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Bildnachweis: (c) Syfy / Pandastorm
  • Von shadow-of-atlantis
  • Ferne Welten
  • Veröffentlicht am 23.09.2016

Review: Killjoys - Space Bounty Hunters Staffel 1
Knallbunte Action im Weltraum

Auf dem US-Sender Syfy und seinen internationalen Ablegern war lange Zeit genau das tot, das dem Sender seinen Namen gab: Sci-Fi. Mit dem Ende von Stargate: Atlantis und Battlestar Galactica läutete man einst das Ende des Sci-Fi-Genres auf Syfy ein. Das Ende von Stargate: Universe besiegelte das Schicksal vollständig.

Erst Jahre später unternahm Syfy den Versuch, neue Sci-Fi-Serien zu etablieren. Und zu den erfolgreichen Neustarts zählte neben Dark Matter auch die Serie Killjoys. Echte Science-Fiction! Ob die Serie hält, was sie verspricht? Wir durften zum DVD- und Blu-ray-Start Probegucken.

Darum geht es in Killjoys

Killjoys zappelt nicht lange hin und her. Stattdessen wirft die Serie den Zuschauer gleich mitten in die Handlung und in die Geschichte von John Jaqobis (Aaron Ashmore) und Dutch (Hannah John-Kamen). Die beiden sind sogenannte Killjoys – im Prinzip Kopfgeldjäger – für eine Organisation, die sich Rak nennt. Das macht sie zu staatenlosen, die nichts und niemandem verpflichtet sind, außer ihrem Auftrag.

Diese Arbeit räumt ihnen im erbarmungslosen Quad-Sektor Freiheiten ein, von denen andere nur träumen können. Doch als John im Namen von Dutch einen Auftrag annimmt, den er eigentlich hätte nicht annehmen sollen, geht er zu weit. Denn obwohl die Absicht dahinter – er will seinen Bruder retten – eine gute ist, wirft dieses Ereignis die beiden Killjoys mitten in eine Reihe von Entwicklungen, die sie an ihre Grenzen führt. Und während sie von ihrer Vergangenheit eingeholt werden und sich Krieg im Quad-Sektor abzeichnet, erkennen sie, dass sie sich auch als Killjoy womöglich bald für eine Seite entscheiden müssen.

Kritik zu Killjoys

Gute, action-geladene Science-Fiction hatte man uns mit Killjoys versprochen. Und die erhält der Zuschauer auch. Wie eingangs bereits erwähnt, wird der Zuschauer mitten in die Handlung geworfen. Es gibt also kein ewig langes „Wer ist dieser Charakter überhaupt?“-Geplänkel und auch der dritte Killjoy im Bunde wird solide und schnell eingeführt.

Das bedeutet aber nicht, dass die Charaktere auf der Strecke bleiben. Denn jeder Charakter hat seine ominöse Vergangenheit, die im Laufe der Episoden erkundet wird. Dabei wird zwar Stück für Stück und Puzzleteil um Puzzleteil das Geheimnis gelüftet, doch fühlt sich dieses „Im Dunkeln Tappen“ nicht so sehr in die Länge gezogen an, wie in anderen Serien.

Das könnte der ein oder andere der Serie womöglich gar zum Vorwurf machen. Denn statt tiefgründiger Charakteranalyse und dem Zelebrieren eines jeden Puzzleteils wie es andere Serien handhaben, bleibt Killjoys dennoch sehr an der Oberfläche. Das macht die Story nicht minder spannend, ist manch einem aber womöglich zu hoppla-hopp.

Letztlich merkt man deutlich, wo der Schwerpunkt von Killjoys liegt: auf knallharter Action und flappsigen Sprüchen, eine Kombination, die fast schon ein wenig an das beliebte Firefly (RIP) erinnert.

Zwar gerät der rote Faden gerade in den letzten drei Episoden der ersten Staffel konkret in den Mittelpunkt, doch lassen sich die anderen Komponenten auch in diesen nicht einfach abschütteln. Das macht Killjoys zu einer Sci-Fi-Serie, die etwas bietet, wie es sie schon längere Zeit nicht mehr gab. Sogar mit Raumschiffen!

Apropos Raumschiff… Nicht zu vergessen ist natürlich das Raumschiff Lucy, auf dem sich ein nicht ganz unbeachtlicher Teil der Handlung abspielt. Und Lucy spricht – und dadurch ergeben sich oft die lustigsten Szenen einer Episode.

Insgesamt merkt man der Serie an, dass sie sich die erste Staffel über Zeit genommen hat, den Zuschauer erst einmal in diese neue Welt einzuführen. Das ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Es ist schön, dass Syfy dieser Serie mal wieder eine Chance gegeben hat, zunächst einmal die Spielregeln aufzustellen, ehe es in weiteren Episoden ans Eingemachte geht. Das klingt nun vielleicht ein wenig widersprüchlich zu „Der Zuschauer wird gleich in die Handlung geworfen“, doch ergibt dies einen Sinn, wenn man die ersten beiden Episoden gesehen hat. Denn Killjoys ist zur Abwechslung mal wieder eine Serie, deren Roter Faden im Hintergrund und deren Spaß, Spannung und Action im Vordergrund steht.

Fazit zu Killjoys Staffel 1

Killjoys ist mal wieder Sci-Fi, wie sie richtig Spaß macht. Dem ein oder anderen mag sie zu oberflächlich sein, doch im Gegensatz zu Serien, die großen Wert darauf legen, jeden Charakter bis ins letzte Detail zu beleuchten, ist es Killjoys wichtiger, zu unterhalten. Das gelingt der Serie auf jeden Fall mit einer einerseits schmutzigen, dem Krieg nahestehenden, zum anderen aber auch bunten, schrillen und sorgenfreien Welt gefüllt mit Action, Weltraumszenen, gesellschaftlichen Denkanstößen und coolen Sprüchen. Killjoys will trotz der ein oder anderen Message nicht tiefgründig sein, sondern einfach nur Spaß machen. Und das tut es.

Killjoys - Space Bounty Hunters: Staffel 1 auf DVD und Blu-ray

Die Serie ist ab dem 23. September auf DVD und Blu-ray erhältlich. Als nette Umverpackung zu der plumpen Hülle bietet Killjoys einen Pappschuber im Metallic-Look, der ganz nett etwas her macht. Hoffentlich bleibt Pandastorm diesem Look auch mit Staffel 2 treu, denn damit wird Killjoys nicht nur auf dem Bildschirm sondern auch im Regal zum Hingucker.

Killjoys - Space Bounty Hunters Staffel 1 auf DVD

Killjoys - Space Bounty Hunters Staffel 1 auf Blu-ray *

 

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