auf den anderen Soldaten. „Kümmere du dich um die anderen“, befahl er seinem Kollegen, ehe im Frachtraum zwei weitere Schüsse verhallten.



    [Tel'tak – einige Meilen vom Flughafen entfernt]

    „Das ist also das gute Schiff, mit dem sie die Fracht gestohlen haben?“, fragte Kosloff während sich das Tel'tak enttarnte.

    Colonel Washington nickte, ehe er sein Funkgerät aktivierte: „Doktor, Sie können aufmachen, wir haben eine Waffenkiste vergessen.“
    „Verstanden“, antwortete ihm die Doktorin, die unter Colonel Washingtons Kommando stand.

    Eine Luke öffnete sich und sie betraten gemeinsam den Frachtraum. „Da ist sie ja auch schon“, stellte der Colonel fest und deutete auf die einzige Kiste im ganzen Raum.
    „Helfen sie mal“, forderte er die anderen auf, nachdem er die Kiste ein Stück in den Lukenrahmen gezogen hatte und sie ihm nun zu schwer wurde.
    „Nein, da haben sie etwas falsch verstanden“, antwortete ihm Kosloff und hielt seine UZI auf ihn, „die Kiste bleibt hier und wir nehmen das Schiff mit.“

    „Und was ist mit dem Geld?“, wollte der Colonel wissen.
    „Das kann ihnen egal sein, denn sie werden eh nicht mehr lange leben und nun…“, er wurde abrupt von einer P-90 Salve unterbrochen, die aus einem der Gänge im Inneren des Schiffes kam, die zum Laderaum führten.

    Colonel Washington reagierte schnell, indem er Kosloff die Waffe aus der Hand schlug und sein Kampfmesser zog, während Kosloff abgelenkt war und versuchte herauszufinden, wer auf ihn und seine Leute schoss. Der Colonel wollte ihm das Messer in den Bach rammen, allerdings hatte sich sein Gegner wieder gefasst und wich dem Stoß aus, setzte sofort zur Gegenattacke an und ließ Colonel Washington unsanft im sandigen Wüstenboden landen.

    Kosloff stürzte sich mit dem Knie voran auf ihn, nahm das Messer und durchtrennte mit diesem die Kehle des Colonels.
    Dann sprang er auf, sammelte seine UZI wieder auf und blickte in den Frachtraum, in dem seine Leute in einen Gang feuerten.

    Schnell rannte er am Tel'tak entlang um es durch die vordere Tür betreten zu können, die sich automatisch öffnete.
    Er rannte einen Gang zurück zum Frachtraum, auf halber Strecke wurde er langsamer und nahm seine UZI in Anschlag. An der nächsten Kurve des Ganges, blieb er kurz stehen und blickte vorsichtig um die Ecke, eher er aus ihr hervortrat und die auf seine Leute schießende Frau von hinten durchlöcherte.

    Dann ging er als sei nichts geschehen zu seinen Leuten und gab die Anweisung, Martina und Alexander sollten den Truck und die beiden Leichen draußen platzieren, sodass man sie von der Straße aus nicht sehen könne.
    Dann begab er sich ins Cockpit und ließ sich erstmal in den Stuhl fallen um seinen Puls wieder herunter fahren zu können.



    [SGC - Eine Woche Später]

    „General, wir haben hier einen FBI-Agent der sie sprechen möchte“, teilte einer der Wachposten am Eingang des SGCs General Landry über sein Telefon mit.
    „Worum geht es?“, wollte dieser wissen.

    General Landry hörte kurz ein Stimmengewirr am anderen Ende ehe die Antwort kam: „Er sagt, es gehe um einen Colonel Washington.“
    „Bringen sie ihn zu meinem Büro auf Ebene drei“, befahl General Landry, beendete das Gespräch und begab sich selbst auf Ebene drei, 24 Stockwerke weiter oben.


    Kurze Zeit später betrat er das Büro, in dem der FBI-Mann auf ihn wartete. „Sie können draußen warten“, wies er die Eskorte des Agenten an. Dann wandte er sich an seinen Besucher: „Womit kann ich ihnen helfen?“

    „Wir haben in New Mexiko am Straßenrand zwei Tote gefunden, die unter ihrem Kommando dienen. Einen Colonel und eine Wissenschaftlerin. Allen Anschein nach gab es einen Schusswechsel, wobei sie ums Leben gekommen sind. Nun stellen wir uns die Frage was sie dort gesucht haben“, erklärte ihm der FBI-Agent die Lage und übergab General Landry zwei Akten.

    Landry öffnete diese und warf einen flüchtigen Blick drauf: „Ich habe keine Ahnung was sie dort zu suchen hatten, nach allem was ich weiß befinden sie sich seit zwei Wochen im Urlaub, sie sollten Morgen eigentlich zurück kommen.“

    „Und wie erklären sie sich dann, dass sie in Uniform gefunden wurde, zudem die Wissenschaftlerin auch noch bewaffnet war?“, harkte der Agent nach.
    „Wie ich schon sagte, ich hab keine Ahnung was sie in ihrer Freizeit machen“, wiederholte sich Landry.

    „Ok, ich will sie nicht weiter belästigen, also wenn ihnen noch etwas einfällt, lassen sie es uns wissen“, beendete der FBI-Agent das Gespräch und gab ihm noch eine Visitenkarte, verabschiedete sich und verließ den Raum, wo ihn seine Eskorte zum Eingangstor erwartete.

    General Landry wartete noch einen Moment, bevor er den Telefonhörer abnahm und die Nummer des Kontrollraumes wählte: „Sergeant, wählen sie SG-1 an, sie können die Suche nach Colonel Washingtons Team abbrechen.“



    [SGC – drei Stunden Später]

    SG-1 saß bereits im Besprechungsraum, als General Landry rein kam und feststellte: „Wir haben ein Problem.“
    „Welcher Art?“, wollte Mitchell als erster wissen.

    „Colonel Washingtons Team wurde tot in New Mexiko gefunden“, drückte er sich genauer aus.
    Daniel schien etwas irritiert zu sein: „Sagten sie gerade New Mexiko?“
    „So habe ich es verstanden“, kommentierte Mitchell die Frage.

    „Aber sie sind doch auf Gate-Mission gewesen“, stellte Daniel nochmal fest, was sie alle wussten, „wie sollen sie unbemerkt zurück gekommen sein?“
    „Da draußen gibt es unzählige hyperraumfähige Schiffe, vielleicht sind sie auf eins gestoßen und sind im Tarnmodus irgendwo gelandet“, hatte Mitchell gleich eine Theorie parat, „allerdings bleibt dann immer noch die Frage, warum sie uns nicht kontaktiert haben.“

    „Das herauszufinden ist genau ihre Aufgabe“, übernahm General Landry wieder das Wort, „Colonel Carter, wäre es möglich das wir Besuch von einem Schiff haben, das sich gleich nach dem Hyperraumaustritt getarnt hat? “

    „Durchaus“, bestätigte Carter die Befürchtung des Generals und schlug die Mappen auf, die vor ihr lagen, „laut dem Bericht des Pathologen soll der Todeszeitpunkt vor einer Woche eingetreten sein, dass ist genau der Zeitpunkt in dem wir kein Schiff im Erdorbit hatten, das ein Hyperraumfenster hätte bemerken können.“

    General Landry legte seine Stirn in Falten: „Gehen wir davon aus dass sie Recht haben und wir ein außerirdisches Schiff auf der Erde haben. Was brauchen sie um es zu finden?“
    „Allemal die Unterstützung der Odyssey, ohne ihre Sensoren müssen wir erst gar nicht mit der Suche beginnen. Aber selbst dann stehen die Chancen ein getarntes Schiff zu lokalisieren mehr als gering“, gab Sam zu bedenken.

    General Landry erhob sich: „Ich werde Colonel Emerson Informieren, er soll sie mit allem Unterstützen, was sie brauchen. Tun sie was nötig ist um dieses Schiff zu finden, ich mag es nicht, wenn man in meiner Garage parkt.
    Damit war die Besprechung beendet und General Landry verließ den Raum und ließ ein etwas ratloses SG-Team zurück.


    Fortsetzung folgt…
    Geändert von GdE (07.01.2009 um 17:13 Uhr)
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  16. #10
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    So so, ein SG Team, das anscheinend auf Abwegen war und sich dachte, mal schnell ein wenig Alientech zu verscherbeln...
    Dürfte sicher interessant werden, wie SG 1 sich mit den ganzen Waffenhändlern anlegt, um an das Schiff zu kommen.
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  17. #11
    First Lieutenant Avatar von Creech
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    ok ich will mehr!
    liest sich flüssig sauber und man hat sofort nach beenden des kapitels ein ICH WILL MEHR INFOS gefühl im Bauch
    The very young do not always do as they're told.

    Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.

    Curt Goetz, 17.11.1888 - 12.09.1960
    dt. Schriftsteller und Schauspieler
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    Stand meiner Story (Heros in life)
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    Titel: Heros in life

    Chapter 1: Vanished
    Chapter 2: Two suns
    Chapter 3: Hero
    Chapter 4: Scarecrow
    Chapter 5: Search, destroy and die
    Chapter 6: Revelation
    Chapter 7: Godsend
    Chapter 8: Friends
    Chapter 9: Transformation
    Chapter 10: At first light
    Chapter 11: Sanctuary
    Chapter 12: Downfall
    Chapter 13: Rise in work
    total completion 30%%


  18. #12
    dumm geboren und nix dazugelernt:P Avatar von Santanico Pandemonium
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    Tja, das hat sich Washington wohl anders vorgestellt... und Kosloff kann einfach nicht genug haben.
    Mir persönlich gefällt die Erzählweise aus der Beobachterperspektive besser, lässt sich meiner Meinung nach leichter lesen...
    WEIR: ... putting your life and other people's lives at risk. You destroyed three quarters of a solar system!
    McKAY: Well, five sixths. It's not an exact science.
    WEIR: Rodney, can you give your ego a rest for one second?

    Ein Jahr später:
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    CARTER: About a year ago, your brother came across an abandoned alien experiment called Project Arcturus.
    CARTER: It was an attempt to generate zero point energy.
    JEANIE: That would be virtually limitless power. What happened?
    McKAY: A slight problem. It was the creation of exotic particles in the containment field.
    CARTER: He destroyed a solar system.
    JEANIE: Meredith! (She smacks his arm.)
    McKAY: It was uninhabited!

  19. #13

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    Die Schießerei im Flugzeug hat mich ein wenig überrascht - wenn eine Kugel durch die Hülle bricht, soll das doch fatale Folgen haben.

    Ein Stargate-Team, dass versucht, Profit zu machen - wieso sind sie nicht an den Trust geraten...

    Sehr spannend, ich bin gespannt, wie es weiter geht.
    Ich bin nett, höflich, liebenswert
    und zuvorkommend.
    Und garantiert nicht ironisch.
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  20. #14
    Gate der Erde Avatar von GdE
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    Spoiler 
    Zur frühen/späten Stunde geht es nun weiter, aber erstmal zu den FB-FB.

    @Colonel Maybourne: Vielleicht war es ja eine von Mitchells Tarnidentitäten und es war ein CD ... nein ernsthaft SG-1 hat jetzt ein Problem und Washingtons Team hat auch nicht gerade das große Geld gemacht. Aber es muss ja jemanden geben, mit dem man sich anlegen kann

    @Creech: Ja so soll es sein. So spar ich mir wenigstens einen Cliffhanger Wenn mehr haben willst, hier ist mehr

    @Santanico Pandemonium: Ich sag jetzt einfach mal die Mischung macht es.

    @Aisling:Wie es weiter geht, erfährst du jetzt.
    Warum sie nicht an den Trust geraten sind? Vielleicht später... oder vielleicht sind sie es ja doch? Wer weiß...
    Schießerei würde ich die Exekution nun zwar nicht nennen. Soeine Holzkiste hinter denen sollte auch so einiges abfangen. Ansonsten kann ich nur die Gegenfrage Stellen: "Warum hat die Air Force One im selbigen Film dadurch keine Probleme?"
    Antwort: "Weil der Autor es so wollte"

    So genug geschwafelt, es geht weiter.

    Kapitel 3


    [Odyssey – kurze Zeit Später]

    Vier grelle Lichter erhellten die Kommandobrücke. „Willkommen an Bord, SG-1!“, begrüßte Colonel Emerson, der hinter seinem Stuhl stand, das Team, mit dem er kurz zuvor noch über Funk in Kontakt gestanden hatte, „Major Marks konnte keine der Beam-Implantate lokalisieren, selbst die beiden der Toten nicht, die sich definitiv auf der Erde aufhalten.“

    „Wäre es möglich, dass sie die auf eine andere Frequenz umprogrammiert haben?“, wollte Daniel von Carter wissen.
    Carter nickte leicht irritiert. „Durchaus, aber das ergäbe keinen Sinn, warum sollten sie das tun?“

    „Bisher ergibt deren ganzes Verhalten keinen Sinn, normalerweise hätten sie sich melden sollen, spätestens im Erdorbit. Was weiß ich, vielleicht wollten die eine Bank ausrauben“, warf Mitchell ein.

    Teal’c zog skeptisch seine Augenbrauen hoch: „Warum landen sie dann in der Wüste?“
    „Ok, schlechtes Beispiel“, gestand sich Mitchell ein.
    „Du wirst auch immer mehr wie O’Neill“, kommentierte Teal’c den Satz.

    Daniel wurde als erster wieder etwas ernst: „Können wir denn deren jetzige Frequenz herausfinden?“
    „Das sollte kein Problem darstellen, dazu müssen wir uns nur einen der Sender der Toten holen und diesen auslesen“, erklärte Sam und fragte sich, wie man an die rankommen könnte.



    [In einer Leichenhalle in New Mexiko – mitten in der Nacht]

    Der leere, dunkle und triste Raum wurde von mehreren Lichtquellen, die aus dem Nichts kamen erhellt und auf einmal standen fünf Personen in ihm verteilt.

    Dann herrschte wieder für einen Moment völlige Dunkelheit, ehe die Lampen an mehreren P-90s angeknipst wurden.
    „Und in welchen dieser Klappen finden wir jetzt unsere toten Soldaten?“, wandte sich Mitchell an Dr. Lam, während er innerlich hoffte nicht alle aufmachen zu müssen.

    „Am Empfang müsste ein Buch mit den Gästen liegen, die ein- und ausgecheckt haben“, antwortete die Ärzten, der Mitchells Unbehagen an diesem Ort keineswegs entgangen war.

    „Da kommen wir nicht so leicht hin“, stellte Daniel fest, die vor einer Zwischentür stand, „anscheinend hat hier jemand Angst davor, dass die Leichen gestohlen werden können und hat die Tür verschlossen, außerdem können wir sie ja schlecht aufsprengen.“

    „Könnten wir schon, allerdings würde man dann Fragen stellen“, merkte Teal’c an, der gerade den ersten Leichnam aus dem Schrank zog und dessen Gesicht, nachdem er das Tuch abgenommen hatte, mit denen aus den Akten verglich.

    Sam folgte Teal’cs Beispiel und begann nun auch eine Klappe in der Wand zu öffnen, während sich die anderen auch eine Wand suchten. „Das scheint mir hier so etwas wie die Wand mit normalen Toten zu sein“, kommentierte sie, nachdem sie die dritte Klappe wieder schloss und zur vierten überging.

    Ihre Worte waren kaum im Raum verhallt, da stöhnte Daniel auch schon angewidert auf, drehte sich geschockt von dem vor ihm liegenden Leichnam weg und knallte die Liege wieder in den Schrank, sodass der abgetrennte Kopf durch den Ruck runter rollte und auf dem Fußboden landete.

    Nachdem sich alle wieder ein wenig von dem Schock erholt hatten gab Mitchell Anweisungen: „Dr. Lam, sie kümmern sich mit Sam um unseren Toten hier“ und deutete auf den Leichnam vor sich, den er gerade angeguckt hatte und der von Colonel Washington war, „Daniel, Teal’c, wir suchen mal was um das Blut aufzuwischen und den Kopf wieder zu der Leiche zu packen.“

    Sam nahm ein kleines Gerät aus einer ihrer Taschen in der Weste und scannte damit die Stelle an dem sich das Implantat, das ein Signal sendete befand. „Hier ist es.“ Nach einer kurzen Pause und einen Blick auf das Gerät stand es für Sam fest: „Wir können nicht ohne die passende Frequenz über Funk auf den Sender zugreifen, aber um die zu bekommen müssen wir ihn ja auslesen.“

    Dr. Lam nahm daraufhin ein Skalpell heraus und setzte zu zwei winzigen Schnitten an der Stelle an, an dem Sam zuvor den Sender lokalisiert hatte.
    „Gib mir mal bitte die Kabel“, forderte sie Sam auf, die ihr diese auch unverzüglich gab und es an ihrem Ende an ihren Table-PC anschloss, während Dr. Lam versuchte es durch die Haut hindurch an den Sender zu stöpseln, schließlich wollte sie keinen großen Schnitt hinterlassen, der bei einer erneuten Obduktion besonders aufgefallen wäre.

    „Gleich müsste ich es haben“, bemerkte Dr. Lam während sie weiter versuchte den Sender mit den abenteuerlichsten Verrenkungen des Fußknöchels anzuschließen. „Das müsste es sein“, stellte sie kurz darauf zufrieden fest.

    Sam drückte ein paar Mal auf ihrem Tablet PC rum: „Ok, ich habe sie. Jetzt zu der Frau, nicht dass alle Frequenzen unterschiedlich sind.“



    Eine Viertelstunde später erschien SG-1 wieder auf der Brücke der Odyssey und Sam machte sich gleich daran ihren Tablet PC mit den Schiffssystemen zu verbinden: „Ich mach mich jetzt daran nach den anderen beiden Mitgliedern von Colonel Washingtons Team zu suchen.“

    „Gut und was machen wir wenn wir sie gefunden haben? Vorausgesetzt, sie sind auf der Erde?“, fragte Daniel.
    „Wir werden sie besuchen und verhören“, antwortete ihm Mitchell sichtlich zufrieden über seine gespielt geniale Idee.
    „Daraus wird nichts“, enttäuschte ihn Sam, „sie sind tot.“

    „Woher kannst du das wissen?“, fragte Mitchell etwas irritiert.
    Worauf Sam sich bereits innerlich vorbereitet hatte: „Sie haben bereits die neue dritte Version der Sender bekommen, die auch deren Körperfunktionen anzeigt, während wir noch mit der zweiten Version rumlaufen.“

    „Wo befinden sich denn ihre Leichen?“, wollte Teal’C wissen.
    „Auf Sizilien, anscheinend in einem Gebäude“, antwortete Sam.
    „Na dann schauen wir dort mal vorbei“, sagte Mitchell und wollte sich schon zum Aufbruch bereit machen, doch Sam widersprach ihm: „Wir sollten zuerst Erkundigungen einziehen, bevor wir dort reingehen, es ist ein sehr großes Gebäude und wir wissen nicht was uns dort erwartet. Außerdem ist in Europa schon wieder Tag.“



    [SGC – ein paar Stunden Später]

    „Also was haben sie für mich?“, fragte General Landry, als er den Besprechungsraum betrat, in dem bereits SG-1 saß.
    „Wir konnten den Rest von Colonel Washingtons Team lokalisieren“, erklärte Colonel Carter dem General die neusten Erkenntnisse, „sie befinden sich in einem Einkaufszentrum auf Sizilien.“

    „In einen Einkaufszentrum?“, fragte General Landry verwundert nach.
    Das war Daniels Stichwort und er übernahm die Erklärung, die auch für Mitchell und Teal’c neu war: „Ja sie haben richtig gehört, allerdings ist es noch im Bau, wenn sie mich fragen ein totales Versagen der Bauherren. Eine Bauruine wie sie im Buche steht“, er verteilte ein paar Mappen, „oder aber…“, setzte er an, kam aber nicht weiter da Sam wieder übernahm: „es ist bewusst gestoppt worden, da der Bau nicht genehmigt worden war, sowas geschieht in der Gegend andauernd. Nach Scans der Odyssey herrscht da ziemlich reges Treiben, dafür, dass sich dort nichts tut.“

    „Und noch etwas ist merkwürdig“, warf Daniel ein, „ich habe mir die Bauherren mal genauer angesehen und bin in einem Dschungel von Briefkasten- und Scheinfirmen gelandet. Interessant ist allerdings, dass viele von ihnen auf einer ziemlich unbekannten Bank in Zürich ein Konto haben, ich denke die haben dort ein paar Mitarbeiter bestochen, wenn nicht sogar den Chef persönlich…“

    Landry wurde es zuviel und unterbrach Dr. Jackson um die Erklärung abzukürzen: „Und wer könnte hinter alle dem stecken?“
    „Der…“, weiter kam Daniel nicht da Sam ihn wieder unterbrach. „Es gibt nur eine Organisation, die genügend Wissen über das Stargateprogramm hat um ein Quartier auf der Erde zu bauen, die Eigentümer zu verschleiern und auch noch seine Leute in den SG-Teammitgliedern zu haben.“

    „Der Trust?“, fragte Mitchell, etwas irritiert darüber was der Trust mit all dem zu tun haben könnte. „Ja“, bestätigten es ihm gleichzeitig Sam und Daniel.

    „Da sie sicherlich meine Genehmigung haben wollen, sich das vor Ort anschauen zu dürfen, dürfen sie das gerne tun, ich habe jetzt ein Treffen mit General O’Neill. Also wenn sie mich jetzt bitte entschuldigen würden.“ Damit stand General Landry auf, ging ins Büro, nahm den Hörer ab und wurde daraufhin weggebeamt, wodurch die Sitzung abschlossen war.

    Beim Hinausgehen wandte sich Daniel noch mal an Sam: „Darf ich heute auch noch mal etwas sagen?“
    „Nein“, erwiderte Sam.
    „Aber...“, weiter kam Daniel nicht, da er wieder im Wort abgeschnitten wurde: „Kein Aber…“

    Fortsetzung folgt…
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  21. Danke sagten:


  22. #15
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    Nanu, noch kein Feedback?

    Tja, der arme Daniel, sieht bestimmt nicht lecker aus wenn da so en Kopf vom Tisch kullert
    lustig fand ich auch den Kommentar Dr Lams: „Am Empfang müsste ein Buch mit den Gästen liegen, die ein- und ausgecheckt haben“.

    Zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich schon wieder einenn Rechtschreibfeher gefunden habe
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  23. #16

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    Doch der Trust *g*. Ok, jetzt lasse ich mich gerne vom nächsten Teil überraschen...
    Ich bin nett, höflich, liebenswert
    und zuvorkommend.
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  24. #17
    Eure Dudeheit Avatar von General der RW
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    Hi, ich will mich mal als stiller Leser outen.
    Tolle FF, ich kann die Fortsetzung kaum erwarten.
    Der Trut also.
    Die Bande von ehelenden Extremkapitalisten wird man schwerer los als Läuse.

  25. Danke sagten:

    GdE

  26. #18
    Gate der Erde Avatar von GdE
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    @Colonel Maybourne: Danke für den Dank.

    @Santanico Pandemonium: Ich weiß der Mensch ist ein Perfektionist, lassen wir ihn aber stehen.
    Schön zu sehen das Dr. Lam mir ihrem ganz eigenem Verhältnis zu Toten. (Und um Mitchel zu beruhigen) Gut funktioniert hat.

    @Aisling: Kannst dich gerne überraschen lassen, aber ob du weiter so "hellen" werden kannst... Ich weiß nicht.

    @General der RW: Freut mich dass du dich zu Wort meldest, bis zur Fortsetzung musst du dich allerdings noch bis morgen gedulden.
    Es stimmt schon das man den Trust schwer los wird, doch wie schwer es SG-1 hat verrate ich mal nicht.


    Morgen geht es dann weiter.
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  27. #19
    Gate der Erde Avatar von GdE
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    Und weiter geht es, mit einen Sam-Kapitle, wie ihr unschwer erkennen könnt.




    4



    Schon wieder ein Einkaufszentrum, mittlerweile glaube ich die wollen mich paranoid machen. Ich hasse sie wie die Pest. Es nervt mich schon, dass Lambert sich darüber lustig macht, indem wir uns immer in eben solchen treffen.
    Immerhin ist dieses noch im Bau. Und vielleicht werde ich hier auch Kosloff treffen, der alte Waffenschieber soll hier laut den Informationen meines Kollegen seine Basis haben. Er kann diese Aufgabe leider nicht selbst übernehmen, da er bei dem Versuch, in Zürich in eine Bank einzubrechen, gefangen genommen wurde.

    Das ist der Haken an unserem Job, sollten wir gefasst werden wird jede Kenntnis von unserer Identität abgestritten und wir werden uns selbst überlassen.
    Jedoch gibt es in Gefangenschaft meistens noch die Möglichkeit über sein Implantat Kontakt zur Zentrale herzustellen. Das ist auch der Grund, weshalb ich immer ein paar interessante Informationen, solange mein Auftrag nicht beendet ist, für mich behalte. Informationen sind das Wichtigste was einem im Einsatz am Leben erhält.

    Mein Fallschirm öffnet sich und ich kann auf dem Privatflughafen unweit des Einkaufzentrums landen.
    Verdammt! Damit habe ich nicht gerechnet, auf dem Flughafen herrscht mitten in der Nacht Betrieb. Schnell ducke ich mich und versuche den Fallschirm zusammenzuraffen, aber leider zu spät, die Wachen des Flughafens scheinen gar nicht begeistert von meiner Aktion zu sein und so fliegen mir auch schon die ersten Kugeln um die Ohren.

    Ich werfe mich sofort auf den Boden und greife nach meinem SC20K auf dem Rücken. Das SC20K basiert auf einer P-90, weshalb die Munition dieselbe ist wie bei meiner Handfeuerwaffe, der Five-Seven. Dann nehme ich zwei Rauchgranatenaufsätze für das SC20K aus meiner Tasche am Oberschenkel und schieße den ersten so schnell wie möglich in Richtung der Angreifer. Dann rolle ich mich zur Seite weg, lade nach und schieße die zweite Ladung ab, die auch gleich darauf zwei Gegner einnebelt.

    Erst jetzt komme ich dazu, mein Nachtsichtgerät auf den Wärmemodus umzuschalten um meine Gegner im Rauch sehen zu können. Ich richte mich ein wenig auf und schalte mit zwei gezielten Salven zwei der drei Gegner aus, dem dritten schieße ich in den Oberschenkel.
    Während ich mich aufrichte und in einem Bogen auf ihn zu renne, verstaue ich mein Sturmgewehr wieder auf dem Rücken und nehme mein Kampfmesser heraus, das ich dem Ahnungslosen nur wenige Sekunden später von hinten an die Kehle halte. „Na, heute ist wohl nicht dein Tag“, stelle ich gespielt freundlich fest.

    Mein Gegner scheint schnell zu kapieren und fragt gleich: „Was wollen sie?“.
    „Ist Kosloff da?“, will ich von ihm wissen.
    „Ich verstehe nicht…“, versucht er Zeit zu schinden, allerdings drücke ich mit der Klinge etwas mehr zu und schneide ihm das Wort ab: „Oder willst du wie die dort enden?“
    „Ok, ok“, rudert er sofort zurück, „sie haben gezeigt, wer der Boss ist, er ist da und begutachtet sein neustes Projekt.“
    „Was für ein Projekt?“
    „Ich weiß nicht“, da ich ihm glaube, verpasse ich ihn einem Schlag, der ihn erstmal für ein paar Stunden ins Jenseits befördern dürfte.
    Dann nehme ich die leblosen Körper und verstecke sie in einer dunklen Ecke.



    Eine Stunde später schleiche ich dann bereits aus dem Wald hinaus auf das Gelände des Einkaufszentrums, das von dieser Seite schon fertig aussieht, in den oberen Etagen brennt in einigen Büros Licht, es scheint heute etwas besonderes zu geschehen.

    Leider ist der Weg bis zur Gebäudewand, an der ich in der Dunkelheit hochklettern könnte, zu stark ausgeleuchtet und zwei Wachen stehen dort und unterhalten sich.
    Da ich nicht ewig warten kann bis sie weitergehen, nehme ich einen Ablenkkörper aus einer meiner Taschen uns setze sie auf den Aufsatz des SC20Ks. Ich schieße ihn an eine Wand eines Transformatorenhäuschens ganz in der Nähe, es ist so klein, dass man es eigentlich nicht entdecken sollte, und notfalls kann ich es noch CS Gas ausströmen lassen.

    Über mein OPSAT kann ich jetzt zwischen diversen Sounds wählen die das Gerät von sich geben soll, einen Moment überlege ich, einen Zwischenfall
    des Transformators vortäuschen zu lassen, entscheide mich dann aber lieber „In the air tonight“ spielen zu lassen, das wird sie ganz verrückt machen, wenn sie nicht wissen wo die Geräusche her kommen und sie eher anlocken, als auf Abstand halten.

    Tatsächlich gelingt es mir, dass sie sich zu dem kleinen Häuschen begeben, schnell
    bewege ich mich durch das Licht und hoffe, dass mich niemand anderes sieht. Ich lasse die beiden dabei nicht aus den Augen und das rettet mir wohl das Leben, denn der eine hat sich unerwartet umgedreht und will gerade auf mich anlegen. Jedoch bin ich schneller und schieße einen Taser von meiner Waffe ab, der ihn auch sofort mit einem Elektroschock bewusstlos werden lässt.

    Der andere hat das natürlich mitbekommen, schnell greife ich nach einem neuen Taseraufsatz, dummerweise habe ich die Tasche vorhin zugemacht, so dass ich schnell auf Ringgeschosse ausweiche, die einen etwas benommen machen sollen.
    Ich stecke ihn auf und feuere ihn an den Kopf meines Gegners, der zu taumeln beginnt, nach einem kurzen Sprint bin ich bei ihm und schlage ihn endgültig k.o.

    Nun sind die beiden wirklich „in the air“, zumindest für ein paar Stunden heute Nacht.
    Jetzt heißt es wieder Wachen zu verstecken, es ist ja mein Auftrag nicht gesehen zu werden, aber irgendwie geht heute alles schief. Ach ja, die ganze Aktion hat ganze 1,9 Sekunden gedauert.

    Etwas später stehe ich vor der Gebäudewand, und befestige mein Seil an einem Enterhaken, den ich zuvor noch ausgeklappt habe. Dann werfe ich ihn hoch und beginne meinen Aufstieg. Auf dem Dach angekommen begebe ich mich zu dem Treppenaufgang, jedoch ist die Tür mit einem Kartenschloss gesichert, das ich erst knacken muss.

    Im Treppenhaus steige ich zügig eine Etage nach unten. Bevor ich durch die Tür in den Korridor des Bürobereiches gehe, stecke ich meine kleine Kamera unter der Tür durch, mit der ich mir auf dem OPSAT die Umgebung anschauen kann. Leider sitzt direkt vor der Tür ein Wachposten, gleich hinter einem Empfangstresen.

    Auf der rechten Seite entdecke ich einen Ausstieg aus einem Lüftungsschacht. Ich rufe die Baupläne auf meinem OPSAT ab und stelle fest, dass sich ganz in der Nähe ein Einstieg in genau diesen Schacht befindet.
    Ich steige in ihn hinein und krieche bis zu dem Ausgang, da der Wachposten wie gebannt auf seinen Monitor schaut, sollte es ein Leichtes sein an ihm vorbei zu kommen, ohne das diesmal wieder etwas schief geht.
    Ach, das Internet ist schon etwas Schönes…


    ~~{#}~~~{#}~~



    [In einem Wagen voller Spezialisten zur Mafiabekämpfung - zeitgleich]

    „Wir werden heute zu einem Einkaufszentrum fahren, von dem wir vermuten, dass es zur Geldwäsche der Mafia dient“, erklärte der Einsatzleiter seinen Männer, den bis zuletzt geheimen Auftrag.
    „Mit wie viel Widerstand rechnen wir?“, wollte einer seiner Männer wissen.
    „In den letzten Nächten war nicht sonderlich viel Betrieb, maximal 20 Personen. Jedoch ist das zu groß um davon ausgehen zu können, dass sie sich alle einfach so ergeben werden, wir haben mit Widerstand zu rechnen“, fuhr er fort.

    „Da wäre ich mir nicht so sicher“, unterbrach ihn der Fahrer des Wagens und zeigte auf einen Parkplatz vor dem Einkaufszentrum, auf dem deutlich mehr als 20 Fahrzeuge standen.
    „Ok, das könnte ein Problem werden. Fordern sie Unterstützung an“, befahl der Einsatzleiter.

    Der Fahrzeugkonvoi kam zum Stehen und die ersten Männer und Frauen stiegen aus und bezogen ihre festgelegten Positionen.
    „Also los“, gab der Einsatzleiter Anweisung und bezog ebenfalls Position, „verteilen und alle Ausgänge blockieren! Wir belagern sie solange bis Verstärkung eintrifft, sollten sie versuchen auszubrechen, tun sie was nötig ist, aber keine unnötigen Provokationen, wir wollen hier kein Blutbad, die sollen sich ergeben. Und stellen sie mir eine Ver…“,weiter kam er nicht, da um ihn herum die Hölle ausbrach und überall um ihn herum Kugeln einschlugen, die ihn auch erwischten, während Reifen platzten und Fahrzeugscheiben splitterten, „…bindung her.“

    Als letztes bekam er noch mit, wie einer seiner Männer rief: „Verteidigungsstellung einnehmen. Feuer erwidern!“, ehe er tot zu Boden sank.


    Fortsetzung folgt…
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  28. #20

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