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Interviews

Paul McGillion im SG-P -ExklusivInterview
02 / 2007

Stargate-Project bekam die Chance auf der Wolfevents "Wormhole²" Convention im letzten Jahr mit "Stargate Atlantis"-Schauspieler Paul McGillion zu sprechen.

Interview von: Claudia Wolff & Marion Klocke


Paul McGillion

Paul McGillion wurde am 05.01.1969 in Paisley, Schottland als sechstes von sieben Kindern geboren.

Als er zwei Jahre alt war, zog seine Familie nach Kanada. In seiner Jugend kam er zurück nach Schottland, kehrte aber nach sieben weiteren Jahren nach Kanada zurück.
Später studierte er Biologie und Sport auf Lehramt als Hauptfach, sowie Theater als Zweitfach. Während des Studiums war er Profi im „Freestyle Wrestling“, was in Deutschland als Ringen bekannt ist. Nach seinem Abschluss unterrichtete er Theater in Toronto, Kanada.

Daraufhin konzentrierte er sich auf seine eigene Schauspielkarriere. Neben Verpflichtungen für diverse Filmprojekte finden sich auch einige Gastauftritte in bekannten Serien wie „Viper“, „Seven Days“ und „Smallville“ in seiner Filmographie.

2003 wirkte er an dem Projekt „See Grace Fly“ mit, in dem er den Missionar Dominic McKinley verkörperte und für seine Leistung für einen Leo Award als bester männlicher Hauptdarsteller nominiert wurde. Der Film, bei dem Paul auch als Produzent fungierte, bekam fünf Nominierungn und gewann vier Auszeichnungen.
2006 arbeitete er mit seinem SGA-Kollegen David Hewlett an dessen Eigenproduktion „A Dog’s Breakfast“ mit.
Anfang 2008 hat er das Lifetime-Drama „Me, Mom, Dad and Her“ abgedreht, in dem ihm die Hauptrolle zuteil wurde.

In „Stargate SG-1“ mimte er zunächst den ersten Menschen, der je durch das Stargate gegangen war: Ernest Littlefield.
Später war er bei „Stargate: Atlantis“ ab dem Pilotfilm „Aufbruch in eine neue Welt“ als Dr. Carson Beckett dabei. Seine Darstellung des schottischen Arztes kam so gut an, dass er während Staffel 1 so oft wie möglich integriert wurde und mit Staffel 2 seine Beförderung zum Maincast erfolgte. Unglücklicherweise wurde sein Charakter in der Staffel-3-Episode „Ein freier Tag“ allerdings in einer Explosion getötet.
Die Fans protestierten jedoch so heftig, dass er in der vierten Staffel für einen Zweiteiler zurückkehren durfte und auch in Staffel 5 wieder auftrat.

Deutsch

Stargate-Project.de: Paul, meine erste Frage betrifft Deine Rolle bei Stargate Atlantis (SGA). Was findest Du an Deiner Rolle als Dr. Carson Beckett am interessantesten?

Paul McGillion: Er ist sehr menschlich und ein Durchschnittstyp so wie Du und ich, nicht ein starker Held voller Selbstvertrauen. Er zeigt seine Gefühle und Ängste. Er ist auch ein toller Wissenschaftler mit einem Gewissen, der versteht, daß nicht alles, was die Wissenschaft tun kann, auch gut sein muß. Er kämpft auch in der dritten Staffel wieder oft mit diesen Zweifeln.


SG-P: Hast Du schon Deinen Vertrag für die vierte Staffel von SGA unterschrieben?

Paul:  Nein, wir haben die Vertragsverhandlungen für die vierte Staffel noch nicht beendet. Im Moment beenden wir gerade die dritte Staffel.


SG-P: Wenn SGA zehn Staffeln lang liefe so wie Stargate, könntest Du Dir vorstellen, Beckett für so lange Zeit zu spielen? Oder hättest Du Angst vor einem Type-Casting?

Paul:  Weißt Du, ich denke, das hängt von der Rolle ab. Das Tolle ist, wenn man solch eine Rolle spielt ist, daß man sich immer wieder neu erfinden kann. Wenn man bei einer guten Serie wie Stargate arbeitet, nimmt man die Chance wahr, solange wie möglich dabei zu bleiben. Weil nicht viele Serien überhaupt so lange laufen. Und ich denke, die Zeiten, in denen es ein Type-Casting für bestimmte Shows gab, sind heute sehr begrenzt, weil es so viele verschiedene Sendungen im Fernsehen und so viele Sender und Kanäle gibt; die Vielfalt ist immens. Jeder Schauspieler, der die Chance hat, solch eine Rolle zu spielen, sollte es tun. Ich denke, ein Teil des Schauspielerns ist es auch, sich immer wieder selbst zu erfinden; darum mache ich mir jetzt also keine Sorgen.


SG-P: Nun, bei Deinem Panel hattest Du uns schon erzählst, daß Du Dich als schottischen Kanadier siehst. Bist Du auch an keltischer Geschichte und Traditionen interessiert? Und sprichst Du auch ein wenig Gaelic?

Paul:  (Nach einer Kostprobe aus seinem Gaelic-Wortschatz): Ich interessiere mich natürlich für schottische, keltische und irische Geschichte. Das interessiert mich ganz sicherlich. Wir waren letzte Woche in Edinburgh und haben uns auch Edinburgh Castle angeschaut. Meine Mutter sagte immer, daß der erste König Schottlands Kenneth McAlpine gewesen sei, und der Familienname meiner Mutter war McAlpine bevor sie meinen Vater geheiratet hat, das interessiert mich auch. Es gibt soviel Geschichtliches in Europa im Vergleich zu Amerika, was absolut faszinierend ist. Es macht Spaß hier rüber zu kommen.


SG-P: Während Deines Panels hast Du uns schon die Story von “A Dog’s Breakfast” erzählt. Wie ist die Arbeit mit David [Hewlett] als Regisseur?

Paul:  David ist ein fantastischer Regisseur. Er ist großartig. Es ist eine tolle Gelegenheit, mit ihm zusammenzuarbeiten. Weißt Du, ich arbeite auch bei Atlantis viel mit ihm zusammen und das macht immer Spaß. Er hat seine Sache wirklich toll gemacht. Es ist wirklich schwierig, bei einem Film alles auf einmal zu machen, Regie zu führen, zu schauspielern und zu produzieren. Und für jemand, der zum ersten Mal Regie geführt hat, hat er wirklich tolle Arbeit geleistet.


SG-P: Welche Art an Filmen und TV-Serien schaust Du gerne? Magst Du Sci-Fi?

Paul:  Als Kind bin ich mit Star Trek aufgewachsen. Das hat mir als Kind sehr gefallen. Heute mag ich ein weites Spektrum an Filmen und Shows. Ich mag Komödien und mir gefällt wirklich “The Office” und “Six feet under” oder “Deadwood”; solche Sendungen halt. Ich denke, es ist personenbezogen. Das Gleiche bei Filmen; einige meiner Lieblingsfilme sind “True Romance” und “Buckaroo Bonsai”, einige Science-Filction-Filme und gute Komödien gefallen mir wirklich. Kürzlich habe ich “Little Miss Sunshine” gesehen, ein wirklich guter Film; ich habe ihn wirklich genossen.


SG-P: Eine Frage noch von meiner Freundin, die ein Neuling in Vancouver ist: Gibt es irgendwelche Clubs, kleine Theater etc. in Vancouver, die Du empfehlen würdest?

Paul:  Ich gehe nicht oft in Nachtclubs. Ich gehe eher in Restaurants. “Lumiere” ist ein gutes französisches Restaurant, wenn Du Gelegenheit hast dort hinzugehen. “Doolins” ist ein guter irischer Pub – ein großer Pub – auf der Nelson Street; das ist etwas zum Ausprobieren. Aber ich bin mehr so der Restaurant-Typ.


SG-P: Vielen Dank für das Interview, Paul.

Paul:  Gern geschehen!

Englisch

Stargate-Project.de: Paul, my first question is about your part in Stargate Atlantis (SGA). What do you consider most interesting about your character Dr. Carson Beckett?

Paul McGillion: He is very human and an average guy like you and me, not a tough hero full of self-confidence. He shows his feelings and fears. He is also a great scientist with a conscience seeing not everything science can do must be good. He is dealing with these doubts a lot in season three again.


SG-P: Did you already sign your contract for the fourth season of SGA?

Paul:  No, we haven't finished the contract negotiations for season four yet. We're still finishing on season three right now.


SG-P: If SGA would run for ten seasons like Stargate, could you imagine to play Beckett for such a long time? Or would you fear to get type-casted?

Paul:  I think, you know, it depends on the character. The great thing about playing such a character is that you can reinvent yourself a lot of times. If you work on a good series like Stargate you take that opportunity and run with it as long as you can. Because not much series’ run as long any time. And I think the days of being type-casted in certain shows are somewhat limited now, because there are so many different shows on TV and there are so many stations and channels; the variety is immense. Any actor who has the opportunity to play such a character should go with that. I think a part of acting is reinventing yourself all the time as well, so that doesn't worry me now.


SG-P: Well, you already told us in your panel you consider yourself a Scottish Canadian. Are you also interested in Celtic history and traditions? And do you speak a little Gaelic?

Paul:  (after a sample of his Gaelic): I'm certainly interested in the Scottish history, Celtic and Irish. That definitely interests me. We went to Edinburgh in the past week and to Edinburgh Castle. My mum always said the first King of Scotland was Kenneth McAlpine and my mother’s last name was McAlpine before she married my dad, that interested me as well. There's so much history in Europe compared to America which is absolutely fascinating. It's a pleasure to come over here.


SG-P: You already told us the storyline of “A Dog’s Breakfast” in your panel. How is it to work with David [Hewlett] as a director?

Paul:  David is a fantastic director. He's great. It's a great opportunity to work with him. You know, I work with him on Atlantis and that's always fun. He really handles the thing really well. It's a tricky thing to be able to direct, act and produce a film all at once. And for someone who's being a first time director he does a fantastic job.


SG-P: What kind of movies and TV-series’ do you like to watch? Do you like sci-fi?

Paul:  I grew up as a kid watching Star Trek. I enjoyed that a lot as a child. Nowadays I got a wide variety on films and shows that I like. I like comedies and I really enjoy “The Office” and “Six feet under” or “Deadwood”; shows like that. I think it's character driven. Same with films; some of my favourite films are “True Romance” and “Buckaroo Bonsai”, some sci-fi genre movies and I really enjoy good comedy. I recently saw “Little Miss Sunshine”, a really good film; I enjoyed it a lot.


SG-P: A question from a friend of mine who is a newbie in Vancouver: Are there any clubs, little theatres etc. in Vancouver you would recommend?

Paul:  I don't go to a lot of night clubs. I go to restaurants. “Lumiere” which is a good French restaurant if you have an option to go there. “Doolins” is a good Irish pub – a big pub - on Nelson Street, that's something to check out. But I'm more of a restaurant kind of guy.


SG-P: Thanks a lot for the interview, Paul.

Paul:  You are welcome!

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