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Artikel

  • Von Persus
  • Stargate
  • Veröffentlicht am 11.10.2009

Stargate Universe – Unsere Review

Vor zwei Wochen war es so weit. "Stargate Universe" ging mit einer Doppelfolge auf Sendung und unterhielt sein Publikum mit einem neuen Cast, einer neuen Herangehensweise an die Möglichkeiten der Sternentore und mit neuen Abenteuern. Doch konnten die Folgen halten was versprochen wurde? Wurde umgesetzt, was angekündigt wurde? Wir haben das ganze näher unter die Lupe genommen, was auch beinhaltet, dass wir zwischen einer ersten und einer zweiten Sichtung etwas mehr Zeit verstreichen ließen. Der Hype war abgebaut und der wahre Kern der Serie sollte besser hervortreten. In den folgenden Absätzen können Sie nun nachlesen, ob der Beginn von "Stargate Universe" wirklich gelungen ist.

Der erste Atemzug, der in "Stargate Universe" getätigt wird ist ein schwerer. Mitten hinein, in eine Action-reiche und atemlose Szene, wirft uns der Pilotfilm "Air". Uns, und die Charaktere der neuesten Stargate-Serie, die nicht an dem Ort landen, den sie sich eigentlich gewünscht hätten. Statt sicher in Richtung Erde nahm Dr. Rush die wohl letzte verbliebene Möglichkeit zum anwählen des 9. Chevrons wahr und schickt damit eine unvorbereitete und bunt zusammengewürfelte Truppe auf eine Reise ans andere Ende des Universums.

Dr. Rushs Alleingang dient dabei gleich in mehrerer Hinsicht als Katalysator. Es wird natürlich die Hauptstory gestartet, gleichzeitig kommen aber auch die persönlichen Beziehungen ins Rollen. Und von denen gibt es eine ganze Menge. Praktisch fast jeder Charakter hat eine sehr wechselhafte und zumeist unharmonische Beziehung mit seinen Gegenübern. Angefangen mit Sgt. Greer, der im übrigen deutlich mehr Persönlichkeit mit sich bringt, als zunächst vermutet werden konnte, über Dr. Rush, die noch etwas wenig behandelte Camille Wray oder aber die traumatisierte Chloe Armstrong, eigentlich jeder besitzt mehr als einen Charakter an Bord, mit dem derjenige sich nicht versteht.

Das kann an ein eher klassisches Drama erinnern, und ich denke das sind auch die Intentionen der Macher. Man wollte weg vom 'Einer für alle und alle für einen' und mehr hin zu einer Gegenwart, in der Konflikte nicht nur von außen getriggert werden sondern sich, ganz wie im normalen Leben, auch mal von alleine ergeben. Um dem ganzen Anschub zu verleihen griff man dann natürlich auch noch auf lebensbedrohliche Umstände zurück. Wo bliebe sonst denn auch der Abenteuer-Anspruch.

Was kann man sonst von der Serie sagen? Das Produktionsniveau hat fast Kinoniveau, inklusive der Spezialeffekte, die vor allem das Observationsdeck in einen Blickfang verwandelt haben. Die Sets sind sehr groß, ganz entsprechend dem Schiff auf dem man sich befindet. Ein Schiff, das dann auch gleich mal ordentlich Ärger macht und zugleich Lösungen anbietet. Noch gar nicht richtig mit der Mechanik vertraut erweist sich der Computer der Destiny als ungeahnt hilfreich, indem er das Team zur angeblichen Lösung seiner Probleme führt.

Neben dem wieder einmal hervorragenden Score von Joel Goldsmith fällt sogleich auch noch etwas auf: Der sehr engagierte Cast. Ob Robert Carlyle oder Alaina Huffman, man merkt den Darstellern an, dass sie ihre Chance hier nutzen wollen, dass sie für das Projekt alles geben. Und das werden wir auch in den nächsten Wochen brauchen, wenn der erste Rauch verflogen ist und der Fokus dann mehr auf die Charakterentwicklung wechseln könnte.

Der Anfang ist gemacht... und er ist gelungen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Serie Erfolg vergönnt ist. Viel wird auch davon abhängen, ob eine hohe Qualität der Geschichten bewahrt werden kann und ob sich weitere Zuschauer dazu überreden lassen werden einzuschalten. Um weitere Stimmen zur Entwicklung in beiden Bereichen (Qualität und Zuschauerzuspruch) zu erhalten können Sie auch in Zukunft die News und Artikel dieser Seite verfolgen.

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