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Exklusiv-Interview mit Bill Dow (März 2008)



Dieser Interviewbericht wurde von Zero verfasst.
Veröffentlichung: 16.07.2008

Bewertung: 
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Zugriffe: 8441 - Diskutieren



Bill Dow ist ein preisgekrönter Schauspieler und Regisseur (und gelegentlich auch Autor) aus Theater, Film und Fernsehen, mit vielen Verdiensten in einer langen und abwechslungsreichen Karriere. Kürzlich aufgetreten in zwei Spitzen-Fernsehserien, ist Bill Dow ein vielseitiger, gesuchter und gefragter Schauspieler.

Als Dr. Lee in Stargate SG-1 ist er der leidenschaftliche, jedoch manchmal etwas verwirrte Mann der Wissenschaft, der sein Bestes tut, den Kriegern im Stargate Command zu helfen; während er in "Da Vinci's Inquest", dem preisgekrönten kanadischen Drama, Russ Hathaway spielt, den Bürgermeister von Vancouver.

Dies sind nur die letzten in einer langen Reihe von Rollen, die er in Fernsehserien gespielt hat, von SciFi (Charles Chuck Burks, Agent Mulders altem Collegekumpel, der sich mit der Wissenschaft und dem Okkultismus der X-Files einlässt), über den Film zur besten Sendezeit (Mr. Parkman, der Lehrer in Pasadena), bis hin zu Comedy (Bob Fraser, der Besitzer und Barmann in "The Fraser Arms" in Nothing Too Good for a Cowboy). Bill Dow hat viele Gastrollen und wiederkehrende Rollen in einer Vielzahl von Fernsehserien, MOW's und Spielfilmen gespielt, besonders bekannt: Legends of the Fall, Mr. Magoo, Andre und der gerade abgedrehte Absolute Zero.

Am Theater hat Bill Dow bei einigen preisgekrönten Produktionen für das Vancouver Playhouse (an dem er künstlerischer Partner über viele Jahre war) Regie geführt, inklusive einer innovativen und ergreifenden Produktion von Steinbecks "Of Mice and Men" ("Von Mäusen und Männern"); er hat viele Hauptrollen gespielt, eingeschlossen David Mamets Oleanna und unlängst eine mit dem Jessie Preis ausgezeichnete Vorstellung als Martin Dysart in Peter Shaffers Equus. Sein Kurzfilm, The Alley, wurde für verschiedene Preise nominiert und zum Internationalen Kurzfilmfestival nach Siena, Italien, eingeladen.

Bill Dow macht seinen Abschluss M.A. in Geisteswissenschaften an der Simon Fraser University.

Während der letzten "Internationale Film & Comic / DVD & Figuren Börse" in Münster, welche am 2. März dieses Jahres stattfand, hatten wir von Stargate-Project die Möglichkeit mit dem charismatischen Schauspieler ein Exklusiv-Interview zu führen Hier nun unser Interview mit ihm.


Stargate-Project: Danke für das Interview.

Bill Dow: Aber gerne doch.

SG-P: Meine erste Frage: Wie geht es dir?

Bill: Gut, gut. Ich genieße gerade das vorzügliche Essen. Ich habe ein gutes Bier. Das ist es doch, oder? Und wir genießen ein wunderbares Essen und etwas von dem guten deutschen Bier. Also ja, mir geht es sehr gut.

SG-P: Wie geht es deiner Familie?

Bill: Meiner Familie geht es, soweit ich weiß, gut. Ich habe sie seit einigen Tagen nicht gesehen. Aber es geht ihnen gut. Vielen Dank. Ich habe 18-jährige Zwillingssöhne und sie arbeiten im Moment schwer an ihren Schulprojekten.

SG-P: Um über dich zu sprechen, was machst du in deiner Freizeit?

Bill: (Ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, was ich über mich selbst denken soll.) Also, im Moment halte ich ein Seminar in klassischer Mythologie, was in der Art, wie ich es mache, mir sehr viel Spaß bereitet. Und ich lese sehr viel, ich studiere, ich schwimme gerne im Ozean… verschiedene solcher Dinge halt…

SG-P: Dein Geburtstag wird nirgendwo aufgelistet. Ist das ein Geheimnis?

Bill: Es ist kein Geheimnis, aber er wurde nie veröffentlicht. Also kannst du davon halten, was du willst… [lacht]

SG-P: Wie kam es dazu, dass du Schauspieler geworden bist? Was lies dein Leben in diese Richtung einschlagen?

Bill: Also, ich studierte zu diesem Zeitpunkt an der Universität und habe viele unterschiedliche Forschungen in verschiedenen Fächern betrieben Und dann stieß ich auf das Theater und was mich sehr stark beeindruckte war das Potential der Kommunikation. Und dies wurde mir zu diesem Zeitpunkt so klar, dass ich dachte, dass Geschichtenerzählen ein tiefgründiger Teil des menschlichen Lebens ist. Und das war es, was ich wirklich machen wollte. Also bin ich irgendwie von da an dort hineingestolpert und ich hatte seitdem immer Glück.

SG-P: Du hast bei "Akte X", einem anderen großen TV-Projekt, mitgewirkt. Was ist oder war der größte Unterschied zwischen dem Drehen von "Akte X" und "Stargate"?

Bill: Ich schätze der größte Unterschied war, dass es bei "Akte X" die beiden Hauptdarsteller gab, die die Serie getragen haben. Sie… wie du weißt haben sie jede Folge 80% der Zeit damit verbracht, zu reden.

Und deshalb waren sie sehr stark involviert. Und der Rest von uns kam immer einfach nur kurz dazu um Kleinigkeiten zu machen. Bei "Stargate" ist es mehr ein Ensemble und sie versuchten mehr Leute zu involvieren. Insofern denke ich, dass es eine viel größere Geschichte ist, die erzählt wird.

SG-P: Bei "Stargate" spielst du den Charakter des Dr. Bill Lee, einen Wissenschaftler beim Stargate-Center, der die SG-Teams unterstützt. Kannst du beschreiben, wie du diesen Charakter betrachtest?

Bill: Also, ich denke, Dr. Lee ist ein leidenschaftlicher Wissenschaftler. Aber manchmal lässt er seine leidenschaftliche Seite die sensiblen Dinge machen und manchmal macht er Fehler, welche weitere und größere Fehler nach sich ziehen und dann muss er jeden da wieder rausholen. Aber er ist ein sehr, sehr menschlicher Charakter und er hat viele dieser menschlichen Schwächen, welche einige der anderen Charaktere bei "Stargate" in ihrer heldenhaften Art nicht haben.

SG-P: Wie schätzt du die Zukunft für Doktor Lee im Stargate-Franchise ein?

Bill: Ich habe keine Ahnung. Ich denke, ich bin sehr glücklich, dass sie mich Teil von Atlantis sein lassen wollen, aber ich weiß nicht genau, in welchem Umfang. Insofern werden wir sehen müssen…

SG-P: Was sagst du zum Ende von "Stargate SG-1" als Serie?

Bill: Also, ich denke, ich war wie jeder traurig, es enden zu sehen. Aber weil es zugleich so gut so lange gelaufen ist, kann man auch nicht wirklich nörgeln. Also ich weiß, dass als Richard Dean Anderson das erste Mal versuchte aus zusteigen, er sehr hart daran arbeitete sicherzustellen, dass die Serie fortgeführt wird. Und sie brachten Ben Browder und den Rest des Teams. Und wie ihr wisst, gab es ein großes Bestreben die Serie weiter voran zu bringen. Aber dann wurde sie aus irgendeinem Grund eingestellt. Ich war, wie alle anderen auch, traurig, aber sie lief sehr gut.

SG-P: War die Zusammenarbeit mit Richard Dean Anderson in "MacGyver" anders als in "Stargate"?

Bill: [lacht] Also, er… in "MacGyver" hatte er seine Macken, die er noch nicht ganz ausgebügelt hatte. Damals war er nicht unbedingt der freundlichste Mensch. Aber mit der Zeit als wir zu "Stargate" kamen, hatten wir uns sehr gut eingespielt.

SG-P: Dr. Lee ist ein sehr amüsanter Teil des Stargate-Universums. Spielst du lieber lustige oder eher ernstere Stücke?

Bill: Ich mag wirklich die Vielfalt. Ich habe sehr viel Glück, dass ich das komplette Spektrum von lustigen bis zu mehr dramatischen und tragischen Teilen zu spielen bekomme. Aus irgendwelchen Gründen habe ich für eine ganze Weile nur lustige Rollen gespielt und ich arbeitete hart daran, das zu ändern und mehr dramatische Rollen zu spielen. Und jetzt kommen sie darauf, dass es gut ist, beides spielen zu können. Und das finde ich am Besten.

SG-P: Denkst du, “Stargate” hat das Science-Fiction-Genre beeinflusst?

Bill: Ich habe keine Ahnung. Ich habe ehrlich keine Ahnung… Aber klar doch! [lacht]

SG-P: Was war das Lustigste, was passiert ist, als du am Set von Stargate warst?

Bill: Also, ich denke, eines der Dinge, bei denen ich am meisten Spaß hatte und das etwas ironisch ist, war, als wir die Folge drehten, in der wir uns im guatemaltekischen Busch verlaufen hatten und wir versuchten, dort ein Antikergerät zu finden. Und ich fiel dort in ein Loch und wir gingen durch die Schlucht und plötzlich schoss Wasser rein und Gesteinsbrocken fielen herunter. Ich genoss es wirklich sehr. Es war schwierig, aber in einer anderen Art und Weise. Und das hat mir Spaß gemacht.

SG-P: Du hattest vor kurzem ein Gespräch mit Joe Mallozzi, der dir für die nächste Staffel ein Motorradrennen versprach… denkst du, die Fans werden das jemals zu sehen bekommen?

Bill: Ich hoffe doch! Das wird klasse!

SG-P: Dr. Lee ist ein leidenschaftlicher "World of Warcraft"-Spieler. Wie sieht das mit dir aus?

Bill: [lacht] Ich habe noch nie „World of Warcraft“ gespielt. Insofern weiß ich nicht so viel darüber. Aber ich habe das Drehen dieser Szene sehr genossen. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

SG-P: In der Episode "Kritische Masse" erklärt Dr. Lee seinen Plan an dem Beispiel von "101 Dalmatiner", welchen er laut eigener Aussage mit seinen Kindern gesehen hat. Ist das eine Tatsache aus dem realen Leben? Hast du den Film mit deinen Kindern gesehen?

Bill: Eventuell sah ich den Film mit meinen Kindern vor langer Zeit, ja… aber nicht den Disney Animatinsfilm.

SG-P: Gibt es irgendetwas, das du nie spielen würdest?

Bill: Da gibt es schon einiges. Aber das sind nur Dinge aufgrund persönlicher Abneigung. Es gab ein paar Sachen, um die mich Leute baten zu tun, die ich nicht machen wollte.

SG-P: Du führst im "Vancouver Playhouse" Regie. Würdest du gerne auch eines Tages bei "Stargate" Regie führen?

Bill: Ich würde eigentlich sehr gerne. Ich sprach [mit den Produzenten] darüber. Ich denke, es ist unwahrscheinlich, dass es soweit kommt. Aber ich hatte ein Gespräch mit John Smith, dem Produzenten, und wir sprachen ein wenig darüber. Aber es gibt eine Auflage für die Einwilligung des Senders, die etwas eigenartig ist. Deshalb ist das sehr schwierig. Ich führte schon öfters Regie im Theater aber nur ein paar Mal beim Film. Deswegen werde ich immer noch als Anfänger betrachtet, obwohl ich eigentlich schon viele Jahre an Erfahrungen gesammelt habe. So läuft das.

SG-P: Du warst Teil von beidem, "Stargate: SG-1" und "Stargate: Atlantis". Wie siehst du deine Chancen ebenfalls Teil von dem Spinoff "Stargate: Universe" zu werden? Würdest du die Chance ergreifen?

Bill: [lacht] Also, ich hoffe, dass ich eine große Rolle bekommen werde. Ich weiß es nicht genau. Und im Moment scheint es so, als wollten sie mich auf der Erde behalten und nur die Atlantis in dieser Konstellation besuchen zu lassen. Aber ich weiß es nicht. Wenn sich das Fenster öffnet und sie genügend Unterstützung von den Fans bekommen, lassen sie meinem Charakter eine größere, wichtigere Rolle zukommen. Das ist alles, was es dazu bräuchte.

SG-P: Du hast recht viele Auftritte im Science-Fiction/Fantasie/Mystery-Genre. Ist das dein Lieblingsgenre? Was magst du an Science-Fiction und Co?

Bill: Nun ja, es ist interessant. Aus irgendeinem Grund, und ich weiß wirklich nicht warum, sind viele der Science-Fiction-Serien zum Drehen nach Vancouver gezogen und da ich in Vancouver lebe, sind das die Serien, in die ich reinkomme. Ich sagte dies vor einem Jahr einem der langjährigen Regisseure von "Stargate" und anderen Science-Fiction-Serien. Dann ist er gegangen um für mehr geradlinige, dramatische Serien wie "NYPD Blue" und ähnliche zu schreiben.

Und er meinte, er kommt wieder zurück um Science-Fiction zu machen, weil er denkt, dass der Handlungsspielraum dieser realitätsbasierten Dramas zu begrenzt ist. Und er sagte, dass er schließlich den gleichen Stoff immer wieder und wieder verwendet hat. Bei Science-Fiction behandelt man die größeren Fragen von Gut und Böse und wirklich einige der philosophischeren Fragen. Und ich stimme dem zu. Das ist sicherlich eines der Dinge, die ich daran schätze.

SG-P: Welcher Charakter – Film, Fernsehen oder Theater – hat dich am meisten beeindruckt?

Bill: Nun, eigentlich müsste ich Theater sagen. Das erste Stück, das ich sah und was mich berührte, war der Charakter des Martin Dysart in dem Stück "Equus" von Peter Shaffer, einem britischen Dramatiker. Ich war begeistert, als ich die Inszenierung sah und dann ratet mal… gerade Mal vor zwei oder drei Jahren bekam ich die Gelegenheit diese Rolle zu spielen! Das war wirklich eine wunderbare Art für mich wieder zu meinem Ausgangspunkt zurückzukehren. Und ich liebte es auch, diese Rolle zu spielen. Das war großartig.

SG-P: Ich schätze, du wirst sehr viel gefragt. Vielleicht wirst du auch Dinge gefragt, die du schon tausend Mal gefragt wurdest. Aber wie würde die Frage aussehen, die du gerne einmal gefragt werden würdest und was wäre die Antwort?

Bill: [lacht] Wie würde die Frage aussehen, die ich gerne einmal gefragt werden würden? Vermutlich würde ich gerne gefragt werden… es hängt eher davon ab, wer die Frage stellt.
Ich denke, ich würde gerne von den Produzenten von Stargate gefragt werden, ob ich einen der Stammcharaktere spielen würde und die Antwort wäre: JA! [lacht]

SG-P: Welche Fernsehserie oder welcher Film im Science-Fiction-, Fantasie- oder Mysterygenre fandest du in den letzten Jahren am Besten und welche Fernsehserie schaust du dir gerne im TV an?

Bill: Fernsehserien… ich schaue gerne Fernsehserien, wenn sie auf DVD erscheinen, damit ich nicht die Werbung sehen muss. [lacht] Aber ich sah einige Folgen von „Die Sopranos“ und anderer solcher Serien. Ich erinnere mich an… Da gab es eine großartige… Ich mochte sie… Ich kann mich nicht mehr an den Namen erinnern… Mit Tom Cruise…. Diese Science-Fiction-Serie… So eine Art futuristische Serie. Die war relativ ungezwungen. Das war eine gute Serie. Ich mag, weil meine Jungs es mögen, meistens Action- und Abenteuerfilme. Das schaue ich am Häufigsten.

SG-P: Liest du gerne? Wenn ja, welche sind deine Lieblingsbücher?

Bill: Ich lese gerne. Ich lese gerne sehr viel. Im Moment sind meine aktuellen Lieblingsbücher, die ich lese, Homers Elias und Odyssee und das sind großartige Bücher. Das sind Bedienungsanleitungen für das Leben. Für jeden, der sie lesen möchte, sehr zu empfehlen.

SG-P: Hast du Haustiere?

Bill: Gegenwärtig nicht. Ich hatte Haustiere gehabt, aber nicht im Moment.

SG-P: Hast du irgendwelche nützlichen Tipps für junge Leute, die gerne Schauspieler werden würden?

Bill: Ich denke, das Beste für Leute, die Schauspieler werden wollen, ist, dass sie ihre Lebenserfahrung und Erfahrungen mit verschiedene Kulturen erweitern, um Menschen und alle möglichen Situationen zu beobachten und dies auf sich einwirken lassen und nicht so egozentrisch sein.

SG-P: Du bist das erste Mal in Deutschland. Was gefällt dir an Deutschland?

Bill: Ich habe zweifellos meine Gastgeber gemocht. Von den Leuten, die sich dieses Mal um mich gekümmert haben, wurde mir eine fantastische Zeit geboten. Mir wurden einige deutsche Burgen, die Kultur und das Essen gezeigt. Und ich genieße es über alles. Und im Moment genieße ich vorzugsweise das deutsche Bier.

SG-P: Was hältst du von Conventions und was erwartest du selbst für dich von ihnen?

Bill: Ich denke, Conventions sind, soweit ich das mitbekomme, in vielerlei Hinsicht großartige soziale Netzwerke. Und dort sind viele Leute da, die sich durch dieses gemeinsame Interesse bereits im Internet kennen gelernt haben, weil Geschmack nicht mehr von geografischen Regionen abhängig ist. Da wir in der Vergangenheit nicht solche Kommunikationsmöglichkeiten hatten, wie wir sie heute haben, mussten wir mit den Leuten rumhängen, mit denen man zusammen gelebt hat. Aber mittlerweile kommunizieren die Menschen über riesige Entfernungen miteinander und sie kommen in diesen Conventions zusammen und teilen ihre gemeinsamen Interessen. Und wirklich gute, starke Freundschaften haben sich daraus entwickelt. Und das bekomme ich mit und das ist es auch, was ich an ihnen mag. Ich liebe es, zu sehen, wie Leute zusammenkommen. Und ich liebe es, die Erfahrung zu machen, sie zu treffen.

SG-P: Im März findet die größte Science-Fiction-Convention Deutschlands, die FedCon, in Bonn statt. Dein Kollege Michael Shanks ist eingeladen. Würdest du gerne eines Tages auf eine deutsche Convention kommen?

Bill: Oh ja, ich würde sehr gerne. Ich denke nicht, dass ich es diesen März schaffe. Aber ja, ich würde sehr gerne zurück kommen.

SG-P: Gibt es irgendwelche anderen Dinge, an denen du gerade arbeitest oder gerade planst demnächst zu tun?

Bill: Ich arbeite an einigen Stücken, bei denen ich, wieder zurück in Vancouver, Regie führen werde. Das ist etwas, das ich für die Zeit, die ich hier verbracht habe, zunächst zurückgestellt habe. Diese Leute sowie die Lehrtätigkeit, der ich an der Universität nachgehe, warten sehnsüchtig auf meine Rückkehr. Und das hält mich ziemlich auf Trapp.

SG-P: Bitte vervollständige die folgenden Sätze:
-Von Stargate lernte ich…

Bill: [lacht] dass man durch einen Kreis laufen kann und woanders rauskommt.

SG-P: Schauspielen ist wie…

Bill: das Leben.

SG-P: Ich hoffe, ich muss nie wieder…

Bill: einen Käfer essen. [lacht]

SG-P: Spontane Antwortrunde - Ich gebe dir ein Stichwort und du antwortest mit einem oder ein paar Worten, die dir spontan in den Sinn kommen.

SG-P: Gewitter...

Bill: (Ich weiß nicht, was das ist. Tut mir Leid. Ah… Gewitter…) Energie

SG-P: Glatze...

Bill: Genetik

SG-P: Fast Food...

Bill: nicht gut

SG-P: Internet...

Bill: E-Mail

SG-P: Silvester...

Bill: zu Hause

SG-P: Vorsprechen...

Bill: Leistungsfähigkeit

SG-P: Fußball...

Bill: aufregend

SG-P: Joseph Mallozzi...

Bill: interessanter Mensch

SG-P: Eis...

Bill: lecker

SG-P: Verkehrsstau...

Bill: frustrierend

SG-P: Damit sind wir auch schon fast am Ende. Wenn du noch Grüße oder eine persönliche Nachricht an deine deutschen Fans zukommen lassen möchtest, kannst du das jetzt gerne tun.

Bill: Also, ich möchte einfach nur jedem danken, den das hier interessiert. Und ich bin einfach sehr dankbar für absolut alle. Und auch dir für deine außergewöhnlich lange Reise um hierher zu kommen und mich zu besuchen. Ich weiß nicht, ob ihr es wisst, aber Michael [Bartl – Zero] ist den ganzen Tag und die ganze Nacht mit dem Zug gefahren, nur um dieses kurze Interview zu führen. Und jetzt fährt er wieder zurück. In dem Sinne – Vielen Dank, Michael!

SG-P: Vielen Dank für das Interview und alles Gute für die Zukunft.

Bill: Es war mit eine Freude.


(Ich mit Bill Dow beim gemütlichen Bier trinken in einer alten Brauerei bei Münster)

Interview & Beitrag: Michael Bartl
Übersetzung: sennaheu
Bilder: www.BillDow.net



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