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Artikel

  • Von shadow-of-atlantis
  • Stargate
  • Veröffentlicht am 28.12.2014

Atlantis: Die sagenumwobene Stadt
Serie vs. Mythos

„Stargate“ ist aufgrund vieler Faktoren bekannt und beliebt. Einer dieser Faktoren dürfte die Tatsache sein, dass Wissenschaft mit Fantasie verschmolzen wird. Wissenschaft ist in diesem Zusammenhang allerdings nicht nur „Können wir durch Wurmlöcher tatsächlich andere Welten bereisen?“ oder „Schaffen wir es irgendwann Raumschiffe wie die Daedalus zu konstruieren und damit vielleicht sogar in andere Galaxien zu fliegen?“
Wissenschaft ist auch die Mythologie, die vielen Episoden und dem Haupthandlungsstrang in „Stargate“ zu Grunde liegt.
Götter, die die Erde besuchten. Menschen, die für diese Bauten wie die Pyramiden schufen. Oder auch die versunkene und sagenumwobene Stadt Atlantis.

Auf den ersten Blick bietet „Stargate: Atlantis“ weit weniger Mythologie als „Stargate SG-1“, was sicherlich auch daran liegt, dass die Handlung in einer anderen Galaxis angesiedelt ist. Dennoch sollte man wirklich mal einen Blick auf den Mythos Atlantis werfen, der die Menschen schon seit Jahrhunderten fasziniert und der im Falle von „Stargate: Atlantis“ die Grundlage für 5 Staffeln voller Abenteuer war.
 

Die Geschichte


Atlantis taucht in den Schriften der Griechen zum ersten Mal auf. Jeder dürfte mittlerweile damit vertraut sein, dass Platon die Geschichten als erster niederschrieb – in seinen Werken „Timaios“ und „Kritias“.

Aufgrund der Tatsache, dass Platon als Philosoph seine Lehren oftmals in Geschichten verpackte, um sie den Menschen näherzubringen, wird davon ausgegangen, dass Atlantis eine reine Erfindung Platons sei. Doch aufgrund zahlreicher Details und historischen Hinweisen gibt es viele Menschen – nicht nur Esoteriker! – die daran glauben, dass Atlantis wirklich existierte.

So sei Atlantis hinter den Säulen des Herakles (der Meerenge von Gibraltar) zu finden gewesen und wurde mit einer Hochkultur in Verbindung gebracht, die mächtiger und fortschrittlicher gewesen sei als alle anderen. Dabei wäre Atlantis ein Reich enormen Ausmaßes gewesen und hätte Schätze wie Gold und Silber beherbergt, aber auch ein Metall, das auf mysteriöse Weise feurig geschimmert hätte.
Die Hauptstadt von Atlantis sei riesig und ringförmig angelegt gewesen, mit Kanälen aus Wasser zwischen Landmassen, auf denen auch Schiffe fahren konnten. Und Schiffe hatte man in Atlantis genug, schließlich hätte es sich um eine mächtige Seefahrernation gehandelt, deren Einfluss sich über zahlreiche Länder erstreckt hatte. Mit Sicherheit ist es daher nicht verblüffend, dass dem  Gott des Meeres, Poseidon, ein Tempel im Zentrum von Atlantis geweiht war – nicht zuletzt, weil sein Sohn Atlas (ein Halbgott) der erste Herrscher von Atlantis war.

Als Atlantis nach immer mehr Macht strebte, sei das Reich von den Göttern bestraft worden und im Meer versunken.

 

 

Platon vs. Stargate: Atlantis


Wie eingangs schon beschrieben, gibt es – wenn auch nicht viele – Parallelen zwischen dem Atlantis-Mythos, auf dem die Serie begründet ist, und „Stargate: Atlantis“.

Die offensichtlichste dürfte sein, dass die Stadt im Meer versunken ist. Als das Expeditionsteam um Elizabeth Weir in Atlantis ankam, befand sich die Stadt unter Wasser, eine Konsequenz aus dem Krieg gegen die Wraith, denen die Antiker unterlagen.

Lassen wir den „Siegeszug“ der Antiker noch einmal Revue passieren. Zunächst brachen sie von der Milchstraße in die Pegasus-Galaxie auf, um dort eine neue Heimat zu finden. Sie gingen sogar so weit, in das Leben in der Pegasus-Galaxie einzugreifen und dabei versehentlich ihren eigenen Feind – die Wraith – zu erschaffen.

Auch das Atlantis aus Platons Geschichten konnte nicht genug bekommen. Statt sich seinen bestehenden Reichtümern zu widmen, expandierte die Seefahrernation weiter und weiter, unterdrückte Völker und riss sich ein Land nach dem anderen unter den Nagel. Diese Gier nach mehr, sorgte schließlich dafür, dass die Götter Atlantis im Ozean versinken ließen.

Während Atlantis in Platons Erzählungen Opfer seiner Arroganz wurde, dürfte der „Stargate: Atlantis“-Fan bereits an die Arroganz der Antiker gedacht haben, die sich kaum um die Belange anderer kümmern. Wer nun gerne weiterspinnen möchte, der sieht diese Arroganz ebenso als eine Seuche an, vor der die Antiker bekanntlich einst flüchteten.

Dem ein oder anderen mag vielleicht auch schon die Erwähnung eines besonderen Metalls aufgefallen sein. Sicherlich ist diese Parallele zwischen Naquadah und dem feurig schimmernden Metall aus Platons Atlantis eher zufälliger Natur, wurde Naquadah doch bereits Jahre zuvor in „Stargate SG-1“ ins Spiel gebracht, doch ist die Tatsache, dass die Antiker mit ihrem ominösen Naquadah gerade in der Hauptstadt der Pegasus-Galaxie angesiedelt sind, die den Namen Atlantis trägt, doch zumindest eine Erwähnung wert.

Anders sieht es da aber mit einem Fakt aus, der auch historisch betrachtet sehr interessant sein dürfte: 10.000 Jahre.
„Stargate: Atlantis“-Fans verbinden mit 10.000 Jahren natürlich die Zeit, in der die Antiker lebten – und schließlich zu einem höheren Bewusstsein aufstiegen. Auch in der Erdgeschichte hat sich mittlerweile viel getan und immer öfter hört man von – wenngleich meist auch noch sehr umstrittenen – archäologischen Funden, die eine frühe Hochkultur um 8.000 – 10.000 v. Chr. (oder noch früher) nicht ausschließen.

Wo wir gerade schon bei höherem Bewusstsein waren: Die Antiker waren zahlreichen anderen Völkern im „Stargate“-Universum natürlich um Längen voraus. Wissenschaft war ihre Macht – durch die sie später zu einer höheren Bewusstseins-Ebene aufstiegen.

Völlig aus der Luft gegriffen ist es nicht, dass man das Zuhause der Antiker in der Pegasus-Galaxie also zu Atlantis machte. Denn Platon beschrieb die Bevölkerung von Atlantis als fortgeschritten und technologisch und wissenschaftlich anderen weit voraus. Kultur und Wissen wurden hier groß geschrieben, auch wenn der Drang nach Expansion und das Bestreben nach immer mehr Wissen letztlich auch der Untergang war.

Wir sehen: Der Kreis schließt sich und damit sind wir am Ende der Parallelen zwischen Platons Atlantis und „Stargate: Atlantis“. Oder fallen euch noch mehr ein? Dann schnell ins Forum schauen und mitdiskutieren!

 

 

 

 

Mehr als nur ein versunkenes Reich


Egal, ob man nun glauben möchte, ob an Atlantis mehr dran ist als reine Legende, faszinierend sind die Geschichten alle Male – so faszinierend, dass sie es auch ins „Stargate“-Universum geschafft haben.

Zugleich ist der Mythos Atlantis aber auch verschrien, schließlich spinnen mittlerweile viele Leute ihre eigenen Theorien um die Stadt, die nicht immer mit Wissenschaft und Forschung zu tun haben. Aus dem ohnehin umstrittenen Feld der Esoterik ist Atlantis mittlerweile auch kaum mehr wegzudenken. Gerade das schürt bei vielen Misstrauen, wenn es darum geht, sich zu fragen, ob Atlantis einst Realität war oder nicht.

Aber auch die Forschung ist sich uneins. Es gibt zahlreiche Hinweise dafür, dass Atlantis existiert hat. Doch hätte man die versunkene Insel dann nicht schon längst finden müssen?

Bei all den Mysterien, die sich um das versunkene Reich allerdings ranken, kann man jedenfalls eine interessante Feststellung machen. Weltweit gibt es Legenden und Mythen um eine längst vergangene Kultur und ein Reich, von dem man heutzutage nicht mehr findet, als die Geschichten, die von Generation zu Generation weitererzählt werden.

Ist also vielleicht doch mehr dran und wir wissen es einfach noch nicht? Was denkt ihr? Glaubt ihr, Atlantis hat existiert? Oder gehört es doch in das Reich der Legenden und Mythen? Mit dem Potenzial für spannende Unterhaltung in unserer Zeit genutzt zu werden, so wie es bereits bei „Stargate: Atlantis“ der Fall war.

 

 

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