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Artikel

  • Von RodneysGirl
  • Ferne Welten
  • Veröffentlicht am 15.03.2015

Review: Debug

Cast:

Jason Momoa – Iam
Adam Butcher – James McKay
Jeananne Goossen – Kaida
Jadyn Wong – Diondra Tan
Sidney Leeder – Lara Riley
Kyle Mac – Samson Connoly
Kerr Hewitt – Mel Wheeler
Adrian Holmes – Capra

Autor & Regisseur: David Hewlett

Laufzeit: 82 Minuten

Erscheinungsdatum UK: 3. November 2014
Erscheinungsdatum Deutschland: 14. April 2015

Kurzinhalt:

Sechs kriminelle Computerhacker werden von der Federate Correctional Authority unter Aufsicht von Capra losgeschickt, um das System eines alten Frachters der Orcus-Klasse von Fehlern zu bereinigen und neu zu starten. Da hatten sie aber noch nicht mit dem Widerstand der künstlichen Intelligenz des Bordcomputers gerechnet...


Langinhalt:

Die Amphitrite, ein alter Frachter der Orcus-Klasse, muss einem Reboot unterzogen werden. Deshalb werden sechs junge Computerhacker unter Aufsicht von Capra zu dem verlassenen Schiff geschickt. Die Computerhacker sind junge Kriminelle, die nun verurteilt sind im Dienste der Regierung zu arbeiten. Jetzt sollen sie das System des Frachters debuggen und neu starten.

Schnell stellt sich heraus, dass diese Aufgabe gar nicht so einfach ist. Hürden stellen sich ihnen in den Weg, bis sich schließlich die unerbittliche künstliche Intelligenz des Bordcomputers Iam zu erkennen gibt.

Mel Wheeler nimmt die Herausforderung an und möchte die künstliche Intelligenz löschen. Doch dies endet in einem gefährlichen Katz und Maus Spiel, das sich für die Menschen nicht positiv entwickelt. Aufseher Capra wird in einen Hinterhalt gelockt und von Iam gegen die anderen Eindringlinge ausgespielt.

Einer nach dem anderen wird von Iam ins Visier genommen, während die Menschen daran arbeiten, die künstliche Intelligenz auszuschalten. James und Kaida bilden ein gutes Team und gehen gegen Iam vor. Bald geht es um das nackte Überleben und darum, irgendwie den Frachter der Orcus-Klasse zu verlassen... hätten sie nur eine Möglichkeit ihr Shuttle, mit dem sie gekommen sind, zu betreten. Gemeinsam versuchen sie also das Herz des Bordcomputers zu erreichen und endgültig den Schalter umzulegen, um Iam zu deaktivieren.


Kritik:

„Debug“ versucht mit einfachen Mitteln zu überzeugen. Wer ein Effektespektakel oder eine ausgeklügelte Storyline erwartet, schaut sich hier den falschen Film an.

Für einen Sci-Fi-Thriller sind die Animationen angemessen und fügen sich gut in das Gesamtbild ein. Positiv anzumerken sind hier die Wechsel der Perspektive. Einen Teil des Films erlebt der Zuschauer durch die Linse verschiedener Kameras. Die Übergänge wirken keinesfalls störend und die bildnerische Darstellung samt Kameraeinstellung und CGIs ist eindeutig aber gut umgesetzt und gibt damit dem Film einen gewissen Erkennungswert.

Die Kostüme, Sets und Requisiten verleihen dem Film eine kühle, sterile Atmosphäre und unterstreicht damit die trostlose, leere Umgebung des alten Frachters, auf dem „Debug“ spielt.

Die Charaktere sind bunt gemischt und unterschiedlich angelegt. Im Mittelpunkt stehen vor allem James und Kaida. Allerdings gelingt es im Laufe des Films nicht, eine wirkliche Beziehung zu den Charakteren herzustellen.

Leider schafft es „Debug“ nicht, den Zuschauer wirklich zu überraschen, weder durch Storywendungen, noch durch Horrorelemente. Einige Passagen des Films scheinen unnötig lang und verlangsamen somit das Erzähltempo.

„Stargate“-Faktor:

Jason Momoa spielt in dem Film die künstliche Intelligenz Iam. Sein Erscheinungsbild ist dem, was man von ihm kennt, ziemlich entgegen gesetzt. Ihn das Gesicht des Schiffssystems sein zu lassen, ist eine interessante Entscheidung. Den etwas schrulligen Charakter lässt er dennoch glaubwürdig wirken. Für „Stargate“-Fans, die Momoa mal abseits der typischen Rollen sehen möchten, auf jeden Fall empfehlenswert.

Als Fan von „Stargate: Atlantis“ bemerkt man gewiss auch den kurzen Auftritt von Kate Hewlett, David Hewletts Schwester und Darstellerin der Jeannie Miller. Als Erscheinungsbild eines Programms darf sie mal richtig vom Leder ziehen... bevor sie deaktiviert wird.

Das Set des Frachters ist tatsächlich das Set der Destiny aus „Stargate Universe“. Dieses wurde durch einen neuen Anstrich und die richtige Beleuchtung jedoch so verändert, dass man das Design kaum wiedererkennt. Achtet man aber darauf, können die Grundstruktur und Formen doch erahnt werden.


SGP-Bewertung: 2/5 Punkte
„Stargate“-Faktor: 4/5 Punkte

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