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Artikel

  • Von RodneysGirl
  • Ferne Welten
  • Veröffentlicht am 14.09.2014

Star Wars - Die Episoden 1-6
Ein Blick auf die wohl bekannteste Sci-Fi-Saga der Welt

Nicht nur Science-Fiction-Fans sagt der Titel „Star Wars“ etwas. Bereits im Jahr 1977 flimmerte der erste Film mit dem Titel „Eine neue Hoffnung“ – der nun als Episode IV in die Saga eingeordnet wird – über die Kinoleinwände. Basierend auf dem Erfolg des ersten Films erschienen 1980 und 1983 die nächsten beiden Filme und überzeugten die Fans erneut. Die Geschichte, die Charaktere und die Umsetzung trafen erneut den Geschmack der Zuschauer und über die Jahre entwickelte sich ein loyales Fandom.

Die sogenannte Originaltrilogie bildete eine abgeschlossene Geschichte
 


  • Episode IV – Eine neue Hoffnung (1977)

  • Episode V – Das Imperium schlägt zurück (1980)

  • Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983)


  •  

Man wird direkt in die Auseinandersetzung zwischen Imperium und Rebellenallianz hineinversetzt. Die Rebellen haben wichtige Pläne entwendet und Darth Vader persönlich ist hinter diesen her. Dabei nimmt er Prinzessin Leia in Gewahrsam, während die beiden Droiden R2-D2 und C-3PO heimlich mit den Plänen fliehen. Durch ihre Landung auf dem Wüstenplaneten Tatooine werden nach und nach Luke Skywalker, Ben Kenobi, Han Solo und Chewbacca in das Abenteuer hineingezogen. Es geht nun Schlag auf Schlag und Luke Skywalker möchte unter Anleitung von Ben Kenobi in die Fußstapfen seines Vaters treten und ein Jedi-Ritter werden.
Nachdem es dem Farmerjungen von Tatooine gelingt die Superwaffe des Imperiums – den Todesstern – in der Schlacht über Yavin zu zerstören, ist klar, dass er zu Großem bestimmt ist.

Nach den Ereignissen wird die Rebellenbasis auf dem Eisplaneten Hoth eingerichtet und der Standort um jeden Preis geschützt. Für Luke gibt es keine Zweifel daran, dass er sich den Rebellen anschließt und ihnen so gut es geht hilft. Han Solo denkt eher daran, dass er noch Schulden bei dem Hutt Jabba hat und diese begleichen muss. Bevor er sich jedoch aus dem Staub machen kann, entdeckt das Imperium die Basis auf Hoth und greift an. Er nimmt in letzter Sekunde Prinzessin Leia mit an Bord und flieht... das Imperium dicht auf den Fersen.
Luke Skywalker reist aufgrund einer Vision von Ben Kenobi nach Dagobah, um einen Jedi-Meister zu suchen. Er wird auch fündig und beginnt sein Training unter Meister Yoda.
Währenddessen suchen Han Solo, Chewbacca, Leia und die beiden Droiden C-3PO und R2-D2 Zuflucht in der Wolkenstadt bei Lando Calrissian, einem alten Kumpel von Han Solo. Dies entpuppt sich als Hinterhalt. Boba Fett folgte ihnen und informierte das Imperium, sodass Darth Vader und seine Truppen in die Wolkenstadt kommen. Fett ist auf Han Solo aus, um das Kopfgeld bei Jabba abzusahnen. Vader nimmt dafür die anderen in Gewahrsam.
Gerade noch rechtzeitig erreicht Luke Skywalker den Schauplatz und greift ein. Auch Calrissian besinnt sich eines besseren und hilft Leia und Chewbacca zu entkommen. Luke überlebt seine erste Konfrontation mit Darth Vader und schafft es mit den anderen zurück zur Flotte der Rebellen. Nur Han Solo – in Karbonit eingefroren – wird von Boba Fett gefangen genommen und weggebracht.

In dem letzten Film muss zuerst einmal Han Solo aus den Fängen von Jabba gerettet werden. Dafür helfen Luke, Leia und auch Lando zusammen. Mit mutiger Unterstützung der beiden Droiden C-3PO und R2-D2 gelingt es ihnen, Solo zu befreien. Bei ihrer Rückkehr zu den Rebellen, müssen sie schon von einer neuen Superwaffe des Imperiums hören. Dem zweiten, noch größeren Todesstern, der sich noch immer im Bau befindet und über dem Waldmond Endor schwebt. Es wird ein Kommandotrupp zusammengestellt, der heimlich nach Endor gelangen und den Schildgenerator zerstören soll. Damit wäre der Todesstern verwundbar. Gesagt, getan. Luke, Leia, Han, Chewie und weitere Rebellensoldaten fliegen in einer gestohlenen imperialen Fähre nach Endor. Sie landen unbemerkt und spüren – mit Hilfe der einheimischen Ewoks – den Schildgenerator in einem Bunker auf.
Die Flotte der Rebellenallianz ist inzwischen ebenfalls angekommen und nimmt den Kampf gegen die imperialen Schiffe auf, obwohl der Schild noch nicht deaktiviert wurde. Auf Endor gab es einige Probleme mit feindlichen Truppen, doch schlussendlich können sie den Schildgenerator zerstören und dies gibt den Allianzschiffen die Möglichkeit einzudringen.
Luke Skywalker stellte sich während dieser Kämpfe dem Imperator und Darth Vader persönlich. Nach einem Duell unterliegt er Vader, doch wendet dieser sich schließlich gegen seinen Meister. Luke kann noch entkommen. Der Imperator und Darth Vader sind besiegt und der Todesstern zerstört.


Die Geschichte ist abgeschlossen. Doch natürlich lieferte diese Trilogie soviel Stoff, dass dieses Universum nicht einfach links liegen gelassen werden konnte. Schöpfer George Lucas steckte ebenfalls voller Ideen und plante eigentlich von Beginn an insgesamt neun Filme. Trotzdem verging einige Zeit, bis er sich an die zweite Trilogie wagte. Als es dann aber soweit war, waren genug Fans da, die die Filme erwarteten. Die Zeit wurde schließlich mit Büchern und Comics überbrückt.

Statt die nächsten Filme zeitlich nach der ersten Trilogie anzusiedeln, entschied sich Lucas dazu, die Vorgeschichte zu erzählen.


  • Episode I – Die dunkle Bedrohung (1999)

  • Episode II – Angriff der Klonkrieger (2002)

  • Episode III – Die Rache der Sith (2005)


Zu Beginn der Geschichte lernt man den Planeten Naboo kennen, in dessen Orbit sich die Schiffe der Handelsföderation befinden. Auf diesen Akt hin, begeben sich zwei Gesandte der Republik dorthin, um mit der Handelsföderation Verhandlungen zu führen. Als sich herausstellt, dass es sich bei diesen zwei Botschaftern um Jedi handelt, finden die Verhandlungen überhaupt nicht statt. Die beiden Jedi sind Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi, die es schaffen auf die Planetenoberfläche zu gelangen und nach Verhängen einer Blockade durch die Handelsföderation Königin Padmé Amidala aufzusuchen und vom Planeten fortzubringen.
Dabei müssen sie im Outer Rim notlanden, genauer gesagt auf Tatooine. Wie es der Zufall so will bekommen sie Zuflucht bei Shmi Skywalker und ihrem Sohn Anakin, die ihnen helfen und schließlich sogar ermöglichen ihr Schiff zu reparieren und so den Weg nach Coruscant, der Hauptstadt der Republik, anzutreten. Da Qui-Gon Jinn in Anakin Skywalker die hohe Machtempfänglichkeit bemerkt hat, gibt er alles dafür, dass er den Jungen mitnehmen kann.
Zugleich spitzt sich die Lage auf Naboo zu. Die Blockade hält an und die Handelsföderation übernimmt die Regierung. Als die Republik nichts unternimmt, handeln Königin Amidala und die Jedi auf eigene Faust. Sie reisen nach Naboo, stellen Kommandotrupps zusammen und dringen in den königlichen Palast ein. Dabei stellt sich erneut ein Sith in den Weg, Darth Maul, der die beiden Jedi ausschalten und so das Unterfangen beenden will. Dabei findet Qui-Gon Jinn den Tod, aber auch der Sith stirbt. Obi-Wan Kenobi verspricht noch seinem Meister Anakin Skywalker zum Jedi-Ritter auszubilden. Die Handelsföderation unterliegt im Kampf, sodass Naboo befreit wird.

Zehn Jahre später lernt man Obi-Wan Kenobi als Mentor von Anakin Skywalker kennen. Diese erhalten den Auftrag Padmé Amidala – nun Senatorin von Naboo – zu beschützen, da ihr Leben bei einem Besuch auf Coruscant bedroht wird. Dadurch decken sie immer mehr die Machenschaft der Strippenzieher, die auch hinter der Blockade von Naboo, den sogenannten Separatisten, auf. Doch während die Separatisten eine Droidenarmee aufstellen, geht Kenobi auf die Jagd nach einem angeheuerten Kopfgeldjäger und landet dabei auf dem Planeten Kamino. Dort stößt er auf etwas Unerwartetes. Ein Jedi gab eine riesige Klonarmee bei den Kaminoanern in Auftrag, die zwar noch nicht ganz fertiggestellt ist, allerdings schon zahlreiche Soldaten umfasst. Bei Obi-Wans weiterer Suche nach dem Kopfgeldjäger kommt er nach Geonosis, wo er feststellen muss, dass sich auch Count Dooku, der einst ein Jedi war, auf die gegnerische Seite gestellt hat. Auch Anakin und Padmé zieht es nach Geonosis, nachdem sie einen Notruf von Kenobi erhalten. Nachdem jedoch alle drei in feindliche Hände geraten, ist es an den Jedi und den ersten Klonkriegern, sie zu befreien. Die Rettungsaktion gelingt und eines ist klar: es steht noch ein mächtigerer Sithlord hinter Dooku.

Drei Jahre später sind die Klonkriege in vollem Gange. Anakin Skywalker ist nun selbst ein Jedi-Ritter und zog – genau wie Obi-Wan Kenobi – in viele Schlachten gegen die Separatisten. Als es die Separatisten wagen im Orbit von Coruscant zu erscheinen und den Kanzler zu entführen, werden die beiden Jedi entsandt, um diesen zu befreien. Sie gelangen auf das Flaggschiff, welches unter dem Kommando von Droidengeneral Grievous steht, wo sie ihren Auftrag erfolgreich beenden und Anakin Darth Tyranus – Count Dooku – im Kampf besiegt und tötet.
Einerseits gilt es nun für die Jedi General Grievous zu verfolgen, andererseits muss das Böse, das die Republik unterwandert hat, aufzuspüren. Und in dieser Zeit nehmen Anakins Visionen der Zukunft zu und seine Sorge um seine Freunde und seine Frau Padmé Amidala, die er vor drei Jahren auf Naboo geheiratet hat, steigt. Das macht ihn für die dunkle Seite empfänglich und Kanzler Palpatine, der Drahtzieher der dunklen Seite, gelingt es ihn auf seine Seite zu ziehen.
Dadurch kommt es zum Fall der Jedi, die Republik wird von Palpatine zum Ersten Galaktischen Imperium ausgerufen und Anakin Skywalker wird zu Darth Vader, Palpatines neuem Schüler.

 


Das Universum wird durch einige zentrale Figuren verknüpft. Da hätten wir natürlich Anakin Skywalker, der zu Darth Vader wird und der mit seinen Taten und Handlungen einen großen Einfluss auf die Entwicklung nimmt. Begleitend haben wir Obi-Wan Kenobi, der bereits zu ihm stößt, als Anakin noch ein Kind war, ihn zum Padawan nimmt, seinen Wechsel zur dunklen Seite miterlebt und schließlich durch seine Hand stirbt.
Ebenfalls haben wir den Jedi-Meister Yoda, welcher in beiden Trilogien erscheint und steht den Hauptprotagonisten mit seiner Weisheit oftmals mit einem guten Rat zur Seite.

Dadurch, dass das Böse durch Kanzler Palpatine eingeführt wird, der dann als Imperator in der alten Trilogie über die Galaxie herrscht, wird eine eindeutige Verbindung zwischen den Filmen hergestellt und stellt einen weiteren roten Faden dar. Hier konzentriert man sich lieber auf einen großen Feind, der eingeführt und von weniger bedeutsamen Schülern unterstützt wird, bis Darth Vader kommt.

Vergessen werden sollten keinesfalls die berühmten Droiden R2-D2 und C-3PO. Die beiden sind in vielen Schlüsselszenen dabei und man kann sich „Star Wars“ auf der großen Leinwand kaum ohne die beiden vorstellen.

Wie bereits zu Beginn des Artikels erwähnt, wurde das Universum, das in „Star Wars“ geschaffen wurde, sehr detailreich ausgeschmückt. Bereits in den Filmen merkt man wie die Macher viele Feinheiten von Technologien, Spezies und Planeten herausgearbeitet haben. Durch begleitende Bücher erfährt man nur noch mehr. Charaktere, die lediglich kurz auf der Bildfläche zu sehen sind, bekommen hier einen Namen, man erfährt, wie verschiedene Schiffe und Waffen funktionieren und liest über die Republik oder die Tradition der Jedi.

Egal ob man die Filme also nur als Kinogänger oder DVD-Käufer genießt, oder wissbegierig ist und tiefer in eine fremde Welt eintauchen möchte; jeder hat seine Freude an „Star Wars“.

 

 


FAZIT:

Nur wenige Sci-Fi-Filme schaffen es durch ihren Leinwandauftritt ein Universum zu erschaffen, das so viel Potential birgt. Die sechs Filme bieten eine abgeschlossene und komplexe Handlung in einer detailreichen Welt. Der Handlungsbogen gibt aber dennoch jedem einzelnen Film die Möglichkeit, durch eine eigene Geschichte zu überzeugen, die sich in das große Ganze einfügt.
Die Hauptcharaktere werden gut herausgearbeitet, sodass ihre Taten nachvollziehbar sind und man mit ihnen mitfiebern kann. Doch natürlich gibt es auch viele kleine Figuren, die uns überraschen oder auch staunen lassen.

Die alte Trilogie setzte seinerzeit einen Meilenstein für Sci-Fi-Filme und auch wenn die neue Trilogie in den Augen vieler hier nicht mithalten kann, so bringt sie doch Licht ins Dunkel und fügt dem Universum viele Facetten hinzu.

 

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