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Interviews

Mark Dacascos im SG-P -ExklusivInterview
06 / 2016

Stargate-Fans ist er natürlich bestens als Ronons ehemaliger Kollege und späterer Widersacher Tyre bekannt.

Mark kann auf eine umfangreiche Filmografie zurückblicken. In vielen dieser Projekte darf er nicht nur sein schauspielerisches Talent, sondern auch seine Erfahrung im Bereich der Kampfkünste unter Beweis stellen.

Bleibenden Eindruck hinterließ er unter anderem in der kurzlebigen Kultserie The Crow, im Krimi-Reboot Hawaii Five-0 und erst kürzlich mit einer wiederkehrenden Rolle in der Superhelden-Hit-Serie Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.

Ein großes Danke natürlich an Mark Dacascos, der sich am Ende eines langen Wochenendes noch die Zeit genommen hat, unsere Fragen zu beantworten. Und ebenfalls ein Danke an Beatrix, die Mark bei den Autogrammstunden betreute und uns gemeinsam mit seinen Gästebetreuern diese Möglichkeit einräumte.

Interview geführt von: Nicole Sälzle (shadow-of-atlantis) & Yvonne Sälzle (RodneysGirl)
Übersetzung von: Nicole Sälzle (shadow-of-atlantis)

Cover: Copyright Fandemonium


Mark Dacascos

Mark Alan Dacascos wurde am 26.02.1964 in Honolulu, Hawaii geboren.
Sein Vater ist Martial Arts-Trainer und Begründer eines eigenen Kung Fu-Stils. So ist es nicht verwunderlich, dass Mark schon früh zum Kampfsport fand. Mit sechs Jahren begann sein Vater das Training für seinen Sohn, der daraufhin mit nur neun Jahren schon sein erstes Turnier gewann.

Er reiste schon in seiner Jugend um die Welt und lebte an vielen Orten, darunter auch sieben Jahre lang in Hamburg, wo sein Stiefbruder wohnte. Auch die Kampfkunst trug zu seinen Weltreisen bei, und in zahlreichen nationalen und internationalen Meisterschaften holte er den Titel.

Über Martial Arts kam er schließlich auch zur Schauspielerei. In vielen seiner Filme spielt er Kampfsport betreibende Charaktere oder solche, die sich zum Überleben auf ihre Kampfkunst verlassen müssen.
Vor der Kamera stand er zum ersten Mal 1985 mit einer Rolle in „Dim Sum: A Little Bit of Heart“.

Es folgte eine wiederkehrende Rolle in der beliebten Krankenhaus-Soap „General Hospital“ und weitere Filme wie „Dead on the Money“ und „American Samurai“. Zu seinen bekanntesten Projekten zählen unter anderem „Double Dragon“, „Kickboxer 5“, „Crying Freeman“ und „The Crow: Stairway to Heaven“.

In „Stargate: Atlantis“ spielte er sowohl in der Episode „Das Wiedersehen“ als auch in der Folge „Gelöste Fesseln“ den abtrünnigen Sateder Tyre.

Deutsch

Stargate-Project.de: Wie war es für dich, an das Stargate-Set zu kommen?

Mark Dacascos: Ich liebe Vancouver, Kanada. Dort wurde es gedreht. Und ich hatte einige Episoden der Serie gesehen. Es war sehr spannend und ich mochte das ganze Konzept. Ich mag Science-Fiction. Es war ziemlich cool, weil ich hauptsächlich Szenen mit Ronon hatte. Und zu Jason Momoa hatte ich eine besondere Verbindung. Er ist Hawaiianer und ich denke, das war ziemlich cool. Zwei Hawaiianer. Aber der gesamte Cast… Sehr talentiert. Sehr freundlich. Bei beiden Episoden, die ich hatte, war die Atmosphäre am Set großartig.

SG-P: Wie war es dann, die Kampfszenen mit Jason Momoa zu drehen?

Mark: Es hat Spaß gemacht! Aber er ist über 1,90 m groß. Und ich bin klein. Ich wusste aber, dass uns Bam Bam… [überlegt am Namen]

SG-P: James Bamford.

Mark: Ja, das ist sein Name. Ich wusste nur noch, dass er Bam Bam hieß und weiß auch, dass er jetzt bei The Flash [Anm. d. Red.: Arrow] mitarbeitet. Ich wusste, dass er von mir wollte, dass ich Jason gegen den Kopf trete. Eine oder zwei Wochen bevor ich die Szene drehte, habe ich einen Tischtennisball an einer Schnur befestigt und an die Decke gehängt. Auf eine Höhe von ca. 1,90 m. Dann hatte ich geübt und nach diesem getreten. Damit ich für Jason bereit bin. Das Lustige daran ist, Jason spielt einen richtig guten Kämpfer. Aber im wahren Leben ist er so nett und freundlich. Wisst ihr, was ich meine? Habt ihr ihn schon kennengelernt?

SG-P: Ja, wir haben ihn schon getroffen.

Mark: Dann wisst ihr, was ich meine. Aber wirklich. Er ist so nett. Mit ihm zu arbeiten und mit ihm zu kämpfen war großartig. Es war eine Freude.

SG-P: Im Agents of S.H.I.E.L.D.-Panel hast du erwähnt, dass es euch bei vielen Stunts nicht erlaubt war, diese selbst zu machen. Wie war es bei Stargate?

Mark: Die Sache ist die: Bei Agents of S.H.I.E.L.D. haben wir Stuntleute, weil, wenn es zu verrückt wird – natürlich mit all den Saltos und dieser Art Bewegungen – sie einspringen. Aber für die meisten Kampfszenen gilt: Wenn es nicht zu verrückt wird, dann drehen wir diese selbst. Bei Stargate: Atlantis sind die Kämpfe nicht so… Ich weiß, es ist Sci-Fi-Fantasy, aber die Kämpfe, die wir hatten, waren realistischer. Da gab es keine Saltos. Deshalb spielten Jason und ich unsere Kampfszenen selbst.

SG-P: Okay, das ist wirklich cool.

Mark: Ja, ist es.

SG-P: War die Rolle für dich dann eher eine nette kleine Gastrolle oder… Ich meine, der Charakter hatte einen ziemlich großen Einfluss auf Ronon und die Serie selbst. Wie war das für dich?

Mark: Es war wirklich cool. Weil oftmals ist man der Gaststar und dann ist man nur dieses eine einzige Mal besonders wichtig. Aber wie du sagst… Diese Rolle hatte eine Verbindung zu Ronon und zur gesamten Story, deshalb war es mir eine Ehre, sie zu spielen. Ich weiß, dass Stargate: Atlantis eine sehr loyale Fanbase hat. Da stand ich ein wenig unter Druck. Aber ich liebte diese Rolle und ich war dankbar dafür.

SG-P: Die Fans mochten den Charakter sehr.

Mark: Oh, danke, danke. Das weiß ich wirklich zu schätzen.

SG-P: Wie sieht es denn mit deinen derzeitigen und kommenden Projekten aus?

Mark: Ja, ich wünschte, ich könnte euch etwas darüber erzählen. Demnächst erscheinen ein paar Filme. Aber auf was ich mich wirklich freue, ist die neue Serie, in der ich höchstwahrscheinlich dabei sein werde. Also Daumen drücken. Wir arbeiten derzeit an den letzten Details, aber hoffentlich – wenn ihr mir in den sozialen Netzwerken folgt, werdet ihr es sehen – kann ich dort sehr bald mehr sagen. Ich hoffe es.

SG-P: Dann viel Glück mit diesem Projekt.

Mark: Danke. Danke.

SG-P: Hast du eine Nachricht an deine deutschen Fans?

Mark: Um ehrlich zu sein, würde ich so gerne wieder in Deutschland leben. [fährt in Deutsch fort] Ich bin in Hamburg aufgewachsen und würde gerne wieder hier leben. [weiter in Englisch] Davon abgesehen, liebe ich euer Land und eure Kultur und ich kann es gar nicht erwarten, zurückzukommen und viele mehr von euch kennenzulernen. Wirklich.

SG-P: Würdest du in Zukunft also auch gerne mehr Conventions besuchen?

Mark: Ja, natürlich. Vor allem hier in Deutschland.

SG-P: Also hat dir das Wochenende hier gefallen?

Mark: Das Verrückte ist: Heute ist Sonntag. Wir kamen Freitagabend hier an. Wir sind von LA nach Düsseldorf geflogen. Unser Flug in Düsseldorf wurde gecancellt. Deshalb haben wir 2 oder 3 Stunden gewartet und dann den Zug genommen. Rein theoretisch müsste ich also richtig müde sein. Und ich vermute, ich bin es auch. Aber dank der großartigen Atmosphäre mit all den Leuten hier, weiß ich noch gar nicht, dass ich müde bin. Wie klingt das? Das ist also die Antwort: Ja, es hat mir sehr gut gefallen. Sehr gut.

SG-P: Vielen Dank, dass du dir für uns von Stargate-Project.de die Zeit genommen hast.

Mark: Ich danke euch.

 

Englisch

Stargate-Project.de: What was it like for you to come to the Stargate set?

Mark Dacascos: I love Vancouver, Canada. That‘s where it shoots. And I watched some episodes of the show and it was very exciting and I liked the whole theory. I like sci-fi. It was pretty cool, because my scenes primarily were with Ronon and I had a relationship with Jason Momoa. He was from Hawaii so I thought this was pretty cool. Two Hawaiian guys.

 But overall the cast. Very talented. Very friendly. For both episodes I had nothing but good vibrations on the set.

SG-P: What was it like then to do the fight scenes with Jason Momoa?

Mark: Fun! But you know, he is 6 foot 4 or 6 foot 5 and I am small. But I knew we had Bam Bam… [thinks about the name]

SG-P: James Bamford.

Mark: Yes. That’s his name. I just knew it was Bam Bam and I know he is working on The Flash [editor's note: Arrow]. But I knew that he wanted me to kick Jason in the head. For a week or two before I went there, I tied a ping pong… you know Tischtennis … a ping pong ball with a string to the ceiling and measured 6'5'' and I would practice kicking it. So I was ready for Jason. The funny thing is, Jason plays a very good fighter, but in real-life he is so sweet and nice. You know what I mean? Have you met him?

SG-P: Yes, we have.

Mark: So you know what I mean. But really. He is so nice. So working with him, fighting with him was good going. It was a pleasure.

SG-P: In the Agents of S.H.I.E.L.D. panel you mentioned that you weren’t allowed to do many of your stunts yourself. What was it like on Stargate?

Mark: So this is the thing. On Agents of S.H.I.E.L.D. if is too crazy-  of course like flips and stuff - we have the stunt people who do it. But for most of the fight. If it is not too crazy like that we do it ourselves. For Stargate: Atlantis the fight is not so… I know it is sci-fi-fantasy but for the fight scenes that we did, they were more realistic. There is no flipping. So Jason and I did the fight scenes ourselves.

SG-P: Okay, that’s really cool.

Mark: Yes.

SG-P: Was it more like a nice little guest role for you or … I mean the character had quite an impact on Ronon and on the series itself. What was that like for you?

Mark: It was really cool, because a lot of times you can be a guest star and just be superficial just for that one time. But like you just said… it had connections to Ronon and the whole storyline, so I felt very honored to be there. I know that Stargate: Atlantis has a very strong fanbase. I felt a little pressured. But I loved it, I was grateful.

SG-P: The fans really loved the character.

Mark: Oh thank you, thank you. I appreciate it.

SG-P: Which are your current and upcoming projects?

Mark: Yes, I wish I could tell you about this. I have a couple of movies coming out. But I am really excited about this new series that I will probably do. So fingers crossed. I mean, we are just working out the details, but hopefully, if you follow on social media, I can say something about it very soon. I am hoping.

SG-P: Good luck with that project.

Mark: Thank you, thank you.

SG-P: Do you have a message for your German fans?

Mark: Quite honestly, I would love to live in Germany again. Ich bin in Hamburg aufgewachsen und würde gerne wieder hier leben. But regardless, I love your country and culture and I can’t wait to come back and meet more of them. Really.

SG-P: And you would also like to do more conventions in the future?

Mark: Yes, of course, I would, especially here in Germany.

SG-P: So you enjoyed your weekend here?

Mark: You know, the crazy thing is: Today is Sunday. We arrived here on Friday night. We came from LA to Düsseldorf. In Düsseldorf our plane was cancelled, then we waited 2 or 3 hours and then we took the train. So in theory I should be really tired. And I suppose, maybe I am tired. But there is such good energy with all the people, that I don’t know I am tired yet. How is that? So that’s the answer. So yes, I loved it, I loved it.

SG-P: Thanks for taking time for Stargate-Project.de.

Mark: Thank you.

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