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Artikel

  • Von shadow-of-atlantis
  • Ferne Welten
  • Veröffentlicht am 08.06.2014

Vorgestellt: Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.
Staffel 1 unter der Lupe

Kaum eine andere Serie wurde vorab so massiv beworben und um kaum eine andere Serie gab es vorab einen so großen Hype wie um „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“.

Zugegeben, keine andere Serie profitierte auch dermaßen von dem Erfolg und dem Hype um „The Avengers“, dem Sommerblockbuster aus dem Jahr 2012, der Millionen begeisterte.

Die Erwartungen an „Agents of S.H.I.E.L.D.“ waren groß. Wurden sie erfüllt? Teils, teils. Aber darum soll sich dieser Blick über den Tellerrand auch gar nicht drehen, sondern viel mehr darum, was der Zuschauer in der ersten Staffel erwarten kann.


In welcher Zeit spielt „Agents of S.H.I.E.L.D.“?

Die Serie beginnt mehrere Monate nach der Schlacht um New York, also dem Ereignis, das die Avengers zum ersten Mal zusammenbrachte.

Die Schlacht um New York spielt auch in späteren Episoden noch die ein oder andere Rolle und wird mehrmals im Zusammenhang mit Agent Coulsons Tod genannt.

Die Schlacht um New York ist aber ebenso in dem Sinne wichtig, dass die Menschheit zum ersten Mal wirklich begriff, dass nicht nur Wesen, die sie nicht verstehen können, unter ihnen weilen, sondern auch außerirdisches Leben existiert – von dem ihr zumindest ein Teil an den Kragen will. Auch die Organistion S.H.I.E.L.D. findet sich in diesem Zusammenhang in einer ganz neuen Situation wieder.


Die Agents of S.H.I.E.L.D.


Agent Phil Coulson (Clark Gregg)

Er stellt das Team zusammen, das an Bord des Bus agiert und den Fällen nachgeht, die S.H.I.E.L.D. noch nicht recht zu klassifizieren weiß.

Coulson starb bekanntlich an Bord des Helicarriers in einer Auseinandersetzung mit Loki. Wie er von den Toten zurückkam, weiß er zunächst selbst nicht, wenngleich man ihm wieder und wieder erklärt, dass er für 40 Sekunden tot war und dann wiederbelebt wurde, ehe man ihn zur vollständigen Genesung nach Tahiti schickte.

Doch im Laufe der Zeit geschehen mehr und mehr Dinge, die ihn nicht nur an der Story rund um seine Wiederbelebung zweifeln lassen, sondern auch an S.H.I.E.L.D. selbst.


Agent Melinda May (Ming-Na Wen)

In ihrer Vergangenheit verbirgt sich ein großes, dunkles Geheimnis. Deshalb ist sie eher der schweigsame, ernste Typ. Im Nahkampf macht ihr keiner so schnell etwas vor, wenngleich sie es vorzieht, den Bus zu fliegen, statt sich auf weitere Feldeinsätze einzulassen.

Bald wird offensichtlich, dass sich May und Coulson sehr nahe stehen, weil er ihr oft zur Seite stand, wenn ihre Vergangenheit sie wieder einholte.

Spätere Ereignisse lassen Coulson jedoch an Mays Loyalität zweifeln und sie muss ihm beweisen, auf welcher Seite sie tatsächlich steht.


Agent Grant Ward (Brett Dalton)
Über Wards Vergangenheit ist zunächst nicht viel bekannt, außer, dass er eine sehr schwere Kindheit hatte. Er ist der schweigsame Typ, aber ein knallharter Agent, der tut, was getan werden muss. Seine Nahkampffähigkeiten lassen ein Zehn-Mann-Team schwach aussehen.

Als Coulson beschließt, dass Skye an Bord kommt, wird Ward ihr Supervising Officer und bildet sie aus. Gerade anfangs kommen sie nicht allzu gut miteinander klar, doch später beginnt sich etwas zwischen ihnen zu entwickeln, das über das Verhältnis Ausbilder-Schüler hinausgeht.


FitzSimmons

Die Agents Leo Fitz (Iain DeCaestecker) und Jemma Simmons (Elizabeth Henstridge) kann man eigentlich gar nicht alleine für sich beschreiben, denn sie sind ein eingespieltes Team und enge Freunde, deren Freundschaft zunächst einer Bruder-Schwester-Beziehung gleichkommt.

Beide sind auf ihrem Gebiet hervorragende Wissenschaftler und so ziemlich die klügsten jungen Köpfe, mit denen S.H.I.E.L.D. aufwarten kann.

Allerdings sind beide wenig kampferprobt, was immer wieder zu Diskussionen zwischen ihnen und Agent Ward führt, der sich nur wenig für die Wissenschaft begeistern kann.


Skye (Chloe Bennet)

Skye ist eine ausgezeichnete Hackerin. Coulsons Team wird auf sie aufmerksam, weil sie sich als Netzaktivistin bei Rising Tide versucht.

Nach einem geglückten Einsatz, den das Team ohne Skyes Mitwirken nicht gemeistert hätte, lädt Coulson sie ins Team ein. Aber Skye hat ein Geheimnis.

Coulson findet heraus, dass sie nicht weiß, woher sie stammt, weder ihre Eltern kennt, noch eine feste Pflegefamilie hatte, die sie als Familie sehen würde. Dieses Rätsel endlich ausgepackt, beschließt Skye, sich noch mehr zu bemühen, S.H.I.E.L.D. zu helfen, denn das Team ist das einzige, das ihr wichtig ist.

Doch als auch Coulson mehr und mehr an S.H.I.E.L.D. und seiner „Herkunft“ nach der Wiederbelebung zu zweifeln beginnt und noch dazu Skye etwas ähnliches widerfährt wie ihm, tut er sich mit ihr zusammen, um die Geheimnisse ihrer beider Vergangenheit zu lüften.

Die Gegenspieler

…sind zunächst ziemlich locker definiert und tauchen in unterschiedlichster Form auf, aber vor allem unter dem Namen Centipede. Hier kommt auch die Frau im Blumenkleid (Ruth Negga) ins Spiel, die vor allem im späteren Verlauf der Staffel noch eine wichtige Rolle einnimmt.

Centipede ist jedenfalls drauf und dran, Supersoldaten zu erschaffen, gegen die Coulsons Team alle Hände voll zu tun hat.

Aber auch Ian Quinn (David Conrad) kommt ins Spiel, ein Schwerreicher, der sich so manche Anschaffung leistet, gegen die S.H.I.E.L.D. etwas einzuwenden hat. Insbesondere, als er immer tiefer in die Machenschaften von Centipede verstrickt wird, geht S.H.I.E.L.D. ihm nach und versucht ihn dingfest zu machen.

Erst im Laufe der weiteren Episoden stellen sich dann die eigentlichen Gegenspieler klarer heraus, vor allem, als sich der mysteriöse Clairevoyant zu erkennen gibt, mit dem sowohl Quinn als auch Centipede unter einer Decke stecken – und erst recht, als sich die Ereignisse innerhalb S.H.I.E.L.D.s überschlagen. Denn wie man sich denken kann, hat der Film „The Return of the First Avenger“ massiven Einfluss auf die Serie.

Es ist jedoch schwer, auf die erste Staffel „Agents of S.H.I.E.L.D.“ einzugehen, ohne viele Dinge vorwegzunehmen. Scheinbar nebensächliche Hinweise geben plötzlich Aufschluss über ein großes, zusammenhängendes Gesamtes.

Deshalb geht es jetzt für alle, die mehr wissen wollen, in unserer SPOILERZONE weiter. Ihr seid gewarnt!



SPOILERZONE und AUSBLICK AUF STAFFEL 2




Wer ist also der wahre Gegenspieler? Episode um Episode macht Coulsons Team Jagd auf den Clairevoyant, ohne zu bemerken, dass es den Clairevoyant bereits vor der Nase hat.

Als sich die Ereignisse überschlagen und bekannt wird, dass S.H.I.E.L.D. von Hydra unterwandert wurde, gibt sich kaum später Agent John Garrett (Bill Paxton) als Clairevoyant zu erkennen. Aber damit beginnt die Katastrophe erst, denn S.H.I.E.L.D. wird nun als Terror-Organisation gelistet und ist somit zum Abschuss freigegeben. Als sich die Ereignisse zuspitzen, flieht Coulson mit seinem Team aus einer der letzten verbliebenen S.H.I.E.L.D.-Einrichtungen.

Das Misstrauen wird nur größer, als das Team – und zu aller erst Skye – herausfinden muss, dass sich die Verräter stets in ihrer Mitte befunden haben. Agent Grant Ward stellt sich als loyal seinem einstigen SO John Garrett gegenüber heraus und die Heldentaten, die er vollbrachte dienten nur einem einzigem Zweck: sich das Vertrauen des Teams zu erschleichen, um im richtigen Moment zuschlagen zu können.

Wohin führt dies alles?

Die Lektion aus der ersten Hälfte der Staffel dürfte für die meisten Zuschauer gewesen sein, dass doch alles irgendwie zusammenhängt, auch wenn es anfangs vielleicht nicht ganz so offensichtlich ist.

So hat auch das Staffelfinale zwar mit einigen Dingen aufgeräumt und Handlungsstränge abgeschlossen, aber noch ist einiges offen.

Was geschieht mit Agent Grant Ward? Wer ist Skye? Und wer ist der Kerl, der wohl ihr Vater ist?

Und natürlich auch die Frage nach Coulsons Mysterium ist noch nicht ganz geklärt – vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass uns kurz vor Ende nur allzu deutlich vor Augen geführt wurde, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Sind das Alien-Symbole? Ist es das, was John Garrett bereits erwähnt hat? Der Schlüssel zum Universum? Und wie werden die Avengers die Tatsache aufnehmen, dass Coulson nicht nur lebt, sondern nun auch noch der neue Director eines neuen S.H.I.E.L.D. ist?

Fragen über Fragen, die genügend Grund liefern, auch in Staffel 2 wieder reinzuschauen.

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