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Thema: Stargate: Battlestar Galactica

  1. #261
    zigtausend Jahre alt ... ;-) Avatar von John´s Chaya
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    Oh man, schön, dass die Erde Atlantis aus allem raushalten will, nur leider nützt das nichts. Die Ori wollen nach der Erde auch Atlantis. Das klingt nicht gut. Diese Adria soll mir bloß nicht unter die Augen treten, der werde ich was erzählen. Und diesesr Luzianer Daminus sollte es auch mal lieber nicht wagen. Man, es wird Zeit, dass jemand den Ori mal ganz gehörig in den ... tritt und den Luzianern auch.
    Es bietet sich ja an, so etwas wichtiges, wie das Sangreal, im Vatikan zu verstecken. Es darf den Ori nicht in die Hände fallen.
    Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein!

  2. Danke sagten:


  3. #262
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Danke, liebe Leser, ihr fleißigen Kritikenschreiber . Angelika, Ehre_Sei_den_Ori, John´s Chaya & skydiver, danke, dass ihr den Button gedrückt habt

    Feedback-Feedback:
    Spoiler 
    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Na wenn es um die Vernichtung der Ori geht, werden die Katholen wohl mitspielen, denn die müssen diese falschen Götter doch extrem fürchten. Kratzen diese Ori doch massiv an allen irdischen Religionen.

    Weiters Frage ich mich grad wie die FPÖ, Pegida, AfD, etc. auf die außerirdischen Feinde so reagieren, da sie ja schon Probleme mir menschlichen Flüchtlingen und Migranten haben?
    @ Angelika:
    Aber nur, wenn dadurch keine Menschen zu schaden kommen. Geht ja um die Vernichtung der “Bösen Aufgestiegenen”.
    Ob alle sich vor denen fürchten… teils, teils - würde ich sagen.

    Bestimmt reagieren diese Gruppierungen nicht gerade positiv, da es eine Bedrohung ist, gegen die man nur schwer vorgehen kann.

    Danke für Dein Feedback
    = = =
    Zitat Zitat von Colonel Maybourne Beitrag anzeigen
    Na, wenn sie den guten alten Franziskus aufsuchen, dann sollten sie ihm wenigstens eine gute Flasche zu trinken mitbringen... Single Malt gegen Sangreal
    Aber wenn es um Adria und diesen Lucianer nicht zum besten steht, brauchen sie sich vielleicht gar nicht zu fürchten, denn dann gehen die noch aufeinander los.
    Bis dann.
    @ Colonel Maybourne:
    Wieso? Warst du schon bei ihm zu Besuch ?
    Tja, schauen wir mal was so geschieht

    Danke für Dein Feedback
    = = =
    Zitat Zitat von John´s Chaya Beitrag anzeigen
    Oh man, schön, dass die Erde Atlantis aus allem raushalten will, nur leider nützt das nichts. Die Ori wollen nach der Erde auch Atlantis. Das klingt nicht gut. Diese Adria soll mir bloß nicht unter die Augen treten, der werde ich was erzählen. Und diesesr Luzianer Daminus sollte es auch mal lieber nicht wagen. Man, es wird Zeit, dass jemand den Ori mal ganz gehörig in den ... tritt und den Luzianern auch.
    Es bietet sich ja an, so etwas wichtiges, wie das Sangreal, im Vatikan zu verstecken. Es darf den Ori nicht in die Hände fallen.
    @ John´s Chaya:
    Stimmt. Atlantis gerät auch noch in den Fokus (soviel verrate ich ).
    Sicher warum nicht. Ein großer Planet voller potentieller Gefolgsleute, und eine Stadt der Antiker als Krone
    Was hast du eigentlich gegen die arme Adria? Ist doch eine hübsche junge Frau
    Daminus? Nun ja, warten wir es ab…
    Die beiden Seiten planen etwas, schauen wir mal…
    Die Kleriker wussten doch nicht, was sie da haben - sah wertvoll aus, also haben sie es mal in den Vatikan gebracht
    Schauen wir mal, wie es weitergeht…

    Danke für Dein Feedback


    So, hoffe ihr seid alle gut in das neue Jahr gekommen , und wir starten mit einem Drei-Teiler
    Wünsche euch allen, viel Spaß und Vergnügen beim Lesen


    Stargate: Battlestar Galactica - Season 4

    4.08 Der Angriff, Teil 1 - Kampf um den Gral


    Milchstraße
    Erde, SGC < = > HWC

    “Nein, General Hammond. SG-1 ist immer noch unterwegs … Ja, was gibt es Walter? … Ah ja, danke Sergeant. Ich habe soeben die Meldung bekommen, dass sich unser Top-Team auf dem Weg nach Italien befindet”, erklärte General Landry in einem Telefonat von seinem Büro aus mit dem Leiter des Homeworld Command.

    “Sie sollten sich aber wirklich beeilen. Denn sollten unsere Informationen korrekt sein, bewegen sich sämtliche Flotten der Ori und ihrer Verbündeten auf unser Sonnensystem zu. Nachdem ich die UN und das IOA darüber in Kenntnis gesetzt hatte wurden alle Kampfverbände in allerhöchste Alarmbereitschaft versetzt - es gilt ab sofort DEFCON 1 ...” Die Stimme von George Hammond klang mehr als nur besorgt.

    Auf einmal ertönte im Hintergrund, während die beiden Generäle noch miteinander sprachen, ein Alarmsignal - der erste Kampfverband der Ori sowie ihrer Verbündeten waren in das Sonnensystem der Erde eingedrungen.

    Italien, Rom / Vatikan

    Die vier Raptoren der Erdverteidigung waren soeben auf dem militärischen Teil des Flughafens gelandet und die Teammitglieder von SG-1 stiegen gerade aus, als ein Mitteilungston alle aufhorchen ließ. Schnell zog Sam Carter ihr Handy hervor, murmelte dabei etwas, was wie eine Entschuldigung klingen sollte, ehe sie die Nachricht abrief. “Also gut”, seufzte sie, “die ersten feindlichen Schiffe sind in unser Sonnensystem eingedrungen - warten aber noch ab.”

    Die Ausrüstung wurde nach einer kurzen Überprüfung verladen. Alle beschleunigten ihre Schritte, um in die wartenden Geländefahrzeuge zu steigen, die bereits auf sie warteten. Kurz zuvor hatten Doktor Jackson sowie die Colonels Kawalsky und Mitchell mit einigen der Sicherheitskräfte ein Gespräch geführt.
    “Ehrlich. Ich habe keine Ahnung, was er damit meinte …", beteuerte Mitchell auf eine Bemerkung von einigen seiner Teammitglieder während er sich anschnallte.
    "Der Heilige Vater erwartet Sie bereits.”

    “Hat vielleicht irgendwer seine Kirchensteuern nicht bezahlt?”, witzelte Charles Kawalsky mit einem Grinsen im Gesicht.

    Dadurch, dass die römische Polizei die Straßen vom Flughafen zum Vatikan freihielt und sogar zum Teil abgesperrt hatte, kamen die Fahrzeuge gut voran und erreichten ohne Probleme das St.-Anna-Tor des Vatikans.
    Und obwohl man sie anscheinend alle bereits erwartete, wurden sie noch einer weiteren kurzen Sicherheitskontrolle unterzogen, genauso wie die Ausrüstung des Teams, ehe man dann SG-1 schließlich die Einreise in den Vatikan gestattete.
    Danach ging die kurze Fahrt im Geländewagen weiter, die sie an der Zentrale des TV Vatikan vorbeiführte, ehe die Fahrzeuge nach links abbogen und im Hof der Schweizer Garde abgestellt wurden.

    Nachdem alle ausgestiegen waren, bemerkten vor allem die Frauen im Team, wie die Blicke der Geistlichen, die stehengeblieben waren, als sie an ihnen vorbeikamen, aufmerksam auf ihnen ruhten.

    Sie alle konnten nur einen flüchtigen Blick auf den Petersdom und den Petersplatz werfen, der sich links von ihnen befand. Der Platz konnte nur spärlich durch den Säulenbogen eingesehen werden, während sich die große Kathedrale geradezu majestätisch mit ihrer großen Kuppel vor ihnen erhob.

    Die Sicherheitskräfte und Schweizer Gardisten führte SG-1 in den Hof vor der vatikanischen Druckerei, wo sich auch der apostolische Palast mit der päpstlichen Wohnung in der Nachbarschaft befand.
    Auf dem Weg weiter nach Westen, der sie in eine kleine Gasse vorbei am Hauptpostamt führte, kam ihnen eine weitere Gruppe von Schweizer Gardisten entgegen, um die anderen abzulösen. SG-1 wurde dazu aufgefordert, ihnen zu folgen.
    Als sie sich kurz vor dem Parkplatz vor der Bibliothek des Vatikans befanden erschien eine weitere Gruppe. Diese bestand aus Schweizer Gardisten, Sicherheitsleuten, Kardinälen und Bischöfen, in deren Mitte sich ein Mann in einer weißen Soutane aufhielt - es war der Papst. Franzikus lächelte entspannt vor sich hin, als er die Besucher ausmachte, diese erkannte und ihnen zuwinkte.

    Sol-System, Pluto

    Im Orbit des zum Zwergplaneten degradierten Himmelkörpers warteten die ersten ein Dutzend Schiffe der Ori und ihrer Verbündeten. Der Prior sowie auch die Kommandanten der anderen Einheiten wagten es nicht, einen Alleingang zu starten und damit anzugreifen - die Befehle der Orici waren eindeutig gewesen, und damit Wille und Gesetz der Ori selbst. Deshalb wartete man ab und nutzte die Zeit um zu beobachten, wie sich die Erde angesichts dieser Bedrohung verhielt.

    “Ehrwürdiger Prior. Soeben sind einige Flottenverbände der Ungläubigen aufgetaucht, die Stellung vor dem dritten Planeten dieses Systems beziehen. Doch durch …”
    Dem Prior wurde es zu viel, denn er wusste, was vor sich ging, daher brachte er den Soldaten mit einer einfachen Handbewegung zum Schweigen.

    Erde, Vatikan

    Man hatte untereinander vereinbart, überwiegend Daniel Jackson das Reden, wegen seiner Redegewandtheit und Vielsprachigkeit, zu überlassen. Nach einer kurzen Begrüßung hatte sich die jetzt gewachsene Gruppe auf den Weg in das Archiv des Vatikans gemacht. Teal’c bemerkte die wachsamen Blicke der Sicherheitskräfte - das SG-1-Team wurde aufmerksam beobachtet. Besonders das Augenpaar eines Agenten folgte aufmerksam ihren Schritten.

    SGC < = > HWC

    “Ja. Immer noch hindern uns die Ori an der Nutzung des Stargates, George”, teilte Hank Landry seinem Vorgesetzten über das Telefon in seinem Bericht mit.
    “Dann steht wohl der eigentliche Angriff unmittelbar bevor”, schlussfolgerte General Hammond, der mit der Koordination und Leitung der Verteidigung der Erde beauftragt worden war.

    George Hammond erinnerte dies an die Versuche der Goa’uld, die Erde zu erobern. Doch selten stand die Erde dem Angriff eines Feindes gegenüber, der mehr als nur ebenbürtig war. Mehr noch - die Ori waren Aufgestiegene genauso wie die Antiker, nur dass diese Wesen nach bedingungsloser Anbetung gierten, um ihre Macht noch zu erweitern und zu vergrößern - mit dem Ziel, die Antiker eines Tages zu vernichten.

    Das Gespräch war beendet. Der General stand auf, um sich noch einmal die taktische Aufstellung aller Kampfgruppen anzusehen. Nervös und angespannt lief er alle Stationen in dem großen Saal neben seinem Büro ab, allerdings ließ er sich wieder einmal nichts anmerken. Alles und alle waren gut vorbereitet - hoffte er.
    ‘Jetzt kommt mal wieder alles auf SG-1 an.’

    Chulak

    Äußerst besorgt versuchte Bra’tac schon mehrere Male die Erde anzuwählen. Denn er wollte sie über eine der neuesten Entwicklungen informieren, die die erste freie Jaffa Nation betrafen.
    Der alte Jaffa hatte sich nämlich von Dakara zurückgezogen, als er einen Prior entdeckt hatte, der das Arbeitszimmer von Gerak verlassen hatte. Teal’cs Mentor fand nach kurzen Umhören heraus, dass sich einige Gruppen der Jaffa, die sich schlecht vom Rat vertreten sahen, den Ori angeschlossen hatten, und der Prior versucht hatte, auch Gerak, den amtierenden Führer der Jaffa-Nation zu überzeugen, der aber stur blieb und jenen aufforderte, Dakara wieder zu verlassen. Der Bote der Lehre des Ursprungs hatte nur kurz den Kopf geschüttelt und eine Warnung ausgesprochen, ehe er das Tor passierte um zurückzukehren.

    Genau über diese Entwicklung wollte Bra’tac die Menschen warnen.

    Erde, Vatikan

    Nachdem man die für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereiche des Museums und der Bibliothek des Vatikans hinter sich gelassen hatte, befand sich die Gruppe immer noch in den unterirdischen Gewölben, in denen weitere archivierte Gegenstände, wie Bücher, Schriftrollen und Artefakte gelagert wurden.

    Cameron Mitchell war ein wenig müde und fragte daher, ob es noch weit sei. Darauf wollte einer der Bischöfe etwas erwidern, doch der Heilige Vater kam ihm lächelnd zuvor. Er drehte sich zu Lieutenant Colonel um: “Es ist nicht mehr weit, liebe Freunde … einige Geheimnisse muss man doch bewahren, nicht wahr?”

    “Sehr witzig, Heiliger Vater”, kommentierte Colonel Charles Kawalsky mit einem leichten Seufzen, der an die Ernsthaftigkeit der Lage erinnern musste, in der man sich befand.

    Sam indessen war froh darüber, einen Communicator der Tok’ra mitgenommen zu haben, denn sie hatte schon seit einiger Zeit keinen Empfang mehr. Sie war gerade darüber informiert worden, dass weitere Flotten der Ori, der Luzianer und ihrer Verbündeten eingetroffen waren, um sich in einer gewaltigen Armada zu vereinen.

    “Wie viele sind es?”, erkundigte sich Teal’c.
    “Bisher sind es über 100, die Kurs auf die Erde genommen haben. Darunter sind wohl auch einige Ha’tak und Al’kesh der Jaffa-Nation”, antwortete Sam, die den Kopf schüttelte. Der Jaffa sah ratlos und erschrocken seine Freunde an, denn wie er selber verstanden auch sie nicht, was auf Dakara oder Chulak geschehen war.

    Schweigend setzten sie ihren Weg fort, als Teal’c sich unerwartet direkt mit einer Frage an den Papst wandte: “Wird uns denn euer Gott in diesem Kampf nicht beistehen?”

    “Nun ja, er hilft und wirkt jedes Mal auf eine andere Art und Weise …, vor allem aber müssen wir selber etwas dazu beitragen, damit er auch wirken kann …”, antwortete Franzikus I., dessen Redensart dazu führte, dass Teal’c verwundert die linke Augenbraue hob, da ihn dies irgendwie an die Antiker erinnerte.

    Scheinbar hatten sie endlich ihr Ziel erreicht, denn vor einer schweren, eisernen Tür, vor der sich mehrere Sicherheitskräfte postiert hatten, blieben sie alle stehen.
    Nach einem bestätigen Nicken sowie einer Geste des Papstes öffnete sich die Tür.

    HWC

    “Ja. Wir versuchen weiterhin rauszuwählen. Leider bislang ohne Erfolg, George. Colonel Carter wäre bei der Lösung dieses Problems eine große Hilfe …”, seufzte Hank Landry, der durch eine Videokonferenz direkt mit General Hammond verbunden war. Einen Moment noch stand der Leiter des Homeworld Command vor dem Monitor, ehe er kurz nickte und dazu aufforderte, es weiterhin zu versuchen, dann beendete er die Übertragung. Er wandte sich zu dem Lieutenant um, der gerade im Türrahmen seines Büros aufgetaucht war. Dieser teile ihm mit, dass die Armada des Feindes weiterhin vorrückte und vor wenigen Augenblicken erst den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter passiert hatte.

    “Na schön”, brummte Hammond. “Schicken wir ihnen unsere ersten Verbände entgegen, die sich in der Umlaufbahn des Mondes befinden! Die Battlestar Groups im Orbit der Erde sollen ihre Position beibehalten! Die Kampfsterne im Asteroidengürtel sollen auf meinen Einsatzbefehl warten, um mit einem kurzen gezielten FTL-Sprung dem Feind in den Rücken zu fallen!”
    “Verstanden, Sir.”

    Armada der Ori
    Adrias Flaggschiff < = > Erdorbit

    “Göttliche Orici, uns kommen feindliche Schiffe entgegen. Soll ich das Feuer auf die Ungläubigen eröffnen?”, fragte der Prior, welcher das Schiff steuerte.
    Adria blickte ihre Mutter an, die sorgsam bewacht wurde, überlegte kurz und ordnete dann an: “Nein! Fordere sie auf, sich zu unterwerfen!”
    “So etwas nennt man ein Alibi, Adria”, protestierte Vala, die die Absicht ihrer Tochter sofort erkannt hatte, da sie wusste, die Tau’ri würden eher kämpfen, als von den Ori versklavt zu werden.

    Nach dem Senden der Botschaft verharrten beide Flotten abwartend, da niemand einen Angriffsbefehl bislang erhalten hatte. Dies dauerte aber nur solange, bis die gesetzte Frist verstrichen war, worauf Adria schließlich mit den Schultern zuckte und befahl, den Angriff auf die Schiffe sowie die Erde zu beginnen.

    Die Schlacht begann, und die Schiffe der Erde zogen sich wie geplant auf die Höhe des Mondes zurück, um den Verteidigungsring zu schließen. Die Armada der Invasoren verfolgte sie siegessicher. Doch dann gesellten sich wie von Hammond angeordnet die übrigen Battlestar Groups, die im Asteroidengürtel gewartet hatten, hinzu. Die Mehrzahl der Verbände sprang der Armada der Ori in den Rücken und einige andere verstärkten die Abwehrreihe, die sich vor der Erde aufgebaut hatte. Die neu eingetroffenen Kampfsterne eröffneten sofort das Feuer auf die feindlichen Schiffe.

    Daminus erkundigte sich, ob man sich nicht besser zurückziehen und neu formieren sollte.
    “Oh nein. Der Sangreal ist hier, das wissen wir - und ich werde ihn mir holen”, erinnerte Adria entschlossen. Kurz darauf verließ sie die Brücke ihres Schiffes, während eine Phalanx ihrer Garde ihre Mutter abführte.

    Erde, Vatikan

    Alle hielten kurz inne, bevor sie den Raum betraten, der sich als kleine Kapelle mit einem Schrein an der Seite herausstellte, wo sich der gesuchte Kristall befand.

    Vorsichtig entnahm Franzikus I. jenen und erzählte, dass dieser vor langer Zeit hergebracht wurde und man ihn bis vor kurzem für eine Versteinerung des Blutes Christi gehalten hatte. Daniel Jackson trat neugierig vor. Er wollte - wie so oft - mehr darüber erfahren und vor allem stellte er die Frage, weshalb man sich jetzt aber sicher sei, dass es sich um ein rätselhaftes Artefakt handeln müsse.

    “… hier sehen Sie. Da sind kleine Gravierungen darauf, die so klein sind, dass man sie nur mit einer Lupe erkennen kann. Und bis vor kurzem konnte niemand diese Zeichen entschlüsseln. Das änderte sich erst, als uns allen auf der Welt das Sternentor bekanntgemacht wurde …”, antwortete der Heilige Vater.
    Er legte eine kurze Pause ein und seufzte leise: “Hier nehmen Sie ihn, Doktor Jackson. Helfen Sie und Ihr Team den Menschen, die in Freiheit leben wollen. Der Herr sei mit euch allen …”

    Während er sprach und das SG-1-Team segnete, trat blitzschnell einer der Leibwächter hinzu. Dieser stieß Daniel und den Papst zur Seite und griff nach dem Kristall. “Danke für eure Mühen. Ich nehme ihn jetzt an mich”, sagte er, während er einen Sender aktivierte, um seinen Standort zu übermitteln. Dann griff er nach seiner Waffe, eröffnete das Feuer und schrie: “Eure Götter können euch nicht mehr helfen! Ehre sei den Ori!”

    Einige gingen unverzüglich in Deckung. Die übrigen Gardisten hatten sich sofort schützend vor den Papst geworfen. Die Verwirrung und das Chaos nutzte der feindliche Agent und versuchte, zu entkommen.

    Aber er hatte nicht mit der Reaktionsstärke von Teal’c gerechnet. Der Jaffa zögerte nicht lange und ergriff einen Leuchter, den er auf den Flüchtigen schleuderte. Der Treffer brachte diesen vorübergehend aus der Balance und es geschah noch etwas: Seine Tarnung war vorbei, das Gerät welches er bei sich trug war zu Bruch gegangen. Er hatte sich schnell wieder gefangen und rannte los.

    “Das ist ein Agent der Luzianischen Allianz!”, schrie Mitchell, der sofort die Uniform des Feindes erkannt hatte.
    “Na los, Leute. Hinterher!”, ordnete Kawalsky barsch an, um sein Team anzutreiben.
    Schreie und Schüsse hallten indes durch die unterirdischen Gewölbe des Vatikans.

    Armada der Ori
    Adrias Flaggschiff < = > Erdorbit

    Wütend verzog Adria das Gesicht. Sie war mehr als nur empört darüber, als ein Prior ihr mitgeteilt hatte, was Daminus im Alleingang getan hatte. Man hatte ein Funksignal empfangen, was man nur schwer lokalisieren konnte. Doch hatte man herausgefunden, dass es einen sehr bekannten Empfänger in den eigenen Reihen gab.
    Sie stellte ihn daher umgehend zur Rede, worauf dieser einsah, dass er keine Wahl habe und den Standort seines Offiziers auf der Erde preiszugeben.

    Nachdem der Orici bestätigt worden war, wo der Ursprung des Signals lag, machte sie sich auf den Weg, um einen Landungstrupp ihrer Garde dorthin zu führen.
    ‘Ich werde auf Daminus Acht geben müssen. Denn er führt irgendetwas im Schilde’, dachte Adria, als sie den Hangar betrat.

    Erde, HWC

    “Ganz genau, wir haben es endlich geschafft einen dauerhaften Durchgang zu öffnen. Richtig. Wir leiten wie geplant die Sequenz Open Horizon ein”, teilte General Hank Landry, sichtlich erleichtert in der zugeschalteten Videokonferenz General George Hammond mit.
    Doch der Leiter des Homeworld Command hatte keine guten Nachrichten, da ihn zuvor die Meldung erreicht hatte, dass es Daminus offenbar gelungen war, den Vatikan zu infiltrieren. Er schilderte dem Kommandeur anschließend, was sich dort zugetragen hatte.

    “Großer Gott!”, entfuhr es Landry, der wie erstarrt zugehört hatte.
    “Zum Glück geht es dem Heiligen Vater gut; er ist unverletzt - steht aber noch ein wenig unter Schock. Aber einige seiner Leibwächter sowie ein paar der Bischöfe und weitere Mitarbeiter des Vatikans sind teilweise leicht beziehungsweise schwer verletzt worden. Doch SG-1 ist hinter dem Kerl her, um den Kristall des Sangreals zurückzuholen und zu sichern.”

    Erdorbit

    Die Schlacht im All wurde immer heftiger, da alle den Befehl erhalten hatten, dem Landungsschiff der Orici Deckung zu geben, welches auf die Erde zusteuerte.
    Die meisten Ha’tak waren bereits zerstört worden, und bislang konnten die Kampfsterne der Erde jeden Durchbruchsversuch der Angreifer abwehren. Doch nun konzentrierten sie sich auf einen Bereich der nördlichen Halbkugel.
    Unter schwerem Beschuss trat das Shuttle mit Adria an Bord schließlich doch in die Atmosphäre der Erde ein. Sofort reagierte man auf die atmosphärischen Störungen. Doch alle Versuche, das Ori-Schiff mit konventionellen Waffen auszuschalten, scheiterten an der Schildtechnologie der Ori.

    Erde, Vatikan

    Teal’c deutete mit einem grimmigen Ausdruck im Gesicht auf das Gebäude - der Luzianer war in die Sixtinische Kapelle geflüchtet. Umgehend wurde das Areal in der Nachbarschaft des Gebäudes gesichert, um jeglichen Fluchtweg zu versperren.

    “Wir haben ein Problem, Leute”, meldete sich Lieutenant Tessa de Vaux zu Wort.
    Mitchell drehte sich zu ihr um und hustete: “Welches?”
    “Die Battlestar Poseidon hat soeben gemeldet, dass sich unserer Position ein Shuttle der Ori nähert. An Bord befindet sich womöglich Adria selbst. Die Odyssey sowie auch das Kommandozentrum des HWC haben es bereits bestätigt, Sir.”

    Umgehend nahm daher Lieutenant Colonel Samantha Carter Kontakt zur Odyssey auf. Denn ihr kam eine Idee, wie sie es schaffen könnten, ohne große Verluste wieder in den Besitz des Kristalls zu kommen.

    Während Carter sich mit Emerson absprach, um den Plan umzusetzen, zog das Militär der Erde rings um Rom Streitkräfte zusammen. Bislang waren die Abschussversuche der Abfangjäger gescheitert. So konnte sich der Shuttle von Adria schließlich ohne weiteren Beschuss der Stadt Rom und damit auch dem Vatikan nähern.

    Nach einer kurzen geflogenen Schleife setzte das kleine Raumschiff der Ori zur Landung zwischen dem Petersdom und dem Obelisken auf dem Petersplatz an.

    Noch während das Schiff landete, brachten sich mehrere Soldaten der UN und auch der NATO in Stellung, um SG-1 etwas Zeit zu verschaffen. Die Schweizer Garde hatte sich zurückgezogen, um den Papst zu schützen.

    Schon die ganze Zeit über als sie durch das Fenster schaute war die Orici von der Architektur beeindruckt, daher beschloss sie, nicht alles zu vernichten, sondern einige Bauwerke zu verschonen, um sie später für ihre eigenen Zwecke umzugestalten. Als sie das Shuttle verließ, nahm sie die Aura war, die von diesem Ort ausging.

    Es dauerte nicht lange, bis das Feuer auf den Landungstrupp eröffnet wurde. Doch der persönliche Schutzschild von Adria erlaubte es der Orici sowie einen Teil ihrer Garde sich, ohne verwundet zu werden vorwärts zu bewegen. Unbeirrt folgte die Anführerin der Ori-Truppen dem Signal des Ortungsgerätes, welches ihr Daminus widerwillig ausgehändigt hatte.

    Sich schon sicher am Ziel wähnend steuerte Adria die Sixtinische Kapelle an, als sie das SG-1-Team entdeckte, das sich vor dem Eingang hinter aufgestapelten Sandsäcken postiert hatte. Sie lächelte.
    ‘Säcke voller Sandkörner sollen mich aufhalten - wie armselig.’ Sie schritt weiter vorwärts - unbeeindruckt von dem Kugelhagel, der ihr und ihrer Eskorte weiterhin entgegenschlug.

    Sie blieb abrupt stehen, als der grüne Punkt auf dem Gerät in ihrer linken Hand nur noch einmal kurz aufleuchtet und schließlich verschwand, und genau im selben Moment der Bereich um die Sixtinische Kapelle von einem hellen Licht erstrahlt wurde.
    “NEIN!”, schrie Adria auf, SG-1 war verschwunden. Die Orici war furchtbar enttäuscht, dass sie so kurz vor ihrem Triumph einen Rückschlag hinnehmen musste. Auch war ihr sofort klar, dass ihre Erzfeinde fündig geworden waren. “Das sollen mir die Menschen büßen!”, schimpfte sie empört über diese Niederlage und wandte sich wieder dem Shuttle zu.

    Erdorbit - U.S.S. Odyssey

    Der Asgard Kwasir, welcher sich an Bord der Odyssey befand, verzögerte den Transport des Spions von der Luzianischen Allianz, so dass SG-1 ihn überrumpeln konnte.
    “Willkommen an Bord der Odyssey”, äußerte Teal’c, der auch sofort seine Zat-Waffe abfeuerte als sich der Luzianer wieder materialisierte, so das jener gar nicht mitbekam, was eigentlich mit ihm geschah. Glücklicherweise hielt er den Kristall fest in der Hand, während er zu Boden ging, und erst aus derselbigen glitt, als er am Boden lag.
    Das runde Objekt rollte genau vor die Füße von Daniel Jackson, der diesen vorsichtig hochhob, während Teal’c sich mit einigen Marines um den feindlichen Agenten kümmerte.

    Während dies geschah erkundigten sich die Colonels Carter, Kawalsky und Mitchell bei dem Commander des Schiffes über den Verlauf der bisherigen Schlacht.
    “… Admiral Baker kann uns nicht zu Hilfe kommen, da er mit der Verteidigung von Trois beauftragt worden ist … Positiv ist auch, dass wir bisher kein Schiff verloren haben, sondern nur Ausfälle hinnehmen mussten, was bisher zum Rückzug aller Kampfsterne der Berzerk-Klasse geführt hat … Auch konnten wir bislang die meisten Schiffe der Ha’tak-Klasse und auch Al’kesh zerstören. Das gleiche trifft auch auf die kleineren Kreuzer der Ori zu. Unterm Strich gehört uns ebenfalls die Lufthoheit - abgesehen von der Landung des Shuttles von Adria”, berichtete Colonel Emerson, dessen Schiff nur passiv am Kampfgeschehen teilnahm, da es noch SG-1 bei einer wichtigen Mission unterstützen sollte.

    Doch mit einem Male wurde es hektisch auf der Brücke, als ein Major an den Kommandeur der Odyssey herantrat: “Sir. Die Sol-Werft wird seit wenigen Minuten attackiert und hat bereits schwere Schäden erlitten …”

    Emerson atmete schwer durch, wie alle anderen auch. Sie waren allerdings heilfroh, dass man alle Schiffe von der Werft abziehen konnte, die dort gebaut wurden.
    “Wo ist unser Freund Myrddin, Colonel?”, erkundigte sich Doktor Jackson, der mit dem Kristall in den Händen die Brücke betreten hatte.
    “Er befindet sich bei Kwasir im Labor und erwartet sie bereits, Doktor Jackson.”

    Erdorbit, Ori-Shuttle

    Langsam hatte das Shuttle von Adria auf dem Rückflug zu ihrem Flaggschiff die Erdatmosphäre wieder verlassen, als das kleine Signal auf dem Ortungsgerät in der Linken der Orici für nur einen kurzen Moment noch einmal stärker wurde, ehe es dann endgültig erlosch. Dieser kleine Augenblick brachte die junge Anführerin der Ori-Armee dazu, unvermittelt zu lächeln. ‘Es ist doch noch nicht alles verloren. Der Sangreal muss sich ganz in der Nähe befinden’, dachte Adria.

    “Göttliche Orici, wir empfangen eine Nachricht von Daminus”, meldete einer der Piloten gehorsam.
    Widerwillig, aber dennoch aufmerksam, hörte sich die junge Frau den Vorschlag des Anführers der größten Fraktion der Luzianischen Allianz an, wie man nämlich auf der Erde Panik und Chaos schaffen könne, da die Flotte der Ungläubigen wider aller Erwartungen doch größer war, als man angenommen hatte.

    “Und wie soll dies möglich sein?”
    “Ich will es euch erklären, Orici: Wir bringen einfach die Eismassen dieses Planeten zum Schmelzen”, antwortete Daminus mit einem bösen Grinsen.
    Der Vorschlag gefiel Adria, dass sie ihn genehmigte, weil er auch für die nötige Ablenkung sorgen und sie sich so den Sangreal holen konnte.
    Sie sagte dies offen heraus, da sie Daminus auf die Probe stellen wollte, der ihr immer machtgieriger wurde.


    tbc


  4. #263
    Senior Airman Avatar von Ehre_Sei_den_Ori
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    spannend wie immer und wie wollen sie die gewaltigen Eismassen schmelzen? wollen die die Antarktis unter Dauerbeschuss nehmen? oO

  5. Danke sagten:


  6. #264
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Wenn sie die Polmassen schmelzen, werden mehrere Millionen sterben, im zwei- bis dreistelligen Bereich... die können ihnen dann nicht mehr dienen.
    Und da sie die Energie von so vielen Gläubigen wie möglich brauchen, um es mit den Antikern aufnehmen zu können... das wären wohl zu viele Tote für den Masterplan.
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  7. Danke sagten:


  8. #265
    Second Lieutenant Avatar von Angelika
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    Und wieder einmal wurde Adria von SG-1 ausgetrickst. Tja, und um die Polkappen zu schmelzen müssen sie wohl auch erst einmal an der Erdflotte vorbei. Und da das, Adrias Shuttle ausgenommen, noch keinem ihrer Schiffe geglückt ist, bin ich einmal neugierig wie Adria das schaffen will.
    Außerdem wundert es mich, dass Vala noch nichts unternommen hat. Das austricksen ihrer Wachen sollte für sie ja nicht wirklich ein Problem sein.

  9. Danke sagten:


  10. #266
    zigtausend Jahre alt ... ;-) Avatar von John´s Chaya
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    ‘Jetzt kommt mal wieder alles auf SG-1 an.’
    Und sie werden auch diesmal siegen.

    ... dessen Redensart dazu führte, dass Teal’c verwundert die linke Augenbraue hob, da ihn dies irgendwie an die Antiker erinnerte.
    Vielleicht ist der Papst ja ein Nachfahre?

    “Das ist ein Agent der Luzianischen Allianz!”
    Der schon wieder.

    Als sie das Shuttle verließ, nahm sie die Aura war, die von diesem Ort ausging.
    Es ist ja auch ein besonderer Ort.

    Das runde Objekt rollte genau vor die Füße von Daniel Jackson, der diesen vorsichtig hochhob,
    Endlich ist der Kristal in den richtigen Händen.

    Wir bringen einfach die Eismassen dieses Planeten zum Schmelzen”, antwortete Daminus mit einem bösen Grinsen.
    Also jetzt sollten doch endlich mal meine lieben Verwandten eingreifen. Also ich werde es ..., sch... auf die Konsequenzen.
    Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein!

  11. Danke sagten:


  12. #267
    Nulli Secundus Avatar von Major Lee Adama
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    Wenn sie die Polkappen schmelzen wollen, müssen sie nur die Klimagipfel sabotieren, wir erledigen das dann schon von alleine

    War ein interessantes Kapitel




  13. #268
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Danke, liebe Leser, ihr Kritikenschreiber . Angelika, Ehre_Sei_den_Ori, John´s Chaya & skydiver, danke, dass ihr den Button gedrückt habt

    Feedback-Feedback:
    Spoiler 
    Zitat Zitat von Ehre_Sei_den_Ori Beitrag anzeigen
    spannend wie immer und wie wollen sie die gewaltigen Eismassen schmelzen? wollen die die Antarktis unter Dauerbeschuss nehmen? oO
    @ Ehre_Sei_den_Ori:
    So viel Lob, wovon ich Lil etwas abgeben muss, da sie hervorragende Beta-Arbeit leistet!
    Wie das geschieht, wird hoffentlich im darauffolgenden Kapitel enthüllt. Zumindest gehe ich mal davon aus, das es darin steht

    Danke Dir für deine Worte
    = = =
    Zitat Zitat von Colonel Maybourne Beitrag anzeigen
    Wenn sie die Polmassen schmelzen, werden mehrere Millionen sterben, im zwei- bis dreistelligen Bereich... die können ihnen dann nicht mehr dienen.
    Und da sie die Energie von so vielen Gläubigen wie möglich brauchen, um es mit den Antikern aufnehmen zu können... das wären wohl zu viele Tote für den Masterplan.
    Bis dann.
    @ Colonel Maybourne:
    Scheint Adria egal zu sein, dass es so viele Opfer geben könnte. Und die Erde hat ihr ja schon viel verdorben, und will sich faher rächen...

    Danke für Dein Feedback
    = = =
    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Und wieder einmal wurde Adria von SG-1 ausgetrickst. Tja, und um die Polkappen zu schmelzen müssen sie wohl auch erst einmal an der Erdflotte vorbei. Und da das, Adrias Shuttle ausgenommen, noch keinem ihrer Schiffe geglückt ist, bin ich einmal neugierig wie Adria das schaffen will.
    Außerdem wundert es mich, dass Vala noch nichts unternommen hat. Das austricksen ihrer Wachen sollte für sie ja nicht wirklich ein Problem sein.
    @ Angelika:
    Tja, das werden wir ja bald sehen, wie dieser Vorschlag von Daminus umgesetzt werden soll.
    Die arme Vala hat bestimmt schon einige Versuche unternommen

    Danke für Dein Feedback
    = = =
    Zitat Zitat von John´s Chaya Beitrag anzeigen
    Und sie werden auch diesmal siegen.


    Vielleicht ist der Papst ja ein Nachfahre?


    Der schon wieder.


    Es ist ja auch ein besonderer Ort.


    Endlich ist der Kristal in den richtigen Händen.


    Also jetzt sollten doch endlich mal meine lieben Verwandten eingreifen. Also ich werde es ..., sch... auf die Konsequenzen.
    @ John´s Chaya:
    Glaubst du das wirklich ?

    Wer weiß

    Ne, ist diesmal ein anderer

    Das muss er wohl sein *seufz* War noch nie dort

    Vorrüb… ups, beinahe verplappert

    Wieso denn nur dieses?
    Sind ja nicht die Ori die aktiv Ärger machen - also lass es lieber

    Danke für Dein Feedback
    = = =
    Zitat Zitat von Major Lee Adama Beitrag anzeigen
    Wenn sie die Polkappen schmelzen wollen, müssen sie nur die Klimagipfel sabotieren, wir erledigen das dann schon von alleine

    War ein interessantes Kapitel
    @ Major Lee Adama:
    Das dauert leider - zu lange
    Vielen Dank für das Lob, und dein Feedback



    Es ist wieder soweit, und es weiter mit der nächsten Folge des 3-Teilers.
    Daher viel Spaß beim Lesen

    Stargate: Battlestar Galactica - Season 4

    4.09 Der Angriff, Teil 2 - Lohn des Verrats

    Hinweis:Tod eines Charakters

    Milchstraße
    Trois-System
    Battlestar Mercury

    Im CIC des großen Kampfsterns herrschte schon seit einiger Zeit mehr als nur große Anspannung. Admiral Steven Baker, der schon seit Stunden auf das DRADIS starrte, verzog das Gesicht. Dem Kommandeur der Mercury schmeckte die Situation ganz und gar nicht, denn er würde dem wohl wichtigsten Verbündeten der Kolonien nur allzu gerne im Kampf beistehen. Doch es war unmöglich. Vor seiner Battlestar Group hatte sich eine kleine Flotte der Ori postiert, die offensichtlich nur den Auftrag bekommen hatte, die Koloniale Flotte sowie eine BC-304 der Erde, die im Trois-System stationiert waren in Schach zu halten, damit sie nicht in die Schlacht um die Erde eingreifen konnten.

    Sonnensystem
    Erde, HWC

    Auf einem großen Monitor und einer DRADIS-Konsole verfolgte General George Hammond die aktuelle Lage, um die mögliche weitere Entwicklung besser einschätzen zu können.
    Er hatte eigentlich mit einem starken Angriff auf die großen Hauptstädte der Erde gerechnet, stellte aber verwundert fest, dass sich die große Armada der Angreifer in zwei Gruppen aufteilte.
    “Was in Drei-Gottes-Namen haben die jetzt vor?”, flüsterte der General, während er ihre Flugrouten weiter verfolgte, sowie die Gegenbewegungen der Kampfsterne der eigenen Flotte.

    Sofort vermutete er, dass die Ori wohl vorhatten, die wichtigsten Staaten der Erde zu attackieren.
    Aber jetzt erkannte Hammond, nur wenige Minuten später schon, wo sich die beiden Gruppen der Invasoren positionierten.
    “Oh nein!”, murmelte er entsetzt, und überlegte gleichzeitig, was man gegen die drohende Katastrophe tun könne, um die Folgen abzumildern.
    “Sergeant! Verbinden Sie mich über abhörsichere Kanäle mit allen Battlestar Groups! Außerdem brauche ich eine dauerhafte sichere Verbindung zur Odyssey!”, lauteten schließlich seine Befehle. “Die Mistkerle haben offenbar vor, die großen Eismassen der Arktis, von Antarctica und auch von Grönland abzuschmelzen. Die wollen uns in eine Klimakatastrophe stürzen und wollen mit einer Flut beginnen …”


    Erdorbit
    U.S.S. Odyssey

    An Bord des Schlachtkreuzers der 304-Klasse nahm die gesamte Besatzung eine kurze Erschütterung wahr, worauf sich jeder irritiert umsah. Aber auf der Brücke stellte man nach einer ersten Überprüfung fest, dass alle Systeme normal arbeiteten.

    Doch Colonel Emerson fragte noch einmal nach: “Haben wir eventuell ein Trümmerstück getroffen?”
    “Nein, Sir. Die Sensoren zeigen an, dass im Umkreis von einer Meile alles frei ist.”

    “In Anbetracht, was da draußen los ist, ist es erstaunlich …”, murmelte Emerson. “Na schön. Schicken Sie ein Team los, welches sich die betreffende Sektion genauer ansieht! Ich werde erst in den Hyperraum fliegen, wenn ich weiß, dass wirklich alles in Ordnung ist.”

    Eine Stunde zuvor
    Erdorbit, Adrias Shuttle < = > Mondumlaufbahn, U.S.S. Odyssey

    Der Pilot hatte die Orici, die ihm einen klaren Befehl gegeben hatte, eine Weile erschrocken angeschaut.
    “Fürchte dich nicht, Lucius; denn die Ungläubigen werden uns nicht bemerken …, und wenn sie etwas bemerken werden - wird es zu spät sein”, machte Adria dem Mann, dessen Gedanken sie gelesen hatte, noch einmal Mut.
    Schließlich nickte er erleichtert: “Wie Ihr wünscht. Setze Kurs auf das Kriegsschiff der Ungläubigen.”

    Unbemerkt näherte sich das Shuttle, wie von der Orici vorhergesagt, immer weiter seinem Ziel. Alles verlief sauber - bis auf die Landung, worauf Adria ihn enttäuscht anschaute und ein leises böses Zischen von sich gab.

    “Sollen wir die Tür dort aufbrechen, die in den Korridor führt?”, fragte Tomin, der zum Kommandanten der Garde der Orici ernannt worden war.

    Adria verneinte dies: “Wartet! Die Verirrten, die den dunklen Pfaden der Antiker folgen, werden nachsehen kommen. Denn sie haben die Erschütterung, die unsere Landung verursacht hat, gewiss bemerkt. Bereitet eure Krieger vor!”

    Es dauerte nicht lange, als alle Ori-Soldaten bemerkten, dass ihre, von den Göttern gesandte Anführerin, wieder ihre übernatürlichen Kräfte einsetzte. Es wurde neblig, und auch die Zugangstür wurde von Adria blockiert, so dass das rote Licht deutlich aufleuchtete.

    Gegenwart

    Battlestar Poseidon

    Im CIC ballte Admiral le Brune die Fäuste, während er sich auf dem Taktiktisch unter der DRADIS-Konsole abstützte, und sich von einem seiner Viper-Piloten anhörte, was da draußen vor sich ging. Er hatte auf Lautsprecher stellen lassen.
    “… Poseidon. Die Schiffe der Ori setzen jetzt ihre Primärwaffe ein … es ist nur die Primärwaffe, die sie verwenden … sie geben keine kurzen Energiesalven mehr, sondern feuern dauerhafte Energiestrahlen auf die Polkappen ab … müssen ihre Waffensysteme modifiziert haben …”, war etwas abgehackt aus dem Lautsprechern zu vernehmen. Den Rest ersparte sich der Pilot, da er und sein Geschwader soeben von Jägern der Ori attackiert wurden.

    Erde, Antarctica

    “He, Leute. Kommt mal kurz her, das müsst ihr euch ansehen!”, rief ein Arbeiter seinen Kollegen zu. Kurz darauf versammelte sich vor dem Flugfeld, das sich vor dem Hangar eines Berges des Vinson Massivs befand, eine große Gruppe.
    Doch es dauerte nicht lange, als der Befehlshaber des Stützpunktes alle wieder aufforderte, umgehend im Innern der Anlage Schutz zu suchen.
    Bevor er sich selber hinein begab, wandte er sich um. Er sah, dass ein weiterer Strahl aus dem All kam, der auf das Eis traf und wie die anderen auch die Polarnacht des Südpols erhellte. Der Australier hatte genug gesehen; er ließ das Sicherungsschott verschließen.

    Mondumlaufbahn
    U.S.S. Odyssey

    Man hatte sich mit Sublicht noch ein wenig weiter von der Kampfzone entfernt. Was aber auch daran lag, dass sie Geleitschutz von einigen Kampfsternen der Valkyrie-Klasse erhalten hatten.

    Im Bereich des Steuerbord-Hangars hatte das Erkundungsteam die Sektion erreicht.
    “Das Schott scheint irgendwie blockiert zu sein …”, murmelte einer der Techniker, der schon einige Male seine Karte durch den Schlitz geführt hatte. Er wandte sich gerade mit den Achseln zuckend zu seinen Kollegen sowie den vier Soldaten um, als das Schott doch schließlich aufsprang. Nebel drang heraus, worauf die Techniker sofort einige Schritte rückwärts gingen und die Soldaten mit erhobenen Waffen vorsichtig vorrückten.

    Kurz darauf eröffneten die Ori-Soldaten ohne jede Vorwarnung das Feuer aus ihren Stabwaffen. Doch einer der Techniker konnte gerade noch flüchten. Aber er kam nicht weit genug, so dass er gefangen genommen und schließlich weggezerrt wurde.

    Adria hatte ihre Rüstung angelegt und lächelte den Gefangenen sanft an. “Alle bis auf meine Eskorte: Weiter vorrücken! Und bringt dieses Schiff unter Kontrolle! Und jetzt zu dir: Wirst du uns helfen?”

    “Nein”, antwortete der Techniker keuchend, der mit den Zehenspitzen bereits seit einigen Minuten knapp über dem Boden schwebte. Verzweifelt versuchte er sich gegen die übernatürlichen Kräfte zu wehren. Er mühte sich. Vergebens. Die junge Frau lächelte schließlich zufrieden, denn sie wusste genug. Außerdem gab es noch genügend weitere Leute an Bord, die ihr auch von Nutzen sein würden.
    “Gut. Setzt ihn nur außer Gefecht, aber tötet ihn nicht!”, ordnete Adria an - worauf einer der vier Männer ihrer Eskorte dem Gefangenen ein Elixier einflößte.

    Auf der Brücke herrschte nicht mehr der normale Betrieb, während sich im Labor fast das gesamte SG-1-Team versammelt hatte - nur die Doktoren Owens und O’Casey waren auf der Erde geblieben. Myrddin war gerade im Labor dabei, einige weitere der einzelnen Segmente des Sangreals zusammenzufügen.
    Unerwartet meldete sich Colonel Emerson über Funk bei Colonel Carter: “SG-1. Wir sind von den Ori geentert worden … befindet sich … an Bord …”

    Colonel Emerson war froh, gerade und hoffentlich noch rechtzeitig die meisten informiert zu haben, dass sie geentert worden waren, während er die Verteidigung des Schiffes organisiert hatte.
    Die Verbindung brach, nach immer schlechter werdendem Empfang zu SG-1 und Myrddin im Labor, wo sich der Sangreal befand, schließlich ab.
    “… verdammter Mist”, brummte der Kommandant der Odyssey. “Die Verbindung ist tot.”

    In einem der Labore brach der alte Antiker unvermittelt seine Arbeit ab, denn er spürte auch so, wer sich bei ihnen an Bord dieses Schiffes befand und auf dem Weg zu ihnen war.

    Auf einem anderen Deck, in einem Gang der zur Brücke führte, wandte sich Tomin noch einmal an seine Untergebenen: “Haltet sie in Schach! Wir werden dieses Schiff Sektion für Sektion, Deck für Deck unter unsere Kontrolle bringen!”
    Er hatte nämlich von der Orici den Befehl erhalten, zuerst die Brücke sowie den Maschinenraum zu erobern, während Adria selbst sich auf den Weg zu den Labors machte, um dort den Sangreal zu suchen. Weitere Unterstützung war bereits kurz nach der Landung des Shuttles mit Hilfe der Ringe eingetroffen.

    Schüsse und Schreie waren bald fast auf der gesamten Odyssey zu hören.

    Erdorbit

    Mehrere der großen Kampfsterne, aber auch einige der Valkyrie-Klasse, die die Erde größtenteils mit der Hilfe der Asgard hatte bauen lassen, hatten sich in die Schusslinien der Primärwaffen manövriert, um das Feuer auf sich zu lenken. Zeitgleich sorgten sämtliche F-302- und Viper-Geschwader sowie die Kampfsterne der Valkyrie-Klasse für Rückendeckung und wehrten die Kreuzer und Jäger der Ori ab.
    Doch eines war für einige an Bord bereits zu spüren - lange konnten sie sich einer solchen Welle nicht entgegensetzen. Es wurde zu allem Übel an Bord immer wärmer, und nach einer gewissen Zeit gab es auch die ersten strukturellen Verwerfungen, was schließlich dazu führte, dass einige die Aktion abbrachen, um Schiff und Besatzung nicht aufs Spiel zu setzen.

    Erde, HWC

    “… tut mir leid. Aber wir müssen abdrehen - es wird so langsam zu warm, sonst werden wir an Bord unserer Schiffe noch gegart”, war der Bericht von Admiral le Brune über Lautsprecher zu hören. Als er eine Pause einlegte, geschah fast zeitgleich das Unausweichliche …

    “General Hammond. Wir haben soeben die Kreios, die Iapetos und die Epimetheus verloren - nach Augenzeugenberichten sind sie bei der Schlacht über Antarctica explodiert”, meldete ein Offizier.
    George Hammond verzog das Gesicht: “Wie sieht es mit den Evakuierungen in den bedrohten Zonen aus?”
    “Keine Ahnung, Sir. Die Lage dort ist recht unübersichtlich.”
    “Na schön, Sergeant. An alle Battlestar Groups: Hier spricht General Hammond. Aktion Firewall umgehend abbrechen! Neu formieren und die feindlichen Schiffe wieder angreifen!”
    Während er sprach, hoffte der General inständig, dass diese Aktion den Menschen in den von der Flut bedrohten Regionen der Erde zumindest ein wenig Zeit verschafft hatte, um sich in Sicherheit zu bringen.

    Mondumlaufbahn
    U.S.S. Odyssey

    Auf der Brücke und deren unmittelbaren Umgebung hatten sich viele Soldaten zurückgezogen, um eines der wichtigsten Decks unter dem Kommando von Colonel Emerson zu verteidigen.

    Im Maschinenraum blickte Kwasir erschrocken auf, als ein beträchtlicher Teil der Schiffsbesatzung hereineilte. Darunter befand sich auch Hippokrates, der es noch rechtzeitig geschafft hatte, als die Kämpfe an Bord sich seiner Position genähert hatten. Major Copper, der einen Teil der Marines anführte, gab den Befehl zur sofortigen Versiegelung des Zugangsschotts.
    Es gab glücklicherweise mehrere Orte an Bord, von wo aus man die Odyssey kontrollieren konnte.

    Im Labor war Colonel Kawalsky nicht der einzige, der allmählich ungeduldig wurde: “Ich will ja nicht drängeln, aber wird es heute noch etwas mit der Anti-Prior-Waffe?”
    “Sind gleich soweit, Sir”, erklärte Captain Gallagher, während Colonel Carter dabei war, die letzten Einstellungen vorzunehmen.

    Auch um die Labors zogen sich immer mehr von der Odyssey-Besatzung zurück, die von Adria und einem guten Dutzend Ori-Soldaten dorthin gedrängt wurden.
    “Führt den Angriff auf die Heimat der Ungläubigen fort! Zieht euch erst zurück, wenn der Meeresspiegel steigt, sendet dann eine Botschaft, dass sie eine Bedenkzeit erhalten, um sich dann den wahren Göttern anzuschließen! Formiert euch neu und greift dann andere Welten der Ungläubigen an!”, ordnete Adria über ein Hologramm an, während ihre Garde sich mühsam weiter vorwärts kämpfte.

    Genau zur selben Zeit aktivierten sich die Ringe im Ori-Shuttle, welches mittlerweile in den Steuerbord-Hangar geschafft worden war. Daminus verschaffte sich dadurch Zutritt auf die Odyssey - er wollte den Sangreal, um in dessen Besitz zu gelangen und auch um Adria ausschalten.

    Es dauerte einige Zeit bis sich seine Einheit vollzählig transferiert hatte. Keiner von den Luzianern bemerkte auf ihrem Weg zur Brücke der Odyssey, dass sie aufmerksam beobachtet wurden.
    Denn nur wenige Sekunden, ehe Daminus mit einer kleinen Eskorte eingetroffen war, hatte sich bereits Vala Mal Doran, der es gelungen war, ihren Bewachern auf Adrias Flaggschiff zu entfliehen, Zutritt verschafft.

    Erde

    Von den drei größten Eisfeldern des Planeten brachen seit einiger Zeit immer wieder größere Stücke ab. Seit Stunden schon stieg Wasserdampf an den Stellen auf, wo die Energiestrahlen auf das Eis trafen und sich in das seit Jahrtausenden gefrorene Wasser hineinfuhren.
    Weltweit waren bereits die ersten Folgen zu spüren - Unwetter brauten sich zusammen, und entluden sich in ungewohnter Intensität in sämtlichen Regionen des Planeten. Auch die Temperaturen stiegen allmählich an und das führte dazu, dass die Gletscher zu schmelzen begannen.

    In der Südsee und anderen Teilen der Welt stieg langsam der Meeresspiegel an, so dass die ersten von den flacheren Eilanden zusehends im Meer versanken. Die Lage war dort besonders dramatisch für die Menschen, da es keine höher gelegenen Stellen gab.

    Auch auf Antarctica brachen zahlreiche Eisschollen ab. Nach einiger Zeit erzitterte schien immer wieder der ganze Kontinent, was von einem Stöhnen, Ächzen und Knarren begleitet wurde, als ob er sich darauf vorbereitete, sich des Eispanzers zu entledigen der seit vielen Jahrtausenden auf ihm lastete.
    Dasselbe Phänomen war auch auf Grönland zu beobachten, wo sich ebenfalls die ersten reißenden Flüsse aus Schmelzwasser ins Meer ergossen.

    Erdorbit
    Adrias Flaggschiff

    Der kommandierende Prior nahm zufrieden die Berichte entgegen, dass der Plan Wirkung zeigte. Doch er ordnete an, noch einige Zeit länger fortzufahren, denn er war verärgert darüber, dass die Ungläubigen ihnen so viel Verdruss bereitet hatten. Aber er ließ, wie von der Orici befohlen, die Nachricht übermitteln, dass die Bevölkerung der Erde Bedenkzeit habe, um den Pfad der Erleuchtung anzunehmen. Nach der Sendung der Botschaft wendete er das Schiff, um zur Odyssey aufzuschließen.

    Schließlich drehten nach und nach auch die anderen Schiffe ab, die immer noch unter dem Beschuss der Flotte der Erde standen. Zahlreiche Geleitschiffe und Kreuzer der Ori, rebellischen Jaffa und der Luzianer waren bereits zerstört worden, so dass sie sich vorübergehend zurückzogen, um sich neu zu formieren.

    Als sich die Armada der Invasoren abwandte, sprangen die Kampfsterne der Erde, die zu stark für einen weiteren Kampf beschädigt waren, mit einem FTL-Sprung weg. Nur die Kampfsterne, die alles Bisherige gut überstanden hatten, setzten ihre Angriffe auf die Armada der Eindringlinge fort.


    Andromeda-Galaxie
    Elysium, Elysium-City

    In einem Arbeitszimmer des Regierungsgebäudes ging Präsident Lee Adama unruhig und nervös auf und ab. Er war zutiefst besorgt, denn nach der letzten Übertragung durch das Stargate, hatte ihn der Kommandeur von Trois die Nachricht übermittelt, dass sich die Erde gegen die Ori und ihre Verbündeten in großer Bedrängnis befand. Nur allzu gern hätte Lee den wichtigsten Verbündeten militärisch zur Seite gestanden, aber sie mussten jederzeit mit einem Angriff der Zylonen von Cavils Fraktion rechnen. Doch auch von der Galactica hatte er nichts mehr gehört, die sich unter der Führung seines Vaters auf einer wichtigen Mission befand.


    Milchstraße
    Mondumlaufbahn
    U.S.S Odyssey

    Zur selben Zeit wurde um die Kontrolle der Brücke hart gekämpft. Die Ori-Soldaten setzten ähnliche Schockgranaten ein, wie sie von den Goa’uld, als auch von den Jaffa verwendet wurden. Eine unerwartete Explosion ließ das Schiff im Bereich um die Brücke für einen kurzen Moment erzittern. Glas zerbarst. Jeder, der nicht zufällig lag oder saß, stürzte zu Boden.
    Minuten später rappelten sich nicht nur die Männer und Frauen der Odyssey mühsam wieder auf, auch einige der Ori-Soldaten waren durch dieses Manöver überrascht worden.
    Daminus nutzte die Gelegenheit und stürmte mit einigen seiner Leute durch den gesprengten Zugang in die Brücke. Aber auch Tomin zögerte nicht, um mit einigen seiner Krieger dasselbe zu tun.

    In der Mitte der Brücke vor dem Kommandostuhl von Colonel Emerson trafen Tomin und Daminus zusammen. Zwischen den beiden lag der Kommandant der Odyssey, der sich beim Sturz eine schlimme Wunde zugezogen hatte.

    “Der stört”, knurrte Daminus verächtlich, und deutete mit seiner Waffe auf den Wehrlosen.
    “Nein! Schafft alle in einen Raum und bewacht sie!”, entschied Tomin, welcher damit gerade noch einen weiteren kaltblütigen Mord durch die Hand von Daminus verhindern konnte. Direkt danach wandte er sich in einem barschen Ton an den Anführer der Luzianischen Allianz: “Ich will sofort wissen, was ihr hier tut. Die Befehle der Orici waren eindeutig!”

    Der Luzianer seufzte kurz ehe er entgegnete: “Es erschien mir als angebracht zu helfen, da mir die Taktiken der Tau’ri sowie ihre Technologien sehr gut bekannt sind…”
    Trotz dieser Antwort, die jeden einleuchtend erschien, sah der Kommandant der Garde der Orici sein Gegenüber wütend an. Doch gab er sich zumindest zufrieden - vorerst, denn er entschied, Daminus nicht zu trauen, wie von Adria angeordnet.

    In einem Lüftungsschacht kroch Vala Mal Doran immer weiter. Die leibliche Mutter der Orici kam in den engen Röhren nur langsam voran. Ab und an murmelte sie leise vor sich hin wo sie lang müsse, wenn sie an eine Gabelung kam.
    Die Lage und Situation erinnerten sie an ihr früheres Leben: Wo sie noch eine Diebin war - eine, vermutlich die beste im ganzen Universum, bevor sie Daniel und die Menschen der Erde näher kennengelernt hatte, als sie versucht hatte, die Prometheus zu stehlen.
    Zu spät bemerkte sie wie das Gitter unter ihrem Gewicht nachgab. Schreiend fiel sie in die Tiefe und landete unsanft auf den Boden. “So schwer bin ich doch gar nicht!”, schimpfte Vala frustriert, als sie sich langsam wieder aufrappelte. Erst jetzt bemerkte sie die zahlreichen Waffen, die auf sie gerichtet waren. “Äh …, ga-nz … ru-hig, Leu-te … ich bin es”, stammelte sie verlegen. “Ist das hier der Maschinenraum?”

    Ein Nicken vom verblüfften Kwasir, und auch von Hippokrates bestätigten es ihr. Der Antiker untersuchte Vala kurz, während diese ihre Idee vortrug: Nämlich die Odyssey in den Hyperraum zu bringen, da die Brücke sich in Feindeshand befand, wo man alle Zugänge außerdem sperren müsse.

    “Und wohin sollen wir reisen?”, wollte Kwasir erfahren.
    “Dorthin wo sich das Supergate befindet. Wir aktivieren den Sangreal sowie das Supergate - und schwups, schicken wir das Gerät der Antiker in die Galaxie der Ori, um diese zu vernichten …”, erläuterte Vala hastig.

    “Klingt plausibel”, stimmte Major Copper zu, der aber seinen Leuten die Order gab, genau auf Vala Mal Doran zu achten.

    Dank des aktivierten Anti-Prior-Gerätes funktionierten die Funkgeräte wieder, so dass SG-1 dem Vorschlag von Vala zustimmen konnte. Im Laborbereich hatte sich nicht nur SG-1 mit Myrddin verschanzt, sondern auch noch einige Techniker sowie ein gutes Dutzend Piloten und einige Marines.

    Der alte Antiker nutzte die Pause, um sich mental zu sammeln, denn er spürte es geradezu, dass es ein weiteres Gefecht mit der Orici geben würde - doch würde er diesmal besser zurechtkommen.

    Draußen vor dem Zugang zum Labor ließ Adria einen verletzten Soldaten von der Crew der Odyssey beiseite schieben. Für die Orici war es zunächst unerklärlich was geschehen war, da sie ihre übernatürlichen, von den Ori verliehenen Kräfte unerwartet nicht mehr einsetzen konnte. - Bis ihr bewusst wurde, woran es liegen könnte.

    ´Ich muss um jeden Preis in diese Sektion´, wusste Adria, als auch noch ein ungebetener Gast erschien, dessen Gegenwart sie schon lange wahrgenommen hatte.
    Sofort musterte sie Daminus mit einem kalten Blick, was jenen nicht sonderlich zu stören schien - im Gegenteil: Der Luzianer lächelte sie auch noch überheblich an.
    Die Orici bereute es vor allem, keinen Prior mitgenommen zu haben, der ihr bei einer schnelleren Eroberung des Erdschiffes hätte helfen können. So hatte sie sich auf die Fähigkeiten ihrer Garde verlassen müssen, während sie sich auf die Gedanken von Daminus konzentrierte.
    Dieser war mittlerweile an sie herangetreten, und fragte schmunzelnd: “Und … Fortschritte bei der Eroberung dieses kleinen Schlachtkreuzers? Sind nervig diese Tau’ri - nicht wahr?”

    Adria wusste sofort, was der Führer der Luzianischen Allianz plante: Nämlich - sie abzulenken, damit man sie hinterrücks ermorden könne - doch dies würde sie nicht zulassen, denn sie wusste, dass ihr Gegner offenbar noch nicht bemerkt hatte, dass es ein Gerät an Bord dieses Schiffes gab, welches auch seine Priorkräfte neutralisiert hatte.
    Die Orici blickte daher ihren zu machtgierig gewordenen Alliierten direkt in die Augen als sie antwortete: “Es gibt Fortschritte … Aber ich habe einen klaren Befehl gegeben …!”

    “Ja, das habt Ihr”, unterbrach Daminus Adria unaufgefordert.
    “… und jetzt, bekommst du deine Belohnung für diesen geplanten Verrat …!”, fuhr Adria voller Zorn fort, die Daminus zuvorkam, dessen Existenz sie persönlich ein Ende setzte.
    Die kleine Energiewaffe am Handgelenk ihrer Rüstung hatte dem Führer der Luzianischen Allianz ein Loch in die Brust gerissen. Daminus brachte nur noch ein heiseres Röcheln zustande, bevor er zusammenbrach.
    Doch auskosten konnte Adria diesen Triumph nicht lange, denn nur wenige Sekunden darauf beschleunigte die Odyssey, ehe sie in den Hyperraum eintrat. Alle Krieger ihrer Garde die bei ihr waren und die Soldaten der Luzianischen Allianz stürzten zu Boden, genauso wie Adria, die mit dem Kopf gegen eine Verstrebung des Korridors prallte …

    tbc
    Geändert von Jonathan J. O´Neill (17.02.2016 um 21:36 Uhr)


  14. #269
    Second Lieutenant Avatar von Angelika
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    Na jetzt kannn man nur hoffen, dass die Odyssey schnell genug am Supertor ist, es ausschalten und die Origalaxie anwählen kann und dann den Sangreal durchzuschicken.

    Und ich bin auch neugierig was die Erde tun wird um ein weiteres Abschmelzen der Polkappen zu verhindern.

  15. Danke sagten:


  16. #270
    zigtausend Jahre alt ... ;-) Avatar von John´s Chaya
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    Endlich ist Damian tot. Jetzt muss nur jemand endlich Adria beseitigen. Hoffentlich klappt Vals Plan und Myrrdin kann solange Adria in Schacht halten. Das mit den Polkappen klingt wirklich nicht gut. Jemand muss endlich diese nervigen Ori besiegen. Ich bin absolut dafür, dass wir jetzt endlich eingreifen. Meine Verwandtschaft legt definitiv die falsche Zurückhaltung an den Tag. Es wird Zeit, die Ori in die Schranken zu weisen.
    Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein!

  17. Danke sagten:


  18. #271
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Waren in der Antarktis denn keine Drohnen mehr, oder haben sie in der Eile einfach nur vergessen, sie auf die Ori zu feuern...?
    Ein paar von den Pötten hätten sie auf jeden Fall runtergeholt und dann hätten die anderen Schiffe auch wieder mehr Luft gehabt.
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  19. Danke sagten:


  20. #272
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Danke, ihr lieben Leser, Kritikschreiber, Angelika, Ehre_Sei_den_Ort & John´s Chaya, dass ihr den Button gedrückt habt

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    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Na jetzt kannn man nur hoffen, dass die Odyssey schnell genug am Supertor ist, es ausschalten und die Origalaxie anwählen kann und dann den Sangreal durchzuschicken.

    Und ich bin auch neugierig was die Erde tun wird um ein weiteres Abschmelzen der Polkappen zu verhindern.
    @ Angelika:
    Tja, das wird sich bald zeigen müssen…

    Viel kann die Erde nicht tun, um das Abschmelzen zu verhindern - eigentlich gar nichts, wenn die Atmosphäre sich zu sehr erwärmt hat.

    Danke für Dein Feedback
    = = =
    Zitat Zitat von John´s Chaya Beitrag anzeigen
    Endlich ist Damian tot. Jetzt muss nur jemand endlich Adria beseitigen. Hoffentlich klappt Vals Plan und Myrrdin kann solange Adria in Schacht halten. Das mit den Polkappen klingt wirklich nicht gut. Jemand muss endlich diese nervigen Ori besiegen. Ich bin absolut dafür, dass wir jetzt endlich eingreifen. Meine Verwandtschaft legt definitiv die falsche Zurückhaltung an den Tag. Es wird Zeit, die Ori in die Schranken zu weisen.
    @ John´s Chaya:
    Der (jetzt tote) Typ heißt Daminus , und nicht Damian

    Was hast du eigentlich gegen Adria? Ist sie nicht deine UrUrUr-Cousine, oder so was?
    Tja, Vala hat es doch noch geschafft zu flitzen

    Nein, das ist nicht gut, die Sache mit den Polkappen… musste aber so sein.

    Die Ori besiegen? Und dann die Antiker, ihre Zurückhaltung… alles entsprechend den Regeln. Hippokrates und Myrrdin helfen doch schon ein wenig… Ach ja, Ganos Lal hat bereits eingegriffen, und wir wissen ja, wie es geendet hat

    In die Schranken verweisen - jetzt schon? Wo bleibt denn da der Spaß

    Danke für Dein Feedback
    = = =
    Zitat Zitat von Colonel Maybourne Beitrag anzeigen
    Waren in der Antarktis denn keine Drohnen mehr, oder haben sie in der Eile einfach nur vergessen, sie auf die Ori zu feuern...?
    Ein paar von den Pötten hätten sie auf jeden Fall runtergeholt und dann hätten die anderen Schiffe auch wieder mehr Luft gehabt.
    Bis dann.
    @ Colonel Maybourne:
    Tja… also… *verlegen schau*…
    Drohen sind noch ganz viele da… aber da hatte jemand eine tolle Idee gehabt, und äh..., tja, ...die Waffenplattform lahmgelegt, um daran herumzuexperimentieren…
    Auflösung kommt sogleich in der folgenden Folge

    Danke für Dein Feedback


    So, die Zeit ist mal wieder viel schneller vergangen als erwartet... - und somit, geht es dann auch weiter. Einige Fragen werden hoffentlich beantwortet, und wie es nun einmal so ist; bestimmt wieder neue aufgeworfen

    Ist diesmal ein kurzes Kapitel. Hoffe es gefällt trotzdem
    Daher, viel Lesevergnügen

    Stargate: Battlestar Galactica - Season 4

    4.10 Der Angriff, Teil 3 - Plan B


    Milchstraße
    Erde
    HWC < = > Antarctica, Antikeraußenposten

    In der Kommandozentrale, die sich direkt neben General Hammonds Büro befand, gingen sämtliche Berichte aus der ganzen Welt, und gerade jetzt über den bisherigen Verlauf der Schlacht ein.

    Die Wetterphänomene weltweit wurden mit großer Besorgnis verfolgt. Dabei war man zunächst erleichtert darüber, dass die Armada der Ori abgedreht hatte. Unglücklicherweise hatte der Prior es geschafft, seine Nachricht über alle Frequenzen und Medien auf der ganzen Welt zu übermitteln. Das führte mancherorts dazu, dass viele ihre Regierung in Demos aufforderten, zumindest mit den Angreifern zu verhandeln.

    Aber kurz nachdem die Odyssey im Hyperraum verschwunden war…
    “Sir. Sie kommen zurück!”
    General Hammond wandte sich alarmiert um. Er telefonierte gerade mit dem SGC.
    “…also, wie es aussieht haben wir nur noch circa 10 Minuten, Doktor Lee!”, mahnte General Hammond eindringlich.

    “Ich …, wir sind gleich soweit, Sir”, versuchte der Wissenschaftler zu beruhigen.
    Als ob dies so einfach sein würde, denn es würde eigentlich nur ein Teil der
    Ori-Armada genügen, um weitere verheerende Schäden auf der Erde anzurichten und die Bevölkerung noch mehr in Panik zu versetzen.

    In der Nähe des Kontrollstuhls des Antikeraußenpostens arbeiteten die Doktoren Owens, Lee und O’Casey fieberhaft daran, einen Plan umzusetzen, nachdem ihnen Merlin eines seiner alten Geräte gezeigt hatte, welches man in Glastonbury gefunden hatte.

    Erdorbit
    Oriflotte - Adrias Flaggschiff

    “All die Ungläubigen dieses Planeten werden für ihre Anmaßungen bis in alle Ewigkeiten büßen”, verkündete der Prior, welcher das Schiff in der Abwesenheit von Adria befehligte. Die Anhänger der Ori vermuteten, dass die Menschen der Erde ihre Orici entführt hatten; daher hatte man beschlossen, die Erde zu belagern und erst wieder anzugreifen, wenn man Gewissheit über die Ereignisse habe. Darum versuchte der Prior, mit Adria Kontakt aufzunehmen.

    Erdflotte

    Auch die verbliebenen Kampfsterne und BC-304er der Erde hatten sich strategisch neu formiert und die Schiffe waren in vier Verbände aufgeteilt worden. Man war, was die Aufstellung an kampffähigen Schiffen anging, den Ori zwar überlegen, doch man war sich auch bewusst, dass eine große Feuerkraft benötigt wurde, um auch nur ein feindliches Ori-Mutterschiff zu zerstören.

    Battlestar Poseidon

    Aufs Äußerste angespannt beobachtete Admiral le Brune das DRADIS über seinem Kopf, während er inständig hoffte, dass SG-1 eine weitere Mission erfolgreich abschließen würde.

    Die Meldungen der anderen Kampfsterne der Flotte, wieder bereit fürs Gefecht zu sein, rang dem Befehlshaber der 3. Battlestar Group sowie der gesamten Flotte der Erde in der Milchstraße, ein erleichtertes Nicken ab, während er in seinem Kopf noch einmal die geplante Taktik durchging. Denn von diesem Plan könnte wohlmöglich das Schicksal der gesamten Menschheit abhängen.

    “Admiral le Brune.”
    “Was gibt es General Hammond?”
    “Wir haben den Kontakt zur Odyssey verloren. Doch Plan B steht, und wenn er funktioniert, haben wir zumindest eine Weile Ruhe vor den feindlichen Schiffen …”

    “Der verlorene Kontakt muss nichts Negatives bedeuten. Da habe ich genug Berichte von SG-1-Missionen gelesen … Und leider haben nicht viele andere Welten den Luxus dieses Artefaktes, Sir”, unterbrach Admiral le Brune General Hammond.

    “Das ist richtig. Wir könnten auch darauf verzichten und zur Verteidigung die Antikerplattform auf Antarctica einsetzen … Aber Plan B wurde von der UN genehmigt, auch um den Unruhen, die in einigen Ländern aufkamen und sofortige Verhandlungen mit den Ori erforderten, ein Ende zu setzen. Sie wissen daher, was Sie zu tun haben.”

    “Ja. Ich kenne meine Befehle. Viel Glück, Erde”, seufzte der Admiral, als der General die Übertragung mit einem aufbauenden Nicker abbrach.

    Die ganze Zeit hatte er immer mit mindestens einem Auge das DRADIS im Blick behalten und erkannte, dass sich die Formation der Invasoren auflöste, und ebenfalls einzelne Gruppen bildeten, die begannen, sich um die Erde herum zu verteilen.

    Es dauerte nicht lange, als die Kampfsterne den Kampf wieder eröffneten. Sie wollten die feindlichen Schiffe daran hindern, sich wieder der Erdatmosphäre zu nähern.
    In den zerstörten Wracks verbargen sich wie vereinbart worden war, die 304er, die zum Glück alle noch einsatzbereit waren, obwohl auch sie Schäden durch die Schlacht davongetragen hatten.

    Oriflotte - Adrias Flaggschiff

    Der Prior war immer noch ein wenig überrascht, da er keines der kleineren Schlachtschiffe der Erde entdecken konnte. Denn schließlich waren es doch diese, die die meisten Schiffe der Ori zerstört hatten. Er sah noch einmal die Daten durch. In der Zwischenzeit ließ er den Angriff seines Verbandes unterbrechen, bis man schließlich fand, wonach gesucht worden war.

    Wütend befahl der Prior: “Den Angriff auf die Heimatwelt der Ungläubigen abbrechen, sonst fallen uns diese Schiffe dort in den Rücken! Dieser Verband verbirgt sich wie lauernde bösartige Wölfe, die über die Träger der Wahrheit herfallen wollen. Vernichten wir sie!”
    Eine Hälfte der Armada beschäftigte weiterhin die Kampfsterne der Erde, während die andere sich umwandte, um die BC-304er Flotte anzugreifen.

    U.S.S. Apollo

    Auf der Brücke stockte Colonel Abraham Ellis der Atem, als mehrere Salven auf sein Schiff abgefeuert wurden und sich gleichzeitig acht Orischiffe näherten.
    Mehrere Treffer erschütterten die Apollo genauso wie die Korolev und die anderen Schlachtkreuzer der 304-Klasse, die sich an der Schlacht beteiligten.

    Ellis seufzte, denn man hätte die Hilfe der Odyssey sowie der Daedalus und des Schiffes, welches im Trois-System stationiert war, gut gebrauchen können.
    Der dauerhafte Beschuss führte, wie er erfuhr, zu Systemausfällen, denn nicht alle waren mit einem ZPM ausgerüstet worden.

    “Wir haben die Paris verloren, Sir!”, rief ihm sein Taktikoffizier zu. Und tatsächlich: Abraham Ellis konnte die Explosion des Schiffes deutlich erkennen.
    Die Schutzschilde wurden immer schwächer und als sie ganz ausgefallen waren, entschied er sich - wie andere auch - sich zurückzuziehen.

    Erde
    HWC

    Wütend schlug General George Hammond mit der Faust auf den Tisch, als er erfahren hatte, dass sich die gesamte BC-304-Flotte hatte zurückziehen müssen sowie den Verlust von drei Schiffen dieser Bauart.

    “Die Paris, die Ofir und die Maya … Diese Ori sind doch cleverer als es uns lieb ist … Doktor Lee. Hier ist General Hammond - beeilen Sie sich, sonst sind wir erledigt!”, dröhnte Hammond, da ihm klar war, dass die Kampfsterne von jetzt an in die Defensive gedrängt waren und man ohne die Unterstützung der 304er fast nicht mehr in der Lage war, feindliche Schiffe zu zerstören, da die Schildtechnologie der Ori weit entwickelt war.

    Antarctica, Antikeraußenposten

    Noch einmal überprüfte Doktor Sara Owens die Daten. Sie schwitzte, genauso wie alle anderen. Schließlich gab sie ihr Okay, und gemeinsam gaben die Doktoren Keith O’Casey und Bill Lee ihre Aktivierungscodes ein. Kurz darauf leuchtete der Kontrollstuhl der Plattform im hellen blauen Licht auf, als er Verbindung mit dem Computer und der antik aussehenden Tastatur, die Merlin gehörte, aufnahm.

    Erdorbit
    Adrias Flaggschiff

    Zufrieden darüber, die kleinen wenigen Schiffe der Ungläubigen los zu sein, wandte sich der Prior wieder der Erde sowie den verbliebenen Kampfsternen zu, die sich weiterhin tapfer zur Wehr setzten. Doch was war das? Dort wo die Erde gerade eben noch war, war nichts mehr zu sehen. Alles was der Prior sah, war die andere Hälfte der verbliebenen Armada, als kurz darauf auch die gesamte Flotte der Erde, wie auf ein geheimes Signal mit einem Überlichtsprung verschwand.

    “Was für dunkle Mächte gehen hier vor sich, Prior?”, fragte jemand auf der Brücke.
    Der Prior dachte kurz nach, dann befahl er, auf die Position der Erde, wo sie sich hätte befinden sollen, zu feuern.

    Erde
    USA, Washington D.C., Weißes Haus

    Im Oval Office stehend sah US-Präsident Henry Hayes aus dem Fenster. Er hatte sich geweigert, evakuiert zu werden.
    Hayes sah zu, wie die hellgelben Salven der Energiestrahlen auf die Erde niedergingen. Erleichtert stellte er fest, dass der Plan zumindest bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreich war.

    Das Telefon klingelte. Es war General Hammond, der seinem Vorgesetzten darüber informierte, dass die Energie vermutlich gereicht hätte, mit der die Ori-Schiffe auf die Erde feuerten, um diese unbewohnbar zu machen.

    “… sind die immer noch dort oben, George?”
    “Ja, Mister President. Und ich muss gestehen, dass die Entscheidung gut war, die die UN getroffen hat … aber wir haben immer noch mit dem Klimawandel zu kämpfen. Außerdem ist es nicht leicht, den Überblick über das weltweite Geschehen zu behalten, da uns durch die Ausführung dieses Plans einige Satelliten fehlen …”


    Andromeda-Galaxie
    Battlestar Galactica

    Vor zwei Tagen bereits hatten die Galactica und die Icarus nach einem Aufenthalt von circa einer Woche die zerstörten Welten der Kolonien im Cyrannus-System wieder verlassen.

    Für einige Überraschungen sorgte das Auffinden vereinzelter Überlebender in all der Zerstörung durch die Zylonen, was man der Technologie der Antiker, insbesondere der Puddle Jumper und ihrer Ausrüstung verdankte.

    Doch deswegen hatte Admiral Adama nicht zur Besprechung in die Offiziersmesse seines Schiffes geladen. Es herrschte absolute Ruhe. Nur der Commander der Galactica sprach, als er das weitere Vorgehen dieser Mission erklärte. Bis zu dem Zeitpunkt, als Captain Kara Thrace eine Bemerkung von sich gab und Colonel Kirkland der Kommandant der Icarus diese böse anfunkelte.

    “Was haben Sie denn Sir? War doch nur eine kleine Frage”, grinste Starbuck gut gelaunt.

    Ein kurzes Räuspern von Adama machte dem Konflikt ein Ende und er fuhr fort: “… in diesem Sektor hier haben sich die Zylonen laut unserer Aufzeichnungen, die wir vor allem der Phoenix verdanken, in der letzten Zeit aktiv bewegt … und ja, Kara, wir können diesen Informationen vertrauen.” Als der Admiral die letzten Worte aussprach, sah er Captain Thrace ermahnend an.

    “Das liegt weit hinter der alten Waffenstillstandslinie, Bill”, bemerkte Colonel Saul Tigh, “aber auch nicht dort, wo meiner Erinnerung nach die Heimatkolonie der Zylonen sich befindet. Vermutlich hat Cavil sie im Verlaufe des zweiten Krieges ständig in Bewegung gehalten."

    “Wäre denkbar. Aber wir werden diesen Sektor genau überprüfen. Wenn es keinerlei Fragen mehr gibt würde ich sie darum bitten, Colonel Kirkland, dass Sie sich wieder an Bord der Icarus begeben, damit wir in einer halben Stunde aufbrechen können. Also los!”, erklärte William Adama, worauf alle bis auf Saul Tigh die Offiziersmesse verließen.

    Als die beiden alten Freunde alleine waren, fügte der Admiral hinzu: “Wir werden Ellen finden, und auch heimbringen Saul.”


    Milchstraße
    Erde
    Antarctica - Antikeraußenposten

    Zufrieden atmeten die Wissenschaftler sowie das übrige stationierte Personal durch. Seit einem halben Tag bereits war der Apparat aktiv. Doch wusste man aber auch, dass die Ori-Schiffe immer noch da oben waren - sie warteten aber nicht nur; denn ab und wann zuckte ein Energieblitz vom Himmel herunter, der allerdings ohne Schaden anzurichten durch die Erde glitt.

    “Oho”, murmelte Doktor O’Casey überrascht, der damit nicht nur seine Kollegen alarmierte.
    “Was gibt es denn Keith?”
    “Irgendwie wurde von dem Artefakt von Merlin gerade ein Programm aktiviert, Sara. Keine Ahnung was es ist.”

    Auch Doktor Lee trat jetzt heran und setzte sich an seinen Arbeitsplatz. Aber ehe er etwas unternehmen konnte ging Doktor Owens dazwischen, denn sie wollte wissen, von wem es war.

    Minuten später nach der Diagnose und der Auswertung stutzte Bill Lee: “Es ist von unserem Freund Merlin.”

    “Aber was zum Kuckuck hat er vor …”, murmelte Sara, die bereits Kontakt mit dem Home World Command aufgenommen und General Hammond persönlich in der Leitung hatte.
    “Schön. Und was jetzt? …”, seufzte George Hammond, der bereits überlegte, was dort vor sich ging.
    “Keith … ich meinte Doktor …”
    “Ist schon gut, Doktor Owens. Lassen Sie alle die Finger davon! Lassen Sie es laufen!”
    “Sir? Halten Sie es für klug?”
    “Myrddin ist ein Verbündeter, was er schon allzu oft unter Beweis gestellt hat. Wenn uns einer aktiv gegen die Ori helfen kann, dann ist er einer der wenigen Antiker, die es auch tun …”, erklärte Hammond, als sich von der Plattform aus ein helles Licht ausbreitete.

    Oriflotte

    Von da wo jeder die Erde vermutete ging ein schneller heller Lichtkreis aus, der in einem kurzen grellen Lichtblitz endete.
    Jeder der aus dem Fenster blickte wurde geblendet und drehte sich durch diese intensive Lichteinwirkung instinktiv weg. Selbst die Priore, die die großen Schiffe der Ori kontrollierten, hatten dadurch Probleme.

    Erst nach einer Weile erholten auch sie sich. Der erste von ihnen allen war der Prior, der das Flaggschiff der Orici kontrollierte.
    Aber was er sah und wahrnahm erschien ihm unlogisch. Die Sternkonstellationen hatten sich komplett verändert. Die gesamte Flotte der Ori befand sich jetzt in einem vollkommen unbekannten Sektor.

    Erde
    Antarctica - Antikeraußenposten

    Voller Sorge registrierten alle, dass das Zero Point Modul entleert war, worauf sich der Kontrollstuhl sofort automatisch abschaltete.

    Angespannt wartete man. Doch nichts geschah, als man dann erfuhr, dass die gesamte Invasionsflotte der Ori verschwunden war, brach, wenn auch nur gemäßigt, Jubel auf dem Stützpunkt aus.

    Sonnensystem von PJ-A-666

    Wie von Kwasir und Colonel Sam Carter programmiert, verließ die Odyssey wie geplant den Hyperraum im Zielgebiet. Während des ganzen Fluges war man damit beschäftigt gewesen, das Raumschiff zurückzuerobern. Alle Decks bis auf die Brücke befanden sich wieder in der Hand der eigentlichen Besatzung. Tomin, der Kommandant der Garde der Orici, weigerte sich strikt, die Waffen niederzulegen.

    “Ich kann es einfach nicht glauben … du, meine eigene Ehefrau, verrätst die Ori, die dich erwählt haben …, und schließt dich den Gotteslästern an!”, rief Tomin Vala über Video erregt zu.
    Diese versuchte ihn zu beruhigen und zu erklären, dass er es war, der sich im Irrtum befand, sowie all jene, die den Ori folgten.

    Auf der Krankenstation im Isolierraum kam Adria langsam wieder zu sich. Doch sie durchlebte etwas, was sie bislang noch nicht kannte: Schmerz, Übelkeit, Schwindel … sie fühlte etwas …

    “Versuch erst gar nicht dagegen anzukämpfen Adria, sonst wird es nur noch schlimmer …”, sagte eine weibliche Stimme, die direkt aus ihrer Nähe kam. Es war Sam, die ihre Verletzung am Kopf versorgte. Jetzt wusste sie, dass sie eine Gefangene war. Aber dennoch grinste die Orici kurz darauf Colonel Carter an, bis sie eine andere Gestalt entdeckte.

    “Der Hexenmeister!”, entfuhr es ihr und ihre Laune wandelte sich schlagartig, als sie Myrddin erkannte…

    tbc


  21. #273
    Second Lieutenant Avatar von Angelika
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    Mal sehen wohin Merlin die Oriflotte verbannt hat. Stellt sich nur die Frage ob er ihnen eine Zeitreise oder einen Raumsprung angedeihen hat lassen? Und Adria wird sich wohl dran gewöhnen müssen eine Gefangene zu sein.
    Geändert von Angelika (10.02.2016 um 02:07 Uhr)

  22. Danke sagten:


  23. #274
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Nun, ich hätte wohl alle Drohnen abgefeuert und zugesehen, so viele Schiffe wie möglich vom Himmel runterzuholen, damit sie einfach nur weg sind.
    Denn jetzt existieren diese Schiffe immer noch und wenn sie nochmal die Erde angreifen, fehlt dass ZPM, um den Stützpunkt zu aktivieren.
    Denn ich glaube kaum, dass die Energie gereicht hat, um sie ans andere Ende des Universums zu schleudern; sie sie sind sicher noch in der Milchstraße.
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  24. Danke sagten:


  25. #275
    zigtausend Jahre alt ... ;-) Avatar von John´s Chaya
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    Wow, das hat Merlin wirklich gut gemacht. Erst hat er die Erde getarnt und dann die Ori in eine andere Dimension geschickt - toll!
    Schade, dass es nicht eher geklappt hat, so wurden leider viele Erd-Schiffe von den Ori abgeschossen.

    Oh man, jetzt ist wieder ein ZPM leer. Aber Gott sei Dank sind die Ori verschwunden.

    Tja, damit hat Adria nicht gerechnet. Merlin hat ihr einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Es gibt doch liebe Verwandte. Aber Hexenmeister muss sie ihn ja nun wirklich nicht nennen.
    Bin gespannt, ob man sie dauerhaft unter Kontrolle halten kann. Aber Merlin weiß schon was er tut.
    Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein!

  26. Danke sagten:


  27. #276
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    So erst einmal: der Danke, an alle Leser, Kritikschreiber, sowie auch an Angelika, Ehre_Sei_den_Ort, John´s Chaya & Major Lee Adama, dass ihr den Button gedrückt habt

    Feedback-Feedback:
    Spoiler 
    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Mal sehen wohin Merlin die Oriflotte verbannt hat. Stellt sich nur die Frage ob er ihnen eine Zeitreise oder einen Raumsprung angedeihen hat lassen? Und Adria wird sich wohl dran gewöhnen müssen eine Gefangene zu sein.
    @ Angelika:
    Die Flotte der Ori wurde nur an einem äußeren Rand der Milchstraße geschickt.
    Ob sich Adria dran gewöhnen kann, beziehungsweise muss - wird sich schon noch sehr bald zeigen.

    Danke für Dein Feedback
    = = =
    Zitat Zitat von Colonel Maybourne Beitrag anzeigen
    Nun, ich hätte wohl alle Drohnen abgefeuert und zugesehen, so viele Schiffe wie möglich vom Himmel runterzuholen, damit sie einfach nur weg sind.
    Denn jetzt existieren diese Schiffe immer noch und wenn sie nochmal die Erde angreifen, fehlt dass ZPM, um den Stützpunkt zu aktivieren.
    Denn ich glaube kaum, dass die Energie gereicht hat, um sie ans andere Ende des Universums zu schleudern; sie sie sind sicher noch in der Milchstraße.
    Bis dann.
    @ Colonel Maybourne:
    Da hast Du natürlich Recht. Den Verantwortlichen ging es wohl darum weitere Schäden auf der Erde zu verhindern, und haben deswegen diesen Weg zugestimmt. Und ja, die Ori-Flotte befindet sich noch in der Milchstraße, und wird trotz der Hilfe der Priore eine gewisse Zeit benötigen um sich zu orientieren, und den Weg zurückzufinden.

    Danke für Dein Feedback
    = = =
    Zitat Zitat von John´s Chaya Beitrag anzeigen
    Wow, das hat Merlin wirklich gut gemacht. Erst hat er die Erde getarnt und dann die Ori in eine andere Dimension geschickt - toll!
    Schade, dass es nicht eher geklappt hat, so wurden leider viele Erd-Schiffe von den Ori abgeschossen.

    Oh man, jetzt ist wieder ein ZPM leer. Aber Gott sei Dank sind die Ori verschwunden.

    Tja, damit hat Adria nicht gerechnet. Merlin hat ihr einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Es gibt doch liebe Verwandte. Aber Hexenmeister muss sie ihn ja nun wirklich nicht nennen.
    Bin gespannt, ob man sie dauerhaft unter Kontrolle halten kann. Aber Merlin weiß schon was er tut.
    @ John´s Chaya:
    Klar hat er, aber leider ist das ZPM dafür futsch
    Und was die Ori betrifft, siehe Angelika und Maybourne.

    Klar nennt Adria ihn so , wäre doch im Mittelalter die Bezeichnung für ihn gewesen
    Dauerhaft… wissen, was er tut… oh… *puh*
    Schauen wir mal

    Danke für Dein Feedback


    = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = =

    Tja, anstelle eines neuen Kapitels, gibt es diesmal einige Informationen :

    Die liebe fleißige Liljana, die als Beta dieser FF-Serie agiert - und einen PRIMA-JOB macht, hat darum gebeten ein wenig mehr Zeit zu bekommen, um wieder ein gewisses Polster zu erarbeiten.

    Derzeit habe ich noch zwei Folgen (11 + 12) in Reserve.
    Dies bedeutet, um eine Durststrecke von zwei Monaten zu umgehen, werden diese beiden nächsten Folgen in einen Abstand von vier Wochen veröffentlicht.
    Wären dann folgende Termine für:
    - Folge 11: der 06.03.2016
    - Folge 12: der 03.04.2016
    - Folge 13: der 01.05.2016.

    Danach soll es, wenn alles klappt, es dann in einen 3-Wochen-Rhythmus weitergehen. Ausnahmen sind die letzten vier Folgen, die dann in einem 4-Wochen-Rhythmus kommen werden.

    LG
    JJO


  28. #277
    General im Vorruhestand Avatar von Jonathan J. O´Neill
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    Sooo, es wäre dann mal wieder soweit..., die Zeit ist um
    Die Kritiken wurden bereits bearbeitet, dann... allen viel Spaß beim Lesen


    Stargate: Battlestar Galactica - Season 4

    4.11 Neue Gefahren


    Andromeda-Galaxie
    Elysium, Elysium-City

    Erleichtert nahm Lee Adama die Neuigkeit auf, dass es der Erde gelungen war, die Bedrohung durch die Ori fürs Erste abzuwenden. Doch man hatte ihm aber auch mitgeteilt, dass die Gefahr noch lange nicht gebannt war, bis SG-1 die Mission erfolgreich beenden würde.

    Der Colonel der Kolonialen Flotte, der im KSGC von Elysium das Kommando hatte, berichtete außerdem noch, dass Admiral Baker gemeldet hatte, dass die Ori-Flotte sich von Trois ebenfalls zurückgezogen hatte.


    Pegasus-Galaxie
    Atlantis

    Allmählich wurde Doktor Elizabeth Weir unruhig. Aber nicht nur ihr machten die zahllosen Versuche die Erde anzuwählen Sorgen. Bisher war seit ihrem Umzug von Lantea nach M7-L222 noch kein Versuch erfolgreich gewesen, eine Verbindung zur Erde herzustellen.
    Ein sichtlich gereizter Doktor Rodney McKay hatte immer wieder betont, dass es nicht an den Systemen von Atlantis läge, sondern es auf der Erde Probleme geben müsse, weshalb das achte Chevron nicht einloggte.
    “Na schön”, seufzte Weir, “es ist wieder an der Zeit. Chuck, wählen Sie bitte die Erde an! Irgendwann muss es ja schließlich klappen …”

    Dieser Versuch war endlich erfolgreich. Die Erleichterung bei allem im Kontrollraum des zentralen Turms von Atlantis wandelte sich schnell in Sorge um, als General Landry von dem Klimawandel berichtete, den die Ori verursacht hatten.

    “… klingt sehr schlimm. Was ist mit den Asgard? Sie können doch bei so etwas durchaus helfen … Ich habe da ein oder zwei SG-1-Berichte in Erinnerung, wo es ähnliche Fälle gegeben hatte”, fiel Elizabeth Weir ein, als sie per Videokonferenz mit Hank Landry sprach.

    “Dies wurde bereits in Erwägung gezogen. Und laut Heimdall wären die Asgard in der Lage uns zu helfen … aber sie können nur die Folgen des Wandels eindämmen … Wie sieht es bei Ihnen aus, Doktor Weir?”

    Die Leiterin der Atlantis-Expedition atmete noch einmal kurz durch, ehe sie auf die abschließende Frage des Generals schließlich einging: “Tut uns leid, dass wir uns erst so spät melden. Doch wir konnten kein Risiko eingehen, deswegen haben wir Lantea erst verlassen, nachdem die Apollo uns verlassen hatte. Wir mussten einen neuen Planeten suchen, da die Asuraner uns akut bedroht hatten, die wiederum, wie schon berichtet, von den Ori attackiert wurden. Aber die Asuraner machen Atlantis für diese Angriffe verantwortlich …”


    Milchstraße
    System von PJ-A-666
    U.S.S. Odyssey

    Zur selben Zeit sahen Tomin und seine Krieger auf der Brücke das, was die Besatzung der Odyssey nur auf den Monitoren erkennen konnte: Vor dem Super-Gate hatten sich mehr als ein Dutzend Raumschiffe der Ori unterschiedlicher Bauklassen positioniert.

    “Weshalb attackieren uns unsere Raumschiffe nicht, Kommandant?”
    “Das wüsste ich auch gerne. Sie müssten uns eigentlich bereits entdeckt haben, Valrius”, antwortete Tomin.
    Direkt darauf meldete sich wiederholt Colonel Mitchell bei ihm, der sie wiederum dazu aufforderte, die Waffen niederzulegen und sich zu ergeben, weil man sonst die Lebenserhaltung in dem Bereich, wo sich die Truppen der Ori aufhielten, abschalten würde.


    Andromeda-Galaxie
    Battlestar Galactica - CIC

    “Was gibt es Dee?”, fragte Admiral Adama, der sich nach wie vor darüber wunderte, weshalb seine Schwiegertochter sich für diese Mission gemeldet hatte, anstatt bei Lee auf Elysium zu bleiben.

    “Colonel Kirkland hat etwas entdeckt …”, wollte Dualla gerade erklären.
    Colonel Saul Tigh unterbrach sie aber: “Aber was soll es sein? Wir befinden uns fast am Rand unserer eigenen Galaxie …”
    “… es soll - so eine Art Station der Zylonen sein”, fuhr die Kommunikationsoffzierin fort.
    Kurz herrschte angespannte Stille. William Adama dachte kurz nach, dann ordnete er an: “Mister Hoshi! Sie berechnen sofort einen Kurs dorthin! Aber nicht zu dicht ran, damit uns die Zylonen nicht entdecken. Dee, ich brauche eine direkte Verbindung zur Icarus, und Starbuck soll ins CIC kommen! Ich brauche eine verrückte Idee von ihr. Das werden wir uns mal ansehen Saul.”


    Milchstraße
    System von PJ-A-666
    U.S.S. Odyssey

    So langsam verlor Colonel Kawalsky die Geduld und fragte im barschen Ton Mitchell: “Wann kriegen wir die Kontrolle über die Brücke zurück, Lieutenant Colonel?”
    “Wird ein wenig kompliziert werden, da dieser Kommandant Tomin damit gedroht hat, alle Gefangenen, die sich noch in seiner Gewalt befinden, hinzurichten, falls wir uns nicht ergeben. Und Colonel Emerson ist noch in ihrer Gewalt, Sir.”
    Cameron Mitchell sah bedrückt zur Seite, während sich Charles Kawalsky wegdrehte und einen Fluch ausstieß. Charly wandte sich kurz darauf an Kwasir: “Können wir unsere Leute durch Beamen da rausholen?” Der Asgard nickte, erklärte aber sofort, dass es einige Zeit dauern würde, bis er die Vorbereitungen abgeschlossen hätte.

    “Ein anderes Thema: Wie schaffen wir es, das Super-Gate anzuwählen und zu passieren ohne beschossen zu werden?”, fragte Captain Jessica Gallagher, die müde von dem Kampfeinsatz war.

    Doktor Daniel Jackson fiel schließlich die Lösung ein: “Wir benutzen das Shuttle von Adria als Trojanisches Pferd.”

    “Und wer soll das Ding bedienen?”, fragte Martin Richards berechtigterweise.
    “Auch wieder wahr”, stimmte Lieutenant Colonel Samantha Carter zu, die gerade zurückkam und froh darüber war, dass Teal’c von nun an die Bewachung der Orici übernommen hatte.
    “Vielleicht könnte uns Tomin ja helfen”, schlug Vala vor, “man müsste ihm nur die Augen öffnen.”

    Hippokrates schüttelte den Kopf: “Es genügt nicht, nur den Sangreal einzusetzen. Wir sollten auch den Bewohnern der Galaxie den Irrtum vor Augen führen, dass sie nur von den Ori benutzt werden …”
    “Und wie soll das gehen?”, hakte Kawalsky sofort nach.

    “Weil es zum anderen nicht ausreicht, die Ori auszulöschen - der Krieg, dieser begonnene religiöse Feldzug würde dennoch weitergehen …”, erklärte Hippokrates gerade, als Myrddin den Raum betrat. Dieser hörte aufmerksam dem Gespräch zu und unterbrach dann: “Ihr könntet die Lade der Wahrheit einsetzen. Sie wurde vor unendlich langer Zeit angefertigt; doch sahen es unsere Ahnen nicht für gerechtfertigt, diese im Krieg einzusetzen, darum versteckten sie sie."

    “Das kann doch nicht wahr sein”, sprach Mitchell das aus, was alle Teammitglieder von SG-1 gerade dachten.
    “Wie auch immer. Aber wir können nichts unternehmen, bevor nicht das gesamte Schiff wieder unter Kontrolle ist”, erinnerte Sam.

    Auf der Brücke trat Valrius an Tomin heran: “Kommandant. Die vereinbarte Zeit ist fast um. Soll ich die Gefangenen vorführen, damit die Ungläubigen sehen, dass wir es ernst meinen?”
    Der Anführer der Garde der Orici nickte: “Sie sollen sehen, wenn ihre Freunde sterben. Wir werden sie in fünf Minuten einen nach dem anderen exekutieren - vielleicht bringt sie das zum Einlenken.”

    Alle neun Gefangenen mussten sich hinknien. Dann nahm Tomin sofort Verbindung zu SG-1 auf.
    Kawalsky, der das Team als ranghöchster Offizier anführte, lehnte die Aufforderung zu kapitulieren ab.

    “Damit lasst ihr mir keine andere Wahl. In einer Minute werdet ihr sehen, wie der erste von euch in den Tod geht. Und nach fünf weiteren Minuten folgt der nächste”, erklärte Tomin, und ignorierte den flehenden Blick von Vala, dies nicht zu tun.
    Doch gerade zu diesem Zeitpunkt, wurden die Gefangenen von dem hellen Licht des Transportstrahls erfasst. Instinktiv begannen einige der Ori-Soldaten wahllos auf die Gefangenen zu schießen.

    Im Labor materialisierten sich die Befreiten. Einige von ihnen brachen sofort zusammen. Auch Colonel Emerson befand sich unter ihnen. Die Sanitäter hatten alle Hände voll zu tun, um die Verletzten so schnell wie möglich zu versorgen.
    Aber für Emerson kam jede Hilfe zu spät; sterbend forderte er: “… erfüllen … erfüllen Sie Ihre Mission SG-1 ...”

    Außer dem Kommandanten der Odyssey starben noch zwei weitere, die zu schwer von dem Stabwaffenfeuer der Ori-Soldaten getroffen worden waren.

    Eine kurze andächtige Stille herrschte, die von Carter schließlich beendet wurde: “Mögen Sie in Frieden ruhen! Gut. Holen wir uns die Brücke zurück!”
    “Richtig. Erfüllen wir Emersons letzten Wunsch!”, pflichtete Kawalsky bei.

    Einige Gänge und Korridore weiter im Isolationsraum lächelte Adria ihren neuen Bewacher Teal’c mit verstohlenen Blicken an. Dem Jaffa gefiel dieses Verhalten ganz und gar nicht.
    “Ich könnte alle Jaffa gut als meine treuen und loyalen Gefolgsleute gebrauchen, einige haben sich ja schon meiner Armee angeschlossen. Aber auch für deine Freunde hätte ich Verwendung”, wisperte sie gerade nur so laut, so dass es Teal’c hören konnte.


    Andromeda-Galaxie
    U.S.S. Phoenix

    Wieder einmal befand sich die Phoenix auf eine, Erkundungsflug. Und Jack O’Neill war alles andere als glücklich, als er erfuhr, was geschehen war. Der Kontakt mit der Odyssey, wo sich seine Freunde an Bord befanden, war verloren gegangen. Außerdem war Thor vor kurzem erst von einem Asgard-Schiff abgeholt worden, um dabei zu helfen, die Schäden durch den Klimawandel auf der Erde in Grenzen zu halten und das Klima wieder zu stabilisieren.

    Einige Lichtjahre von der Position der Phoenix entfernt betrat ein Prior den kargen Boden eines sterbenden Planeten. Der Bote der Ori kannte seine Mission, die er bereit war, zu erfüllen, weil er den verheißenden Aufstieg vor Augen hatte. Er wusste aber nicht, dass er beobachtet wurde.


    Pegasus-Galaxie
    M71-L43

    Die Wraith dieses Planeten, die ihn als Basis nutzten, da er im Zentrum ihres Territoriums lag, waren mehr als nur überrascht, ein menschliches Wesen zu sehen. Zum anderen sah dieser Mann vollkommen blass aus und war ebenso gekleidet, überdies hatte er merkwürdige Male im Gesicht. Die Wraith waren verärgert über die Dreistigkeit des Eindringens, sowie über das Angebot des Fremden in Form eines Bündnisses.

    Der Prior spürte, dass er nichts mit Worten erreichen könnte, daher verkündete er mit lauter Stimme: “Ehre sei den Ori!” - und stieß seinen Stab in die Erde. Ein Schutzschild bildete sich noch mehr aus, welches ihn bereits als Barriere gegen die Wraith umgeben hatte.

    Aus der Perspektive des Priors begannen diese dämonischen Wesen jetzt, wie erhofft, auf ihn zu feuern. Die freigesetzte Energie vergrößerte das Feld, wie es schon in der Milchstraße geschehen war.


    Milchstraße
    System von PJ-A-666
    U.S.S. Odyssey

    Mit heftigen Kopfschmerzen kam Tomin langsam wieder zu sich. Mühsam rappelte er sich auf und versuchte sofort einen Punkt zu fixieren. Dies war nicht einfach, denn seine Augen gaben nur ein verschwommenes Bild wieder. So konnte er nur ertasten, dass man ihm seine Rüstung sowie seine Waffen abgenommen hatte. Doch langsam besserte sich sein Sehvermögen wieder, so dass er sich umsehen und feststellen konnte, wo er war: In einem Quartier, welches klein aber komfortabel eingerichtet war.

    Einige Minuten später glitt die Tür auf und Tomin sah seine Frau in Begleitung eines alten Mannes, die beide zu ihm hereinkamen.
    “Ich will mich mit euch unterhalten, junger Mann”, begann Myrddin und wies Vala an, erst einmal den Mund zu halten.


    Pegasus-Galaxie
    M71-L43

    Die Königin, der mehrere Hives und Kreuzer unterstanden, war eine der mächtigsten unter den Wraith. Unverzüglich hatte sie ihr Schiff verlassen und sich auf den Planeten begeben, da ihr Instinkt ihr vermittelt hatte, dass etwas nicht stimmte. Ihr unerwartetes Erscheinen ließ jeden Wraith innehalten.

    Der Prior war ein wenig irritiert, da alle Wraith-Krieger und -Offiziere simultan das Feuer eingestellt hatten und fragte: “Genügt euch diese Demonstration der Macht der Ori?”
    Doch nahm er auch die unheimliche Präsenz wahr, die sich ihm immer weiter näherte. Schließlich sah er die Wraith-Königin, die ihn anzischte: “Was wollt ihr hier?”
    Dem Prior war schnell klar, dass diese Kreatur es war, die die Entscheidungen traf, und mit der er neu verhandeln musste.


    Andromeda-Galaxie
    Zylonisches Territorium

    Cavil wirkte nur so lange zufrieden, als er von einer unangenehmen Meldung aus seinen Gedanken gerissen wurde.
    “Also noch einmal Fünf: Was genau ist passiert? Du hattest irgendetwas von der Galactica erzählt. Was führt dieser alte Mann nur im Schilde?”, hakte Mephisto nach, der die Doral-Kopie stützte.

    “… es war ohne jeden Zweifel die Galactica. Sie tauchte aus dem Nichts vor der Station auf und hat sofort den Kampf eröffnet. Ich konnte mich gemeinsam mit einigen Zenturios an Bord eines schweren Jägers retten …”, berichtete der Fünfer hustend.
    Cavil gab einem Zenturio das Zeichen, den verwundeten Zylon zu erschießen, damit er nicht lange leiden müsse, ehe er in einen neuen Körper heruntergeladen würde.
    Ein Schuss krachte und die Doral-Kopie sackte endgültig zusammen.

    “Na gut”, brummte Cavil dann verärgert, “darauf sollten wir angemessen reagieren. Bruder, ich würde dich bitten die Siedlung auf diesem Planeten zu überwachen, damit diese Kakerlaken dort keinen Schaden anrichten … ich bin mal kurz bei meiner Lieblingsacht, falls man mich braucht."

    Battlestar Galactica - CIC

    Colonel Kirkland war nicht ohne Grund auf der Galactica. Er holte aus einem Umschlag Karten und Blätter hervor. “Nach den Daten die wir haben, müsste sich dieser schwere Jäger in diesem Gebiet befinden, Admiral Adama.”

    “Danke, Colonel Kirkland. Wie sieht es da draußen aus, Starbuck?”
    “Wir haben alle Jäger zerstört und die Raumstation der Zylonen ist nur noch Schrott … bis natürlich auf den einen Jäger, den ich wie geplant, absichtlich habe entkommen lassen”, antwortete Kara gut gelaunt mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht.

    U.S.S. Phoenix - Brücke

    Gerade eben noch war General O’Neill in der Kantine gewesen, als man ihn schon wieder gerufen hatte: “Was ist los, Lieutenant?”
    “Einige Lichtjahre von hier entfernt - im nahegelegenen Sonnensystem - wird wohl vermutlich gleich eine Sonne zu einer Supernova werden."

    “Also gibt es mal wieder eine Light-Show. Toll. Auf Sicherheitsabstand gehen!”, antwortete Jack O’Neill, der es sich mit einem Teller Kuchen auf seinem Stuhl bequem gemacht hatte.

    In dem Sonnensystem auf dem Planeten sehnte der Prior die Eruption herbei, die mehr als nur genügend Energie liefern würde, um den Brückenkopf mit Hilfe eines Super-Gates in dieser Galaxie zu schaffen.

    Der Stern dehnte sich noch einmal ganz kurz etwas aus, und verbrannte dann die restliche Atmosphäre des Planeten, auf dem sich der Prior stand. Danach zog sich die Materie kurz zurück, ehe es schließlich geschah: Der Stern explodierte und gab seine Elemente dem All zurück. Zufrieden lächelnd schloss der Prior seine Augen.

    Als er die Augen wieder öffnete, sah er sich irritiert um, denn er befand sich nicht in der Stadt der Götter in Celestis. Nein. Er befand sich stattdessen ganz woanders, als er erwartet hatte. Er befand sich in einer Anlage, die jeden Menschen auf der Erde sofort an die Akropolis in Athen erinnern würde.
    Und als er sich abermals umdrehte war er nicht mehr allein - zehn weitere Personen hatten sich lautlos zu ihm gesellt.

    “Überrascht, nicht wahr, junger Freund? Sei uns willkommen.”
    “Ehre sei den Ori”, war alles was er hervorbrachte, indem er sofort anfing, seine Götter zu lobpreisen. Die Reaktion der anderen blieb nicht aus, denn sie schüttelten nur mit traurigen Blicken die Köpfe.
    “Was? Wer seid ihr?” Seine Stimme klang leicht empört.
    Die Antwort: “Wir sind Antiker!” - ließ den ehemaligen Prior den Schreck in die Glieder fahren.

    “Keine Sorge, wir werden dir alles darlegen und dann mit einer Botschaft an unsere Schwestern und Brüder zurückschicken - falls es noch nicht zu spät dafür ist”, fügte eine Frau hinzu, die ihn dann aufforderte, sich ihnen anzuschließen.

    Elysium

    Regelrecht erschrocken fuhr Präsident Adama zusammen, als er bemerkte, dass er nicht allein war. Vor seinem Schreibtisch standen drei ziemlich behaarte Wesen, die ihn mit ruhiger Miene ansahen.

    Irgendwie hatte er so etwas schon einmal gesehen, fiel Lee ein. ´Die sehen irgendwie so aus, wie die Wesen auf den Bildern, die ich in einem Buch der Bibliothek der Phoenix gesehen habe´, dachte er.

    “Das hier sind meine Gefährtin Ria, mein Ururenkel Miru, und ich bin Lem”, stellte der älteste der ungewöhnlichen Besucher alle vor.
    “Uns bekannt ist, wer du bist. Darum auserwählt wir dich haben. Nach langen Runden im Rat”, fügte das weibliche Wesen hinzu, die Apollo völlig irritierte, da er sich gerade ebenfalls vorstellen wollte.

    Lem fuhr fort: “Wir sind die Nachkommen der Furlinger, die sich in dieser Galaxie mit einer anderen Rasse, die hier bereits ansässig war, größtenteils vermischt haben. Die Furlinger gehörten einer großen Allianz an.”

    “Davon habe ich schon gehört. Die Asgard, die Nox, die Antiker, und eure Vorfahren …”, unterbrach Lee kurz.
    Ria nickte bestätigend, ehe Lem dann berichtete, dass man die Überlebenden schon lange beobachtete.


    Milchstraße
    U.S.S. Odyssey

    An Bord des Raumschiffes der Erde kehrte allmählich wieder Ruhe ein, obwohl immer noch eine hohe Alarmstufe ausgerufen war. Nach dem Tode von Colonel Emerson hatte Kawalsky kein Interesse bekundet, das Kommando über die Odyssey zu übernehmen. Daher wurde Mitchell mit dieser Aufgabe betraut.

    Im Isolationsraum, wo die Orici festgehalten wurde, schien alles ruhig zu sein. Dies beunruhigte Teal’c zunehmend, der nichts mehr von deren Schmeicheleien hören wollte, nachdem sie ihre Drohungen beendet hatte, und sich daher mehr auf seine Aufgabe als Wächter konzentrierte. Der Jaffa hoffte, dass das Serum, was Hippokrates entwickelte hatte und welches jetzt durch die Blutgefäße von Adria floss, noch lange wirken würde.

    Im Quartier ließ Myrddin von Tomin ab, der jetzt die wahre Version der Geschichte der Alteraner, die sich in zwei Gruppen: Ori und Antiker und deren Philosophien, aufgespaltet hatten.
    Der alte Antiker hoffte, dass er den Geist des jungen Mannes erreicht hatte. Aber der Befehlshaber der Garde der Orici war immer noch der Meinung, man spiele nur mit ihm.

    “Dann wollen wir dir etwas zeigen: Sieh her, Tomin!”, forderte Vala ihn auf und auf einem Monitor war jetzt Adria zu sehen.
    “Das ist doch nur ein Trick von euch.”
    Myrddin atmete durch und erklärte noch einmal kurz, aber dafür ausführlich, dass es kein Trick sei.

    Immer wieder schüttelte der mit sich kämpfende Tomin den Kopf bis er verzweifelt zusammensackte. Seufzend stieß er dann hervor: “Ich habe Ungereimtheiten im Buch des Ursprungs bemerkt, da ich Vala von der Lehre der Ori überzeugen wollte … und die Orici befindet sich in eurer Gewalt, die sich doch als verwundbares menschliches Wesen herausstellt.”

    “Ja. Und mach dir keine Sorgen um das Wohlbefinden deiner Krieger; denen geht es soweit gut”, bestätigte der alte Antiker, der dann noch einmal klarmachte, dass man die Ori unbedingt stoppen müsse, um den Wahnsinn zu beenden.


    Ori-Galaxie
    Celestis

    Der Doci hatte viel Arbeit zu bewältigen seitdem der Feldzug gegen die Ungläubigen begonnen hatte. Und irgendwie hatte er auch erfahren, dass es noch zwei weitere Galaxien gab, in denen menschliche Zivilisationen vorhanden war. Aber, obwohl es in einer von ihnen nur eine kleine Anzahl gab, war es ihm wichtig, gemäß der Weisung der Ori auch den wenigen den Pfad weisen zu lassen.

    In einer anderen Galaxie, die ihm als Pegasus bekannt geworden war, hatte der oberste Prior erfahren, dass es dort viele menschliche Kulturen gab, die die Antiker hoch verehrten, obwohl sie von schrecklichen tödlichen Kreaturen bedroht wurden - und genau da wollte er ansetzen.

    Unerwartet nahm der Doci eine finstere und dunkle Präsenz wahr, die mit der eines Priors erschien. Es war die Wraithkönigin, die mehr über die Allianz erfahren wollte, die ihr der Prior vorgeschlagen hatte.

    Nach einer ausführlichen Verhandlung war der Pakt besiegelt.
    “Ihr solltet eure Streitkräfte von dieser Welt abziehen und euch darauf vorbereiten, den Lohn der göttlichen Ori - neue Weidegründe - zu empfangen”, erklärte der Doci zufrieden, dem es gelungen war, die Königin von der Macht der Ori zu überzeugen.
    Diese gab aber nur ein fauchendes Zischen, begleitet von einem bösen Lächeln, von sich.

    Schließlich verschwand ihre Präsenz wieder aus Celestis und die Ori waren froh, dass die Antiker ihnen durch ihre Unachtsamkeit ein gefährliches Werkzeug bereitgestellt hatten, dessen sie sich nun bedienen konnten.


    Andromeda-Galaxie
    Battlestar Galactica

    Wieder herrschte im CIC des Kampfsterns große Anspannung, da man sich mit jedem Überlichtsprung dem Ziel näherte, wo man hoffte, endlich die Frau von Colonel Saul Tigh vorzufinden, um sie aus den Händen von Cavil und seinen Kumpanen zu befreien.

    Doch da erweckte ein Kontakt das Interesse von Admiral Adama, Colonel Tigh, sowie Lieutenant Hoshi.
    Sofort ließ sich der Commander der Galactica mit der Icarus verbinden, um sich zu vergewissern. Colonel Kirkland bestätigte den Kontakt durch die Daten, die die Sensoren der Asgardtechnologie ihm geliefert hatten, die er weitergab.

    William Adama drückte den Hörer wieder an seinen Platz, und wirkte ein wenig irritiert.
    “Was ist los Bill? Alles in Ordnung?”, fragte Saul Tigh.

    “Da draußen befindet sich allem Anschein nach ein Kampfstern, der außerdem von mehreren kleineren kleinen Raumschiffen begleitet wird. Laut Colonel Kirkland sind es welche der Goa’uld …”, murmelte der Admiral, der überlegte, was dies wohl zu bedeuten hatte.

    tbc


  29. #278
    Second Lieutenant Avatar von Angelika
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    Standard

    Endlich tauchen einmal die Furlinger auf. Mal sehen was sie vor haben. Und eine Allianz der Wraith mit den Ori? Wenn das gut geht, dann kann das noch sehr gefährlich werden. Bleibt also erst noch die Frage was jetzt zwischen den Kolonialen und den Goa'uld passieren wird, bzw ob sie die Zylonen finden. Und dann bin ich neugierig was Adria im Schilde führt und ob sie die Lade der Wahrheit finden werden.

  30. Danke sagten:


  31. #279
    Gehasst, Verdammt, Vergöttert Avatar von Colonel Maybourne
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    Standard

    Ich sehe nicht, was den Wraith eine Allianz mit den Ori bringt, da sie sich zweifellos an ihren Gläubigen nähren werden und den Ori richtig gefährlich werden können.
    Sie haben immerhin die Antiker besiegt und können somit auch die Ori erledigen, ohne dass die sich wirklich gegen eine solche Übermacht wehren könnten.
    Und die Antiker sollten lieber der Air Force zur Seite stehen, als einem irren Fanatiker versuchen, die verblendeten Augen zu öffnen.
    Bis dann.
    Das Leben ist ein Schwanz und wir die Eier, die mitgeschleift werden.


    Meine aktuellen Fanfiction:


    TGE Combined Season 1 Fire of War:

    http://www.stargate-project.de/starg...ad.php?t=11836




  32. Danke sagten:


  33. #280
    zigtausend Jahre alt ... ;-) Avatar von John´s Chaya
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    Die Asgard können also auch nur die Folgen eindämmen, aber nicht vorher - wieso nicht?

    Myrddin wird Tomins Geist schon zurechtrücken.

    Jetzt kommt also auch noch eine Super Nova den Ori zur Hilfe, aber nicht so, wie sie es wollten. Nichts ist mit dem neuen Supergate.

    Die Antwort: “Wir sind Antiker!” - ließ den ehemaligen Prior den Schreck in die Glieder fahren.
    “Keine Sorge, wir werden dir alles darlegen und dann mit einer Botschaft an unsere Schwestern und Brüder zurückschicken - falls es noch nicht zu spät dafür ist”, fügte eine Frau hinzu, die ihn dann aufforderte, sich ihnen anzuschließen.
    Damit hat der Prior wohl nicht gerechnet. Ich habe so eine Ahnung, wer besagte Frau sein könnte.

    Da sind ja bald alle großen Fünf beisammen. Die Asgard, Nox, Antiker, wir Menschen und jetzt die Furlinger.

    Schließlich verschwand ihre Präsenz wieder aus Celestis und die Ori waren froh, dass die Antiker ihnen durch ihre Unachtsamkeit ein gefährliches Werkzeug bereitgestellt hatten, dessen sie sich nun bedienen konnten.
    Ja, das haben wir uns leider selbst zuzuschreiben.

    Ich finde, wir haben allerhand wieder gutzumachen.
    Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein!

  34. Danke sagten:


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