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Episoden

Doppelgänger
Doppelganger


Weltpremiere: 19.10.2007 Premiere DE: 04.03.2009 Regie: Robert C. Cooper Drehbuch: Robert C. Cooper
SGP Bewertung:
Fan Bewertung:



Bei der Erkundung eines Planeten entdeckt das Team von Lt. Col. Sheppard leuchtende Kristalle. Als Sheppard einen dieser Kristalle berührt, wert sich dieser mit einem starken Energieimpuls. Noch ahnen sie nicht, dass dies der Beginn ihrer ganz persönlichen Albträume darstellt. Albträume, die durchaus tödlich enden können.

 

Schnell muss eine Lösung gefunden werden, wofür sie einen aktiven Kristall nach Atlantis holen und diesen untersuchen. Dabei wird ihnen die Beeinflussung durch die Kristalle deutlich. Während sie ihre Möglichkeiten durchgehen, muss sich einer nach dem anderen seiner größten Angst im Schlaf stellen.



Das spätere Verhör von Lorne bringt nur wenig. Er erklärt sich kaum an was zu erinnern und hätte die letzten Tage kaum geschlafen. Heightmeyer, Keller und Carter unterbreiten Sheppard ihre Meinung, in welcher es darum geht, dass der Kristall der Auslöser war. Immerhin ist Lorne nicht der erste, der die Probleme hat, wenn auch der erste, der dadurch eine Tat in der realen Welt ausführte. Dann erzählt Carter von einem ähnlichen Vorfall, der das SG-1-Team und Jack O'Neill betraf. Es gibt viele Parallelen, doch noch lässt sich vieles nicht erklären. Wie zum Beispiel auch die Reihenfolge der betroffenen Personen. So ist Lorne auffällig geworden, McKay aber nicht, obwohl dieser einen größeren Kontakt zu Sheppard hatte. Hinzu kommt, dass Sheppard selbst auch keinerlei Beeinflussung erfahren hat. Sie berufen eine Konferenz ein, an der auch Ronon und McKay teilnehmen. McKay jedoch bleibt am Eingang stehen und weigert sich, auch nach Sheppards Aufforderung, sich hinzusetzen. Sie beschließen erneut auf den Planeten zu reisen, um mehr über die Kristalle zu erfahren. Dr. Radek Zelenka soll das Team dafür begleiten.

Auf dem Planeten angekommen, Schutzanzüge tragend, bewegen sie sich langsam zu dem Punkt vor, an welchem die Kristalle gefunden wurden. Teyla findet als erste einen weiteren, noch intakten Kristall. Zelenka nimmt eine Probe von dem 'toten' Kristall, wie auch von dem aktiven, welche kurze Zeit später in Atlantis untersucht werden. Zelenka und McKay sind sich jedoch uneinig als Dr. Keller hinzu kommt. Zelenka reißt ihre Hand zurück, als sie diese nach dem aktiven Kristall ausstreckt. Als der Tscheche sie fragt, was sie da tue, antwortet sie mit 'keine Ahnung' und sieht den Kristall verwirrt an. Keller meint, die beiden Wissenschaftler hatten gemeint, es wäre alles sicher, worauf McKay antwortet das es 'relativ' sicher sei. Sie würden nun versuchen die Stadtsensoren anzupassen, so das diese nach einem eventuellen Signal des Kristalls scannen kann, um zu wissen, wo es aktiv ist. Ein Scan von Lorne war jedoch negativ.

Später sieht man Teyla auf einen der Außenbalkone laufen. Dr. Heightmeyer steht auf der Brüstung und bittet sie um Hilfe. Auf Teylas Aufforderung herunter zu kommen, meinte sie das sie dies nicht kann. Das 'warum' beantwortet sie nicht, bittet Teyla aber erneut um Hilfe. Da taucht plötzlich Sheppard auf und stellt sich zwischen Teyla und Heightmeyer. Als Teyla zu Kate gehen will, um zu helfen, hält Sheppard sie zurück. Kurz darauf hört man einen Schrei - er stammt von Heightmeyer, welche in die Tiefe gestürzt ist. Die nächste Einblende zeigt Teyla in Heightmeyers Quartier und Dr. Keller, welche dieses gerade betritt. Teyla erklärt, das sie versucht hatte ,die andere Frau aufzuwecken, aber keinen Erfolg hatte. Keller stellt nur noch den Tod fest.
Carter informiert die Atlanter über das interne Kommunikationssystem über den tragischen Tod von Dr. Kate Heightmeyer.

Sheppard will sein Quartier gerade verlassen, als Teyla vor der Tür steht. Er erklärt ihr, dass er sie besuchen wollte, aber nicht sicher war, ob sie ihn sehen wollte. Sie umarmt ihn wortlos und Sheppard ist unsicher, was er in dieser Situation tun soll. Kurz darauf informiert Zelenka Colonel Carter über die neuen Erkenntnisse. Sie haben die Arbeit an den Sensoren abgeschlossen und, sofern es korrekt arbeitet, auch eine Anzeige erhalten. Das Signal verweist auf Rodney McKay. Worauf er in einem Raum isoliert wird und unter Bewachung steht. Er wirft einen fragenden Blick nach oben, wo Dr. Keller und Colonel Carter stehen. Zu diesen kommt kurz darauf Sheppard, wirft einen Blick in den unten liegenden Raum und sieht die beiden Frauen dann fragend an.
Man erklärt ihm, das man bei McKay einen erhöhten Energiewert festgestellt hat und ihn daher isolierte. Die Wände sollen verhindern, das die Energie von ihm auf andere übergeht. Sheppard hält dies für nicht gerade viel, denn es helfe nach seiner Aussage ja nicht Rodney selbst, falls das Ding Menschen im Schlaf tötet. Doch Carter beruhigt ihn, das sie einen Plan haben, um es auch von ihm fernzuhalten. Derweil verlangt McKay nach Kaffee, weil er sich müde fühlt. Carter entgegnet, er solle sich entspannen, worauf er die Arme hoch wirft und meint, er hätte ja ohnehin keine große Wahl. Mittlerweile wissen sie, dass es sich bei dem Kristall, um eine Lebensform handelt, man nimmt an, das sie durch Sheppards Berührung vielleicht gefangen wurde. Eine andere Möglichkeit wäre, das sich dieses Wesen von Angst ernährt oder es sogar als besonderen Reiz ansieht, die Menschen zu töten. Carter fragt, ob es vielleicht möglich wäre McKay zu hypnotisieren, damit er mit dem Wesen kommunizieren kann. Was aber Sheppard für unwahrscheinlich hält und meint, das diese Art von Dingen nicht gerade McKays Stärke sei.
Sheppard meint, er würde sich wünschen, einer von ihnen würde einen Weg in McKays Träume finden. Um ihm ein wenig moralische Unterstützung zu geben und so vielleicht das Schlimmste zu verhindern.

In der nächsten Sekunde hat Carter einen abwesenden Blick, springt auf und verlässt ohne Worte den Kontrollraum. Ronon fragt verwirrt, wo Sie hin will und Sheppard entgegnet, das er McKay jetzt wohl auf eine völlig andere Art kennenlernen wird. Wenig später findet sich Sheppard neben McKay liegend im Isolationsraum wieder. Carter erklärt, dass das Gerät, an welches beide angeschlossen sind, ursprünglich nicht dafür gebaut wurde und Träume eine Sache des Zufalls sind. Es soll das Wesen zurück in den Kristall drängen und dort festhalten. Sie hoffen, dass Sheppard versteht, was in McKay vorgeht und die beiden einen Weg finden, um im Traum miteinander zu kommunizieren. McKay sieht unsicher zu Sheppard und fragt, ob er sich sicher sei, dies zu tun. Der Colonel antwortet, dass er es nicht wirklich ist, worauf beide sich nervös und auch traurig ansehen. McKay bedankt sich bei Sheppard, dafür dass er es zumindest versucht. Dr.,Keller fragt, ob sie dann starten könnte, was beide bejahen und kurz darauf schläft McKay ein.

Sein Traum beginnt und er findet sich in einem Boot wieder. Es regnet, Atlantis liegt weit in der Ferne und er ist anscheinend allein auf dem Meer. Um ihn herum bewegt sich plötzlich das Wasser und ein Wal wird sichtbar. Er gerät leicht in Panik und versucht schneller zu rudern. Da erscheint vor ihm Sheppard und sagt ihm, das er keine Chance hätte, er wäre zu schwach. Er sollte aufgeben. McKay sieht ihn verwirrt an und meint, dies wäre keine wirkliche Hilfe. Doch Sheppard fragt, warum er das tun sollte. Da ruft ihm jemand zu, dass dies nicht der richtige Sheppard sei. Und als McKay sich umdreht, sitzt ein weiterer John hinter ihm. Er redet McKay zu, dass er es schaffen kann, er muss es nur versuchen und darf sich nicht der Angst hingeben. Sheppard wiederholt, dass er es nicht schaffen wird, er wird sterben. John hingegen, schreit seinen Doppelgänger an, er solle schweigen und an McKay gewidmet, dass er keinesfalls aufgeben darf. Er würde nicht sterben. Aber Rodney meint, dies wäre einfach gesagt und warum er ihm nicht beim Rudern helfe. Im gleichen Moment sitzt John neben ihm und rudert. John meint, es fühle sich nicht so seltsam an, wie er anfangs glaubte. Worauf McKay über seine Schulter blickt und fragt, was er davon hält. Hinter ihnen sitzt ein Clown und John meint kurz, er hasse Clowns. Langsam ist McKay dabei aufzugeben, aber John erklärt ihm, das Sheppard ihm nichts tun kann. Er will nur, das er Angst hat und aufgibt. Plötzlich bebt das Boot stark, der Wal kommt aus dem Wasser geschossen und verschluckt es. An diesem Punkt wacht John auf und sieht wie Keller versucht McKay wiederzubeleben. Jedoch ohne Erfolg. Als er später durch Atlantis streift, trifft er auf Teyla und Dex, welche ihm beide die Schuld an McKays Tod geben. Dann taucht auch Carter auf und beschuldigt ihn ebenfalls - im nächsten Moment erscheint Sheppards negatives Abbild an der Wand gegenüber. John stürzt sich auf ihn - im nächsten Bild ist man zurück auf der Krankenstation, wo Keller versucht McKay zu erwecken. Mit Erfolg - der Tod war nur eine weitere Illusion.

Während McKay zu sich kommt, schläft John noch immer. Nun ist er in seinem Traum gefangen und kämpft mit sich selbst. Sheppard erklärt ihm, das er völlig hilflos sei. Seine Freunde sterben und er könne nichts daran ändern. Sie kämpfen weiter und es scheint, als würde der falsche Sheppard gewinnen. Inzwischen gibt McKay Anweisung ihn wieder zurück zu bringen, da er nun seinerseits helfen will. John scheint kurz vorm Aufgeben zu stehen. Sein Ebenbild hält ihm vor, dass sowohl Heightmeyer als auch McKay wegen ihm tot seien. Da erscheint plötzlich McKay auf der Treppe und ruft, das er nicht tot sei. Nun ergreift Sheppard McKay und drückt ihn an die Wand. Doch dann erscheinen um ihn herum Blitze und zwingen ihn nach wenigen Sekunden zu Boden. Sheppard fragt, was passiert sei und man sieht kurz den Isolationsraum, in dem Keller nun versucht Colonel Sheppard wiederzubeleben. John nimmt seinen Gegner und wirft ihn, nach einem kurzen Gerangel, durch das Gate. Noch ist McKay etwas skeptisch und fragt, ob John der gute oder der schlechte sei. Dieser antwortet, er sei er und bedankt sich dann für Rodneys Hilfe. Der Wissenschaftler sieht sich im leeren Gateraum um und bemerkt, das er es ziemlich bizarr findet - er hätte mehr heiße Girls erwartet. John stimmt ihm zu.

Schließlich erwachen beide. Sie sind erschöpft, aber erleichtert, das alles funktionierte. Das Team bringt die Kristalle zurück auf den Ursprungsplaneten. Beim Absetzen beginnt der gesamte Wald um sie herum zu glühen, als würden sie die Rückkehr wahrnehmen.
Es ist bereits Nacht als Sheppard allein in der Kantine sitzt und Zeitung liest. Teyla ist die erste, die zu ihm kommt und erklärt, sie könne nicht schlafen. Er antwortet, das dies auch auf ihn zutreffe. Es folgen McKay, Ronon, Dr. Keller und auch Sam Carter. Sie verbringen den Rest der Nacht gemeinsam in der Kantine.
 


Es handelt sich hier um eine jener Folgen, über die schon lange vor Ausstrahlung diskutiert wurde. als erstes sei angemerkt, der Titel ist für viele Irreführend. Doppelgaenger ist nicht mit Doppelgänger gleich zu setzen. Ersteres bedeutet mehr das es sich um eine mystische Figur handelt, die die Gestalt von jemanden an nimmt (zum Beispiel Trolle etc), als um einen wirklichen Doppelgänger. Der deutsche Titel ist somit nicht korrekt.

Nun zur eigentlichen Episode. Im ganzen eine recht interessante Story und mal etwas anderes - auch wenn jetzt viele Aufschreien, ja ähnliches gab es bereits bei SG-1 (die Kristalle betreffend), allerdings, was ist denn heute bei einer Serie noch wirklich 'neu'? Nichts, also kann man derartiges vernachlässigen. Die Umsetzung war in Ordnung, von einigen kleinen Fehlern in der Logik abgesehen. So wie zb das Wiederbeleben von Sheppard, welches biologisch gesehen an der falschen Körperstelle geschah oder auch am Ende als die beiden Sheppards gegeneinander kämpfen. Mal geht es durch die Wand, dann wieder nicht. Und dieser Sprung von dem Balkon, war alles andere als eine gelungene technische bzw optische Umsetzung. Es erinnerte stark an Scary Movie, nur ohne Lacher. Der wohl größte Fehler auf die Serie selbst bezogen, war jedoch der Traum von McKay. Die Angst vor Walen ist nicht sonderlich glaubwürdig, wenn man einige Folgen zurück denkt. Jedoch bescherte sie eine der besten Szenen, nämlich beide Sheppards mit McKay im Boot - samt Clown. Die tragende Rolle in dieser Folge hatte ja nun Joe Flanigan. Schauspielerich recht solide gemeistert, in einigen Szenen jedoch ist einiges nicht wirklich überzeugend und daher kommt das Rating für ihn eben nicht über ein 'solide' hinaus.

Die meisten Punkte ergattert die Folge wohl für die Charakterentwicklung. Die Spezialeffekte fallen hier nicht so sehr ins Gewicht und sind ehr durchschnitt, siehe Walsezene oder Sprung vom Balkon. Alles in allem eine durchschnittliche Folge, über die zwar viel im Vorfeld geredet wurde, im Nachhinein aber sicher keine Seriengeschichte schreiben wird.


Bewertung: (Maximal 5 Punkte pro Kategorie)

Action: 3
Charakterentwicklung: 4
Erotik: 0
Kontinuität: 3
Humor: 2
Spannung: 3
Spezialeffekte: 2

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