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Exklusiv-Interview mit Kavan Smith (Januar 2008)



Dieser Interviewbericht wurde von Chayiana verfasst.
Veröffentlichung: 18.03.2008

Bewertung: 
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Zugriffe: 12826 - Diskutieren



Obwohl in Edmonton/Kanada geboren, wuchs Kavan Smith im nahe gelegenen Calgary auf. Als Kind war er sehr sportbegeistert, vor allem Football und Martial Arts hatten es ihm angetan. Allerdings stellte er auch schon früh fest, dass er sich für das Schauspielern interessierte. Für kurze Zeit studierte er Wirtschaftslehre, machte dann allerdings seinen Abschluss in der Schauspielerei am Mount Royal College.

In Vancouver arbeitet er nun als Schauspieler und schaffte es schon in bekannten Serien und Filmen Auftritte zu bekommen. So konnte man ihn des Öfteren in „The Outer Limits“ und „4400 – Die Rückkehrer“ sehen. Sein Auftritt in „Stargate: SG-1“ bereitete ihm den Weg zu „Stargate Atlantis“, wo er nun den wiederkehrenden Charakter „Major Evan Lorne“ verkörpert.

Während der Pegasus 3-Convention im Januar diesen Jahres hatten wir von Stargate-Project die Möglichkeit diesen sympathischen Schauspieler exklusiv zu interviewen. Hier nun unser Interview mit ihm.



Kavan Smith: Hi. Wo kommt ihr her?

Stargate-Project.de: Hi. Wir kommen aus Deutschland und machen dieses Interview für die wahrscheinlich größte deutsche Fanseite, was Stargate betrifft ... Stargate-Project.de. Und wir haben jede Menge, sehr neugieriger User. Also, genießt du diese Convention?

Smith: Ich habe noch nicht so viele Conventions mitgemacht. Zuvor war ich bei zwei anderen, wenn man es so nennen möchte, also ist diese hier meine dritte Convention, aber bis jetzt auf jeden Fall meine Beste. Sie ist so gut organisiert ...

SG-P: Gut organisiert?

Smith: (lacht) Nun, die anderen beiden waren wirklich unorganisiert! Ich genieße diese hier wirklich. Es ist so einfach mit den Leuten umzugehen. Ich war mal bei einer Con in den Vereinigten Staaten, das war alles ziemlich direkt, fast aggressiv ... das war die Dragon-Con. Ich denke, das war ein bisschen zu groß für mich. Dies ist eine nette, kleine Convention. Und das Beste ist, dass ich ein wenig mit meiner Familie reisen kann. Ich liebe es zu reisen.

SG-P: Also magst du England?

Smith: Ich liebe England. Ich habe noch keine Con in Deutschland gemacht. Ich bin zwar einige Male gefragt worden, aber zu den Zeiten war ich gerade dabei, eine Serie oder einen Film zu machen, so konnte ich es leider nie machen. Ich war schon mal in Deutschland, ich bin mal alleine dorthin gereist. Also, ich würde sehr gerne mal eine Con in Deutschland machen. Ich würde überall eine Con machen, Wenn man mich fragt, ich komme überall hin, solange ich meine Frau und mein Kind mitbringen kann.

SG-P: So, dann vielleicht das nächste Mal in Deutschland?

Smith: Ja, natürlich, absolut ... Gibt es welche nach denen ich Ausschau halten sollte? Gibt es welche, die besser sind als andere?

SG-P: Oh, das wäre dann vielleicht die deutsche WolfCon. Die ist wirklich gut. Sehr klein, aber sehr nett.

Smith: Wo ist die?

SG-P: In Bad Salzdetfurth.

Smith: Ooh … (ratlos)

SG-P: Das ist ein wirklich sehr kleiner Ort in der Nähe von Hannover. Vielleicht kennst du Hannover?

Smith: Ja, ich kenne den Namen "Hannover", weiß allerdings nicht genau, wo das liegt ...

SG-P: Dort, wo die EXPO im Jahre 2000 war.

Smith: Oh ja, cool. Ich würde gerne kommen.

SG-P: Okay, prima ... wir werden fragen. Also, vor einiger, wahrscheinlich ziemlich langer Zeit, sagtest du, dass deine Lieblingsfolge "Runner" wäre. Hat sich das geändert? Ich denke schon.

Smith: Ja, das denke ich auch. Der Grund, warum "Runner" meine Lieblingsepisode war – auch immer noch ist – ist, weil es dort viele humorvolle Szenen zwischen Rodney und Lorne gab. Das mochte ich. Aber jetzt muss ich das wohl ersetzen durch die finale Episode der vierten Staffel, die so in etwa zwei Monaten hier ausgestrahlt wird. Ich kann nicht sagen, was ich tun musste, aber ich verbrachte viel Zeit in der Maske und das war sehr lustig. Und da, wo wir mit dem Cliffhanger enden und wo dann die Eröffnungsfolge der 5. Staffel beginnt, das ist richtig cool. Also, ich denke, dass meine neue Lieblingsepisode definitiv der Auftakt der nächsten Staffel sein wird. Wir haben sie noch nicht mal gedreht, aber das wird toll. Ich habe das Script gelesen und es ist wirklich lustig, ich glaube, es wird eine Menge dieser Spaß-Szenen zwischen Rodney und mir geben.

SG-P: Wir freuen uns schon darauf.

Du hast eine Menge Rollen im SciFi-Genre gespielt, in Filmen, Serien ... manchmal auch mehr Mystery. Welche Art von Charakteren magst du am liebsten?

Smith: Ich denke, die meisten Schauspieler sagen, dass sie am liebsten Bösewichte spielen. Alles in der Art wie mordlüsternde Mistkerle zu spielen, ist einfach toll, es macht am meisten Spaß. Das ist wahres Schauspiel. Wenn du einen bösen Chrakter spielen musst, ist das wirklich eine Freude. Also, ist der Charakter, den ich immer vorziehen würde, definitiv ein Schurke, ein Bösewicht. Es macht mir nichts aus zu sterben ... oh, normalerweise sterben die Bösen immer. Also wenn du jemand Böses spielst, wirst du höchstwahrscheinlich sterben ... aber, ich mache mir Gedanken darum, falls ich sterbe, weil ich einfach froh bin arbeiten und weiterarbeiten zu können. Lorne zu spielen macht wirklich Spaß, aber er ist nunmal ein guter Mann, also macht es manchmal schon Spaß, einen Bösen zu spielen. Agent Garrity in den "4400" war auch ein Guter ... also ... vielleicht kriegen wir ja mal eine Folge in einem alternativen Universum, wo Lorne dann ein richtiger Mistkerl ist! (lacht)

SG-P: Du erwähntest gerade die "4400". Die Serie ist ja leider gestrichen. Ich muss dazu sagen, dass ich das sehr, sehr schade finde.

Smith: Eine Menge Leute finden das schade. Es ist eine tolle Serie, wirklich großartig. Was ich gehört habe, ist, dass die Leute von UPN eine andere Richtung mit ihren Serien einschlagen wollen, sie wollen ein andere Art von Shows, mehr in die Richtung schwarzer Humor. Mehr Comedy. Aber die "4400" ist nicht wirklich Comedy, es gibt zwar Momente, die ziemlich lustig sind, aber es ist keine Comedy. Also ging die Serie gegen das, was der Sender wollte ... das ist das, was ich gehört habe.

Wie auch immer, es gibt diesen Autorenstreik in den U.S.A. und man hat mir erzählt, dass es eine Chance gibt, dass wenn der Streik schnell endet, sagen wir in den nächsten 2 Wochen, und wenn es heißt "Okay, nun ist alles klar. Lasst uns anfangen, ein paar Shows zu produzieren" ... also die "4400" könnte man so schnell wieder aufnehmen. Das Set steht und sie haben noch alle Sachen vor Ort, alles könnte innerhalb von nur wenigen Wochen fertig zum Drehen sein. Ich könnte mir vorstellen, dass man in weniger als einem Monat starten könnte. Also könnte es eine ganz kleine Chance geben.

Und es ist wirklich unglücklich, denn die letzte Folge der "4400" war wirklich die coolste Folge überhaupt. Jeder bekam gerade seine tollen Fähigkeiten, ich bekam die tolle Fähigkeit. Ich hatte mit dem Produzenten gesprochen und er sagte, dass es nicht nur zwei Garritys geben sollte, sondern mehr ... 14, 21 ... jede Menge Garritys. Das wäre wirklich cool. Und jede Menge Arbeit für mich.

SG-P: Was würdest du mit einer solchen Fähigkeit im wahren Leben tun?

[Anm. der Red.: Agent Garritys Fähigkeit in den "4400" ist, sich selbst zu replizieren, temporär bewusste und denkende Kopien seiner selbst zu erschaffen.]

Smith: Also, eine Kopie wäre dafür da, um auf die Kinder aufzupassen; eine, um bei meiner Frau zu sein; eine, um zu reisen; eine hätte mehr Freundinnen; eine hätte wahrscheinlich einen anderen Beruf ... das wäre toll. Ich muss dazu sagen, dass dies mein erstes Kind ist und es wäre verdammt bequem, mehrere Ichs zu haben, mehrere Klone, weil einem einfach die Zeit davonläuft. Am Ende des Tages musst du dich immer noch um die Kinder kümmern, musst immer noch das Haus putzen, deinen Text lernen, die Rechnungen bezahlen, den Rasen mähen, einkaufen, Essen kochen ... es wäre nett, wenn man da ein paar Extra-Hände hätte.

SG-P: Ja, das wäre wohl wirklich nett.

Nun aber zurück zu Major Lorne. Du hast diesen Charakter sowohl in SG-1 gespielt sowie auch jetzt in Atlantis. Wenn du nun die Missionen in den beiden Serien vergleichst, was gefällt dir besser?

Smith: Ich mag SG-1 wirklich sehr. Ich meine, das meiste, was ich getan habe, ist in Atlantis, aber als ich vor etwa zwei Jahren für eine Episode wieder zu SG-1 zurückgegangen bin und dort mit Amanda Tapping diese "Alternative Realitäts"-Episode gedreht habe, habe ich das wirklich genossen, es hat großen Spaß gemacht. Die beiden Folge, die ich bei SG-1 gemacht habe, waren wirklich toll, aber ich kenne die Leute dort auch nicht so gut. Und obwohl es wirklich Spaß gemacht hat und ich denke, es lief alles prima, und es war auch nett, die andere Crew zu treffen, aber ich kannte sie nicht richtig.

So, bei Atlantis kenne ich jeden. Da kann man in den Drehpausen seine Späße machen, ich habe kein Problem damit, meinen Hund mit auf das Set zu bringen und ich kenne die Regisseure und ihre Asisstenten richtig gut. Soweit es also Kavan Smith betrifft, macht es wirklich Spaß bei Atlantis zu sein, weil ich eben jeden kenne. Was aber Lorne betrifft, jedes Mal, wenn er ... also, wir haben da gerade was gedreht ... oh, Moment, das kann ich nicht sagen, es ist zu weit in der Staffel, vergesst es einfach (lacht). Aber jedes Mal, wenn ich zurück auf die Erde komme, scheint es, als ob Lorne einflussreicher wäre, als wenn er einen höheren Rang hätte, mehr interessante Szenen, also würde er wohl SG-1 mehr genießen. Aber Kavan Smith zieht Atlantis wohl mehr vor, weil ich einfach dort ein bisschen mehr Spaß habe.

SG-P: Ja, es wird wohl viel gescherzt am Set.

Smith: Oh ja, eine Menge Scherze ... und vor allem, es gibt kein SG-1 mehr, also würde Kavan SG-1 vorziehen, hätte ich jetzt wohl schlechte Karten! (lacht) Also ist es besser, dass ich Atlantis lieber mag, sonst wäre ich aufgeschmissen.

SG-P: Erinnerst du dich an ein paar wirklich lustige Momente am Set?

Smith: Da gibt es eine Menge. Unglücklicherweise gehen die meisten von ihnen auf meine Kosten. Martin Wood beispielsweise neigt dazu, mich bewusst in Rage zu bringen. Ich denke, er nimmt sich die Freiheit, weil seine Frau eine gute Freudin meiner Frau ist. Deshalb fühlt er sich wahrscheinlich verantwortlich dafür, mir ab und zu eins überzubraten. Es gibt keinen bestimmten Vorfall, den ich erzählen könnte, der wirklich komisch ist, aber er ist wirklich Derjenige, die es sich zu seiner persönlichen Mission gemacht hat, mich verlegen zu machen – und das jeden Tag!

SG-P: Das ist ja gemein!

Smith: Ja, das ist schon irgendwie gemein. Er ist wirklich ein ziemlich gemeiner Mistkerl, aber es macht großen Spaß mit ihm zu arbeiten. Also denke ich, solange ich nicht anfange zu weinen ist alles okay zwischen uns.

SG-P: Vielen Dank. Das war es soweit mit unseren Fragen, aber jetzt hätten wir noch die Bitte an dich, dass du den Fans daheim in Deutschland eine Botschaft sendest.

Smith: Okay, gerne .. läuft die Kamera? Dann los. Hi, wie geht's euch. Mein Name ist Kavan Smith. Ich spiele Major Lorne bei Stargate Atlantis und Stargate SG-1. Und ich habe die Möglichkeit bekommen, "Hallo" zu den Fans in Deutschland zu sagen. Und ich versuche – und versuche es schon länger – zu einer Convention nach Deutschland zu kommen, aber bis jetzt hat es noch nicht geklappt. Also, hoffe ich, dass wir das als Aufhänger nehmen können, damit Brian oder irgendjemand anderes mich und meine Familie nach Deutschland holt, um etwas Zeit in Deutschland zu verbringen, denn ich würde euch sehr gerne alle persönlich kennenlernen und euch meine Dankbarkeit für eure Unterstützung zeigen. Und hoffentlich kann ich noch mehr in der Serie machen, werde noch mehr einbezogen, denn dann haben wir noch mehr über das wir sprechen können. Ja, das war's.

SG-P: Vielen Dank!

Videogruß anschauen

Interview: Julia Resch (Chayiana) und Marion Klocke (Dr.McKay)
Übersetzung: Julia Resch (Chayiana)



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